Freiheit

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Transcript

Einleitung

Freiheit! Das ist ein Wort das allen Menschen gefällt.
Doch was ist Freiheit? Diese Frage haben sich schon viele Menschen gestellt. Viele Philosophen habe darüber geschrieben und versucht das in Worte zu fassen.
„Ein Sklave träumt von Freiheit, ein freier Mann träumt von Wohlstand, ein reicher träumt von Macht und ein mächtiger träumt von Freiheit.“
Andrzej Majewski (1966) polnischer Aphoristiker, Schriftsteller, Publizist, Feuilletonist Über Träume
„Leb nach deinen Werten, dann bist du frei.“ 
(René Esteban Jiménez)
„Ich bevorzuge Freiheit mit Gefahr als Frieden mit Sklaverei.“
Jean Jacques Rousseau (1712–1778) französischsprachiger Schriftsteller
Das sehen wir heute ganz Aktuell. Länder führen Krieg für die Freiheit. Sie kämpfen um frei zu sein. Kann Freiheit erkämpft werden? Kann Freiheit durch Gewalt und Zwang erreicht werden? Doch was ist Freiheit?
Der Duden nennt drei mögliche Definitionen:
Zustand, in dem jemand von bestimmten persönlichen oder gesellschaftlichen, als Zwang oder Last empfundenen Bindungen oder Verpflichtungen frei ist und sich in seinen Entscheidungen o. Ä. nicht [mehr] eingeschränkt fühlt; Unabhängigkeit, Ungebundenheit.
Möglichkeit, sich frei und ungehindert zu bewegen; das Nichtgefangensein
Recht, etwas zu tun; bestimmtes [Vor]recht, das jemandem zusteht oder das er bzw. sie sich nimmt
Im Politiklexikon der Bundeszentrale für politische Bildung wird der Begriff “Freiheit” in zwei Richtungen definiert. Einmal “Frei von etwas” und “Frei für etwas”.
Doch was ist jetzt Freiheit und wie kann man sie bekommen? Wie kann ein Menschen frei werden? Oder kann an überhaupt frei sein?
In unserem heutigen Text wird Jesus uns zeigen, was Freiheit bedeutet. Ja, was wirkliche Freiheit heißt. Und wir werden sehen, dass Freiheit doch anders zu verstehen ist, wie wir meinen oder die Gesellschaft uns versucht einzureden.
John 8:31–59 ELB 2006
Jesus sprach nun zu den Juden, die ihm geglaubt hatten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaft meine Jünger; und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen. Sie antworteten ihm: Wir sind Abrahams Nachkommenschaft und sind nie jemandes Sklaven gewesen. Wie sagst du: Ihr sollt frei werden? Jesus antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist der Sünde Sklave. Der Sklave aber bleibt nicht für immer im Haus; der Sohn bleibt für immer. Wenn nun der Sohn euch frei machen wird, so werdet ihr wirklich frei sein. Ich weiß, dass ihr Abrahams Nachkommen seid; aber ihr sucht mich zu töten, weil mein Wort nicht Raum in euch findet. Ich rede, was ich bei dem Vater gesehen habe; auch ihr nun tut, was ihr von eurem Vater gehört habt. Sie antworteten und sprachen zu ihm: Abraham ist unser Vater. Jesus spricht zu ihnen: Wenn ihr Abrahams Kinder wäret, so würdet ihr die Werke Abrahams tun; jetzt aber sucht ihr mich zu töten, einen Menschen, der ich euch die Wahrheit gesagt habe, die ich von Gott gehört habe; das hat Abraham nicht getan. Ihr tut die Werke eures Vaters. Sie sprachen nun zu ihm: Wir sind nicht durch Hurerei geboren; wir haben einen Vater, Gott. Jesus sprach zu ihnen: Wenn Gott euer Vater wäre, so würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott ausgegangen und gekommen; denn ich bin auch nicht von mir selbst gekommen, sondern er hat mich gesandt. Warum versteht ihr meine Sprache nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt. Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Jener war ein Menschenmörder von Anfang an und stand nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben. Weil ich aber die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. Wer von euch überführt mich einer Sünde? Wenn ich die Wahrheit sage, warum glaubt ihr mir nicht? Wer aus Gott ist, hört die Worte Gottes. Darum hört ihr nicht, weil ihr nicht aus Gott seid. Die Juden antworteten und sprachen zu ihm: Sagen wir nicht recht, dass du ein Samaritaner bist und einen Dämon hast? Jesus antwortete: Ich habe keinen Dämon, sondern ich ehre meinen Vater, und ihr verunehrt mich. Ich aber suche nicht meine Ehre: Es ist einer, der sie sucht und der richtet. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand mein Wort bewahren wird, so wird er den Tod nicht sehen in Ewigkeit. Die Juden sprachen nun zu ihm: Jetzt erkennen wir, dass du einen Dämon hast. Abraham ist gestorben und die Propheten, und du sagst: Wenn jemand mein Wort bewahren wird, so wird er den Tod nicht schmecken in Ewigkeit. Bist du etwa größer als unser Vater Abraham, der gestorben ist? Und die Propheten sind gestorben. Was machst du aus dir selbst? Jesus antwortete: Wenn ich mich selbst ehre, so ist meine Ehre nichts; mein Vater ist es, der mich ehrt, von dem ihr sagt: Er ist unser Gott. Und ihr habt ihn nicht erkannt, ich aber kenne ihn; und wenn ich sagte: Ich kenne ihn nicht, so würde ich euch gleich sein: ein Lügner. Aber ich kenne ihn, und ich bewahre sein Wort. Abraham, euer Vater, jubelte, dass er meinen Tag sehen sollte, und er sah ihn und freute sich. Da sprachen die Juden zu ihm: Du bist noch nicht fünfzig Jahre alt und hast Abraham gesehen? Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham war, bin ich. Da hoben sie Steine auf, um sie auf ihn zu werfen. Jesus aber verbarg sich und ging aus dem Tempel hinaus.
Im vorherigen Text sprach Jesus zur Volksmenge, dass er das Licht der Welt ist. Im weiteren Gesprächsverlauf zeigt er den Menschen dann auf, warum er das wahre Licht der Welt ist. Warum er das Leben ist. Und am Ende haben wir dann gelesen:
John 8:30 ELB 2006
Als er dies redete, glaubten viele an ihn.
Unser heutige Text knüpft direkt dort an. An diesen Leuten, die an ihn glaubten. Und am Ende wird sich zeigen wie echt dieser Glaube tatsächlich ist.
Weil Jesus das weiß möchte er diesen Menschen zeigen, wer echte Nachfolger sind. Und so spricht er davon in seinem Wort zu bleiben.
Was bedeutet es zu „bleiben”?
Wenn wir uns dieses Wort anschauen, so hat dies eine zweifache Bedeutung. Zum einen geht das Wort in die Richtung eines Status. Also das man sich aufhält oder wohnt. Und die zweite Richtung beschreibt das bestehen bleiben am Leben bleiben oder das nicht aufzuhören zu existieren.
Und genau diese beiden Aspekte beleuchtet Jesus hier. Er spricht davon, dass in Christus zu bleiben, also in ihm zu wohnen führt zur Freiheit und in dem Wort Christi zu bleiben, also diesem nachzufolgen, dass bedeutet in der Freiheit zu leben.
In der heutigen Predigt möchten wir auf vier Aspekte eingehängt, die Jesus hier nennt. Diese zeigen worin wirkliche Freiheit liegt.

Freiheit bedeutet in Christus geboren zu sein

Jesus beginnt hier seine Rede damit, dass er die Grundlage aufzeigt. Und zwar, dass echte Nachfolger/ echte Jünger Menschen sind, die bleiben. Und diese sind diejenigen, die die Wahrheit erkannt haben und somit wirklich frei geworden sind. Jesus spricht hier gerade von dem Status eines Kindes Gottes. Er ist jemand, der Geboren ist, und somit jemand der Frei ist durch die Wahrheit Gottes.
Die Juden gehen somit hier genau auf diese Frage ein indem sie davon sprechen, dass sie bereits frei sind. Sie sind Abrahams Nachkommen, also sind sie auch frei. Interessanterweise sagen sie hier, dass sie NIE jemanden Sklaven gewesen sind. Wenn wir ins Alte Testament schauen so sehen wir etwas ganz anderes. Erst waren sie 400 Jahre Sklaven in Ägypten, dann in der Zeit der Richter wurden sie immer wieder von anderen Völker belagert und versklavt. und dann zur Zeit der Könige wurden sie dann letztendlich in den Exil geführt. Und nun in der Zeit Jesu, also gerade diese Menschen die das sagten, standen unter der Herrschaft der Römer. Wie konnten sie denn dann jetzt behaupten nie Sklaven gewesen zu sein? Das ist die Selbsttäuschung der Juden. Und das zeigt sich dann auch im ganzen weiteren Verlauf des Gesprächs.
Und genau in dieser Selbsttäuschung leben heute viele Menschen. Der Mensch meint frei zu sein. Er meint von niemanden Sklave zu sein. Unsere Gesellschaft ist stark geprägt von diesem Gedanken. Die Menschen meinen völlig frei zu sein. Und doch leben sie in einem großen Trugschluss. Sie leben in einer Lüge, denn sie sind nicht frei. Jesus sagt hier:
John 8:34 ELB 2006
Jesus antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist der Sünde Sklave.
Und das ist das Problem des Menschen. Er ist der Sünde unterworfen. Der Mensch wird in Sünde geboren und kann nicht nicht sündigen. Er ist ein Sklave der Sünde. Wie viele Menschen um uns herum, ja vielleicht auch einige heute hier im Raum, leben in dem Trugschluss, dass sie frei sind, dabei sind sie aber der Sünde Sklave.
Martin Luther sagte einmal: „Der Mensch wird immer geritten; wird er nicht von Gott geritten, so wird er vom Teufel geritten”.
So ist der Mensch nicht frei, sondern Sklave. Und so sagt Jesus hier den Juden ganz klar, dass ihr Leben zeigt, wessen Kinder sie sind. Und zwar Kinder des Teufels.
Doch Jesus sagt dann hier, dass ein Mensch Freiheit erleben kann. Und dies bekommt er durch Jesus Christus. Zur wahren Freiheit kann ein Mensch nur durch Jesus Christus bekommen. Und zwar in dem er in ihm wohnen wird. Das bedeutet, dass ein Mensch die Wiedergeburt erleben wird. So bekommt er neues ewiges Leben und wird ein Kind Gottes. Jesus sagte zu Nikodemus
John 3:3 ELB 2006
Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.
Durch diese Geburt kommt ein Mensch nun in das Reich Gottes. Und in diesem Reich kann ein Mensch wahre Freiheit erleben. Du denkst dir vielleicht, wie kann das sein? Wie kann man eingeschränkt in deinem bestimmten Reich Freiheit erleben? Hans Peter Royer erklärte einmal: Gottes Reich ist ewig, somit kann man in diesem ewigen Reich auch völlige Freiheit erleben.
Somit ist der Eintritt in die wirkliche Freiheit die geistliche Neugeburt eines Menschen.

Freiheit bedeutet Jesu Wort zu befolgen

Vielleicht fragst du dich jetzt: Habe ich denn diese Neugeburt erlebt? Wie erkenne ich das? Jesus nennt hier im weiteren Gespräch zwei Merkmale, woran man dies erkennen kann. Das erste ist, dass ein Mensch dann sein Wort befolgen wird. Er wird in dem Wort Gottes bleiben, sagt Jesus hier.
Zu den Juden muss Jesus hier leider sagten, dass man an ihrem Leben erkennen kann, dass sie diese Neugeburt noch nicht erlebt haben. Denn sie tun nicht die Werke des Vaters, sondern die Werke des Teufels Ja, sie leben nicht nach dem Wort Gottes. Und genau das sagt er hier immer wieder den Juden
John 8:37 ELB 2006
Ich weiß, dass ihr Abrahams Nachkommen seid; aber ihr sucht mich zu töten, weil mein Wort nicht Raum in euch findet.
John 8:43 ELB 2006
Warum versteht ihr meine Sprache nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt.
John 8:44 ELB 2006
Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Jener war ein Menschenmörder von Anfang an und stand nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben.
John 8:47 ELB 2006
Wer aus Gott ist, hört die Worte Gottes. Darum hört ihr nicht, weil ihr nicht aus Gott seid.
Mensch ist ein Sklave der Sünde und kann deshalb nicht Gottes Wort verstehen und noch befolgen. Gottes Wort ist nicht in ihm, es wohnt nicht in ihm, weil Gott durch seinen Heiligen Geist nicht in ihm ist.
Jesus zeigt somit, dass Menschen, die die Neugeburt erlebt haben nach dem Wort Gottes leben. Gottes Wort wird ein Teil ihres Lebens und sie richten ihr Leben danach aus. Und das definiert Jesus hier als Leben in der Freiheit.
Jetzt fragst du dich vielleicht: Wie kann das befolgen von Gottes Wort Freiheit sein? Wie kann das unterstellen unter dem Willen eines Anderen Freiheit sein? Das ist doch nicht Logisch? Und doch ist das völlige Freiheit.
Ich möchte versuchen euch das zu erklären, was unser Verstand übersteigt. Das heißt also, dass ich nicht etwas erkläre, sondern nur lediglich in Worte fasse.
Gott ist souverän und ewig. Er umfasst alles und herrscht über alles. Und so passt in diesem ewigen und souveränen Gott unser Wille hinein. Dass bedeutet, dass sich unser Wille vollkommen in dem Willen Gottes entfalten kann. Und somit der Wille frei ist in dem befolgen des Wortes Gottes.
Ich habe den Satz schon hier und da schon einmal gesagt, welchen ich aus einem Buch genommen habe:
„Wenn ich will, was Gott will, so kann ich tun was ich will”.
In dem gleichen Buch “Unser Glaube ist der Sieg” steht dann weiter:
„Seine größte Freiheit erlebt der Mensch in seiner stärksten Gebundenheit an Gott.”
Wenn nun unser Wille nur frei sein kann in dem Willen Gottes, so bedeutet jede Abweichung von dem Willen Gottes Unfreiheit oder Sklaverei. Und genau das sagt Paulus in Galater 5,1:
Galatians 5:1 ELB 2006
Für die Freiheit hat Christus uns frei gemacht. Steht nun fest und lasst euch nicht wieder durch ein Joch der Sklaverei belasten!
Jesus zeigt hier, dass wahre Freiheit nur in ihm und seinem Wort zu finden ist. Ein Mensch wurde geschaffen, damit er Gott reflektiert. Das ist der Zeck des Daseins. Und nur in dieser Bestimmung kann ein Mensch Freiheit erleben. Alles was außerhalb passiert ist nicht für den Menschen gut und versklavt ihn.
So ist nun die Aufforderung für einen Christen in dieser Freiheit zu leben. Das ist die zweite Bedeutung des „in ihm bleiben”. Es bedeutet in Christus zu leben. Nach seinem Willen und nach seinem Wort zu leben.
Ist dir das Bewusst? Ist dir bewusst, dass das Freiheit ist? Der Mensch lebt in dem Trugschluss, dass Freiheit ist, wenn er nach seinem Eigenwille lebt. Wenn er den Begierden nachgibt. Und der Satan redet den Menschen ein, dass das Freiheit ist. Jesus sagt hier im Text das der Satan ein Lügner ist. Und so ist diese Freiheit eine Lüge Satans.
So oft kommt eine Versuchung an uns heran und der Teufel redet uns ein, dass dies zu tun Freiheit ist. Der Versuchung nachzugeben Freiheit bedeutet, weil man frei seinen Trieben oder einer Sünde nachgeht. Aber Sünde versklavt immer.
Un so gibt es viele Lügen in unserem Leben, die wir Glauben. Es ist wichtiger gutes Wetter zu nutzen und in Ruhe mit der Familie am Sonntagmorgen zu frühstücken, als in den Gottesdienst zu gehen. Es ist wichtiger und schöner in der Woche seinem Hobby oder einem Nebenjob nachzugehen, als am Leben der Gemeinde teilzunehmen. Es ist erfüllender abends seine Serie auf Netflix zu schauen, als ein guten Buch oder die Bibel zu lesen. Ja, der Teufel redet dir das ein, dass hast du dir jetzt aber verdient. Du hast den ganzen Tag hart gearbeitet, so kannst du dir das jetzt gönnen und das wird dir gut tun. Ich will nicht sagen, dass es grundsätzlich falsch ist, doch unsere Prioritäten liegen oft ziemlich auf uns fokussiert und nicht an biblischen Wahrheiten. Und das was ich hier sagte, sage ich in erster Linie zu mir selber. So oft glaube ich Lügen in meinem Leben und halte mich nicht an der Wahrheit. Wie ist es bei dir? Nur Gottes Wahrheiten können uns frei machen.
Doch Jesus zeigt uns hier, dass wahre Freiheit nur im Leben nach dem Willen Gottes zu finden ist. Dass wir nur frei werden können, wenn wir nach der Wahrheit leben. Nach der Wahrheit Gottes, welche er uns in seinem Wort weitergibt. Was sind biblische Wahrheiten?
Die biblische Wahrheit sagt uns, dass Geld nur ein Zahlungsmittel ist und keinen bleibenden Wert für die Ewigkeit hat. Doch Der Satan sagt uns, dass dies das wichtigste ist.
Die biblische Wahrheit sagt dir, dass du die größte Erfüllung im Leben nur in der Beziehung mit Gott finden kannst und im Dienst an dem Nächsten.
Die biblische Wahrheit sagt dir, dass das Leben und der Dienst in der Gemeinde einen hohen Wert in unserem Leben haben soll, weil wir nicht für das jetzige sondern für das Zukünftige Leben leben.
Und so gibt es es viele Wahrheiten der Bibel, die wir kennen müssen und verinnerlichen müssen. Und das bedeutet, dass wir sie kennen müssen, damit wir die Lügen immer wieder aus unserem Leben räumen können. Christen müssen in der Wahrheit leben und immer wieder die Lügen im Leben ausräumen. So wie wenn man zum Kühlschrank geht und die verdorbenen und schimmligen Dinge raus nimmt und neue Sachen kauft und den Kühlschrank dann mit diesen befüllt. So müssen wir uns immer wieder reinigen von den Lügen des Teufels und uns füllen mit der Wahrheit Gottes - das ist Freiheit.
Wir hätten gerne, dass die Freiheit Gottes wie eine Tablette ist, die man einmal nimmt und dann sind alle Zwänge weg. Doch so ist es nicht. Wir müssen die Wahrheit Gottes immer mehr kennen lernen und so können Dinge in unserem Leben heilen und reiner werden.
So können wir wirkliche Freiheit erleben.

Freiheit bedeutet Jesus zu lieben

Ein weiteres Merkmal um zu sehen, ob jemand in Jesus bleibt, zeigt Jesus in Vers 42:
John 8:42 ELB 2006
Jesus sprach zu ihnen: Wenn Gott euer Vater wäre, so würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott ausgegangen und gekommen; denn ich bin auch nicht von mir selbst gekommen, sondern er hat mich gesandt.
Die Juden sagen hier zu Jesus, dass sie Abrahams Kinder sind. Doch Jesus zeigt ihnen, dass sie vielleicht der Abstammung nach Abrahams Kinder sind, doch leben sie nicht so, wie Abrahams Kinder. Und deshalb sind sie es auch nicht. Denn die wahren Kinder sind die, die auch so leben. Im vorherigen Abschnitt hat die Juden noch Jesus verrückt ist, weil er glaubt jemand will ihn töten. Jetzt sagt Jesus dies ihnen klar, jedoch widersprechen sie nicht. Und am Ende wird es auch klar, dass sie das tatsächlich wollen. Abraham hingegen lebte ein Leben im Gehorsam gegenüber Gott, das tun sie nicht, denn sie hassen den, der von Gott gesandt wurde.
Nun hat Jesus sie widerlegt, dass sie Kinder Abrahams sind, und dann behaupten sie, dass sie Gott als Vater haben. Doch auch hier muss er sagen, dass dies nicht stimmt, weil sie Jesus nicht lieben.
Jesus erklärt das auch, warum das so wichtig und entscheidend ist. Er sagt hier, dass er von Gott ausgegangen ist und somit von Gott gekommen ist. Ja, der himmlische Vater hat ihn gesandt.
Wenn nun jemand Gott liebt und dessen Kind ist, so wird er folglich auch Jesus lieben, der der Sohn Gottes ist. Johannes erklärt das in seinem ersten Brief folgendermaßen:
1 John 4:7–11 ELB 2006
Geliebte, lasst uns einander lieben! Denn die Liebe ist aus Gott; und jeder, der liebt, ist aus Gott geboren und erkennt Gott. Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe. Hierin ist die Liebe Gottes zu uns offenbart worden, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben. Hierin ist die Liebe: Nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als eine Sühnung für unsere Sünden. Geliebte, wenn Gott uns so geliebt hat, sind auch wir schuldig, einander zu lieben.
1 John 5:1 ELB 2006
Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, ist aus Gott geboren; und jeder, der den liebt, der geboren hat, liebt den, der aus ihm geboren ist.
So ist ein Mensch, der wirklich in Christus ist, oder in ihm wohnt. Oder wie Jesus es hier ausdrückt, jemand, der in der Liebe lebt. In der Liebe zum Herrn Jesus Christus und der Liebe zu seinem Nächsten. Das wird das leben prägen.
Und Jesus zeigt hier uns, dass das ein Leben in der Freiheit ist. Denn hass nimmt einen Menschen immer gefangen. Es bedrückt und unterdrückt einen Menschen. Wenn man hasst, dann ist man nicht frei, sondern verhalten und gezwungen. Doch die Liebe, sie macht den Menschen wirklich frei.
Vielleicht kennst du das Gefühl, da ist ein Disput zwischen dir uns einem anderen Menschen. Ja, da steht eine Sache zwischen euch, die ein Konflikt ausgelöst hat. Fühlst du dich in dieser Situation dann frei? Oder bedrückt?
Jesus zeigt hier, dass wir durch die Liebe zu ihm frei werden können. Denn uns ist so viel vergeben worden und somit sollen wir den anderen auch vergeben. Und Vergebung macht uns frei, denn es ist liebe zum Nächsten. Das ist wirkliche Freiheit!

Freiheit bedeutet in Ewigkeit zu bleiben

einen letzten Punkt, den Jesus hier nennt ist das bleiben in Ewigkeit.
John 8:51 ELB 2006
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand mein Wort bewahren wird, so wird er den Tod nicht sehen in Ewigkeit.
Weil der Mensch gesündigt hat kam der Zorn Gottes über diese Welt. Wegen der Sünde ist der Zorn Gottes da. Und wegen dem Zorn Gottes ist das Leben vergänglich und der Tod sicher. Ja wegen der Sünde muss der Mensch in die ewige Verdammnis, das ist der zweite Tod. Der Mensch geht ewig verloren.
Das zeigt den Charakter der Sünde. Die Sünde ist Sklaverei und Sklaverei führt nie in Freiheit, sondern immer in Gefangenschaft. Und so führt die Sünde am Ende nicht in die ewige Freiheit, sondern in die ewige Gefangenschaft.
Jesus sagt hier jedoch, dass ein Mensch frei werden kann. Er kann befreit werden von der Sünde. Und somit auch von der ewigen Gefangenschaft, der ewigen Verdammnis. Der Mensch kann ewiges Leben bekommen. Und dieses ewige Leben ist ewige Freiheit.
Die Bibel zeigt uns, dass am Ende der erlöste Mensch völlige Erlösung bekommen wird. Er wird sogar einen neuen verklärten und somit sündlosen Leib bekommen. Und so wir er am Ende in ewiger Freiheit leben können.
Wirkliche Freiheit kann man also nur durch das Evangelium Gottes bekommen. Paulus fasst das so in dem 2. Brief an Timotheus zusammen:
2 Timothy 1:10 ELB 2006
jetzt aber offenbart worden ist durch die Erscheinung unseres Retters Christus Jesus, der den Tod zunichtegemacht, aber Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht hat durch das Evangelium,

Schluss

So möchte ich dich nun fragen: Lebst du in der Freiheit?
Hast du wirklcih die Freiheit von Gott bekommen? Hast du die Vergebung deiner Sünden bekommen und wurdest du frei von der Sklaverei der Sünde? Bist du ein Kind Gottes? Lebst du in dem Reich Gottes?
Wenn du das mit Ja beantworten kannst, dann gelobt sei Gott!
Doch ich möchte auch jeden von uns die wir das erfahren haben fragen: Gibt es Lügen in deinem Leben die du glaubst? Dinge in deinem Leben, die Gott nicht gefallen und dich versklaven? Lebst du wirklcih nach der Wahrheit? Nach dem Wort Gottes? Oder lässt du dich oft von der Sünde und den Satan versklaven?
Jim Eliot:
„Vater, lass mich schwach sein, auf dass ich die Kraft verliere zum Umklammern von weltlichen Dingen. Mein Leben, mein Ansehen, mein Besitz – Herr, nimm von mir die Neigung meiner Hand zum Ergreifen und Festhalten. Ach, Vater, dass doch von mir weiche das Verlangen schon nach bloßen Streicheln. Wie oft habe ich den festen Griff gelockert, nur um mir das zu erhalten, was ich in harmlosem Verlangen so sehr schätzte – das liebkostende Berühren. Nein, öffne viel mehr meine Hand zum Aufnehmen das Kreuzigungsnagels, Vater, wie die Hand Jesu Christi – auf dass ich, indem ich alles loslasse, selber losgelassen werde, los von allem, was mich jetzt noch bindet. Auch bei Jesus war das Sehnen und Trachten auf den Himmel gerichtet, ja, auf die Einheit mit dir, Vater, nicht auf die Dinge, die man umklammert. So gib denn, Vater, dass ich loslasse.“
Wenn es so etwas gibt in deinem Leben, dann räum es hinaus. Lass dich durch Jesus Christus davon befreien. Und wenn du hilfe brauchst, dann sprich uns an. Lasst uns zusammen darum beten, dass der Herr dich befreit!

Abendmahl

Wir haben heute das Abendmahl. Udn wir möchten nun in die Slebstprüfung gehen. Die Bibel zeigt uns, dass jeder sich selbst prüfen soll, bevor man das Abendmahl nimmt. Und diese Prüfung soll gerade diese zwei Dinge beinhalten. Erstens die Grundlage: Bist du ein Kind Gottes? Liebt sud den Herrn Jesus Christus? Udn zweitens - Wie sieht dein Leben aus? Lebst du in der Wahrheit, oder gibt es Dinge die dich binden? Dann bitte um Vergebung und reinige dich vor dem Herrn. Wenn du diese Prüfung gemacht hast, dann kannst du am Mahl teilnehmen.
Ich lese noch die Einsetzungsworte aus Lukas 22, 19-20
Luke 22:19–20 ELB 2006
Und er nahm Brot, dankte, brach und gab es ihnen und sprach: Dies ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Dies tut zu meinem Gedächtnis! Ebenso auch den Kelch nach dem Mahl und sagte: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird.
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