Tankstellen und Eheringe

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Transcript

Rückblick

Anfang September ereignete sich das tödliche Attentat auf den US-amerikanischen politisch- religiösen Aktivisten Charlie Kirk. Nun stehen dort seine Frau und seine Kinder alleine da ohne ihn. Für die Frau ist das eine Hiobsbotschaft. Dass ist nun der Punkt, an dem gezweifelt werden kann: Was haben wir nun davon? War die ganze Sache das Opfer wert? Vor zwei Monaten waren wir in Nehemia 4 mit dem Titel Anfeindungen und Rückschläge im Glauben.
Genau dass ist die Situation des Volkes Israel in Nehemia 4: Sie Sorgen erdrücken einen, der Feind droht einem den Tot an, und die Gesellschaft verhöhnt einen für seinen Glauben!
An dem Punkt, sollten wir eigentlich zerbrechen: Aber Nehemia sagt: Vertraut auf den Herrn! Wachet und Betet! Es gibt von der Trauerfeier einen Ausschnitt der in allen Großen Medien gezeigt wurde: Wir blenden den einmal ein.
(Video 30 Sekunden) Diese Frau Vergibt dem Mörder ihres Mannes: denn sie Schaut auf das Kreuz, und die Vergebung und Gnade, die sie erfahren hat: und das gibt ihr Stärke; Und auf der Anderen Seite, sehen wir den US-Präsident der es genau anders macht: Hass gegen den Feind, und Verachtung: Nicht Gott streiten lassen; sondern selber Kämpfen aus Hass heraus!
Soviel zur Zusammenfassung Anfeindungen und Rückschläge im Glauben.

Einleitung

Nun ist Heute Erntedankfest, und eigentlich ein Anlass, wo man nicht einfach so Nehemia betrachtet. Und eigentlich, sollte ich Heute gar nicht Predigen: Ich schaue in unseren Prediger Plan und sehe: Alles Klar den Sonntag kann ich nicht, am 05. ist Erntedankfest und Kinderwoche geht auch nicht: ja der 12. ist ein ganz normaler Sonntag: Bis ich in die Ankündigungen gruppe reinschaue und sehe, huch da stimmt was nicht, der 12. ist doch Erntedankfest.
Dann dachte ich, ich muss die Nehemia Reihe unterbrechen, und mit ein Passendes Thema aussuchen zu Erntedank. Aber ich hatte schon die Ersten Vorbereitungen zu Nehemia teil 5 vorgenommen. Und dann Las ich das Kapitel erneut und dankte Gott, dafür dass Nehemia Kapitel 5 genau zu Erntedank passt!

Der Grund unserer Dankbarkeit

Ich hoffe das ihr die Lieder nicht einfach nur Mitsingt; sondern aus euch heraus dem Herrn singt. Ich will mit euch zusammen auf das Heutige Thema kommen. ihr dürft jetzt reinrufen, grundsätzlich gibt es auch keine Falschen Antworten. Meine Frage ist genau die: Was ist der Grund, die Ursache deiner Dankbarkeit?:
Lied “liegt in dir, o Gott” “Dein Sohn hat der Welt das Heil gebracht.”
Was ist nun die Folge / Das Resultat aus dieser Dankbarkeit in deinem Leben?:
“Dein Sohn...gab unsrem Leben einen Sinn und ein Ziel”
In erster Linie kommt unsere Dankbarkeit aus dem Erlösungswerks Jesu: das Erntedankfest ist so der verlängerte Arm des Abendmahls (Lukas 22,19). Ohne das Gedächtnis ans das Fleischwerden Gottes, und sein Blutvergießen am Kreutz für unsere Sünden, kannst du das Erntedankfest nicht gänzlich begreifen und Feiern!
Nun ist heute nicht das Dankfest; sondern das Erntedankfest. Wir danken Gott für alles was er uns darreicht, für den Reichtum den wir haben. Also für unseren Besitz: Unser Grundstück unser Haus unsere Wohnung, unser Auto, unsere Finanzielles Polster.
Wenn wir nun die Ernte: unser hab und Gut: und den Grund unserer Dankbarkeit zusammen führen: Was ist nun die Anwendung auf unser Hab und Gut was wir haben: Wie gehen wir jetzt Praktisch Dankbar mit unserem Hab und Gut um?:

Der Reiche Kornbauer

Lukas 12,16–22 ELB 1905
16 Er sagte aber ein Gleichnis zu ihnen und sprach: Das Land eines gewissen reichen Menschen trug viel ein. 17 Und er überlegte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Denn ich habe nicht, wohin ich meine Früchte einsammeln soll. 18 Und er sprach: Dies will ich tun: ich will meine Scheunen niederreißen und größere bauen, und will dahin all mein Gewächs und meine Güter einsammeln; 19 und ich will zu meiner Seele sagen: Seele, du hast viele Güter daliegen auf viele Jahre; ruhe aus, iß, trink, sei fröhlich. 20 Gott aber sprach zu ihm: Du Tor! In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern; was du aber bereitet hast, für wen wird es sein? 21 Also ist der für sich Schätze sammelt, und ist nicht reich in Bezug auf Gott. 22 Er sprach aber zu seinen Jüngern: Deshalb sage ich euch: Seid nicht besorgt für das Leben, was ihr essen, noch für den Leib, was ihr anziehen sollt.
Dankbarkeit ist nicht gleich Dankbarkeit! Wir müssen unterscheiden, dass der Man der Reiche Kornbauer, der war sicherlich auch auf eine Art dankbar, er war dankbar, dass er jetzt so viel hatte. Er war so Fröhlich, der hatte bestimmt so viele Emotionen, dass er sich jetzt auf seine Faule Haut legen konnte. Er hat sich sicherlich gefreut auf einen langen Urlaub. Ist das die Dankbarkeit die wir an Erntedankfest haben sollen?; oder ist die Dankbarkeit diese, dass wir dankbar sind für die Verantwortung, die Gott uns gegeben hat, für die Dinge, die er uns zur Verfügung stellt. Dafür sind wir Verantwortlich, und dann bedanken wir uns bei Ihm, dass er uns Dinge gibt, dass wir Ehre haben Verwalter zu sein. Und nun sollen wir Treu sein in der Verantwortung! Das wir seine Güter für Ihn einsetzen können: Dabei geht es nicht um unser Reich; sondern den Bau des Reiches Gottes. Die Praktische Anwendung sollte nicht so aussehen wie beim Kornbauern aus dem Gleichnis:

Überleitung zu Nehemia

nun haben wir den Grund unserer Dankbarkeit verstanden, auch den Bezug zu den dingen die Gott uns reichlich schenkt! Wir sind Dankbar für die Verantwortung die Gott uns über den Besitz anvertraut.
Aber ihr Lieben!: Solange alles gut läuft, solange ich nur bekomme und das dem Herrn gebe was ich verkraften kann: Sagen wir vielleicht das wir Dankbar sind: Sagen wir vielleicht das wir unserer Verantwortung vor dem Herrn mit aus voller Kraft nachkommen wollen!
Wir wollen aber sehen, wo das bei bei uns eine Grenze erreichen kann, an der wir brechen können:
Wie weit ist das Volk Israel bereit zu Opfern: Ich will uns eine Zusammenfassung des Kapitels vorlesen:
Kommentar zum Alten Testament 4. Innere Probleme und Sozialreformen (Kap. 5–6)

5,1–7

Man kann das Kapitel in drei Überschriften einteilen: Die Not des Volkes, Die Sozialreform, Die Zurechtweisung
Ich Werde das Thema Zurechtweisung an anderer Stelle noch einmal aufgreifen, weil Nehemia viel zurechtweisen musste: Und will unsere Aufmerksamkeit auf die Not des Volkes lenken.
Jetzt könnt ihr fragen: ”Marc, wie willst du das Erntedankfest, mit mit dem Missbrauch des Volkes Israel durch die Reichen, in Verbindung bringen? Was hat das damit zu tun?”
Lasst uns den Abschnitt anschauen 1-6: Versucht das zu betrachten aus der Perspektive des Erntedankfestes:
Nehemia 5,1–6 SLT
1 Es erhob sich aber ein großes Geschrei des Volkes und ihrer Frauen gegen ihre Brüder, die Juden. 2 Und etliche sprachen: Wir, unsere Söhne und unsere Töchter sind viele; und wir müssen uns Getreide beschaffen, damit wir zu essen haben und leben können! 3 Andere sprachen: Wir mussten unsere Äcker, unsere Weinberge und unsere Häuser verpfänden, damit wir Getreide bekommen in der Hungersnot! 4 Etliche aber sprachen: Wir haben uns Geld leihen müssen auf unsere Äcker und unsere Weinberge, damit wir dem König die Steuern zahlen können. 5 Nun sind ja unsere Brüder vom gleichen Fleisch und Blut wie wir, und unsere Kinder sind wie ihre Kinder. Und siehe, wir müssen unsere Söhne und unsere Töchter in die Leibeigenschaft bringen, und von unseren Töchtern sind schon etliche zu leibeigenen Mägden geworden, und es steht nicht in unserer Macht, es zu verhindern, da ja unsere Äcker und Weinberge bereits anderen gehören! 6 Als ich aber ihr Geschrei und diese Worte hörte, wurde ich sehr zornig.
Was ist der Hintergrund dieser Not: man könnte meinen, dass es nur die erwähnte Hungersnot war, die das Volk dazu brachte alles zu verkaufen, sogar Ihre Kinder; Wir wissen aber, dass das Volk im Ganzen dazu entschlossen hat, Dem Herrn in erster Linie zu verpflichten, und dass der Dienst für den Herrn die schwer belastet, und ihre Arbeitszeit komplett beansprucht! Diese Notlage, erleiden sie: Weil sie Gottes Auftrag ausführen wollen!

Tankstellen und Eheringe

Und ihr Lieben: Jetzt fast zum Schluss kommen wir zur eigentlichen Überschrift der Predigt:
In der Kaufmannsschule hatten wir den begriff der unelastischen Nachfrage: Per Definition: Eine unelastische Nachfrage zeichnet sich durch keine bis geringe Veränderungen der verkauften Menge bei Preisveränderungen aus. Preiserhöhungen führen also nur zu einem vergleichsweise geringen Rückgang, Preissenkungen nicht zu einer starken Zunahme der Nachfrage.
Dass sind Produkte, auf die sind wir angewiesen. Wir haben das in den Corona Zeiten ganz stark gemerkt, im Supermarkt, an der Zapfsäule: Selbst wenn dinge teuer werden, dann kaufen wir sie Trozdem, weil wir darauf angewiesen sind! Wir kaufen obwohl der Preis hoch ist! Deswegen der erste Begriff: die Tankstelle
Wir sehen bei den Gläubigen Israeliten, die die Mauer bauten, voll und ganz für den Herrn gebrannt haben, für den Auftrag Gottes: Denen war es so viel wert Gottes Auftrag auszuführen, dass sie den Preis bezahlt haben, der gefordert wurde. Sie haben geopfert, nicht Tiere im Tempel; sondern hier ihr hab und Gut geopfert in dieser schwierigen Wirtschaftslage, bis zu den eigenen Kindern!
Bei welchen Preis, der im Bild gesprochen an der Zapfsäule steht, bist du bereit trotzdem noch zu Zahlen?! Ihr Lieben, es ist nicht so, dass wir Heute etwas hierhinbringen als Opfer, was uns gehört, um es Gott abzugeben: Weil es gehört nicht uns!; Es geht darum, dass wir dem Herrn das geben, was Ihm sowieso schon gehört!!
Deswegen ist es auch kein richtiges Opfer von uns, wenn wir dem Herrn unsere Finanzen überlassen, oder unsere Zeit zur Verfügung stellen; Es ist kein Opfer sondern eine Erkenntnis: Die Erkenntnis und eine Entscheidung das alles was ich habe, einschließlich meiner gesamten Lebenszeit dem Herrn zur Verfügung steht, AMEN!

Wir haben keinen Anspruch auf irgendetwas!

Ihr lieben, wir sehen: Nehemia sagt: Nehemia 5,8
Nehemia 5,8 SLT
8 und sprach zu ihnen: Wir haben unsere Brüder, die Juden, die an die Heiden verkauft waren, soweit es uns möglich war, losgekauft; ihr aber wollt sogar eure eigenen Brüder verkaufen? Sollen sie sich etwa an uns verkaufen? Da schwiegen sie und fanden keine Antwort.
Wir erinnern uns: Das ganze Volk war unter der Knechtschaft des Persischen Reiches: sie hatten Garnichts. Sie konnten nichts dazu beisteuern, dass Gott sie wieder Befreit! Sie hatten Null: und alles ab dem Zeitpunkt der Befreiung aus der Gefangenschaft ist einfach nur Gnade!! Jeder Besitz, jeder (Euro) den sie abkamen ab dem Punkt Null, war einfach nur Gnade, und wurde ihnen von Gott ermöglicht!! Auch wenn sie dafür hart gearbeitet hatten, so war es Gott der ihnen überhaupt die Möglichkeit gab!

Bist du bereit, das Letzte dem zu geben, wem es gehört?

und damit möchte ich zu dem zweiten Wort heute kommen: dem Ehering
Der Ehering, ist ja etwas traditionelles Es gibt mindestens zwei Anwendungen für diesen Ring: Ruft mal rein: Was ist die Tradition hinter dem Ring: 1. Ring ist endlos, und symbolisiert das Eheversprechen mit der Bedingungslosen Liebe 2. Der Notgroschen wenn alle stricke reisen, kann ich das Gold eintauschen.
Wenn wir auf das Kreuz schauen, dann sehen wir, dass wir genauso wie das Volk Israel damals, nicht dazu beisteuern konnte für seine Befreiung: auch wir kein bisschen dazu beigesteuert haben, dass der Herr auf diese Erde kam, in die Soziale Not unserer Welt hineingeboren, ein Leben gelebt als unserer Diener! Der Schlimmsten Tod starb, und zudem Alle Sünden der Welt Bezahlt hat am Kreuz: Den Weg frei gemacht hat, damit wir zu Gott kommen können, und statt auf Ewig in Qualen verloren zu gehen; Steht uns nun das Tor zur Herrlichkeit bereit.
Wenn wir uns das Anschauen / Wenn wir diese Perspektive einnehmen: dann kannst du nicht sagen das irgendetwas auf dieser Erde sich lohnt; Außer dem Herrn Voll und ganz nachzufolgen: Und dann ist es nichts im Vergleich Ihm auch das Hier: das Letze zu geben!
Leute! Wenn wir das sehen, dann ist Heute nicht nur Erntedankfest; sondern ein Jubelfest: Wenn wir auf das Kreuz blicken, und uns erinnern was er für uns getan hat: dann müssen wir niederknien und Ihn loben und anbeten
Und damit möchte ich abschließen wieder mit einem Psalm: Ich könnte fast jeden Psalm dafür aussuchen, aber ich habe Psalm 95,1
Psalm 95,1 ELB 1905
1 Kommet, lasset uns Jehova zujubeln, lasset uns zujauchzen dem Felsen unseres Heils!
Psalm 95,6-7
Kommt, lasst uns nierderfallen, uns vor Ihm verneigen, lasst uns niederknien vor dem HERRN, unserem Schöpfer. Denn er ist unser Gott, wir sind das Volk seiner Weide, die Herde, von seiner geführt.
AMEN
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