Die Prüfung der Geister: Unterscheidung in einer verwirrten Welt
1. Johannes • Sermon • Submitted • Presented
0 ratings
· 8 viewsNotes
Transcript
Die Prüfung der Geister: Unterscheidung in einer verwirrten Welt
Die Prüfung der Geister: Unterscheidung in einer verwirrten Welt
Einleitung:
Einleitung:
Ich habe so ein Tick. Des Öfteren wenn ich eine Unterhaltung führe, stelle ich Thesen auf. Jedoch kündige ich diese oft nicht explizit an. Es ist dann so, dass ich in meinem Kopf eine logische Schlussfolgerung ziehe und diese Gedanken dann preis gebe. Dies war zum Beispiel bei einer Auto Produktion so. VW stellt Autos her. Wenn die Linie dann veraltet ist, wird diese Linie abgebaut und bei Skoda aufgebaut, um dort Autos zu bauen.
Mir erschien das Logisch. So habe ich es meiner Frau - Anita - dann erzählt. Sie hat es geglaubt und für wahr angenommen. Jedoch war das einfach eine These von mir, die ich nicht angekündigt habe. Die Sache ist jetzt die. Ist das wirklich wahr? Was sind meine Quellen? - Keine Ahnung und es gibt keine.
Seit dem versuche ich zumindest mehr darauf zu achten, keine Irrlehren in die Welt zu streuen, sondern Faktenbasiert zu antworten.
Dennoch finde ich es ganz Lustig, wie überzeugend ich reden kann, ohne eine Ahnung zu haben. Doch das soll uns eine Sache verdeutlichen. Auch in der damaligen Zeiten zu Johannes, war dies gang und gäbe. Menschen Philosophieren über den Christlichen Glauben und Spinnen Gedankengebäude zusammen. Diese werfen sie dann in die Gemeinde hinein. Da musste Johannes aktiv werden und ruft die Gemeinde auf eine prüfende Haltung zu haben. Darum soll es heute gehen. “Prüft die Geister” sind die Schlagwörter.
Hauptteil:
Hauptteil:
1. Geister kritisch untersuchen
1. Geister kritisch untersuchen
1 Joh 4:1–2 “Geliebte, traut nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgezogen. Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der Jesus Christus bekennt als im Fleisch gekommen, ist aus Gott”
Johannes hat den vorigen Abschnitt damit geschlossen, dass wir den Heiligen Geist haben. Weil wir den Heiligen Geist haben, sollen wir eine prüfende Haltung haben. Das Problem war nämlich, dass die Gnostiker ebenfalls umhergegangen sind und laut getönt haben “Wir haben die Fülle des Heiligen Geistes” und haben ihre Irrlehren in die Gemeinde gebracht. Die Gemeinde wird aufgefordert nicht Blauäugig zu vertrauen, das bedeutet das Wort Glaube hier, sondern sie sollten die Geister prüfen. Sie sollen die Lehren prüfen, um zu sehen welcher “Geist” wirklich dahinter steht. Wir sollen Mündig in unserem Glauben sein und jede Lehre prüfen. Es ist völlig egal, wer an der Kanzel steht. Kein blindes vertrauen! Prüft. Ob Vitali, Martin, Arthur, ein externer oder ich! Prüft!
Johannes tritt hier auf mit einer Fürsorglichen Liebe für die Gemeinde und ermahnt sie eindringlich ihrer Verantwortung nach zu kommen und zu prüfen. Das ist unsere Pflicht, wenn wir es nicht tun als befähigte Menschen, durch den Heiligen Geist, Wer sollte es sonst tun? Auch im Alten Testament war dieser Auftrag vorhanden, denn auch da gab es Lügenpropheten. Gott hat dies durch seine Propheten dann aufgedeckt wie in: Jeremia 29,9 “Denn Lüge prophezeien sie euch in meinem Namen; ich habe sie nicht gesandt – Spruch des Herrn.”. Auch heute laufen Menschen umher, bekennen Christus, sagen sie haben den Heiligen Geist, aus ihrem Mund kommt aber tönender Tod. Irrlehren, die uns in die Gesetzlichkeit und somit weg von Christus treiben wollen. Oder Lehren die uns in eine Doppelmoral oder Morallosigkeit treiben wollen.
Das Wort “geliebte” soll der Gemeinde deutlich machen, wie sehr Johannes diese schätzt und wie sehr er um sie ringt. Er stellt sich gegenüber den falschen Propheten, die nur einen Schein der Liebe und Wertschätzung haben, jedoch ihren Fall zum Ziel haben. Diesen Begriff wendet Gott Vater an seinen Sohn Jesus Christus an. Denn jesus ist der geliebte Sohn. Wir sind geliebte Kinder Gottes, diese werden hier explizit angesprochen. Über die falschen Propheten haben wir uns bereits viele Gedanken gemacht. Es sind Menschen die Antichristen sind und sich selbst oder ihre Lehre “Anstelle von Christus” setzen wollen. Diese Menschen “Sind in die Welt hinausgezogen.” - Damit will Johannes verdeutlichen wie ernst die Lage ist, denn es handelt sich dabei um ein “Hinausziehen” - wie zum Krieg!
Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie soll das gehen? Wie genau kann ich Geister denn prüfen.
Fakt ist, Vieles kann ein Schein der Frömmigkeit haben aber letztendlich subtile Lüge und Gesetzlichkeit sein und uns von Jesus entfernen. Vieles kann den Schein der Freiheit haben, aber letztlich verschmutzt es uns. Alle Irrlehre stammt vom Satan, der der Ursprung der Verwirrung ist. Er ist es, der die Lügen in die Welt Posaunt und die Menschen von Gott wegziehen will.
Gerade in der heutigen Zeit ist die Gefahr so groß. So viele Konfessionen, so viele Auslegungen, so viele Strömungen und durch das Internet ist und alles zugänglich. Versteht mich nicht falsch. Ich verfluche nicht das Internet, das bringt viel Segen mit sich, jedoch auch viel Schaden. Je nach dem, wie man es einsetzt. Fakt ist, wir führen einen geistlichen Kampf. Das Wunderbare ist, wenn wir wiedergeboren sind, dürfen wir wissen, dass wir den Bösen, den Satan und seine Gefolgschaft Überwunden haben, durch den Glauben an Jesus Christus! Durch die Gnade Gottes haben wir überwunden und dürfen in dem Sieg Jesu triumphieren!
Johannes gibt uns einen Anhaltspunkt, was zeigt, dass die Geister falsch sind. Das Kriterium eines gesunden Geistes ist es, dass Jesus im Fleisch gekommen ist. Johannes stellt diese These auf, denn die Gnostiker auf die Johannes abzielt hatten das Gedankengut, dass das Fleisch schlecht ist und der Geist gut. Das Bekenntnis “Christus als im Fleisch gekommen” macht den Unterschied.
Die Juden konnten es damals wie heute nicht akzeptieren, dass Gott Mensch wurde in der Gestalt Jesu. Ein ärmlicher Wanderprediger, der sich zum Schluss alles gefallen ließ. Nein, das wollen sie nicht! Sie wollen den herrschenden Messias, der das Reich David wieder aufrichtet! Deswegen lehnen die Juden ihn ab. Ganz im Gegenteil, für sie war Jesus ein von Gott verfluchter Mensch. Dass er aber für sie zum Fluch geworden ist, wollten sie nicht akzeptieren.
Daß der Sohn Gottes ganz Mensch geworden ist, das war für die Gnostiker völlig unannehmbar. Sie verkündeten ein vergeistigtes Evangelium. Erlösung geschieht durch Erkenntnis. Christus ist für sie der große Lehrer, aber das Zeugnis vom Kreuz ist das große Ärgernis. Sie müssten ja dann sich selbst eingestehen, dass auch sie Sünder sind, für die das Opfer Jesu nötig war. Dagegen wehrt sich der aufgeklärte Mensch damals wie heute. Mit einem menschgewordenen Gottessohn können die so »geisterfüllten« Weisen, Philosophen und »Theologen« damals wie heute nichts anfangen. Gott, die Spitze der Seinspyramide, das ewig unbewegte Sein, ein einfacher Mensch? Diese Vorstellung war ihnen ein Greuel, abgetan als mythische Denk- und Redeweise.
“Das »bekennt« die christliche Gemeinde (wörtlich: »spricht gemeinsam«). Wer das nicht mitsprechen, mitbekennen kann und will, der gehört nicht zur Gemeinde, hat nicht den Geist Gottes.” - Heiko Krimmer
Genau hier scheiden sich die Geister. Genau hier wird das Gedankengut aufgezeigt. Es sind die Grundlegenden Glaubensfragen, die immer wieder angegriffen werden. Deswegen meine Liebe, lasst uns gerade in den wichtigen, Heilsentscheidenden Fragen fest stehen.
Jesu Mensch werdung
Jesu Jungfrauengeburt, vom Heiligen Geist gezeugt
Jesu sündloses leben
sein sterben
seine Auferstehung
seine Himmelfahrt
sein kommen
Denn das ist es was wir Glauben, dass Jesus Christus - Gott - Mensch wurde, sein Leben Sündloses für uns gegeben hat, am Dritten tag auferstand, in den Himmel fuhr und nun zur rechten des Vaters sitzt und regiert! Er wird wiederkommen und das letzte Urteil als Richter sprechen. Hier brauchen wir eine besonders feste Theologie. Hier müssen wir Standhaft sein. Wir diskutieren so oft über “B” und “C” Fragen der Bibel. Gemeindebau und Gewissensfragen und verlieren die wichtigen Theologischen Fragen aus den Augen. Doch bevor wir uns um “B” und “C” Fragen kümmern sollten wir uns erstmal die Frage stellen, bin ich bei den “A” Fragen sicher? Bin ich darin Mündig geworden und kann von falscher Lehre unterscheiden? — Lasst uns zurückbesinnen auf die wirklich wichtigen Fragen und ALLES andere von dort aus betrachten und beurteilen und anhand der einzigen GRUNDLAGE prüfen, dem Wort Gottes!
Besonders herausgefordert sind die Gemeindeglieder, die mit diesem Charisma, mit der Gnadengabe Gottes ausgestattet sind Geister zu Unterscheiden 1 Kor 12,10. Doch diese sind nicht allein verantwortlich, sondern die gesamte Gemeinde.
Wir befinden uns in einer verwirrten Welt. Lasst uns daran festhalten was Zentral für unseren glauben ist. Jesus Christus selbst!
2. Falsche Geister enthüllen
2. Falsche Geister enthüllen
1 Joh 4:3 “und jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, ist nicht aus Gott. Das ist der Geist des Antichrists, über den ihr gehört habt, dass er kommt. Jetzt ist er schon in der Welt.”
Die falschen Geister sind an einem Merkmal klar zu erkennen “der nicht Jesus bekennt”. - Das Bekenntnis zu Jesus zeigt, dass jemand aus dem Geist geboren ist. Wir können uns noch so Oft auf den “allgemeinen Gott” bekennen. Wir können die Dreieinigkeit noch so oft auf “den Schöpfer” reduzieren. Darin ist aber nicht die Rettung! Die Rettung ist in Jesus allein! Wer ihn nicht bekennt, ist nicht aus Gott! Punkt! Denn wer den Sohn leugnet, der leugent auch den Vater.
Diese Menschen, die versuchen “Einen schein der Frömmigkeit” vor zu gaukeln, Die verändernde allmächtige Kraft Jesu aber leugnen. Seine Wunder, selbst das Wunder an den Menschen, aus denen ein neues Geschöpf geworden ist! “Auf deine Werke kommt es an”, sagen sie , “Jesus alleine reicht nicht”, sagen sie. “Die Erkenntnis ist es was rettet”, sagen sie.
Titus 1,16 “Sie beteuern, Gott zu kennen, durch ihr Tun aber verleugnen sie ihn; es sind abscheuliche und ungehorsame Menschen, zu jeder guten Tat unbrauchbar.”
Wie sollen wir mit solchen Menschen umgehen?
Titus 3,10 “Wenn du einen, der falsche Lehren vertritt, einmal und ein zweites Mal ermahnt hast, so meide ihn!”
Genau diesem Vers waren die Geschwister der alten Tage gehorsam, als ein “Prophet” zu ihnen kam und neue Lehren brachte. Es war Mohammed. Gut dass die Geschwister dem Wort Gottes gehorsam waren, wenn man sich betrachtet was daraus entstanden ist.
Alles Lug! Alles Trug! Und Satan ist ihr Vater und die Hölle ist ihr Ziel! Erfüllt von einem bösen Geist, einem Antichristlichen Geist, der sich selbst zu Gott erhebt! Dieser ist schon da, in dieser Welt, in jedem, der sich von Christus abwendet und ein anderes Evangelium Predigt! Möge Gott uns davor bewahren, ein falsches Evangelium zu Predigen und in den Fußstapfen dieser Antichristlicher Gesinnung zu leben. Dort wo alle Sünde als “Normal” und “Gut” bezeichnet wird. Wo Homosexualität, eine widernatürliche Art der Sexualität gefeiert wird. Wo das vergehen an Kindern toleriert wird oder Pornographie, Süchte oder dergleichen als Lebenserfüllend gesehen wird.
Es tut mir leid, dass ich so eine harte Rede an den Tag lege, doch Wahrheit muss ausgesprochen werden. Wir dürfen uns davor nicht fürchten. Doch bin ich ehrlich mit euch. Dieser Zustand ist ohne Christus normal. Jeder von uns trägt das Potential in sich. Jeder von uns sündigt. Jeder von uns hat einst ohne Gott gelebt und ist auf das selbe zugesteuert.
Deswegen lasst uns Barmherzig sein, wie Gott uns gegenüber Barmherzig war, dass er sich so sehr erniedrigt hat, die Herrlichkeit verlassen hat, hier auf der Erde gedient hat, um zu retten was verloren ist. Ich verstehe die Menschen, dass sie sagen “Wie kann der Allmächtige Gott denn Mensch werden”? Ich verstehe dass sie nicht daran glauben wollen! Ich verstehe wie unvernünftig die Botschaft vom Kreuz wirkt, denn ich war einst genauso. Ein Sünder unter Sünder. Selbst heute bin ich es noch. Ich bin nicht besser als irgendjemand auf dieser Welt. Allein die Gnade Gottes hat veränderung geschenkt. Das Licht Gottes schien in mein Leben hinein und hat mich überführt, sodass ich erkennen durfte, dass ich ein Sünder bin der Gnade brauch.
Deswegen, lasst uns Barmherzig sein und allen Menschen in Liebe begegnen und das Evangelium in die Welt hinausrufen, egal welche Reaktionen auf uns zukommen. Oder wie Luther einst sagte: “Frieden, wenn möglich; Wahrheit um jeden Preis” - Martin Luther Die Liebe verlangt, dass wir ihnen das Evangelium, die Wahrheit, verkünden, denn allein darin ist Rettung zu finden. Lasst und Mutig Jesus bekennen, Sünde bei Namen nennen und mit Liebe versuchen die Menschen zu gewinnen, denn in der Liebe wird man erkennen, dass wir Kinder Gottes sind. Lasst uns die Lügen mit den Wahrheiten der Schrift besiegen! Allein das Evangelium hat die Kraft Menschenleben nachhaltig zu verändern!
Es ist keine leichte Aufgabe falsche Geister zu enthüllen. Dafür müssen wir tief im Wort Gottes verwurzelt sein. Der Heilige Geist muss uns befähigen und uns darin leiten, denn oft kommen diese Lügen Subtil und verhüllt. Als Beispiel:
“Um Gott zu gefallen muss ich beten und Bibel lesen” - Das ist eine Lüge. Sie klingt gut. Sie klingt Fromm.
“Was ist denn daran auszusetzen, Gott gefallen zu wollen?” könntet ihr mich jetzt zu recht fragen.
Die Motivation an dieser Aussage ist Selbstgerechtigkeit. Ich MUSS Leistung bringen, um Gott zu gefallen.
Wir können Gott nur gefallen, wenn wir an den Sohn Gottes, an Jesus Christus Glauben und ihn bekennen!
Hebräer 11,6“Ohne Glauben aber ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer hinzutreten will zu Gott, muss glauben, dass er ist und dass er die, die ihn suchen, belohnen wird.” In ihm ist das Heil und einzig allein wenn wir IN DEM GELIEBTEN SOHN SIND und BLEIBEN, können wir Gott gefallen!!!! Er hat alles dafür getan, nicht Wir!!!!
Versteht mich nicht falsch. Wir dürfen danach streben, im Wohlgefallen Gottes zu Leben. Doch die Motivation darf nicht unsere Gerechtigkeit vor Gott sein, sondern die Liebe zu IHM! Aus der Gemeinschaft, aus der Beziehung, aus der Dankbarkeit, aus der Liebe WOLLEN wir ein “Gottgefälliges Leben führen”, damit sich Gott darüber freut! Ein Leben in der Anbetung Gottes führen nennt man das auch. Die Freude Gottes an unserem Leben darf unsere größte Freude sein, weil wir in Christus sind und bleiben. Er ist der Dreh und Angelpunkt!
Weil es keine einfache Aufgabe ist, lasst uns im Gebet ausharren und das Schwert ergreifen und den guten Kampf kämpfen!
3. Göttliche Überlegenheit vertrauen
3. Göttliche Überlegenheit vertrauen
1 Joh 4:4–6 “Ihr aber, meine Kinder, seid aus Gott und habt die falschen Propheten besiegt; denn Er, der in euch ist, ist größer als jener, der in der Welt ist. Sie sind aus der Welt; deshalb sprechen sie, wie die Welt spricht, und die Welt hört auf sie. Wir aber sind aus Gott. Wer Gott erkennt, hört auf uns; wer nicht aus Gott ist, hört nicht auf uns. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums.”
Nachdem Johannes diese Aussage getroffen hat will er die Gemeinde natürlich nicht alleine lassen. Direkt so eine Aufgabe zu bekommen kann einen natürlich überfordern und deswegen wiederholt er Aussagen, die er bereits in anderen Versen erwähnt hat um ihnen Hoffnung und Kraft zu zu sprechen. Zuerst erinnert er sie daran, dass sie “Teknia” sind. Sie sind geborene Kinder. Wenn wir uns an eine Predigt erinnern, dann hat Johannes diesen Begriff so geprägt, dass “Geborene Kinder” diejenigen sind, denen die Sünden vergeben sind, zur Ehre Gottes.
1. Johannes 2,12 “Ich schreibe euch, ihr Kinder: Euch sind die Sünden vergeben um seines Namens willen.”
Dann geht er weiter und erinnert diese Kinder daran, dass die Jünglinge “den Bösen” überwunden haben. Sie haben den Bösen überwunden und somit auch alle die ihm anhängen. Die Falschen Propheten. Und Johannes erinnert sie daran, dass sie die Salbung des Heiligen Geistes empfangen haben und deswegen haben sie die Kraft zu Überwinden, zu siegen wie es in dieser Übersetzung steht und auch in Christus zu bleiben als Kinder Gottes. Denn der heilige Geist, der in uns lebt ist größer, er ist stärker als der geist des Antichristen, welcher in der Welt ist. Der heilige Geist ist stärker als der Satan und seine Lügengebilde. Der heilige Geist ist es der die Kraft hat Mauern zu überwinden, Berge zu versetzen und Festungen zu zerstören.
Diese Kraft, diese Hoffnung spricht Johannes denen zu, die aus Gott sind und er nimmt sich selbst mit hinein. Denn auch er ist ein “Teknia” ein Kind Gottes und Johannes und alle Apostel haben dieses Evangelium verkündet, damit wir daran glauben, wodurch wir in Die Gemeinschaft mit Jesus hineingenommen werden. Johannes greift auch weiterhin auf, dass wenn wir in Christus sind, dann sind wir seinem Evangelium, seinen Geboten gehorsam. Somit sind wir auch den Worten der Apostel gehorsam, denn sie haben keine neue Lehre gebracht. Sie haben das Evangelium verkündet. Sie haben seine Gebote verkündet und entsprechend in die Gemeindlichen Problemstellungen kontextualisiert. Auf die entsprechende Situation angewendet.
Die falschen Propheten haben Erfolg und Einfluß, aber nicht in der wahren Gemeinde, bei den echten Kindern Gottes. Sie haben den Einflußraum »Welt«, den Bereich, in dem der »Herr dieser Welt«, der Satan, noch seine Macht ausübt. »Welt« ist hier durchaus ein doppelsinniger Begriff, ist ein Ort (Herrschaftsgebiet des Teufels) und ist eine Zeit (dieser Äon, der vergeht, denn Satans Macht ist nur noch Macht auf Zeit). Denn »die Welt vergeht« (2,17) und mit ihr der Herr dieser Weltzeit.
Die falschen Propheten haben ihre Wurzeln in dieser Welt und »darum reden sie, wie die Welt redet.« Die Welt redet mit Worten menschlicher, vergänglicher Weisheit (vgl. 1. Kor 1,19, 25; 2,1–16). Oft sind es große religiöse Systeme und beeindruckende Worte; das will die Welt auch hören. Nicht die »Torheit« der Kreuzespredigt, nicht die anstößige, entlarvende Predigt von unserer Sünde und das schlichte, nur »von Kindern« recht zu fassende Wort vom Heil in Jesus Christus (vgl. Mt 18,3; Lk 18,17). Die »Welt« redet letztlich immer von sich, rühmt sich, preist sich, rechtfertigt sich selbst. Das hören die Menschen der Welt gern, und das nehmen sie an und bewundern sie.
Wenn wir den Aposteln gehorchen, so gehorchen wir Jesus. Wenn wir uns erinnern, geht es bei diesem gehorsam nicht darum “Gehorsam zur Rettung” - Werksgerechtigkeit - sondern es geht nach einem inneren verlangen, einem Wunsch, “Weil ich Gott Liebe strebe ich danach/will ich Gott gehorsam sein, weil ich ihn Liebe” - Wenn du das hast, unterstreicht es deine neue Identität - Kind Gottes - .
Schluss:
Schluss:
Johannes zeigt, dass Gläubige, die von Gott geboren sind, die Wahrheit erkennen, weil sie eine persönliche Beziehung zu Christus haben. Der Geist Gottes selbst befähigt uns, treu zu bleiben und die richtigen Lehrer von den falschen zu unterscheiden. Dies gibt Zuversicht und Gelassenheit in der heutigen herausfordernden Welt.
Diese Schriftstelle hilft Christen, in einer Vielzahl von Lehren und Meinungen, die heutzutage verbreitet sind, Klarheit zu finden. Sie ermutigt dazu, sich auf das Wahre zu konzentrieren und zu erkennen, dass jeder, der den schönen Namen Jesu bekennt, dem Geist Gottes angehört und in der Glaubensgemeinschaft ist.
Der Abschnitt weist darauf hin, dass das Bekenntnis über die Wahrheit des Christus — dass er in Fleisch gekommen ist und der Sohn Gottes ist — der Maßstab für die Echtheit des Glaubens ist. Jesus selbst ist der Weg, die Wahrheit und das Leben, und die Erkenntnis dessen ist untrennbar mit dem Werk des Heiligen Geistes verbunden.
Die Fähigkeit zur geistlichen Unterscheidung ist entscheidend für die christliche Gemeinschaft, denn sie sichert die Reinheit des Glaubens und schützt vor Irrlehren. Als Gläubige sind wir berufen, das, was wir glauben und lehren, ständig zu prüfen und auf die Wahrheit Christi auszurichten.
Abendmahl
Abendmahl
Mit dieser Ausrichtung wollen wir uns nun der Botschaft des Kreuzes widmen und Bezeugen. Wir Glauben an Jesus Christus, dass er selbst Gott von Ewigkeit ist. Wir glauben an einen drei einigen Gott, der komplett, in seinem ganzesn Wesen an der Rettung beteiligt war. Ein Gott, der sich selbst auf den Weg gemacht hat, um Menschen zu retten. Die Grundlage dafür sind weder unsere guten Werke, noch irgendwas ansehnliches an uns, sondern alleine seine Liebe und Barmherzigkeit zu uns.
Aus freien Stücken wurde Jesus Mensch. Er führte ein perfektes Leben vor Gott und lebte in Beziehung mit ihm. Er diente uns als Vorbild, doch vor allem lebte er das Leben, zu dem wir nicht im Stande waren. Doch das ist noch nicht alles. Der Mensch befindet sich seit je her in einem getrennten Zustand zu Gott. Um dieses Problem zu lösen, das aufgrund der Sünde des Menschen aufgekommen ist, hat Jesus sein Leben als Sühnung gegeben für die vielen. Für uns.
Wenn du dir jemals die Frage gestellt hast, wieviel du eigentlich wert bist. Rein Biologisch vielleicht ein Euro. Du bist Staub und Erde. Doch du bist von Gott als Wertvoll erachtet. Deswegen bist du in Gold und Silber nicht aufzuwiegen. Gott erachtet dich als so Wertvoll, dass er sein Wertvollstes gegeben hat, um mit dir in einer erneuerten Gemeinschaft Leben zu können. Deswegen ist Jesus Christus - Gott selbst - am Kreuz von Golgatha gestorben. Er hat das Gericht Gottes getragen, damit du es nicht tragen musst. Er hat ein Sündloses Leben geführt und es als Opfer dargebracht, damit Versöhnung mit Gott möglich ist.
Jeder Mensch ist eingeladen daran zu glauben.
Wenn du glaubst, bist du eingeladen das Werk des Herrn zu verkünden, dafür hat der Herr das Mahl des Herrn eingesetzt. Ein Gedenkmahl und ein Verkündigungsmahl. Dies wollen wir tun und dazu lesen wir die Einsetzungsworte Jesu.
Matthäus 26,26–28 „Während des Mahls nahm Jesus das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es den Jüngern und sagte: Nehmt und esst; das ist mein Leib. Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet, gab ihn den Jüngern und sagte: Trinkt alle daraus; das ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.“
—> Das Leib stellt Jesu Leben dar, welches er für uns gelebt hat. Ein Ewiges Leben, welches ausgeteilt wird an uns.
—> Der Kelch stellt Gottes Gericht da, welches er auf sich nahm und für uns getragen hat.
—> Durch sein Blut wurde der neue Bund begründet, in dem wir heute leben dürfen.
Glaubst du daran? Dann bist du eingeladen am Mahl des Herrn teilzunehmen! Glaubst du nicht daran, dann bitte ich dich das Brot und den Kelch an die vorübergehen zu lassen.
Lasst uns nun einen Moment der Stille vor Gott haben und uns besinnen, was er für uns getan hat.
