Die Gewissheit des Glaubens: Leben aus dem Glauben
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Ziel: Die Gewissheit des Glaubens gibt uns Kraft, Herausforderungen zu meistern und unseren Glauben aktiv zu leben.
Einleitung:
Einleitung:
Stellt euch vor, ein Kind versucht, auf einem großen Stein zu balancieren. Zuerst hat es Angst und wackelt, aber als die Mutter ihm versichert, dass sie ihn hält, gewinnt es das Vertrauen, weiterzumachen. So ist es mit dem ersten Johannesbrief – und besonders mit diesem Abschnitt.
Johannes nimmt uns an die Hand und führt uns in eine wunderbare Wahrheit hinein:
Ewiges Leben gibt es durch den Glauben an den Sohn Gottes. Eine feste Beziehung zu dem Schöpfer. Frieden mit Gott. Die wiederherstellung unseres eigentlichen Berufs nämlich Anbeter Gottes zu sein.
Jesus hat für uns gelebt, ist für unsere Schuld gestorben und ist auferstanden.
Er lebt – und er regiert zur Rechten des Vaters in Macht und Herrlichkeit.
Diese Gewissheit trägt uns, wenn es wackelt. Sie gibt Kraft, Herausforderungen zu meistern und den Glauben aktiv zu leben – und sie macht uns mutig, anderen von der Hoffnung zu erzählen, die wir haben. Der Glaube an Jesus führt uns in die Kindschaft Gottes hinein.
Hauptteil:
Hauptteil:
1. Glaube und Kindschaft
1. Glaube und Kindschaft
1 John 5:1–3 “Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, ist aus Gott gezeugt und jeder, der den Vater liebt, liebt auch den, der aus ihm gezeugt ist. Daran erkennen wir, dass wir die Kinder Gottes lieben: wenn wir Gott lieben und seine Gebote erfüllen. Denn darin besteht die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.”
Johannes meint nicht irgendeinen Glauben. Er meint dieses Bekenntnis:
Jesus ist der Christus – Gottes verheißener Retter.
Nicht ein moralischer Lehrer. Nicht nur ein Vorbild.
Sondern der Gesandte Gottes, der rettet.
Glaubst du daran? So bist du aus Gott gezeugt. Dieser glaube bleibt nicht ohne Wirkung. Glaube bringt Liebe hervor – Liebe zeigt sich im Gehorsam. Nicht um gerettet zu werden, sondern weil wir gerettet sind.
Gehorsam ist der Beweis der Liebe — Liebe der Beweis des Glaubens. So eng miteinander verbunden. Und dann kommt Johannes mit einem Satz, der uns herausfordert: “Seine Gebote sind nicht schwer” - Ernsthaft?
Ja, Johannes meint es ernst. Als ich das gelesen habe, hat sich in mir Widerstand geregt. Wie kann Johannes sowas schreiben? Hat er keine Kämpfe zu führen mit seiner Sünde? Hat er keine Kämpfe zu führen mit anderen Menschen und diese zu Lieben? Jeder ist anders. Jeder hat Fehler und Macken. Vielleicht sitzt du hier und denkst: „Für mich fühlen sich Gottes Gebote gerade sehr schwer an.“ Vielleicht kämpfst du mit einer Sünde, die immer wiederkommt. Vielleicht mit Bitterkeit, Unvergebenheit oder Erschöpfung. Dann sagt Johannes dir heute nicht: „Streng dich mehr an.“ Er sagt dir: „Du kämpfst nicht allein.“ Und genau deshalb kann Johannes das sagen: Nicht weil der Weg leicht wäre – sondern weil Christus trägt. Nicht weil du es kannst – sondern weil er in dir wirkt.
“Sie sind nicht schwer, weil Gott das, was er fordert durch seinen Heiligen Geist in uns wirkt. Sie sind nicht schwer, weil wir die Liebe erkannt haben, die uns durch die Gebote bewahren will. Sie sind nicht schwer, weil es der Wille des Geliebten ist, dem wir darin zuliebe leben dürfen. Sie sind nicht schwer, wie Jesus sagt: »Nehmet auf euch mein Joch … Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht« (Mt 11,29f.). Vorher aber ruft der Barmherzige: »Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken« (Mt 11,28). Und ein Letztes: Ein Joch ist immer für zwei. Unser Herr geht mit uns im Joch.” - Heiko Krimmer
Vielleicht ist das heute dein erster Schritt: nicht mehr zu kämpfen, sondern zu kommen. Nicht mehr zu beweisen, sondern zu vertrauen. Sein Joch ist leicht – weil er mitträgt, was du nicht tragen kannst.
Wir stehen nicht allein vor einer unmöglichen Aufgabe. Gott fordert nicht etwas von uns, ohne uns zugleich dazu zu befähigen. Er wirkt in uns, was ihm gefällt. Johannes schaut vom Ziel her: Du bist Gottes Kind – und darum darfst du leben wie ein Kind. Nicht aus Angst, nicht aus Druck – sondern aus Identität.
Und genau so wird Gottes Wort nicht Last, sondern Leitung. Und genau das ist christliches Leben: nicht getrieben, sondern getragen.
Lasst uns Ruhe finden bei Jesus – in unserer neuen Identität – und sein Wort als Ausdruck seiner Liebe sehen. Er ist es der uns verändert und an das Ziel bringt. Denn das ist der Wille Gottes für uns, unsere Heiligung. Wir dürfen jetzt schon die Perspektive Ewigkeit annehmen und daraus leben. Ein Leben aus der Anbetung Jesu heraus zu führen, denn darum geht es, seine Verherrlichung. Er ist das Zentrum, für ihn, durch ihn und zu ihm hin ist alles geschaffen worden, zum Lobpreis seiner Herrlichkeit.
Ganz konkret wird das darin, dass wir bereits jetzt die Welt besiegt haben. Überall dort, wo wir das System der Welt durchschauen und nicht mitmachen, überwinden wir.
2. Glaube und Sieg
2. Glaube und Sieg
1 John 5:4–5 “Denn alles, was aus Gott gezeugt ist, besiegt die Welt. Und das ist der Sieg, der die Welt besiegt hat: unser Glaube. Wer sonst besiegt die Welt, außer dem, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist?”
Woran glauben wir? An dies eine: Jesus ist der Sohn Gottes.
Er war sündlos. Er wurde versucht wie wir – und doch fand der Feind nichts an ihm. Und weil er ohne Sünde ans Kreuz ging und für unsere Sünden starb, hat er die Sünde besiegt.
Weil Jesus die Mächte der Finsternis überwunden hat, können auch wir in seinem Sieg überwinden, denn er hat den Kampf gekämpft und gesiegt. Und mehr noch: Christus kämpft durch den Heiligen Geist in uns. Wir sind nicht allein. Wir überwinden, weil wir in Christus sind – und in ihm bleiben. Alle Wiederstände, die der Satan gegen uns ausfahren will, sind nicht von Dauer. Sie sind begrenzt, vergehen und sind besiegt.
Doch oft wirkt es so, dass wir nicht überwunden haben oder? - Bei mir ist das meistens der Fall, wenn ich versuche aus meinem Fleisch heraus die Kämpfe zu führen, die aber geistlichen Ursprung haben. Geistliche Kämpfe müssen wir auf einer geistlichen Ebene führen. Darum ist die erste Waffe zu der wir greifen müssen im Glauben beten und das Wort der Wahrheit, welches die Lügen des Satans entwaffnet. Wir müssen zu dem einen fliehen, der uns stärke geben kann.
Vielleicht ist genau das heute deine Situation: Du kämpfst – aber du kämpfst nur mit Disziplin, mit Vorsätzen, mit schlechtem Gewissen. Und Johannes sagt: Der Kampf ist geistlich – und du brauchst geistliche Waffen. Darum: Geh heute nicht mit „Ich muss stärker werden“ nach Hause. Geh mit „Jesus hat gesiegt, und ich darf in seinem Sieg stehen“ nach Hause. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass wir eine falsche Perspektive auf Gott und seine Gebote haben. Das Wort “Denn” leitet eine logische Schlussfolgerung ein. In den Verse vorher schreibt Johannes, dass die Gebote Gottes nicht schwer sind und jeder der diese hält, ist ein Kind Gottes.
Diese Gebote, das Wort Gottes ist keine Last die uns auferlegt wird und unbequem ist. Vielmehr dürfen wir uns darüber freuen, dass Gott seinen Kindern seinen Willen offenbart hat und wir dürfen seinen Willen mit Freude aus Liebe tun. Wenn wir dies tun, überwinden wir die Welt, die entgegen dem Willen Gottes arbeitet.
Satan und seine Welt will uns durch die Versuchung der Sünde das Leben rauben. Die Gebote Gottes sind uns gegeben, um unser Leben zu wahren und auf dem Weg hier auf Erden ein Licht in der Finsternis zu sein. Wie der Psalmist das schon früh entdeckte Psalm 119,105 “Dein Wort ist meinem Fuß eine Leuchte, ein Licht für meine Pfade.”
Jetzt kann man sich natürlich die Frage stellen, woher weiß ich denn, dass das alles wirklich stimmt? Dafür gibt uns Johannes die nächsten Verse.
3. Glaube, Zeugnis und Gewissheit
3. Glaube, Zeugnis und Gewissheit
1 John 5:6–9 “Dieser ist es, der durch Wasser und Blut gekommen ist: Jesus Christus. Er ist nicht nur im Wasser gekommen, sondern im Wasser und im Blut. Und der Geist ist es, der Zeugnis ablegt; denn der Geist ist die Wahrheit. Denn drei sind es, die Zeugnis ablegen: der Geist, das Wasser und das Blut; und diese drei sind eins. Wenn wir von Menschen ein Zeugnis annehmen, so ist das Zeugnis Gottes größer; denn das ist das Zeugnis Gottes: Er hat Zeugnis abgelegt von seinem Sohn.”
Gott schenkt uns in unserem Glauben die Gewissheit durch ein Zeugnis, welches von Gott selbst kommt. Das Zeugnis von dem Johannes hier schreibt ist beschrieben mit Geist, Wasser und Blut.
3.1 Geist:
3.1 Geist:
Mit Geist meint Johannes mehrere Dinge. Zum einen haben wir den Heiligen Geist als Salbung gegeben, der uns eine innere Gewissheit darüber gibt, dass das woran wir glauben wirklich wahr ist. Er schenkt uns eine feste Zuversicht, eine innerliche Ruhe und einen wunderbaren Frieden. Er bezeugt und verherrlicht in allem den Sohn.
Doch bezieht sich dies nicht nur darauf, sondern alle drei bezeugen Jesus Historisch. Johannes setzt die Botschaft des Evangeliums und die Wahrheit des Glaubens auf Historische Tatsachen.
Jesus wurde durch den Heiligen Geist gezeugt – bezeugt durch Gottes Offenbarung an Maria und Josef. Und öffentlich bestätigt bei seiner Taufe, als der Geist herabkam und der Vater sprach. Jesu Werk kommt aus der Ewigkeit, tritt in unsere Geschichte ein – und erreicht uns heute durch den Geist.
3.2 Wasser:
3.2 Wasser:
Damit setzt Johannes auf die Historische Tatsache der Taufe Jesu. Jesu hat sich nicht aufgrund von Sünde taufen lassen, die er in seinem Leben hat. Deswegen hat sich Johannes ja auch geweigert ihn zu Taufen, weil Jesus Sündlos gewesen ist. Doch mit der Taufe hat sich Jesus mit seinem Auftrag vom Vater und mit den Sündern identifiziert.
Es war der öffentliche Beginn seiner Mission die Menschheit zu retten durch seinen Opfertod. Seine Sendung beginnt öffentlich an der Taufe und endet am Kreuz – im vollkommenen Gehorsam, als das Wasser aus seiner Seite tritt.
3.3 Blut:
3.3 Blut:
Das Blut zeugt von seiner Menschwerdung und von seinem Opfertod am Kreuz, wodurch er unsere Sühnung geworden ist. Auch hier Stellt Johannes diesen Historischen Fakt als Zeugen auf, dass das woran wir glauben auch wirklich glaubhaft ist. Jesus hat all die Pein erlitten. Er wurde Mensch und hat sein kostbares Blut vergossen für die vielen, damit wir Rettung und Erlösung erfahren können.
Er hat sein Leben gegeben und einen neuen Bund gestiftet.
Und in diesem Bund empfangen wir Gnade um Gnade: nicht weil wir uns selbst gerecht machen, sondern weil Christus uns durch Glauben rettet, rechtfertigt und bewahrt.
Jesu Werk zeigt uns, dass er im Fleisch gekommen ist, als Mensch und Wahrhaftig schuldlos gestorben ist. Irrlehren wollen uns einen geistlichen Jesus bringen, der keine Veränderung bewirken kann. Die Wahrheit ist: Jesus ist im Fleisch gekommen, lebte perfekt und bietet uns dieses Leben an und er lädt uns sein, genauso zu leben, im Gehorsam, aus Liebe, aus Beziehung, nicht aus Zwang, nicht aus eigener kraft, sondern befähigt durch die Gnade.
Nach dem biblischen Rechtssystem wird ein Sachverhalt als Wahr betrachtet, wenn es mindestens 2-3 Zeugen gibt, die es bestätigen. Genau dies tut Johannes hier. Er sagt “Ich bringe euch 3 Historische zeugen, diese bezeugen, dass euer Glaube Wahrheit ist”.
Er stellt sich dadurch gegen die Gnostische Irrlehre. Diese Philosophie Baut Luftschlösser ohne Fakten. Unser glaube ist nicht einfach ein Gedankengebäude von irgendjemanden ersponnen. Es ist bezeugt von den Aposteln. Unser Glaube basiert auf Fakten. Es ist Gewissheit der Wirklichkeit und Wahrhaftigkeit Jesu - Gottes Sohn.
Diese Drei sind eins, denn sie belegen, Jesus ist Gott in Gestalt eines Menschen.
Ihr Lieben. Wenn wir Menschen glauben schenken in unserem tagtäglichen sein. Wenn wir den Aposteln glauben schenken über das was sie sahen, hörten und betasteten. Wie können wir da nicht dem Vater glauben schenken, der von seinem Sohn Zeugnis abgelegt hat an der Taufe und in seiner Verklärung? - Das ist der größte Zeuge.
1 Sechs Tage danach nahm Jesus Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg.
2 Und er wurde vor ihnen verwandelt; sein Gesicht leuchtete wie die Sonne und seine Kleider wurden weiß wie das Licht.
3 Und siehe, es erschienen ihnen Mose und Elija und redeten mit Jesus.
4 Und Petrus antwortete und sagte zu Jesus: Herr, es ist gut, dass wir hier sind. Wenn du willst, werde ich hier drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija.
5 Noch während er redete, siehe, eine leuchtende Wolke überschattete sie und siehe, eine Stimme erscholl aus der Wolke: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe; auf ihn sollt ihr hören.
6 Als die Jünger das hörten, warfen sie sich mit dem Gesicht zu Boden und fürchteten sich sehr.
7 Da trat Jesus zu ihnen, fasste sie an und sagte: Steht auf und fürchtet euch nicht!
8 Und als sie aufblickten, sahen sie niemanden außer Jesus allein.
Mt 17,1–9.
Ich bete, dass das unsere Perspektive ist oder sein wird. Jesus allein. Denn er ist das leben und durch Glaube haben wir ewiges Leben.
4. Glaube und ewiges Leben
4. Glaube und ewiges Leben
1 John 5:10–13 “Wer an den Sohn Gottes glaubt, trägt das Zeugnis in sich. Wer Gott nicht glaubt, hat ihn zum Lügner gemacht, weil er nicht an das Zeugnis geglaubt hat, das Gott von seinem Sohn abgelegt hat. Und darin besteht das Zeugnis, dass Gott uns ewiges Leben gegeben hat; und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht. Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, denn ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes.”
Jesus selbst hat das zu den Pharisäern gesagt… Johannes 8,42 “Jesus sagte zu ihnen: Wenn Gott euer Vater wäre, würdet ihr mich lieben; denn von Gott bin ich ausgegangen und gekommen. Ich bin nicht von mir aus gekommen, sondern er hat mich gesandt.”
und
Johannes 8,44 “Ihr habt den Teufel zum Vater und ihr wollt das tun, wonach es euren Vater verlangt. Er war ein Mörder von Anfang an. Und er steht nicht in der Wahrheit; denn es ist keine Wahrheit in ihm. Wenn er lügt, sagt er das, was aus ihm selbst kommt; denn er ist ein Lügner und ist der Vater der Lüge.”
Wenn wir Christus so „zurechtbiegen“, dass er in unser System passt, dann verlassen wir nicht nur eine Meinung – wir verlassen das Zeugnis Gottes. Johannes spricht hier sehr hart – nicht um zu verurteilen, sondern um aufzurütteln. Denn die größte Gefahr ist nicht offene Ablehnung, sondern ein Jesus, den wir uns selbst zurechtlegen. Darum fragt Johannes nicht zuerst: „Was glaubst du?“ sondern: „Wem vertraust du?“ Das Griechische Wort, das mit Glauben übersetzt wird beinhaltet nämlich genau das. Vertrauen. Ich Vertraue auf das Zeugnis Gottes und glaube daran, ich glaube an den Sohn Gottes.
Wer aber »an den Sohn Gottes glaubt, der hat dieses Zeugnis in sich.« Dem Glaubenden ist das Zeugnis Gottes, daß Jesus von Nazareth Gottes Sohn ist, nicht nur neutrale Zurkenntnisnahme, sondern es erfüllt ihn, ergreift und verändert sein ganzes Leben. Das Zeugnis Gottes kann niemand neutral hören. Entweder es ergreift mich zum Geschehen der Wiedergeburt, oder ich lehne es ab und lebe in der Lüge und werde verstockt. Das Zeugnis Gottes ist verwandelnde Kraft. -Heiko Krimmer
Die Wahrheit ist einfach – und radikal:
Jesus ist der Sohn Gottes. Und wer ihn hat, hat das Leben.
Das Evangelium ist nicht zuerst eine Lehre, sondern eine Person.
Jesus selbst ist das ewige Leben – und er schenkt es denen, die ihm glauben.
Darum sagt Johannes so klar:
„Wer den Sohn hat, hat das Leben. Wer den Sohn nicht hat, hat das Leben nicht.“
Es geht hier nicht um religiöse Feinheiten,
es geht um Leben und Tod.
Glaubst du dem Zeugnis Gottes, dann bist du von oben geboren
– herausgerufen aus dem Tod hinein ins Leben.
Darum ist die entscheidende Frage nicht:
Wie fromm bist du?
sondern:
Hast du den Sohn?
Ende:
Ende:
Johannes schreibt all das aus einem einzigen Grund:
Damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt.
Nicht damit ihr zweifelt.
Nicht damit ihr euch prüft, bis ihr verzweifelt.
Sondern damit ihr ruht – in Christus.
Die Frage ist nicht: „Bist du stark genug?“
Die Frage ist: „Hältst du dich an den Sohn?“
Denn wer den Sohn hat, hat das Leben. Und dieses Leben ist kein Lohn für Leistung –
es ist ein Geschenk der Gnade für Glaubende.
Vielleicht ist dein Glaube heute nur ein leises Festhalten. Aber selbst ein schwaches Festhalten hält einen starken Retter. Und wenn du gerade merkst, dass du fern bist: Er ist dir näher, als du denkst.
Komm zu ihm. So wie du bist und Vertraue ihm.
Er ist das Leben. Amen.
