Das Wesen der Liebe: Ein Zeichen der Kinderschaft Gottes (2)
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Das Wesen der Liebe: Ein Zeichen der Kindschaft Gottes
Das Wesen der Liebe: Ein Zeichen der Kindschaft Gottes
Einleitung:
Einleitung:
Stell dir vor, du stehst in einer ganz gewöhnlichen Situation:
Eine ältere Frau steht an der Supermarktkasse. Ihr Wagen ist gefüllt. Als sie zur Geldbörse greift, wird sie plötzlich still – sie sucht, tastet, blickt unsicher. Schließlich sagt sie leise: „Es tut mir leid … ich habe mein Portemonnaie vergessen. Ich lasse alles hier.“ Hinter ihr steht ein Mann, vielleicht Mitte vierzig. Er schaut kurz, dann sagt er ruhig: „Kein Problem – ich übernehme das.“ Er bezahlt, lächelt freundlich – und ehe die Frau etwas erwidern kann, ist er schon hinausgegangen. Ein Moment, kaum zwei Minuten. Aber in diesem Augenblick steckt etwas Großes: Liebe, die nicht fragt, was sie zurückbekommt. Liebe, die sieht – und handelt. Genau von dieser Liebe spricht Johannes in unserem Predigttext.
Er fasst das Evangelium in einem Satz zusammen:
1. Johannes 3,11 „Denn das ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt: Wir sollen einander lieben“
Johannes schreibt an Christen, die in einer Welt leben, in der der Glaube bedroht ist – durch Spaltung, Irrlehre, Gleichgültigkeit. Und mitten in all dem erinnert er sie an das Herzstück des Glaubens: die Liebe. Nicht als Gefühl, sondern als Kennzeichen des neuen Lebens aus Gott. Nicht als moralische Pflicht, sondern als Frucht des Geistes. Darum wollen wir gemeinsam fragen:Was bedeutet es, „einander zu lieben“? Wie sieht das konkret aus? Und wie kann diese Liebe unser Leben prägen?
Hauptteil:
Hauptteil:
1. Liebe contra tödlichen Hass
1. Liebe contra tödlichen Hass
1. Johannes 3,11–15 “Denn das ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt: Wir sollen einander lieben und nicht wie Kain handeln, der von dem Bösen stammte und seinen Bruder erschlug. Warum hat er ihn erschlagen? Weil seine Taten böse waren, die Taten seines Bruders aber gerecht. Wundert euch nicht, Brüder und Schwestern, wenn die Welt euch hasst! Wir wissen, dass wir aus dem Tod in das Leben hinübergegangen sind, weil wir die Brüder lieben. Wer nicht liebt, bleibt im Tod. Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Menschenmörder und ihr wisst: Kein Menschenmörder hat ewiges Leben, das in ihm bleibt.”
Er bringt auch direkt eine Verbindung zum Alten Testament. Er sagt uns wie wir nicht sein sollen. Kain ist kein gutes Vorbild für uns, er wird uns als ein Bild für Bruderhass geliefert. Ein Bild für die Auswirkung echten unglaubens.
Was war der Grund für seinen Hass? Was hat ihn so rasend gemacht? Kain hat Gott ein Opfer dargebracht. Als Landwirth, waren das der Ertrag aus seinem Feld.
Er hat das Opfer als erster dar gebracht.
Er hat dieses Opfer dem einzig wahren Gott dar gebracht.
Danach sehen wir, dass Abel das selbe tat, mit einem Tier, denn er hatte Vieh.
Gott hat allerdings nur das Opfer von Abel akzeptiert. Kain wurde darauf hin sauer, hat auf den Boden geschaut, also weg von Gott und hat Abel dann erschlagen. Die Sünde hat Fuß gefasst und ihre zerstörerische Wirkung entfaltet.. Johannes sagt uns, was seine Motivation war “Seine Taten waren böse” - “die seines Bruder aber gerecht”… Naja, was sollen wir damit anfangen?
Ungerechte Taten entspringen aus dem Unglauben. Gerechte Taten entspringen aus Glauben. Das war der Gravierende Unterschied. Gerechte Taten = Geschwister Lieben. Darin zeigt es sich als erstes, was im Herzen verborgen ist.
Aber warum war das jetzt Grund genug, dass Kain so sauer wurde? Lasst uns nochmal zu dem Prinzip Licht und Finsternis zurück gehen. Die Finsternis und das Licht können keine Gemeinschaft haben. Denn da wo das Licht hinscheint, muss die Finsternis fliehen. Wenn wir nun im licht wandeln, Kinder Gottes sind, führen wir ein gerechtes Leben, indem wir in Jesus und in der Liebe bleiben.
Ein solches Leben strahlt in das Leben der anderen hinein und sie werden damit konfrontiert. Sie merken, dass ihre Taten Finster sind, sie wollen aber nicht, dass ihre Werke aufgedeckt werden, deswegen wollen sie die Quelle des Lichts vernichten. In diesem Fall war es eben so, dass das Gerechte Leben Abels, die Ungerechtigkeit Kains aufgedeckt hat.
Seine Egoistischen Motive, seinen Unglauben, seinen Hass und seinen Neid. Anstatt sich selbst zu prüfen und sein Herz zu hinterfragen, muss dieses Licht ausgelöscht werden und er ermordet ihn, weil er ihn hasst. Wir merken bei Kain auch, dass er Gott nicht kannte. Sünde konnte bei seinen Eltern auch nicht mit Blätter bedeckt werden. Es brauchte ein Opfer. Es brauchte Blut. Das übrigens ist ein Bild auf Christus, das einzig gültige und Wahre Opfer, durch das unsere Sünden vergeben werden konnte. Kains Opfer war ohne Blut, was bezeugt, dass er zu diesem Zeitpunkt Gott nicht wirklich kannte.
Genau dieses Prinzip wendet Johannes nun auf Menschen an, die in der dieser finsteren Welt des Satans gefangen sind an und sagt uns: Euer Leben ist Heilig, weil ihr Gottes Kinder seid. Das wird Wirkung in dieser Welt haben und die Welt wird es nicht ertragen, sie wird euch dafür hassen. Sie wird euch verfolgen und euch töten wollen.... nicht so eine Positive Perspektive die wir haben oder??
Naja, doch, denn wir haben eine Gewissheit. Wir sind aus der Finsternis heraus gekommen, aus dem Tod, in das Leben übergegangen, es hat ein Herrschaftswechsel stattgefunden und unsere Perspektive ist nun nicht mehr irdisch, sondern Himmlisch. Unsere Hoffnung ist Jesus Christus der auf dem Thron beim Vater sitzt und für unser ungerechtes Leben bezahlt hat, damit wir unwürdige und sündhafte Menschen gerecht vor Gott stehen können, allein aus Glaube an das Werk Jesu Christi! Die Gnade ist so unfassbar groß. Und diese Gewissheit wird uns bestätigt, dadurch, dass wir unsere Brüder lieben. Die Liebe unterstreicht, dass wir Kinder Gottes sind und wirklich ewiges Leben haben.
Umgekehrt ist es dann so, dass wenn wir nicht Lieben, wir im Tod geblieben sind, wir sind dann keine Kinder Gottes. Wir hassen das Licht, Jesus selbst ist nicht unser Herr, er ist nicht unser Retter und da ist es auch völlig egal, was wir behaupten. Wenn wir ständig Neid, Wut und Zorn gegenüber unseren Glaubensgeschwistern haben, so sind wir nicht aus Gott geboren! Sind wir Kinder Gottes, werden wir solche Momente Überwinden, denn die Liebe Gottes, die in unsere Herzen ausgeschüttet worden ist, ist eine Liebe die überwindet!
Johannes macht es nochmal ganz deutlich. Den Bruder zu hassen ist das gleiche wie ihn zu ermorden. Gott sieht darin keinen Unterschied, egal ob du es tust oder nicht. Die Ursache des Mordes war der Hass. Dieser Neid. Diese Verbitterung. Deswegen stellt sich hier die Frage, wie sieht es in deinem Leben aus? Wie stehst du zu Jesus und zu den Gläubigen?
Wenn du anhaltend Negative Gedanken und Emotionen gegenüber deinen Glaubensgeschwister hast, Tue Buße! Geh zum Kreuz und lass dich reinigen von dem Blut Jesu! Denn weißt du was. Du hasst ein Kind Gottes und somit auch den Vater! Kehre um und lass dich versöhnen mit Gott! Erfahre diese Wunderbare, selbstlose, aufopfernde Liebe Gottes die er in seinem Sohn bewiesen hat. Lass sie in dein Herz kommen, dich erfüllen und teile Sie weiter aus.
2. Praktische, selbstlose Liebe
2. Praktische, selbstlose Liebe
1. Johannes 3,16–18 “Daran haben wir die Liebe erkannt, dass er sein Leben für uns hingegeben hat. So müssen auch wir für die Brüder das Leben hingeben. Wenn jemand die Güter dieser Welt hat und sein Herz vor dem Bruder verschließt, den er in Not sieht, wie kann die Liebe Gottes in ihm bleiben? Meine Kinder, wir wollen nicht mit Wort und Zunge lieben, sondern in Tat und Wahrheit.”
Die Liebe Gottes ist durch das Werk Jesu Offenbart das stellt Johannes nun als Krassen Kontrast zu Kain auf. Das handeln eines ungerechten im Hass und das handeln des einzig gerechten in absoluter Liebe. Darin strahlt die größte Herrlichkeit Gottes in diese Welt, indem der Vater, das Kostbarste, seinen Sohn, gegeben hat. Er ist unsere Sühnung, Er hat den Preis bezahlt, aus Liebe. Weil Gott uns so sehr liebt und wir Gemeinschaft mit ihm haben, aus ihm sind und in ihm bleiben, kann das nicht Wirkungslos in unserem Leben bleiben.
Jesus gebietet uns. Liebt einander. Dient einander. erbaut einander. Weil er deine Geschwister liebt. Weil er dir den Heiligen Geist gegeben hat, die Liebe Gottes wurde in dein herz ausgeschüttet, deswegen müssen auch wir so Lieben wie Gott und auch so handeln wie Jesus und unser Leben hingeben, für unsere Geschwister. Ihr Lieben, Gott fordert uns nicht zu einer Liebe heraus die von dieser Welt ist. Er fordert uns zu einer Liebe heraus die himmlisch ist, genau deswegen fordert uns dieser Maßstab so heraus. Pfingsten ist geschehen, damit Gott die Gemeinde eben dazu befähigen kann. zu Lieben...
Was bringt es, wenn du die Welt besitzt und alles für dich behältst? Wie kannst du so viel besitzen und alles für dich behalten, wenn du Glaubensgeschwister in Not leiden siehst? Wie kann die Liebe Gottes dann in dir bleiben? Jakobus formuliert es ähnlich wie Johannes.
Was nützt es, meine Brüder und Schwestern, wenn einer sagt, er habe Glauben, aber es fehlen die Werke? Kann etwa der Glaube ihn retten? 15 Wenn ein Bruder oder eine Schwester ohne Kleidung sind und ohne das tägliche Brot 16 und einer von euch zu ihnen sagt: Geht in Frieden, wärmt und sättigt euch!, ihr gebt ihnen aber nicht, was sie zum Leben brauchen – was nützt das? 17 So ist auch der Glaube für sich allein tot, wenn er nicht Werke vorzuweisen hat. Jak 2,14–17.
Jakobus sagt uns ganz eindeutig. Ein Glaube ohne Werke nützt nichts, denn er ist tot. Es geht um Werke der Barmherzigkeit, die aus dem Glauben entspringen und aus der Liebe getrieben sind. Wenn du behauptest, dass du an Gott glaubst, dass Jesus dein Retter ist und du aus Gott geboren bist, dann zeigt sich das in deiner Liebe zu Gott und zu deinen Geschwistern.
So sagt Johannes hier. Wir wollen nicht nur mit Wort und Zunge lieben, sondern in Tat und Wahrheit, genauso wie Jesus es getan hat. Er ist unser Perfektes Vorbild. So zu handeln, so zu sein wie er, ist unser Ziel und das hat Johannes hier im blick.
Also… dieser Text macht was mit mir. Denn wie oft bin ich nicht bereit so zu leben wie Jesus. Wie oft versage ich und denke Egoistisch, anstatt mein leben für meine Geschwister zu geben, die gerade Hilfe brauchen. Anstatt ihnen mein letztes Hemd zu geben, nehme ich es vielleicht noch von ihnen weg. Ich bin so eine Baustelle. So ein Versager.
Wie ist es bei euch? Wenn ihr durch die Reihen blickt, was sind eure Gedanken?
- Bei wem seid ihr gleichgültig? „Ich will meinen Bruder ja nicht töten… aber er ist mir egal” - damit ist es dir egal, ob er lebt oder nicht….
- Wen ignoriert ihr? - „Ich hasse ihn nicht, aber seine Art, damit komme ich einfach nicht klar” - Wirklich? Seine Gefühle sind die scheinbar egal.
- Bei wem seid ihr auf Abstand? „Er hat mich verletzt und deswegen muss ich auf Abstand bleiben” - OK, und diese Distanz löst die Probleme? Oder führt es eher zur Verbitterung, Verleugnung und Lästerung der Person?
Diese Ausprägungen können Reaktionen zum Selbstschutz sein oder aus einer Überforderung resultieren. Wenn es aber bewusste Haltungen sind, bewusste Entscheidungen, die sich gegen einen Menschen richten sind das und noch mehr Formen des Hasses, die uns abhalten an unserem Nächsten Werke der Barmherzigkeit zu vollbringen und somit Mord an Glaubensgeschwister.
Wisst ihr, Gott sagt uns „In meiner Familie gibt es ein solches verhalten nicht!” Gottes Erwartung an uns ist Liebe, ungeheuchelt, echt. Deswegen richtet euer Herz darauf aus, bleibt in der Liebe und entscheidet euch dafür!
Denn es geht hier nicht um eure Gefühle! Es geht nicht darum wen ihr gut riechen könnt! Unsere Kindschaft offenbart sich an der Liebe unter uns! Was für ein Zeugnis geben wir, wenn ihr Sonntag für Sonntag das Evangelium hören aber unsere Herzen nicht dahinter stehen. Dann ist die Predigt nichts Wert. Dann ist euer Bekenntnis nichts wert, wenn die Liebe nicht da ist. Wir müssen unser Herz prüfen! Denn wenn die Liebe für unsere Geschwister nicht da ist, ist unser Herz nicht von der Liebe Jesu erfüllt!
Deswegen lasst uns Aktiv sein. Geht auf die Menschen zu, lernt sie kennen. Betet für sie. Gibt es Streit oder Spannungen? Geht in Liebe aufeinander zu und versöhnt euch mit einander. Entscheidet euch für die Liebe, denn dazu hat Jesus uns berufen. Dies hat Jesus uns geboten, denn wir alle gehören zur Familie Gottes, egal wie komisch und unterschiedlich wir manchmal auch sind. Lasst euch erfüllen von der Liebe Jesu und seid Gewiss, er arbeitet.
Es ist hart. Es ist schwer und ich Liebe Johannes dafür, dass er so schwarz weiß ist.
Doch meine Hoffnung ist, dass Jesus mich nicht fallen lässt. Er führt mich immer wieder dazu, dass ich das erkennen darf und es bekennen darf und immer wieder weiß ich, er ist treu und gerecht, dass er mir meine Schuld vergibt und mich reinigt von aller Ungerechtigkeit.
Er ist es, der mich Gerecht vor Gott stehen lässt und er ist es, der mich wieder aufrichtet und mir die Kraft gibt weiter zu machen. Er gibt mir Hoffnung, Zuversicht und Kraft, mich neu für die Liebe zu entscheiden und diese Lügen Gebäude des Satans niederzureißen, durch die Wahrheit die er uns hinterlassen hat. Jesus hat gesiegt! Der Satan hat keine Macht mehr!
3. Zuversicht durch gelebte Liebe
3. Zuversicht durch gelebte Liebe
1. Johannes 3,19–22 “Und daran werden wir erkennen, dass wir aus der Wahrheit sind. Und wir werden vor ihm unser Herz überzeugen, dass, wenn unser Herz uns verurteilt, Gott größer ist als unser Herz und alles weiß. Geliebte, wenn das Herz uns aber nicht verurteilt, haben wir gegenüber Gott Zuversicht; und alles, was wir erbitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und tun, was ihm gefällt.”
So schwarz Weiß Johannes in diesem Brief auch ist, merkt man auch immer wieder, was für ein Hirte und Seelsorger in ihm steckt. Er weiß ganz genau, dass mit seinen Aussagen viele zu kämpfen haben, denn dieser Maßstab ist für einen Menschen hoch. Er blickt auf das Ziel und sieht wie es sein muss. Doch weiß er ganz genau, dass das Leben im Fleisch oft anders ist.
Genau das will Johannes in den nächsten Versen nochmal bearbeiten! Wenn du ein Kind Gottes bist und dein Herz dich verklagt, Gott kennt dein Herz. Doch Gott ist größer als dein Herz. Gott kennt dein Ringen und er leidet mit. Und weißt du was. Ich weiß nicht in welchen Kämpfen du steckst. Eines aber weiß ich. Die Sünde ist nicht mehr dein Problem! Das Problem der Sünde ist am Kreuz gelöst worden!
Jesus ist dafür gestorben und zwar vollkommen. Glaubst du an Jesus, so ist dir seine Gerechtigkeit zuteil geworden. Durch Glaube wurde dir die Rettung zugeteilt! Ein neues Wesen unter einer neuen Herrschaft! DU bist kein Sklave der Sünde mehr! Er hat das Problem gelöst und dich befähigt! Unser Problem heute ist allzu oft unser Unglaube. Unser Herz. Unsere alten Gewohnheiten.
Das Herz sorgt einmal dafür, dass wir unsere Geschwister nicht Lieben, dass wir sündigen und dann klagt es dich auch noch an. Es ist tückisch und unberechenbar. Doch weißt du, Gott versteht dich, denn er wurde Mensch in Jesus Christus und hat all deine Kämpfe auch gekämpft, jedoch ohne Sünde. Weil er in dir lebt, weil sein Wesen in dir wohnt, kannst du mehr sein als ein Überwinder! Du kannst in diesen kämpfen triumphieren!
Auch wenn dein Herz komisch ist. Komm zu Jesus wie du bist, denn bei ihm musst du nicht bleiben wie du bist. Gott ist Größer, Gott ist mächtiger und seine Gnade ist jeden morgen neu! Er kennt dein Problem und er selbst ist die Lösung. Deswegen können wir unser Herz vor Gott zur Ruhe bringen. Bei ihm kann das Gewissen aufhören zu klagen. Denn keine Schuld kann uns jemals von der Liebe Gottes trennen, weil Jesus dafür gezahlt hat.
Das ist eine Zuversicht, die aus dem Leben in der Liebe kommt, denn Gott ist die Liebe, deswegen bleibt in ihm! Lasst euer Gewissen reinigen von dem Herrn, denn er hat gezahlt! wachst in dieser Gewissheit. Das Werk Jesu allein reicht aus und es trägt folgen in deinem Leben. Nimm es an. Lauf zum Kreuz. Gebe dich völlig hin. Lebe in dem Gehorsam, weil du Gott liebst. Doch nicht aus deiner Kraft, vielmehr aus seiner Kraft. Lass Jesus deine Stärke sein! Er will dich segnen mit allen geistlichen Segnungen und dir diese Wunderbare Gewissheit geben. Jesu ist mein. Ich sehe ihn einst in der Ewigkeit.
Mit dieser Gewissheit dürfen wir mit allem vor dem Thron der Gnade treten und empfangen. Frieden, ruhe, Liebe, Schutz… Ja alles empfangen wir aus seiner Gnädigen Hand. Aus dieser ungestörten Beziehung zu unserem Gott beten wir voller Zuversicht dass wir wirklich empfangen. Johannes begründet hier selbstverständlich mit unserem gehorsam. Wenn wir Gott Gehorsam sein wollen und unser Herz in unseren gebeten darauf ausgerichtet ist, werden wir auch in seinem Willen beten, in seinem Willen Leben und Gott gibt gern. Doch dieses Wollen kommt von Gott, der es in uns durch den Heiligen Geist bewirkt. Nicht aus uns heraus.
Johannes will folgenden Punkt machen: Komm mit deinem gebrochenen Herz zu Jesus und er wird es völlig neu machen, denn auf ihn kommt es an! Geh zu Jesus und sag: „Herr, ich bin wie ich bin. Doch bei dir muss ich nicht so bleiben, bitte veränder mich.”
4. Glaube und Liebe vereint
4. Glaube und Liebe vereint
1. Johannes 3,23–24 “Und das ist sein Gebot: Wir sollen an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben gemäß dem Gebot, das er uns gegeben hat. Wer seine Gebote hält, bleibt in Gott und Gott in ihm. Und daran erkennen wir, dass er in uns bleibt: an dem Geist, den er uns gegeben hat.”
Nun kommt Johannes nochmal darauf zu sprechen, was Gott eigentlich will, wie sich seine Kinder in seiner Familie verhalten. Glaube und Liebe, wie Jesus es geboten hat. Glaube und Liebe gehören zusammen. Wir können das nicht trennen. Es definiert unser Christ sein. Johannes gibt uns die Gewissheit, wer seine Gebote hält, bleibt in Gott und Gott in ihm.
Gott selbst ist es, der unsere Gesinnung verändert, uns reinigt und heiligt, damit wir sein gebot halten können. Wie schon gesagt. Johannes sieht das Ziel und wir dürfen uns Gewiss sein, dass Gott das Werk in uns angefangen hat und es auch zu Ende bringen wird. Es kommt nicht auf deine kleinen Fähigkeiten oder deine kleine Kraft an.
Kein Werk kann dich Retten, dass kann nur der Herr allein. Glaub daran, vertrau darauf und ER wird dich befähigen. Er hat dir ein Unterpfand gegeben. Den heiligen Geist der in uns wohnt und unsere Gesinnung verändert Und uns mit der nötigen Kraft ausstattet um zu bestehen Und den Listigen Angriffen des Satans zu widerstehen, sodass er fliehen muss!
Amen!
