Gnade statt Gesetz
Notes
Transcript
Denn aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, und zwar Gnade um Gnade.
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Der Sohn des Königs
Es war einmal ein guter König. Er hieß König Albrecht. Sein Reich war sehr groß, und er wollte, dass alle Menschen dort sicher und friedlich leben konnten. Darum gab er ihnen Regeln. Die Regeln waren gut und sollten helfen.
Aber die Regeln waren schwer einzuhalten. Keiner der Bewohner schaffte es sich daran zu halten. Sie stritten, waren neidisch oder taten einander weh. So wurde der Frieden im Reich immer weniger. Und zwischen dem König und seinem Volk entstand eine große Entfernung.
Der König Albrecht wusste: Regeln sind wichtig. Aber er wusste auch, wie sehr er die Menschen liebte. Und noch mehr liebte er seinen Sohn. Er hatte nähmlich nur ein Kind und das hieß Johann.
Eines Tages verließ sein Sohn Johann heimlich das Schloss, weil er gerne aus dem Palast zu den normalen Menschen gehen wollte. Er trug keine Krone und keine schönen Kleider damit er nicht erkannt wurde. Er lebte bei den Menschen wie einer von ihnen. Er arbeitete, spielte, lachte und weinte mit ihnen. Aber was Prinz Johann von allen anderen Menschen unterschied war: er hielt alle Regeln seines Vaters – nicht, weil er musste, sondern weil er ihn liebte.
Die Menschen sahen Johann. Sie merkten: So kann man gut leben. Johann half den Schwachen. Er vergab denen, die Fehler gemacht hatten. Und er sagte:
„Der König ist kein harter Herr. Er ist ein guter Vater.“
Doch das machte die Menschen wütend. Johann zeigte ihnen, wie sie selbst hätten leben können. Und das fühlte sich für sie unangenehm an. Sie wollten nicht zuhören. Sie wollten, dass Johann verschwindet.
Schließlich verlangten sie, dass Johann bestraft wird obwohl er unschuldig war.
Das kam auch dem König Albrecht zu Ohren. Er wurde neugierig wer der Mann war von dem alle sprachen.
Aber als die Menschenmenge Prinz Johann vor den Palast gebracht hatten, erkannte König Albrecht seinen verloren geglaubten Sohn.
Das tat dem König sehr, sehr weh. Es war der größte Schmerz seines Lebens. Er liebte seinen Sohn von ganzem Herzen. Und er wusste das er noch am Leben ist aber die Menschen ihn töten wollten.
König Albrecht schickte sofort seine Soldaten in die Menge damit sie Prinz Johann befreien und mit ein bisschen Gewalt war Prinz Johann wieder bei seinem Vater.
Der König war voller Zorn gegen die Menschen denn er hat versucht mit Liebe und Geduld die Menschen zur Vernunft zu bringen doch keiner wollte umkehren zu einem gehorsamen Leben. Und deshalb rief er aus das jeder der eine Straftat begeht sofort hingerichtet wird.
Doch als Prinz Johann das hörte bat er seinen Vater einen Ausweg an um nicht die ganzen Menschen auszulöschen, denn es würde keiner überleben.
Sein Vater war Neugierig und erlaubte Prinz Johann seine Idee zu presetieren.
Die Idee fand der König garnicht gut.
Aber der Prinz blieb darauf bestehen. Seine Idee wie die Menscheit doch verschont werden kann war vollgende.
Da die Menschen keine Chance auf rettung haben möchte ich als der Mann den die Menschen versucht haben aus Hass und Neid zu töten sterben. Weil ich ein gerechtes Leben geführt habe kann ich für die Menschen einstehen und die einzige Möglichkeit der Menschen auf rettung ist der verweis auf mich.
Der König wollte davon nichts wissen aber als schon nach ein paar Tagen sehr viele Menschen hingerichtet wurden ging er zu seinem geliebten Sohn und sagte es ist wohl der einzige Weg den es gibt.
Der König weinte. Doch er ließ seinen Sohn gehen.
Johann starb für die Menschen, obwohl er nichts Böses getan hatte. Und durch ihn wurde der Weg zum König wieder frei.
Seitdem gilt im Reich ein neues Versprechen:
Jeder Mensch der was unrechtes getan hat wird hingerichtet außer die Person beruft sich auf den Prinzen denn dann heißt es das seine schuld schon bezahlt wurde.
Die Menschen fingen mit der Zeit an das zu verstehe was der Prinz getan hat und so änderten sie nach und nach ihre gesinnung und die Bezihung zwischen dem König und dem Volk wurde eine bessere.
Und so lebt das Reich bis heute –
nicht nur mit Regeln,
sondern mit der Gnade des Königs durch seinen Sohn Prinz Johann..
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Die Geschichte war ausgedacht, aber es sind ein paar Parallelen zu einer echt Geschichte zu finden.
Von einer ausgedachten erzählung gehen wir jetzt zur Bibel über.
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Am Anfang der Zeit hat Gott hat sich ein Volk ewählt mit dem er gemeinschaft haben möchte, das Volk Israel.
Gemeinschaft mit Gott geht aber nur ohne Sünde und so hat Gott dem Volk Gebote und Gesetze gegeben damit die Sündlose Gemeinschaft bestehen kann.
Wieviel Gebote oder Verbote hatte das Volk Israel von Gott erhalten an die sie sich halten mussten um in Gemeinschaft mit Gott zu leben?
In den ersten fünf Büchern Mose finden wir etwa 613 Ge- und Verbote – zu denen auch die gemeinhin bekannten 10 Gebote gehören
Jetzt könnte man sagen okey das Volk wollte auch die Gemeinschaft mit Gott und hat die Gebote gehalten aber so war es nicht. Das Volk Israel hat immer wieder gesündigt und Gott musste sein Volk bestrafen. Bis er sich sogar vor seinem Volk verschloss.
So ist die Beziehung erkaltet.
In einem der letzten Verse aus dem AT steht
Elberfelder 2006 Kapitel 3
22 Haltet im Gedächtnis das Gesetz meines Knechtes Mose
Also es wird nochmal versucht die Menschen dahin zu lenken gerecht vor Gott zu leben.
Aber sie schaffen es nicht...
Dann hat das Volk ruhe ca. 400 Jahre.
Gott hält es nicht mehr aus die distanz zu den Menschen zu halten und er hat nur eine Lösung.
Sein Sohn Jesus
Aber was soll Jesus uns bringen??
Ich lese nochmal Johannes 1,16
Denn aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, und zwar Gnade um Gnade.
Gnade. Was ist Gnade?
Gnade ist eine Phänomen das wir oft nicht verstehen können.
Es hängt zusammen mit der bedingungslosen Liebe die für uns auch unbegeiflich ist.
Gnade kann nicht genommen, verdient oder gekauft werden.
Gnade wird gegeben und man muss sie nur annehmen.
Gnade ist die Gegenbewegung zum Perfektionismus.
Woher kommt die Gnade und wie kommt die Gnade zu uns?
In Kolosser 1,19
denn es gefiel der ganzen Fülle, in ihm zu wohnen
heißt es das Gott komplett in Jesus wohnt und so auch seine Gnade, dadurch ist durch Jesus die Gnade in die Welt gekommen.
ALso ist die Gnade jetzt in der Wel aber sie brignt nur was wenn ich sie auf mich anwende.
Wie komme ich dazu?
so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben;
So einfach ist es hier beschrieben.
Jesus aufnehmen und an ihn Glauben. Daran glauben das Jesus der Messias ist und das Jesus der Weg die Warheit und das Leben ist und wir nur durch Jesus in den Himmel kommen.
Wenn ich das getan habe komme ich dahin das ich in dieser Gnade lebe, aber was bringt es mir?
Ich denke jeder hat schon versucht so lange es geht ohne Sünde zu leben und man hat festgestellt das es nicht lange gut geht. Danach kam häufig ein gefühl des versagens. Man merkt es ist unmöglich ohne Sünde zu leben. Das heißt es ist also auch unmöglich mit Gott zu leben. Und die Gnade ist es die uns aus dieser Zwickmühle befreit. Wir schlechte Menschen dürfen durch die Gnade in Heiligung leben ohne Angst die Beziehung zu Gott zu verlieren.
Im Römerbrief erklärt Paulus, dass Christen nicht mehr unter der Herrschaft der Sünde stehen, sondern unter der Gnade Gottes leben. Diese Gnade befreit sie von der Knechtschaft der Sünde und ruft sie dazu auf, sich Gott als Sklaven der Gerechtigkeit hinzugeben. Das Ziel ist Heiligung und ewiges Leben, während die Sünde zum Tod führt.
Die Frage ist am Ende wofür entscheiden wir uns?
Wollen wir jeden Tag versuchen die Gesetze einzuhalten nur um am ende des Tages zu merken das wir es nicht schaffen?
Oder möchten wir in der von Gott geschenkten Gnade leben. Frei von dem Gedanken uns die Gnade und Liebe Gottes zu verdienen. Sondern sie viel mehr zu schätzen und Gott zu danken dafür, dass er es Möglich gemacht hat, dass wir die Beziehung zu ihm haben dürfen.
Weihnachten das Fest das uns die Gnade brachte.
Denn aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, und zwar Gnade um Gnade.
