Lk 23, 32-43

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Schächer am Kreuz

Andacht Teeniefreizeit – der Schächer am Kreuz (Lukas 23, 32-43)
In 54 Ländern auf der Welt wird die Todesstrafe noch immer praktiziert. Allein 2024 starben dadurch mindestens 1518 Menschen. Meistens wird sie für Mord, Verrat oder Terrorismus verhängt.
In den letzten Tagen durften wir ja schon einige Personen in der Bibel kennen lernen, denen Jesus begegnet ist. Heute dürfen wir eine weitere Person kennenlernen, die Jesus begegnet ist. Sie wurde genauso wie Jesus zum Tode verurteilt. Es ist eine Person, wo man sich eigentlich fragen könnte, ob es für sie wirklich gereicht hat, in den Himmel zu kommen, oder ob es nicht doch schon zu spät war. Sein ganzes Leben hat er vergeudet und Schuld auf sich geladen. So weit, dass er dafür hingerichtet wurde. Ein ganz schön verhauenes Leben, könnte man sagen. Kann Gott mit so einem noch etwas anfangen? Gott gibt uns in seinem Wort genau diese Geschichte, von der wir einiges, auch für uns, lernen können.
Ich lese vor aus Lukas 23,32–43
32 Mit Jesus wurden zwei Verbrecher vor die Stadt geführt 
33 zu der Stelle, die man »Schädelstätte« nennt. Dort wurde Jesus ans Kreuz genagelt und mit ihm die beiden Verbrecher, der eine rechts, der andere links von ihm. 
34 Jesus betete: »Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!«[2] Unter dem Kreuz teilten die Soldaten seine Kleider unter sich auf und warfen das Los darum. 
35 Die Menge stand dabei und schaute zu. Und die Mitglieder des Hohen Rates verhöhnten Jesus: »Anderen hat er geholfen! Wenn er wirklich der Christus ist, der von Gott gesandte Retter, dann soll er sich jetzt doch selber helfen!« 
36 Auch die Soldaten trieben ihren Spott mit ihm. Sie boten ihm Essigwasser zu trinken an 
37 und riefen ihm zu: »Wenn du der König der Juden bist, dann rette dich doch selber!« 
38 Oben am Kreuz war ein Schild angebracht mit der Aufschrift: »Dies ist der König der Juden!« 
39 Auch einer der Verbrecher, die mit ihm gekreuzigt worden waren, lästerte: »Bist du denn nicht der Christus, der versprochene Retter? Dann hilf dir selbst und uns!« 
40 Aber der am anderen Kreuz wies ihn zurecht: »Du bist genauso zum Tode verurteilt worden wie dieser Mann. Fürchtest du Gott nicht einmal jetzt? 
41 Wir werden hier zu Recht bestraft. Wir bekommen, was wir verdient haben. Der hier aber ist unschuldig; er hat nichts Böses getan.« 
42 Dann sagte er: »Jesus, denk an mich, wenn du deine Herrschaft antrittst!« 
43 Da antwortete ihm Jesus: »Ich versichere dir: Noch heute wirst du mit mir im Paradies sein.«
Diese Begebenheit findet in der Passionsgeschichte Jesu statt. Jesus hat das perfekte Leben geführt. Er hat seinen Vater geehrt und auf viele Weisen bewiesen, dass er Gottes Sohn ist. Doch er wurde verraten, verurteilt und hängt nun am Kreuz. Neben ihm hängen zwei zum Tode verurteilte Verbrecher. Jesus zu Unrecht, sie zu Recht. Denn die Kreuzigung war auch bei den Römern nur für schlimmste Straftaten vorgesehen. Und scheinbar konnte ihnen dort niemand mehr helfen. Ihr Urteil vor den Menschen und scheinbar auch vor Gott wurde schon gefällt.
Der erste sieht seine Schuld jedoch nicht ein und versucht mit allen Mitteln noch irgendwie dem feststehenden Urteil zu entgehen. Er spottet über Jesus und will trotzdem seine Hilfe. Im Endeffekt gibt er Jesus die Schuld, dass er sterben muss.
Doch der andere von den beiden war sich seiner Situation genau bewusst. Er sagt: „Wir werden hier zu Recht bestraft.“ Er bestätigt damit, dass seine Taten diesem Urteil der Kreuzigung entsprachen (V. 41) und er genauso das kommende Gericht bei Gott fürchtete (V. 40). Nichts hätte sie von dem Gericht befreien können.
„Für die Römer war er verurteilt, für die Juden verachtet, für Gott verflucht“
Auch wenn du nicht am Kreuz hängst, steht vor dir trotzdem das Gericht Gottes. Es gibt im Groben die zwei Möglichkeiten, der Verbrecher damit umzugehen:
Entweder versuchen wir den Fakt einfach zu ignorieren, wir reden uns ein, wir wären unschuldig und die Schuld läge woanders. „Ich leb doch eigentlich ein gutes Leben … Der ist doch viel schlechter als ich …“. Doch Gott macht in seinem Wort deutlich, dass wir alle vor ihm schuldig sind und niemand seinem Gericht entfliehen kann.
Oder wir fühlen uns wie der andere Übeltäter am Kreuz. Wir sind von unserer Schuld überführt, die schwer auf uns lastet – immer wieder machen wir denselben Mist, enttäuschen Menschen oder haben einen riesigen Fehler in unserer Vergangenheit, der sich anfühlt, als gäbe es keine Hoffnung mehr für uns. Er scheint zu groß.
Und dabei hing er neben Jesus, der ihm keine Vorwürfe machte, und so richtete sich sein Blick immer weiter auf Jesus. Er sah auf ihn, sah Jesu Reinheit, verstand, wie unrein er war, und konnte zugeben, dass er schuldig war und das Gericht verdiente. Heute nennen wir das Buße tun. Wir dürfen auf Jesus schauen und dort trotz unserer Fehler Annahme erfahren, und das hilft uns, uns mit unseren Fehlern auseinanderzusetzen.
Und das Akzeptieren ist ganz wichtig, denn sonst versuchen wir noch aus eigener Kraft, uns selbst und Gott zu beweisen, dass wir ja eigentlich doch gar nicht so schlecht sind und deswegen ja eigentlich gar nicht das Todesurteil verdient hätten. Dieses Prinzip ist die Selbstrechtfertigung, mit der wir uns selbst aber nur täuschen und versuchen, die Wahrheiten zu verdrehen, wobei wir uns selbst niemals helfen könnten.
Doch wenn wir auf Jesus schauen, dürfen wir unsere Fehler bereuen und das gerechte Urteil akzeptieren. Jesus lässt uns verstehen, dass wir jemanden benötigen und es aber auch jemanden gibt, der uns wahre Hilfe und Rettung schenken kann. Jesus selbst, der ja genau neben den Verbrechern für die Schuld seiner Kinder gestorben ist. Der Gerechte starb wegen unserer Ungerechtigkeiten. Seine Gerechtigkeit reicht aus, und genau das ist die Hoffnung, die der Verbrecher am Kreuz haben durfte und wir genauso haben dürfen.
Und so kommt er zu Jesus. Als ein Mann, der weiß, dass er schuldig ist und auch selbst keine Hoffnung auf sich selbst setzt, sondern das gerechte Urteil akzeptiert und spricht: „Jesus, denk an mich, wenn du deine Herrschaft antrittst!“
Er redete zu dem Jesus, der kurz davor betete: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“ und das über seine Feinde, die ihn spotteten, schlugen und töteten. Ja, Jesus begegnete ihnen allen trotzdem mit seiner riesengroßen Liebe. Er betet für sie, nimmt sich ihrer an und begegnet ihnen mit Güte, Sanftmut, Barmherzigkeit und Freundlichkeit. Vielmehr noch macht er sich mit den schlechten Menschen eins.
Das alles zeigt dem Verbrecher, dass er zu Jesus kommen kann, ohne sich fürchten zu müssen. Wenn Jesus selbst den Menschen in Liebe begegnet, die ihn ablehnen, wie viel mehr sollte er dann auch denen begegnen, die mit ihrer Schuld zu ihm kommen?
 
Wir selbst projizieren uns auch oft auf Jesus. „Wieso sollte sich so Jemand Gutes mit solch einem Abschaum wie mir abgeben?“ Was wir selbst so ausleben und so wir Menschen meiden, ist bei Jesus ganz anders. Dort, wo wir Menschen verlassen, die uns immer wieder enttäuschen, wendet Jesus sich ihnen zu. Da, wo Menschen uns zu schmutzig sind, da geht Jesus hin, um sie reinzuwaschen. Er denkt nicht an sich und daran, dass er zu gut wäre oder ihn das Schmutzige beflecken könnte. Jesus sieht die Menschen in ihrer Not und geht genau dahin, um reinzumachen – denn seine Reinheit steckt an.
Egal wie oft du Jesus enttäuscht hast, er wird sich nicht von dir abwenden. Er wird dir nicht sagen, dass du erstmal besser werden musst, bevor du kommen darfst, oder dass es jetzt endgültig zu viel war. Nein, er will dich trotzdem noch haben, mit all deinen Fehlern, und ruft dich zu sich und möchte dich reinwaschen. Und wieso kann er das?
Jesus’ Opfer am Kreuz war genug, auch wenn du es oft nicht glauben kannst. Und zum Glück kommt es nicht darauf an, was du denkst, sondern was Gott denkt! Und so möchte Jesus, dass du so, wie du bist, zu ihm kommst. Er möchte dir mit seiner ganzen Liebe, Gnade und Sanftmut begegnen. Und seine Gerechtigkeit reicht aus.
Vielleicht rebelliert dein Kopf noch immer und sagt: „Aber ich weiß doch noch so wenig über Jesus, kann das überhaupt reichen?“ Ist mein Glaube überhaupt echt und wenn ja, dann groß genug? „Muss ich meinen Glauben nicht erst noch beweisen?“
Der Verbrecher sagt nur: „Jesus, denk an mich.“ Sein Glaube basierte nicht auf viel Wissen, Erfahrungen oder Taten, sondern allein auf Jesu Gerechtigkeit, auf der sein Blick lag. Es macht uns deutlich, dass es nicht auf die Größe unseres Glaubens oder unserer Taten ankommt, sondern auf Jesus, an den wir glauben. Und in diesem Sinne bittet er Jesus.
Deswegen ist es so wichtig, unseren Blick auf Jesus zu halten, denn Jesus ist es, der uns auch einen Platz in seinem Reich garantiert. Er wendet sich nicht ab oder verweigert ihm etwas. Er sagt nicht: „Das hast du dir selbst eingebrockt, schau auch, wie du selbst wieder daraus kommst.“ Nein, er spricht zu ihm: „Ich versichere dir: Noch heute wirst du mit mir im Paradies sein.“ Ja, Jesus versichert es ihm sogar. Gott selbst gibt ihm eine Zusage, auf die wir uns verlassen können, weil niemand etwas daran ändern kann. Und genauso wie er dem Übeltäter am Kreuz die Zusage gibt, gibt er sie auch allen Gläubigen. Also wenn du an Jesus als deinen Herrn glaubst und deine Schuld zu Jesus gebracht hast, darfst du genauso wissen, dass nichts dich mehr aus seiner Hand reißen kann.
Und so geht die Geschichte vom Verbrecher zu Ende. Er stirbt dort, verachtet von den Menschen, am Kreuz. Sein elendes Leben hier auf der Erde war vorbei, doch die Ewigkeit bei Jesus fing gerade erst für ihn an.
Stichpunkte
Einleitung:
In 54 Ländern wird die Todesstrafe noch praktiziert.
Im Jahr 2024 starben mindestens 1.518 Menschen durch sie.
Meistens wird sie bei Mord, Verrat oder Terrorismus verhängt.
Heute geht es um eine Person, die Jesus begegnete und ebenfalls zum Tode verurteilt war.
Sein Leben war voller Schuld und schien vergeudet.
Da stellt sich die Frage, ob für ihn der Himmel noch möglich war.
Gott schenkt uns diese Geschichte, damit wir daraus lernen können.
Lukas 23,32–43:
32 Mit Jesus wurden zwei Verbrecher vor die Stadt geführt 
33 zu der Stelle, die man »Schädelstätte« nennt. Dort wurde Jesus ans Kreuz genagelt und mit ihm die beiden Verbrecher, der eine rechts, der andere links von ihm. 
34 Jesus betete: »Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!«[2] Unter dem Kreuz teilten die Soldaten seine Kleider unter sich auf und warfen das Los darum. 
35 Die Menge stand dabei und schaute zu. Und die Mitglieder des Hohen Rates verhöhnten Jesus: »Anderen hat er geholfen! Wenn er wirklich der Christus ist, der von Gott gesandte Retter, dann soll er sich jetzt doch selber helfen!« 
36 Auch die Soldaten trieben ihren Spott mit ihm. Sie boten ihm Essigwasser zu trinken an 
37 und riefen ihm zu: »Wenn du der König der Juden bist, dann rette dich doch selber!« 
38 Oben am Kreuz war ein Schild angebracht mit der Aufschrift: »Dies ist der König der Juden!« 
39 Auch einer der Verbrecher, die mit ihm gekreuzigt worden waren, lästerte: »Bist du denn nicht der Christus, der versprochene Retter? Dann hilf dir selbst und uns!« 
40 Aber der am anderen Kreuz wies ihn zurecht: »Du bist genauso zum Tode verurteilt worden wie dieser Mann. Fürchtest du Gott nicht einmal jetzt? 
41 Wir werden hier zu Recht bestraft. Wir bekommen, was wir verdient haben. Der hier aber ist unschuldig; er hat nichts Böses getan.« 
42 Dann sagte er: »Jesus, denk an mich, wenn du deine Herrschaft antrittst!« 
43 Da antwortete ihm Jesus: »Ich versichere dir: Noch heute wirst du mit mir im Paradies sein.«
Einordnung der Szene:
Die Begebenheit aus Lukas findet in der Passionsgeschichte Jesu statt.
Jesus hat das perfekte, seinen Vater ehrende Leben geführt.
Er wurde verraten, verurteilt und hängt nun am Kreuz.
Neben ihm zwei zum Tode verurteilte Verbrecher.
Jesus zu Unrecht, sie zu Recht.
Kreuzigung war auch bei den Römern nur für schlimmste Straftaten vorgesehen.
Scheinbar konnte ihnen dort niemand mehr helfen.
Ihr Urteil vor den Menschen und scheinbar auch vor Gott wurde schon gefällt.
Der erste Verbrecher
Er sieht seine Schuld nicht ein.
Er versucht mit allen Mitteln, dem feststehenden Urteil zu entgehen.
Er spottet über Jesus.
Er will trotzdem Jesu Hilfe.
Im Endeffekt gibt er Jesus die Schuld, dass er sterben muss.
Der zweite Verbrecher
War sich seiner Situation genau bewusst.
Sagt: „Wir werden hier zu Recht bestraft.“
Bestätigt, dass seine Taten das Urteil der Kreuzigung rechtfertigen.
Fürchtet das kommende Gericht bei Gott.
Nichts hätte sie vom Gericht befreien können.
„Für die Römer war er verurteilt, für die Juden verachtet, für Gott verflucht.“
Übertragung auf uns
Auch wenn du nicht am Kreuz hängst, steht das Gericht Gottes vor dir.
Es gibt zwei Reaktionen auf das Gericht Gottes:
Möglichkeit:
Den Fakt ignorieren.
Einreden, man sei unschuldig.
Die Schuld liege woanders.
Beispiel: „Ich leb doch eigentlich ein gutes Leben … Der ist doch viel schlechter als ich …“
Aber: Gott macht deutlich, dass wir alle vor ihm schuldig sind.
Niemand kann seinem Gericht entfliehen.
2. Möglichkeit:
Sich wie der andere Übeltäter fühlen.
Von der eigenen Schuld überführt sein.
Die Schuld lastet schwer.
Immer wieder machen wir denselben Mist.
Wir enttäuschen Menschen.
Oder haben einen riesigen Fehler in der Vergangenheit.
Es scheint, als gäbe es keine Hoffnung mehr.
Die Schuld scheint zu groß.
Was der reuige Verbrecher erkennt:
Der Verbrecher hing neben Jesus.
Jesus machte ihm keine Vorwürfe.
Sein Blick richtete sich immer mehr auf Jesus.
Er sah Jesu Reinheit.
Er verstand, wie unrein er selbst war.
Er konnte zugeben, dass er schuldig war.
Das nennen wir heute: Buße tun.
Wir dürfen auf Jesus schauen.
Trotz unserer Fehler erfahren wir dort Annahme.
Das hilft uns, uns mit unseren Fehlern auseinanderzusetzen.
Was hilft?
Auf Jesus schauen.
Fehler bereuen.
Das gerechte Urteil akzeptieren.
Verstehen: Wir brauchen jemanden.
Es gibt jemanden, der wahre Hilfe schenken kann: Jesus.
Jesus starb neben den Verbrechern für die Schuld seiner Kinder.
Der Gerechte starb wegen unserer Ungerechtigkeiten.
Seine Gerechtigkeit reicht aus.
Das ist die Hoffnung, die der Verbrecher hatte.
Die dürfen auch wir haben.
Die Bitte des Verbrechers
Er kommt zu Jesus.
Er weiß, dass er schuldig ist.
Er setzt keine Hoffnung auf sich selbst.
Er akzeptiert das gerechte Urteil.
Er sagt: „Jesus, denk an mich, wenn du deine Herrschaft antrittst!“
Jesu Liebe
Jesus betete: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“
Und das über seine Feinde.
Diese verspotteten, schlugen und töteten ihn.
Jesus begegnete ihnen mit riesengroßer Liebe.
Er betet für sie.
Er nimmt sich ihrer an.
Er begegnet ihnen mit Güte, Sanftmut, Barmherzigkeit und Freundlichkeit.
Mehr noch: Er macht sich mit schlechten Menschen eins.
Was der Verbrecher dadurch erkannte
Er konnte zu Jesus kommen, ohne sich zu fürchten.
Wenn Jesus seinen Feinden mit Liebe begegnet –
wie viel mehr denen, die mit ihrer Schuld zu ihm kommen?
Unsere Gedanken über uns selbst
Wir projizieren unsere Gedanken oft auf Jesus.
Denken: „Wieso sollte sich jemand Gutes mit so einem wie mir abgeben?“
Was wir meiden, meidet Jesus nicht.
Wo Menschen uns verlassen, weil wir enttäuschen – da wendet Jesus sich uns zu.
Wo Menschen uns zu schmutzig sind – da geht Jesus hin, um zu reinigen.
Jesus denkt nicht an sich.
Er hat keine Angst, beschmutzt zu werden.
Er sieht Menschen in ihrer Not.
Er geht genau dahin, um reinzumachen.
Seine Reinheit steckt an.
Jesu Annahme gilt immer
Egal, wie oft du Jesus enttäuscht hast –
er wird sich nicht von dir abwenden.
Er wird nicht sagen: „Werd erstmal besser, dann darfst du kommen.“
Oder: „Jetzt war’s endgültig zu viel.“
Nein – er will dich trotzdem.
Mit all deinen Fehlern.
Er ruft dich zu sich.
Er will dich reinwaschen.
Warum kann er das?
Jesus’ Opfer am Kreuz war genug.
Auch wenn du es nicht glauben kannst.
Zum Glück kommt es nicht auf deine Gedanken an – sondern auf Gottes Gedanken!
Jesus will, dass du so, wie du bist, zu ihm kommst.
Er will dir mit Liebe, Gnade und Sanftmut begegnen.
Seine Gerechtigkeit reicht aus.
Zweifel am Glauben
Vielleicht rebelliert dein Kopf:
„Ich weiß doch noch so wenig über Jesus …“
„Kann das überhaupt reichen?“
„Ist mein Glaube echt? Groß genug?“
„Muss ich meinen Glauben nicht erst noch beweisen?“
Der Verbrecher sagte nur: „Jesus, denk an mich.“
Sein Glaube basierte nicht auf Wissen, Erfahrungen oder Taten.
Nur auf Jesu Gerechtigkeit.
Es kommt nicht auf die Größe des Glaubens an.
Sondern auf Jesus, an den wir glauben.
In diesem Sinne bittet er Jesus.
Warum der Blick auf Jesus entscheidend ist
Es ist wichtig, den Blick auf Jesus zu halten.
Jesus garantiert einen Platz in seinem Reich.
Er wendet sich nicht ab.
Er verweigert nichts.
Er sagt nicht: „Du hast es dir selbst eingebrockt – sieh zu, wie du rauskommst.“
Er sagt: „Ich versichere dir: Noch heute wirst du mit mir im Paradies sein.“
Jesus versichert es ihm.
Gott selbst gibt eine Zusage.
Diese Zusage ist sicher.
Niemand kann sie ändern.
Genauso wie für den Übeltäter gilt sie für alle Gläubigen.
Wer an Jesus als Herrn glaubt und seine Schuld bringt, darf wissen:
Nichts kann ihn mehr aus Jesu Hand reißen.
Abschluss
Die Geschichte des Verbrechers endet.
Er stirbt verachtet am Kreuz.
Sein elendes Leben ist vorbei.
Doch die Ewigkeit bei Jesus beginnt gerade erst.
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