Eine Viertelstunde über Besessenheit
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Textstelle Und Einleitung
Textstelle Und Einleitung
Lukas 9,39 „39 und siehe, ein Geist ergreift ihn, und plötzlich schreit er, und er zerrt ihn unter Schäumen hin und her, und mit Mühe weicht er von ihm, wobei er ihn aufreibt.“
Ein herausfordernder Text, da er mit dem unbequemen Thema Besessenheit Berührung aufnimmt. Kein Thema von dem ich sagen könnte, dass ich es völlig verstehe, aber da ich auch nicht den Text ignorieren möchte, möchte ich vor allem einige Begebenheiten aus der Literatur, Kirchengeschichte, aber auch aus der persönlichen Erfahrung mit euch teilen, eben um sich etwas nebendran zu stellen und zu lernen.
7 Überlegungen über eine herausfordernde Bibelstelle
1. Der Schmerz eines Vaters über ein krankes Kind
1. Der Schmerz eines Vaters über ein krankes Kind
Diese Begebenheit wird bei Markus deutlich ausführlicher berichtet, und lenkt die Perspektive auf den Zweifel des Vaters. Unsere Geschichte wirft die Geschichte auf die Person des Vaters, in dem Sie seine Besorgnis über seinen einzigen Sohn zum Ausdruck kommt. Er bemüht sich das Leiden des Kindes möglichst genau zu schildern. Markus (9,18), der diese Begebenheit auch berichtet, nennt hier ein ganz zartes Detail (“und er magert ab...”)
Wir können nur erahnen welche Hoffnungen der Vater in dieses Kind gesetzt hat, das sein einzigesten blieb, aber nun wurde er total auf ein Abstellgleis gestellt
(OPTIONAL: Ich habe diesen Begriff “Auf ein Abstellgleis gestellt” so das erste Mal gehört: Herrmann und Jael Stamm sind Missionare in Japan hier aus Schwenningen, aber als ihr drittes Kind zur Welt kam, hatte das Down Syndrom mit vielen weiteren Kranheiten - ich hörte mal eine Predigt von Herrmann Stamm wo er erzählt, wie sie sich nach der Geburt des Kindes einfach wie auf einem Abstellgleis gefüllt haben - eine Treffende Schilderung wenn man plötzlich nur noch im Takt eines kranken Kindes zu leben hat)
—> Was er Jesus nun schildert ist eine gründliche medizinische Diagnose. Und ich denke das macht er richtig.
Wir sollten immer versuchen, in den Gebeten für unsere Kinder das Kind persönlich zu bringen - Hier ist eine Gründlichkeit der Darstellung richtig platziert. Den Kummer ausführlich zu Gott bringen und vor ihm beleuchten, auch Zeit für das gemeinsame Gespräch nehmen, um es besser zu verstehen.
2. zwei Einzige Söhne begegnen sich
2. zwei Einzige Söhne begegnen sich
Der Ausdruck der hier in Vers 38 verwendet wird, soll in besonderer Weise hervorheben, dass es der einzige Sohn ist, denn der Vater hat - es ist der gleiche Ausdruck der verwendet wird, wenn Jesus in Johannes 3,16 spricht„16 Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“
Einer- der sich gerade noch im himmlischen Glanz in einer apokalyptischen Pracht befand und ein anderer, der zerstörter, elender und geplagter nicht sein kann.
Gerade erst eine hohe Vision auf dem Verklärungsberg. und Jetzt denkt man: Kann das noch chaotischer / schlimmer werden. Hat Petrus noch vor einigen Stunden gesagt: “hier ist gut sein”, würde er wohl sagen: “hier ist furchtbar sein”.
—> Die Begegnung mit Jesus ist immer furchtbar für Christus. Er hat dadurch nichts zu gewinnen, wir aber haben alles zu verlieren, wenn wir die Begegnung mit Jesus verpassen.
3. Satan ist kein Mythos
3. Satan ist kein Mythos
Oswald Sanders hat ein kurzes Büchlein geschrieben mit dem Titel “Satan ist kein Mythos” in dem er unterstreicht, dass der Satan nicht einfach nur eine Floskel ist, um Böses zu schildern, sondern eine geistliche Realität, ja eine reale geistliche Macht.
Während es Zeiten und Regionen gibt, die sehr stark die unsichtbare Welt betonen, neigen wir hier im sogenannten modernen Westen dazu, jegliche geistliche oder persönliche Realität des Bösen zu leugnen.
C.S. Lewis hat das einmal sehr treffend analysiert: “Es gibt zwei Irrtümer über die Teufel, in die das Menschengeschlecht leicht verfällt. Sie widersprechen sich und haben doch dieselbe Auswirkung. Der eine ist, ihre Existenz überhaupt zu leugnen. Der andere besteht darin, an sie zu glauben und sich in übermäßiger und ungesunder Weise mit ihnen zu beschäftigen. Die Teufel selbst freuen sich über beide Irrtümer gleichmäßig. “
Ich sehe hier mit Texten wie dem unseren die Herausforderungen, da entweder so zu tun als gebe es das alles gar nicht und man erklärt das heute alles mit psychopathischen Therapien, und versucht mit Psychopharmaka zu helfen.
Plötzlich ist es kein Problem aus der geistlichen Sphäre, sondern ein medizinisches Problem, wo ja eigentlich nur Medikamente oder Therapien helfen können.
Überlegt einmal. Jemand sagt: “Ich bin tief betrübt, niedergeschlagen, Hoffnungslos” da kann man Trost in der Bibel suchen mit Psalmen und Texten wie Jakobus 5,13 „13 Leidet jemand unter euch Trübsal? Er bete. “ - Aber nun sagt jemand, er drückt sich modern aus, nicht mehr ich bin hoffnungslos, nein er sagt “Ich habe Depressionen” und plötzlich wird der Mensch zu einem medizinischen und nicht mehr zu einem seelsorgerlichen Fall. Plötzlich müssen Medikamente helfen und nicht mehr die Begegnung mit Jesus
4. Seelisches Leiden ist keine Besessenheit
4. Seelisches Leiden ist keine Besessenheit
Damit möchte ich aber keineswegs das Gegenteil sagen, dass alle psychischen Krankheiten bereits irgendwie eine Art Besessenheit ist. Obwohl hier offensichtlich etwas wie Epilepsie beschrieben wird, ist es eine besondere Epilepsie, denn der Junge ist außerdem taub und stumm, mitten in seinen epileptischen Anfällen, wirft er sich ins Feuer und Wasser (Mt 17,15).
Übrigens spricht die Bibel selbst davon, dass sie das unterschiedet, achtet mal auf die Formulierung in Matthäus 4,24 „24 Und die Kunde von ihm ging aus nach ganz Syrien; und sie brachten zu ihm alle Leidenden, die von mancherlei Krankheiten und Qualen geplagt waren, und Besessene und Mondsüchtige und Gelähmte; und er heilte sie.“ (Auflistung unterschiedliche Dinge, wobei mindestens zwei weitere Begriffe auch für seelische Leiden verwendet werden können)
—> Wir sollten auch nicht fürchten, dass irgendwie der Teufel auf uns überspringt. Schaut der Vater hatte die ganze Zeit einen schwer besessenen Jungen neben sich, das hat ihn nicht besessen gemacht.
—> Auf keinen Fall sollten wir allzu leichtfertig Urteile fällen oder für alles Erklärungen haben. Denn die Teufelsaustreibungen Jesu sind von besonderem heilsgeschichtlichem Stellungswert
5. Die Begegnung mit Jesus suchen
5. Die Begegnung mit Jesus suchen
Heute wird alles Unnormale, Unnatürliche beseitigt.
Einige Daten: Schätzungen gehen davon aus, dass mehr als 95% aller Schwangerschaften, in denen eine Trisomie festgestellt wird - abgetrieben werden - das heißt es gibt unter Christen 20 mal mehr Kinder mit Trisomie als in der umgebenden Gesellschaft.
Kann man die Kranken nicht beseitigen, dann sperrt man sie ein: In Deutschland befinden sich knapp 500.000 Betten in Krankenhäusern, aber 57.000 Betten Psychiatrischer Art - Etwa jeder 10 der in Deutschland behandelt wird, wird wegen psychiatrischen Krankheiten behandelt.
Unvergessen bleibt mir die Begegnung mit einem Komillitonen. Ich hatte einen kommilitonen, der aufgrund von Drogenmissbrauch anfing an Visionen und Wahnvorstellungen zu leiden, irgendwann lief er dann nackt durch Freiburg, rief “ich bin Jesus” und sprang in einen See. Er kam in die geschlossene Anstalt. Ich werde nie vergessen, wie gruselig es war, ihn zu besuchen. Er stellte uns manch einer seiner Genossen vor: Dieser erstach seine Mutter, dieser machte dies....
Ich will nicht sagen, dass die Arbeit damit leicht ist
Es war 1867 als man in Deutschland erkannt hat, das selbst die Niedrigsten der Gesellschaft das Evangelium brauchen. es war Friedrich Bodelschwingh der damals nach tiefem persönlichen Leid die Beth-El häuser gründetet, um schwer psychisch kranken Fürsorge und Barmherzigkeit entgegenzubringen. —> Buchempfehlung Edna Hong: Tal der Liebe.
6. Jesus - der Drachentöter
6. Jesus - der Drachentöter
Es gibt einen besonderen Grund, dass gerade in den Erzählungen um Jesus so eine starke Konfrontation mit dem Satan geschildert wird. Neben Saul, und vllt noch Abimelech kennt das Alte Testament Besessenheit nicht.
Aber kaum landen wir im Neuen Testament, finden wir Jesus im Kampf gegen die geballte Satanische Macht. Kaum getauft tritt Jesus in den Kampf mit dem Satan. Und anschließend sieht man seine Macht. Er muss nur auf die Bühne tretten und die bösen Geister rufen “Quäle uns nicht”. Er muss nur ein Wort sprechen und sie stürzen die Abhänge herab.
Es ist ganz wichtig, den Exorzismus den Jesus begeht, als einen seiner besonderen Dienste auf dieser Erde anzusehen.
7. Der Geistliche Kampf
7. Der Geistliche Kampf
Und wie kämpfen wir heute als Christen gegen den Satan. Ich denke, dass der Exorzismus auf Jesus und die Apostel beschränkt war.
Dafür gibt es zwei Gründe. Erstens: Das Neue Testament erwähnt nirgendwo die Gabe der Teufelsaustreibungen. Selbst in Texten wo es um Gaben geht, wie Zungenreden, finden wir nirgendwo so etwas wie die Gabe oder das Amt des Teufelsaustreibers.
Zweitens aber: Kennt die Bibel wohl den geistlichen Kampf mit der geistlichen Welt. Dafür müssen wir ja nur Epheser 6,12 LESEN „12 Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Fürstentümer, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Örtern.“
Und nun könnte man fragen, wie machen wir das. Aber die Bibel beantwortet uns das im Vers davor Epheser 6,11 „11 Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr zu bestehen vermögt gegen die Listen des Teufels.“
Schluss
Schluss
Im Mittelalter hatten die Menschen furchtbare Angst vor dem Teufel. Ja ihre Angst war so groß vor Teufel und Hölle, dass sie diesen mehr zu fürchten anfingen als Gott. Doch dann kam die Reformation. Wenn man Luthers Werke liest, merkt man wie er weiterhin ständig vom Teufel spricht, aber ganz anders auf eine Neue weise, denn der Teufel wird dem evangelischen Christen um so kleiner, je größer Christus wird:
In den Tischreden schildert er an einer Stelle:
“Ein anderes Mal hörte ich ihn auch über meiner Kammer im Kloster. Da ich aber merkte, dass es der Teufel war, ließ ich ihn poltern und schlief weiter.“
Текст и вступление
Текст и вступление
Луки 9:39:
«И вот, дух схватывает его, и он внезапно вскрикивает; и он терзает его, так что он испускает пену, и с трудом отходит от него, истязая его».
Это трудный текст, потому что он касается неприятной темы — одержимости. Я не могу сказать, что полностью понимаю эту тему, но, поскольку не хочу игнорировать сам текст, хочу поделиться некоторыми наблюдениями — из литературы, церковной истории и личного опыта, — чтобы немного встать рядом с ним и поучиться.
7 размышлений над трудным местом Писания
7 размышлений над трудным местом Писания
1. Боль отца о больном сыне
1. Боль отца о больном сыне
Эта история более подробно описана у Марка, где внимание сосредоточено на сомнениях отца. У Луки же акцент делается на его заботе об единственном сыне. Отец старается как можно точнее описать страдания ребёнка. Марк (9:18) добавляет нежную деталь: «и он иссыхает».
Мы можем лишь догадываться, какие надежды отец возлагал на этого сына — единственного, — но теперь он чувствует себя словно «поставленным на запасной путь».
(Дополнительно: выражение «поставить на запасной путь» я впервые услышал от Германа и Яэль Штамм — миссионеров из Швеннингена, служащих в Японии. Когда родился их третий ребёнок с синдромом Дауна и множественными заболеваниями, Герман в одной проповеди сказал, что они почувствовали себя будто отодвинутыми на запасной путь. Очень точное выражение, когда вся жизнь начинает идти в ритме больного ребёнка.)
То, что отец рассказывает Иисусу, — это по сути тщательное медицинское описание болезни. И это правильно. Мы тоже должны в наших молитвах за детей приносить их к Богу лично и подробно. Подробность здесь уместна: нужно открыто изливать печаль перед Богом и находить время, чтобы осмыслить происходящее.
2. Встречаются два единственных сына
2. Встречаются два единственных сына
Выражение, употреблённое в 38 стихе, подчёркивает, что это единственный сын у отца — тот же термин, что используется в Иоанна 3:16:
«Ибо так возлюбил Бог мир, что отдал Сына Своего Единородного, дабы всякий, верующий в Него, не погиб, но имел жизнь вечную».
Один Сын — в небесной славе, другой — разрушен и изнурён страданием.
Только что — гора Преображения, апокалиптический свет; а теперь — хаос и боль.
Пётр говорил: «Хорошо нам здесь быть» — теперь бы сказал: «Страшно здесь быть».
Встреча с Иисусом всегда страшна для Христа — Ему нечего от неё приобрести. Но для нас — всё на кону: если мы пропустим встречу с Иисусом, мы потеряем всё.
3. Сатана — не миф
3. Сатана — не миф
Освальд Сандерс написал небольшую книгу «Сатана — не миф», где подчёркивает, что дьявол — не просто фигура речи, а духовная реальность, личная злая сила.
Есть эпохи и культуры, где придают слишком большое значение невидимому миру, но в современном западном обществе, напротив, склонны отрицать всякую духовную реальность зла.
К. С. Льюис точно заметил:
«Есть два противоположных заблуждения относительно дьявола. Одно — вовсе отрицать его существование, другое — верить и чрезмерно им увлекаться. Сами дьяволы одинаково рады обоим ошибкам».
Наш текст показывает опасность обеих крайностей. Одни говорят: «Это не духовная проблема, а медицинская — нужно лечение и таблетки». И тогда исчезает духовная перспектива.
Подумайте: человек говорит «мне грустно, я подавлен» — и находит утешение в Писании: «Страдает ли кто из вас? Пусть молится» (Иакова 5:13).
Но стоит сказать: «У меня депрессия» — и всё превращается в медицинский случай, требующий медикаментов, а не встречи с Христом.
4. Душевная болезнь — не одержимость
4. Душевная болезнь — не одержимость
Но и обратная ошибка опасна — считать, что всякая психическая болезнь есть форма одержимости. Хотя в нашем тексте явно описаны симптомы, похожие на эпилепсию, это особая форма: мальчик также глух и нем, бросается в огонь и воду (Матфея 17:15).
Библия сама различает это. Посмотрите Матфея 4:24:
«И прошла о Нём молва по всей Сирии; и приводили к Нему всех страждущих, находящихся во власти различных болезней и недугов, и бесноватых, и лунатиков, и расслабленных; и Он исцелил их».
— перечислены разные категории страдающих.
Не нужно бояться, что «дьявол может перепрыгнуть на нас»: отец был рядом с одержимым сыном, но сам не стал одержимым.
Мы не должны спешить с выводами и объяснениями. Изгнания бесов у Иисуса имеют особое место в истории спасения.
5. Искать встречу с Иисусом
5. Искать встречу с Иисусом
Сегодня всё «ненормальное» стараются устранить.
По оценкам, более 95 % беременностей, при которых выявляют трисомию, заканчиваются абортом. Среди христиан детей с трисомией в двадцать раз больше, чем в остальном обществе.
Если больных нельзя устранить, их изолируют: в Германии около 500 000 больничных коек, из них около 57 000 — в психиатрии. Каждый десятый госпитализированный — по психическим причинам.
Помню однокурсника, который после употребления наркотиков стал страдать от видений и бреда. Он бегал голый по Фрайбургу, кричал: «Я — Иисус!» и прыгнул в озеро. Его поместили в закрытую клинику. Страшно было его навестить: он представлял нас другим пациентам — «этот зарезал мать, этот сделал то...»
В 1867 году в Германии осознали, что даже самые «низкие» в обществе нуждаются в Евангелии. Фридрих Бодельшвинг после тяжёлых личных испытаний основал дома Бет-Эль, чтобы проявить заботу и милосердие к психически больным.
→ Рекомендую книгу Эдны Хонг «Долина любви».
6. Иисус — победитель дракона
6. Иисус — победитель дракона
Не случайно именно в повествованиях о Иисусе встречается столько столкновений с сатанинской силой. В Ветхом Завете почти нет примеров одержимости (можно вспомнить Саула, Авимелеха).
Но в Новом Завете Иисус сразу вступает в борьбу с дьяволом: после крещения — искушение в пустыне. И дальше — повсюду власть Христа: стоит Ему появиться, и злые духи кричат: «Не мучь нас!» Одно слово — и они бегут в пропасть.
Изгнание бесов — особая часть служения Иисуса на земле.
7. Духовная брань
7. Духовная брань
Как же мы, христиане, сегодня боремся с сатаной? Я считаю, что изгнание бесов было ограничено служением Иисуса и апостолов.
Есть две причины:
Новый Завет нигде не говорит о «даре изгнания бесов». Даже там, где упоминаются дары (например, говорение на языках), этого нет.
Зато Писание ясно говорит о духовной брани.
Ефесянам 6:12:
«Потому что наша брань не против крови и плоти, но против начальств, против властей, против мироправителей тьмы века сего, против духов злобы поднебесных».
И способ борьбы дан в предыдущем стихе — Ефесянам 6:11:
«Облекитесь во всё оружие Божие, чтобы вам можно было стать против козней диавольских».
Заключение
Заключение
В Средние века люди ужасно боялись дьявола. Страх ада и дьявола стал сильнее страха Божьего. Но затем пришла Реформация.
Читая Лютера, видно, что он часто говорит о дьяволе, но по-новому: чем больше Христос, тем меньше дьявол.
В «Беседах за столом» он рассказывает:
«Однажды я услышал его (дьявола) над своей комнатой в монастыре. Но когда понял, что это дьявол, я дал ему шуметь и продолжил спать».
