Joel - Umkehr - Der Weg vom Versagen hin zur Erneuerung
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Zusammenfassung: Das Buch Joel beschreibt den Aufruf zur Umkehr, nachdem das Volk Israel unter einer “Heuschreckenplage” leidet, und ermutigt dazu, sich in Buße und Bekenntnis an Gott zu wenden, um Erneuerung und Heilung zu erfahren.
Anwendung: Diese Predigt hilft den Christen zu erkennen, dass in Zeiten des persönlichen Versagens und der Entmutigung der Weg zurück zu Gott entscheidend für die geistliche Erneuerung ist. Sie werden ermutigt, ihre Schwächen und Sünden nicht zu verstecken, sondern in der Umkehr eine neue Hoffnung und Wiederherstellung zu finden.
Lehre: Die Predigt lehrt, dass Umkehr eine aktive Entscheidung ist, die eng mit dem Glauben an die Barmherzigkeit und Gnade Gottes verbunden ist. Es zeigt, dass Gott trotz unseres Versagens bereit ist, uns zu vergeben und uns neu zu machen, wenn wir unseren Weg ändern.
Wie dieser Abschnitt auf Christus deuten könnte: Im Kontext der ganzen Schrift zeigt Joel, dass der Aufruf zur Umkehr und das Versprechen Gottes, in der Gnade zu reagieren, auf das Werk Jesu Christi hinweist, der ultimate Erlöser ist und bei allen, die zu ihm kommen, Erneuerung bringt.
Kerngedanke: Wahre Erneuerung beginnt mit der Bereitschaft zur Umkehr und der Erkenntnis, dass Gott bereit ist, uns trotz unserer Versagen zu vergeben und uns neue Hoffnung zu schenken.
Empfehlung zum Weiterforschen: Beim Studium des Buches Joel in der Logos Bibliothek empfehle ich, die historischen und kulturellen Kontexte der Heuschreckenplage zu untersuchen. Achten Sie auf exegetische Schwierigkeiten, insbesondere die Bedeutung der prophetischen Sprache und die rhetorischen Mittel, die Joel verwendet, um zur Umkehr aufzurufen. Berücksichtigen Sie auch textkritische Fragen zu den Übersetzungen und deren Auswirkungen auf das Verständnis von Gottes Barmherzigkeit und Gnade.
ICH
ICH
Persönliches Erlebnis, Idee, Frage, Vorstellung, Gefühle
Auf Straßenverkehr für Gerechtigkeit sorgen
Auf Straßenverkehr für Gerechtigkeit sorgen
Es ist schon passiert, wenn jemand hinter mir ganz dicht fährt, und drängt, fahre ich extra langsam um den zu zeigen, dass er sich falsch verhält.
Oder wenn Leute Innerorts zu schnell fahren, zeige ich dem Menschen auch ganz bewusst, dass sie da falsch liegen.
Ich will aber Erbarmen
Ich will aber Erbarmen
Als wir im Urlaub mit der Familie, bei der Einfahrt auf dem Parkplatz von einem Einkaufgelände, war ich kurz verwirt mit der Einfahrt und mit der Ausschilderung und bin versehentlich auf die falsche Spur reingefahren.
Auf einmal schauen mich die Leute ganz komisch mir entgegen kam ein Pizzaliferant mit seinem kleinem Auto und er fuhr genau vor mir mit Lichthupe, Gesten und ein böses Gesicht. Und stand mit seinem Auto vor mir … obwohl er Platz hatte zum Abweichen … Ich bat um Entschuldigung, aber er wollte es nicht wissen. Er wollte für Gerechtigkeit sorgen. Er wollte dass ich meine Sünde erkenne und wollte mich dafür bestrafen.
In dem Moment habe ich mit Gedemütig, beschämt, wütend und hilflos gefühlt. Alles auf ein mal.
Genauso können wir uns fühlen, wenn wir die Propheten im AT lesen.
Je nach dem fühlen wir uns gut: Ja, endlich geschieht Gerechtigkeit. Die Bösen, die Sünder, die werden das bekommen, was sie verdienen.
Oder, je nach dem, wenn wir uns mit dem “Sünder” identifizieren, sind wir erstmal beschämt oder wütend, weil unsere eigene Versagen entdeckt wurde.
WIR
WIR
Eine emotionale Gemeinsamkeit mit dem Publikum finden
Wir wollen nicht ertappt werden, wenn wir etwas falsches tun.
Wir wollen nicht ertappt werden, wenn wir etwas falsches tun.
Wir wollten meistens gar nicht wissen, dass wir falsch liegen oder dass wir eine Sünde getan haben, dass unsere Wege uns in die Irre führt haben.
Die Propheten vermitteln in ersten Augenblick keine Gute Nachricht.
Das sind meistens schreckliche Botschaften und Bilder von Gericht, von Verurteilungen und Enttäuschungen.
Sie weisen uns aber einen Weg von dem Versagen hin zu einer Erneuerung.
Und somit … bringen sie doch Gute Nachrichten. Aber bevor die Gute Nachricht wirklich erschallt, brauchen wir mit der Realität schokiert werden.
Genau das tun die Propheten. Insbesondere Joel.
KERNGEDANKE (Bottom Line):
KERNGEDANKE (Bottom Line):
Wahre Erneuerung beginnt mit der Bereitschaft zur Umkehr und der Erkenntnis, dass Gott bereit ist, uns trotz unserer Versagen zu vergeben und uns neue Hoffnung zu schenken.
TRANSITION:
TRANSITION:
Was Umkehr bedeutet und wie wir uns auf dem Weg der Erneuerung machen können, das skizziert uns der Prophet Joel.
JOEL
JOEL
Zeit, die biblische Wahrheit zu ermitteln und in die Diskussion einzubringen. Jetzt biete ich eine Lösung für den Bedarf, den ich gerade geäußert habe.
Kontext Joel
Kontext Joel
1 In diesem Buch steht das Wort des Herrn, das er Joel, dem Sohn des Petuel, mitgeteilt hat.
Joel war der Sohn von Pethuel - über den Vater weiß man aber sonst nichts.
Seine Prophezeiungen sind in zwei Hauptteile aufgeteilt und poetisch geschrieben. Sie richten sich an die Leute in Judäa.
Wann genau Joel gelebt hat, darüber streiten sich die Gelehrten noch. Die meisten denken aber, es war nach dem Exil, so zwischen 538 und 331 vor Christus.
Sein Name bedeutet übrigens "Jehova ist Gott". Und weil er so oft die Priester anspricht, könnte er selbst auch Priester gewesen sein.
1) Versagen/Sünde erkennen
1) Versagen/Sünde erkennen
Heuschreckenplage und Dürre
Heuschreckenplage und Dürre
Joel beginnt mit der Beschreibung einer Naturkatastrophe aus der Vergangenheit, die das Land getroffen hat - eine Heuschreckenplage und eine folgende Dürre, die das Land verwüstet hat.
2 Hört diese Rede, ihr Ältesten! Spitzt die Ohren, alle Bewohner des Landes! Ist so etwas jemals geschehen – in eurer Zeit oder in der Zeit eurer Vorfahren?
3 Erzählt euren Kindern davon! Eure Kinder sollen es ihren Kindern erzählen, und deren Kinder der nächsten Generation.
4 Was die Flugheuschrecken übrig ließen, fraßen die Wanderheuschrecken. Was die Wanderheuschrecken übrig ließen, fraßen die Jungtiere der Heuschrecken. Und was die Jungtiere übrig ließen, fraßen die Larven.
…
10 Denn verwüstet ist das Feld, ausgetrocknet das Ackerland. Ja, vernichtet ist alles Getreide. Kein Traubenmost und kein Olivenöl fließen mehr in der Kelter.
11 Enttäuscht schauen die Bauern umher. Wo ist nun ihr Weizen, wo ihre Gerste? Auch die Weingärtner heulen, denn die ganze Ernte ist dahin.
12 Die Weinstöcke sind vertrocknet, die Feigenbäume völlig welk. Alle Bäume des Feldes sind verdorrt: Granatapfel, Dattelpalme und Apfelbaum. Ja, alle Fröhlichkeit ist den Menschen genommen. Wie welke Pflanzen lassen sie die Köpfe hängen.
Joel gebraucht dieses Bild um eine einen feindliche Arme/Volk darzustellen (1,6-7), die auf Juda kommen wird, und so gewaltig sein wird, dass im Land kaum was übrig bleiben wird.
Er deutet es als Gottes Gericht über sein Volk an.
Er benennt aber an keiner Stelle, was sie falsch gemacht haben. Welche genau sind die Sünden des Volkes, benennt er nicht. Er zitiert oder verweißt aber auf Aussagen von anderen Propheten, wie Jesaja, Micha, Amos, Obadja, Hesekiel usw. – Als würde er sagen wollen: Ihr kennt eure Sünden. ihr kennt die anderen Propheten. Ihr wisst genau, wo ihr sündigt. Ihr kennt eure Versagen. Ich muss es nicht noch mal benennen. – Erkenne doch nun, dass die Situation, wo ihr drinsteckt, und das was noch kommen wird, nun die Konsequenzen von eure Versagen ist, Gott zu befolgen.
Sie sind in ihrem Versagen gefangen.
Die Heuschreckenplage dient als Metapher für den Zustand des Volkes Israel , das in seinem Versagen gefangen ist.
Der Tag des Herrn - Keine Gute Botschaft
Der Tag des Herrn - Keine Gute Botschaft
Joel gebraucht dann mehrmals diesen Ausdruck “Der TAG des HERRN”
15 Wehe, wenn der Tag kommt! Bald wird der Tag des Herrn da sein. Er kommt mit aller Gewalt vom Gewaltigen.
oder
1 Blast ins Widderhorn auf dem Zion! Gebt Alarm auf dem Berg meines Heiligtums! Alle Bewohner des Landes sollen aufgeschreckt werden! Denn der Tag des Herrn kommt, bald ist er da.
2 Finster und dunkel ist der Tag, ein Tag, der unter einer dichten Wolkendecke liegt. Wie das Morgengrauen sich über den Bergen erhebt, erscheint ein zahlreiches und starkes Volk. Ein Volk wie dieses hat es noch nie zuvor gegeben. Und danach kommt keines mehr, das ihm gleicht – solange eine Generation auf die andere folgt.
Dieser Ausdruck wurde früher im Alten Israel so verstanden, als ein Tag, an dem Gott in die Geschichte eingreift, um Israel zu retten und seine Feinde zu besiegen. Viele erwarteten diesen Tag als einen Tag des Sieges, als ein Festtag – In Israel war dieser Tag vermutlich mit der Erwartung von Heil und Sieg verbunden.
Durch die Botschaft der Propheten geschieht eine Umdeutung - Der Tag des Herr wird als einen Gerichtstag Gottes, nicht nur gegen den Feinden, sondern gegen Israel selbst. Denn Israel selbst ist untreu und schuldig geworden, Korruption und Ungerechtigkeit breiteten sich aus.
Durch den Propheten erfahren wir, dass es kein Automatismus gibt: nur, weil das Volk von Abraham, Isaak und Jakob stammt, dass Gott sie nicht zur Verantwortung ziehen wird.
Joel warnt über den kommenden Tag des Herrn. Er gibt aber keine weitere Details wann, wie und warum. Er geht davon aus, dass seine Hörer die Schriften der anderen Propheten kennen.
Das klang nicht wie eine “Gute Botschaft” - Das war im ersten Augenblick eine schwere Botschaft.
Für uns heute, was wichtig für uns über “den Tag des Herrn” wichtig zu wissen ist es: Es ist die Erwartung eines endgültigen Eingriffs Gottes in der Geschichte, der das Böse beseitigt, die Welt richtet und Frieden und Gerechtigkeit wiederhergestellt werden.
2) Die erste Aufforderung: Klagen
2) Die erste Aufforderung: Klagen
Was tut Joel, als er mit dieser Botschaft von Gott konfrontiert wird?
Er ruft zum Gebet auf. Noch spezifischer: Er ruft die Menschen zur Klage auf.
8 Klag dein Leid wie eine junge Frau!
Frisch verheiratet, trägt sie schon Trauer.
Denn ihr wurde der Mann genommen.
…
10 Denn verwüstet ist das Feld,
ausgetrocknet das Ackerland.
Ja, vernichtet ist alles Getreide.
Kein Traubenmost und kein Olivenöl fließen mehr in der Kelter.
…
11 Enttäuscht schauen die Bauern umher.
Wo ist nun ihr Weizen, wo ihre Gerste?
Auch die Weingärtner heulen, denn die ganze Ernte ist dahin.
12 … Ja, alle Fröhlichkeit ist den Menschen genommen.
…
13 Tragt Trauer und klagt, ihr Priester! Heult alle, die ihr Dienst tut am Altar!
Verbringt auch die Nacht in Trauerkleidern, die ihr Dienst tut für meinen Gott.
Denn im Haus eures Gottes ist es vorbei mit Speiseopfer und Trankopfer.
…
17 Die Schaufeln liegen unbenutzt auf dem Dreschplatz,
denn die Körner sind bereits am Boden vertrocknet.
18 Wie erbärmlich stöhnt doch das Vieh!
Verstört laufen die Rinder durcheinander, weil es für sie keine Weiden mehr gibt.
Auch die Schafherden leiden Not.
19 Ich rufe zu dir, Herr!
Denn Gluthitze hat die Weideplätze verzehrt,
sie hat alle Bäume des Feldes verbrannt.
20 Auch die wilden Tiere schreien nach dir.
Denn die Bachtäler sind vertrocknet,
und Gluthitze hat die Weideplätze verzehrt.
Klagen über die Umstände, wo die Menschen sich befinden.
Klagen über die Plage, über die Dürre - das Leiden der Tieren.
Klagen über die Zerrissenheit ihrer Welt.
Klagen über das eigene Versagen, das Volk zu sein, wozu Gott sie berufen hat.
Klagen über die eigene Sünden und über die eigene Korruption des Herzens.
Die Priester und das Volk. Alle sollen sich daran beteiligen.
Warum Klage?
Warum Klage?
Klage als ein gezieltes Nachdenken die Realität, die uns umgibt.
Ein langes und genaues hinschauen in den Spiegel.
Sich selbst länger als 10 Sekunden im Spiel betrachten. Beginnen wir alle Imperfektionen zu sehen. Manchmal ist es Erschräkend, wo alles wir schon Falten haben.
Wenn wir klagen, schauen wir bestimmte Dinge in uns und um uns bewusster.
Besonders, die Dinge in uns nicht wirklich befassen wollen:
Egoismus
Selbsgerechtigkeit
Korruption
Ängste
Hass
Der Verlust und die Verwüstung, die Joel beschreibt, sind ein Aufruf zur Reflexion und ein Ausgangspunkt für die Erkenntnis, dass etwas in uns verändert werden muss.
Es ist eine Aufforderung, in ihren eigenen Lebensbereichen nach ähnlichem Umstände zu suchen und die Notwendigkeit anzuerkennen … so dass jeder zu einem Punkt: So geht es nicht weiter. Ich brauche Erneuerung.
Bill Hybels - Vision für ein neues Gemeindezentrum, um bedürftige Menschen zu helfen.
Sie hatten schon als Gemeinde einen Ort, wo sie diese Menschen helfen konnten. Das Gebäude war dafür aber ungeeignet.
Er hat versucht, die Menschen dazu zu ermutigen zu spenden, damit sie dieses neue Gemeindezentrum bauen. Es gab aber nicht viel Begeisterung.
Dann hat er etwas anderes gemacht. Er hat Fotos gemacht, die zeigten, wie erbärmlich die Situation von diesen Menschen war, und wie sie in langen Schlangen draußen stunden lang warteten, oft tief im Schnee versunken. Mit jedem weiteren Foto wuchs die Entsetzung der Gemeinde und die Frage “Ist diese die Art und Weise, wie Gott will, dass wir diese Menschen behandeln? Gott uns so reich gesegnet und berufen um diese Menschen zu helfen. Wir machen das auf eine sehr nachlässige Art.
Das Entsetzen und das Klagen der Gemeinde war in der Versammlung zu spüren.
Und sie haben gesagt: “Wir müssen was dagegen tun.”
Genau dazu führt die Klage.
3) Aufruf zur Umkehr
3) Aufruf zur Umkehr
Aufforderungen von Joel
14 Bestimmt einen heiligen Tag für das Fasten, ruft einen allgemeinen Bußgottesdienst aus. Versammelt die Ältesten und alle Bewohner des Landes beim Haus des Herrn, eures Gottes. Dort sollen sie zum Herrn rufen:
Durch die Plage/Dürre und durch das Klagen sollen die Menschen erkennen, dass ihr Leben zu nichts führt.
Sie sollen Fasten, sich mit Trauerkleider anziehen und Bußgottesdienste feiern.
Als Zeichen der Reue und der Traurigkeit.
Joel hat aber diesen Film aber schon gesehen. Wie oft hat das Volk Misst gebaut, dann Reue enzeniert … aber es gab keine echte Veränderung.
Dann schreibt er so:
12 So lautet der Ausspruch des Herrn:
»Noch ist es nicht zu spät!
Kehrt um zu mir von ganzem Herzen!
Fastet und bereut unter Weinen und Klagen!
13 Zerreißt eure Herzen und nicht eure Kleider!«
Ja, kehrt um zum Herrn, eurem Gott:
Reich an Gnade und Barmherzigkeit ist er,
unendlich geduldig und voller Güte.
Er ist einer, dem das Unheil leid tut.
14 Vielleicht ändert er seinen Beschluss?
Vielleicht tut ihm das Geschehene noch leid
und er lässt euch etwas vom Erntesegen übrig?
…
Das ist der Hauptgedanke von Joels Botschaft.
Veränderung, Umkehr, darf nicht nur äußerlich-oberflächlich sein:
"Zerreißt eure Herzen" - echte Umkehr - metanoia
Wir bereuen die Art und Weise, dass wir unser Leben
nach unseren eigenen Vorstellungen geführt haben.
Die Klage und die Reue sollte uns zu diese Erkenntnis bringen:
Unsere eigene Wege, das Leben zu gestalten, hat uns ins chaos geführt.
Unsere eigene egoistische Beurteilung zwischen richtig und falsch, gut und böse ist unvollkommen.
Es verbreitet immer mehr Ungerechtigkeit.
Die Begierden des Herzens hat nur Verletzungen in uns selbst und in anderen verursacht.
Zu Trennungen und Tod geführt.
Zerreißt eure Herzen…
das ist die Aufforderung, die Weh tun wird.
Daran ist aber Weisheit, da ist Heilung, da ist Gnade und Barmherzigkeit da ist Erneuerung.
Denn das lezte was Gott wirklich will, ist uns kaputt zu machen, uns zu zerstören.
Joel zitiert Mose hier aus dem Buch Exodus 34,6 - als Gott das Volk vergab, als sie das goldene Kalb gemacht haben.
6 … »Herr, Herr, Gott!
Du bist reich an Barmherzigkeit und Gnade,
nendlich geduldig und voller Güte und Treue.
Gottes Gnade ist stärke als sein Zorn und sein Gericht.
Umkehr … es geht nicht einfach um Moral (äußerlich)
Umkehr … es geht nicht einfach um Moral (äußerlich)
Viele kennen das Griehische Wort für Buße/Umkehr metanoia
Metanoia bedeutet sowiel wie “Umdenken” “ein neues Bewusstsein entwicklen”
Einige Gelehrten (Merton) erklären, dass metanoia nicht primär moralische Verbesserung ist, eine bessere Version von meiner selbst ist. Sondern ein Erwachen zur Realität. Metanoia bedeutet, die Illusion des "falschen Selbst/Lebens/Gottes” loszulassen - die Wahrheiten, die wir selbst über uns, über das Leben und über Gott produziert haben - jenes Selbst, das durch Ego, gesellschaftliche Rollen und Selbstbetrug konstruiert ist - und sich der Offenbarung Gottes zu öffnen und das Herz, die Gedanken neu formen zu lassen - was dazu führt, dass meine Moral und meine Gerechtigkeit auf ein völlig neues Fundament aufgebaut wird.
Wenn die Welt sagt: Du bist ein Nichts. Kein Wert.
Gott sagt: Nein, du bist nach meinem Bild geschaffen. Du bist kein Kind. Du bist wertvoll
Wenn die Welt sagt: Du bist der Beste, und alle sollen dich dienen. Und je mehr du dich selbst über anderen behauptest, desto größer und wichtiger wirst du sein.
Gott sagt: Du bist unvollkommen, ein Sünder. Du bist nur ein Hauch. Du bist nicht besser als anderen. Ich Liebe dich trotzdem und habe dich geschaffen um ein Segen zu sein.
Wenn die Welt sagt: Suche nach Reichtum. Baue dir große Scheune, um dein Reichtum zu salmmeln. Hab ein fettes volles Bankkonto um deine Zukunft zu versichern.
Gott sagt: Du dummkopf. Und wenn du morgen plötzlich stirbst. Wohin dann mit deinem Reichtum? Ich habe dich gesegnet, damit du teilen kannst, und ein Segen für anderen sein kannst.
Die Welt sagt: Du darfst selbst bestimmen, was gut und böse für dich ist. Jeder ist sein eigenen Glücksschmied.
Gott sagt: Vertraue nicht dein eigenes Herz. Du wirst betrogen. Du wirst nur Verlezungen verursachen. Vertraue mein Wort. Glaube mir, ich meine es gut mit dir und mit der Welt.
Klage und Umkehr: es ist die der Bereitschaft, authentisch vor Gott zu stehen - mit allen Schwächen und Widersprüchen, mit alle Ängsten und Zweifeln. Und sich von innen heraus, im Gefühlen und Gedanken von Gott neu formen zu lassen.
Nun zu den letzten und Hohepunkt der Botschaft von Joel:
4) Erneuerung kommt vom Gott selbst
4) Erneuerung kommt vom Gott selbst
Diese Metanoia … dieser Weg von Versagen, Klagen, Erkenntnis und Umkehr … wird Gott selbst bewirken.
Er selbst wird dafür sorgen, dass wir es wollen und dass wir die Kraft bekommen, diese Erneuerung des Herzens zu erleben.
1 Danach wird es geschehen:
Ich gieße meinen Geist über alle Sterblichen aus.
Eure Söhne und eure Töchter werden prophetisch reden.
Eure Alten werden von Gott gesandte Träume haben
und eure jungen Männer Visionen schauen.
2 Auch über die Sklaven und Sklavinnen werde ich
in den letzten Tagen meinen Geist ausgießen.
3 Am Himmel und auf der Erde lasse ich Vorzeichen erscheinen:
Blut, Feuer und dichte Rauchwolken.
4 Die Sonne wird sich verfinstern
und der Mond sich blutrot färben,
bevor der Tag des Herrn kommt.
Beispiellos wird er sein und schrecklich!
5 Doch wer den Namen des Herrn anruft,
wird dem Untergang entkommen.
»Auf dem Berg Zion und in Jerusalem
werden sie Rettung erfahren.«
So hat es der Herr gesagt.
Das gilt auch für alle, die unter den Völkern leben:
Der Herr ruft sie zurück.
Genau diesen Text von Joel, zitiert der Apostel Petrus, am Pfingsten, als der Heilige Geist über die Menschen kam.
Gott erfüllt die Schöpfung mit seinen Geist
Der Geist, der die Verwandlung des Herzens bewirkt.
Zeugnis von Pastor Márcio Valadao.
Er war Sohn von einem Schumacher. Er hat den Beruf seines Vaters gelernt. Der Vater war ein sehr guter Schumacher, aber ein Mittelmäßiger Unternehmer.
Der Sohn wollte mit seinem Schuhen auch Reich werden. Und er war ein sehr ambitionierter Mensch und begagt mit dem Geschäften.
Unter seiner Leitung hat er das Familienunternehmen erweitert und vergrößert. Und hat Schue für die Reichsten Menschen der Stadt angefertigt. Einige sehr Schickes Laden in dem ersten Einkaufszentrum der Stadt geöffnet.
Er meinte, er war besessen darauf, reich und erfolgreich zu sein.
Nun in dieser Zeit, meinte er, war er sehr kalt im Glauben. Er hatte nur Augen für sein Geschäft.
Bis ein guter Freund ihm wieder in die Gemeinde holte und ihm für den Glauben wieder begeisterte.
Und er meinte, eines Tages in einer Gebetszeit in der Gemeinde hat er das Wirken des HG in seinem Leben besonders gefüllt. Und er hat es so gespürt, dass Gott ihm berufen hat, Pastor zu sein.
Und er meinte … im Laufe der nächsten Wochen und Monate, dieser Wunsch nach Reichtum, Status und Erfolg ist immer kleiner geworden.
Und Gott hat ihm gebraucht, seine Gaben als Unternehmer, um Gemeinde und Soziale Projekte zu bauen und zu führen.
Das Beschreibt gut, das was Joel hier in diesem Gedicht über der Ausgieung des Heiligen Geistes beschreibt.
Wenn Gottes Geist wirkt … entsteht Eine neue Realität aus dem Trümmer des Lebens.
Das ist die Zusage Gottes, dass Erneuerung folgen wird, wenn wir uns zu ihm wenden.
5) Gericht und Erneuerung - Wasser Quelle im Herzen.
5) Gericht und Erneuerung - Wasser Quelle im Herzen.
In dem letzten Teil seiner Botschaft, bestärkt Joel, dass Gottes endgültiges Gericht ein wesentlicher Bestandteil seiner Wiederherstellung ist.
21 »Doch unschuldig vergossenes Blut werde ich rächen.
Ich lasse keinen Gewalttäter ungestraft davonkommen.«
Ja, der Herr wohnt auf dem Zion.
Der Tag des Herrn wird als ein Tag des Gerichts sein …
aber auch der Erlösung für diejenigen, die umkehren.
Joel biete uns einem Ausblick auf eine heilvolle Zukunft:
18 Zu dieser Zeit fließt Traubenmost von den Bergen herab
und die Hügel bringen Milch in Fülle hervor.
Alle Bachtäler Judas führen Wasser.
Eine Quelle entspringt im Haus des Herrn
und versorgt das Tal der Akazien mit Wasser.
Dieses Bild von einer Wasserquelle, die entspringt und Leben bringt, übernimmt Joel sehr waschreinlich auch von den anderen Propheten, wie Jesaja oder Hesekiel.
Jesus spricht von dieser Quelle
Jesus spricht von dieser Quelle
Jesus verweist in seine Rede auf dieses Bild einer unendliche Wasserquelle:
37 … Jesus trat vor die Menschenmenge und rief laut:
»Wer Durst hat, soll zu mir kommen.
Und es soll trinken, 38 wer an mich glaubt.
So sagt es die Heilige Schrift:
›Ströme von lebendigem Wasser
werden aus seinem Inneren fließen.‹«
39 Jesus bezog dies auf den Heiligen Geist.
Das ist die Gute Botschaft, die die Evangelisten uns verkündigen wollen:
Gott will nicht, dass wir uns in unseren Wegen verlieren.
Unsere Wege, die unser Leben eine Dürre erzeugen:
Eine Dürre, die Hass, Trennung, Angst, Ungerechtigkeit und Misstrauen erzeugt.
Wo keine Liebe, keine Gemeinschaft, keine Sicherheit, Gerechtigkeit und Frieden mehr wachsen kann.
Er ruft jeder von uns zur Umkehr … immer wieder …
damit diese Quelle von lebendigem Waren fließen kann,
und all diese Gute Sachen, die Gott in unseren Leben blühen lassen will … wirklich wachsen können, in der Kraft von seinem Geist in uns.
Ich will erbarmen … und genau das finde ich bei Jesus.
DU
DU
Was kannst du nun dagegen/dafür tun? Eine Herausforderung/Anwendung auf persönlicher Ebene.
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MAIN POINT
MAIN POINT
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Warum ist das wichtig?
Warum ist das wichtig?
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WIR
WIR
Eine gemeinsame Vision/Ziel anbieten.
Wie würde unser Leben, unsere Kirche und sogar unsere Welt aussehen, wenn wir nun das was Gott uns sagt anwenden?.
Veränderung inspirieren.
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FRAGEN
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