Lektion 6 - Versuchung und Sündenfall des Menschen
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Unterscheidung zwischen den Personen:
1. Geschwister, die von uns, die Christus gefunden hat
2. Suchende, die noch nicht durch die Tür gegangen sind, denen mach ich Mut, auch ihr könnt diese Dinge ergreifen
6.1 Der Befehl Gottes
6.1 Der Befehl Gottes
Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, damit er ihn bebaue und bewahre. Und Gott der Herr gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen; aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du gewisslich sterben!
Von welchen Bäumen durften Adam und Eva essen? Allen, bis auf einen
Gott schuf also eine Perfekte Umwelt für Adam und Eva. Wir hatten es in den letzten Stunden schon, sie waren zwar perfekt und Gott schuf alles „sehr gut”, aber sie waren nicht autark. …bebaue und bewahre… zeigt, das Arbeit auch vor dem Sündefall eine wichtige und würdevoller Bestandteil war, wenn es um die verherrlichung Gottes ging.
Jetzt gab es 2 besondere Bäume im Garten:
1. Der Baum des Lebens, der ewiges Leben schenkt
2. Der Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen war Gottes Prüfung des Gehorsams. Indem der Mensch davon aß, stellte er seinen eigenen Willen über Gottes Wort und fiel in geistlichen Tod. Der körperliche Tod folgte später aus Gottes geduldiger Barmherzigkeit. Gott hätte auch einfach beide Bäume weglassen können, aber Gott ist kein Diktator. Denn wahre Liebe, schließlich ist Gott Liebe, existiert nur da, wo es auch eine Wahlmöglichkeit gibt. Daher hatte der Mensch die Wahl zwischen gehorsam und ungehorsam.
6.2 Die Versuchung
6.2 Die Versuchung
Da sprach die Schlange zu der Frau: Keineswegs werdet ihr sterben! Sondern Gott weiß: An dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet, und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was Gut und Böse ist!
Satan sagt zur Frau: „Sondern Gott weiß: An dem Tag …“. Satan verleumdet Gott und seinen Rat an den Menschen. Satan behauptet, dass Gott eigentlich wüsste, dass es für den Menschen noch eine viel höhere Berufung geben könnte, nämlich so zu sein wie Gott selbst, doch Gott gönnt dem Menschen nicht diese Stellung. Indirekt bezeichnet er Gott als einen Lügner und Betrüger. Satan rechnet Gott böse und selbstsüchtige Motive zu.
Diese Strategie Satans in 1Mo 3,5 ist vermutlich auch die böseste: es handelt sich um einen zielgerichteten Angriff auf die Herrlichkeit Gottes, die in seinem liebevollen und wahrhaftigen Wesen zum Ausdruck kommt, wie wir die letzten Male schon bei seinen Absichten gesehen haben, die er für die Gläubigen hat. Gott hatte dem Menschen aus Liebe geboten, nicht von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen zu essen. Gott hat mit diesem Gebot das Verhältnis zwischen ihm als Schöpfer und dem Menschen als seinem Geschöpf bestimmt, das von Liebe, Glauben und Vertrauen gekennzeichnet sein sollte. Aber der Teufel wollte Zweifel säen.
Die Schlange sagte: “…ihr werdet sein wie Gott…” was Schon das Ziel des Teufels war, danach soll nun auch der Mensch streben. Er will Verbündete für seine Rebellion. Er will bewusst alle mit sich in den Abrgund reissen.
6.3 Der Sündenfall
6.3 Der Sündenfall
Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre, und dass er eine Lust für die Augen und ein begehrenswerter Baum wäre, weil er weise macht; und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab davon auch ihrem Mann, der bei ihr war, und er aß.
Eva entschied, dass Satan die Wahrheit sagte und sie Gott missverstanden hatte, aber sie wusste nicht, was sie tat. Sie wurde getäuscht, wodurch sie glaubte, sie handle richtig. Aber auch Adam kam seinem Auftrag nicht nach und aß ebenfalls. Woher kommt nun aber dieses begehren? Johannes warnt uns:
Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist! Wenn jemand die Welt lieb hat, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm. Denn alles, was in der Welt ist, die Fleischeslust, die Augenlust und der Hochmut des Lebens, ist nicht von dem Vater, sondern von der Welt. Und die Welt vergeht und ihre Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.
Von wem kommen also alle diese Begierden?
Diese Begierden und sogar die Welt, werden vergehen.
Was wird aber denen verheißen, wenn man Gottes Willen tut?
Der bleibt in Ewigkeit. Ein Privileg also für die Kinder Gottes. Aber auch euch Suchenden will ich Mut machen, trefft diese Entscheidung für Christus, damit auch ihr in den Genuss des ewigen Lebens und aller guten Absichten kommt, die Gott mit euch hat.
6.4 Die Sünde in der Welt
6.4 Die Sünde in der Welt
Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod, und so der Tod zu allen Menschen hingelangt ist, weil sie alle gesündigt haben
Durch diesen Sündefall kam die Sünde in die Welt und damit die Trennung von Gott. Es blieb aber nicht bei der Sünde, sondern was folgt auf die Sünde? Der Tod
In der Bibel werden 3 Arten von Tod unterschieden. Der geistliche, der körperliche und der ewige Tod. In der Offenbarung erfahren wir:
Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde kein Platz für sie gefunden. Und ich sah die Toten, Kleine und Große, vor Gott stehen, und es wurden Bücher geöffnet, und ein anderes Buch wurde geöffnet, das ist das Buch des Lebens; und die Toten wurden gerichtet gemäß ihren Werken, entsprechend dem, was in den Büchern geschrieben stand. Und das Meer gab die Toten heraus, die in ihm waren, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten heraus, die in ihnen waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. Und der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod. Und wenn jemand nicht im Buch des Lebens eingeschrieben gefunden wurde, so wurde er in den Feuersee geworfen.
Der Tod drang also zu allen Menschen durch. Röm 3,23 sagt ganz deutlich:
denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten,
Denn trotz aller eigener Anstrengung wird der Mensch von Gott doch niemals akzeptiert. Denn Gottes Maßstab ist höher und klar, es ist Jesus Christus. Allen steht also der körperliche Tod bevor, auch wenn man durch Sport und ein gesundes Leben versucht, sein Leben zu verlängern. So kann es doch im nächsten Moment vorbei sein. Niemand weiß, wann sein Tag kommen wird. Und was ist danach?
Nach dem körperlichen Tod kommt der ewige Tod, der Feuersee. Die Zukunft der Menschheit ist der Feuersee. Aber es gibt Hoffnung und genau einen Ausweg. In Joh. 14,6 lesen wir:
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!
Das ist auch der Grund, wieso es diesen Kurs gibt. Er soll denen helfen, die noch keine Entschiedung für Jesus Christus getroffen haben, die Alternative abzuwägen. Damit man nicht auf solch eine finstere Zukunft zusteuert.
6.5 Die Folge
6.5 Die Folge
sondern eure Missetaten trennen euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass er nicht hört!
Und der Grundgedanke jeder Religion ist diese Trennung aufzuheben. Es deutet daraufhin, dass die Suche nach Gott vom Menschen ausgeht, aber alle Wege des Menschen, sind vor Gott unzureichend. Denn Gott ist Heilig und die Sünde, verhüllt sein Angesicht vor den Menschen.
Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.
Hier wird Sünde mit Arbeit verglichen. Für beides gibt es einen Lohn. Arbeit führt zu Gehalt, Sünde führt zum Tod. Jede Art von Trennung folgt als Folge der Trennung von Gott: Familienstreitigkeiten, die zur Entzweiung in der Familie führen oder auch mit Freunden, selbst Kriege: Alles ist der Lohn der Sünde.
Aber trotz dieser finsteren Zukunftsprognosen für viele Menschen, gibt es genau einen HOffnungsschimmer, denn der Vers geht noch weiter: .. aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn… eine offene Tür zum ewigen Leben und dieses Geschenk der Gnade ist in der Person Jesus Christus zu finden. Niemals durch eigene Anstrengung, niemals durch meine Werke, niemals durch das vermeintlich Gute, was die Menschen im Leben tun, sondern einzig und allein durch die freie Gnade Gottes. Der seinen Sohn nicht verschohnte, sondern durch den Tod Jesus Christi am Kreuz und dessen Auferstehung, bekommen alle, die an Ihn glauben, ewiges Leben. So schließe ich mit Römer 3,23 und 24, da wir den ersten Teil davon heute schon hatten:
denn alle haben gesündigt, und in ihrem Leben kommt Gottes Herrlichkeit nicht mehr zum Ausdruck, und dass sie für gerecht erklärt werden, beruht auf seiner Gnade. Es ist sein freies Geschenk aufgrund der Erlösung durch Jesus Christus.
