Lukas 5,12-16
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Einordnung
Einordnung
Vorher: der große Fischfang
Jesus hält sich am See Genezareth auf
die Volksmänge ist so groß, dass er die Fischer bittet, ihn auf das Wasser raus zu fahren
Anschließend fordert Jesus ihn auf fischen zu gehen -> zu einer Tageszeit, wo es sehr untypisch war und nach einer Nacht, in der sie nichts gefangen haben
“Auf dein Wort” - sagt Petrus und fährt raus fischen -> er macht den Fang seines Lebens und folgt Jesus nach
Vers 12
Vers 12
in der Nähe von Kapernaum
Ein Aussätziger sieht Jesus
sie waren gesellschaftlich geächtet
sie durften sich den anderen eigentlich überhauptnicht nähern
sie mussten in bestimmten Gebieten, außerhalb der Stadt (meißtens in Höhlen), wohnen
sie wurden von ihren Verwandten versorgt
Es war ein Urteil über ihr gesamtes Leben -> bis dahin ist von keinem gesundgewordenen Aussätzigen überliefert worden
Der Aussätzige glaubt an Jesus
Jesus lehrt noch nicht lange, aber er hat genug gehört um alles auf eine Karte zu setzen und dieses Risiko ein zu gehen
Er spricht Jesus an und zeigt seinen Glauben: “Wenn du willst”
Es ist für ihn keine Frage, ob er es kann, oder ob es zu schwer ist
Er war sich zu 100% sicher, das Jesus das kann
Sein Handeln zeigt folgendes:
Er hat Jesus gesucht
Er demütigt sich (hinfallen -> Angesicht bedecken)
wir müssen uns für unsere Sünde schämen
wir können nicht stolz daher kommen und nebenbei um vergebung bitten
Er strebte inbrünstig nach Reinigung
Er glaubte fest an die Fähigkeit Jesu
“Wenn du willst” war keine Andeutung darauf, dass Jesus nicht will - Es zeigt vielmehr, dass wir auf die Gunst Jesu angewiesen sind (wir haben kein Recht auf seine Heilung) Es ist allein seine Gunst
Jesus will heilen
Vers 13
Vers 13
Jesus streckt die Hand aus und berührt ihn
Jesus hat keine Angst vor kranken und dreckigen Menschen -> genau für solche ist er gekommen
Er hat keine Angst davor sie an zu fassen und zu berühren
Jesus will ihn gesund machen
Er heilt und reinigt ihn
Der Mann wird in der gleichen Sekunde gesund
Jesu Handeln zeigt folgendes:
Er heilt gerne
Er ist bereitwillig
Für alle anderen war es ekelhaft, angsteinflößend und abstoßend
Jesus hat keine Angst vor der Nähe und der Berührung mit unserer Sünde -> er begiebt sich runter zu uns, steigt in unseren Drek
Vers 14
Vers 14
Jesus fordert ihn auf das Geschehene für sich zu behalten
Er soll zu den Priestern gehen und die Vorschriften einhalten
damit würde er Jesus den Weg auch gleichzeitig vorbereiten, da soetwas noch nie geschehen war und die Priester davon ausgingen, dass nur der Messas soetwas tun könne
Er soll ihnen Zeugnis geben
Matthew Henry sieht hier mehr die Aufforderung darin, dass er nicht sich selbst die Ehre gibt, indem er es weiter erzählt, sondern, dass er Gott die Ehre geben soll, indem er sich an das Gesetz hält
Er fordert ihn außerderm zum Dank und zur Anbetung auf
Jesus wollte keine Schaulustigen anziehen
Er wollte, dass man bereits im Tempel vom Messias gehört hat
der dort zuständige Priester hat so etwas noch nie in seinem Leben gesehen, geschweige denn davon gehört
Er hätte es gleich verstehen müssen und den anderen Priestern weitersagen müssen
Was wir lernen können:
Jesus heilt und zu seiner Ehre
Unser Zeugnis ist nicht dafür da um zu zeigen, was wir für tolle neue Menschen geworden sind, sondern allein um zu zeigen, wie groß Gott ist
Es soll den Menschen zeigen, dass Gott existiert, lebt und sich um uns kümmert und sich für uns interessiert
Vers 15
Vers 15
wir sehen in den anderen Evangelien, dass der geheilte die Botschaft weiter erzählt
auch durch das Zeigen bei den Priestern breitet sich die Nachricht von Jesus schnell aus
es kommen immer mehr Menschen, die von ihm geheilt werden wollen
Vers 16
Vers 16
Jesus zieht sich zurück
er sucht die Ruhe
er sucht die Stille und Zweisamkeit mit dem Vater
indem er betet
die anderen Evangelien zeigen, dass das Volk ihn jedesmal sucht, bis sie ihn gefunden haben
