Sacharja - Hoffnung - Gott verfolgt sein Ziel mit uns durch die Geschichte hindurch.
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Begrüßung
Begrüßung
gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir.
Mit diesem Gebet kommen wir zusammen… schauen auf zu Gott.
Herzlich willkommen alle im Saal oder online.
25 Da sagte Jesus zu ihr:
»Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.
26 Und wer lebt und an mich glaubt,
wird niemals sterben. « –
Was uns bewegt ist die Hoffnung der Auferstehung.
Heute wird der letzte Sonntag des Kirchenjahres gefeiert: der Ewigkeitssonntag
oder auch Totensonntag genannt.
Viele Gedenken noch mal an die Verstorbenen in den letzten Jahr.
Ein wichtiger Zeitpunkt in dem Prozess der Trauer. Das werden wir heute auch machen.
Wir blicken aber auch auf die Hoffnung, die Jesus uns gibt:
Die Auferstehung und das vollkommene Leben in seiner neuen Schöpfung.
In dieser Hoffnung wollen wir diesen Gottesdienst in Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes feiern.
GEBET
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Kinderlied: Mein Gott ist so groß
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Gedenkzeit an die Verstorbenen
Gedenkzeit an die Verstorbenen
Wir wollen nun eine Zeit des Gedenkens an die Verstorbenen haben.
In den Meisten Kirchen ist es Tradition, dass man Kerzen angezündet werden, als ein Symbol der Trauer und der Hoffnung.
13 Brüder und Schwestern …
ihr sollt nicht um sie trauern wie die anderen,
die keine Hoffnung haben.
14 Wir sind doch davon überzeugt,
dass Jesus gestorben und auferstanden ist.
Ebenso gewiss wird Gott die Verstorbenen
durch Jesus und gemeinsam mit ihm
aus dem Tod herausführen.
Christen können und müssen einerseits intensiv trauern,
andererseits aber auch Hoffnung haben.
Es ist eine Kombination von zwei Extremen.
Der Glaube an Jesus bringt uns die Gewissheit im Geist,
dass wir den Tod auch überwinden werden, wenn wir sterben.
Genau so wie Jesus es überwunden hat.
Jesus selbst selbst sagte:
4 Glückselig sind die, die trauern.
Denn sie werden getröstet werden.
Die Trauerzeit gehört dazu.
Das Vermissen …
Das Hoffen …
So wollen wir diese Gedenkzeit für die trauernden Familien vom letzen Jahr haben.
Wir gedenken an:
Irmtraud Cassier - Mutter von Kerstin Cassier - 15.02.2025
Walter Franz Fiedler - Vater von Jessica Fiedler - 19.03.2025
Peter Otto Korsch - 13.05.2025
Manuela Thiel - Ehefrau von Günter Thiel - 10.11.2025
Lina Fischer 11.11 … Oma von Rebekka, Judith und Joana
…
…
„Gott ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind.“
In der Trauer nähen uns zu Gott, der uns tröstet und hoffnung weckt.
Wir singen nun ein Lied singen: Wenn Friede mit Gott - Mir ist Wohl in dem Herr.
„Wenn Friede mit Gott“ wurde 1873 von Horatio Spafford geschrieben, nachdem seine vier Töchter bei einem Schiffsunglück im Atlantik ums Leben gekommen waren.
Auf der Überfahrt zur Unglücksstelle dichtete er die Worte als Ausdruck seines tiefen Vertrauens in Gottes Frieden trotz unvorstellbaren Leids:
„Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt … mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn.“
Der Text ist kein Ausdruck von oberflächlichem Trost, sondern einer tiefen, durch Leid geprüften Hoffnung.
Ich möchte dich einladen: wenn du nun persönlich aktiv sein willst… um Trauer und Hoffnung symbolisch darzustellen …
während wir singen,
hier nach vorne zu kommen, und eine Kerze anzuzünden.
Für alle, die in dem letzten Jahr jemanden verloren haben: jemand aus der Familie oder ein guter Freund oder Freundin. Du darfst auch kommen und eine Kerze anzünden als Zeichen der Trauer und der Hoffnung.
Oder … wenn diese Hoffnung in deinem Herz schwach ist, oder sich schon erlöscht hat. Und du willst mit Gott einen neuen Anfang machen, die Hoffnung der Auferstehung wieder in deinem Herz anzünden lassen. Du kannst auch die Gelegenheit nutzen, symbolisch eine Kerze anzuzünden, in der Bitte der Erneuerung der Hoffnung in deinem Herzen.
ICH
ICH
Persönliches Erlebnis, Idee, Frage, Vorstellung, Gefühle
Kolege, der programierte … ich suchte den Fehler an einer Stelle … als ich ihm und Hilfe bat, kam er, hat sich den Code angeguckt … zur Anfang gescrollt … einige Dinge geändert … und plötzlich lief es.
Mein Vater … oft Dinge kaputt … ich fand das Problem nicht. Er kam, hat einige Kleinigkeiten gedreht, und plötzlich lief das.
Therapeut … Fragen, die scheinbar nichts damit zu tun hatte …
WIR
WIR
Eine emotionale Gemeinsamkeit mit dem Publikum finden
Wir erleben manchmal auch solche Phasen, wo wir mit Schwirigkeiten kämpfen … entweder aus eigener falsche Entscheidungen … oder aus dem Lauf des Leben …
Wir beten zu Gott … kommt bitte, und mach dies und jenes.
Nach einiger Zeit, merken wir, dass Gott uns geholfen hat, aber auch einer ganz anderen Art und weise. Wir wurden zum Guten geführt, aber durch Prozesse, die uns unbewusst waren, durch Menschen, von dem wir nichts erwartet haben, in einer Zeit wo wir vielleicht jede Hoffnung verloren haben …
HAUPTPUNKT (Bottom Line):
HAUPTPUNKT (Bottom Line):
Heute geht es um dem Prophet Sacharja.
Und der Hauptpunt seiner Botschaft:
Gott verfolgt sein Ziel mit uns durch die Geschichte hindurch.
Auch wenn sie kaotisch ist.
Auch wenn wir selbst vieles verbockt haben.
—-> Sehr oft handelt Gott um seine Ziele zu verwirklichen, auf einer Art und Weise, die wir nicht erwarten.
TRANSITION:
TRANSITION:
Schauen wir ein wenig…
Zusammen mit Hosea ist Sacharja das längste Buch unter den kleinen Propheten: 14 Kapitel.
GOTT
GOTT
Zeit, die biblische Wahrheit zu ermitteln und in die Diskussion einzubringen. Jetzt biete ich eine Lösung für den Bedarf, den ich gerade geäußert habe.
1) Gott schreibt Geschichte - auch durch Krisen hindurch
1) Gott schreibt Geschichte - auch durch Krisen hindurch
Sacharjas Situation
Sacharjas Situation
Fast 70 Jahre waren vergangen, seitdem die Israeliten nach Babylon ins Exil verschleppt wurden.
Der Prophet Jeremia hatte vor langer Zeit vorausgesagt, dass das Volk 70 Jahre im Exil sein würde. Und nach dieser Zeit, würde Gott das Volk zurück nach Jerusalem bringen und der Tempel mit seiner Gegenwart erfüllen. Ein neues Jerusalem. Ein neues Königreich würde entstehen und ein neuer König würde kommen, der sein Königreich über die ganze Welt ausbreiten würde.
Die ersten Heimkehrer stehen vor den Ruinen Jerusalems und kämpfen mit enormen Herausforderungen beim Wiederaufbau.
Eine zentrale Frage bewegt das Volk:
Werden sich die großartigen prophetischen Zusagen über ein erneuertes Jerusalem tatsächlich verwirklichen?
In dieser Zeit der Unsicherheit und des Zweifels beruft Gott den Propheten Sacharja um den Menschen zu versichern, dass Gott sein Volk nicht vergessen hat.
Seine Hauptbotschaft an das Volk wird am Anfang so zusammengefasst:
3 … So spricht der Herr der himmlischen Heere:
Kehrt um zu mir! …
[und] ich werde mich zu euch umkehren,
spricht der Herr der himmlischen Heere.
In dieser Ansprache betont Sacharja an das Volk, dass sie nicht wie ihre Vorfahren sein sollten.
Die Propheten haben auch in ihrer Zeit dazu aufgefordert, dass sie von ihren bösen Wegen zu Gott umkehren, aber sie taten es nicht.
Im Kapitel 7, benennt Sacharja genauer, woran die Vorfahren versagt haben:
8 So kam das Wort des Herrn zu Sacharja.
9 Und der erinnerte die Leute daran, was der Herr Zebaot damals gesagt hatte:
»Sorgt bei Gericht dafür, dass gerecht geurteilt wird!
Habt Nachsicht miteinander und seid barmherzig!
10 Unterdrückt nicht Witwen und Waisen, Fremde und Arme!
Plant nichts Böses gegeneinander!«
11 Doch sie weigerten sich. Sie wollten sich nicht daran halten.
Sie blieben halsstarrig, verstopften sich die Ohren.
12 Sie machten ihre Herzen so hart wie einen Diamanten.
Von der Weisung und den Worten wollten sie nichts wissen.
Die aber hatte der Herr Zebaot ihnen gegeben durch seinen Geist,
durch seine früheren Propheten. Da wurde der Herr Zebaot sehr zornig.
Das Volk entfernten sie sich immer mehr von Gott,
sie beteten anderen Götter an, sie befolgten nicht mehr das gute Gesetz Gottes,
so dass die als Volk sich nicht mehr für das Recht und für die Gerechtigkeit im Land eingesetzt haben.
So ist es dazu gekommen, dass sie ins Exil nach Babylon verschleppt wurden.
Nun sollte es anders sein.
Die ersten Heimkehrer reagieren erstmal positiv auf Sacharjas Botschaft:
6 … Als sie das hörten, kehrten sie um und bekannten:
Der Herr der himmlischen Heere hat geplant,
gegen uns vorzugehen.
Er hat unsere Wege und unsere Taten gesehen
und so gehandelt, wie wir es verdient haben.
Im ersten Moment, kehrten sie um und demütigen sich vor Gott.
Aber die großen Frage stand im Raum: Werden sich die großartigen prophetischen Zusagen über ein erneuertes Jerusalem tatsächlich verwirklichen?
8 Visionen von Sacharja
8 Visionen von Sacharja
Gott antwortet auf die drängenden Fragen des Volkes durch 8 außergewöhnliche Visionen. Träume voller Symbolik und sie gewähren Sacharja einen Einblick in Gottes Pläne:
1. Vision: Die Reiter im Tal (1,7–17)
1. Vision: Die Reiter im Tal (1,7–17)
Bild: Reiter mit Pferden aus unterschiedlichen Farben durchstreifen die Erde. Sie kündigten eine Zeit der Ruhe an, damit Jerusalem wieder aufgebaut wird.
Bedeutung: Gott hat die Lage seines Volkes im Blick. Er wird handeln, auch wenn er lange zu schweigen scheint.
8. Vision: Die vier Reiter mit Wagen (6,1–8)
8. Vision: Die vier Reiter mit Wagen (6,1–8)
Bild: Vier Streitwagen fahren von Gottes Gegenwart über die ganze Welt hinaus in alle Himmelsrichtungen. Richtung Norden … durch den Perser wird erstmal eine Zeit der Ruheeinkehren.
Bedeutung: Gott überwacht und herrscht souverän über die Nationen. Sein Frieden wird durchgesetzt.
2. Vision: Die vier Hörner und die vier Schmiede/Hämmer (1,18–21)
2. Vision: Die vier Hörner und die vier Schmiede/Hämmer (1,18–21)
Bild: Vier Hörner (Nationen, die Israel zerstört haben), vier Handwerker (Perser), die die Hörner zerschlagen.
Botschaft:
Die feindlichen Reiche, die Israel bedrängten, werden gerichtet.
Gott setzt „Gegenmächte“ ein, die die Feinde zerbrechen.
Bedeutung: Gott ist Herr über die Geopolitik. Unterdrückung bleibt nicht das letzte Wort.
7. Vision: Die Frau in einer Tonne (5,5–11)
7. Vision: Die Frau in einer Tonne (5,5–11)
Bild: Eine Tonne (ein Efa: ein Gefäß zum Abmessen von Getreide) drin sitzt eine Frau (Symbol für die „Gottlosigkeit/Ungerechtigkeit“ des Volkes - Israel wird oft bei den Propheten als Gottes (Untreue) Ehefrau dargestellt) ; sie wird nach Schinar (Babylon) weggeschleppt von zwei Frauen mit Flügel … durch eine andere Nation in Auftrag Gottes.
Botschaft:
Die Ungerechtigkeit wird aus Israel verbannt und an einen Ort des Gerichts gebracht (Babylon).
Bedeutung: Gott schafft ein reines, erneuertes Volk. Sünde wird nicht toleriert. Wieder Gebraucht Gott eine andere Nation als Werkzeug.
3. Vision: Der Mann mit der Messschnur (2,1–13)
3. Vision: Der Mann mit der Messschnur (2,1–13)
Bild: Ein Mann misst Jerusalem aus.
Botschaft:
Jerusalem wird wieder aufgebaut, ohne Mauern – Gott selbst ist die Mauer aus Feuer und wird mit Herrlichkeit in der Stadt wohnen.
Bedeutung: Gottes zukünftiges Reich ist größer und soll einladend sein für viele Menschen und Tiere.
6. Vision: Die fliegende Schriftrolle (5,1–4)
6. Vision: Die fliegende Schriftrolle (5,1–4)
Bild: Eine riesige fliegende Schriftrolle mit Fluchworten gegen Menschen, die Diebstahl und falschen Eid geschworen haben (falsche Aussagen im Gericht gegen Armen und nicht Erfüllung von versprochenes Mittel für den Tempelbau)
Botschaft:
Sein Wort richtet, spricht das Urteil und reinigt.
Alles was Menschen in Ungerechtigkeit getan haben, ist aufgeschrieben und Gott wird sie zur Verantwortung ziehen.
4. Vision: Die Reinigung Josuas, des Hohenpriesters (Kap. 3)
4. Vision: Die Reinigung Josuas, des Hohenpriesters (Kap. 3)
Bild: Josua steht vor Gott, mit schmutzigen Kleidern; der Satan klagt an. Ein Engel kleidet ihn neu ein.
Botschaft:
Gott vergibt Schuld und reinigt sein Volk.
„Der Spross“/Nachkommen von David (ein messianischer Titel) wird kommen.
Die religiöse Führung wird erneuert.
Bedeutung: Wahre Erneuerung beginnt mit Gottes Gnade. Die Vision weist auf den Messias.
5. Vision: Der goldene Leuchter und die zwei Ölbäume (Kap. 4)
5. Vision: Der goldene Leuchter und die zwei Ölbäume (Kap. 4)
Bild: Ein Leuchter (Gottes wachsames Auge über sein Volk) mit zwei Ölbäumen, die ihn beständig mit Öl versorgen.
Botschaft:
„Nicht durch Macht, nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist“ (4,6).
Die zwei Ölbäume symbolisieren Serubbabel (politischer Leiter) und Josua (priesterlicher Leiter).
Jeschua, den Hohepriester bekommt eine Krone und stellt den zukünftigen Messias dar, der ebenfalls ein Priester in Gottes Königreich sein wird. Gott sagt, dass alle diese Visionen erfüllt werden, wenn das Volk Gott treu ist und ihn gehört.
Bedeutung: Gottes Werk (Stadt- und Tempelbau + geistliche Erneuerung) geschieht durch den Heiligen Geist. Gott befähigt seine Diener, auch wenn die Aufgabe zu groß scheint.
Die Gesamtbotschaft der acht Visionen
Die Gesamtbotschaft der acht Visionen
Zusammengenommen tragen die Visionen eine starke theologische Botschaft:
1. Gott hat sein Volk nicht vergessen
Er sieht ihr Leid, hört ihre Klage und greift ein.
2. Gott richtet die Mächte, die Böses tun
Kein Imperium ist dauerhaft stärker als Gott.
3. Gott baut Jerusalem und seinen Tempel wieder auf
Der Wiederaufbau ist Zeichen von Gottes Treue.
4. Wahre Erneuerung geschieht durch Gnade
Schuld wird vergeben, Priester und Volk werden gereinigt.
5. Die Kraft des Heiligen Geistes ist entscheidend
„Nicht durch Macht…“ ist ein Kernvers des ganzen Buches.
6. Gott schafft Gerechtigkeit und Heiligkeit
Sünde und Ungerechtigkeit werden ausgemerzt.
7. Gott wird letztlich sein Reich aufrichten
Universal, gerecht, messianisch.
8. Hoffnung für die Zukunft
Die Visionen verbinden den „kleinen Anfang“ nach dem Exil mit der großen messianischen Hoffnung.
Hier merken wir einen ersten Punkt für uns schon:
Trotz Versagen, trotz Exil, trotz Schwierigkeiten: Gott schreibt weiter an der Geschichte seines Volkes … er folgt seinen Plan.
Wie oft versagen wir selbst in unsere Biographie?
Wie oft versagen wir im Glauben?
Gott hört nicht auf in der Geschichte zu arbeiten.
Der Aufruf besteht:
3 … Kehrt um zu mir! …
[und] ich werde mich zu euch umkehren …
Gott schreibt weiter an unserer Geschichte, an der Geschichte der Welt, bis sein Ziel erreicht wird.
2) Wie wird Gott sein Plan verwirklichen?
2) Wie wird Gott sein Plan verwirklichen?
2.1.) Durch seinen Geist:
2.1.) Durch seinen Geist:
Mitten in der Vision von dem Leuchter mit den zwei Ölbäume, finden wir eine starke Aussage, wie die Methode, wie Gott sein Volk befreien wird, wie er für Erneuerung sorgen wird, wie er zu seinem Sieg kommen wird:
6 … »Das ist das Wort des Herrn über Serubbabel:
Durch Heeresmacht und Kriegsgewalt wird nichts erreicht,
sondern nur durch meinen Geist.
Das sagt der Herr der himmlischen Heere.
Nicht menschliche Anstrengung, nicht politisches Vohaben führt uns ins Reich Gottes sondern seine Kraft ß die Erneuerung, die der Geist Gottes in den Herzen der Menschen bewirkt.
Das Reich Gottes wird durch keine Demonstration von weltlichen Macht kommen.
Es wird nicht unter Zwang geschehen.
Gottes Kraft wirkt anders als erwartet.
Gott selbst wird durch seinen Geist handeln, aktiv werden in der Geschichte und in den Herzen der Menschen:
8 Ich lasse sie heimkehren,
sodass sie wieder mitten in Jerusalem wohnen.
Sie werden mein Volk sein, und ich werde ihr Gott sein,
verbunden in Treue und Gerechtigkeit.
12 Ja, ich lasse den Frieden aufgehen wie eine Saat …
13 … Jetzt sollt ihr ein Segen sein.
Ich will für eure Rettung sorgen.
Also fürchtet euch nicht, fasst wieder Mut!
Was wird Gott in den Menschen bewirken?
Woran wird sich ihre Treue zeigen?
16 Und das sind die Dinge, die ihr tun sollt:
Sagt die Wahrheit, wenn ihr miteinander redet,
der eine mit dem andern!
Liebt die Wahrheit und haltet Frieden,
wenn ihr in euren Toren zu Gericht sitzt.
17 Führt nichts Böses gegeneinander im Schilde,
der eine gegen den andern!
Schwört keinen Meineid, denkt nicht mal daran!
Denn das alles hasse ich.
Die Kennzeichen des Lebens unter Gottes Herrschaft .
Gott wird auch seinen Plan…
2.2.) durch den kommenden König verwirklichen
2.2.) durch den kommenden König verwirklichen
9 Freue dich sehr, Tochter Zion!
Brich in Jubel aus, Tochter Jerusalem!
Siehe, dein König kommt zu dir,
ein Gerechter und ein Retter ist er.
Er ist arm und reitet auf einem Esel,
einem jungen Esel, geboren von einer Eselin.
10 Dann werde ich die Streitwagen aus Efraim beseitigen
und die Schlachtrosse aus Jerusalem.
Wenn die Waffen des Krieges zerbrochen sind,
wird euer König Frieden stiften unter den Völkern.
Seine Herrschaft reicht vom einen Meer
bis zum andern und vom Eufrat bis ans Ende der Erde.
Die Hoffnung, die Gerechtigkeit und der Friede werden einem Gesicht bekommen.
Ein neuer König, der Frieden bringt.
Er bringt Gerechtigkeit und Frieden auf einer ganz andere Art und Weise. Ganz anders, als sich das Volk vorstellen kann:
Durch die Macht der Liebe, nicht durch Waffen und Streitwagen.
In Demut auf einem Esel, nicht im Hochmut auf einem Pferd.
Nicht nur für Jerusalem, sondern seine Herrschaft wird sich bis ans Ende der Erde verbreiten
denn:
1 … denn die Augen des HERRN
ruhen auf der Menschheit
und auf allen Stämmen Israels
Dieser König wird als ein guter Hirte dargestellt, der sich in Freundlichkeit und Verbundenheit für seine Schafe einsetzt.
Er wird aber von den anderen bösen Hirten (Anführer des Volkes) abgelehnt.
All diese Beschreibungen, passen so gut zu dem was die Evangelisten über Jesus berichten.
und folgt ein letzter Abschnitt, wo …
3) die große Vollendung - Gottes Ziel mit der Geschichte
3) die große Vollendung - Gottes Ziel mit der Geschichte
dargestellt wird.
Wie Gott in seinem neuen Königreich dafür sorgen wird, dass die Ungerechtigkeit und das Böse kein Platz mehr bekommt.
Er wird dafür sorgen, dass die Nationen vernichtet werden, die sich gegen Jerusalem aufstellen.
Er wird seinen Geist ausgießen, um das Volk zur Reue und Buße zu führen, weil sie den guten Hirte abgelehnt haben.
8 An diesem Tag sprudelt eine Quelle in Jerusalem.
Aus ihr wird lebendiges Wasser hervorquellen.
Es fließt zur Hälfte ins östliche Meer und zur Hälfte ins westliche Meer.
Im Sommer wie im Winter wird es fließen.
9 Der Herr wird König sein über die ganze Erde.
Zu dieser Zeit wird der Herr der einzige Gott sein.
Er allein wird verehrt.
Die übrigen Völker werden nach Jerusalem pilgern um dort Gott anzubeten und zu feiern.
Das sind alle prophetischen Bilder, die sehr ähnlich sind, mit den Aussagen vom Buch Offenbarung des Johannes.
Wo es auch darum geht, dass Jesus als König kommt, um das neue Jerusalem, seine neue Schöpfung zu vollenden und Heilung für die Völker zu bringen.
was können wir von Sacharja lernen?
DU
DU
Was kannst du nun dagegen/dafür tun? Eine Herausforderung/Anwendung auf persönlicher Ebene.
MAIN POINT
MAIN POINT
Gott verfolgt sein Ziel mit uns durch die Geschichte hindurch.
Achterbahn
Achterbahn
Das Buch Sacharja zu lesen, sowie von den meisten kleinen Propheten, fühlt sich fast an wie eine Fahrt in einer Achterbahn:
Die Visionen und poetischen Bilder sind intensiv, manchmal sogar verstörend, und sie springen nicht immer in einer klaren, logischen Reihenfolge.
Aber genau darin steckt eine Botschaft: Denn auch die Geschichte dieser Welt – und unser eigenes Leben – verlaufen selten geordnet und geradlinig.
Wir erleben gute und schlechte Momente.
Wir erleben Zeiten der Treue und Untreue.
Manchmal sind wir gehorsam, machmal nicht.
Manchmal vertrauen wir die Gnade Gottes. Manchmal nicht.
Manchmal ereben wir Frieden. Manchmal passieren Dinge, die den Frieden rauben.
Manchmal sind wir von Leben und Freude erfüllt, manchmal bestimmt Trauer und Traurigkeit unseren Tag.
Die Botschaft der Propheten geben uns einen Blick hinter die Kulissen:
Wir sehen, dass Gott inmitten all dieses Chaos handelt und die Geschichte in eine Richtung führt, die zu seinen Zielen passt.
Die Propheten laden uns ein, das Durcheinander hinauszublicken und unsere Hoffnung auf das Kommen von Gottes Reich zu setzen.
Diese Hoffnung soll uns motivieren, Gott gerade heute treu zu bleiben.
Seine Güte verfolgt uns.
Nicht einmal der Tod, kann uns von seiner Liebe trennen.
WIR
WIR
Eine gemeinsame Vision/Ziel anbieten.
Wie würde unser Leben, unsere Kirche und sogar unsere Welt aussehen, wenn wir nun das was Gott uns sagt anwenden?.
Veränderung inspirieren.
Die große Herausforderung für uns jeden Tag:
3 … So sprichst Pūt der Herr der himmlischen Heere:
Kehrt um zu mir!pp Er …
[und] ich werde mich zu euch umkehren …
Bild der verlorenen Sohnes und seinen Vater.
SEGEN
SEGEN
Der Herr schenke uns die Gewissheit:
Dass unser Leben einen ewigen Ziel hat.
Dass Christus der Herr über Zeit und Ewigkeit ist.
Dass wir von dieser Hoffnung und von seiner Liebe geleitet werden.
