Ruhen ist auch Arbeit
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BIBELTEXT
BIBELTEXT
15 Der Mann ging weg und berichtete den jüdischen Behörden: »Es war Jesus, der mich gesund gemacht hat.«
16 Von da an verfolgten die jüdischen Behörden Jesus, weil er das an einem Sabbat getan hatte.
17 Aber Jesus sagte zu ihnen: »Mein Vater ist ständig am Werk, und ich bin es auch.«
ICH
ICH
Persönliches Erlebnis, Idee, Frage, Vorstellung, Gefühle
Persönliche Urlaubszeit
Persönliche Urlaubszeit
Sommerferien, Urlaubszeit … endlich ein wenig abschlaten, irgendwohin reisen, neues erleben.
Als Kind freute ich mich immer besonders, zu Opa und Oma zu fahren, und dort für einige Tage die ganze Verwandschaft zu treffen.
Wir fuhren dann auch einige Tag zum Meer.
WIR
WIR
Eine emotionale Gemeinsamkeit mit dem Publikum finden
Wir brauchen Erholung
Wir brauchen Erholung
Tage am Strand, Wanderung in den Bergen oder in der Heide, eine Fahrradtour, Camping, Flüge ins Ausland … Oder einfach das Wochenende im Garten, vor dem Fernseher, Film schauen, ein Spaziergang … oder einfach schlafen.
Wir brauchen Erholung, Ruhephasen, ein Hobby … irgendetwas, womit wir wir unsere Gedanken und Emotionen ablenken, neuen Input bekommen, zur Ruhe bringen …
Die “Work-Life-Balance” Auseinandersetzung
Die “Work-Life-Balance” Auseinandersetzung
Der Begriff “Work-Life-Balance” wird in der Gesellschaft groß diskutiert.
Es geht meistens darum, reduzierte Arbeitsstunden um mehr Zeit zu haben, das Leben zu genießen, um auf die Gesundheit zu achten, um mehr Qualitätszeit mit der Familie zu verbringen.
Die ganze Diskussion ist aber nicht von Heute:
im 19. Jhd in der Zeit der Industrialisierung, Fabrikarbeiter arbeiteten oft 12 bis 16 Stunden am Tag, 6 Tage die Woche.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war es üblich waren 48 Stunden, in manchen Branchen sogar mehr.
Ab den 1950er/60er Jahren kämpften Gewerkschaften für weitere Verkürzungen.
In vielen Branchen wurde die 40-Stunden-Woche schrittweise eingeführt.
Genau wie heute gegen die Generation schlecht gesprochen wird, die für 4 Tage-Woche und und 35-Arbeitsstunden kämpfen, wurde es frühe gegen die Generation geschimpft, die die 40-Stunden-Woche einführen wollte. Generation Faulheit.
Es gibt nichts neues unter der Sonne.
Worum geht es wirklich in der Diskussion?
Worum geht es wirklich in der Diskussion?
Die Diskussion um Work-Life-Balance und kürzere Arbeitszeiten ist vielschichtig.
Es geht nicht nur um Stunden, sondern um eine neue Kultur der Arbeit und Freizeit zu überdenken.
Eine ungesunde Vision von der Arbeit
Eine ungesunde Vision von der Arbeit
Was wir aber vermehrt merken, ist eine ungesunde (unbiblische) Vision, dass Arbeit eigentlich nur eine Last ist.
Das echte Leben besteht aus Freizeit, Spaß, Ruhe und Vergnügen. Damit wir uns das alles leisten können, müssen wir leider arbeiten.
Arbeit als unangenehme Unterbrechung der Freizeit.
Werbung von eine Marke Kaugummi - Die Person chillt auf der Couch und spielt am Computer. Plötzlich hört sie die innere Stimme: “Arbeit, nur noch 12 Stunden bis du zur Arbeit muss, ahahaha” - Die innere Stimme wird durch einen unruhigen Mund auf der Stirn dargestellt. Die Person versucht versucht die Stimme zum schweigen zu bringen, schafft es aber nicht. Seine Stimmung ist verdorben, weil er nun in seiner Freizeit über die blöde Arbeit nachdenken muss.
Bis er plötzlich die Kaugummi daneben sieht, und er steckt den Kaugummi in den Mund der “innere Stimme” - so kann er in Ruhe seine Freizeit geniessen.
Für viele ist Arbeit der Gegenspieler der Freizeit und Lebensglück —> Also, sie wollen weniger arbeiten um glücklicher zu sein.
HAUPTPUNKT:
HAUPTPUNKT:
Also in dieser Predigt, geht es um zwei Hauptgedanken:
1. Dass Arbeit etwas gutes ist, denn Arbeit hat eine enge Beziehung unserer Berufung als Menschen, die nach dem Bild Gottes geschaffen sind.
und
2. Wie Ruhe, Freizeit und Erholung keine unproduktive bessere Zeit ist. Sondern, Freizeit, Ruhe und Arbeit gehören zusammen und sind von Gott geschenkt.
TRANSITION:
TRANSITION:
asas
GOTT
GOTT
Zeit, die biblische Wahrheit zu ermitteln und in die Diskussion einzubringen. Jetzt biete ich eine Lösung für den Bedarf, den ich gerade geäußert habe.
1. Gott ist ein Arbeiter
1. Gott ist ein Arbeiter
In den zwei Schöpfungserzählungen in 1.Mose 1 und 2, sehen wir einen Gott der gerne arbeitet:
Er ist ein Künstler, ein Designer, ein kreativ Schaffender, ein Handwerker. Er ist ein Ingenieur, ein Baumeister. Ein Ökologe, ein Zoologe, ein Gartenbauexperte. Ein Musiker, ein Dichter. Ein Hirte. Ein König.
Gott wird so dargestellt, als einer, der arbeitet, und zwar kräftig. Einer, der sogar seine Hände mit Lehm und Staub dreckig macht um sein Meisterwerk zu schaffen: die Menschheit als sein Ebenbild – mit dem er seine eigene Natur teilt.
a) Eine andere Erzählung als es damals üblich war
a) Eine andere Erzählung als es damals üblich war
Die meisten anderen Schöpfungserzählungen aus anderen Völker erzählen im Grunde eine andere Idee:
Die Götter sind müde und erschöpft. Die Arbeit wird als Last betrachtet. Sie ist unter der Würde der Götter. Und so wird die Menschheit als billige Arbeitskraft geschaffen – um die Arbeit für die Götter zu erledigen. Um sie durch Opfer im Tempel mit Speisen und Getränken zu versorgen. So können sich die Götter zurücklehnen und »es bequem haben«.
b) Menschen: berufen um zu herrschen - durch die Arbeit
b) Menschen: berufen um zu herrschen - durch die Arbeit
Die Tradition im alten Israel offenbart eine ganz andere Vision von Gottes Wesen:
Gott arbeitet gerne.
Und schafft eine gute Welt, wo Menschen dazu berufen sind, mit ihm zu herrschen durch die Arbeit:
28 Gott segnete [die Menschen] und sprach zu ihnen:
»Seid fruchtbar und vermehrt euch!
Bevölkert die Erde und nehmt sie in Besitz!
Herrscht über die Fische im Meer
und die Vögel am Himmel
und über alle Tiere, die auf dem Boden kriechen!«
15 Gott der Herr nahm den Menschen
und brachte ihn in den Garten Eden.
Er sollte ihn bearbeiten und bewahren.
Arbeit ist Teil der gute Schöpfung Gottes.
Arbeiten, Dinge zu bauen, kultivieren bewahren – das ist die Art und Weise wie Gott uns eingeladen hat, mit ihm zu herrschen und vollkommen zu leben.
das geht soweit, dass in der Offenbarung, am Ende der Bibel, wo Johannes seine Vision von der erneuerten Welt Gottes beschreibt, sehen wir dass Arbeit auch ein Teil davon sein wird.
c) Die Bedingungen der Arbeit sind verflucht worden
c) Die Bedingungen der Arbeit sind verflucht worden
Nun, durch den Sündenfall - die Entscheidung der Menschen, ohne Gottes Orientierung zu leben und die Welt zu herrschen, sind die Bedingungen der Arbeit verflucht worden:
17 … Daher soll der Erdboden deinetwegen verflucht sein!
Dein Leben lang musst du dich abmühen, um dich von ihm zu ernähren.
18 Dornen und Disteln wird er hervorbringen,
du musst aber von den Pflanzen des Feldes leben.
19 Im Schweiße deines Angesichts wirst du Brot essen,
bis du zum Erdboden zurückkehrst …
Die Arbeit selbst bleibt etwas, was Menschen weiter hin tun sollen, wozu Gott sie geschaffen hat - Nur die Bedingungen dafür sind schwieriger geworden.
Daher kommt es, dass es für die meisten Menschen Arbeit eher eine Last ist.
Dazu kommt noch, dass Arbeit auch im Laufe der Geschichte, als Mittel zur Unterdrückung und Ausbeutung gebraucht wird.
So haben wir ein Pharao, der die alten Hebräer in Ägypten versklavt und unterdrückt.
2. Die Erlösung: einen gesunden Rhythmus zwischen Arbeit und Ruhe
2. Die Erlösung: einen gesunden Rhythmus zwischen Arbeit und Ruhe
Als Gott die Israeliten aus der Hand des Pharaos befreit, eins der wichtigsten Gebote, die Gott dem Volk Israel gab, das sehr ausführlich beschrieben und ausgeweitet wird, war der Sabbat – der Tag der Woche, wo sie ruhen und heiligen sollten - dieses Gebot wird ausgeweitet auf die Jährliche Feste, die eine Art Urlaub für das Volk dienten und die Sabbatjahren, zur Erholung der Erde und das Jubiläumsjahr, zur Befreiung der Arbeitskräfte und Familien.
Dies wurde sehr stark dargestellt in der ersten Schöpfungserzählung, wo Gott selbst arbeitet und sich Zeit nimmt, um zu ruhen und seine Arbeit zu genießen:
1 So wurden Himmel und Erde vollendet mit allem, was darin ist.
2 Am siebten Tag vollendete Gott sein Werk, das er gemacht hatte. An diesem Tag ruhte er aus von all seiner Arbeit, die er getan hatte.
3 Gott segnete den siebten Tag und erklärte ihn zu einem heiligen Tag. Denn an diesem Tag ruhte Gott aus von all seinen Werken, die er geschaffen und gemacht hatte.
Wir sehen Gott, der am Werk ist, der arbeitet und aus seiner Arbeit Freude schöpft und sich gerne die Zeit nimmt, das was er geschaffen hat zu genießen.
Wir kennen das auch: dieses Gefühl der Befriedigung und Erfüllung, das wir bekommen, wenn wir gut in dem sind, was wir tun, und wenn wir unsere Arbeit lieben.
Ausruhen bedeutet hier nicht, dass Gott müde oder erschöpft war und nichts meht getan hat.
Es ist her ein Akt der Freude. Gott genießt und segnet die Früchte seiner Arbeit.
3. Der Mensch braucht Rhythmus – Arbeit und Ruhe gehören zusammen
3. Der Mensch braucht Rhythmus – Arbeit und Ruhe gehören zusammen
Diese ergänzung, wo wir Energie rein geben und Energie bekommen.
Arbeiten und Ruhe
Schaffen und Genießen
Wach sind und schläfen
Wo wir tätig sind und Langeweile erfahren
So ist das Leben: Es ist nicht nur eine Pause. Das Leben ist ein Fluss, in dem sich verschiedene Aktivitäten gegenseitig ergänzen.
Unser Herz zum Beispiel macht keine Pause. Wenn er Pause macht, dann lebt er nicht mehr.
Unser herz braucht keine Pause, es braucht Ruhe und gesunde Nahrung damit er seine Berufung auf langedauer erfüllen kann.
So ist es mit mein Gehirn und Muskel.
Der Sabbat, die Ruhe steht erstmal nicht für eine Pause, sondern für eine Kontinuität, wo ich mich anders beschäftige, wo ich runter komme, wo ich reflektiere, bete, gottes Orientierung suche …
Ich involviere mein Herz in anderen Aktivitäten um ihm zu stärken um weiter zu Arbeiten. Um Kraft zu haben, wenn es von ihm mehr verlangt wird.
Ruhen ist Arbeit.
4. Ruhen bedeutet nicht Untätigkeit sondern Vorbereitung
4. Ruhen bedeutet nicht Untätigkeit sondern Vorbereitung
Erholung ist kein Luxus oder Zeichen von Faulheit, sondern Teil von Gottes gutem Plan für uns Menschen.
Schon in der Schöpfung ist Ruhe eingeplant – nicht als Pause vom Wichtigen, sondern als wesentlicher Teil unseres Lebensrhythmus mit Gott.
Mein Plädoyer geht es nicht viel darum zu verstehen, dass wir Erholung von der Arbeit brauchen, sondern zu verstehen, dass Arbeit Leben ist. Und Ruhen auch Arbeit ist und Arbeiten auch Ruhe und Erfüllung bringen können.
Gott ruht nicht weil er Müde war.
Gottes Ruhen kommt aus der Tatsache, dass ein Prozess nun zu Ende kommt, dass ein Ziel erfüllt wurden, und dass die Arbeit nun weiter gehen kann.
Interessant, dass in der Schöpfungserzählung der Tag beginnt nicht früh am Morgen, sondern mit dem Abend.
Der Arbeitstag beginnt mit dem Abend … wo der Mensch Gottes ruach (Geist-Stimme) zugehört hatte, um sich zu orientieren … für den neuen Arbeitstag, der mit Schlaf begann.
5. Jede Arbeit braucht ein „telos" (Engl: Purpose) – sonst erzeugt sie nur Frustration, die wir mit „Pause/Urlaub“ befriedigen wollen
5. Jede Arbeit braucht ein „telos" (Engl: Purpose) – sonst erzeugt sie nur Frustration, die wir mit „Pause/Urlaub“ befriedigen wollen
Die Arbeit begann ein Problem für die Menschen zu sein, als sie damit anfingen, zu arbeiten ohne die Orientierung Gottes zu beachten.
Arbeit macht müde, wenn ich außerhalb von Gottes Orientierung arbeite.
Wenn ich arbeiten, nur um mir selbst einen Namen zu machen.
Um besser sein als anderen.
Um Reichtum für mich allein aufzuhäufen.
Um mich selbst zu befriedigen
Nur um Geld zu verdienen …
Wenn ich keine gesunde Orientierung für die Arbeit habe, dann Erzeugt Arbeit im Laufe der Zeit nur Frustration, Müdigkeit, Stress … usw.
Wenn ich aber Gottes Orientierung suche … und beginne zu arbeiten,
um anderen ein Segen und eine Hilfe zu sein (egal was unseren Beruf ist)
um mich mit anderen gleichzustellen
um Reichtum zu teilen …
um Menschen zu verbinden …
um Gottes Gnade, Gerechtigkeit und Liebe zu verbreiten …
das erzeugt Erfüllung, Zufriedenheit, Begeisterung und Freude.
Auch wenn die Bedingungen für die Arbeit weiterhin schwierig sind.
So wird Arbeit nicht eine Last, eine unterbrechen des guten Lebens, SONDERN, DIE ERFÜLLUNG DESSEN, wozu Gott uns geschaffen hat.
Ruhen und Freizeit werden nicht mehr wie eine Gottheit in mein Leben gesehen wird - das WOZU ich arbeite und mich mühe, sonder sondern als ein Teil der Arbeit, der Berufung Gottes für mein Leben.
6. Erholung ist geistlicher Gehorsam.
6. Erholung ist geistlicher Gehorsam.
„Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst […] am siebten Tag aber sollst du ruhen.“
Das Sabbatgebot ist kein moralisches Extra, sondern ein zentrales Gebot Gottes.
Es schützt vor Selbstausbeutung und erinnert daran: Wir sind mehr als unsere Leistung.
Es gilt nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für Angestellte, Tiere, Fremdlinge – ein soziales Schutzgebot.
🡪 Ruhe ist nicht egoistisch, sondern gehorsam gegenüber Gott.
Auch Jesus selbst zieht sich regelmäßig zurück (z. B. Markus 1,35; Lukas 5,16).
Erholung ist nicht Faulheit, sondern geistlicher Gehorsam.
Wer zur Ruhe findet, wird fähig zum Dienst.
Urlaub, Sabbat, Rückzug, Atemholen – sind keine Hindernisse für unsere Berufung, sondern Teil davon.
Die Axt schärfen
Die Axt schärfen
10 »Wenn die Axt stumpf geworden ist« und man die Schneide nicht geschärft hat, »muss man mehr Kraft aufwenden.« Weisheit aber ist ein Vorteil für den, der sich auf sein Handwerk versteht.
Die Geschichte vom alten und dem jungen Holzfäller
Die Geschichte vom alten und dem jungen Holzfäller
Ein junger, kräftiger Mann beginnt in einem Forstbetrieb als Holzfäller. Er will sich beweisen und arbeitet ehrgeizig. Am ersten Tag trifft er auf einen älteren Holzfäller, dem er zeigt, was er kann. Selbstbewusst sagt er:
„Ich wette, ich kann mehr Bäume fällen als du.“
Der alte Holzfäller schaut ihn ruhig an und nimmt die Herausforderung an.
Am nächsten Morgen beginnt der Wettkampf.
Der junge Mann schwingt die Axt mit aller Kraft. Er arbeitet ohne Pause, isst im Stehen und will keine Minute verlieren.
Der alte Holzfäller hingegen macht regelmäßig Pausen – sogar alle Stunde verschwindet er für einige Minuten.
Der junge Mann ist überzeugt, dass er gewinnt: „Der ist alt, langsam und macht dauernd Pause!“
Am Ende des Tages wird gezählt:
➡️ Der alte Mann hat mehr Bäume gefällt.
Der junge Mann ist schockiert und fragt:
„Wie ist das möglich? Ich habe durchgearbeitet, du hast dauernd Pause gemacht!“
Der alte Mann antwortet ruhig:
„Ja, aber in jeder Pause habe ich meine Axt geschärft.“
Die Moral der Geschichte:
Die Moral der Geschichte:
Reine Anstrengung ersetzt nicht Weisheit und Vorbereitung.
Pausen, Erneuerung und Reflexion sind entscheidend für langfristige Produktivität.
Manchmal bedeutet „weniger arbeiten“ tatsächlich „mehr erreichen“.
DU
DU
Was kannst du nun dagegen/dafür tun? Eine Herausforderung/Anwendung auf persönlicher Ebene.
MAIN POINT
MAIN POINT
Ruhen ist Arbeit -
Und die Kunst des Leben besteht darin, dass wir eine gute Balance zwischen Tätigkeit und Erhohlung finden.
Die Extreme sollen wir vermeiden.
Einige vergöttern die Arbeit, ihren Beruf - sie sind ständig am tun, sie erlauben sich keine Freizeit, kein richtiges Schlaf, keine Ruhe, keine Langeweile - Urlaub, Hobbys, ein Spaziergang… alles Zeitverschwendung.
Anderen vergöttern ihre Freizeit - alles was sie tun ist durch die Arbeit Geld zu verdienen, um Freizeit zu haben, um möglichst früher in Rente gehen und nichts mehr tun müssen … usw.
Wenn wir in diesen Beide extreme unterwegs sind, da verlieren wir uns.
In der biblischen Sicht vom Menschsein arbeiten wir nicht, um zu leben, sondern wir leben, um zu arbeiten. Ganz deutlich wird da gesagt, dass wir geschaffen wurden, um zu herrschen – um etwas aus Gottes Welt zu machen.
Denn wenn wir aufhören zu arbeiten, verlieren wir einen Teil dessen, was uns ausmacht.
Und das Gleiche gilt für die Ruhe. Wenn wir nur noch arbeiten und arbeiten und arbeiten, tagein, tagaus, wirtschaften wir unsere Seele zugrunde. Wir werden mehr zur Maschine als zum Menschen.
Erholung, Ruhen ist keine Zeitverschwendung ist, sondern Teil der Arbeit - Teil des Lebens.
Das Leben vollkommen zu genießen kann ich nur wenn beide Dinge in Einklang sind. Denn da widerspield sich Gottes Wesen in uns …
Ein Arbeiter, der Leben schafft in dem er am Werk ist … von Anfang an, heute in in der Ewigkeit.
Warum ist das wichtig?
Warum ist das wichtig?
Was bedeutet das also für dich, wenn du in einem Restaurant kellnerst? Wenn du Vollzeitmutter bist? Erzieher? Gymnasiastin? Landschaftsarchitekt? Ärztin? Student?
Ich würde sagen eine Menge. Zunächst einmal bedeutet es, dass deine Arbeit ein wesentlicher Bestandteil deines Menschseins ist. Du bist nach dem Bild eines Gottes geschaffen, der tätig ist.
