Predigt (unbenannt) (2)

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Notes
Transcript

Einleitung

Horatio Spafford war ein Anwalt in Chicago. Im Jahr 1873 sollte Familie Spafford wegen der Gesundheit seiner Frau einen Urlaub machen. Sie planten gemeinsam mit ihren 4 Töchtern nach Europa zu fahren.
Kurz vor der Abreise kam bei Horatio etwas dazwischen. Er blieb vorerst in Chicago und schickte seine Familie mit dem Schiff voraus.
Am 22. November kam es zu einem bis heute unerklärlichen Unfall. Das Schiff, auf dem sich die 5 Frauen waren, wurde von einem Dampfer gerammt. Wie es dazu kommen konnte, kann man sich nicht erklären. Das Wetter war gut. Das Schiff der Spafford versank innerhalb einer halben Stunden. Seine Frau konnte gerettet werden. Seine 4 Töchter gingen im tiefen, kalten Wasser unter.
Nachdem Horatio von dem tragischen Unglück hörte, nahm er direkt das nächste Schiff. Jetzt musste er die exakt gleiche Rute fahren. Mit Tränen im Gesicht blickte er über das Meer, indem seine Töchter ertranken.
Er nahm einen Stift und schrieb:
Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt,
ob Stürme auch drohen von fern,
mein Herze im Glauben doch allezeit singt:
Mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn!
Getrieben, geprüft, gehalten
Ruhe finden in stürmischen Zeiten
Die Frage, ob du schon einmal stürmische Zeiten in deinem Leben erlebt hast, kann ich mir sparen. Einer der Dinge, die jeder einzelne von uns erlebt sind herausfordernde Zeiten. Zeiten oder Situationen, die uns persönlich als auch unseren Glauben herausfordern und uns vor schwierige Entscheidungen stellen. 
Das Leben als Christ wird heutzutage immer unbequemer. Unsere Werte und Überzeugungen werden angegriffen und als veraltet und intolerant bezeichnet.
Die Arbeit ist ein großer Zeit und Energiefresser.
In der Nachbarschaft und der Familie wird zunehmend mehr gestritten.
Wir haben Angst vor der Zukunft. Das Leben wird teurer. Reicht das Geld bis ins Alter?
Innerlich quälen uns Fragen: Wer bin ich? Wie nehmen mich die Menschen war? Wie viel muss ich leisten, um endlich angenommen zu sein?
Menschen gehen in der Masse unter und vereinsamen. Sie haben vielleicht Begleiter/Follower, aber keine Freunde. Das Internet gibt uns das Gefühl verbunden zu sein, doch innerlich sind wir leer, isoliert und orientierungslos
Unsere Gemeinden werden angegriffen. Ich hatte am Freitag-abend ein Telefonat mit einem lieben Bruder. Er hatte ein Gespräch mit einem wichtigem Lehrer aus seiner Gemeinde. Das Fazit aus dem Gespräch: Man nennt sich bibeltreu, aber geht an die Bibel mit einem Verständnis von "Ich wünsch mir mal was". Es wurde sich über wichtige Eigenschaften Gottes gestritten, die ein verschobenes Gottesbild zeigten.
Ganz verschiedene Dinge rauben uns Zeit und Ruhe. Die Gemeinde wird versucht sich mehr mit Nebensächlichkeiten zu beschäftigen. Wir werden abgelenkt und betäubt. Darunter leidet unsere Gemeinschaft mit Gott. Und auch unsere Gemeinschaft untereinander.
Der leibliche und geistliche Bruder von Jesus, Jakobus schrieb seinen Brief an Judenchristen, die aus Jerusalem ins römische Reich verstreut wurden. Die Gemeinde wurde verfolgt. An sie schreibt Jakobus den heutigen Predigttext:
Jak 1,2-8
Das ist Gottes lebendiges Wort und ich möchte jetzt gerne noch beten, dass er unsere Herzen für sein Wort öffnet.
Getrieben V. 2-5
Jakobus schreibt nicht an irgendwen. Er schreibt an seine geliebten Brüder und Schwestern. Er kennt sie, er weiß was sie durch machen und er sorgt sich um sie. Ihr Glaube wird auf die Probe gestellt.
Aber vielleicht ging es dir wie mir, als ich diese Verse gelesen habe.
Sie sind angefochten, erleben schwierigste Zeiten ; der Glaube wird hart und auf verschiedenste Arten und Weisen auf die Probe gestellt und er sagt:
Das ist ein besonderer Grund zur Freude!
Bei wem war er denn in der Seelsorge Ausbildung? Ach, alles wird schon wieder gut. Halbs so wild. Stell dich mal nicht so an.
Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich denke oft, dass Leid ungewöhnlich ist und nicht sein sollte.
Doch Leiden sind nicht die Inseln sondern die Ozeane in unserem Leben. Schmerz sorgt entweder dazu, dass wir uns vor Gott und anderen Verschließen, oder das wir Gott in diesem Tiefpunkt intensiv erleben.
Es klingt für uns ungewöhnlich, aber im Text begründet Jakobus seine steile These:
V.3
Durch Bewährungsproben wird der Glauben gefestigt.
Er wird fest und unerschütterlich.
Oder in V.4
standfest.
Petrus schreibt in seinem Brief etwas Ähnliches, aber veranschaulicht das Gut.
Wenn man Gold reinigen möchte, dann erhitzt man es. Durch die Hitze verbrennen die Verunreinigung und das Gold beginnt zu schmelzen. Wenn das Gold geschmolzen ist kann man den hartnäckigen Schmutz einfach abschöpfen.
So unangenehm dieser Prozess für das Gold sein mag, am Ende ist das Gold viel wertvoller als vorher.
Prüfungen, Herausforderungen und Anfechtungen üben großen Druck auf uns aus. Und das ist unangenehm (wie das Feuer, dass Gold zum schmelzen bringt).
Jak -> ihr dürft euch auf das freuen, was am Ende heraus kommt.
Gott möchte, dass wir standfeste Christen werden, damit wir zu reifen und tadellose Christen werden, denen es an nichts mehr fehlt. (V4)
Kurz gesagt: er möchte, dass wir Christus ähnlicher werden. Und das tut er eben durch immer wieder sich verändernde und harte Glaubensproben.
Wie das Gold, dass durch das Feuer zum Schmelzen gebracht wird und die Verunreinigungen zeigt, so üben diese Proben Druck auf uns aus.
Äußerer Druck bringt das innere hervor.
Wasserflasche
Der Druck offenbart wer wir sind, was in unserem inneren ist:
Mein nerviger Nachbar zeigt meine Ungeduld.
Meine verurteilenden Gedanken über andere meinen Stolz.
Meine Traurigkeit über schlechte Leistungen meinen Perfektionismus.
Meine Wut über Ungerechtigkeit und anstrengende Phasen, zeigen, dass ich denke, dass ich eigentlich etwas Besseres Verdient gehabt hätte.
Schwierige Phasen decken auf, wie wenig ich eigentlich auf Gott vertraue.
So ist es zumindest bei mir persönlich.
Der äußere Druck zeigt uns, dass wir Sünder sind. Wir wollen selber über unser Leben entscheiden. Wir wollen Gott nicht als König über uns haben. Wir möchten ein angenehmes Leben haben ohne Leid, ohne Armut. Ein Leben in dem wir Gott eigentlich nicht brauchen.
Wie oft verstehen wir erst, wenn wir nichts mehr außer Jesus haben, dass er alles ist was wir brauchen?
Druck drückt uns auf unser Fundament. Die Frage die dann beantwortet wird ist: Ist es sicher? Gibt es halt? Oder stürzt es ein?
Das Bild einer Säulenhalle veranschaulicht das sehr gut.
Durch den Druck der vom schweren Dach kommt, wird die Säule auf ihr Fundament gedrückt und wird so standfest. Dagegen kannst du dich lehnen und sie fällt nicht um.
(Außer du heißt Simson)
Wir dürfen uns freuen, wenn wir in herausfordernde Zeiten geraten, weil
Der Druck unser inneres offenbart (zeigt wie viel Sünde noch in uns ist)
Glaube wird gefestigt
Reifen
Sehen unsere Abhängigkeit von Gott
Erkennen, wie wenig wir sind
Wie hilflos wir sind
Wie erbärmlich wir sind
Erleben Gott nah & intensiv 
Dürfen sehen wie viel Gott in uns bereits verändert hat (Abraham, Jak 4)
Wer die Bewährungsproben besteht wird von Gott belohnt indem er das ewigen Leben bekommt (V.12)
Wir dürfen uns freuen, wenn wir plötzlich und unvorhergesehen in verschiedenste Herausforderungen geraten, weil
Sie den Dreck in unserem Herz offenbaren,
wodurch das Herz gereinigt wird für die kommende Herrlichkeit und
wir anfangen uns an Gott zu klammern.
Kurz: aus der Bewährung folgt Standfestigkeit und daraus folgt die kommende Herrlichkeit
Was aber sollen wir in den Versuchungen tun?
V.5
Gerade in Versuchungen brauchen wir Weisheit.
Urs: Weisheit = zur Richtigen Zeit das Richtige tun.
AT: Weisheit = Gott zu fürchten
Die Furcht des Herrn ist eng mit dem vorherigen Punkt verknüpft.
Wir lernen erst dann Gott zu fürchten, wenn wir verstehen wer er ist und wer wir sind.
Der Druck bringt das innere hervor. Wir verstehen, dass wir nicht so stark und toll sind, wie wir oft denken. Wir merken plötzlich wie abhängig wir sind.
Es geht in unserem Leben nicht um uns, sondern Gott. Wir wurden von ihm, durch ihn und für ihn geschaffen. Und wir sind deshalb Ruhe los unterwegs, weil wir uns um uns selber drehen und dabei Gott aus den Augen verlieren.
Dann heißt es: umkehren. Vom sich selbst abwenden und sich zu Jesus hinwenden. Wir leben im Glauben nicht nur durch Glauben. Unser Glaubensleben besteht, wie Luther sagt, aus Umkehr. Durch beständiges Umkehren vorwärts kommen.
Bei der Hinwendung zu Gott, erkennen wir Gott selbst und verstehen, dass es nicht um uns geht. Rückt Gott in den Fokus und das macht uns das Demütig.
Wir zerbrechen über unsere eigene Schwäche und dürfen erfahren, was für ein starker Gott uns zur Seite steht. Leid sorgt dafür, dass wir uns an Gott klammern.
Was fern von uns ist brauchen wir nicht fürchten. Je mehr wir in die Gottesfurcht wachsen, desto näher sind wir unserem Gott.
Gottesfurcht lehrt uns Gottes Wort zu halten.
Gottesfurcht führt zur Liebe zu Gott & Freude an Gott, weil wir seine atemberaubende Herrlichkeit sehen.
Gott zu fürchten bedeutet in zu verehren.
Weisheit bedeutet: Jeder Zeit ist es das einzig Richtige Gott zu fürchten. (Trachtet zuerst nach Gottes Reich ; Alles was ihr tut, tut zur Ehre Gottes)
Weisheit bedeutet zu verstehen wer ich bin und in meiner Schwachheit in Demut zu meinem liebendem Vater zu kommen.
Weisheit bedeutet zu verstehen, dass wir völlig abhängig sind von Gott.
In Anfechtungen besteht die Weisheit darin, dass wir nicht fragen "Was muss ich tun, damit ich hier raus komme?". Die Weisheit in Glaubensprüfungen besteht darin sich Gott zuzuwenden "Herr bitte hilf mir ; Herr tu du".
Das richtige zu tun ist: Gott zu verherrlichen, indem wir ihn fürchten und in ihm zur Ruhe kommen.
Wie bekommen wir Weisheit?
Gott gibt sie uns, wenn wir ihn bitten (v. 5).
Die Verse 6-8 zeigen uns, wie wir bitten sollen. (lese)

geprüft

Wir sehen ein Herz, dass Gott vertraut und eins, dass an ihm zweifelt
Bei den Zweifeln geht es nicht um hin und wieder mal einen Zweifel haben, sondern eine Haltung des Herzens.
Eines Herzens, dass Gott nicht vertraut und seinen Zusagen nicht glaubt.
Dieses Herz gleicht einer Wasserwoge (ELB). Einer Welle die vom Sturm aufgewühlt wird und hin und hergerissen wird. Ein Zweifler kann sich nicht festlegen. Er ist unbeständig. Er findet beten nutzlos und vergeblich, was soll Gott schon tun? Und wenn er etwas tut, kann ich mir überhaupt sicher sein, dass das Gut für mich ist?
Es ist ein Herz, dass befürchtet statt Gott fürchtet.
Dem gegenüber steht jemand, der festes Vertrauen in Gott setzt.
Einer der an Gott und seine Zusagen glaubt.
Er ist nicht hin und hergerissen, unsicher.
Er ist beständig. Er besteht die Probe.
Er handelt weise. Er fürchtet Gott. Er verherrlicht Gott.
Er ist fest, unerschütterlich, standfest, reif, tadellos und in seinem Charakter fehlt nichts, dass noch nicht vollkommen ist.
Und diese Beschreibung trifft nur auf einen Menschen zu:
JESUS CHRISTUS
Jesus Christus Charakter war absolut tadellos.
Jesus Christus wurde versucht, doch blieb standfest.
Jesus Christus tat zu jeder Zeit das Richtige.
Jesus Christus fürchte Gott, sodass er betete "nicht mein Wille, sondern deiner Geschehe".
Jesus Christus ging trotz vieler verschiedener Herausforderungen den schweren Weg ans Kreuz um für unsere Sünden zu sterben.
Weil wir Gott angezweifelt haben.
Weil wir zu jeder Zeit das falsche tun, indem wir Menschen und uns mehr fürchten (schätzen) als Gott.
Weil wir ihn als unseren Herrn und König abgelehnt haben und deshalb zu Recht den Tod verdient hätten.
Jeder einzelne von uns hat gegen Gott gesündigt.
Doch Jesus Christus hat am Kreuz sein Leben gegeben, damit wir sein Leben bekommen können.
Er starb den Tod, den wir verdient gehabt hätten, um uns sein Leben zu geben, als hätten wir es gelebt.
In Christus zeigt Gott am deutlichsten, wie gut er es mit uns meint.
Lasst uns nun noch auf Gott schauen und sehen, was es bedeutet von ihm gehalten zu werden.

gehalten

Jakobus 1 ist voll mit Gott. Gott stellt sich uns vor.
V5: Wenn es jemandem an Weisheit mangelt, soll er Gott darum bitten, und er wird sie ihm geben. Wir versuchen gerne sehr viel, um etwas zu bekommen. Wie oft fragen wir einfach mal nach?
Gott sagt, fragt mich! Ich gebe euch!
Weiter heißt es: Ihr wisst doch, dass er niemandem sein Unvermögen vorwirft und dass er jeden reich beschenkt.
Ihr wisst doch: wir vergessen schnell, deshalb ist es gut immer wieder erinnert zu werden.
Gott ist großzügig. Gott will uns geben. Gott gibt im Wissen, dass wir nichts zurückgeben könnten. Er weiß genau wer wir sind und will uns dennoch reich! Beschenken.
Dabei macht er uns keinerlei Vorwürfe.
Nicht "kommst ganz schön spät, wärste mal früher gekommen."
Kein "haha da hast du dich selber reingebracht, dann komm da mal schön selber wieder raus". Und auch kein "Ich hab dir doch schon so viel gegeben und du hast wieder nicht auf mich gehört, jetzt hast du pech gehabt."
Gott kennt uns. Und er will uns dennoch reich beschenken.
Und das was er gibt ist vollkommen Gut!
V.13 Gott kann nicht zum Bösen versuchen.
V.16-17: Alles was von ihm kommt ist Gut und vollkommen. Und das ändert sich niemals.
Antike Götter: Jing und Jang, Gut und Böse.
Gott ist vollkommen Gut.
Was von Gott kommt ist Gut.
Und zwar Gut für uns.
Das fühlt sich nicht immer so an. Herausforderungen bleiben schwer. Der Sturm bleibt stürmisch.
Vorankommen fühlt sich wie Rückschritt an.
Heiligung wie Verzweiflung.
Aber Glaubenswachstum benötigt Verzweiflung.
Es tut uns gut, Sünde zu erkennen, Gott zu suchen und uns der Abhängigkeit von ihm bewusst zu sein.
Als Christen dürfen wir uns im stürmischen Wasser als Boje wieder finden. Nicht Meereswoge die hin und hergerissen wird.
Bojen treiben auf dem Wasser, sie gehen nicht unter und bleiben (größten Teils) an ihrer Stelle und treiben nicht weg. Wieso?
Sie sind angekettet. Sie sind Verbunden mit etwas, dass sie festhält. Die Stürme können kommen, sie bleiben standfest.
Dementsprechend geht es in der Bewährung unserer Glaubensprüfungen nicht um unsere Stärke unsere Leistung, sondern den durchtragenden Vater.
Dane Ortlund schreibt in seinem Buch mit dem Titel "Wie Gott uns verändert": Heiligung fühlt sich oft wie ein Rückschritt an. Wir verzweifeln an uns. Wachstum bedeutet, dass ich immer mehr verstehe, wie arm & erbärmlich ich ohne Christus bin.
Sein Vater Ray knüpft in einem anderem Buch an die Gedankensituation an:
Die Bibel gibt nicht immer Antworten auf unsere Fragen. Was sie uns bietet, ist eine neue Quelle der Hoffnung und der Anbetung – genau dort, wo wir sind. Mit Jesus an unserer Seite ist es gar nicht so schlimm, am Boden zu liegen. Jesus selbst ist der lebende Beweis dafür, dass das Kreuz zur Auferstehung führt.
Was können wir jetzt tun, wenn wir uns in harten Herausforderungen wiederfinden?
Lasst uns auf den schauen, der auf jeden unserer Ich bin nicht (stark, fähig, klug, brauchbar, wertvoll, geliebt, …)
Antwortet: ICH BIN (JHWH)
In jeder Not können wir uns an der Fürsorge & Veränderung durch den Vaters erfreuen
In jedem Versagen können wir uns an der Gnade des Sohnes erfreuen
In jedem Schmerz können wir uns an der Gegenwart Gottes erfreuen
In jeder Versuchung können wir das Leben und die Kraft des Heiligen Geistes genießen
In jedem Seufzen können wir uns an der Hoffnung des Glaubens erfreuen
Jak 5,10.11
schreibt, nehmt euch Vorbilder des Leidens und seht wie Gott alles zum Guten Ende führt. Und seht wie barmherzig und voll Liebe er ist.
Seht euch Hiobs leben an. Er hat alles verloren, doch als Gott ihm zu erkennen gibt, wer er eigentlich ist, hört Hiobs Klage auf.
Seht auf Daniel und seine Freunde die treu zu Gott stehen wollten und deshalb den Zorn der Könige auf sich luden. Sie wurden von Gott bewahrt.
Wir haben ganz viele Menschen, in der Bibel, in der Kirchengeschichte, aber auch in unserem Umkreis, die uns von Gottes Güte und Liebe zeugen können. Es ist eine riesige Wolke an Zeugen um uns.
Das macht Gemeinde aus. Das ist ein wesentlicher Aspekt in der Jüngerschaft.
Den anderen mit an die Hand nehmen. Glauben teilen und gemeinsam leben.
Gemeinsam durchs leid beten. Gemeinsam vor Gott klagen.
Gemeinsam bei Gott Zuflucht suchen.
Die vor Gott bringen, die gerade nicht selbst kommen können.
Gemeinsam weinen, Gemeinsam Loblieder singen.
Gemeinsam auf Christus schauen.
Lasst uns noch gemeinsam Heb 12,1-3 lesen.
Als Spafford seine Kinder verlor richtete er sein eigenes Herz auf Gott hin aus und schrieb:
Nun leb ich in Christus für Christus allein,
Sein Wort ist mein leitender Stern.
In Ihm hab ich Fried und Erlösung von Pein,
meine Seele ist selig im Herrn.
Mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn
Ähnlich drückte es Psalm 86 aus der Textlesung aus.
Ich möchte noch mit uns beten nach Psalm 86:
1 Höre uns, o HERR, und antworte, denn wir sind hilflos und auf dich angewiesen! 
2 Rette unser Leben – wir gehören doch zu dir! Hilf uns, denn auf dich setzen wir unser Vertrauen! Du bist unser Gott, dem wir dienen. 
3 Den ganzen Tag rufen wir nach dir; hab doch Erbarmen mit uns, HERR! 
4 Schenke uns wieder neue Freude, nach dir sehnen wir uns! 
5 Du, HERR, bist gut und zum Vergeben bereit, unermesslich ist deine Gnade für alle, die zu dir beten. 
6 Höre, HERR, unser Gebet, wir flehen zu dir! 
7 Wir wissen weder aus noch ein. Darum schreien wir zu dir, und du wirst uns erhören. 
8 Kein anderer Gott ist wie du, HERR; niemand kann tun, was du tust! 
9 Du hast alle Völker geschaffen. Sie werden zu dir kommen und dich anbeten, sie werden deinen Namen rühmen und ehren. 
10 Denn du bist groß und vollbringst Wunder, nur du bist Gott, du allein!
11 HERR, zeige uns deinen Weg, wir wollen dir treu sein und tun, was du sagst. Gib uns nur dieses eine Verlangen: dich zu fürchten!
12 Von ganzem Herzen wollen wir dir danken, HERR, unser Gott; für alle Zeiten wollen wir deinen Namen preisen.
13 Denn deine Liebe zu uns ist unfassbar groß! Du hast uns dem sicheren Tod entrissen.
AMEN!
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