Predigt (unbenannt)

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Gottesfurcht

Warum ist das Thema so wichtig?

- Grund Thema in der Bibel ist (ich werde es nur ankratzen)
- „Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis; nur Toren verachten Weisheit und Zucht!“ Sprüche 1, 7
o Unsere Erkenntnis hängt von dieser Furcht ab
o Sie ist essenziell wichtig um Biblische/Göttliche Erkenntnis/Weisheit zu erlangen
- Eine der Grundlehren der Bibel ist
- Vor allem in der Heutigen Zeit die Gefahr sehr groß ist, dass dieses Thema/Eigenschaft klein geredet wird, nicht erwähnt wird
- Die Welt Predigt uns ein anderes Gottesbild.
- Ein Falsches Gottesbild und das sogar in Kirchen
- Gott ist vielleicht nur noch ein „alter man mit einem Bart“ im Himmel
- Jesus unser „Bro“
- Es wird Liebe, Gerechtigkeit, Gnade Gepredigt (ist nicht Falsch)
- Die Schrecklichkeit der Sünde oder das Zorngericht Gottes zum Beispiel nicht
- Selbst in verschiedenen Bibelübersetzungen ist keine Gottesfurcht in der Art der Übersetzung zu sehen (Volx).
- Oder jetzt auf uns bezogen -> Das Wort Gottes wird hier oder dort nicht mehr so ernst genommen.
- Die Sünde oder/und die Anpassung zur Welt wird verharmlost, gerechtfertigt oder geduldet (was ist denn schon dabei, wir sind doch alle Menschen, die anderen tun es ja auch)

Und das, Obwohl Gott zu fürchten ist:

- „Du bist zu fürchten, und wer kann vor deinem Angesicht bestehen, wenn dein Zorn entbrennt?“     Psalm 76, 8
- „Lasst uns die Summe aller Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das macht den ganzen Menschen aus. Denn Gott wird jedes Werk vor ein Gericht bringen, samt allem Verborgenen, es sei gut oder böse.“            Prediger 10, 13-14
o So endete das Prediger Buch
o Gottesfurcht in Verbindung mit dem Gericht
- „ordnet euch einander unter in der Furcht Gottes!“ Epheser 5, 21
- „Der sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen; und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat“
Offenbarung 14, 7
- Wenn wir in der Gottesfurcht wachsen, so werden wir auch geistlich wachsen

Was bedeutet Gottesfurcht

- (Im AT: Yr, Yirah)
o Angst, Besorgnis, Anspannung, fürchten, Erschrocken, Ehrfurcht, Verehrung, Gefühl des Respekts
- (Im NT: phobeō, Phobos)
o Angst, Besorgnis, Anspannung, Gefühl des (tiefen) Respekts für jemand oder etwas, ein Gefühl der Ehrfurcht
- Ein Wort aber zwei Arten von Furcht
o Eine Furcht die Angst ist. Man will am liebsten weg von diesem Objekt oder Wesen wegrennen, von dem diese Furcht ausgeht.
o Die andere Furcht ist die Ehrfurcht. Diese Furcht spornt uns zu einem Heiligen Lebenswandel an. Sie zieht uns zu Gott, uns ihm zu unterwerfen.
- Es wird in der Regel aber dasselbe Wort (synonyme) im Urtext verwendet
- Deshalb müssen wir selbst rausbekommen um welche Art es von furcht sich handelt
- Die erste Furcht:
o „Und er antwortete: Ich hörte deine Stimme im Garten und fürchtete mich, denn ich bin nackt; darum habe ich mich verborgen!“                    1 Mose 3, 10
o Kontext: Der Sündenfall
o Die Folge des Sündenfalls ist die Furcht – Angst Gott gegenüber
o Wenn wir noch nicht mit Gott versöhnt sind, Gottes Gericht aufgrund der Sünde auf uns wartet, so ist die erste furcht komplett zutreffend.
o Also angst vor Gott zu haben
o Adam hatte allen Grund sich vor Gott zu fürchten. Denn er hatte nicht mehr diese reine Beziehung aufgrund der Sünde, die er eins hatte zu Gott.
o Sünde Greift Gott an
o Adam wusste wie heilig Gott ist, war er aufgerufen (von innen heraus) sich vor Gott zu verstecken (Angst und Schrecken zu haben)
o Zusammengefasst: Wenn Sünde da ist, Menschen noch nicht mit Gott versöhnt sind, bewusst in Sünde Leben, wenn Gottes Heiligkeit verletzt wird und Gott sein Gericht ankündigt ist die Angst vor Gott komplett Gerechtfertigt und es soll auch so sein (Angst haben).
o Angst aufgrund der Sünde
o „Es ist schrecklich, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen!“   Hebräer 10, 31
o Furcht hat auch Schutzfunktion (hier im Bezug, das wir uns zu Gott wenden). (Höhen Angst)
o Für uns gläubige ist diese Furcht einerseits auch zutreffend, indem wir erkennen wie unvollkommen und unwürdig wie vor dem Heiligen Gott sind
- Aber die Liebe Gottes zu uns Menschen, sein Errettendes Handeln durch Jesus Christus Löst diese Furcht wieder auf
- Die zweite Furcht:
o Für uns Christen
o „Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat mit Strafe zu tun; wer sich nun fürchtet, ist nicht vollkommen geworden in der Liebe.“         1 Johannes 4, 18
o Wir brauchen keine Angst vor Gott zu haben
o „Und wenn ihr den als Vater anruft, der ohne Ansehen der Person richtet nach dem Werk jedes Einzelnen, so führt euren Wandel in Furcht, solange ihr euch hier als Fremdlinge aufhaltet.“   1. Petrus 1, 17
o Wir brauchen keine Angst vor Gott aufgrund der Sünde haben (normalerweise)
o Die Furcht bleibt
o Was aber für eine Furcht?
o Keine Angst das wir verloren gehen, das wir gesündigt haben (nicht beständig in der Sünde Leben)
o Sondern es ist eine Ehrfurcht
o Ehrfurcht im Duden: „hohe Achtung, achtungsvolle Scheu, Respekt vor der Würde, Erhabenheit einer Person, eines Wesens oder einer Sache“
o Wir wissen das Gott richten wird und die Sünde hasst das Gott komplett !!! heilig ist, Liebend ist, Gerecht ist und deshalb wollen wir unser ganzes Leben Gott hingeben
o Wir wollen Gott Verehren, seine Ehre hochhalten, ihn Groß machen uns Demütigen, ihm unterwerfen
o Uns wird immer mehr der Unterschied bewusst wie schlecht wir sind und wie Gut und Heilig Gott ist
o Diese Ehrfurcht hat auch mit Sorgfalt zu tun
o Wir haben eine Persönliche Beziehung zu Gott und sind immer vorsichtig das wir ihn nicht verletzten. Wir wollen ihm wohlgefällig Leben
o Z.b. Wir dürfen zu einem König. Wir werden uns Gedanken machen wie wir uns Kleiden sollen, wie wir auftreten werden usw. (Gewisse Ehrfurcht)
o Bei Gott viel mehr
o Nach ein par mal wird sich das beim König legen (wir gewöhnen uns an ihn)
o Bei Gott muss diese Ehrfurcht immer da sein und zunehmen.
o Wir dürfen ihn nicht wie einen Menschen behandeln
o Diese Gottesfurcht bringt uns nicht dahin von Gott weg zu laufen oder Angst zu haben sondern sie zieht uns zu Gott an, aber Gott bleibt immer noch der heilige, ehrfurchtgebietende Gott, der Allerhöchste, der die Sünde hasst und das Böse nicht duldet
o 1 Mose 28, 16-18
o Jakob hatte einen Traum, und als er erwachte erkannte er das Gott an diesem Ort war
- Folge: er fürchtet sich, rennt aber nicht weg sondern stellt einen Gedenkstein auf, dass ein Haus Gottes sein soll
o 2 Korinther 5, 10-11
„Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse.
In dem Bewusstsein, dass der Herr zu fürchten ist, suchen wir daher die Menschen zu überzeugen, Gott aber sind wir offenbar; ich hoffe aber auch in eurem Gewissen offenbar zu sein.“
- Hier ist auch das Gericht Gottes erwähnt
- Die Furcht/Gericht bringt die Apostel nicht dazu, von Gott wegzurennen
- Sondern für ich zu Leben (Denn für mich ist…)
- Das Evangelium zu verkündigen
o Lukas 5, 8-9
„Als aber Simon Petrus das sah, fiel er zu den Knien Jesu nieder und sprach: Herr, gehe von mir hinweg, denn ich bin ein sündiger Mensch!
Denn ein Schrecken überkam ihn und alle, die bei ihm waren, wegen des Fischzuges, den sie gemacht hatten;“
- Jesus hat die Volksmenge auf Petrus schiff gelehrt
- Jesus sprach zu Petrus und den anderen das sie hinausfahren sollen auf die Tiefe
- Petrus meinte das sie die ganze Nacht hindurchgearbeitet haben und nichts gefangen habe
- Petrus warf das Netzt trotzdem aufgrund des Wortes Jesu aus
- Sie fingen so viel, dass das Netz zu reisen beginn und das die Schiffe zu singen begannen.
- Und dann Vers 8 und 9
- Petrus bekam selbst die Erkenntnis das er ein sündiger Mensch ist
- Das er unwürdig ist vor Gott zu bestehen/zu sein
- Dieses Schrecken bringt ihn nicht dazu das er wegrennt
- Sondern das er bekennt das er ein sündiger Mensch ist und so nicht vor dem Komplett Heiligen Jesus Christus bestehen kann
- Darauf Jesu Antwort
o Buch: Gottesfurcht Eine lebenswichtige Tugend in der Endzeit (Rudolf Ebertshäuser): „Wohl brauchen wir als Erlöste und Versöhnte keine Angst mehr vor dem zürnenden Gott zu haben; denn der Herr Jesus hat für alle die Seinen den Zorn Gottes ein für allemal getragen. Aber Ehrfurcht vor der Heiligkeit und Allmacht und Herrlichkeit Gottes ist dennoch die einzig angemessene Grundhaltung der Kinder Gottes.“
o Die Gottesfurcht ist eine Haltung, die unser ganzes Leben bestimmen soll
o Der Erlösungswerk Gottes durch Jesus Christus, soll uns zu Gottesfurcht (Ehrfurcht) anspornen
- Zusammengefasst:
- Bei der Gottesfurcht gibt es zwei Aspekte
- 1 Aspekt: Angst, Schrecken -> Dann Legitim wenn Sünde im Spiel ist, wenn wir noch nicht mit Gott durch Jesus Christus versöhnt sind. (Hebräer 10, 31)
- 2: Ehrfurcht -> Weil wir wissen, wer Gott ist. Wie heilig er ist, wie gerecht, dass Gott die Sünde hasst und richten wird -> deshalb geben wir uns Gott ganz hin. Wir stellen unsere Prioritäten wie Gott sie haben will, Wollen nicht mehr in der Sünde Leben, das Evangelium verkündigen. Gottgewollt leben.
Es ist eine Komplette Lebenshaltung

Biblisches Beispiel

- Joseph:
o War fern von zuhause, er könnte jetzt leben wie er will und seine Eltern würden es nicht mitbekommen.
o Aber er führte sein Leben in Gottesfurcht
o Egal wo. (bei uns die Arbeit, Freundeskreis, schule, Verwandte)
o 1 Begebenheit hervorrufen (werde gleich auf das Thema mehr eingehen)
o Die Frau des Potiphars wollte das Joseph sich zu ihr legt
o Er aber weigerte sich und sagt zum Schluss entscheidende worte
o 1. Mose 39, 9
„es ist niemand größer in diesem Haus als ich, und es gibt nichts, das er mir vorenthalten hätte, ausgenommen dich, weil du seine Frau bist! Wie sollte ich nun eine so große Missetat begehen und gegen Gott sündigen?“
o Joseph hält es für nicht möglich, bewusst gegen Gott zu Sündigen
o Wir sehen auch hier die Gottesfürchtigkeit von Joseph
o Vers 12 was entschiedenes (ab Vers 10)
„10 Und obwohl sie ihm Tag für Tag zuredete, hörte er doch nicht auf sie, dass er sich zu ihr gelegt oder sich an ihr vergangen hätte.
11 Es geschah aber an einem solchen Tag, als er ins Haus kam, um seine Arbeit zu tun, und niemand von den Leuten des Hauses anwesend war,
12 dass sie ihn bei seinem Obergewand ergriff und zu ihm sprach: Lege dich zu mir! Er aber ließ das Obergewand in ihrer Hand und floh und lief hinaus.“
o Potiphars Frau versuchte es noch einmal
o Aber Joseph war seiner Position gewiss und floh
o In seinem Leben war die Gottesfürchtigkeit geprägt
- Bei all> seinen Schwierigkeiten sagt Hiob
o „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt“   Hiob 19, 25a

Wie sieht die Gottesfurcht Praktisch in unserem Leben aus?

- Buch: „Gottesfurcht ist zuallererst eine Herzenshaltung, die im Innersten des Menschen wurzelt und dann auch sein ganzes Denken und Handeln prägt“
- Komplette Lebenshaltung
- Sie darf nicht geheuchelt sein
o „Weiter spricht der Herr: Weil sich dieses Volk mit seinem Mund mir naht und mich mit seinen Lippen ehrt, während es doch sein Herz fern von mir hält und ihre Furcht vor mir nur angelerntes Menschengebot ist,“      Jesaja 29, 13
- Buch Seite 53-54
- Ich will jetzt mehr auf zwei Aspekt eingehen: Der Hass zur Sünde und die Liebe/Gehorsam zum Wort Gottes
- Der Hass zur Sünde:
- Sprüche 8, 13
„Die Furcht des HERRN bedeutet, das Böse zu hassen; Stolz und Übermut, den Weg des Bösen und einen verkehrten Mund hasse ich.“
- Vielleicht ist das Problem, warum wir so oft in die Sünde fallen (und auch in dieselbe) der, dass wir keine „richtige“ oder nur wenig Gottesfurcht haben
- Buch Seite 58
- Wie sieht es bei uns mit der Sünde aus
- Dulden wir manche? Liebäugeln wir mit der Welt? Gehen etwas mit ihr?
- Beispiel von Josef sehr gut
- Die Versuchung kommt und er spricht:
- „Wie sollte ich nun eine so große Missetat begehen und gegen Gott sündigen?“
- Und als ihn Potiphars frau am Obergewand ergriff, floh Joseph
- Wie können wir gegen unseren Himmlischen Vater, der die Sünde so sehr hasst Sündigen
- Der die Sünde, das Sondergericht, das wir hätten tragen müssen, selbst ertragen hat
- Wie können wir nach so einem Gnadengeschenk/nach so einer liebe und im Bewusstsein das Gott die Sünde hasst bewusst gegen Gott sündigen? Ihm bewusst ins „Gesicht spucken“?
o Natürlich Sündigen wir noch manchmal. Was ist aber unser Handeln danach? Bereuen wir es?
o Aber wie können wir bewusst gegen Gott sündigen?
- Wie rechtfertigen oder dulden wir die Sünde vielleicht manchmal?
- Wie liebäugeln wie manchmal vielleicht mit der Welt?
- Philipps Letzte Predigt passt hierzu
o Das Beispiel mit dem Kutschenfahrern
o „Ein reicher Gutsherr musste einen neuen Kutscher einstellen. An dem Tag, als die Entscheidung über den neuen Kutscher gefällt werden sollte, hatten sich mehrere Kutscher auf dem Gut eingefunden. Jedem der Kutscher wurde dieselbe Frage gestellt: „Wie sicher kannst du mich auf einem schmalen Gebirgspfad kutschieren?“ Der erste Kutscher konnte bis einen Meter an die Kante vor der Schlucht sicher vorbeifahren. Der zweite Kutscher sogar nur einen halben Meter und so ging es weiter. Jeder der nachfolgenden Kutscher konnte noch näher an der Kante vorbeifahren. Schließlich kam der letzte Kutscher und ihm wurde die gleiche Frage gestellt. Er antwortete: „Ich fahre immer so weit wie möglich von der Kante entfernt vorbei!“ Er bekam die Anstellung.“
o Ist es vielleicht manchmal bei uns so, dass wir versuchen, so nah wie möglich an die Sünde zu gehen?
- Lasst uns so weit wie es geht von der Sünde
- Der Badestrand/Schwimmbad ist uns zum Anstoß -> dann meide ihn
- Mich dorthin oder dorthin zu begeben ist ein Anstoß für dich -> dann meide es
- Das Handy ist zum Anstoß für dich oder führt zur Sünde -> dann setzt starke regeln auf oder entferne es
- Diese Personen sind schlechter Umgang für dich, verführen dich zur Sünde -> dann meide sie (soweit es geht)
- Diese Kleidung ist nicht keusch genug-> dann entferne sie
- Wir müssen die Sünde, radikal entfernen
- Und dafür haben wir auch das Wort Gottes
- Buch „Die Ehrfurcht vor Gott sieht ganz folgerichtig auch die Ehrfurcht vor seinem Wort nach sich“

Wie können wir in der Gottesfurcht wachsen?

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