Sei wie die Kinder und habe ein reines Herz

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Der Weg zur wahren Größe im Reich Gottes

Bibelstelle: Mt 18,1–10

Zusammenfassung: In Matthäus 18,1–10 diskutieren die Jünger mit Jesus über die Frage, wer der Größte im Himmelreich ist. Jesus antwortet, indem er ein Kind vorstellt, um die Demut und Reinheit hervorzuheben, die erforderlich sind, um Gott zu gefallen. Er warnt auch vor den Gefahren des Anstoßes und legt den Wert auf die Zuwendung zu den Kleinsten.
Anwendung: Diese Predigt hilft uns zu erkennen, dass wahre Größe im Reich Gottes nicht durch Macht oder Einfluss, sondern durch Demut und Reinheit definiert wird. In einer Welt, die oft die Starken belohnt, zeigt uns Jesus, dass die Kleinen und Schwachen in Gottes Augen einen hohen Stellenwert haben.
Lehre: Die zentrale Lehre dieser Predigt ist, dass Demut und Reinheit die Schlüsselqualitäten sind, die wir entwickeln sollten, um in Gottes Reich groß zu sein. Wir sind aufgerufen, einander zu dienen und die Kleinen unter uns nicht zu verachten.
Wie dieser Abschnitt auf Christus deuten könnte: Diese Passage zeigt, wie Jesus, als der wahrhaft Größte, sich selbst demütigte und die Kleinen zu sich nahm. Er ist das Beispiel für die Reinheit, nach der wir streben sollten. In Christus finden wir die vollkommene Demut und die Einladung, Teil seines Reiches zu sein.
Kerngedanke: Wahre Größe im Reich Gottes erfordert eine Haltung der Demut und Reinheit, die wir nur durch Jesus Christus erlangen können.
Empfehlung zum Weiterforschen: Bei der Vorbereitung dieser Predigt empfehle ich eine detaillierte Analyse der Begriffe 'Kind' und 'der Größte' im Kontext von Matthäus 18,1–10. Untersuche auch die kulturellen Hintergründe, die die Vorstellung von Größe und Einfluss in der damaligen Zeit prägten. Mit der Logos Bibelsoftware kannst du exegetische Ressourcen nutzen, um die Bedeutung der Demut und Reinheit näher zu beleuchten.

1. Der Weg zur Kindlichen Demut

Mt 18,1–4
Hier könnten Sie den Fokus darauf legen, wie Jesus das Kind als Beispiel für die Jünger hinstellt. Sein Handeln verdeutlicht, dass wahre Größe nicht in Macht oder Ansehen liegt, sondern in der Demut und Reinheit eines Kindes. Diese Eigenschaften sind essenziell, um in das Himmelreich einzugehen. In einer Welt, die materielle Erfolge und persönlichen Ruhm schätzt, sollten wir überlegen, was es wirklich bedeutet, in Gottes Augen groß zu sein. Das Streben nach Demut könnte dahingehend ermutigt werden, dass wir Jesu Lebensweise nachahmen und nicht nach weltlicher Anerkennung suchen.

2. Reinheit der Beziehung fördern

Mt 18,5–7
Hier bietet es sich an, die Bedeutung der Aufnahme eines solchen Kindes in Jesu Namen zu betonen. Der Akt der Annahme der Geringen und das Vermeiden von Anstößen zeigt die Wichtigkeit von Reinheit in unserer Beziehung zueinander. Eine Möglichkeit, dies anzuwenden, wäre, in der Gemeinde eine Kultur der Gastfreundschaft und Förderung zu schaffen, die sich darauf konzentriert, niemanden als zu gering oder unwichtig zu betrachten. In diesem Abschnitt könnte der Prediger ermutigen, den Blick richtungsweisend auf die ätherischen Bedürfnisse unserer Mitmenschen zu lenken.

3. Geistliche Reinheit Bewahren

Mt 18,8–10
Hier könnten Sie die Warnung vor den Gefahren des Anstoßes erläutern, die Jesus gibt. Durch Bilder drastischer Maßnahmen, um Sünde zu vermeiden, erklärt Jesus die Ernsthaftigkeit von geistlicher Reinheit. Dies ist eine Gelegenheit, das Thema der Sünde anzusprechen und die Hörer dazu zu ermutigen, entschlossene Schritte zu unternehmen, um Versuchungen zu widerstehen und in Heiligkeit zu wandeln. Der Prediger kann den Zuhörern helfen, den Wert der spirituellen Integrität im persönlichen und gemeinschaftlichen Leben wertzuschätzen.

Werdet wie Kinder – Der Weg zum Himmelreich

Bibelstelle: Matthäus 18,1–5

Zusammenfassung: In Matthäus 18,1–5 stellen die Jünger die Frage, wer der Größte im Himmelreich ist. Jesus antwortet daraufhin, dass man umkehren und wie die Kinder werden muss, um in das Himmelreich zu gelangen. Diese Passage verdeutlicht die Werte der Demut, das Vertrauen und die Abhängigkeit von Gott, die von einem Kind repräsentiert werden.
Anwendung: Diese Passage ermutigt uns, unsere eigene Abhängigkeit von Gott zu erkennen und uns von unserer oft selbstständigen Haltung zu lösen. Sie zeigt, dass das Vertrauen und die Offenheit eines Kindes für unseren Glauben entscheidend sind, besonders in Zeiten der Unsicherheit und Herausforderungen.
Lehre: Die Predigt lehrt, dass wahre Größe im Reich Gottes nicht durch Macht oder Einfluss erreicht wird, sondern durch Demut und ein kindliches Vertrauen zu Gott. Jeder Gläubige ist eingeladen, diese Haltung einzunehmen, um die Beziehung zu Gott zu vertiefen.
Wie dieser Abschnitt auf Christus deuten könnte: Innerhalb der gesamten Schrift ist Jesus das perfekte Beispiel für kindliche Demut und Abhängigkeit. Er selbst, der Sohn Gottes, wurde wie ein Kind, um uns zu retten, und fordert uns auf, in dieser Beziehung mit Gott zu leben.
Kerngedanke: Die Demut und das Vertrauen eines Kindes sind entscheidend, um das Himmelreich zu erreichen. Wir sind eingeladen, uns von Gott zu empfangen und in der Abhängigkeit von ihm zu leben, anstatt uns durch unsere eigenen Verdienste oder Erfolge zu definieren.
Empfehlung zum Weiterforschen: Beim Studium von Matthäus 18,1–5 sollten Sie die kulturellen Hintergründe der Kinder in der damaligen Gesellschaft betrachten, sowie die Bedeutung von demütigem Vertrauen im Judentum. Achten Sie auf die Übersetzungsvarianten und die exegetischen Herausforderungen, die sich aus dem Verständnis von Größe im Himmelreich ergeben. Nutzen Sie die Logos Bibelsoftware, um tiefere Einblicke in die relevanten historischen und theologischen Kontexte zu gewinnen.

1. Statussuche Satt Demut

Matthäus 18,1
Hier könnten Sie die Suchanfrage der Jünger als Ausgangspunkt nehmen, um die menschliche Neigung zu beleuchten, nach Status und Anerkennung zu streben. Diese Suche spiegelt oft unser Verlangen wider, uns auf unseren eigenen Leistungen zu definieren, anstatt in der Abhängigkeit von Gott zu leben. Es bietet sich an, zu betonen, wie wichtig es ist, diese Haltung in das kindliche Vertrauen zu Gott zu verwandeln.

2. Kindliches Vertrauen Kultivieren

Matthäus 18,2-3
In diesen Versen könnten Sie darauf eingehen, wie Jesus das Kind als Modell für die Jünger aufstellt. Hier bietet es sich an, über die Qualitäten eines Kindes zu sprechen: Offenheit, Vertrauen und Anerkennung von Abhängigkeit. Vielleicht könnten Sie verdeutlichen, dass diese Qualitäten essentielle Bestandteile unserer Beziehung zu Gott sind, insbesondere in Zeiten der Unsicherheit und Herausforderungen.

3. Größe Gewinnt Durch Demut

Matthäus 18,4-5
Hier könnten Sie betonen, dass wahre Größe im Reich Gottes in der Demut liegt. Vielleicht sprechen Sie darüber, dass die Anerkennung unserer Schwächen und die bewusste Wahl der Demut den Weg öffnet, um die Fülle des Himmelreichs zu erfahren. Diese Verse können genutzt werden, um die Bedeutung der Gastfreundschaft und des Empfangens anderer in Liebe zu unterstreichen, wie Jesus es gezeigt hat.
EINLEITUNG
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Ich will euch von einem schönen Moment erzählen den ich vor ein paar Wochen mit Batti, der Tochter von Mark Strunk, hatte. An einem unglaublich schönen sonnigen Tag saß sie vor dem Haupteingang auf dem Boden und hat Haselnüsse mit einem Stein geknackt. Ich hab das gesehen und fand diesen Moment einfach so schön, dass ich mir dann auch einen Stein und ein paar runtergefallene Haselnüsse geholt habe. Dann habe ich mich zu ihr gesetzt und das Haselnuss-Knacken angefangen. Irgendwann, als sie alle ihrer gesammelten Haselnüssen weggegessen hatte, hat sie zu mir rüber geschaut und gesehen, dass ich noch einige hatte und hat mich dann gefragt ob sie ein paar Haselnüsse von mir haben kann. Ich habe ihr dann gleich alle meine Haselnüsse gegeben und habe dann wieder neue gesammelt, mich wieder hingesetzt und das Nussknacken angefangen. Als Batti dann wieder keine Nüsse hatte, hat sie mich wieder fragend angeschaut…und ich habe ihr wieder meine gegeben. Also bin wieder los um Neue zu holen. Und das ging so eine Weile. Jetzt könnte man sagen, dass Batti mich auf einer Art und Weise ausgenutzt hätte, ich aber finde diese Situation unglaublich schön. Sie wusste, dass ich neue Nüsse holen würde, sie hat darauf vertraut. Sie hat sich nicht geschämt zu fragen ob ich ihr Nüsse geben kann. Sie saß einfach da mit ihrem Stein, hat gecknackt, gegessen und gewartet bis ich wieder Nüsse für sie hatte. Ey ich habe das in dem Moment gar nicht so realisiert, aber was ist das für ein krasses Bild für die Vater-Kind Beziehung die Gott mit uns hat. Was für ein schönes Bild für uns Kinder Gottes.
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Heute schauen wir uns einen biblischen Text an, in dem Jesus uns herrausfordert wieder wie zu Kinder sein; ein bisschen mehr wie Batti.
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Matthäus 18,1–5 ELB 2006
In jener Stunde traten die Jünger zu Jesus und sprachen: Wer ist denn der Größte im Reich der Himmel? Und als Jesus ein Kind herbeigerufen hatte, stellte er es in ihre Mitte und sprach: Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr keinesfalls in das Reich der Himmel hineinkommen. Darum, wenn jemand sich selbst erniedrigen wird wie dieses Kind, der ist der Größte im Reich der Himmel; und wenn jemand ein solches Kind aufnehmen wird in meinem Namen, nimmt er mich auf.
Was ein geladener Text.
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Beten
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Aus dem Kapitel davor und auch aus dem Paralleltext, anfangend in Markus 9,33, wissen wir dass Jesus mit seinen Jüngern in der Stadt Kapernaum, die in Galilea lag, war. Hier auf der Karte könnt ihr sehen, dass Kapernaum direkt am Galliläischen Meer liegt, westlich von Bethsaida, der Ort aus dem unter anderem Petrus und Andreas kommen. Wo war Jesus davor?
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Und wenn wir uns die ersten drei Verse zusammen anschauen und uns versuchen in den Moment hineinversetzen, erkennen wir, dass die Jünger am diskutieren sind wer von ihnen denn der größte im Himmel sein wird. Ich kann mir das richtig gut vorstellen. Die Jünger waren hier schon bisschen unterwegs mit Jesus und sie fangen an sich zu vergleichen. Jeder denkt natürlich, vor allem so ein Petrus, er selber sei es. Er selber sei der Größte. Was Jesus hier als nächstes macht ist eigentlich echt super witzig, er sagt den Jüngern: “Ey warum denkt ihr darüber nach wer der Größte ist im Himmel sein wird; um überhaupt in den Himmel zu kommen müsst ihr so werden wie dieses Kind hier.” Also er haut den Jüngern bildlichgesprochen so auf die Stirn und sagt macht mal halblang; hat er so natürlich nicht wirklich gemacht. Jesus vergleicht hier den Glauben eines Menschen mit dem Kindsein. Er bezieht sich auf die natürliche Ehrlichkeit, Demut und Offenherzigkeit eines Kindes. Außerdem wird hier das Wort umkehren benutzt, griechisch

στραφῆτε

, und das als Bedingung. WENN ihr nicht umkehrt und wie Kinder werdet DANN werdet ihr keinesfalls in den Himmel kommen. Das ist eine unglaublich schwere Aussage…Das Benutzen des Wortes “Umkehren” bedeutet auch, dass die Jünger schonmal, im Kontext ihres Glaubensweges, ein Kind waren. Ich muss da so an den Moment denken, in dem Jesus Petrus und seinen Bruder in seine Nachfolge ruft (Matthäus 4). Sie lassen ihre Netze liegen und folgen ihm einfach weil sie einen kindlichen Glauben und Vertrauen in Jesus haben. Und ich bin ehrlich genau solche Situationen seh ich oft im Kreis der angehenden Pastoren oder in den Gemeinden. Wir vergleichen uns unterschwelig untereinander mit unserem ach so heiligen Dienst und unserer Lebensweise. Oder wir hören das, was andere so in der Gemeinde erreichen und haben das Gefühl, dass wir viel zu wenig tun oder begabt sind. Jesus ruft uns zurück zu unseren ersten Glaubensmomenten, in denen wir uns mit den Menschen um uns herum nicht verglichen haben oder an unsere Größe gedacht haben sonder mit Vertrauen, Ehrlichkeit, Demut und Offenherzigkeit eines Kindes zu Jesus gekommen sind.
Ich habe noch eine kleine Geschichte für euch. Letzten Sonntag hatte ich eine schöne Situation mit einem Mädchen aus meiner Gemeinde. Sie heißt Becky, ist ein bisschen jünger als Batti und die kleine Schwester von einem aus meiner Jugend. Sie stand neben ihrem Bruder und ich habe sie dann angesprochen, weil sie so ein mega cooles T-Shirt an hatte auf dem eine Eule drauf war. Das ist so ein T-Shirt, bei dem man so Paletten runter streichen kann und sie hat mir das eben gleioch gezeigt. Irgendwann hat sie dann so ganz leise gemurmelt und mich angeschaut. Ich habe sie erst gar nicht verstanden, also bin ich in die Hocke gegangen um sie besser zu verstehen. Sie hat dann gesagt, dass sie durstig ist, also habe ich ihr ein Glas Wasser geholt. Sie hat mich einfach so gefragt obwohl sich mich gar nicht kannte. Sie wusste, dass ich, weil ich älter bin, weiß woher ich ihr etwas zu trinken bringen kann. Sie hat nicht darauf geachtet, was ich von ihr denke und sie hat sich nicht mit ihrem Bruder verglichen, der ja viel schlauer ist als sie und weiß von wo man ein Glas Wasser herbekommt. Sie hat mich aus Demut angesprochen, sie ihres Unwissens bewusst war und sich nicht dafür geschämt hat.
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Darüber spricht Jesus in dem nächsten Vers. Er fordert uns auf uns, wie Becky, zu erniedrigen; in Demut zu Jesus zu kommen.
Matthäus 5,8 ELB 2006
Glückselig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.
Wortstudie “schauen”: sehen; erscheinen; zusehen
wenn Jesus über Kinder redet, spricht er natürlich nicht von den eigentlichen Kindern,
bevor wir davon reden wer der Größte ist, reden wir darüber wie ihr überhaupt in den Himmel kommt
wenn Jesus hier davon spricht, dass wir so werden sollen wie Kinder bezieht er sich auf die natürliche Ehrlichkeit, Demut und Offenherzigkeit eines Kindes (Beispiel?)
das ist einer der erste Schritt eines Gläubigen Richtung Erettung, in voller Demut zu akzeptieren, dasss ich ein Sünder bin und daran wird sich nichts ändern
werimmer sich demütigt wie ein Kind ist der größte im himmel
und das ist so ein Gegenteil zu dem was die Welt dagt was Groß ist
wenn dich jemand recieved weil du in mir bist, recieven sich Jesus
werimmer diese Gläubigen zum Sündigen verleitet
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