Daniel - Wer regiert die Welt?
Fest(ge)halten - Daniel in Babylon • Sermon • Submitted • Presented
0 ratings
· 6 viewsNotes
Transcript
Einleitung
Einleitung
-die wohl größte Ehekrise in diesem Jahr
-Konflikt zwischen Donald Trump und Elon Musk
-reichste Mann der Welt gegen den Präsidenten des mächtigsten Landes
-ihre Arbeitsplätze sind eng mit einander verwoben
-Kommunikation des Weißen Hauses und X
-Nasa und Space X
-beide können einander erheblich schaden
-Elon Musk wird immer mehr zu Trumps X
nicht nur persönliche Eitelkeit -> geht um Milliarden und politische Macht
-> wer regiert Amerika; ganz nah: Wer regiert die Welt? (Folie)
-letzte Woche Danielreihe angefangen:
-> Wem gehört dein Herz? -> hoffe Antwort gefunden
-Gott, der in allen Wirren und Veränderungen der Zeit der selbse bleibt und unserem Leben einen festen Halt geben kann
heute weiter: 2.Kapitel und die Frage: Wer regiert die Welt?
1.Die Frage des Königs
1.Die Frage des Königs
-zur Zeit Nebukadnezars:
-Wer regiert die Welt? -> Nebukadnezzar gefragt: natürlich er, klar.
-am Anfang seiner Regierung, eine Eroberung nach der anderen:
-hat ein Problem: er kann nicht schlafen (Folie)
Im zweiten Jahr seiner Regierung hatte Nebukadnezzar einen Traum, der ihn so beunruhigte, dass es mit seinem Schlaf vorbei war.
-Grund simpel: Traum
-vlt kennt ihr das: wacht früh auf, schlaft nochmal kurz ein, seltsamsten Träume
-oft Dinge die einen beschäftigt haben oder beschäftigen
-manchmal einfach nur seltsam
-heute: Träume sind Schäume
-Träume damals andere Bedeutung als heute
-Ägypter glaubten in Träumen sprechen Götter -> Traumbuch
-wusste die Götter wwollen etwas sagen-> blieb ratlos
-ruft Weisen, Traumdeuter und Magier
-hier zeigt sich wie wichtig ihm die Frage war:
-damals üblich: Traum erzählt -> nach üblichem Schema gedeutet
-wollte nicht riskieren, falsche Aussage zu bekommen
-wollte Antwort von jmd der wirklich Verbindung zu den Göttern hat
-bekommt eine frustrierende Antwort: (Folie)
Was du uns zumutest, ist für Menschen unmöglich! Nur die Götter könnten es dem König offenbaren; aber sie wohnen nicht unter den Menschen.“
-die Weisen gefragt: Wer regiert die Welt? - die Götter, weit über uns, unnahbar, glück, wenn sie sich uns mitteilen
-bewusst: können selbst keine Verbindung zu Göttern aufbauen und sie zum Antworten bringen
-können nur reagieren auf das, was sie uns mitteilen
-Nebukadnezzar wird wütend: befiehlt alle Weisen umzubringen
-was bringen sie, wenn sie nicht das können, wofür ich sie habe?
-was er nicht bedenkt: gleiches Problem
-> Problem der Weisen udn auch Nebukadnezzar: (Folie)
„Ein wahrer und lebendiger Umgang mit Gott ist nur durch seine Offenbarung möglich. […]
Wer Menschen bis zu Gott führen will,
der muss von Gott her kommen.“
Jakob Kroeker - Daniel, Staatsmann und Prophet
-ein Problem, was Menschen bis heute haben
-versuchen Welt zu verstehen
-versuchen einen Sinn zu finden
-> werden nie an das Ziel kommen
-diesen Gott nicht kennen
-keine Beziehung zu ihm führen
-> versuchen Wege, die Menschen schon vor 1000 Jahren versucht haben
-> Prediger
2.Die Gewissheit Daniels
2.Die Gewissheit Daniels
-Daniel kommt ins Spiel:
-warum nicht dabei?
-2. Jahr Nebukadnezzars
-kurz vor Ende seiner Lehrzeit oder kurz nach Prüfung
-noch nicht den Status für offiziellen Berater
-tdem soll auch er getötet werden
(Folie)
-Daniel und Nebukadnezzar befinden sich in gleicher Situation
-Nachricht, die beunruhigend ist
-Nebukadnezar (geschützt im eigenen Zimmer) geht zu Götzen und Magiern
-panisch, angespannt, emotionsgesteuert
-Daniel bleibt ruhig mit Messer an der Kehle
-bittet um Frist, geht nach Hause zu seinen Freunden
-was für ein Kontrast
-Daniel ist wirkt regelrecht gelassen
was tut er?
geht mit dem Problem zu Gott
nicht allein, bittet um Gebetsunterstützung -> Werbeblock 20:20 Gebet
-in der Nacht träumt auch er -> er bekommt eine Erklärung
-die Botschaft Gottes führt bei ihm nicht zu Unruhe und Sorge
-kennt diesen Gott; lobt ihn für sein Handeln; freude über die Botschaft (Folie)
Er sagte: „In alle Ewigkeit soll der Name Gottes gepriesen werden! Ihm gehören Weisheit und Macht. Er bestimmt den Wechsel der Zeiten, er setzt Könige ab und setzt Könige ein. Er gibt den Weisen ihre Weisheit und den Klugen ihren Verstand. Er offenbart auch das, was tief verborgen ist, und weiß, was in der Finsternis wohnt. Doch ihn selbst umstrahlt das Licht. Dich, Gott meiner Väter, rühme und lobe ich! Denn du hast mir Weisheit und Kraft geschenkt. Und jetzt hast du mich wissen lassen, was wir von dir erbaten. Du hast uns den Traum des Königs enthüllt.“
-bei Daniel lohnt es sich in das Gebetsleben hineinzuschauen
-am Rande in Predigten
-Vorbild in Regelmäßigkeit und Selbstverständlichkeit
-gefragt: wann sind wir das letzte mal in Lobpreis und Anbetung ausgebrochen, wenn wir Gottes Handeln tiefer verstanden haben?
-meistens reicht es nur für den letzten Teil von Daniels gebet: Danke das du das Gebet erhört hast -> selbst das vergessen wir oft genug
bei Daniel zeigt sich damit ganz anderes Gottesbild: (Folie)
-ein Gott, der sich ansprechen und bitten lässt
-betet gemeinsam mit seinen Freunden, dass Gott hilft
-ein Gott, der mit Menschen deutlich spricht und verstanden werden kann
-ohne Opfer und Zeremonien
-> geht zu Beamten, obersten der Leibwache
-vlt zweifelte Arjoch selbst an dem Befehl des Königs und hatte gezögert
-wird vorgestellt: Dan 2,25 (zusammenfassen)
Arjoch brachte ihn sofort zum König und meldete: „Ich habe unter den Deportierten aus Judäa einen Mann gefunden, der dem König die Deutung seines Traumes mitteilen kann.“
-Daniel sagt nicht: ja ich weiß es
-> sein Fokus liegt immer noch ganz auf Gott und seiner Ehre
-> die Weisen hatten recht: kein Mensch kann dir das sagen, was du wissen willst
-aber ich kenn den Autor deines Traums
-Gott, der Geheimnisse offenbart
-Daniel erzählt ihm nicht nur den Traum, sondern auch, die Gedanken Nebukadnezzar zuvor -> legt nochmal was drauf
-> hat überlegt, was passieren wird -> große Pläne ausgemalt
-Daniel sagt: das passiert nicht wegen mir, damit ich bessere Position bekomme
-Gott wollte sich dir mitteilen
-faszinierende Stelle:
-Gott offenbart seine Pläne Propheten und Königen, die mit ihm verbunden sind
-soweit klar
Daniel sagt: das passiert nicht wegen mir, damit ich bessere Position bekomme
-Gott will sich einem fremden König mitteilen, der noch dazu sein Volk gefangen geführt hat -> zeigt 3 Sachen
-Gott hat mit jedem Menschen einen Plan
-wenn Gott einen Menschen erreichen will, dann findet er einen Weg
-was für den einen Gericht ist, kann für einen anderem zum Segen werden
-Exil war Gericht für Juda
-Gottes Weg, um Nebukadnezzar zu erreichen -> Kap 2-4 drehen sich darum, wie Gott Nebukadnezzar immer näher zu sich führt (Folie)
Du, König, sahst auf einmal eine gewaltige Statue vor dir. Es war eine furchterregende Erscheinung, denn sie war riesig groß und ihr Glanz blendete. Der Kopf der Statue bestand aus gediegenem Gold. Brust und Arme waren aus Silber, Bauch und Lenden aus Bronze, die Schenkel aus Eisen und ihre Füße zum Teil aus Eisen und zum Teil aus Ton. Während du sie noch anschautest, brach auf einmal ohne Zutun einer Menschenhand ein Stein los. (Folie)
Er traf die Füße der Statue, die aus Eisen und Ton bestanden, und zerschmetterte sie. Da wurden Eisen und Ton, Bronze, Silber und Gold miteinander zu Staub zermalmt. Auf einmal waren sie wie die Spreu auf dem Dreschplatz im Sommer. Der Wind trug sie fort, und es war keine Spur mehr davon übrig. Aber der Stein, der die Statue zerschlagen hatte, wuchs zu einem riesigen Berg, der die ganze Erde ausfüllte.
3. Die Botschaft Gottes
3. Die Botschaft Gottes
was war nun Gottes Botschaft in diesem Traum? (Folie)
1. Gott lenkt die Weltgeschichte
1. Gott lenkt die Weltgeschichte
nicht du schreibst Geschichte, sondern ich
Könige absetzt und einsetzt
Gott setzt ALLE Könige ein, auch die schlechten
sind kein Fehler in seinem Plan
wird Daniel schwer gefallen sein
für manche ist gerade das ein Grund an Gottes Allmacht zu zweifeln
“wie kann er gut sein, und solche herrscher nicht verhindern”
gehören zu seinem souveränen Plan (Folie)
Ich habe die Erde, die Menschen und die Tiere, die es auf ihr gibt, geschaffen durch meine gewaltige Kraft und Macht. Ich kann sie geben, wem ich will! Und jetzt habe ich all diese Länder in die Hand meines Dieners Nebukadnezzar gegeben, des Königs von Babylon. Selbst die wilden Tiere habe ich in seinen Dienst gestellt. Alle Völker sollen ihm, seinem Sohn und seinem Enkel dienen, bis auch die Zeit seines Landes gekommen ist. Dann wird es großen Völkern und mächtigen Königen unterworfen werden.
verrückte: Nebukadnezzar hatte davon keine Ahnung
genauso später Kyros
Römer 13 -> alle staatliche Autorität von Gott eingesetzt
immer steckt ein großer Plan Gottes dahinter
-Gott setzt Könige ein
-Nebukadnezzar ist ein König der Könige (nicht der)
-Gott kam ihm das Königtum, Macht, Stärke und Ehre
-heißt auch: nur Gott kennt den ganzen Plan und bringt ihn zu einem guten Ende
-erinnert an Habakuk (Prophezeiungen hingen mit Babyloniern zusammen)
-was wir wissen: am Ende wird es Gerechtigkeit geben, wird Gottes Plan Sinn machen
-bedeutet aber auch: unsere einzige Hoffnung, in dem ganzen Chaos der Politik, ist dieser Gott
-> Predigt letzte Woche: Wem gehört dein Herz? Woran hängst du es?
-> an den Gott, der ewig hält und sich nicht verändert (Folie)
2. Botschaft: Es gibt ein “nach dir”
2. Botschaft: Es gibt ein “nach dir”
-Gott zeigt Nebukadnezar: du wirst nicht ewig bestehen, dein Reich wird vergehen
-nach dir wird ein weiteres kommen, und noch eins, und noch eins,..
-du bist einer von vielen Herrschern, dein Reich ist eines von vielen
-nach ihm werden 4 Reiche kommen, eines schächer und wertloser als das vorherige
-eines gemeinsam: von Menschen gemacht und bearbeitet
-diese Deutung der Statue wird unterschiedlich interpretiert
-> manche deuten es ganz genau: Babylon, Perser, Griechen, Römer, Nachfolger Roms
-> Folge von Reichen, die immer geringer, zerbrechlicher werden
-> immer mehr und leichter von Menschen zu beeinflussen und zu formen (Ton im Vergleich zu Gold)
-> Sicht der Menschen auf ihre Reiche -> wertvoll
-> aus Gottes Sicht: Kap. 7 wilde, reißende Tiere
-Gedanke, der auch für uns wichtig ist: es gibt ein nach dir!
-> Weltgeschichte läuft nicht auf uns hin, auch wenn manche Herrscher und Präsidenten denken solange sie leben gibt es kein “nach ihnen”
am Ende sagt Daniel klar: was bleibt von ihnen? Staub, der vom Winde verweht wird
-Ägypten -> Pyramiden und Mumien, die zeitweise zerrieben als Medikamente verkauft wurden
-Babylon, Persien -> Ruinen
-Griechenland -> einige Jahrhunderte gar nicht mehr vorhanden
-gerade als Deutsche besonders angesprochen -> Drang nach Ewigkeit
-1861: “am deutschen Wesen soll die Welt genesen” -> knapp 50 (47) Jahre später kein Kaiser
-1930er Jahre: 1000-jähriges Reich (12 Jahre)
-1989: Honecker: Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf.
-knapp 3 monate später: Mauerfall
-wenn wir ehrlich sind: uns geht es oft nicht anders
-> dort wo wir arbeiten und unterwegs sind wollen wir oft selbst gern kleine Könige sein
-> bauen Arbeiten auf und Systeme, die voll und ganz an uns hängen, denken nicht an das, was nach uns kommt, weil wir die Arbeit doch immer machen werden, oder nicht? -> auch wenn ich zugeben muss, ich will nicht in 80 Jahren mich noch an die Kanzel klammern, wie Hesters ans Klavier, weil alles an mir hängt
-> wenn wir mit GOtt unterwegs sind, dann haben wir das im Blick
-leben nicht: nach uns die Sintflut
-> unser Ziek ist es Menschen anzulernen, damit wir verzichtbar werden
-alle Reiche und Herrschaften werden zu Ende gehen
-> Daniel sagt ein Reich wird bestehen (Folie)
3. Botschaft: Gottes Reich wird ewig bestehen und nie aufhören
3. Botschaft: Gottes Reich wird ewig bestehen und nie aufhören
-> ein Stein macht den Anfang
ohne Menschen zu tun -> von Gott bewegt
unscheinbar und belächelt (Folie)
Jesus sah sie an und sagte dann: „Was bedeuten denn diese Worte in der Schrift: ‚Der Stein, den die Fachleute ‹als unbrauchbar› verworfen haben, ist zum Eckstein geworden.‘? Jeder, der auf diesen Stein fällt, wird zerschmettert, und jeder, auf den er fällt, wird zermalmt.“
-Jesus sagt: ich bin dieser Stein, Grundlage von Gottes Reich
-jeder, der sich ihm entgegenstellt, wird fallen und zermalmt werden, jeder Gegner, jedes Reich
-> kein Reich kann vor ihm bestehen
im Zuge der friedlichen Revolution ‘89 fiel der Satz:
“Mit allem haben wir gerechnet, nur nicht mit Kerzen und Gebet.”
so wird es auch noch manch anderem Staat gehen, in dem Christen für ihren Glauben verfolgt werden
eines gelernt: wo Verfolgung am größten ist, da wächst Gemeinde am stärksten
-> es wächst und hört nie auf
erinnert an das GLeichnis des Senfkorns von Jesus
es beginnt klein, doch es wächst und ist am Ende das größte von allen Gewächsen auf dem Feld
(Folie)
Daniel könnte jetzt sagen:
das wars; Reich geht zu Ende und darauf warte ich
-Daniel bleibt an dem Ort und lässt sich von Gott gebrauchen, mehr als einmal
-> sucht der Stadt Bestes, in die Gott ihn gestellt hat
-in unserem Umfeld viele Menschen, denen es wie Nebukadnezzar ging
-unsicher in dem was kommt
-das, was Gott ihnen sagen will verstehen sie nicht
-sehnen sich nach Antworten auf die großen Fragen des Lebens
-wenden sich an die falschen Berater
-wir haben kennen den, der die Welt in der Hand hält
-so wie Daniel ist es unsere Aufgabe loszugehen und Gttes Botschaft zu verkündigen
-seine Botschaft:
-Gott ist kein ferner Gott
-tat das für die Weisen unvorstellbare, wird Mensch und lebt unter uns
-> seit Pfingsten geht es noch weiter: wohnt in uns -> wir sind kleinbe, mobile Tempel, bei denen Menschen Gott begegnen können
