Heile mich - so werde ich geheilt

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Heilung durch Demut: Ein Aufruf zur Bitte

Bibelstelle: Jeremia 17,12–17

Jeremia 17,12–17 ELB CSV
Thron der Herrlichkeit, Höhe von Anbeginn, Ort unseres Heiligtums! Hoffnung Israels, Herr! Alle, die dich verlassen, werden beschämt werden. – Und die von mir weichen, werden in die Erde geschrieben werden; denn sie haben die Quelle lebendigen Wassers, den Herrn, verlassen. Heile mich, Herr, so werde ich geheilt werden; rette mich, so werde ich gerettet werden; denn du bist mein Ruhm. Siehe, jene sprechen zu mir: Wo ist das Wort des Herrn? Es möge doch kommen! Ich aber habe mich nicht entzogen, Hirte hinter dir her zu sein, und habe den unheilvollen Tag nicht herbeigewünscht; du weißt es ja. Was von meinen Lippen ausging, war vor deinem Angesicht. Sei mir nicht zum Schrecken, du bist meine Zuflucht am Tag des Unglücks!
Zusammenfassung: In Jeremia 17,12–17 wird die tiefe Sehnsucht nach Heilung und Gnade thematisiert. Der Prophet beschreibt das Bild des Tempels als einen Ort der Hoffnung, wo die Menschen demütig um Verrat und Heilung bitten. Diese Passage lädt uns ein, in Demut zu kommen und die Notwendigkeit der göttlichen Intervention in unser Leben zu anerkennen, besonders in Zeiten der Prüfung.
Anwendung: Diese Botschaft ermutigt uns, unsere Anliegen demütig im Gebet vor Gott zu bringen. Ob es um persönliche Kämpfe, Sorgen um unsere Mitmenschen oder die Kirche als Ganzes geht, unser Vertrauen in die heilende Kraft Gottes ist entscheidend, um Gnade und Frieden zu erfahren.
Lehre: Die Predigt lehrt, dass Demut ein Schlüssel zu den Wundern Gottes ist. Wahres Bitten erfordert eine Herzenseinstellung, die unsere Schwächen anerkennt und die Notwendigkeit der göttlichen Hilfe in unserem Leben versteht. Wir müssen die Genugtuung finden, dass wir nicht alleine sind und dass Gott bereit ist, zu hören und zu handeln.
Wie dieser Abschnitt auf Christus deuten könnte: In der gesamten Schrift zeigt Christus seine Bereitschaft, die Schwachen zu heilen. Jeremia spricht von der Hoffnung auf Heilung, die in der Person Jesu vollendet wird. Er kam, um die Herzen der Menschen zu heilen, und lädt uns ein, in unser Vertrauen zu ihm zu investieren.
Kerngedanke: Echtes, demütiges Bitten um Heilung führt uns nicht nur in die Gegenwart Gottes, sondern öffnet auch Türen zu seiner Gnade, die alle unsere Bedürfnisse übersteigt.
Empfehlung zum Weiterforschen: Nutze die Logos Bibelsoftware, um das historische und kulturelle Umfeld des Buches Jeremia zu erforschen. Achte auf exegetische Herausforderungen, besonders in der Interpretation von Vers 12, der die Rolle des Tempels beschreibt. Betrachte auch die sprachlichen Nuancen und Übersetzungsprobleme im Kontext des Demütigens im Gebet, um ein tieferes Verständnis für die Anwendung dieser Passage im Leben der Gläubigen zu erlangen.

1. Tempel: Ort der Hoffnung

Jeremia 17,12
Hier könnten Sie die Bedeutung des Tempels als Ort der Hoffnung und Verheißung betonen, an den diejenigen kommen, die Heilung suchen. Die Verbindung zum Tempel ist eine Einladung, um Gottes Gegenwart demütig zu bitten und darin Trost zu finden. Dies stellt eine Parallele zur Rolle Jesu als unser Heiligtum dar, in dem wir Heil und Trost finden können.

2. Hoffnung in Demütigen Gebeten

Jeremia 17,13
Hier bietet es sich an, Gottes Charakter als Hoffnung der Welt zu reflektieren. Der Einsatz von Demut in unseren Gebeten ist entscheidend; Gott als sichere Zuflucht zu kennen, stärkt unser Vertrauen. Diese Verse ermutigen dazu, in unserer Unsicherheit und unseren Kämpfen Gott als festen Halt wahrzunehmen.

3. Heil: Bitten um Hilfe

Jeremia 17,14
Hier könnten Sie vielleicht die persönliche Bitte des Propheten als Beispiel für uns nutzen, eigene Schwächen zu erkennen und Gottes Heilung zu suchen. Der Vers unterstreicht die Notwendigkeit echter demütiger Bitten, um Gottes heilende Kraft zu erfahren. Dies bietet eine Gelegenheit, die heilende Kraft Christi in unserem Leben in den Vordergrund zu stellen.

4. Spott: Demut als Stärke

Jeremia 17,15
Sie könnten die Herausforderung, angesichts von Spott und Zweifeln standhaft zu bleiben, hervorheben. Dies lehrt uns, dass Demut nicht schwach ist, sondern unsere Stärke in der Gewissheit liegt, dass Gott eingreifen wird, obwohl die Welt uns verspottet. Dies sieht man klar im Leiden Christi, der bei Spott und Ablehnung standhaft blieb.

5. Barmherzigkeit: Schutz für die Treuen

Jeremia 17,16–17
Hier bietet es sich an, Gottes Barmherzigkeit zu verkünden, wie Jeremia trotz Bedrohungen seine Verantwortung als Prophet weiterhin wahrnimmt. Gottes Schutz und Unterstützung für die Demütigen und Treuen zeigen, dass unsere Gebete mächtig sind, wenn wir uns auf seine Gnade verlassen. Wir können dies auf Jesu Rolle als Beschützer unserer Seelen beziehen.
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