Dreieinigkeit - Glaubensbekenntnis
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Das Apostolische Glaubensbekenntnis
Das Apostolische Glaubensbekenntnis
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn
Empfangen durch den Heiligen Geist, Geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt gestorben und begraben.
Hinabgestiegen in das Reich des Todes.
Am dritten Tage auferstanden von den Toden, aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten Gottes, des Allmächtigen Vaters, von dort wird er kommen zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist.
die heilige katholische (allgemeine christliche) Kirche. Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das Ewige Leben.
Urpsrung
der heutige Text lässt sich bis aufs 8 Jhd zurückführen, wobei sich das Glaubensbekenntnis auch weiter zurückführen lässt. Total spannend, wie alt diese Glaubensbekenntnis ist und was das eigentlich alles beinhaltet. Wir wollen uns das Glaubensbekenntnis unter die Lupe nehmen und schauen, was schon damals eigentlich über die Trinität, als die Lehre der Dreieinigkeit gesagt worden ist und was das für uns heute auch noch heißt. Wir wollen dazu tiefer in die Bibel hineinschauen und wer seine eigene Bibel dabei hat, der sollte sie unbedingt auch aufschlagen.
Doch bevor wir uns in die Tiefen der Bibel hineinversetzen, sollte wir uns erstmal in die Gegenwart Gottes hineinversetzen und das möchte ich an der Stelle noch einmal ganz bewusst mit euch machen durch eine Zeit der Stille. Gebt Gott alles ab, was euch aus der letzten Woche belastet und gebt Gott alles ab, was in den nächsten Tagen schon auf euch wartet. Betet gerne für mich, dass ich nicht meine Worte hier weitergebe und ich werde auch für euch beten, dass ihr mehr von Gott lernen könnt, euch mehr von ihm erstauen lasst und er mehr in euer Leben einwirken kann.
Ich schließe die Zeit der Stille mit einem Gebet ab:
Vater ich danke dir
Zunächst wollen wir uns mit Gott beschäftigigen. Schon mein Gebet greift direkt den ersten Punkt mit auf. Ich spreche Gott eigentlich immer mit “Vater” an.
Im Glaubensbekenntnis sagen wir:
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Gott als Vater
Vater von Jesus Christus Lukas 3,22
22 und der Heilige Geist in leiblicher Gestalt wie eine Taube auf ihn herabstieg und eine Stimme aus dem Himmel kam: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.
Vater von uns, die wir Kinder Gottes sind. 1. Johannes 3,1
1 Seht, welch eine Liebe uns der Vater gegeben hat, dass wir Kinder Gottes heißen sollen! Und wir sind es. Deswegen erkennt uns die Welt nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat.
Gott als der Allmächtige
Gott stellt sich selbst so vor Genesis 17,1
1 Und Abram war 99 Jahre alt, da erschien der HERR dem Abram und sprach zu ihm: Ich bin Gott, der Allmächtige. Lebe vor meinem Angesicht, und sei untadelig!
Gott als der Schöpfer
Er ist derjenige der die Welt geschaffen hat. das kleinste Dinge und das größte überhaupt, indem er spricht. 1. Mose 1,1-20
1 Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. 2 Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis war über der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser. 3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht. 4 Und Gott sah das Licht, dass es gut war; und Gott schied das Licht von der Finsternis. 5 Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein Tag. 6 Und Gott sprach: Es werde eine Wölbung mitten im Wasser, und es sei eine Scheidung zwischen dem Wasser und dem Wasser! 7 Und Gott machte die Wölbung und schied das Wasser, das unterhalb der Wölbung, von dem Wasser, das oberhalb der Wölbung war. Und es geschah so. 8 Und Gott nannte die Wölbung Himmel. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein zweiter Tag. 9 Und Gott sprach: Es soll sich das Wasser unterhalb des Himmels an einen Ort sammeln, und es werde das Trockene sichtbar! Und es geschah so. 10 Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Ansammlung des Wassers nannte er Meere. Und Gott sah, dass es gut war. 11 Und Gott sprach: Die Erde lasse Gras hervorsprossen, Kraut, das Samen hervorbringt, Fruchtbäume, die auf der Erde Früchte tragen nach ihrer Art, in denen ihr Same ist! Und es geschah so. 12 Und die Erde brachte Gras hervor, Kraut, das Samen hervorbringt nach seiner Art, und Bäume, die Früchte tragen, in denen ihr Same ist nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war. 13 Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein dritter Tag. 14 Und Gott sprach: Es sollen Lichter an der Wölbung des Himmels werden, um zu scheiden zwischen Tag und Nacht, und sie werden dienen als Zeichen und zur Bestimmung von Zeiten und Tagen und Jahren; 15 und sie werden als Lichter an der Wölbung des Himmels dienen, um auf die Erde zu leuchten! Und es geschah so. 16 Und Gott machte die beiden großen Lichter: das größere Licht zur Beherrschung des Tages und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht und die Sterne. 17 Und Gott setzte sie an die Wölbung des Himmels, über die Erde zu leuchten 18 und zu herrschen über den Tag und über die Nacht und zwischen dem Licht und der Finsternis zu scheiden. Und Gott sah, dass es gut war. 19 Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein vierter Tag. 20 Und Gott sprach: Es soll das Wasser vom Gewimmel lebender Wesen wimmeln, und Vögel sollen über der Erde fliegen unter der Wölbung des Himmels!
2. und an Jesus Christus
*
Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn
Empfangen durch den Heiligen Geist, Geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt gestorben und begraben.
Hinabgestiegen in das Reich des Todes.
Am dritten Tage auferstanden von den Toden, aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten Gottes, des Allmächtigen Vaters, von dort wird er kommen zu richten die Lebenden und die Toten.
*
Jesus die reale und historische Person
Geboren von einer Jungfrau Mt 1,18-25
18 Mit dem Ursprung Jesu Christi verhielt es sich aber so: Als nämlich Maria, seine Mutter, dem Josef verlobt war, wurde sie, ehe sie zusammengekommen waren, schwanger befunden von dem Heiligen Geist. 19 Josef aber, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht öffentlich bloßstellen wollte, gedachte sie heimlich zu entlassen. 20 Während er dies aber überlegte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sprach: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen! Denn das in ihr Gezeugte ist von dem Heiligen Geist. 21 Und sie wird einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus nennen, denn er wird sein Volk retten von seinen Sünden. 22 Dies alles geschah aber, damit erfüllt wurde, was von dem Herrn geredet ist durch den Propheten, der spricht: 23 »Siehe, die Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden seinen Namen Emmanuel nennen«, was übersetzt ist: Gott mit uns. 24 Josef aber, vom Schlaf erwacht, tat, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich; 25 und er erkannte sie nicht, bis sie einen Sohn geboren hatte; und er nannte seinen Namen Jesus.
gelitten, gestorben, begragen -> WAR TOT
IST Auferstanden und Aufgefahren in den Himmel
Ich denke bei diesen Punkte benötige ich keine Bibelstelle, ansonsten such gerne selber danach!
Er sitzt zur Rechten Gottes
19 Der Herr wurde nun, nachdem er mit ihnen geredet hatte, in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes.
55 Da er aber voll Heiligen Geistes war und fest zum Himmel schaute, sah er die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen;
bei der Steinigung von Stephanus
Wird wiederkommen! Matthäus 25,31
31 Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen;
Um zu richten Matthäus 25,32
32 und vor ihm werden versammelt werden alle Nationen, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirte die Schafe von den Böcken scheidet.
3. Ich glaube an den Heiligen Geist
Empfangen durch den Heilige Geist
Es wird gar nicht mehr über den Heiligen Geist im Glaubensbekenntnis geschrieben. Das ist doch irgendwie merkwürdig oder? Andererseits gibt es über die Jahrhunderte hinweg immer wieder Streit darüber, was der Heilige Geist überhaupt macht.
Also, passend zum Fest der Ausgießung des Heiligen Geistes mal ein paar Bibelstellen.
Was bewirkt der Geist Gottes?
19 Offenbar aber sind die Werke des Fleisches; es sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, 20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Zornausbrüche, Selbstsüchteleien, Zwistigkeiten, Parteiungen, 21 Neidereien, Trinkgelage, Völlereien und dergleichen. Von diesen sage ich euch im Voraus, so wie ich vorher sagte, dass die, die so etwas tun, das Reich Gottes nicht erben werden.
22 Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, 23 Sanftmut, Enthaltsamkeit. Gegen diese ist das Gesetz nicht gerichtet.
Auflistung der Geistesgaben (in Röm 12,6-8; 1. Kor 7,7; 12,8-10.28 und Eph 4,11)
6 Da wir aber verschiedene Gnadengaben haben nach der uns gegebenen Gnade, so lasst sie uns gebrauchen: Es sei Weissagung, in der Entsprechung zum Glauben; 7 es sei Dienst, im Dienen; es sei, der lehrt, in der Lehre; 8 es sei, der ermahnt, in der Ermahnung; der abgibt, in Einfalt; der vorsteht, mit Fleiß; der Barmherzigkeit übt, mit Freudigkeit.
es scheint, dass Paulus keine erschöpfende Liste der Geistesgaben aufstellen wollte, weil es so viele Stellen gibt, aber hier ist einmal ein schneller Überblick
Apostel
Prophet
Lehrer
Wunderkräfte
Gnadengaben der Heilungen
Hilfeleistungen
Leitung
Sprachen
Wort der Weisheit
Wort der Erkenntnis
Glaube
Geisterunterscheidung
Auslegung der Sprachen
Evangelisten
Hirten/Lehrer
Dienen
Ermahnen
Mitteilen
Vorstehen
Barmherzigkeit
Ehe
Ehelosigkeit
Wichtig sind aber die nächsten Verse
8 Denn dem einen wird durch den Geist das Wort der Weisheit gegeben; einem anderen aber das Wort der Erkenntnis nach demselben Geist; 9 einem anderen aber Glauben in demselben Geist; einem anderen aber Gnadengaben der Heilungen in dem einen Geist; 10 einem anderen aber Wunderwirkungen; einem anderen aber Weissagung, einem anderen aber Unterscheidungen der Geister; einem anderen verschiedene Arten von Sprachen; einem anderen aber Auslegung der Sprachen.
Der Geist ist es also, der die Gnadengaben in uns wirkt, das heißt er hat eigentlich einn ziemlich großen Anteil am Leben eines jeden Christen.
im Nicäaische Glaubensbekenntnis fügt unteranderem hinzu
“Wir glauben an den Heiligen Geist
der Herr ist und lebendig macht…”
bei uns in Kredenbach steht der Spruch an der Wand: “Ich lebe und ihr sollt auch leben.” Und Paulus sagt: “nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir!”
Wenn es also der Geist ist, der uns lebendig macht, dann bewirkt er in uns die Früchte des Geistes und die Gaben. Wir sollten uns also seiner Führung hingeben.
Doch wozu?
Welches Ziel haben wir denn?
1 Ich ermahne euch nun, ich, der Gefangene im Herrn: Wandelt würdig der Berufung, mit der ihr berufen worden seid, 2 mit aller Demut und Sanftmut, mit Langmut, einander in Liebe ertragend! 3 Befleißigt euch, die Einheit des Geistes zu bewahren durch das Band des Friedens: 4 Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen worden seid in einer Hoffnung eurer Berufung! 5 Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, 6 ein Gott und Vater aller, der über allen und durch alle und in allen ist.
Wir haben das Ziel der Einheit. Der Geist führt uns zur Einheit.
2.
23 Es kommt aber die Stunde und ist jetzt, da die wahren Anbeter den Vater in Geist und Wahrheit anbeten werden; denn auch der Vater sucht solche als seine Anbeter.
Der Geist führt uns in die Anbetung.
und nach John Piper ist die Anbetung das endgültige Ziel. ER sagt, es gibt Mission nur, weil nicht die ganze Welt in Anbetung vor Gott ist.
Wenn wir uns jetzt nochmal die Dreieinigkeit anschauen, dann schließt sich dieser ganze Zusammenhang:
Gott, der Vater, der Allmächtige, der Schöpfer.
Er ist unfassbar groß und wir dürfen von ihm begeistert sein und ihn anbeten
Jesus Christus, der Sohn, der Erretter
er hat den Weg zu Gott wieder ermöglicht, sodass wir Gottes Gegenwart anbeten können
Der Heilige Geist
Der uns in die Anbetung Gottes führt
der uns ausrüstet mit allem, was wir für das Bauen der katholischen Kirche brauchen.
und er hilft uns andere Menschen in die Anbetung Gottes zu führen.
lernt Gott immer besser kennen
2. betet ihn immer weiter an
3. führt andere Menschen in die Anbetung Gottes.
und nicht nur in eine Bekehrung.
AMEN
