Das Königreich Gottes (Sammlung)

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Notes
Transcript
Beispiele: Fahrt in den Urlaub und Verlobung
Dieses Beispiel beschreibt das Thema, worüber Jesus am meisten sprach, ziemlich gut.
Der Sohn Gotttes lebte mitten unter uns und sprach über folgende 10 Dinge:
Die Lehrthemen des Christkindes:
Die Heilige Schrift
Die Dreieinigkeit
Die Person Christi
Erlösung
Engel
Den Menschen
Den Heiligen Geist
Die Gemeinde
Die Zukunft

10. Das Königreich Gottes

Das zentrale Thema seiner Verkündigung und der Schlüssel, um Jesus zu verstehen.
“Reich Gottes”, “Himmelreich”, oder “Königreich”
Dabei spricht Jesus auch ganz viel über die Zukunft. Interessant ist, dass er ganz viel darüber spricht, uns aber keine genauen Angaben über den Zeitpunkt und die Reihenfolge der Ereignisse gibt.
Auch bei der ersten Ankunft ist das schon so. Es gibt viele klare Hinweise, aber keinen Zeitpunkt.
Das scheint eine Strategie Gottes zu sein. Zu vielen Dingen des Lebens gibt er uns allgemeine Hinweise und Einblicke, aber nicht den genauen Zeitpunkt. Und die persönliche Antwort auf diese Fragen erfahren wir erst in dem wir ihm Nachfolgen. Durch ein Leben in der Beziehung und Abhängigkeit zu ihm.
Zurück zum Königreich…
Was wir genau wissen ist, dass er gekommen ist…

Advent = Ankunft = Weihnachten = Jesu Geburt

Diese Ankunft wurde bereits auch klar im AT angekündigt.
Jungfrauengeburt (Sohn Gottes)
Sohn Davids (Irdische Abstammungslinie)
Geburt in Betlehem
Aufenthalt in Ägypten
Johannes der Täufer als Vorbote und Wegbereiter
Göttliches Königtum (Friedefürst, Herrscher)
Jesaja 7,14 NLB
14 Deshalb wird der Herr selbst das Zeichen geben. Seht! Die Jungfrau wird ein Kind erwarten! Sie wird einem Sohn das Leben schenken und er wird Immanuel genannt werden. Das heißt: Gott ist mit uns.
Der König war gekommen und mit ihm kam das Himmelreich zu uns
Es klingt wie ein Märchen, aber das war der Beginn des Königreichs und es ist bis heute der gegenwärtige Zustand des Königreichs Gottes hier auf der Erde.
Wir sind kein Museum, dass Vorträge über die Toten hält. Wir sind der Leib dieses lebendigen Königs.
Bist du vielleicht geschockt über diese Botschaft?
Fragst du dich vielleicht, wenn Jesus damals als König kam und zusammen mit Gott dem Vater sein Reich zu bauen, warum sehe ich dann davon so wenig?
Wie kann der der sagt, er sei gut, liebvoll, mächtig und gerecht, eine Welt zulassen, die so voller Hass, Unrecht und Dunkelheit ist?
Damit bist du nicht alleine. In diesem Konflikt stehen wir Menschen seit dem ersten Weihnachten.
Die Juden, die sich so sehr nach dem Retter, dem Messias sehnten. 400 Jahre lang hat Gott nicht mehr gesprochen…
Sie erwartetn von Gott einen politischen König. Einen Kriegskönig, der ihre römischen Ketten zersprengt.
Aber Christus kam nicht als dieser König. Sein Königreich hatte einen völlig anderer Charakter.
Was erwartest du von Gott? Trägst du einen Weltschmerz mit dir herum? Bist von deiner Geschichte, deinen Mitmenschen, villeicht sogar von Gott endtäuscht?
Erwartest du auch, dass er an dem “Äußeren” etwas ändert?
Jesus sprach von einem ganz anderen Königreich.
Lukas 17,20–21 NLB
20 Eines Tages fragten die Pharisäer Jesus: »Wann wird das Reich Gottes kommen?« Jesus erwiderte: »Das Reich Gottes wird nicht durch sichtbare Zeichen angekündigt. 21 Ihr werdet nicht sagen können: ›Hier ist es!‹, oder: ›Es ist dort drüben!‹ Denn das Reich Gottes ist mitten unter euch.«
“entos” = Innen / Inneres / Innerhalb
Dieses Königreich ist “schon da”
Wo fängt dieses Königreich an? Wo wächst es? Wo schlägt Jesus die Schlachten als König?
In unserem Herzen! In uns drinnen!
Bericht vom Mittwoch. Wie kann eine gewaltiger Gott, so ruhig und sanft und liebevoll wirken?
In der Stille?
Das Geheimnis: Es ist eine geistliche Herrschaft. Es ist nicht von dieser Welt und deshalb hat es auch keinen menschlichen, sondern einen göttlichen Charakter. Und unser Gott ist Liebe.
Es ist ein Abwenden von dem was der Mensch will und denkt, hin zu dem, was Gott will und denkt.
Es wurde so durch Johannes angekündigt…
Matthäus 3,2 NLB
2 »Kehrt um und wendet euch Gott zu, denn das Himmelreich ist nahe.«
es breitete sich aus durch Jesus
Matthäus 9,35 NLB
35 Jesus zog durch die Städte und Dörfer der Umgebung. Er lehrte in den Synagogen und verkündete die Botschaft vom Reich Gottes. Und überall, wo er hinkam, heilte er Menschen von ihren Krankheiten und Leiden.
Matthäus 12,28 NLB
28 Wenn ich aber die Dämonen mit dem Geist Gottes austreibe, dann ist das Reich Gottes zu euch gekommen.
und später durch seine Gemeinde
Apostelgeschichte 1,8 NLB
8 Aber wenn der Heilige Geist über euch gekommen ist, werdet ihr seine Kraft empfangen. Dann werdet ihr von mir berichten – in Jerusalem, in ganz Judäa, in Samarien, ja bis an die Enden der Erde.«
Was lehrte uns Jesus zu beten?
Matthäus 6,10 LU17
10 Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.
Das “auf Erden” hat direkt mit mir etwas zu tun. Es hat erstmal nichts mit meinem Nächsten, meinem Nachbarn, meinem Partner, Trump oder Putin zu tun.
Denn es heißt weiter:
Matthäus 6,12 LU17
12 Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Das Reich Gottes ist nicht wie ein irdisches Reich mit geografischen Grenzen, sondern es beginnt mit dem Wirken des Geistes Gottes im Leben der Menschen.
Noch ist es eine geistliche Herrschaft Gottes in den Menschen.
Es ist schon da, aber noch gescheiht es im Verborgenen.
Wir dürfen schon seine Herrshcaft erleben. Es gescheiht im Inneren und zeigt sich in äußeren Symptomen.
Ich rede nicht, von besonderer Heiligkeit, oder Wundern, sondern den Früchten die ein Leben mit Gott hervorbringt. Sie sind genießbar.
Menschen verändern sich. Wo Dunkelheit war, fängt es an hell zu werden. Wo es Fade war, fängt es an zu schmecken.
Ezechiel 37,5 NLB
5 So spricht Gott, der HERR, zu diesen Knochen: Seht! Ich werde euch Atem einhauchen und euch wieder lebendig machen!
Das ist etas ganz wunderbares.
Aber wir leben in einer gefallenen Welt, die alle Symptome der Sünde zeigt.
Das Himmelreich hat “schon begonnen”, aber es ist “noch nicht” vollendet.
Es wächst und entwickelt sich, aber eines Tages wird es auch eine äußerlich sichtbare Realität sein.

Seine Wiederkunft

Eine entscheidende Wahrheit, die ich nicht wusste, obwohl ich christlich aufegwachsen bin.
Erst als ich selbst angefangen habe Bibel zu lesen und Fragen über das Reich Gottes zu stellen, wurde mir dieser Punkt klar:
Jesus wird wieder kommen. Susanne hat vor zwei Wochen ganz wunderbar darüber gesprochen, dass Jesus eine Wohnung für diejenigen vorbereitet, die an ihn Glauben und dass es im Himmel anders, schöner und besser sein wird, als wir uns vorstellen können.
Johannes 14,2–3 NLB
2 Es gibt viele Wohnungen im Haus meines Vaters, und ich gehe voraus, um euch einen Platz vorzubereiten. Wenn es nicht so wäre, hätte ich es euch dann so gesagt? 3 Wenn dann alles bereit ist, werde ich kommen und euch holen, damit ihr immer bei mir seid, dort, wo ich bin.
Wie bei der ersten Ankunft gibt uns die Bibel klare Anhaltspunkte für das “Wie” es geschehen wird, aber sie macht keine Angaben für das “Wann”.
Wir wissen nicht, ob wir es erleben werden, oder ob wir vorher sterben, aber es wird passieren.
Dann wird das Christkind kommen. Aber mit Feuer in seinen Augen, mit einem Schwert in seiner Hand, reitend auf einem weißen Ross.
Matthäus 24,30 NLB
30 Und schließlich wird das Zeichen für das Kommen des Menschensohns am Himmel erscheinen, und unter den Völkern der Erde wird tiefe Trauer herrschen. Sie werden sehen, wie der Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommt.
Wenn Jesus wiederkommt, wird seine Macht und Gegenwart für alle eindeutig erkennbar sein. Niemand wird diese Nachricht weitergeben müssen, oder überzeugungsarbeit leisten müssen, weil alle es mit eigenen Augen sehen werden.
Die Ungläubigen werden dann traurig sein, weil sie begreifen werden, dass sie der Lüge geglaubt haben. Und es wird zu spät sein.
Am Tag der Wiederkunft von Christus wird das Leben wie gewohnt verlaufen. Es wird keine Warnung geben. Die meisten Menschen werden ihren alltäglichen Arbeiten nachgehen.
Er kann heute, morgen oder in einigen Jahrhunderten wiederkommen. Wann immer er kommt, müssen wir sollten wir bereit sein. Was ist mit mir, wenn Jesus heute wiederkehrt?
Wir könnnen folgendes über sein zweites Kommen zusammenfassen.
Sein Königreich wird dann in vollem Umfang Wirklichkeit werden und sichtbare Gestalt bekommen.
Es wird nicht mehr nur “Innen” sein, sondern sichtbar sein.
Das treiben der Sünde nimmt dann ein Ende.
Die gefallenen Welt wird endgültig gerichtet werden.
Die Sieg über den Teufel breitet sich nicht mehr nur in uns, sondern an ihm selbst aus.
Dann wird es ernst.
Matthäus 25,31–32 NLB
31 Doch wenn der Menschensohn in Herrlichkeit wiederkommt, und alle Engel mit ihm, wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen. 32 Alle Völker werden vor ihm zusammengerufen, und er wird sie trennen, so wie ein Hirte die Schafe von den Ziegen trennt.
Matthäus 13,24–30 NLB
24 Jesus erzählte noch ein anderes Gleichnis: »Das Himmelreich ist vergleichbar mit einem Bauern, der gutes Saatgut auf sein Feld säte. 25 Doch in der Nacht, als alles schlief, kam sein Feind und säte Unkraut zwischen den Weizen und ging wieder weg. 26 Als das Korn zu wachsen begann und Ähren ausbildete, kam auch das Unkraut zum Vorschein. 27 Da kamen die Arbeiter des Bauern und sagten: ›Herr, das Feld, auf dem du gutes Saatgut gesät hast, ist voller Unkraut!‹ 28 ›Das hat mein Feind getan!‹, rief der Bauer aus. ›Sollen wir das Unkraut ausreißen?‹, fragten die Arbeiter. 29 Er antwortete: ›Nein, wenn ihr das tut, schadet ihr dem Weizen. 30 Lasst beides bis zur Zeit der Ernte wachsen. Dann will ich den Erntehelfern sagen, dass sie das Unkraut heraussammeln und verbrennen sollen. Den Weizen aber sollen sie in die Scheune bringen.‹«
Matthäus 13,36–43 NLB
36 Danach ging Jesus ins Haus und ließ die Menschenmenge draußen stehen. Seine Jünger baten ihn: »Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Feld.« 37 Jesus sagte: »Der Bauer, der den guten Samen aussät, ist der Menschensohn. 38 Das Feld ist die Welt, und der gute Same steht für die Kinder des Himmelreiches. Das Unkraut sind die Menschen, die zum Satan gehören. 39 Der Feind, der das Unkraut zwischen den Weizen ausgesät hat, ist der Teufel. Die Ernte ist das Ende der Welt, und die Erntehelfer sind die Engel. 40 Genauso, wie das Unkraut aussortiert und verbrannt wird, so wird es auch am Ende der Welt sein. 41 Der Menschensohn wird seine Engel schicken, und sie werden aus seinem Reich alles entfernen, was zur Sünde verleitet, und alle Menschen, die Böses tun. 42 Und sie werden sie in den Ofen werfen und verbrennen. Dort werden sie schreien und mit den Zähnen knirschen. 43 Dann werden alle, die zu Gott gehören, im Reich ihres Vaters leuchten wie die Sonne. Wer bereit ist zu hören, soll zuhören und verstehen!
Matthäus 25,1–13 NLB
1 Man kann das Himmelreich auch am Beispiel der zehn Brautjungfern erklären, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen. 2 Fünf von ihnen waren töricht, und fünf waren klug. 3 Die fünf törichten nahmen kein Öl für ihre Lampen mit, 4 doch die fünf anderen waren so umsichtig, zusätzliches Öl mitzunehmen. 5 Als sich der Bräutigam verspätete, legten sie sich alle hin und schliefen. 6 Um Mitternacht wurden sie von dem Ruf aus dem Schlaf gerissen: ›Seht, da kommt der Bräutigam! Geht und begrüßt ihn!‹ 7 Rasch standen alle Brautjungfern auf und machten ihre Lampen zurecht. 8 Da baten die fünf törichten die anderen: ›Gebt uns doch ein wenig von eurem Öl ab, sonst erlöschen unsere Lampen.‹ 9 Doch diese erwiderten: ›Wir haben nicht genügend Öl für uns alle. Geht und kauft euch welches.‹ 10 Aber während sie noch unterwegs waren, um Öl zu kaufen, traf der Bräutigam ein. Die, die zu seinem Empfang bereit waren, gingen mit ihm zur Hochzeitsfeier, und die Tür wurde zugeschlossen. 11 Als die anderen fünf Brautjungfern schließlich kamen, standen sie draußen und riefen: ›Herr, mach uns auf!‹ 12 Aber er antwortete: ›Ich kenne euch nicht!‹ 13 Deshalb schlaft nicht ein und haltet euch bereit, denn ihr kennt weder den Tag noch die Stunde meiner Wiederkehr.
Das sagt uns, dass jeder selbst verantwirtlich eine Beziehung zu Jesus zu pflegen.
Für mich wirft das eine sehr unangenehme Frage auf: was wird mit den Menschen sein, die im Unglauben an Jesus gestorben sind, noch sterben werden, oder bei seiner Widerkunft nicht glauben werden.
Wie kann der Himmel ein Ort der Freude sein, wenn geliebte Menschen vielleicht nicht dort sein werden?
Das ist eine der großen Fragen, auf die ich keine Antwort habe.
Wie kann der Himmel ein schöner Ort sein, wenn jemand den ich Liebe nicht dort sein wird.
Ich möchte das Himmelreich nicht auf die Frage der Ewigkeit beschränken. Es hat
Aufruf
Wir müssen nicht erst die Zukunft abwarten, um das Königreich zu erfahren, weil es bereits in der Gegenwart existiert. Und weil es schon gegenwärtig ist, ändert sich alles, was unser Leben und diese Welt betrifft.
Unser Problem:
Wir müssen “schon jetzt” glauben, obwohl wir es “noch nicht” verstehen.
Wir bekommen von Gott klare Hinweise, aber keinen klaren Zeitpunkt.
Die Lösung leigt einfach darin, dass wir ihm vertrauen und ihm gehorsam sind.
Wie geht es dir? Willst du das “schon jetzt”, oder genügt dir das “Noch nicht”
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