Taufe und Segnung 2025
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· 15 viewsTaufe und Segnung stehen am Anfang eines neuen Lebens.
Notes
Transcript
Ablauf
Ablauf
Begrüßung Nadine Pedack
2. Lobpreis Lobpreisteam
3. Predigt Lukas Petschelt
4. Kindersegnung
Kurze Erklärung Segnung Lukas Petschelt
Segensverse vorlesen Kathrin Petschelt
Segensgebet Segenspaten
Segnungsgeschenk Nadine Pedack
5. Lobpreis Lobpreisteam
6. Taufe
Taufzeugnisse Täuflinge
Glaubensbekenntnis Gemeinde (Lukas)
Taufverse vorlesen Kathrin Petschelt
Taufe Lukas Petschelt
Gebet für die Täuflinge Gemeinde
Taufurkunde & Taufgeschenk Nadine Pedack
7. Lobpreis Lobpreisteam
8. Termine Nadine Pedack
9. Verabschiedung
Kollekte
Gebetsbox
Kaffee und Snacks
10. Abschlussgebet und Segen Lukas Petschelt
Die Rituale - Was bedeuten Segnung und Taufe?
Die Rituale - Was bedeuten Segnung und Taufe?
Ein besonderer Ort für einen besonderen Gottesdienst. Eine besondere Öffentlichkeit für ein besonderes Ereignis. Wir sitzen heute hier im Freien an der Badestelle in Nieder Neuendorf, gucken auf das Wasser, andere Badegäste und auch auf diejenigen, die heute besonders im Fokus stehen. Wir schauen auf diejenigen, für die heute ein neues Leben beginnt oder vielleicht vor kurzer Zeit begonnen hat. Wir wollen heute Taufe und Segnung feiern. Wir werden mindestens zwei junge Männer taufen und 5 Kinder segnen. Und ich weiß, dass das für den ein oder anderen vielleicht ungewöhnlich ist. Vielleicht wäre es normalerweise anders herum. Wir taufen unsere Kinder und segnen die jungen Männer für ihren neuen Lebensabschnitt. Bei uns ist es aber bewusst anders. Bei uns sind es 2 verschiedene Ebenen, in denen wir das neue Leben miteinander feiern und wahrnehmen. Für die Kinder ist das Leben neu, weil sie noch so klein sind. Einige von ihnen sind noch nicht einmal 6 Monate alt. Es ist ein neues Leben. Ein Leben, das am Anfang steht. Ein Leben, das geprägt wird. Ein Leben, für das die Eltern eine Verantwortung tragen, die unüberschaubar ist. Gerade aufgrund dieser Verantwortung und der eigentlich Unplanbarkeit des Lebens, wollen wir die Kinder segnen. Wir wollen sie segnen, weil wir Eltern vieles nicht in der Hand haben. Weil vieles nicht klar und planbar ist und weil wir deshalb Hilfe brauchen. Wir brauchen Hilfe, denn selbst wenn wir unser Bestes geben, reicht es manchmal nicht aus. Wir segnen unsere Kinder im Vertrauen darauf, dass es jemanden gibt, der Ausreicht. Der das Unplanbare in seiner Hand hat. Der ausgleicht, was wir als Eltern manchmal vermasseln: Gott. Wir bitten um den Segen Gottes, der Schutz, Heilung, Stärkung und Frieden gibt, dort wo wir es nicht können. Gott gibt unserem und dem Leben unserer Kinder eine neue Qualität, um die wir im Segen bitten. Wir bitten darum, dass Gott unsere Kinder auf einen Weg führen wird, der über kurz oder lang zum nächsten Schritt führt: Die Taufe. Die Taufe ist dann nicht mehr Ausdruck unserer Hoffnung oder unseres Glaubens, sondern es ist der Ausdruck des Glaubens, der Sehnsucht des Menschens, der sich taufen lässt. Es ist die Sehnsucht nach einer Beziehung zu Gott. Es ist der Beginn eines Lebens, dass bekennt: Jesus ist mir wichtiger als alles andere in dieser Welt. Ich richte mein Leben nach ihm aus. Es ist der Beginn eines neuen geistlichen Lebens, was in der Taufe bezeugt wird. Die Taufe bekennt vor uns, die wir hier sind ob geplant oder ungewollt: Dieser Mensch ist jetzt Teil der Gemeinschaft mit Gott. Er glaubt an Gott und lebt eine Beziehung zu ihm. Er glaubt daran, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist, der gestorben und wieder auferstanden ist.
Das beginnende Leben - Inwiefern steht die Segnung am Anfang eines neuen Lebens?
Das beginnende Leben - Inwiefern steht die Segnung am Anfang eines neuen Lebens?
Segnung und Taufe sind der Anfang eines neuen Lebens. Die Segnung steht am Anfang des beginnenden Lebens. Das Leben, das beginnt mit vollem Vertrauen darauf, dass es versorgt, getragen und beschützt wird, so wie Gott es versprochen hat. Es ist ein Vertrauen, dass uns in seiner Reinheit ein Beispiel sein soll:
Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen, hindert sie nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes. Amen, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, wird nicht hineinkommen. Und er schliesst sie in die Arme und legt ihnen die Hände auf und segnet sie.
Darum bitten wir, wenn wir die Kinder segnen. Wir wünschen uns, dass dieses Vertrauen erhalten bleibt und in die richtige Richtung geführt wird. Das Vertrauen unserer Kinder soll nicht allein in uns liegen, denn es wird über kurz oder lang enttäuscht werden. Ihr Vertrauen soll auf etwas Größeres ausgerichtet sein, das ihnen und uns als Eltern alles gibt, was wir brauchen: Das Reich Gottes. Das Reich Gottes ist kein konkreter Ort, sondern eine Art zu leben, die auf dem christlichen Glauben aufbaut und sich ausdrückt in Frieden, Freude, Gerechtigkeit und Liebe. Das Reich Gottes ist kein Land mit Grenzen, kein Ort auf der Landkarte. Es ist wie ein unsichtbarer Raum, in dem Menschen anfangen, anders zu leben. Das ist es, was passiert, wenn Jesus sich zu den Kindern hinunter beugt, sie in den Arm nimmt und sie segnet: Sie erfahren Frieden, Freude, Gerechtigkeit und Liebe. Und genau darum bitten wir heute, wenn wir die Kinder segnen.
Das neue Leben - Inwiefern steht die Taufe am Anfang eines neuen Lebens?
Das neue Leben - Inwiefern steht die Taufe am Anfang eines neuen Lebens?
Und das ist es auch, was in der Taufe zum Ausdruck kommt. Es ist der Ausdruck der Sehnsucht eines Menschen danach in diesem Reich zu leben. Es ist der Ausdruck der Sehnsucht danach Teil dieses Reiches zu sein. Es ist der Ausdruck der Abkehr von Hass, Unzufriedenheit, Ungerechtigkeit und Streit. Die Taufe ist der Anfang eines neuen Lebens.
Und für alle ist er gestorben, damit die Lebenden nicht mehr sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben und auferweckt worden ist.
Darum kennen wir von jetzt an niemanden mehr nach dem Fleisch; auch Christus – sollten wir ihn auf diese Weise gekannt haben – kennen wir jetzt nicht mehr so. Wenn also jemand in Christus ist, dann ist das neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.
In der Taufe drücken wir unsere neue Identität aus. Wir kennen uns nicht mehr nach dem Fleisch. Wir sehen nicht mehr was vor Augen ist. Egal wie groß oder klein, dick oder dünn, arm oder reich, bekannt oder unbekannt jemand ist. Was wir sehen ist ein Mensch, der von Gott unendlich geliebt ist und mit dem wir diese Liebe teilen möchten. Wir werden nicht mehr gefüllt vom Ansehen durch andere, von Macht, Konsumgütern, sondern von der Liebe Gottes. Wir vertrauen auf ihn. Und vielleicht ist dieses Bild für uns sehr weit weg. Jemand gibt sein Leben für das Leben eines anderen. Damals war das aber auf dem Sklavenmarkt ganz normal. Es wurde ein Leben für ein anderes getauscht. Ein Sklave gegen einen anderen. Im extrem Fall sogar ein freier Mensch für einen unfreien Menschen. Und das ist es, was passiert ist bei denjenigen, die sich taufen lassen. Sie haben einen neuen Herrscher. Ihr Leben wurde eingetauscht. Die neue Herrschaft ist im Reich Gottes und nicht mehr im Reich dieser Welt. Sie tauschen ein unerfülltes gegen ein gefülltes Leben. Ein Leben, das sich nach Liebe sehnt, gegen ein Leben, das aus Liebe lebt. Die Taufe steht am Anfang eines neuen Lebens. Eines Lebens aus der Liebe Gottes. Die Segnung steht am Anfang eines beginnenden Lebens. Eines Lebens voller Vertrauen, begleitet vom Segen Gottes. Lasst uns beides feiern – mit Dankbarkeit, mit Vertrauen, mit Freude. Denn beides ist Geschenk. Beides ist Anfang. Beides ist Leben.
Erklärung Segnung
Erklärung Segnung
Wir glauben, dass Gott jeden Menschen bedingungslos annimmt. Bei der Kindersegnung wollen wir die Allerjüngsten – Säuglinge und kleine Kinder – unter Gottes Schutz stellen und ihnen all das Gute zusprechen, das Gott für sie bereithält. Einerseits bekräftigen die Eltern, dass sie ihr Kind gemeinsam mit Gott aufziehen und erziehen möchten. Anderseits möchten wir uns als gesamte Kirche hinter die Eltern stellen und sie darin unterstützen. Im Gottesdienst nehmen wir uns die Zeit, um für jedes Kind und seine Eltern zu beten. Dabei ist auch die Patenschaft eine schöne Tradition und eine gute Gelegenheit dem Kind weitere liebevolle Menschen für seinen Lebensweg zur Seite zu stellen.
Glaubensbekenntnis
Glaubensbekenntnis
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.
