Kopf hoch!

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Mit Zuversicht in stürmischen Zeiten

Bibelstelle: Lk 21,25–33

Schlachter 2000 Kapitel 21

Das Kommen des Menschensohnes in Kraft und Herrlichkeit

Zusammenfassung: In Lukas 21,25–33 spricht Jesus über bevorstehende Schwierigkeiten und die Zeichen der Zeit. Trotz der drohenden Katastrophen ermutigt er seine Zuhörer, den Kopf hochzuhalten, denn ihre Erlösung naht. Dieses Thema erinnert uns daran, dass wir auch in schweren Zeiten Hoffnung und Zuversicht finden können.
Anwendung: Diese Predigt kann den Zuhörern helfen, in Krisenzeiten einen klaren Blick auf Gott zu behalten. Sie zeigt, dass unsere Hoffnung nicht von den Umständen abhängt, sondern von dem Herrn, der in Kontrolle ist. Wenn wir uns mit Sorgen und Ängsten konfrontiert sehen, können wir sicher sein, dass Gott da ist und uns in die Zukunft führt.
Lehre: Die Lehre dieser Predigt legt den Fokus darauf, wie wir trotz widriger Umstände auf Jesus vertrauen können. Es wird deutlich, dass der Glaube eine aktive Antwort auf die Herausforderungen des Lebens ist und dass wir die Zeichen der Zeit erkennen und darauf reagieren sollten, um in der Hoffnung zu bleiben.
Wie dieser Abschnitt auf Christus deuten könnte: Christus ist unser Licht in dunklen Zeiten und die Hoffnung, die uns durch alle Stürme führt. Die hierin enthaltene Botschaft verweist auf das letztendliche Kommen Christi und die Erlösung, die alle, die an ihn glauben, erwartet.
Kerngedanke: Die zentrale Botschaft dieser Predigt ist, dass selbst inmitten von Unsicherheit und Angst Gott uns einen Grund gibt, den Kopf hochzuhalten, da unsere Hoffnung in ihm auf das kommende Heil ausgerichtet ist.
Empfehlung zum Weiterforschen: Bei der Vorbereitung dieser Predigt sollten Sie überlegen, exegetische und textkritische Fragen zu Lukas 21,25–33 zu untersuchen. Besonders interessant sind die kulturellen und historischen Kontexte der Zeit Jesu. Nutzen Sie die Logos-Bibelsoftware, um Vergleiche mit anderen prophetischen Schriften im Alten Testament zu ziehen, die auf das Kommen des Herrn hinweisen. Darüber hinaus könnte es hilfreich sein, verschiedene Übersetzungen und deren Nuancen zu analysieren, um eine tiefere Verständnisvermittlung zu gewährleisten.

1. Chaos und kosmische Zeichen

Lk 21,25–26
Hier könnten Sie die zermürbenden Herausforderungen betonen, die uns niederdrücken können, aber auch die Möglichkeit, inmitten von Chaos den Blick auf Gott zu richten. Diese Verse zeigen kosmische Zeichen und menschliche Angst, doch in diesen Zeiten können wir darauf vertrauen, dass Gott größer ist als jedes erschütternde Ereignis. Die Ermutigung für Ihre Gemeinde könnte sein, dass obwohl sie von weltlichen Ängsten überwältigt werden, die Hoffnung in Gott bestehen bleibt.

2. Kommt der Retter

Lk 21,27–28
Hier bietet es sich an, über das kommende Heil zu sprechen, das in der Erscheinung des Menschensohnes prophezeit wird. Der Blick auf Jesus hilft den Gläubigen, den Kopf hochzuhalten. Diese Ankunft bedeutet Erlösung, was den festen Kern unserer Hoffnung ist – Gott kommt, um zu retten. Ermutigen Sie Ihre Zuhörer, sich auf die Zusage der Erlösung zu stützen, um mit Zuversicht durch die Unsicherheiten des Lebens zu gehen.

3. Kennzeichen der Zeit erkennen

Lk 21,29–31
Hier könnten Sie vielleicht das Gleichnis vom Feigenbaum nutzen, um die Zeichen der Zeit zu illustrieren. Wenn wir diese Zeichen erkennen, sollten wir vorbereitet sein und unseren Glauben aktiv leben. Es erinnert die Gläubigen daran, dass Gottes Reich näher ist, als sie denken. Ihre Predigt könnte die Gemeinde anspornen, wachsam und bereit zu sein, indem sie die Zeichen der Nähe des Reiches Gottes wahrnimmt und daraus Zuversicht schöpft.

4. Konstante Verheißungen Gottes

Lk 21,32–33
Hier bietet sich ein Ausblick auf die Unvergänglichkeit von Jesu Worten an. Diese Verse unterstreichen, dass inmitten vergänglicher Zeiten Gottes Verheißungen ewig bestehen. Sie könnten Ihre Gemeinde erinnern, dass die Worte Jesu niemals vergehen werden und daher eine festere Grundlage als die zerbrechliche Welt sind. Ermutigen Sie die Zuhörer dazu, sich auf diese ewigen Worte zu stützen, wenn sie mit Unsicherheiten konfrontiert werden.
——
N.T. Wright: (pages 176-177) The terrifiying warnings are sustained through the great discourse we know as Mark 13, Matthew 24 or Luke 21, using end-of-the-world language to demonstrate that with the fall of Jerusalem and the destruction of the Temple a world is indeed coming to an end, because a new world is being born. [...] No longer would the Temple in Jerusalem be the place where heaven and earth met. From now on, heaven and earth would meet in the person and through the achievement of the “one like a son of man” who after his suffering would be vindicated, who would be “coming on the clouds of heaven” to be seated beside “the Ancient One”.
Dan 7,13–14Ich sah in den Nachtgesichten, und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels, gleich einem Sohn des Menschen; und er gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihn gebracht. Und ihm wurde Herrschaft, Ehre und Königtum verliehen, und alle Völker, Stämme und Sprachen dienten ihm; seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht, und sein Königtum wird nie zugrunde gehen.
Schlachter 2000 Kapitel 13

10 Ja, die Sterne des Himmels und seine Sternbilder werden nicht mehr glänzen; die Sonne wird sich bei ihrem Aufgang verfinstern und der Mond sein Licht nicht leuchten lassen.

Vielmehr scheint Jesus das Gesicht Dan. 7, 13ff im Auge gehabt zu haben: „Da kam einer wie eines Menschen Sohn mit den Wolken des Himmels heran bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihn gebracht. Dem wurde nun Macht, Ehre und Herrschaft verliehen, alle Völker, Nationen und Zeugen müssen ihm dienen“ usw. Also, was einst 1Mos. 3, 15 dem Samen des Weibes verheißen war, das sieht nun der Prophet durch den Menschensohn, der vom Himmel kommt, in Erfüllung gehen. In ihm verkörpert sich die richtende wie die erlösende Offenbarung Gottes.

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