Traupredigt (Tim & Laura Dickel) | Ein Hoch auf die Liebe!
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Einstieg
Einstieg
Liebe Laura und lieber Tim, liebe Familie, liebe Gäste!
Liebes Brautpaar: Heute feier wir - euer “Ja” zueinander, vor Gott, und vor der Versammlung.
Heute feiern wir eure Liebe.
Heute feiern wir - ein Hoch auf die Liebe.
Es ist schön heute Teil davon sein zu dürfen!
Wir leben in einer Zeit in der die Gesellschaft sich damit brüstet, ein “aufgeklärtes” und positives Bild über Liebe und das Liebemachen zu haben.
Dabei bringt der kulturelle Ausdruck davon viel eher “billige Simulationen” hervor. Die Kommerzialisierung vom Liebemachen führt zu Oberflächlichkeit und Bedeutungsligkeit. Menschen sehen darin nur noch den Sinn der eigenen körperlichen Befriedigung und darin hat die Ehe keinen Platz mehr.
In einer Welt, in der Intimität und eheliche Liebe so sehr herabgewürdigt werden und so sehr verzerrt werden ist die Heilige Schrift erstaunlich realistisch, offen und zugleich festlich, wenn es um die leidenschaftliche Liebe geht.
“Es ist wirklich bemerkenswert, dass Gott die Romantik, die Poesie, das Geheimnis und die Körperlichkeit der Liebe zwischen Mann und Frau so sehr feiert, dass er ein Buch darüber in die Bibel aufgenommen hat.” - Andrew Wilson (Gott aller Dinge)
Hauptteil
Hauptteil
1. Übersicht über das Hohelied
1. Übersicht über das Hohelied
Ihr lieben, ihr seid beide in der theologischen Ausbildung, wo ihr euch auch kennen gelert habt. Was denkt ihr, von welchem Buch die Rede ist?
Es ist das Hohelied von König Salomo.
Wer in seiner Bibel das Hohelied Salomos aufschlägt und zu lesen beginnt, der sieht sich schnell mit einer Reihe von Fragen konfrontiert.
Eine der ersten Fragen wird sein:
Wie kann es sein, dass die Heilige Schrift ein erotisches Liebeslied enthalten soll?
Als Kind habe ich immer schmunzeln müssen, wenn ich gewisse Verse daraus las.
Bibelleser aller Zeiten haben sich darüber verwundert, fanden es befremdlich und wiedersprüchlich.
Es scheint für viele eine Fremdkörper zu sein.
Einige Kirchenväter waren sogar der Meinung, dieses Buch aus dem Kanon zu verbannen. Augustinus z.B. wertete das Thema Sexualität als “untentrinnbar sündig” - selbst in der Ehe.
Daher gab es unterschiedliche Interpretationsmethoden bezüglich dieses Buches.
Die jüdische aber auch die christliche Tradition meinte, es seien Bildworte (Allegorien), die die Bundesbeziehung zwischen Gott, bzw. Jesus und seinem Volk bzw. seiner Gemeinde veranschaulichten.
Damit sind sie dem Wörtlichen aus dem Weg gegangen.
Aber was ist, wenn es erstmal einfach nur das ist, was es meint zu sein?
Was ist, wenn es erstmal einfach ein Loblied auf die Liebe zwischen Frau und Mann ist? – zart, poetisch, innig und leidenschaftlich.
Was ist wenn es einfach zeigt: Gott schämt sich nicht für Liebe, Er hat sie erdacht, Er freut sich daran. Und Er will, dass auch eure Liebe zueinander aufblüht.
“Das ganze Hohelied ist ein Weisheitsbuch in der die Liebe studiert wird, indem sie zunächst einfach beschrieben wird.
Mit dem Hohenlied wird man eingeladen die Liebe zwischen Mann und Frau zu beobachten und zu studieren. Was man verstanden hat, kann man entsprechend im eigenen Handeln umsetzen, damit dann auch die Liebe besser gelingt.”
(Julius Steinberg, Das Hohelied, hg. von Helmuth Pehlke, Bd. 26, Edition C Bibelkommentar Altes Testament (Witten: SCM R.Brockhaus, 2014), 29.)
Vieleicht ist das ja das erste Bibelbuch, das ihr als Ehepaar gemeinsam studieren könnt.
2. Die kleine Theologie der Liebe
2. Die kleine Theologie der Liebe
Das Hohelied gibt uns eine kleine Theologie der Liebe.
Literarisch ist das Buch aufgebaut in einer zyklischen Struktur, die sich durch wiederkehrende Mottosätze erkennen lässt.
Der erste Zyklus thematisiert das Kennenlernen (1,1-2,4), der zweite das Rendezvous/Date (2,5-17), der dritte den Hochzeitstag und die Vereinigung (3,1-5,1), der vierte die Intensität der Gefühle nach der Hochzeit (5,2-7,13) und der fünfte die Bekräftigung der Treue (7,14–8,14).
Verglichen mit euch beiden, Laura und Tim, befindet ihr euch gerade im dritten Zyklus, wo es um den Hochzeitstag und die Vereinigung geht.
2.1. Liebe ist ein Garten und eine Gottesgabe
2.1. Liebe ist ein Garten und eine Gottesgabe
Eine Sache, auf die ich aufmerksam machen will, ist, dass der Beginn der Ehe und die körperliche Vereinigung in diesem dritten Zyklus mit Bildern symbolisiert werden, die aus der Gartenlandschaft kommen.
Wir sehen das vor allem von 4,12-5,1:
1 Ich komme in meinen Garten, meine Schwester, meine Braut; ich pflücke meine Myrrhe samt meinem Balsam; ich esse meine Wabe samt meinem Honig, ich trinke meinen Wein samt meiner Milch. Esst, meine Freunde, trinkt und berauscht euch an der Liebe!
Es ist, als ob der Schreiber mit der Gartensymbolik auf einen ganz besonderen Garten hinweisen will, den Garten Eden.
Es erinnert an den Ursprung und die Schöpfung aus 1.Mose 1-3.
Als Gott die Welt schuf und alles, was in ihr ist, wiederholt sich immer wieder dieser eine Satz: “Es war sehr gut.”
Das heißt, als Gott den Mann und die Frau geschaffen hat, mit all dem was dazu gehört, auch mit der Leidenschaft für einander, mit der Intimität zueinander und auch das Verlangen zueinander, all das findet Gott “sehr gut.”
Er ist der Erfinder und Schöpfer dieser Dinge.
Das bedeutet, auch nach dem Sündenfall bleibt Intimität und Ehe eine Gottesgabe, obwohl sie nun unter Belastungen steht.
Das Hohelied thematisiert die Liebe nicht als Problem, sondern als einen Garten, der, in dem von Gott vorgegebenden Rahmen, gestaltet werden kann.
Es ist also kein Zufall, dass Hld 4,12–5,1 das Bild vom Garten der Liebe verwendet, denn die Intimität in einer Ehe zwischen einem Mann und einer Frau ist quasi eine stückweise Rückkehr in eine Welt, wie Gott sie sich gedacht hatte.
Es ist wie ein Bild einer Beziehung noch unbefleckt von Sünde.
Liebe Laura, lieber Tim:
Eure Liebe zueinander ist ein Garten, den ihr gestalten dürft.
Eure Liebe zueinander ist eine Gottesgabe.
Sie darft gefeiert werden.
Sie darf gesehen werden.
Sie darf in Worte gefasst werden.
Sie ist eine Frage der richtigen Zeit und bei euch ist jetzt die richtige Zeit dafür!
Macht euch das heute bewusst!
Erfreut euch aneinander und bringt dadurch auch die Anbetung des Schöpfergottes zum Ausdruck und ehebt Seinen Namen über alle Namen!
“Ein Hoch auf die Liebe”!
2.2. Die Liebe ist eine Urmacht
2.2. Die Liebe ist eine Urmacht
Der Höhepunkt des Liedes ist der Treueschwur der beiden Geliebten zueinander. Diesen finden wir in Kapitel 8,6-7:
Diese Zeilen geben uns fünf starke Bilder der Liebe: Siegel, Tod, Flamme, Unlöschbarkeit, Unkäuflichkeit.
Diese Bilder sind wie tragende Säulen für eure Ehe.
2.2.1. Siegel der Liebe
2.2.1. Siegel der Liebe
Hohelied 8,6 „… Setze mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel an deinen Arm! ...“
Ein Siegel war damals ein unverwechselbares Zeichen von Zugehörigkeit, Eigentum und Unantastbarkeit. Wer sein Siegel auf etwas setzte, sagte: Das gehört zu mir, ist geschützt, ist mir kostbar und ist rechtlich bindend.
Auf dein Herz– das meint das Innere: Gedanken, Gefühle, Entscheidungen.
An deinen Arm – das meint das Handeln und das Sichtbare des Lebens
Ehe heißt: Ich gehöre dir – aus tiefstem Herzen. Und ich halte mich zu dir – sichtbar und verlässlich.
Diese Worte sind hier am Ende des Hohenliedes nicht mehr nur Komplimente, sondern die Besiegelung der Liebe und der Treue. Es ist der eheliche Treueschwur, die rechtliche Besiegelung der Ehe.
2.2.2. Stärke der Liebe
2.2.2. Stärke der Liebe
Hohelied 8,6 „… Denn die Liebe ist stark wie der Tod, und ihr Eifer unbezwinglich wie das Totenreich… “
Der Tod ist eine Urmacht über das menschliche Leben, er trifft jeden.
So ist es auch mit der gewaltigen Triebkraft der Liebe, die auch jeden trifft.
Hier geht es aber nicht um den Vergleich sondern um das Kräftemessen: Die Macht der Liebe steht der Macht des Todes ebenbürtig gegenüber.
Durch die Liebe entsteht ganz konkret neues Leben: Jeder Mensch muss zwar wegen der Sünde sterben aber die Liebe in der Ehe garantiert Nachkommenschaft.
Der Tod ist Unumkehrbar.
Wahre Liebe zueinander ist unumkehrbar. Liebe ist nicht nur ein Gefühl das kommt und geht, sonden ein Bund, eine Entscheidung, die die Gefühle trägt auch wenn sie schwanken.
Euer Ehegelübde ist dieses „Ja“, das stärker ist als wechselnde Stimmungen. Ihr sagt: Ich bleibe – in Freude und in Not. Das schafft Sicherheit und Raum für Wachstum. Liebe wird stark, weil sie sich bindet. Nicht trotz, sondern wegen der Bindung kann sie erst tief werden.
Es werden Tage kommen, an denen ihr schwach seid.
Für die schwachen Tage braucht es die Erinnerung an den Treuebund, an die Trauung, wo ihr euch das Ja zueinander gegeben habt, bis das der Tod euch scheidet.
2.2.3. Die Flamme der Liebe
2.2.3. Die Flamme der Liebe
Hohelied 8,6 „... ihre Glut ist Feuerglut, eine Flamme des Herrn.“
Die Liebe im Hohelied ist leidenschaftlich – und sie wird „eine Flamme des HERRN“ genannt. Das heißt: Gott selbst ist die Quelle dieser Glut. Liebe ist nicht nur Pflicht, sondern auch Freude, Zuneigung, Anziehung, zärtliche Nähe – ein Geschenk Gottes in der Ehe.
Wichtig: Leidenschaft ist nur dann heilig, wenn sie in Gottes Grenzen brennt – im Kamin der Ehe wärmt sie das Haus. Außerhalb davon brennt sie nieder. Darum ehrt die intime Nähe in eurer Ehe als Gottes gute Gabe.
Damit die Flamme beständig brennt muss die Liebe auf vielen Ebenen gepflegt werden:
geistlich (gemeinsam beten), emotional (ehrliche Gespräche), zeitlich (regelmäßige Paarzeit), und körperlich (zärtliche Verbundenheit).
2.2.4. Die Unlöschbarkeit der Liebe
2.2.4. Die Unlöschbarkeit der Liebe
Hohelied 8,7 „Große Wasser können die Liebe nicht auslöschen, und Ströme sie nicht ertränken. ...“
Normalerweise benutzt man Wasser um Feuer zu löschen. Aber hier wird beschrieben, dass selbst Mengen von Wasserströmen die Liebe nicht löschen können. Wie kann das sein?
Es kann nur geschehen, weil Liebe letztlich als Flamme von Gott kommt. In der Liebe Gottes wirkt eine Kraft, die naturgegebende Begrenzungen überwindet.
Die Liebe Gottes ist stärker als jede todbringende Wasserflut und stärker als das Totenreich.
Es werden Stürme und Wasserfluten über eure Ehe kommen - Stress, Krankheit, Enttäuschungen, Kriesen. Ihr seid nicht unverwundbar.
Aber wenn ihr eure Liebe an Gottes Liebe bindet und aus seiner Liebe lebt, wird eure Liebe zueinander wetterfest.
2.2.5. Die Unkäuflichkeit der Liebe
2.2.5. Die Unkäuflichkeit der Liebe
Hohelied 8,7 „… Wenn einer allen Reichtum seines Hauses um die Liebe gäbe, so würde man ihn nur verachten!“
Bis vorhin wurde die Liebe mit der Macht des Todes und der Macht der Natur verglichen und nun zum Schluss gibt es noch den Vergleich mit der Macht des Geldes.
Liebe verachtet Käuflichkeit, denn Liebe ist ein freies Geschenk. Sie kann weder erzwungen noch künstlich erregt werden.
Das ist eine wichtige Haltung für die Ehe: Ich liebe dich nicht, weil du leistest; ich liebe dich, damit du leben kannst. Keine Buchhaltung, kein Handel, sondern Gnade.
Anwendung: Sagt euch immer wieder: „Ich bin für dich – nicht, weil du perfekt bist, sondern weil du mir anvertraut bist.“ So entsteht ein Klima, in dem beide aufblühen.
Die Liebe und auch eure Liebe ist also eine Urmacht und entspringt aus Gottes Hand.
“Ein Hoch auf die Liebe!”
3. Die Liebe und das Evangelium
3. Die Liebe und das Evangelium
Ihr Lieben, ich habe eingangs schon erwähnt, dass unsere Gesellschaft ein verzerrtes, billiges Bild von Liebe malt. In der Liebe zwischen Ehemann und Ehefrau geht es um so viel mehr: Es geht um das Evangelium selbst!
Sex - Die Liebe Gottes (Andrew Wilson - Gott aller Dinge)
Die Intimität zwischen Mann und Frau, im Rahmen einer Ehe, dient als tiefes Gleichnis für die christliche Botschaft.
So schreibt Apostel Paulus:
31 »Deshalb wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und die zwei werden ein Fleisch sein«. 32 Dieses Geheimnis ist groß; ich aber deute es auf Christus und auf die Gemeinde.
Ihr gebt euch heute ein Versprechen, ihr entsagt euch allen anderen, ihr tauscht Ringe aus, ihr feiert mit einem Essen, ihr teilt ab jetzt allen Besitz, Laura nimmt einen neuen Familiennamen an und ihr verbindet euch in eurem ganzen Sein, auch in der Hoffnung dass Gott daraus neues Leben hervorbringt.
Jedes dieser Schritte verkündet gewissermaßen das Evangelium.
Jesus verspricht uns niemals zu verlassen oder aufzugeben. Wir versprechen, allen anderen Göttern abzuschwören, solange wir leben. Er beschenkt uns, um den Bund zu besiegeln mit seinem Heiligen Geist als Siegel, Er gibt uns ein Mahl, das wir mit der ganzen Gemeinde feiern können in Brot und Wein. Sein ganzer Besitz wird uns zuteil, während all unsere Schuld sein wird. Und in dieser geistlichen Verbindung durch die Verwachsung mit Jesus Christus selbst ensteht in uns ein neues Leben durch die Kraft der Auferstehung selbst.
Damit deutet die Ehe, auch eure heute anfangende Ehe, auf etwas größeres hin. Ehe ist nicht das Nonplusultra. Ehe ist ein Schatten, ein Gleichnis, ein Umriss, dessen wahre Erfüllung in der Liebe Gottes zu seiner Gemeide zu finden ist. Das macht die Ehe und die Intimität darin so geheimnisvoll, bedeutsam und besonders.
Die Liebe ist nur ein Vorgeschmack auf eine Beziehung, eine Verbindung und eine Freude, die größer und tiefer ist, als alles, was wir uns vorstellen können.
“Ein Hoch auf die Liebe!”
4. In der Liebe auf Jesus schauen
4. In der Liebe auf Jesus schauen
Ich habe euch eingie Anwendungen gegeben, einige Dinge die zu tun sind und das war ja auch nur ein kleiner Bruchteil von dem was wir in der Ehe-Vorbereitung miteinander, im Lesen des Wortes Gottes, besprochen haben.
Es kommen Herausforderungen auf euch zu. Wie wollt ihr sie bewältigen?
Dazu habt ihr euch einen Bibelvers für eure Hochzeitseinladung ausgesucht.
Es ist Hebräer 12,2
„indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen das Kreuz erduldete und dabei die Schande für nichts achtete, und der sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat.“
Was für ein wichtiger Vers, auch für die Ehe!
“Wer auf Jesus sieht, wird sich nicht länger mit seinem sündigen Zustand beschäftigen und sein Unvermögen bejammern. Er wird nicht bei der Diagnose seines elenden Sünderseins verharren, sondern sich völlig dem Einen anvertrauen, der den Rat weiß und der willig und fähig ist, alle unsere Gebrechen zu heilen und unser Leben vom Verderben zu erlösen. Alle, die im Glauben zu Jesus aufsehen, werden dadurch verwandelt werden und einmal Jesus von Angesicht zu Angesicht sehen.” - Helmut Mayer
Helmut Mayer, „Überwinder leben von Jesu Verheißungen“, Standpunkte (Ausg. 13, 2009), S. 45-49
Das gilt auch für eure Ehe!
Schaut auf Jesus!
Schluss
Schluss
Wir haben uns heute anhand des Hoheliedes von Salomo die kleine Theologie der Liebe angesehen.
Wir haben gesehen dass sie ein Garten ist, der gestaltet werden muss, dass sie eine Urmacht ist, die von Gott ausgeht und dass sie das Geheimnis des Evangeliums stückweise offenbart.
Auf dieser Grundlage kann man den Gott der Liebe einfach nur bestaunen und sagen: “Ein Hoch auf die Liebe” und “ein Hoch auf Gottes Liebe.”
Möge der Gott der Liebe eure Liebe in der Ehe bestimmen, ausfüllen, bestärken, leiten und dahin führen, dass das Evangelium an eurer Ehe Gestalt annimmt.
Amen.
Gebet
