Jesaja 55,6-13 Schauen ist nicht kaufen!
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· 44 viewsSuchet Gott, solange er zu finden ist, denn Gott ist viel größer als du denkst Jes 55,8 denn Gott ist mächtig und tut, was er sagt Jes 55,10 denn Gott verspricht dir eine wunderbare Zukunft Jes 55,12
Notes
Transcript
Einleitung
Einleitung
Weiß jemand, welches Unternehmen die erste digitale Kamera erfand?
Kodak! und zwar bereits im Jahr 1975, entschied sich aber, die Technologie nicht weiterzuentwickeln, weil sie ihr Filmgeschäft nicht gefährden wollten. Jahre später wurde Kodak von der digitalen Revolution überrollt und musste Insolvenz anmelden.
Oder Yahoo, die den Kauf von Google für 1 Mio Dollar verwarf. Da kann man sich heute “ein wenig” ärgern.
Oder Blockbuster, die die Chance, Netflix für 50 Mio Dollar zu übernehmen, verachtete.
Verpasste Chancen. Schauen ist nicht kaufen.
Unser Text von heute nimmt den von letzter Woche auf und verbindet ihn mit einem begründeten Appell, die einmalige Chance nicht vorbei gehen zu lassen.
Wir lesen deshalb heute den Text von letzter Woche noch mal mit: Jes 55 lesen
Gott lädt dich ein - immer noch!
Gott lädt dich ein - immer noch!
Link zur Einladung Gottes in Jes 55,1-5
Link zur Einladung Gottes in Jes 55,1-5
In den ersten fünf Versen spricht Gott eine für das alte Testament nahezu einmalige Einladung aus. Ich möchte sie mal in einem “Marketing-Sprech” zusammenfassen:
Eine Zielgruppe: Die Durstigen, die Armen. Wir erkennen in Jes 55,5, dass Gott hier nicht nur zu den Juden spricht, sondern auch zu uns, den Heiden.
Drei Produkte:
Wasser - gegen den geistlichen Durst,
Milch - als geistliche Nahrung,
Wein - als Symbol für die Freude.
Das Produkt hat einen Preis. Einen hohen Preis. Den hat Jesus für uns am Kreuz bezahlt. Also ist es für uns umsonst, aber nicht kostenlos. Und das für sogar drei Produkte zum Preis von einem.
Jedes Produkt kommt mit einem Versprechen: Hier ist es: Die Segnungen des David-Bundes. Gnade, Rettung unserer Seelen.
Einen Appell: Kauft das Produkt - und das obwohl es ja nichts kostet, aber ein Kaufakt ist offensichtlich doch not-wendig: Rechtlich gesprochen: Eine zweiseitige Willenserklärung: Ich gebe dir meine Ware. Du nimmst sie an und bezahlst - in diesem Fall nichts.
Vergleichende Werbung: Kauft nicht den Schrott von der Konkurrenz, die eben doch nicht halten, was sie versprechen.
Suchen
Suchen
Diese Einladung nimmt Jesaja in den heutigen Versen auf:
Suchet den Herrn, solange er zu finden ist; ruft ihn an, solange er nahe ist.
Der Gottlose lasse von seinem Wege und der Übeltäter von seinen Gedanken und bekehre sich zum Herrn, so wird er sich seiner erbarmen, und zu unserm Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung.
Jesaja fordert uns auf: Sucht diesen Herrn!
Suchen beschreibt hier
- ein intensives Forschen nach etwas, das verloren gegangen ist oder
- nach jemandem, dessen Aufenthaltsort man nicht kennt,
- aber auch mit viel Aufwand jemanden aufsuchen, von dem man weiß, dass er da ist.
Das Wort verwendet Jesaja in 13 Versen über das ganze Buch verteilt mit teils abenteuerlich anmutenden Aussagen:
Suche Gott - nicht den Okkultismus Jes 8,19
Suche den Gott, der dich schlägt Jes 9,11-12! Erkenne seine Gerechtigkeit an, seinen Schuldspruch über dein Leben
Suche seinen Rat, vertraue ihm Jes 31,1.
und hier: Suche diesen Gott, die Zeit läuft ab, rufe ihn an (im Gebet) Jes 55,5.
seine zeitliche Begrenzung
seine zeitliche Begrenzung
Noch ein Vergleich zum Marketing: Oft wird mit einem Sonderpreis für ein Produkt geworben, aber die Zeit für dieses supertolle Angebot läuft ab. Da wird eine künstliche Knappheit erzeugt, um den Kaufdruck zu erhöhen: Nur noch 5 min!! Im Internet tickt dann theatralisch eine Uhr herunter. Eine Woche später bekommst du den gleichen Preis. Wieder mit einer Uhr.
Aber Gottes Limit ist eine echte Begrenzung: Dein Tod oder seine Wiederkunft. Da ist spätestens Schluss. Vielleicht sogar früher, weil du dich durch eine (falsche) Entscheidung so verhärtet hast, dass eine Umkehr faktisch nicht mehr möglich ist.
Gott sei Dank (!): Er lädt noch ein.
Und er ruft heute morgen vielleicht auch dich: Komm, suche diesen Gott auf. Mach dich (endlich) auf den Weg!
seine Verheißung als Er-Löser
seine Verheißung als Er-Löser
Suchet den Herrn, solange er zu finden ist; ruft ihn an, solange er nahe ist.
Dieses Wort erinnert uns an Boas aus dem Buch Ruth. Denn bezeichnet Naemi gegenüber Ruth, ihrer Schwiegertochter, auch als einen der “nahe verwandt” ist, einer unserer Löser Ruth 2,20.
Gott möchte dir nahe sein und er war - wie Boas - bereit, den Lösepreis zu zahlen! Einschlagen musst du schon selber!
seine Erwartung an uns: Umkehr
seine Erwartung an uns: Umkehr
Beim Gebet soll es aber nicht bleiben:
Der Gottlose lasse von seinem Wege und der Übeltäter von seinen Gedanken und bekehre sich zum Herrn, so wird er sich seiner erbarmen, und zu unserm Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung.
Der Gottlose ist der,
der als Durstiger das Wasser des Lebens umsonst nimmt Jes 55,1 - den Text nimmt Christus in der Offenbarung auf Off 22,17
der Gott um Hilfe anruft, weil sonst keiner helfen kann Jes 55,6
der umkehrt, Buße tut, sein Leben ändert Jes 55,7
Die Einladung richtet sich also nicht nur an Israel, sondern auch an uns.
Nach Römer 2,29 ist ein Jude keiner, der äußerlich beschnitten ist, sondern einer der sein Herz beschnitten hat.
Aber das erwartet Gott auch von uns: Eine Umkehr zum Herrn, weg von den bisherigen Wegen oder auch nur den Gedanken daran. Das, was wir tun, aber auch das was wir denken, bringt uns Gott in diese Not.
Bekehrung hat also zwei Seiten:
Ich nehme das für mich kostenlose Gnadenangebot an.
Ich verändere mein Leben. eine zweite Seite, die die Bibel Heiligung nennt (2Tim 2,19).
Diese Heiligung - Veränderung in meinem Leben - ist kein Verdienst, denn das “Produkt” Wasser, Brot, Wein ist umsonst, aber unser verändertes Leben bestätigt, dass wir es “gekauft” haben.
Der Gottlose lasse von seinem Wege und der Übeltäter von seinen Gedanken und bekehre sich zum Herrn, so wird er sich seiner erbarmen, und zu unserm Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung.
Und dann verspricht er: Erbarmen, also das aufhelfende Herunterbeugen zu uns Sündern, und Vergebung. Erbarmen ist mehr als Mitleid. Erbarmen hilft.
In Jes 55,5-7 nimmt Jesaja also Gottes Einladung aus den ersten Versen wieder auf und ergänzt: Die Zeit läuft. Bekehre dich und ändere dein Leben!
Gott ringt um jeden Einzelnen - auch um dich.
Und er wiederholt seine Einladung und begründet sie in den nächsten Versen mit 3x “denn”. Der rote Faden unseres Textes ist also:
Suchet Gott, solange er zu finden ist,
denn Gott ist viel größer als du denkst Jes 55,8
denn Gott ist mächtig und tut, was er sagt Jes 55,10
denn Gott verspricht dir eine wunderbare Zukunft Jes 55,12
1. Denn Gott denkt viel größer
1. Denn Gott denkt viel größer
Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr,
sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.
Diese beiden Verse sind sicherlich dem einen oder anderen Bibelleser unter uns bekannt.
Manchmal lesen wir Bibeltexte und streichen sie in unserer Bibel an und verbinden damit eine Aussage, die zwar durchaus wahr sein mag, aber an dieser Stelle gar nicht gemeint sind. Diese beiden Verse gehören dazu:
Unsere Idee von diesen Versen ist vielleicht: Gott ist souverän. Gott ist weise. Und wenn ich nicht weiter weiß, dann gehe ich zu diesem meinem Gott und hole mir Hilfe.
Das ist kein falscher Gedanke, aber davon spricht Jesaja hier nicht!
Zunächst: Das Wort “Gedanken” ist vielschichtiger als wir meinen. Es spricht am häufigsten von planen oder entwerfen. Bekannt ist sicherlich
Ihr gedachtet es böse mit mir zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen, um zu tun, was jetzt am Tage ist, nämlich am Leben zu erhalten ein großes Volk.
Unterstreicht unser Text nicht Gottes Größe und Überblick gegenüber unserer geistigen Beschränktheit?
So ähnlich wie Miguel Najdorf, der 1947 gleichzeitig gegen 45 Gegner Schach spielte, davon 39 gewann - und zwar blind! Sich also das komplette Spielbrett merkte, während er nach jedem Zug zum nächsten Brett ging.
Und auf der anderen Seite steht einer, der 44 Züge lang Gelegenheit hatte, seinen nächsten Zug durchzuplanen.
Gottes Gedanken sind höher als unsere. Ist es das, was Jesaja uns sagen will?
Ich denke, dass es hier nicht um einen einfachen Vergleich geht, der unsere Beschränktheit in den Mittelpunkt stellt, sondern vielmehr diese völlige Andersartigkeit von Gottes Gedanken, Plänen und Wegen.
Was unterscheidet denn seine Gedanken und Wege von unseren?
Und zwar in Bezug auf das Suchen und Finden des Erlösers, seinem Erbarmen und seiner Vergebung?
Denn das ist ja der rote Faden, den wir gerade in der Hand halten und den Jesaja mit seinem ersten “denn” hier anbindet.
Jesaja vergleicht den Abstand zwischen Himmel und Erde mit unserer Entfernung von Gott! Und diese riesige Kluft hat ER alleine überwunden. Er lässt sich finden - noch.
Wenn wir uns jemand auf den kleinen Zehen tritt, dann verbohren wir uns darein. Dann ventilieren wir das immer wieder. Die Sünde (des anderen) wird größer und größer.
Gott dagegen ist gnädig, barmherzig, voller Vergebung (Jes 55,7).
Deshalb sind seine Gedanken soweit weg von unseren Gedanken.
Gott geht auf uns zu. Er lädt uns ein. Umsonst. Deshalb sind seine Wege höher als unsere Wege.
Also: Suche Jesus, denn der ist ganz anders als wir Menschen! Er denkt anders. Er handelt anders.
2. Denn:
2. Denn Gott schlägt eine Brücke zu uns
2. Denn Gott schlägt eine Brücke zu uns
Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen,
so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.
Warum vergleicht Jesaja hier seine Worte mit Regen und Schnee? Was hat das mit “den Herrn suchen” zu tun? Denn auch das verbindet er ja wieder mit dem 2. “denn”?
Weil Gottes Wort eine Brücke zwischen Himmel und Erde schlägt!
Dazu ein paar kurze Hinweise:
Der Regen hat seinen Ursprung im Himmel.
Der Regen hat seinen Ursprung im Himmel.
Du suchst das Land heim und bewässerst es und machst es sehr reich; Gottes Brünnlein hat Wasser die Fülle. …
Echtes Wachstum, echtes neues Leben kann es nur geben, wenn Gott ruft. Wir können als Menschen und als Gemeinde viel “machen”. Aktionen aufsetzen. Geistliche oder nicht so geistliche. Einladen. Kümmern. Wir können fröhlich einladen und dabei diese Buße schön verpacken.
Aber erst Gottes Regen und Reden bewirkt Wachstum und Frucht.
Der Regen seines vollmächtigen Wortes versagt seine Wirkung nicht.
Der Regen seines vollmächtigen Wortes versagt seine Wirkung nicht.
Wir haben in der Küche einen Basilikum auf der Fensterbank stehen. Morgens voll in der Sonne. Da kann es schon mal vorkommen, dass der seine Flügel ziemlich hängen lässt. Schlapp. Kraftlos.
Wenn ich aus meinem Homeoffice nach unten komme, mir einen Tee mache und das sehe, schütte ich eine Ladung Wasser rein. Beim nächsten Tee sieht der Basilikum schon wieder ganz anders aus. Frisch. Knackig.
Wunderst du dich, dass du geistlich schlapp und kraftlos durch das Leben gehst?
Vielleicht wäre das mal ein Glaubensrezept für dich: Eine Ladung Wasser aus dem Wort Gottes drauf.
Gottes Wort, das Wort von oben, versagt seine Wirkung nicht. Es schafft neues Leben.
Wenn Jesus (durch sein Wort) ruft, stehen Tote auf. Lazarus ist ein im Wortsinne “lebendiges” Beispiel dafür.
… Lazarus, komm heraus!
Aber tut es das immer? Nach unserer Erfahrung zumindest nicht.
Ich glaube aber trotzdem, dass unser Wort hier gilt: “Sein Wort kommt nicht leer zurück”. Wie kann das gehen?
Vielleicht so ähnlich wie in
Denn wir sind für Gott ein Wohlgeruch Christi unter denen, die gerettet werden, und unter denen, die verloren werden:
diesen ein Geruch des Todes zum Tode, jenen aber ein Geruch des Lebens zum Leben. …
Gottes Wort tut, was Gott gefällt, ihm gelingt, wozu er es sendet. Aber leer kommt es nie zurück.
In seiner Souveränität sorgt er dafür,
dass die Brücke hält, über die er dich ruft: Der Bund aus Jes 55,3 mit seinen Segnungen wird erfüllt!
die Völker aus Jes 55,5 werden kommen.
Gott wird dir vergeben Jes 55,7.
Das Gras verdorrt, die Blume (und der Basilikum) verwelkt, aber das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich.
… Was ich beschlossen habe, geschieht, und alles, was ich mir vorgenommen habe, das tue ich.
Also das 2. Denn:
Gott schlägt eine Brücke zu uns.
Durch sein Wort lädt er ein.
Er hält Wort,
sein Ruf erweckt Tote zum Leben,
stärkt unseren Glauben.
Aber es wird auch Menschen geben, die ihm nicht glauben. Für diese wird genau das gleiche Wort auch nicht wirkungslos bleiben, sondern wird sie richten.
Gottes Angebot ist eben nicht wie die Internetwerbung, deren Uhr wirkungslos abläuft.
Das 3. Denn
3. Denn Gott verspricht eine wunderbare Zukunft
3. Denn Gott verspricht eine wunderbare Zukunft
Denn ihr sollt in Freuden ausziehen und im Frieden geleitet werden. Berge und Hügel sollen vor euch her frohlocken mit Jauchzen und alle Bäume auf dem Felde in die Hände klatschen.
Es sollen Zypressen statt Dornen wachsen und Myrten statt Nesseln. Und dem Herrn soll es zum Ruhm geschehen und zum ewigen Zeichen, das nicht vergehen wird.
Das 3. “Denn” ist ein Versprechen für eine wunderbare Zukunft.
Die Natur und die Kreatur wartet auf diese Zukunft.
Die Natur und die Kreatur wartet auf diese Zukunft.
Dieses Versprechen bezieht die Natur mit ein. Das sagt Jesaja hier und das wiederholt Paulus in Römer 8:
Die gesamte Schöpfung wartet ja sehnsüchtig auf den Tag, an dem Gott die Herrlichkeit seiner Kinder (!) offenbart.
So brechen Berge und Hügel in Jubel aus. Keine Umweltverschmutzung mehr. Kein Tod.
Bäume klatschen in die Hände.
Endlich bringt unser Kirschbaum die Ernte durch anstatt sie vorher abzuwerfen.
Sogar Unkraut und Dornen werden uns nicht mehr plagen!
Ob es Zufall ist, dass Jesus, als er stellvertretend für uns litt, eine Dornenkrone trug?
Hat er damit nicht den Fluch des Bodens getragen,
damit du und ich eines Tages unter Zypressen auf weichem, grünem Gras sitzen können, das keine Dornen mehr hat?
Welch ein Jubel! Welch eine Freude!
Der Jüdische Nationalfonds (JNF) arbeitet über 100 Jahren daran, karge und trockene Gebiete in fruchtbare Landschaften zu verwandeln. Durch innovative Techniken wie Tropfbewässerung und gezielte Aufforstung wurden große Teile der Negev-Wüste begrünt, wo heute Bäume wachsen und Landwirtschaft betrieben wird.
Daniela war mit einem tschechischen Juden, der zum erweiterten Kreis der Staatsgründer zählte, in Israel im Auto unterwegs. Er verwies stolz darauf, wie das grüne Land vormals ausgesehen hatte: karg, trocken, Dornen.
So eine Zukunft verspricht uns Gott auch - ganz praktisch auf und für diesen Globus.
Noch mehr für uns: Freude und Frieden
Noch mehr für uns: Freude und Frieden
Wir sahen am Anfang:
Wasser - gegen den geistlichen Durst,
Milch - als geistliche Nahrung,
Wein - als Symbol für die Freude.
Die ersten beiden hatten wir schon (Basilikum + Lazarus). Jetzt kommt die Freude hinzu. Diese Freude wird vollendet, wenn wir bei ihm sein werden. Kleines Easter-Egg:
Denn ihr sollt in Freuden ausziehen und im Frieden geleitet werden. …
Jesus nimmt dich an die Hand. Er leitet dich in seinem Frieden. Er ist an deiner Seite.
Jesaja skizziert hier (und an mehreren anderen Stellen, z.B. Jes 2,1-4; 11,1-16) in groben Strichen einige Merkmale des 1000jährigen Reiches, d.h. den Zeitraum, der sich an Jesu Wiederkunft in Macht und Herrlichkeit anschließt.
Warum das Ganze?
Weil Gott mit diesem finalen Triumph ein Zeichen setzt
Weil Gott mit diesem finalen Triumph ein Zeichen setzt
…Und dem Herrn soll es zum Ruhm geschehen und zum ewigen Zeichen, das nicht vergehen wird.
Gott setzt sich ein Zeichen. Ein Ausrufezeichen!
Im Hauskreis haben wir am Freitag von Eben-Ezer gesprochen, einem Denkmal “bis hierher hat Gott geholfen”.
Was ist das Zeichen?
Es ist ein Zeichen seines Sieges über die Sünde - für die Natur und erst recht für seine Kinder!
Es ist ein Zeichen der Hoffnung.
Es ist das dritte “Denn”, das uns motivieren soll, Gott zu suchen und sein Gnadenangebot anzunehmen.
… und nicht nur anzunehmen, sondern uns von ihm verändern zu lassen.
Hoffnung verändert:
Hoffnungsvolle Menschen freuen sich über ihre Hoffnung (Römer 12,12). Seid fröhlich in Hoffnung!
Hoffnungsvolle Menschen sind geduldig miteinander (Jakobus 5,7-11). Seid geduldig, wie der Bauer, der das Wirken des Regens weiß und die Ernte erwartet.
Hoffnungsvolle Menschen haben Liebe zu allen Heiligen (Kolosser 1,4-5). Habt Liebe, um der Hoffnung willen.
Hoffnungsvolle Menschen sind mutig in ihrem Zeugnis für Christus (2. Korinther 3,12). Seid mutige Zeugen, weil ihr wisst, was noch kommen wird!
Zusammenfassung
Zusammenfassung
Wir hatten gesehen: Gott lädt uns ein - immer noch.
Die Einladung hat ein Ablaufdatum. Echt. Wirklich. Kein Internet-Fake.
Sie ist kostenlos - für uns, aber nicht für unseren Herrn.
Sie annehmen heißt: umkehren, die Sünde eingestehen, das Leben von gott verändern lassen.
Drei Gründe, drei Denns:
Gott denkt viel größer. Wir sind so unendlich weit von ihm weg. Ohne sein erbarmendes Runterbeugen geht es nicht.
Gott schlägt eine Brücke durch sein Wort. Seine Einladung wirkt. 100%ig.
Gott verspricht eine wunderbare Zukunft. Die bringt uns Hoffnung.
Hoffnung, die dich verändern kann. - und das ist das Thema meiner nächsten Predigt.
Amen.
