Die Liebe Gottes: Ein unaufhörlicher Fluss
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Die Liebe Gottes: Ein unaufhörlicher Fluss
Die Liebe Gottes: Ein unaufhörlicher Fluss
Ziel der Predigt: Die Liebe Gottes im Alltag annehmen und weitergeben.
Einleitung:
Einleitung:
Stellt euch vor, ihr seid am Ufer eines großen, glitzernden Flusses. An manchen Tagen fließt das Wasser sanft und klar, an anderen ist es wild und sprudelnd. So ist die Liebe Gottes – sie ist überall um uns, immer fließend, auch wenn wir sie nicht sofort bemerken. Egal, ob wir Freude oder Schmerz empfinden, sein Fluss der Liebe ist konstant und bedingungslos, und wir müssen nur lernen, uns ihm anzuvertrauen.
Genau über diese Liebe wollen wir uns heute Gedanken machen. Auf dem Weg durch den Johannesbrief haben wir uns schon verschiedene Aspekte des Lebens, der Wahrheit und der Liebe betrachtet. Wir haben festgestellt, dass die Gemeinschaft mit Gott in der Buße und Umkehr hergestellt wird, ermöglicht durch das Werk Jesu, und dass wir die Abhängigkeit von der Gnade verstehen und annehmen.
Wir finden die Folgen dieser Beziehung, dass wir aus Liebe den gehorsam suchen und danach streben. Ebenso sehen wir, dass wir unserem alten Leben gestorben sind und unsere Liebe Gott gilt, nicht der Welt und bewiesen wird dies darin, dass wir in den Lehren des Herrn wandeln, in ihm bleiben und uns beständig danach ausrichten und uns von seiner Wahrheit verändern lassen. Wir führen ein gerechtes Leben vor Gott, weil wir aus Gnade gerettet sind und in Christus sind. Dies prägt unser Leben und unsere Taten.
Weil die Liebe Gottes in unser Herz ausgegossen ist, durch den heiligen Geist den wir im Glauben empfangen haben, dürfen wir unsere Geschwister im Glauben so lieben, wie es der Herr getan hat und uns für einander aufopfern. Wir verkünden seine Wahrheit und stehen Treu zu dieser Wahrheit. Wir prüfen das Leben anhand dieser Wahrheit, wozu uns der Heilige Geist der in uns lebt befähigt und dieser bestätigt uns auch, dass wir Kinder Gottes sind.
Heute wollen wir uns nochmal mit der Liebe beschäftigen und beleuchten. Bei der letzten Predigt ging es ja darum, dass wir die Geister unterscheiden sollen. Es ging um den Kampf gegen Irrlehre und Johannes erinnert uns daran, dass dieser Kampf nicht Lieblos ist. Dieser Kampf ist von Liebe getrieben und das dürfen wir nicht vergessen. Deswegen erinnert uns Johannes daran in 4 Bereichen.
Hauptteil:
Hauptteil:
1. Liebe: Ursprung und Offenbarung
1. Liebe: Ursprung und Offenbarung
1 Joh 4:7–8 “Geliebte, wir wollen einander lieben; denn die Liebe ist aus Gott und jeder, der liebt, stammt von Gott und erkennt Gott. Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe.”
Johannes nimmt uns in den Ursprung der Liebe hinein und verknüpft dies mit einer inneren Lebenshaltung. Er will uns sagen, dass Gott und Liebe zusammengehören. Es ist nicht von einander zu trennen. Wenn dem so ist, dann ist es logisch, dass alle die von Gott stammen, also wiedergeborene Menschen, ebenfalls Lieben.
Die Grammatik macht deutlich, dass die Liebe mit Herausforderungen verbunden ist. Die Grammatik beschreibt eine Möglichkeit die es zu ergreifen gilt weil es möglich gemacht wurde, durch Jesu Werk. Durch den heiligen Geist ist die Liebe Gottes in unsere Herzen ausgeschüttet und dadurch ist unsere natürliche Haltung von Liebe geprägt und durchdrungen. Natürlich wie es bei Johannes typisch ist, stellt er auch den gegenpart auf und sagt “Bei wem es nicht so ist, der kennt Gott nicht.”....
Die Liebe kommt letztendlich von Gott. Er ist der Ursprung der Liebe. Ohne Gott gibt es keine Liebe, Nur durch ihn ist es Möglich. Selbst die natürliche Liebe, die jeder kennt. Dann gibt es aber auch noch die Liebe Gottes. Eine Liebe die sich in Gnade, Barmherzigkeit und Geduld offenbart. Eine Liebe die Selbstlos ist, nichts erwartet oder fordert. Eine Liebe die sich hingibt. Eine Liebe die nicht aufhört, sondern beständig in unserem Leben Sichtbar wird und beweist, betont, unterstreicht, dass wir Kinder Gottes sind.
Ihr Lieben, weil Gott liebt wollen wir Lieben. Ergreift diese liebe in eurem persönlichen Leben. Strebt danach, betet darum um in einer Selbstsüchtigen Welt ein Licht zu sein.
2. Christus: Die Verkörperung der Liebe
2. Christus: Die Verkörperung der Liebe
1 John 4:9–10 “Darin offenbarte sich die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben. Darin besteht die Liebe: Nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat.”
Johannes geht dann im Text weiter und zeigt, wie sich diese Liebe verkörpert hat, hat in Jesus selbst. Jesus ist der einzige Sohn.. Gezeugt vom Vater. Art von Art, Gott von Gott. Er ist uns das größte Vorbild geworden und hat die Liebe die Gott zu uns hat offenbart. Er hat die Herrlichkeit Gottes verlassen, wurde weg geschickt zur Rettungsmission. Seinen Stand als der hoch erhabene zurück gelassen, denn er will uns nicht aufgeben. Hier auf der Erde ist er nicht in einem Palast zur Welt gekommen, sondern in einer Krippe, um zu zeigen was das Wesen Gottes ist.
Seine eigene Verwandtschaft hatte keinen Platz im Haus für ihn, als er zur Welt gekommen ist. Nein, er wurde unter Tieren geboren. Er lebte kein Leben in Luxus, sondern in Armut. Er ließ sich nicht bedienen, sondern er diente. Er ging keinen einfachen Weg, sondern den schwersten. Er lebte nicht schmerzlos, sondern war damit vertraut. Er Starb keinen edlen Tod sondern den eines Diebes. Er war Sündlos, wurde von den Menschen aber zu den Sündern gezählt. Er nahm unsere Sünden auf sich und wurde so selbst zur Sünde gemacht.
Er hat den Preis bezahlt. Unsere Schuld lag auf ihm. Er hat gesühnt für uns. Er hat uns befreit. Den ewigen Zorn Gottes hat er selbst getragen. Von Gott verlassen, kam das Gericht auf ihn. Die Motivation? Liebe. Das Ziel? Ewige Anbetung Gottes durch das neue Leben in ihm. Ewiges Leben bei ihm.
All das ist nur möglich, weil Gott uns zuerst geliebt hat. Weil er die Initiative ergriffen hat, um zu Retten was verloren ist. Und das sind wir. Wir sind verlorene elende Sünder. Keiner von uns hat je nach Gott gesucht oder wollte seinen Willen tun.
Es gibt keinen, der gerecht ist, / auch nicht einen; 11 es gibt keinen Verständigen, / keinen, der Gott sucht. 12 Alle sind abtrünnig geworden, / alle miteinander taugen nichts. Es gibt keinen, der Gutes tut, / auch nicht einen Einzigen. 13 Ihre Kehle ist ein offenes Grab, / mit ihrer Zunge betrügen sie; / Schlangengift ist auf ihren Lippen. 14 Ihr Mund ist voll Fluch und Gehässigkeit. 15 Schnell sind ihre Füße, Blut zu vergießen; / 16 Verderben und Unheil sind auf ihren Wegen / 17 und den Weg des Friedens kennen sie nicht. 18 Die Gottesfurcht steht ihnen nicht vor Augen. Röm 3,10–18.
Obwohl wir so sind. Obwohl DU so bist, erachtet Gott dich als Wertvoll. Jesaja 43,4 „Weil du in meinen Augen teuer und wertvoll bist / und weil ich dich liebe, gebe ich Menschen für dich / und für dein Leben ganze Völker.“
Weil er dich Liebt. Ist dir das bewusst, wie sehr du geliebt bist? Es übersteigt unseren Verstand. Es darf uns neu definieren. Geliebte Kinder Gottes. Gottes Augapfel. Gottes Schatzkammer. Das sind wir. Das bist du, ein begnadigter, von Gott geretteter Mensch, durch den Glauben an seinen Sohn Jesus Christus, der das ewige Leben ist, durch den wir ewiges Leben haben und in Ewigkeit Gott anbeten dürfen. Du bist Wertvoll, erwünscht und geplant von Gott selbst. In Christus bist du eine neue Schöpfung und hast eine neue Identität und dieser gilt es zu leben!
Der Vater sendet seinen Sohn und beweist seine Liebe zu uns, indem er für uns starb, als wir noch Sünder waren. Feinde Gottes. Für uns hat er sein kostbares Leben gegeben und durch den glauben dürfen wir in seinem Blut gewaschen werden. In seiner Auferstehung dürfen ewiges Leben haben, denn er ist das ewige Leben. In seiner Himmelfahrt, dürfen wir schon jetzt in ewigkeit Thronen, denn er regiert schon jetzt. Am Kreuz, ihr Lieben, dort schenkt Gott Heilung, Liebe, Barmherzigkeit und Gnade um Gnade.
Es ist eine Liebe die wir kaum begreifen können. Doch unser Leben darf davon geprägt sein, diese liebe immer tiefer zu verstehen, in ihr zu Leben und diese liebe ebenfalls weiter zu geben. Wir haben so viel Grund dankbar zu sein und aus Liebe zu Gott unseren Nächsten zu Lieben. Doch wir merken auch immer wieder, wie wir fallen. Da will ich gerne Heiko Krimmer zitieren:
Das istder Grund der Liebe: die freie, unverdienteLiebe Gottes zuuns. Das gibt uns Gewißheitund Trost in unseren Lieblosigkeiten: Die Liebe Gottes beruhtauf Gott selbst, nichtauf uns. Und diese Gottesliebe steht da imSohn. Der ist weggeschickt zu uns »zur Versöhnungfür unsere Sünden«. Er, der Christus, schafft das weg, was uns zurLiebe unfähig macht: unsere Sünde. Er istdie »Versöhnung«. Christus gibt sichfür uns. Er bezahltfür uns, erkauft uns, trägt unsereStrafe, nimmt unsere Sündeauf sich. Wir können das letztlich nicht ergründen, aber staunend dankbar anbetenund annehmen, daßGott uns durchJesus Christus rechtfertigt. So wird GottesLiebe unbezweifelbar vor uns hingestellt: Er opfertden Sohn, damit wirleben können. Er reißt sichden Liebsten vomHerzen, schickt ihn weg, damit wir heimfinden. Er legt»die Strafe auf ihn, damit wirFrieden hätten« (Jes 53,5). Der Sohn kommt in die Gottverlassenheit, damit wir wiederGemeinschaft mitGott haben (vgl. Mt 27,46). - Heiko Krimmer
Das ist das Werk Jesu. Auf das vertrauen wir. Auf das Bauen. In all unseren Lieblosigkeiten, darf das unsere Hoffnung sein. Die Fragen sind nun:
Wie stehe ich zu dem Werk Jesu?
Wer ist Jesus für mich?
Ist mir Vergeben?
Habe ich die Liebe Gottes in meinem Leben?
3. Gemeinschaft: Liebe als Beweis
3. Gemeinschaft: Liebe als Beweis
1 John 4:11–13 “Geliebte, wenn Gott uns so geliebt hat, müssen auch wir einander lieben. Niemand hat Gott je geschaut; wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns und seine Liebe ist in uns vollendet. Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns bleibt: Er hat uns von seinem Geist gegeben.”
Die Schlussfolgerung von Johannes ist klar. Wenn Gott uns “so” oder “auf diese weise” liebt, damit fasst er die Gabe seines Sohnes zusammen und will nochmal verdeutlichen, wie sich die Liebe Gottes gezeigt hat. Wir können jetzt meinen, die erwiderung dieser Liebe sollte jetzt gefordert werden, doch Johannes sagt uns “Die Liebe Gottes muss weiterfließen”. Die Liebe darf nicht gestaut werden, sondern muss weiter gegeben werden.
Wie können wir einander nicht lieben? Wir sind dazu verpflichtet! Es beweist, dass wir wirklich aus Gott sind! Wie können wir Streit und Spaltung in der Gemeinde dulden? Wie können wir das auch nur Ansatzweise “gut heißen”? Versteht mich nicht falsch. Da wo Menschen aufeinandertreffen wird Reibung entstehen. Es wird Spannungen geben, diese werden sich vielleicht nicht schnell lösen. Doch wie gehen wir damit um? Ist es uns gleichgültig? Oder Quält es uns und treibt uns um, sodass wir es möglichst schnell bereinigen wollen? Das Macht doch den großen Unterschied ihr Lieben. Johannes betont extra, dass niemand Gott gesehen hat. Doch Gott wird Sichtbar durch die Liebe unter uns. Es ist aber nicht unsere Leistung, sondern eine befähigung aufgrund der Liebe Gottes zu uns.
Was bedeutet es denn einander zu Lieben? Wenn wir uns ein paar Verse vorher ansehen wie Jesus geliebt hat, dann können wir es erahnen. 1. Johannes 3,16 “Daran haben wir die Liebe erkannt, dass er sein Leben für uns hingegeben hat. So müssen auch wir für die Brüder das Leben hingeben.” Die Liebe beweist sich darin, sich selbst zu geben. Da bedeutet auch meine Bedürfnisse hinten an zu stellen, wenn es meinen Glaubensgeschwistern dient. Auf mein “Recht” zu verzichten und nach dem Frieden zu streben. Es geht im Reich Gottes nicht um mich. Es geht um die Ehre Gottes, um seine Anbetung, es geht um Jesus Christus, dem wir immer ähnlicher werden wollen.
Lieben bedeutet auf einander zu gehen. Einander erbauen. Einander Ermahnen. Einander zurechtweisen. Einander zu Stützen. Einander zu tragen. Einander zu vergeben. Es geht darum, nach dem Besten für meine Geschwister zu suchen. Manchmal bedeutet es Großzügig zu sein, manchmal kann es aber auch bedeuten “Nein” zu sagen, mit allen konsequenten. Wir handeln im Sinne des anderen, ohne auf die Kosten zu achten.
Hass dagegen äußert sich darin, dass wir gleichgültig sind und allein auf uns schauen, auf unser Recht bestehen und unseren Willen über den aller anderen stellen, hinter dem Rücken schlecht über andere Reden und nur das schlechte zu sehen. Doch so darf es nicht sein. Wir sind berufen einander zu lieben, weil Gott selbst Liebe ist und uns liebt, so lasst auch uns einander Lieben.
“Wenn wir einander lieben” - schreibt Johannes. Wenn leitet einen Modus des “Wollen” oder “Sollen” ein. Es beschreibt eine Möglichkeit. Wir können einander Lieben, aber auch nicht. Wenn wir danach streben einander zu Lieben, uns danach ausstrecken, so sagt Johannes, “Bleibt Gott in uns und seine Liebe ist in uns vollendet. Gottes Liebe vollendet sich in uns, wenn wir einander Lieben “ohne auf die Kosten zu achten” —> Das ist das Ziel der Liebe Gottes in uns. Einander zu Lieben.
”Die Liebe Gottes ist dann mit uns zum vollen Ziel gekommen; wir sollen das Leben haben (vgl. 4,9), und das Leben zu haben heißt zu lieben. Dazu ist der Sohn Gottes gesandt, und wo wir ihn annehmen, werden wir eingegliedert in den Leib und beginnen zu atmen, im Lebensatem der brüderlichen Liebe. Gott ist mit uns zum Ziel gekommen. - Heiko Krimmer
Johannes will uns erneut darauf ausrichten, dass die Liebe beweist, dass wir Kinder Gottes sind. Der natürliche Mensch kann auch Lieben. Das können wir nicht bestreiten. Das ist etwas, was Gott in jeden Menschen hineingelegt hat. Jedoch ist das eine “Ich-Zentrierte” Liebe. Wir Lieben uns selbst durch unsere Kinder, Ehepartner usw. Wenn man sein innerstes befragt, wird dies bestätigt.
Die Liebe von der Johannes hier spricht ist aber die Liebe Gottes zu den Menschen, die sich selbst opfert und hingibt, bis in den elendsten Tod den man sich vorstellen kann. Solch eine Liebe ist von Gott. Nach solch einer Liebe sollen wir streben. Solch eine Liebe soll in unseren Reihen normal sein. Das ist das Ideal. Das beweist uns dann, das Gott wirklich in uns ist. Diese Liebe folgt der Gottesliebe. Es ist nicht unsere Kraft, sondern seine resultierend aus der innigen Gemeinschaft mit ihm.
Auch wenn ich Stolper und Falle, wenn ich mal Lieblos handle. Die Frage die sich stellt, was ist eine anhaltende Herzenshaltung in meinem Leben? Strebe ich nach der Liebe Gottes in meinem Leben, die ich anderen weitergebe? - Wenn ja, dann darf uns das Gewissheit geben, dass wir Kinder Gottes sind und dass Jesus in mir lebt. Dies wird genau dadurch unterstrichen. Er hat gesühnt für deine Sünden, auch wenn du sie heute noch tust. Er hat gesühnt. Bring dein Herz vor Gott zur Ruhe. Denn dort allein ist Ruhe zu finden.
“Weil Er Liebe ist, und weil Er Seine rettende Liebe durch den Heiligen Geist in die Herzen Seiner Kinder ausgegossen hat, haben sie Sicherheit und Hoffnung, auch in den beängstigenden Momenten, in denen sich das Gefühl einstellt, als hätten sie beides nicht. Derjenige, der die Liebe ist, hat sie in der Tat bewiesen, indem Er Seinen einzigen Sohn als Sühnopfer sandte, damit du und ich durch den Glauben an Ihn gerettet werden können und in Ihm für immer und ewig ruhen können.” - Paul David Tripp
Deine Hoffnung beruht nicht auf deiner Fähigkeit, Gott zu lieben, sondern auf Seiner unnachgiebigen und unerschütterlichen Liebe zu dir. - Paul David Tripp
Wenn ich jedoch nicht nach dieser Liebe Strebe, dann beweist dies, dass ich Gott nie wirklich erkannt habe. Jeder ist dran sich selbst zu prüfen. Wie sieht es bei dir aus?
Johannes geht aber noch weiter und sagt uns, dass der Heilige Geist, den wir von Gott durch Glauben empfangen haben ebenfalls Zeugnis ablegt. Durch den Heiligen Geist der in uns lebt, der uns befähigt, ermahnt und korrigiert, dürfen wir wissen. “Ich bin ein Kind Gottes”. Dieser Heilige Geist, der in jedem Gläubigen lebt, ist ein bleibendes Siegel das bestätigt, dass wir Gott gehören. Es ist unser Unterpfand auf die Vollendung hin. Wir dürfen Gewiss sein. Die Gemeinschaft mit Gott wird bewiesen, dass wir einander Lieben. Wir wachsen in der Liebe wenn wir Lieben. So lasst uns unserem Gott Gehorsam sein und einander Lieben in all seinen Facetten und darauf vertrauen, dass der heilige Geist uns dazu befähigt, denn er ist die Liebe Gottes, die in unsere Herzen ausgegossen wurde. Ohne ihn geht es nicht.
4. Glauben: Liebe als Zeugnis
4. Glauben: Liebe als Zeugnis
1 John 4:14–16a “Wir haben geschaut und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Retter der Welt. Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er bleibt in Gott. Wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen.
Johannes blickt nun aus der Apostolischen Brille zurück und gibt Zeugnis ab, denn er war Augenzeuge und Begleiter Jesu, als er hier auf der Erde war. Er hat seine Wunder Miterlebt, hat seine Lehren gehört, gehörte zu dem engsten kreis der 3 und sah IHN in seiner herrlichen Gestalt auf dem Berg. Johannes bezeugt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes vom Vater gesandt als Retter der Welt.
Er bestätigt, dass das Werk Jesu Gewiss ist und dass all das gesagte nur Möglich ist, wenn wir an das Werk Jesu Glauben. Wenn wir all die Wunderschönen Verheißungen Gottes im Glauben annehmen. Wenn wir das Geschenk der Gnade im Glauben annehmen. Aus Glauben werden wir befähigt Jesus zu bekennen, ja wir können ja gar nicht anders als zu bekennen, wenn uns diese Liebe erfüllt hat.
Dieses Bekenntnis folgt aus der Liebe, befähigt durch den Geist, weil wir an Jesus glauben. Jeder der glaubt durfte verstehen wie groß die Liebe Gottes ist. Dieses Bekenntnis ist so Grundlegend. Es ist die Gesunde Lehre und gehört mit der Liebe zusammen. Wir können nicht sagen “Hauptsache Liebe, die Lehre ist Nebensache” oder “Wer dem Bekenntnis treu bleibt, handelt Lieblos”. Nein! Aus der Liebe Gottes die unser Herz erfüllt, folgt das Bekenntnis zu Christus und eine gesunde, gute Lehre!
Es gibt keine wirkliche Liebe ohne das klare Bekenntnis und kein eindeutiges Christusbekenntnis ohne die Wirklichkeit der geistgewirkten Liebe. Das Christusbekenntnis ist nur möglich aus der geistgewirkten Liebe heraus. - Heiko Krimmer
Schluss:
Johannes arbeitet in diesen gesamten Abschnitt voll gegen die Gnostischen Irrlehren, dass alleine sie die Wahre Erkenntnis über Gott hätten, dass alleine Sie Gott sehen können in Visionen und Träumen, dass Jesus nur ein Geistwesen gewesen ist. Alles Dreck! Alles falsche Lehren und Johannes beweist Liebe damit, dass er bewusst gegen diese Irrlehren arbeitet. Denn allein Christus ist die Erkenntnis die wir brauchen, denn er ist unser Heiland und Retter. Er ist die Gnade Gottes, die uns zuteil wurde und in ihm allein ist das Heil zu finden!
Die größten Fragen die man sich hier nun stellt sind:. Glaubst du an das Werk Jesu? - trägst du diese Liebe in deinem Herzen? - Bist du Teilhaftig am Wesen Gottes? Der Heilige Geist bezeugt es dir, die Liebe beweist es dir. Lasst uns danach streben in egal welcher Lage wir uns gerade befinden, zu lieben. Als Jesus auf dem Weg zum Kreuz war, wurde er verhöhnt, bespuckt und geschlagen. Er hing am Kreuz und alle machten sich lustig über ihn. In seiner Liebe hing er dort und bittet für seine Feinde “Vergib ihnen”.
Meine Liebe, wenn Jesus solch eine Liebe hat. Können wir dann einander ebenfalls vergeben Und Lieben?
- Jeder aber prüfe sich selbst. Amen.
