Andacht Sola
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Transcript
-feiern heute ein großes Fest
-gemeinsam trotz Höhen und Tiefen unser Projekt abgeschlossen
-genauso wie wir feiert auch der Vater in unserer Geschichte gemeinsam mit dem Sohn
-ich les mal die nächsten Verse:
Doch der Vater befahl seinen Dienern: ‚Bringt schnell das beste Gewand heraus und zieht es ihm an! Steckt ihm einen Ring an den Finger und bringt ihm ein Paar Sandalen! Holt das Mastkalb und schlachtet es! Wir wollen ein Fest feiern und uns freuen. Denn dieser mein Sohn war tot und ist ins Leben zurückgekehrt. Er war verloren und ist wiedergefunden worden.‘ Dann begannen sie zu feiern.
-die letzten ABende gehört: erzählt, wie wir zurück zuGott kommen können, wie der verlorene Sohn
-wie Gott uns aufnimmt
-wie Jesus uns ein neues Leben, eine neue Identität schenkt
-wenn wir in der Bibel weiterlesen, sehen wir das ganz am Ende der Welt genau so ein großes Fest kommen wird
-das ist schwer sich vorzustellen, aber Jesus wird ein riesiges Fest mit allen feiern, die an ihn glauben
-die in ihrem Leben hier auf der Erde eine Entscheidung für ihn getroffen haben
-dieses Fest wird aber nicht nur ein Ende sein, sondern auch ein neuer Anfang
-> Anfang von Gottes neuer Welt
-wird so sein, als hätte es nie etwas Böses auf dieser Welt gegeben
-wie ein Resetknopf, der die Welt zurück auf Werkseinstellung stellt, so wie Gott sie am Anfang geschaffen hat
im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung wird diese Welt so beschrieben:
Jede Träne wird er von ihren Augen wischen. Es wird keinen Tod mehr geben und auch keine Traurigkeit, keine Klage, keinen Schmerz. Was früher war, ist für immer vorbei.“
-für mich klingt diese Welt wie aus einem Traum
-bin mir sicher:
-jeder von euch hatte schon mal Tränen in den Augen, weiß wie es ist traurig zu sein, Schmerzen zu erleben (äußerlich, aber auch innerlich) weiß was es bedeutet, den Tod zu sehen
-aber die Bibel sagt: all das, wird es nicht mehr geben
-Beginn des perfekten Lebens -> wird nie enden
-so, wie bei dem Sohn in unserer Geschichte, können wir nichts dafür tun, um dabei zu sein
-eintritt ist am Ende allein durch Gnade
-so, wie eure zweite Chance für den Dreh Gnade von dem Drehbuchautor war
-allein durch Glauben, durch Vertrauen
-so, wie ihr dem Drehbuchautor in seinem Plan am Ende vertraut habt
-allein durch Christus
-durch den, der den Weg zu Gott frei gemacht hat und unsere Schuld bezahlt hat
-allein durch die Schrift, das Wort Gottes
-die einzige wirkliche Wahrheit, die uns Gottes Geschichte mit uns Menschen zeigt
-wenn ihr von dieser neuen Welt hört und davon wie einfach es ist, dabei zu sein
-jeder wäre gern mit bei diesem Fest am Anfang dabei
-freut sich über jeden, der mit feiert und mit dazu kommt
-aber in der Geschichte gibt es eben noch einen zweiten Sohn
-ich les den Text mal weiter:
Der ältere Sohn war noch auf dem Feld. Als er zurückkam, hörte er schon von weitem Musik und Reigentanz. Er rief einen Diener herzu und erkundigte sich, was das sei. ‚Dein Bruder ist zurückgekommen‘, sagte dieser, ‚und dein Vater hat das gemästete Kalb schlachten lassen, weil er ihn gesund wiederhat.‘ Da wurde der ältere Sohn zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater kam heraus und redete ihm zu. Doch er hielt seinem Vater vor: ‚So viele Jahre habe ich wie ein Sklave für dich geschuftet und mich nie deinen Anordnungen widersetzt. Aber mir hast du nie auch nur einen Ziegenbock gegeben, dass ich mit meinen Freunden hätte feiern können. Und nun kommt der da zurück, dein Sohn, der dein Geld mit Huren durchgebracht hat, und du schlachtest ihm gleich das Mastkalb!‘ ‚Aber Kind‘, sagte der Vater zu ihm, ‚du bist doch immer bei mir, und alles, was mir gehört, gehört auch dir! Jetzt mussten wir doch feiern und uns freuen! Denn dein Bruder war tot und ist ins Leben zurückgekommen, er war verloren und ist nun wiedergefunden.‘ “
-der ältere Sohn war immer bei dem Vater geblieben
-hatte ihn nie verlassen
-immer alles gemacht was der Vater ihm gesagt hat
Beziehung zu seinem Vater hat immer nur daraus bestanden, dass er sich die Liebe seines Vaters verdient
-> der Vater hat ihn genauso geliebt, wie seinen jüngeren Bruder
-hätte die ganze Zeit das genießen können, was der Vater nun bei der Feier zeigt
-war davon überzeugt, dass er noch selbst etwas tun muss, damit der Vater ihn liebt
-deswegen kommt er hier nicht klar
-so in dem Leistungsdenken drin, dass er die Gnade des Vaters absolut unfair findet
stellt euch vor, ihr habt eine Projektwoche in der Schule
-jeder von euch Modellschiff aus Holz bauen
-bekomm jede Menge Holz, Stäbchen und Leim; am Ende der Woche wird es bewertet
-Dienstag erfahrt ihr, dass einer eurer Klassenkameraden das Projekt hingeschmissen hat
-Sommer, warm, er ist draußen mit seinen Freunden unterwegs
-ihr schuftet die ganze Woche durch, bleibt noch länger als der Unterricht eigentlich ist, um das Beste Schiff zu bauen
-am Ende der Woche ist er wieder da; steht vorn beim Lehrer und redet mit ihm; seht wie der Lehrer ihm ein fertiges Schiff gibt
-richtet sich an die Klasse: er will wieder Teil unserer Gruppe sein, hat sich entschuldigt, ich habe ihm vergeben
-ihr bekommt beide eine 1 -> unfair? ; seid frustriert, geht raus aus der Klasse
-das traurige ist:
-wo steht der ältere Sohn am Ende?
-draußen, feiert nicht mit seinem Vater und dem jüngeren Bruder
-obwohl der Vater extra nach draußen kommt um ihn mit einzuladen
-> hier zeigt sich: nicht nur der jüngere Sohn hatte ein Problem
-zu stolz, um jetzt mit reinzugehen; behauptet, dass der Vater ihm wichtig ist
-sein Stolz hält ihn davon ab Beziehung mit dem Vater zu leben
-> zeigt: er selbst steht im Mittlepunkt seines Lebens, sein eigener Erfolg, seine Leistung
-> geht ihm darum gelobt zu werden, nicht geliebt
-> er hat die Liebe seines Vater nie richtig verstanden
-auch heute gibt es Menschen, die genauso leben, wie der ältere Sohn
-an ihrem Leben kann man sie nicht erkennen:
-handeln wie alle anderen auch:
-beten, lesen Bibel, gehen zum Sola, in die Gemeinde, arbeiten mit
-> tun es nicht, weil sie Gott lieben und für ihn leben wollen
-wollen von anderen gelobt werden
-zeigen, was für tolle Christen sie sind
-> man erkennt sie dann: wenn sie auf Gnade treffen
-sehen, dass Gott Menschen genauso liebt, die ihr ganzes Leben verhaun haben und dann zu ihm zurück kommen
-Problem ist: oft sind wir uns selber nicht einmal bewusst, dass wir genauso denken wie der ältere Sohn
-aber es steckt in uns drin
-Frage an euch/dich:
-Kannst du dich über Gnade freuen, wenn andere sie bekommen?
-Hast du manchmal überhebliche oder stolze Gedanken gegenüber andern? “Ich bin was besseres. Ich les viel mehr Bibel, als… Ich weiß viel mehr über GLauben als… Ich bin schon von klein auf in der Gemeinde im Gegensatz zu....”
-Kannst du dich mit anderen Menschen freuen, wenn sie zu Gott kommen, nachdem sie nicht mit ihm gelebt haben? Wenn andere Mist gebaut haben und Gott ihnen tdem vergibt?
Wenn du auf eine der Fragen ein Ja hast: dann sag ich dir: Dreh um.
Lass deinen Stolz hinter dir. Lass nicht zu, dass er deine Beziehung zu Gott trübt.
Geniale bei dieser Geschichte ist:
-an sich ist es egal, welcher der beiden Söhne wir am Anfang der Geschichte sind
-der Vater kommt auf beide zu; kommt beiden entgegen
-beide haben die gleiche Aufgabe, genauso wie wir:
-kehr um von deinem alten Leben und nimm das an, was Gott, der Vater, dir geben will:
-> ein neues Leben, frei von Leistungsdruck und Angst
-> ein neues Leben durch Jesus
