Trauung (Tim & Laura Dickel)

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Eine Trauabhandlung

Notes
Transcript
Ein Lied nach der Traupredigt
Der Pastor nutzt hier zur hilfe einen Notizenuntersatz
Das Brautpaar wird nach vorne gerufen, steht dem Pastor zugewandt mit dem Rücken zur Gemeinde.

1. Schriftlesung (Biblische Haustafel)

Liebe Laura, lieber Tim, Ihr habt bereits nach unserer staatlichen Ordnung vor dem Standesbeamten eure Ehe geschlossen.
Doch nun möchtet ihr eure Ehe bewusst unter die Führung Gottes und unter seinen Segen stellen. Sie soll nach eurem Entschluss eine christliche Ehe sein.
Liebes Brautpaar, liebe Gemeinde, wir stehen vor dem allmächtigen Gott. Heute wollen Larua und Tim sich das Jawort geben und wir alle sind Zeugen.
Ein Ehe- und Treuegelöbnis darf niemand leichtfertig aussprechen. Gott selbst hat in seiner Schöpfungsordnung die Ehe geschaffen, und das heutige „Ja“ zueinander ist ein „Ja“ vor Gott, zu dem Ehepartner und vor der Gemeinde.
Diese Ehe ist ein Bundesschluss vor Gott und der Öffentlichkeit, das Brautpaar gibt sich das Treueversprechen vor der höchsten Instanz.
Hört Gottes Wort zur Ehe: Gott hat von Anfang an Mann und Frau füreinander geschaffen. Das bezeugt die Heilige Schrift mit den Worten:
Gott der Herr sprach: “Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei.“ (1.Mo 2,18)
In der Ehe gehören Mann und Frau ein Leben lang zusammen, denn Jesus Christus sagt im Evangelium: „Gott, der im Anfang den Menschen geschaffen hat, schuf sie als Mann und Frau und sprach: Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein. So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden.“ (Mt 19,4b-6)
Für das Leben in der Ehe gilt, was allen Christen gesagt ist. Darum hört die Weisung des Apostels Paulus:
Epheser 5,21–33 SLT
21 ordnet euch einander unter in der Furcht Gottes! 22 Ihr Frauen, ordnet euch euren eigenen Männern unter als dem Herrn; 23 denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch der Christus das Haupt der Gemeinde ist; und er ist der Retter des Leibes. 24 Wie nun die Gemeinde sich dem Christus unterordnet, so auch die Frauen ihren eigenen Männern in allem. 25 Ihr Männer, liebt eure Frauen, gleichwie auch der Christus die Gemeinde geliebt hat und sich selbst für sie hingegeben hat, 26 damit er sie heilige, nachdem er sie gereinigt hat durch das Wasserbad im Wort, 27 damit er sie sich selbst darstelle als eine Gemeinde, die herrlich sei, sodass sie weder Flecken noch Runzeln noch etwas Ähnliches habe, sondern dass sie heilig und tadellos sei. 28 Ebenso sind die Männer verpflichtet, ihre eigenen Frauen zu lieben wie ihre eigenen Leiber; wer seine Frau liebt, der liebt sich selbst. 29 Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehasst, sondern er nährt und pflegt es, gleichwie der Herr die Gemeinde. 30 Denn wir sind Glieder seines Leibes, von seinem Fleisch und von seinem Gebein. 31 »Deshalb wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und die zwei werden ein Fleisch sein«. 32 Dieses Geheimnis ist groß; ich aber deute es auf Christus und auf die Gemeinde. 33 Doch auch ihr – jeder von euch liebe seine Frau so wie sich selbst; die Frau aber erweise dem Mann Ehrfurcht!
Mit diesen Worten bezeugt die Heilige Schrift, dass die Ehe eine gute Gabe Gottes ist. Auch eure Ehe will Gott schützen und segnen.

2. Traufragen

Kanzel verlassen und mit dem Text direkt vor dem Brautpaar stehen
Gott hat in seiner Weisheit in der Ehe jedem seinen Platz und Aufgabe zugeordnet.
Somit ist es auch das Beste für die Ehe sich daran zu halten.
Liebe Laura, lieber Tim ich möchte euch nun einige Fragen stellen, vor Gott, der Gemeinde und all euren Verwandten und Freunden:

2.1 Fragen an den Bräutigam

Tim, zu dir als Ersten: Lieber Tim, nimmst du Laura zu deiner dir rechtmäßig angetrauten Ehefrau? Willst du mit ihr eine Ehe nach Gottes Ordnung führen? Willst du sie lieben, ehren, für sie sorgen und mit ihr Geduld haben? Willst du sie und sie allein als deine Frau haben und lieben? Willst du sie lieben und tragen in guten wie in schlechten Tagen, bis der Tod euch scheidet? Willst du dich mit deiner Frau zur Gemeinde halten, dein Haus auf Christus gründen und deine Familie eine Stätte christlicher Gemeinschaft sein lassen?
Wenn du diese Dinge geloben möchtest, dann antworte laut: „Ja, mit Gottes Hilfe!“

2.2 Fragen an die Braut

Und nun zu dir, Laura:
Liebe Laura, nimmst du Tim zu deinem dir rechtmäßig angetrauten Ehemann? Willst du mit ihm eine Ehe nach Gottes Ordnung führen? Willst du ihn lieben, ehren, für ihn sorgen und mit ihm Geduld haben? Willst du ihn als dein Haupt unter Christus akzeptieren? Willst du ihn und ihn allein als deinen Ehemann haben und lieben? Willst du ihn lieben und tragen in guten wie in schlechten Tagen, bis der Tod euch scheidet? Willst du dich mit deinem Mann zur Gemeinde halten, dein Haus auf Christus gründen und deine Familie eine Stätte christlicher Gemeinschaft sein lassen? Wenn du diese Dinge geloben möchtest, dann antworte laut : „Ja, mit Gottes Hilfe!“

3. Das Gebet

Gott selbst hat eure Bundesbejahung gehört und wir wollen nun zu ihm beten, dass er euch dabei hilft eure Verpflichtungen einzuhalten. 
Die Bibel sagt: „Wo nicht der Herr das Haus baut, da arbeiten umsonst die daran bauen“, Ps. 127, 1.  
Ihr kniet nieder mit den Gesichtern zugewandt, zuerst beten die Braut und der Bräutigam, dann werde ich beten. (Eltern?). 
Ich bitte die Versammlung dazu nach Möglichkeit aufzustehen.
Notizen beiseite legen, hinter das Brautpaar gehen und jeweils eine Hand auf die Braut und eine Hand auf den Bräutigam legen, das Brautpaar beten lassen, danach selber beten.
„Allmächtiger Gott, liebender Vater, wir kommen in Jesu Namen zu dir und erflehen den Segen für und Tim und Laura. Lege du selbst, Herr Jesus, deine Hände auf sie. Verschmelze beide zu einem unauflösbaren Ganzen. Der Herr sei vor euch, um euch den rechten Weg zu zeigen. Der Herr sei neben euch, um euch in die Arme zu schließen und euch zu schützen. Der Herr sei hinter euch, um euch zu bewahren vor der Heimtücke böser Menschen. Der Herr sei unter euch, um euch aufzufangen, wenn ihr fallt. Der Herr sei in euch, um euch zu trösten, wenn ihr traurig seid. Der Herr sei um euch herum, um euch zu verteidigen, wenn andere über euch herfallen. Der Herr sei über euch, um euch zu segnen. So segne euch der gütige Gott. Amen.“

4. Der Ringaustausch

Als sichtbares Zeichen der Liebe und Treue tauscht ihr euch jetzt die Eheringe aus.

5. Bestätigung des Ehebundes

Warten, bis die Ringe ausgetauscht wurden.
„Dieser Ring ist ein Zeichen eurer Liebe und Treue. Die Liebe Gottes und seine Segnungen sollen beständig in eurem Leben sein. Deshalb tragt diese Ringe als eine ständige Erinnerung an das heilige Gelübde, das ihr heute voreinander, vor Gott und vor allen Anwesenden abgelegt habt.“
Reicht euch jetzt bitte gegenseitig die Hand: 
Die eigene Hand segnend über die Hände des Brautpaars halten
Hiermit bestätige ich vor Gott und allen anwesenden euren Ehebund! 
„Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden!“ 
Nun darf der Ehemann seine Ehefrau küssen.

6. Geschenk der Ortsgemeinde

Wir nehmen uns als Gemeinde das Vorrecht euch als erstes als Ehepaar zu beglückwünschen und euch als erstes ein Hochzeitsgeschenk zu überreichen.
Ich habe hier in meiner Hand eine Bibel mit hochwertigem Kalbsleder-Umschlag mit Goldschnitt.
Aber darum geht es uns nicht.
Weil die Ehe und Familie Gottes Erfindung ist und weil Ehe und Familie nur mit Gottes Hilfe gelingt, braucht es Gottes Wegweisung.
Diese Heilige Schrift soll euch als Ehepaar und als neue Familie eben genau den Weg weisen, der Gott wohlgefällig ist. Also keine Bibel für’s Regal sondern eine für den gesegneten Gebrauch!
Möge Gott immer der Mittelpunkt eures Lebens sein!

7. Abschluss

Damit übergebe ich wieder an die Moderation.
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