Christus, der Eckstein, auf dem wir bauen (2)

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Christus, der Eckstein, auf dem wir bauen

Guten Morgen,
ich habe Euch heute einen Schalstein mitgebracht. So etwas braucht man beim Hausbau, um ein gutes Fundament zu schaffen. Heute bekommt man diese in jedem Baumarkt. Das war aber vor vierzig Jahren nicht so. Wer damals ein Einfamilienhaus mit solchen Steinen bauen wollte, brauchte Beziehungen – zur Kirche zum Beispiel. Denn Schalsteine wurden unter anderem im Christopherushof Altengesees hergestellt, einer diakonischen Einrichtung. Und sie waren heiß begehrt.
Aber was damals galt, gilt heute noch: Das Wichtigste beim Hausbau ist das Fundament. Wer ein Haus baut, weiß: Das Fundament muss stabil, tragfähig und sicher sein. Der erste Stein muss stimmen. Wenn der schief liegt, hilft keine Wasserwaage mehr. Dann wird der Bau wacklig – vielleicht sogar gefährlich.
So ist es auch mit unserem Leben. Auch wir bauen – an Beziehungen, an unserer Zukunft, an unserer Identität, an unserer Persönlichkeit. Manchmal tun wir das bewusst, manchmal unbewusst. Und dann merken wir: Irgendetwas ist schiefgelaufen. Etwas trägt nicht mehr. Was wir für tragfähig hielten, bricht unter Lasten zusammen. Was bleibt, wenn Beziehungen zerbrechen, wenn ich versage, wenn andere mich ablehnen?
Der 1. Petrusbrief hat eine klare Antwort: Es gibt einen tragenden Stein – Jesus Christus. Er ist der Eckstein. Auf ihn kannst du dein Leben bauen. Auf ihn können wir als Gemeinde bauen. Und: Er trägt.
Der Predigttext steht in 1. Petrus 2,1–10
1. Petrus 2,1–10 BB
1 Hört also auf mit aller Bosheit und allem Betrug, mit Heuchelei, Neid und aller üblen Nachrede. 2 Wie neugeborene Kinder nach Milch schreien, sollt ihr nach dem echten Wort verlangen. Dadurch wachst ihr im Glauben heran, sodass ihr gerettet werdet. 3 Denn ihr habt ja bereits schmecken dürfen, wie gut der Herr ist. 4 Kommt her zu ihm! Er ist der lebendige Stein, der von den Menschen verworfen wurde. Aber bei Gott ist er erwählt und kostbar. 5 Lasst euch auch selbst als lebendige Steine zur Gemeinde aufbauen. Sie ist das Haus, in dem Gottes Geist gegenwärtig ist. So werdet ihr zu einer heiligen Priesterschaft und bringt Opfer dar, in denen sein Geist wirkt. Das sind Opfer, die Gott gefallen, denn sie sind durch Jesus Christus vermittelt. 6 Deshalb heißt es in der Heiligen Schrift: »Seht, ich lege auf dem Berg Zion einen ausgewählten, kostbaren Grundstein. Wer an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen.« 7 Für euch ist er kostbar, weil ihr an ihn glaubt. Aber für diejenigen, die nicht an ihn glauben, gilt: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Grundstein geworden. 8 Er ist ein Stein, an dem man Anstoß nimmt, und ein Fels, über den man stolpert. Sie stoßen sich an ihm, weil sie dem Wort keinen Glauben schenken. Doch genau dazu sind sie bestimmt. 9 Aber ihr seid das erwählte Volk: eine königliche Priesterschaft, ein heiliges Volk, eine Gemeinschaft, die in besonderer Weise zu Gott gehört. Denn ihr sollt die großen Taten Gottes verkünden. Er hat euch nämlich aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen. 10 Ihr, die ihr früher nicht sein Volk wart, seid jetzt Gottes eigenes Volk. Ihr, die ihr früher kein Erbarmen fandet, erfahrt jetzt seine Barmherzigkeit.
Doch bevor gebaut wird, sagt Petrus, muss Altes weg. Er nennt Dinge, die unser Miteinander und unsere Beziehung zu Gott zerstören: Bosheit, Betrug, Heuchelei, Neid, üble Nachrede. Das sind keine kleinen Verfehlungen, sondern Grundhaltungen, die Gemeinschaft zersetzen – wie Haarrisse im Fundament, die auf den ersten Blick harmlos erscheinen, aber mit der Zeit das ganze Bauwerk instabil machen.
Bosheit – das ist mehr als ein falsches Wort. Es ist eine innere Haltung, die dem anderen nichts Gutes gönnt.
Betrug – das ist der Wille, andere zu täuschen, sich Vorteile zu verschaffen.
Heuchelei – das ist das Vortäuschen von Frömmigkeit oder Freundlichkeit, während das Herz nicht mitgeht.
Neid – das ist das giftige Gefühl, wenn wir dem anderen sein Glück nicht gönnen.
Und üble Nachrede – das ist das leise Zersetzen von Vertrauen, wenn wir schlecht über andere reden, ohne dass sie sich wehren können.
Leider kennen wir all das – in Familien, in der Gesellschaft, auch in der Gemeinde. Oft geschieht es nicht laut, sondern leise, schleichend. Eine spitze Bemerkung, ein Lächeln mit Hintergedanken, ein bisschen Lästerei beim Kirchenkaffee – und schon ist ein Riss im Miteinander. Und wenn wir es nicht ernst nehmen, wachsen daraus Gräben, Misstrauen, Bitterkeit. Deshalb sagt Petrus so deutlich: Legt das ab. Macht Platz für das Neue, das Gott mit euch bauen will.
Besonders betont Petrus die üble Nachrede – eine besondere Gefahr gerade unter uns Christen! Vor zwei Wochen wurde das wieder deutlich, als sich Christen in die Verleumdung rund um die Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf zur Verfassungsrichterin einreihten. Man mag ihre Positionen kritisch sehen – sachliche Auseinandersetzung ist erlaubt. Aber was da an persönlichen Angriffen, ungeprüften Behauptungen und Stimmungsmache geäußert wurde – auch von Christen – das widerspricht dem Geist Christi. Es zeigt, wie schnell sich auch Christen von der Logik der Verachtung anstecken lassen.
Petrus sieht diese Gefahr hier auch in der christlichen Gemeinschaft. Je mehr Gemeinschaft man hat, desto besser kennt man sich und desto mehr weiß man vom andern zu erzählen. Nichts aber vergiftet die Gemeinschaft so sehr, wie üble Nachrede und Verleumdung.
Und darum gilt: Wer an Bosheiten festhält, wird kaum das Verlangen in sich verspüren, geistlich wachsen zu wollen. Umgekehrt aber wird das Verlangen nach dem Wort Gottes dort zunehmen, wo man bemüht ist, das Böse abzulegen.
Petrus sagt: Legt das ab. Nur wer das Böse loslässt, wird das Gute suchen. Und dann kommt ein Bild, das jeder versteht: Wie ein Baby nach Milch schreit, so sollt ihr nach Gottes Wort verlangen. Nicht aus Pflicht, sondern weil es euch nährt – im Glauben, im Alltag, in der Gemeinschaft.
Die „Milch“ ist hier das reine, unverfälschte Wort Gottes. Es ist nahrhaft, stärkend, beziehungsstiftend – wie Muttermilch. Und wie bei einem Neugeborenen geht es dabei nicht nur um Kalorien oder Nährstoffe. Muttermilch ist das perfekte Zusammenspiel von Nahrung, Schutz und Bindung. Sie stärkt das Immunsystem, passt sich den Bedürfnissen des Kindes an – sogar in der Temperatur. Und sie schafft eine einzigartige Nähe zwischen Mutter und Kind – eine Bindung, die Sicherheit schenkt, Vertrauen wachsen lässt und Leben nährt.
Wer je gesehen hat, wie ein Baby an der Brust trinkt, wie es dabei zur Ruhe kommt, wie es sich fallen lassen kann, der versteht: Das ist mehr als Nahrungsaufnahme. Es ist ein tiefes Bild für Vertrautheit, für „Getragen-sein“. Und Petrus sagt: Genau das tut Gottes Wort. Es stillt nicht nur, es verbindet uns mit Christus. Es nährt nicht nur den Verstand, sondern auch das Herz und die Seele. Es ist lebendige Nahrung – persönlich, konkret, stärkend und heilend zugleich.
Gottes Wort ist mehr als ein alter Text oder ein religiöses Buch. Es ist lebendige Rede des lebendigen Gottes. Es ist schöpferisch – wie am Anfang, als Gott sprach: „Es werde Licht“ – und es wurde Licht. Es richtet auf, tröstet, ermutigt, überführt. Es hat Kraft, Herzen zu verändern, Leben neu auszurichten, Schuld zu vergeben. Darum ist es so wichtig, dass wir uns diesem Wort regelmäßig aussetzen – im persönlichen Lesen, im Hören der Predigt, im Austausch mit anderen. Wer mit Gottes Wort lebt, lebt nicht nur informierter – sondern verwandelt. Es ist das Werkzeug, mit dem Gott an uns arbeitet – wie ein Baumeister mit Hammer, Lot und Maßband.
Und ja: es gibt viele geistliche Produkte da draußen, nett verpackt, aber ohne echten Nährwert. Petrus spricht später von falscher Lehre, geistlicher Verwässerung. Wenn Gottes Wort nur noch bestätigt, was wir sowieso denken – dann wird es kraftlos. Dann ist es nicht Milch, sondern Zuckerwasser. Es füllt, aber nährt nicht.
Der Hebräerbrief sagt: „Das Wort Gottes ist lebendig und wirksam, es ist schärfer als jedes zweischneidige Schwert.“ Es geht unter die Haut. Es scheidet, klärt, trifft – aber nicht zerstörend, sondern heilend. Und dann wächst in uns eine neue Sehnsucht:
Mehr von der Freundlichkeit Gottes zu erfahren.
Mehr im Glauben zu wachsen.
Mehr von Jesus zu erleben – persönlich, echt, tragend.
„Schmeckt, wie freundlich der Herr ist“, sagt Petrus. Ein Zitat aus Psalm 34. Und ein schönes Wortspiel im Griechischen: „freundlich“ – chrestos – klingt fast wie Christus – christos. Wer Gottes Wort „schmeckt“, will mehr davon. Weil es nährt. Weil es verwandelt. Weil es trägt.
Und jetzt wird’s konkret. Wir kommen zurück zu unserem Schalstein vom Anfang. Petrus sagt: Christus ist der lebendige Stein. Von Menschen verworfen, von Gott erwählt. Er ist der Eckstein.
Christus ist der lebendige Stein. Er wurde und wird von Menschen verworfen – damals wie heute. Er passt nicht in das System, er ist nicht normgerecht und entspricht nicht den gängigen Erwartungen der Leute. Wer an die Macht will, versteht nichts vom Kreuz. Wer schnelle Lösungen sucht, findet das nicht bei Jesus. Und doch – gerade dieser verworfene Stein ist von Gott in besonderer Weise auserwählt. Er ist zum Eckstein geworden.
Der Eckstein war damals im Bauwesen der erste und wichtigste Stein. An ihm wurde das ganze Gebäude ausgerichtet. Alles musste sich an ihm orientieren. Und genau so ist es mit Christus. Petrus zitiert Psalm 118: „Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden.“
Für manche ist Jesus ein Fundament – für andere ein Stolperstein. Die Frage ist: Ist er für mich der tragende Grund – oder steht er mir im Weg? Verwirft mein Leben den Stein, den Gott selbst gelegt hat?
Petrus geht weiter: Auch wir sind lebendige Steine. Wir sind nicht bloß Zuschauer, sondern Teil des Bauwerks. Gott baut Gemeinde – aus Menschen mit Ecken und Kanten. So wie früher mit Natursteinen gebaut wurde: kein Stein wie der andere. Jeder wird behauen, angepasst, eingefügt. Jeder hat seinen Platz.
Gott wohnt nicht in toten Gebäuden – sondern in der Gemeinschaft der Glaubenden. In diesem geistlichen Haus, das aus Menschen besteht, nicht aus Mauern.
Petrus macht hier klar, dass Jesus der Eckstein ist auf dem sich die Gemeinde gegründet hat. Sie soll sein Evangelium verkünden. Und wer sich für Jesus entscheidet, ist darum nicht allein. Er ist Teil von etwas Größerem. Er gehört zur Gemeinde. Petrus nennt das „lebendige Steine“. Nicht tote Masse. Sondern lebendige, einzigartige Menschen – jeder hat zwar seine Ecken und Kanten – aber zusammengefügt sind sie, sind wir, zu einem geistlichen Haus. Und Gott wohnt nicht in Gebäuden aus Stein – sondern er wohnt in dieser Gemeinschaft, in der Gemeinde, in den Herzen derer, die auf Christus bauen. Und als Gemeinde sind wir in Jesus Christus gegründet, um gemeinsam Gottes Wort in unserer Welt zu verkünden, das Evangelium durch unser Leben und durch unsere Gemeinschaft in unsere Welt zu tragen.
Dabei sind die Herkunft und die Nationalität von uns Christen egal. Denn wir sind zu einem völlig neuen Volk geworden und miteinander verschmolzen, einem Volk, das es vorher nicht gegeben hat. Vormals war die Welt unterteilt in Juden und Heiden, jetzt besteht sie aus Juden, Heiden und der Gemeinde.
Petrus sagt: Ihr seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliges Volk. Große Worte – aber sie gelten dir. Du hast eine Würde, die dir niemand nehmen kann. Und du hast einen Auftrag: Gottes Taten weitersagen – mit deinem Leben, mit deiner Gemeinschaft, mit deinen Gaben.
Wer sind diese Gläubigen, die da angesprochen werden? Es sind Menschen aus verschiedensten Lebenswelten: Juden und Heiden, Frauen und Männer, Alte und Junge, Sklaven und Freie. Was sie eint, ist nicht Herkunft oder Bildung, nicht Macht oder Einfluss – sondern der Glaube an Jesus Christus, der Eckstein. Sie sind nicht durch äußere Merkmale verbunden, sondern durch eine gemeinsame Berufung. Gott hat sie herausgerufen – aus Dunkelheit in sein wunderbares Licht. Sie leben nicht mehr für sich, sondern für den, der sie gerufen hat.
Und wie leben sie nun? Sie leben als königliche Priester – das heißt: Sie bringen geistliche Opfer, nicht in einem Tempel aus Stein, sondern in einem Leben, das Gott gehört. Dazu gehören Gebet, Lob, Dienst an den Mitmenschen, Einsatz für Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Sie leben heilig – nicht abgehoben, sondern hingegeben. Sie sind unterwegs in der Welt, aber nicht von der Welt. Sie lassen sich von Gottes Wort formen – und geben Zeugnis von dem, der sie verwandelt hat.
Lebendige Christen sollen und dürfen mit anderen lebendigen Christen Gemeinschaft pflegen und gemeinsam für den Herrn wirken. Nur aus der Verbindung mit Jesus gewirkte Opfer sind Gott wohlgefällig. Also nicht nur Sonntags den Gottesdienst, sondern auch Gemeinschaft unter der Woche. Neben den verschiedenen Kreisen kann man sich auch einmal ruhig gegenseitig einladen. Manche Gemeinden machen z.B. die Aktion des Gegenseitigen einladen. Da gibt es Leute, die lassen sich einladen und Leute, die laden ein und das nächste Mal vielleicht umgekehrt.
Das bedeutet: Jeder wird gebraucht. Du bist kein überflüssiger Stein, den man zur Seite legen kann. Du bist gewollt, du bist gewählt.
Zudem hat jeder Stein seinen bestimmten Platz. Es ist unnatürlich, wenn Christen keine Gemeinschaft mit anderen Christen haben und sich nicht in eine Gemeinde einbringen. Nicht der Stein sucht sich seinen Platz aus, sondern der Baumeister.
Ist das nicht egal wo man mittut? Es kann sich doch jeder selbst ein schönes Plätzchen aussuchen, oder? Hauptsache in der Mauer mit den anderen Steinen.
Die Bauweise in Israel (und anderswo in dem Gebiet) war eine Trockenbauweise mit Natursteinen. Also man holte sich keine Palette Kalk-Sandsteine aus dem Baustoffhandel, sondern hat mit Natursteinen gebaut. Da gehört viel mehr Erfahrung und Geschick dazu. Heute muss man mit Ytongsteinen nicht mehr so sehr viel können, um eine Mauer zu setzen.
Damals war das so: Wenn man die Steine falsch anordnet, fällt der ganze Bau zusammen. Da hat ein Stein dann einen Bauch oder eine Kuhle, ein anderer eine Beule, sodass die ineinanderpassen. Einige sind größer und eignen sich eher für die unteren Reihen. Manche müssen erst noch behauen werden, damit die für den Bau taugen usw.
Jesus will die Gemeinde auch so anordnen wie ein Baumeister eine Mauer, sodass die Steine zueinander passen und ineinandergreifen und ein stabiles und schönes Ganzes entsteht. Darum beschreibt uns Petrus als „auserwähltes Geschlecht“, „königliche Priesterschaft“, „heiliges Volk“. Das klingt vielleicht fremd oder groß – aber es meint genau dich. Du hast eine Würde, die dir niemand nehmen kann. Und du hast einen Auftrag: Gottes Taten weitersagen – nicht nur mit Worten, sondern mit deinem ganzen Leben.
Das ist keine Theorie. Das ist pures Evangelium. Das verändert. Petrus erinnert die Gemeinde: Früher wart ihr kein Volk – jetzt seid ihr Gottes Volk. Früher ohne Gnade – jetzt habt ihr Gnade empfangen. Das ist der tiefste Grund unseres Glaubens: Wir gehören zu Gott. Nicht, weil wir alles richtig machen, sondern weil Christus der Eckstein ist. Er trägt uns. Er richtet uns aus. Und er verbindet uns.
Die Gemeinde Jesu ist nicht an Ort, Rasse, Herkunft gebunden. Christen weltweit haben eine gemeinsame Mitte: Christus. Nicht das Gebäude zählt – sondern der Eckstein, auf dem gebaut wird.
Darum baue in allem auf Christus – den Eckstein. Er trägt dich. Er richtet dich aus. Er verbindet dich mit anderen. Und er bleibt – wenn alles andere wankt. Das gilt für jeden von uns und für die ganze Gemeinde.
Amen.

Gebetsanliegen zur Predigt „Christus, der Eckstein“

Für geistliche Erneuerung in unserem persönlichen Leben  – Dass wir das ablegen, was unser Miteinander zerstört: Neid, Heuchelei, üble Nachrede.  – Dass wir neu Verlangen nach dem Wort Gottes bekommen – wie nach täglicher Nahrung.
Für die Gemeinde als geistliches Haus  – Dass Christus der Eckstein bleibt, an dem wir uns ausrichten.  – Dass wir uns als „lebendige Steine“ einfügen lassen – jeder an seinem Platz, mit seiner Gabe.  – Für geistliche Gemeinschaft, die auch unter der Woche lebt und trägt.
Für ein glaubwürdiges Zeugnis in der Gesellschaft  – Dass Christen sich nicht an Hass und Verleumdung beteiligen, sondern für Wahrheit und Versöhnung stehen.  – Für einen respektvollen Umgang in Debatten, besonders auch in den sozialen Medien.
Für alle, die sich übersehen, verworfen oder nicht gebraucht fühlen  – Dass sie erkennen: Christus baut auch mit ihnen – bewusst, nicht zufällig.  – Dass sie in der Gemeinde einen Platz der Annahme und Würde finden.
Für unsere gemeinsame Berufung als Volk Gottes  – Dass wir Gottes Taten nicht nur hören, sondern auch weitersagen – in Wort und Leben.  – Dass wir in unserer Unterschiedlichkeit Einheit in Christus leben.
Wenn du magst, kann ich daraus auch eine Wandprojektion oder ein Gebetskärtchen gestalten.

Segensgebet

Der Herr segne dich, der dich berufen hat, lebendiger Stein in seinem Haus zu sein. Er festige dein Leben auf dem Eckstein Jesus Christus – der trägt, wenn alles wankt. Er gebe dir Mut, dich einfügen zu lassen – an deinen Platz, den nur du ausfüllen kannst. Er erfülle dich mit seinem Geist, damit du wächst im Glauben, lebst in der Liebe und Zeugnis gibst von seinem Licht.
So segne und begleite dich der dreieinige Gott: der Vater, der dich wollte, der Sohn, der dich trägt, und der Heilige Geist, der dich bewegt.
Amen.
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