Christus ist alles (Philipper 3)
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Paulus startet dieses Kapitel interessant:
Übrigens, Brüder und Schwestern, FREUT EUCH IN DEM HERRN!
Ungläubige betrachten den Glauben oft als Freunden Bremse. Und ich glaube, dass wir Christen dazu einen Beitrag geben. Strahlen wir Freude in Christus aus? Georg Müller – auch als Waisenvater von hunderten Kindern bekannt nahm sich diesen Vers zu Herzen und kommentierte ihn:
„Der erste und wichtigste Gedanke, den ich an jedem Tag zu beachten hatte, war nicht, wie ich dem Herrn dienen oder ihn verherrlichen könne, sondern, wie meine Seele zur Ruhe und Freude in Gott kommen könne.“
Paulus schreibt in diesem Kapitel von drei Freudenkiller, die einem Christen die Freude stehlen wollen. Der erste Freudenkiller ist falsche Evangelien, die das wahre Evangelium ersetzen. Der zweite Freudenkiller ist falsche Ziele, und der dritte falsche Ausrichtungen. Daraus ergeben sich folgende Predigtpunkte – die uns zur Freude in Christi bringen wollen:
1. Wahre Gerechtigkeit kommt durch Christus (2-11)
2. Das Ziel vor Augen (12-14)
3. Himmlische Ausrichtung (15-21)
1. Wahre Gerechtigkeit kommt durch Christus (2-9)
Paulus beginnt hart, in dem er mit drei Imperativen (Befehlen) beginnt: HABT ACHT, HABT ACHT; HABT ACHT!
Habt acht – auf die Hunde
Habt acht – auf die bösen Arbeiter
Habt acht – auf die Zerschneidung
Die Juden benannten damals die Ungläubigen Nachbarn oftmals als Hunde, hier wendet Paulus diesen harten Begriff an und zeigt den Juden damit, dass sie einer Irrlehre nachlaufen. Während die Juden sich ihrer Beschneidung rühmen, wertet Paulus es hier ab und sagt hierzu „ZERSCHNEIDUNG“.
Damals, wie auch heute stehen wir vor einer Herausforderung:
Wem rühmen wir uns? Wem geben wir die Ehre? Vertrauen wir auf das Fleisch und auf unsere Taten, oder vertrauen wir allein auf Christus?
Irrlehre, die Lehre des Teufels hat stets ein Ziel: Anzweifeln, dass Christus allein genügt. Das Christus alles ist.
Entweder verleugnet Irrlehre komplett, dass Christus allein genügt, oder es ergänzt und wandelt ab: Christus + X genügt. Irrlehre predigt Selbsterlösung, während Christus Erlösung aus Gnade schenkt.
Ich möchte dies noch anders betonen. In der Bibel wird der HERR oft mit einem Felsen verglichen (ca. 50x). Er ist der rettende Fels. Der Fels des Heils und vieles mehr. Doch wir Menschen halten Ausschau und suchen nach anderen Felsen, die uns vermeintlich retten können. Es gibt nur einen Felsen – das ist Christus der HERR.
Und ja, wir wissen das alles schon. Wir haben mit falschen Evangelien kein Problem, oder? Dann verratet mir eines:
Warum kann sich unser Dienst für den HERRN so schnell nicht mehr um die Anbetung Gottes drehen, sondern um unsere eigene Anbetung?
Warum kümmert es mich so sehr, was andere von mir denken?
Warum vergleiche ich meine von Gott bekommenen Gaben mit den Gaben anderen Geschwister?
Warum erhebe ich mich über Glaubensgeschwister? Warum verurteile ich so schnell und warum bin ich so stolz?
Warum kämpft auch jetzt mein Fleisch gegen den Geist Gottes in mir, wer die Ehre bekommen soll?
Wenn falsche Evangelien unseren Blick für Christus ablenken, und auf uns selbst lenken, dann killt das unsere Freude in Christus.
Paulus erweitert diesen Gedanken, indem er Zeugnis gibt. Er schaut auf seine Zeit zurück, als er selbst gefangener einer falschen Lehre war. Er war ein sehr vorbildlicher Jude, ein Eiferer für den Herrn, einer der das Gesetz kannte, einer der alle darin übertraf. Wenn jmd sich selbst erretten könnte, dann wäre er es gewesen. ABER ER LAG SO FALSCH.
Vers 7 leitet die Kehrtwende in seinem Leben ein
7 Aber was mir Gewinn war, das habe ich um den Christus willen für Schaden geachtet; 8 ja, wahrlich, ich achte alles für Schaden gegenüber der alles übertreffenden Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe; und ich achte es für Dreck, damit ich Christus gewinne
Alles, was Paulus damals wichtig war, alles, was ihm ein Schatz war, alles, was seine gesamte Identität ausgemacht hat, ERKENNT ER als SINNLOS. Als Schaden. Er geht so weit: ICH ACHTE ES FÜ DRECK.
Das griechische Wort geht hier weiter als die deutsche Übersetzung. Dieses Wort bezeichnet: Dreck; Abfall; Überbleibsel; Kot bzw. Scheiße.
Ich lasse es mir nicht nehmen und formuliere es einmal spitz:
Alles, was mir einst so wichtig war, ist nun Dreck, Schlamm, Abfall, Scheiße im Vergleich zu Christus. Er ist alles.
John Owen, einer der wichtigen Figuren der Puritaner 17 Jh. formulierte dies so:
Je mehr ich die Herrlichkeit Christi sehe, desto mehr verblassen die gemalten Bilder dieser Welt vor meinen Augen.
Paulus hat nicht nur Denkensveränderung erlebt, sondern er hat eine Verwandlung erlebt. Gott gab ihn ein neues Herz und den Heiligen Geist in ihm.
Er durfte erkennen: Wahre Gerechtigkeit kommt allein durch Christus. Jesus ist alles! Alles andere ist Dreck!
In den Versen 9-11 zeigt er dann gleich nochmal das gesamte Evangelium.
- Vers 9: Rechtfertigung
- Vers 10: Heiligung
- Vers 11: Verherrlichung
Habt ihr das beim Lesen eben schon gesehen? Ich finde es genial. Vers 9 – nicht meine Gerechtigkeit wird mich retten können. Ich bin ein elender verlorener Sünder. Was ich zu meiner Errettung beitrage: Die Sünde – mehr nicht. Mein Herz ist Grund auf verdorben, wie ein vergammelter Apfel. Da will man nicht reinbeißen. Das kann man nur wegschmeißen. Da hilft keine Reinigung.
Kein Geschmacksverstärker kann diesen vergammelten Apfel appetitlich machen, so auch kein vermeintlich gutes Werk mein Herz säubern. Meine Gerechtigkeit kommt allein AUS Gott und ich darf sie im Glauben ergreifen. Gott gab seinen Sohn. Jesus lebte das Leben, was wir hätten Leben sollen, und er starb an diesem Kreuz – für dich und für mich. Christus allein!
Vers 10 – du bist errettet, dann ist deine Sehnsucht Christus mehr zu erkennen. Mit ihm gemeinsam zu leiden, die Auferstehungskraft zu erleben. Ihm immer ähnlicher zu werden – gleichförmig, wie Paulus hier schreibt.
Vers 11 – Verherrlichung – endlich bei Christus in der Ewigkeit. Unsere Hoffnung und unsere Sehnsucht. Denkt an Philipper 1 gestern.
Wahre Gerechtigkeit kommt allein durch Christus. Jesus ist alles! Alles andere ist Dreck!
Diese Wahrheit schenkt Freude in Christus, aber sie ist auch angegriffen.
- Unsere Welt gleicht einem Marktplatz. Alle wollen uns Dinge verkaufen/ wertvoll machen. Du brauchst einen Partner/Partnerin. Du brauchst Kinder. Du brauchst Anerkennung. Du musst deinen Leidenschaften und Begierden nachgehen. Du musst reich werden. Du brauchst…/ Hast du schon…/ das fehlt dir…
- STOP: Christus ist alles!
Wer hat die letztendliche Faszination in deinem Leben? Wonach begehrt dein Herz? Wonach streckst du dich aus?
- Wisst ihr: Mein Herz leidet an einer Erkrankung. Einer Erkrankung von einem zu kleinen Bild von Jesus!
Und darum: Müssen wir einen Jesus in der Welt predigen, der nicht nur eine Option ist, sondern einen unersetzbaren Jesus. Vorher werden wir dem Evangelium nicht gerecht.
1. Das Ziel vor Augen (12-14)
In einer Predigt über Philipper 3 sagte Matthias Lohmann mal (FEG MM – wo ich Praktikum gemacht habe)
„Ich befürchte, dass viele Christen sich zufrieden geben mit einer oberflächlichen Bekanntschaft mit Jesus. Sie geben sich zufrieden mit dem, was sie jetzt haben.“
Paulus war da anders. Er nimmt wahr: ich habe es noch erlangt – ich bin noch nicht vollendet. Ich bin noch nicht am Ziel – ich befinde mich noch auf der Rennstrecke. In den Versen schreibt er zweimal „ich jage aber danach“ und „ich strecke mich aus“. Er schreibt nicht „ich spaziere mal in die Richtung“.
Ich musste bei den Verben „jagen“ und „strecken“ an einen Gepard denken. An einen Gepard, der hinter einer Antilope herjagt. Mit 100-120 km/h rennt der Gepard in seiner Jagd und streckt sich dann in die volle Körpergröße, um seinen Preis zu erlangen. Beim Gepard ist die Jagd schnell vorbei. Wenige Sekunden. Das Christsein (unser Rennen) gleicht dem entgegen einem Marathon. Aber spazieren wir diesen Marathon, geben uns zufrieden mit dem hier und jetzt. Oder haben wir diese Haltung des Gepards: wir jagen aber danach, strecken uns danach aus. In aller Ausdauer und Geduld.
Die Beobachtung von Matthias Lohmann
„Ich befürchte, dass viele Christen sich zufrieden geben mit einer oberflächlichen Bekanntschaft mit Jesus. Sie geben sich zufrieden mit dem, was sie jetzt haben.“
Hat glaube seinen Ursprung darin, dass das Ziel aus den Augen verloren wurde. Um auf die Freude vom Anfang der Predigt zu erinnern: Die Freude im Herrn ging verloren, weil das Ziel aus den Augen verloren wurde. Oder um ein Zitat aus der ersten Predigt von mir nochmal aufleben zu lassen.
Jonathan Edwards:
„HERR, präge mir die Ewigkeit auf meine Augen.“
Wenn wir nicht mehr durch die Brille „Ewigkeit“ unser Leben leben, dann ziehen wir andere Brillen auf. Legen uns andere Ziele zurecht. Geben uns zufrieden mit einem oberflächlichen Glauben, einer oberflächlichen Jesus Beziehung. Unsere Freude an Christus wird gefressen von einem falschen Blick auf falsche Ziele.
Und daher lasst uns wieder mit Edward beten: „HERR, präge mir die Ewigkeit auf meine Augen.“
Paulus hat seinen Lauf auf Erden vollendet. Er durfte in das Ziel einlaufen. Du und ich – alle Nachfolger von Christus heute – stehen noch auf dieser Rennstrecke, aber wir kämpfen nicht gegeneinander. Wir dürfen gemeinsam diesen Lauf laufen. Dürfen gemeinsam dem Nachjagen und uns gemeinsam ausstrecken und was wichtig ist: Wir dürfen einander aufhelfen, wenn jmd gestürzt ist, und wir dürfen uns gegenseitig an das Ziel erinnern.
Vielleicht hat Gott diese Predigt heute in seiner Gnade gebraucht. Hat meine Hand als Werkzeug genutzt, um dich neu aufzurichten. Du der du vllt gefallen bist, der du das Ziel vllt aus den Augen verloren hast, vllt einem falschen Ziel nachgejagt bist.
Und ich bitte dich Bruder/ Schwester: Wenn ich gefallen bin, das Ziel aus den Augen verloren habe, falschen Zielen nachjage – dann lass dich von Gott gebrauchen und helfe mir auf.
Wir sind gemeinsam auf der Rennstrecke. Wollen gemeinsam nachjagen und uns ausstrecken. Wollen keine oberflächliche Christusbeziehung; keinen oberflächlichen Glauben – wir wollen Christus in seiner Herrlichkeit mehr und mehr kennenlernen. Wollen die Breite, die Länge, die Tiefe und die Höhe der Liebe Gottes mehr begreifen. Die gesamte Fülle Gottes. Wollen voller Freude und Sehnsucht auf das Ziel zu rennen.
Das soll unsere Priorität sein
Nachdem wir nun schon einige Freudenkiller kennengelernt haben (falsche Evangelien und falsche Ziele) wollen wir zu unserem letzten Punkt kommen. Der Punkt ähnelt in seinem Inhalt dem gerade angesprochenen. Daher werde ich nur noch paar Nebenbemerkungen mitgeben.
1. Himmlische Ausrichtung (16-21)
Ehe ich auf diesen Themenpunkt zu sprechen komme, möchte ich einen größeren Nebenpunkt aufmachen. Und dies ist mein absolutes Herzensanliegen und ich muss darüber reden.
Ich ziele auf den Vers 17. Paulus trifft hier die steile Aussage „werdet meine Nachahmer“. Dies sagt er nicht, weil er stolz über sein Christsein ist, und den Platz Jesu einnehmen möchte. Nein Vorbilder haben ist ein biblisches Thema. Es braucht geistliche Väter und Mütter + geistliche Leiter der Gemeinde des Vorbilds Josua hatte Mose als Vorbild, Paulus hatte Barnabas, Timotheus hatte Paulus. Ältere Frauen werden aufgefordert jüngere Frauen an die Hand zu nehmen usw. / Christsein geschieht im WIR. Wir dürfen voneinander lernen. Dürfen Vorbilder haben und sollen ein Vorbild sein. Beides bringt uns im Glauben voran.
Ich möchte euch kurz reinnehmen, wer für mich Vorbilder sind:
- Biblisch: Paulus und seine Hingabe
- In der Kirchengeschichte: die Puritaner (Spurgeon)
- Heute allgemein: Peter Krell, Rudi Tissen, Philipp Bartholomä
- Heute privat: meine Eltern, Helmut (Jüngerschaft), Christian Nicko (Jüngerschaft), Markus Wäsch, mein Kumpel Jonas, Lothar Jung usw.
Ihr merkt: ich habe viele Vorbilder und ich habe genau überlegt, was ich von wem lernen möchte. Bin ich dadurch ein Nachfolger von Paulus, von Spurgeon, von Helmut? Nicht in erster Linie – zuallererst bin ich ein Nachfolger von Jesus Christus. Ihm allein Folge ich. Die anderen sind Vorbilder in ihren Stärken und Schwächen (Helmut in Erziehung/ Peter Krell in Predigt usw.)
Hast du Vorbilder? Nimm dir kurz die Zeit schreib auf?
Es gibt ja das Zitat: „Zeig mir deine Freunde und ich sag dir wer du bist?“ // Ich ergänze: zeig mir deine Vorbilder, und ich sag dir wer du bist
Die Bibel fordert uns aber auch dazu auf „Vorbild zu sein“
12 Niemand verachte dich wegen deiner Jugend, sondern sei den Gläubigen ein Vorbild im Wort, im Wandel, in der Liebe, im Geist, im Glauben, in der Keuschheit!
(1.Timotheus 4,12)
In allem mache dich selbst zu einem Vorbild guter Werke
(Titus 2,7)
Wem willst du ein Vorbild sein? Schreib einmal auf – wie kann das Gelingen.
- Das war eine etwas längere Nebenlektion. Aber ich denke, dass so ein Thema so wichtig in der Jugend ist!
Kommen wir wieder zu unseren Freudenbringern und den damit verbundenen Freudenkillern
Gerade in diesem Abschnitt zeigt sich für mich eines über Paulus auf. Sein Wissen „Christus ist Alles“ bestimmt sein pastorales und seelsorgerliches Herz für die Gemeinde Philippi.
Zunächst zeigt er, warum gute Vorbilder wichtig sind
Eben weil es viele schlechte Vorbilder gibt!
Und dies nimmt Paulus betroffen und weinend wahr. Viele leben als Feinde des Kreuzes Christi, denken, dass Werke Rettung bringen. Viele dienen nur ihrem Bauch und ihrem eigenen Wohl – voller Egoismus zerfressen. Und sie rühmen sich dafür – sie ziehen sich selbst das Gewand der Ehre an, welches wir vor Christus niederwerfen sollten. Seine Zusammenfassung:
Sie sind irdisch gesinnt. Ihre Gedanken sind auf das weltliche gerichtet. Sie folgen weltlichen Evangelien, die doch keine guten Nachrichten bringen.
Zerreißt es dich, wenn du wie Paulus mit solchen Gedanken konfrontiert bist. Wenn du in die Welt blickst. Wenn du Christen siehst, die nur auf irdisches Schauen. Klagst du darüber, wenn dein eigenes Herz wieder in die weltliche Falle getappt ist. Ich müsste es doch besser wissen.
(Ich glaube wir Brüdergemeindler sind oft so abgehärtet gegenüber Emotionen. Nüchtern und sachlich. Kopflastig. Paulus hier in dieser Stelle gleicht eher einem Pfingstler – übermannt von Emotionen. Ich überspitze – ihr merkt.
Trotzdem die Frage, wenn du solche Verse liest. Bist du nur vom Kopf dabei, oder auch mit Herz und Emotionen (denkt an Christians gute Predigt aus der Teestube).)
Diesen irdischen gesinnten Menschen entgegnet er mit einem ABER! Er zeigt uns nun, was unsere Ausrichtung sein sollte. Nicht das weltliche, sondern das himmlische.
Ich lese Vers 20:
Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als den Retter, 21 der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird, sodass er gleichförmig wird seinem Leib der Herrlichkeit, vermöge der Kraft, durch die er sich selbst auch alles unterwerfen kann.
Bürgerrecht könnte hier auch als Heimat übersetzt, werden
John Bunyan findet in dem bekanntesten christlichen Buch aller Zeiten „Die Pilgerreise“ folgende Worte, die hier gut passen.
„Ich suche einen Ort, der niemals zerstört werden kann, der rein ist und nicht vergeht – er ist im Himmel aufbewahrt und dort sicher, bestimmt für alle, die ihn von ganzem Herzen suchen.“
Diese Heimat ist für jedes Kind Gottes. Für jede erlöste Seele. Du bist errettet allein durch die Gnade Christi. Dann bist du Himmelsbürger. Ein Pilger auf Erden, aber ein Himmelsbürger. Hast du diese himmlische Ausrichtung – lebst du als Christ im Wissen um diese Realität? Oder machst du es dir in der Welt gemütlich – baust hier deine Heimat auf?
Wenn du als Christ eine irdische Ausrichtung hast, dann wird deine Freude am Herrn darunter leiden. Bist du dir aber im Klaren, dass du hier auf Erden nur ein Pilger bist, auf den Weg in die wahre Heimat, dann erfüllt dies dich mit Freude und absoluter Sehnsucht! Was ist deine Ausrichtung – himmlisch oder irdisch?
Um uns zu erinnern, möchte ich einen Liedtext vorlesen. Vllt können wir den gleich noch singen
1) Wir sind nicht Bürger dieser Erde,
unsre Heimat ist nicht hier.
Wie Nomaden ziehn wir weiter, unsre Heimat ist bei Dir.
Ref.: Bei Dir im Himmel, bei Dir, o Herr!
Und ist der Weg auch manchmal schwer,
gibst Du uns Kraft weiterzugehn,
bis wir Dich dort im Himmel sehn.
Unsre Heimat liegt im Himmel,
unsre Heimat ist bei Dir!
2) Wir sind Bürger Deines Reiches,
Dich, den König, lieben wir, schauen aufwärts voller Sehnsucht.
Unsre Heimat ist bei Dir.
3) Wir sind Kinder unsres Gottes; unser Vater wartet dort,
bis Du kommst, um uns zu holen
an den wahren Heimatort.
Ich möchte zusammenfassen:
Im Übrigen, meine Brüder und Schwestern, freut euch in dem Herrn. Es ist mir nicht lästig immer wieder dasselbe zu sagen. Mich zu wiederholen. Freut euch in dem Herrn
- Indem ihr an der Wahrheit festhaltet, dass die Wahre Gerechtigkeit allein durch Christus Jesus kommt (2-11)
- Indem ihr das Ziel vor Augen habt und diesem nachjagt (12-14)
- Indem ihr auf euer Bürgerrecht ausgerichtet seid (15-21)
Meidet die Freudenkiller, welche sind:
- Falsche und halbe Evangelien
- Falsche und nicht vorhandene Ziele
- Irdische und weltliche Ausrichtung
Und dabei vergesst nicht: Freut euch GEMEINSAM in dem Herrn!
Ich möchte beten!
