Der Tod und das Leben

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Bibeltext

John 11 ELB 2006
Es war aber einer krank, Lazarus, von Betanien, aus dem Dorf der Maria und ihrer Schwester Marta. Maria aber war es, die den Herrn mit Salböl salbte und seine Füße mit ihren Haaren abtrocknete; deren Bruder Lazarus war krank. Da sandten die Schwestern zu ihm und ließen ihm sagen: Herr, siehe, der, den du lieb hast, ist krank! Als aber Jesus es hörte, sprach er: Diese Krankheit ist nicht zum Tode, sondern um der Herrlichkeit Gottes willen, damit der Sohn Gottes durch sie verherrlicht wird. Jesus aber liebte die Marta und ihre Schwester und den Lazarus. Als er nun hörte, dass er krank sei, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er war. Danach erst spricht er zu den Jüngern: Lasst uns wieder nach Judäa gehen. Die Jünger sagen zu ihm: Rabbi, eben suchten die Juden dich zu steinigen, und wieder gehst du dahin? Jesus antwortete: Hat der Tag nicht zwölf Stunden? Wenn jemand am Tag umhergeht, stößt er nicht an, weil er das Licht dieser Welt sieht; wenn aber jemand in der Nacht umhergeht, stößt er an, weil das Licht nicht in ihm ist. Dies sprach er, und danach sagt er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, ist eingeschlafen; aber ich gehe hin, damit ich ihn aufwecke. Da sprachen die Jünger zu ihm: Herr, wenn er eingeschlafen ist, so wird er geheilt werden. Jesus aber hatte von seinem Tod gesprochen: Sie aber meinten, er rede von der Ruhe des Schlafes. Dann nun sagte ihnen Jesus geradeheraus: Lazarus ist gestorben; und ich bin froh um euretwillen, dass ich nicht dort war, damit ihr glaubt; aber lasst uns zu ihm gehen. Da sprach Thomas, der auch Zwilling genannt ist, zu den Mitjüngern: Lasst auch uns gehen, dass wir mit ihm sterben. Als nun Jesus kam, fand er ihn schon vier Tage in der Gruft liegen. Betanien aber war nahe bei Jerusalem, etwa fünfzehn Stadien weit; und viele von den Juden waren zu Marta und Maria gekommen, um sie über ihren Bruder zu trösten. Marta nun, als sie hörte, dass Jesus komme, ging ihm entgegen. Maria aber saß im Haus. Da sprach Marta zu Jesus: Herr, wenn du hier gewesen wärest, so wäre mein Bruder nicht gestorben; und jetzt weiß ich, dass, was du von Gott bitten magst, Gott dir geben wird. Jesus spricht zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen. Marta spricht zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird in der Auferstehung am letzten Tag. Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist; und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst du das? Sie spricht zu ihm: Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll. Und als sie dies gesagt hatte, ging sie hin und rief heimlich ihre Schwester Maria und sagte: Der Lehrer ist da und ruft dich. Als jene es hörte, stand sie schnell auf und ging zu ihm. Jesus aber war noch nicht in das Dorf gekommen, sondern war an dem Ort, wo Marta ihm begegnet war. Als nun die Juden, die bei ihr im Haus waren und sie trösteten, sahen, dass Maria schnell aufstand und hinausging, folgten sie ihr, da sie meinten, sie gehe zur Gruft, um dort zu weinen. Als nun Maria dahin kam, wo Jesus war, und ihn sah, fiel sie ihm zu Füßen und sprach zu ihm: Herr, wenn du hier gewesen wärest, so wäre mein Bruder nicht gestorben. Als nun Jesus sie weinen sah und die Juden weinen, die mit ihr gekommen waren, ergrimmte er im Geist und wurde erschüttert und sprach: Wo habt ihr ihn hingelegt? Sie sagen zu ihm: Herr, komm und sieh! Jesus weinte. Da sprachen die Juden: Siehe, wie lieb hat er ihn gehabt! Einige aber von ihnen sagten: Konnte dieser, der die Augen des Blinden öffnete, nicht machen, dass auch dieser nicht gestorben wäre? Jesus nun, wieder in seinem Innern erzürnt, kommt zur Gruft. Es war aber eine Höhle, und ein Stein lag davor. Jesus spricht: Nehmt den Stein weg! Die Schwester des Verstorbenen, Marta, spricht zu ihm: Herr, er riecht schon, denn er ist vier Tage hier. Jesus spricht zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt, wenn du glaubtest, so würdest du die Herrlichkeit Gottes sehen? Sie nahmen nun den Stein weg. Jesus aber hob die Augen empor und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. Ich aber wusste, dass du mich allezeit erhörst; doch um der Volksmenge willen, die umhersteht, habe ich es gesagt, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast. Und als er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus! Und der Verstorbene kam heraus, an Füßen und Händen mit Grabtüchern umwickelt, und sein Gesicht war mit einem Schweißtuch umbunden. Jesus spricht zu ihnen: Macht ihn frei und lasst ihn gehen! Viele nun von den Juden, die zu Maria gekommen waren und sahen, was er getan hatte, glaubten an ihn. Einige aber von ihnen gingen hin zu den Pharisäern und sagten ihnen, was Jesus getan hatte. Da versammelten die Hohen Priester und die Pharisäer den Hohen Rat und sprachen: Was tun wir? Denn dieser Mensch tut viele Zeichen. Wenn wir ihn so lassen, werden alle an ihn glauben, und die Römer werden kommen und unsere Stadt wie auch unsere Nation wegnehmen. Einer aber von ihnen, Kaiphas, der jenes Jahr Hoher Priester war, sprach zu ihnen: Ihr wisst nichts und überlegt auch nicht, dass es euch nützlich ist, dass ein Mensch für das Volk stirbt und nicht die ganze Nation umkommt. Dies aber sagte er nicht aus sich selbst, sondern da er jenes Jahr Hoher Priester war, weissagte er, dass Jesus für die Nation sterben sollte; und nicht für die Nation allein, sondern dass er auch die zerstreuten Kinder Gottes in eins versammelte. Von jenem Tag an ratschlagten sie nun, um ihn zu töten. Jesus ging nun nicht mehr öffentlich unter den Juden umher, sondern ging von dort weg in die Gegend nahe bei der Wüste, in eine Stadt mit Namen Ephraim; und dort verweilte er mit den Jüngern. Es war aber nahe das Passah der Juden, und viele gingen aus dem Land hinauf nach Jerusalem vor dem Passah, um sich zu reinigen. Sie suchten nun Jesus und sprachen, als sie im Tempel standen, untereinander: Was meint ihr? Wird er nicht zu dem Fest kommen? Es hatten aber die Hohen Priester und die Pharisäer Befehl gegeben, wenn jemand wisse, wo er sei, dass er es anzeigen solle, damit sie ihn griffen.

Einleitung

CMV-Materialsammlung Cromme, Gerhard

Cromme, Gerhard

Lieber wollte ich ein Pferd sein, das man in seinem Karren zu Tode schindet, lieber ein Stier, den man mästet auf den Schlachttag, als ein Mensch, der im Tod keinen Heiland hat.

Der Tod wird in unserer Gesellschaft verdrängt oder nur sehr zögerlich angesprochen. Man will nicht über den Tod sprechen. Man empfindet ihn als störend. Man will das Thema nicht ansprechen.
Und doch ist nichts so sicher wie der Tod. Die Wahrscheinlichkeit, dass es einen Menschen trifft liegt bei 100%. Es ist also etwas was uns alle angeht, und doch will der Mensch es nicht wahr haben.
Die Bibel hingegen spricht offen über den Tod. In unserem Text heute geht es um Sterben und Leben. Es geht dort sowohl um das leibliche als auch um das geistliche Sterben und Leben.
Das Wunder, der das wir eben gelesen haben ist das siebte Wunder, dass Johannes hier in seinem Evangelium erwähnt. Damit schafft er hier einen Höhepunkt im Wirken von Jesus.
Jesus vollbringt hier ein Wunder das schwer zu leugnen ist. Und da Betanien nur 3km von Jerusalem entfernt ist bekamen die Juden und obersten Juden dies alles mit. Da es ein unglaubliches Wunder ist zeigt Jesus dadurch seine große Macht. Er zeigt, dass er der Sieger und Herr über den größten Feind des Menschen ist, und zwar der Tod.
Ich habe die Predigt unter folgendem Leitsatz gestellt:
Jesus Christus ist der Herr über Tod und Leben und führt alles zur Herrlichkeit Gottes!
Lasst uns nun dieses Kapitel anschauen. Ich habe hier fünf Punkte herausgenommen die mir aufgefallen sind. Diese möchte ich erläutern und dann Anwenden. Ich finde das Kapitel hier ist sehr praktisch und wir können hier viel über Jesus Christus lernen.
Wenn wir nochmals das Kapitel 10 uns in Erinnerung rufen, so finde ich dass Jesus hier ganz praktisch zeigte, was es bedeutet dass er der gute Hirte ist. Er zeigt hier, was es heißt, dass wir in seiner Hand geborgen sind.

Jesus hilft zur rechten Zeit (1-17)

Johannes beginnt das Kapitel damit erstmals einen Umriß zu geben wer Lazarus ist. Scheinbar war er nicht so bekannt wie seine Schwestern Maria und Marta.
Wir erfahren hier, dass Jesus eine guten Beziehung zu diesen drei Geschwister hatte. In der Nachricht an Jesus wird er daran erinnert, dass Lazarus der ist den er lieb hat. Aus anderen Evangelien erfahren wir, dass Maria und Marta Jesus und seine Jünger aufnahmen. Hier machte Jesus also immer wieder mal Rast und wurde hier bewirtschaftet und versorgt. Hier lehrte Jesus auch und Maria und Marta waren Frauen, die seiner Lehre folgten. Interessant hier im Text ist, dass Marta als sie Maria rufen lässt, ihr dann ausrichtet dass der Lehrer oder der Meister hier ist. Oftmals wird dieses Wort auch unübersetzt als Rabbi wiedergegeben. Im Judentum war es üblich, dass ein Rabbi nur die Männer lehrte. Jesus aber hatte aber auch Frauen die seine Jünger waren und ihn Rabbi nannten. Wir sehen also, dass hier eine starke Beziehung zwischen Jesus und dieser Familie bestand.
Der Lazarus also wurde schwer krank und die Schwestern lassen somit Jesus eine Botschaft zukommen. Aus den Worten die die Schwestern später zu Jesus sagen lässt sich schließen, dass sie die Hoffnung hatten, dass Jesus schnell dorthin kommen würde und Lazarus heilen würde.
Doch Jesus tut das hier nicht. Es wird hier ausdrücklich nochmal gesagt, dass Jesus die Schwestern und Lazarus liebte, jedoch ging er nicht sofort dorthin. Jesus zeigt hier auf etwas viel größeres. Er zeigt auf den Plan Gottes - die Verherrlichung des Vaters. Jesus sagt, dass diese Krankheit zur Ehre Gottes ist. Und so bleibt Jesus dann noch zwei Tage und will sich dann auf dem Weg machen.
Die Jünger aber wollen ihn daran hindern nach Betanien zu gehen. in Vers 18 wird gesagt, dass Betanien ganz in der Nähe von Jerusalem ist. Ja, tatsächlich lag es nur ca. 3km von dort entfernt. Am Ende von Kapitel 10 haben wir beim letzten mal gesehen, dass die Juden Steine schon ranschaffen im festen Entschluss Jesus zu steinigen. Da sich diese Wut der Obersten Juden so zugespitzt hatte, hatten die Jünger Angst mit Jesus in die Nähe zu gehen, wo die Gefahr durch die Pharisäer und Obersten war.
Ich denke dass es den Jüngern hier nicht nur um Jesus ging, sondern auch um ihr eigenes Leben. Deshalb macht auch Thomas diese Aussage in Vers 16, dass sie dann eben dahingehen um zu sterben.
Deshlab sagt Jesus hier in Vers 9 und 10:
John 11:9–10 ELB 2006
Jesus antwortete: Hat der Tag nicht zwölf Stunden? Wenn jemand am Tag umhergeht, stößt er nicht an, weil er das Licht dieser Welt sieht; wenn aber jemand in der Nacht umhergeht, stößt er an, weil das Licht nicht in ihm ist.
Damit will Jesus sagen, wenn man im Licht Gottes, also im Gehorsam gegenüber Gott lebt, dass muss man nicht Angst haben vor Gefahren. Jesus wusste, dass er vollkommen nach dem Willes den Vaters lebt und deshlab wird sein Tod erst in der von Gott bestimmten Zeit stattfinden. Die Jünger sollten auf Jesus vertrauen, denn dies gilt auch für einen Gläubigen. William MacDonald sagt hierzu:
Kommentar zum Neuen Testament C. Jesus reist nach Betanien (11,5–16)

Wenn wir in Gemeinschaft mit dem Herrn leben und seinen Willen tun, dann gibt es keine Macht auf Erden, die uns vor Gottes vorherbestimmter Zeit töten kann.

Dies Lektion erteilte Jesus hier seinen Jüngern.
Dann sagt er hier offen heraus, dass Lazarus bereits gestorben ist und sie hingehen um ihn aufzuerwecken.
In Vers 18 erfahren wir, dass Lazarus bereits 4 Tage im Grab liegt. In Israel war es damals üblich die Toten bereis am selben Tag zu beerdigen, wenn sie gestorben sind. Denn es gab keine Möglichkeiten ein Leichnam zu kühlen und aufgrund der Hitze setzte die Verwesung sehr schnell ein.
Wenn wir uns nun die Zeitabfolge anschauen, so ist es interessant, dass er bereits vier Tage Tod ist. In Kapitel 10 erfahren wir dass Jesus sich an den Ort aufhielt, wo Johannes taufte. Dieser Ort lag ca eine Tagesreise von Betanien entfernt.
Der Bote, der Jesus die Nachricht über die Krankheit von Lazarus überbrachte brauchte also einen Tag bis er bei Jesus war. Dann blieb Jesus noch zwei Tage dort und brauchte dann einen Tag bis er selbst in Betanien war. Zu dem Zeitpunkt lag Lazarus aber bereits 4 Tage in der Gruft.
Das bedeutet also dass Lazarus höchstwahrscheinlich bereits Tod war, als der Bote Jesus diese Nachricht überbrachte.
Nun warum wartete Jesus noch zwei Tage? Damit Lazarus bereits vier Tage Tod ist, wenn er dorthin kommt. Benedikt Peters schreibt hierzu:
Kommentar zum Johannes-Evangelium 3. Der Unverstand Marthas, Marias und der Juden angesichts des Todes (11,17–37)

»Der Evangelist erwähnt ausdrücklich den vierten Tag, um die Größe des Wunders hervorzuheben. Nach rabbinischer Tradition schwebt die Seele während dreier Tage über dem Körper des Verstorbenen in der Hoffnung, wieder mit ihm vereint zu werden, aber sie entschwindet endgültig, wenn sie feststellt, dass der Leichnam zu verwesen begonnen hat …«

Also durch das warten Jesu wurde dieses Wunder um so herrlicher. Dadurch wurde die Herrlichkeit Gottes um so mehr offenbart und gezeigt. Denn Jesus kennt den richtigen Zeitpunkt und weis wie es am Besten ist.
Anwendung
Wir können in diesem ersten Abschnitt klar Jesus das den Hirten sehen, der den richtigen Zeitpunkt kennt.
Hier wird ganz klar gezeigt, dass Menschen die Jesus liebt trotzdem manchmal leiden müssen. Jesus verspricht seinen Nachfolgern nicht nur Sonnenschein. Sondern wir sehen hier, dass auch Leiden dazu gehört. Denn unser Herr und Hirte hat einen Plan. Und der Plan ist die Verherrlichung Gottes.
Paulus schreibt in Römer 8,28
Romans 8:28 ELB 2006
Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind.
Und weiter heißt es dort:
Romans 8:29 ELB 2006
Denn die er vorher erkannt hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Bild seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene ist unter vielen Brüdern.
Also das Ziel ist, dass wir Gott verherrlichen dadurch, dass er uns Verändert. Verändert nach dem Bild Jesu.
Ich denke wenn du Maria oder Marta gefragt hättest, so würden die bestimmt sagen, dass das Beste für sie ist, dass Lazarus nicht stirbt. Und Lazarus erst, für ihn war es auch nicht so toll zu sterben. Und doch diente das alles dazu, dass Gott verherrlicht wird. Ja, Lazarus musste in seinem Leben sogar zwei mal Sterben. Das ist auch nicht so schön das zu erleben.
Und doch hatte Jesus damit einen göttlichen Plan. Das sehen wir hier im ganzen Text.
Genauso müssen wir auch manchmal Leiden in unserem Leben. Da kommen Krankheiten, Geliebte Menschen sterben, Da bricht auf einmal das ganze Soziale Umfeld weg und man hat auf einmal keine Freunde mehr. Streit in der Familie. Verlust des Besitzes durch Katastrophen. Und so kann viele passieren im Leben und es rüttelt uns vollkommen durch.
Und doch hat der Herr einen wunderbaren Plan damit.
Wenn ich auf unser noch relativ kurzes Leben schaue mit meiner Frau, so haben wir auch bereits viel Leid erleben müssen. Angys Mutter ist früh verstorben, ich habe es hautnah erleben müssen wie man durch einen Brand auf einmal viel verlieren kann, es war mein Elternhaus, als ich noch zuhause gewohnt habe. Dann haben wir erlebt was es heißt wenn sich das Familie gegen einen stellt. Wir haben es erlebt, was es bedeutet, wenn auf einmal der gesamte Freundeskreis den Kontakt abbricht. Also viel zwischenmenschliches Leid.
Und doch hat der Hirte uns durch alles hindurchgetragen. Und ich habe immer wieder gemerkt, dass in den schwersten Stunden ich die Nähe des Hirten ganz besonders gespürt habe. SO ist unser HERR!!
Wir sehen hier auch, dass Jesus unser Hirte den Zeitplan kennt und führt. Wir denken manchmal, dass es für uns besser wäre, wenn wir sofort Gesund werden. Dass wir sofort einen neuen Job finden. Doch wir können immer wissen, dass die Hilfe unseres Hirten nie zu spät kommt.
Ich habe es schon oft gehört und auch selbst erlebt, dass der Herr dann eintritt, wenn wir aufhören es selbst zu machen. Wenn wir dann irgendwann bereit sind uns ganz in die Hände Gottes zu legen, dass er dann hilft und beisteht.
Unser Herr ist nie zu spät da, sondern immer zur rechten Zeit!
Das tröstliche ist auch, was wir hier sehen, dass auch wenn Gefahren da sind, dass wir unter dem Schutz Gottes leben. Wir können uns sicher sein, Gott bestimmt die Zeit unseres Endes. Und wenn er es bestimmt, dann ist es dann gut und richtig. Wenn aber unser Ende noch nicht da ist, so können wir unbesorgt sein, der Herr wird uns durch tragen.

Jesus gibt ewige Hoffnung (18-32)

Gehen wir weiter durch den Text:
Jesus kommt also nach Betanien. Bei Maria und Marta zuhause waren viele Juden aus Jerusalem um sie zu trösten. Die Juden trauerten eine längere Zeit miteinander und es war eine fromme Pflicht für einen Juden Hinterbliebene zu trösten.
Auch hier sehen wir eine Führung Gottes. Denn dadurch wurden viele Menschen aus Jerusalem zeugen dieses Wunder und es bekam somit ganz Jerusalem mit, was hier passierte.
Als nun Marta hört, dass Jesus kommt geht sie ihm entgegen. Sie ist sich der festen Überzeugung, wenn Jesus da gewesen wäre, so wäre Lazarus nicht gestorben. Marta zeigt einen festen Glauben. Sie zeigt, dass sie fest daran glaubt, dass Jesus ihn hätte heilen können.
Ich denke dass hier keine Kritik an Jesus vorhanden ist. Denn sie wusste ja selbst, dass Lazarus kurz nachdem sie den Boten losgeschickt hatte bereits gestorben ist.
Das was sie dann in Vers 22 sagt ist wohl nicht eine Andeutung auf eine Auferweckung. Denn sie versteht das ja mit der Auferstehung dann nicht. Auch später am Grab will sie nicht, dass das Grab geöffnet wird.
In Vers 22 gibt sie ihre persönliche Überzeugung wieder. Ihr Glaubensbekenntnis ist hier, dass sie Glaubt, dass was er auch von dem himmlischen Vater bitten wir, dieser ihm geben wird.
Jesus greift das dann auch in Vers 42 auf in seinem Gebet an Gott.
John 11:42 ELB 2006
Ich aber wusste, dass du mich allezeit erhörst;
Als dann später Maria dazu kommt, sehen wir dass sie das gleiche sagt zu Jesus wie Marta. Die Schwestern müssen sich das vermutlich oft zueinander gesagt haben - wäre Jesus doch hier gewesen. Dann hätten wir Hilfe bekommen. Dann wäre Lazarus nicht gestorben. Doch Maria kann nicht viel sagen - sie weit und fällt zu Jesu Füßen.
Doch mit Marta hatte Jesus zuvor ein Gespräch führen und zwar über ihre Hoffnung. Jesus sagt zu ihr, dass Lazarus auferstehen wird.
Wir sehen hier in den Worten von Marta ihren begrenzen Glauben. Sie glaubt zwar, dass Jesus hätte heilen können wenn er Anwesen wäre, aber dass er jetzt ihn aus den Toden auferwecken könnte, soweit reicht ihr Glaube nicht.
Sie hat die Hoffnung, dass Lazarus am Ende auferstehen wird, so wie die Schrift es sagt. Daran glaubten alle Juden außer die Gruppe der Sadduzäer. Denn im Alten Testament finden wir immer wieder Stellen die dies zeigen.
Sie hatte also diese Wunderbare Hoffnung der Auferstehung, aber Jesus zeigt ihr jetzt den viel tieferen Sinn darin.
Jesus antwortet dann mit der 5. ICH-BIN Aussage im Johannesevangelium. Jesus sagt hier - ICH BIN die Auferstehung und das Leben.
Wir haben haben immer wieder gesehen, dass die ICH-BIN Aussagen Jesu Göttlichkeit zeigen. Denn Gott nennt sich mit dem Namen ICH BIN. Ich bin der ich bin. Und Jesus füllt dieses mit konkreten Anwendungen. Hier sagt er, dass er die Auferstehung und das Leben ist.
Diese Reihenfolge ist bewusst gewählt, denn zuerst die Auferstehung und dann das Leben. Jesus Christus ist die Auferstehung. Nur durch ihm kann ein Mensch auferstehen. Und das demonstriert er hier anhand von Lazarus. Jesus Christus ist das Leben.
Kommentar zum Johannes-Evangelium 3. Der Unverstand Marthas, Marias und der Juden angesichts des Todes (11,17–37)

also das Leben ist nicht nur in ihm (1,4; 5,26), und er ist nicht nur der »Urheber des Lebens« (

Johannes schreibt in seinem ersten Brief:
1 John 5:20 ELB 2006
Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.
Dieses Leben, dass Jesus Christus gibt, kann ein Mensch nur dann bekommen, wenn er zuvor die Auferstehung erlebt hat. Das ist hier eine zutiefst geistliche Wahrheit. Ein Mensch der zu Jesus Christus kommt und sich ihn anvertraut und ihn annimmt als Herrn und Retter, diesen Menschen wird Jesus geistlich auferwecken zum ewigen Leben. Das ist die Neugeburt, die Jesus bereits in Kapitel 3 angesprochen hat. Jesus erweckt einen Menschen zum neuen Leben - zum ewigen Leben.
Jesus geht dann weiter und spricht von der ewigen Hoffnung, die er seinen Schafen gibt:
John 11:25–26 ELB 2006
wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist; und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit.
Zum einen finden wir hier die Erklärung von Auferstehung und Leben. Denn auch wenn wir für uns selbst sterben. Der Welt und der Sünde sterben, so werden wir auferstehen zum ewigen Leben. Und der zweite Satz zeigt das Leben. Dieses Leben ist ein ewiges Leben. Ein Leben das wir hier und jetzt bekommen, das ewig ist, weil Jesus der Ewige uns dies gibt. Es ist ein Leben dass für immer bleibt.
Zum Anderen sehen wir hier auch einen Blick auf die Hoffnung der Erlösung von dieser Erde. Die einen werden in die Ewigkeit eingehen, auch wenn sie hier auf Erden sterben müssen. Ihre Seele wird dann zum Herrn gehen. Bis zu dem Tag, wo der Herr seine Gemeinde zu sich entrücken wird. Dann werden die Lebenden verwandelt werden und ins Ewige Leben gehen. Und so in Ewigkeit nie sterben.
Wir sehen also in diesen Worten eine Tiefe die unbeschreiblich ist. Eine Tiefe die uns eine ewige Hoffnung gibt.
Anwendung
Wir sehen hier, dass Jesus der guten Hirte ist, der das ewige Leben gibt. Jesus ist derjenige der uns zum neuen Leben auferweckt. Und uns das ewige Leben gibt. Jesus ist somit der Weg zum ewigen Leben.
Durch ihn bekommen wir dieses neue Leben, dass uns eine ewige Hoffnung gibt. Eine Hoffnung die auf der festen Zusage dieses Hirten beruht, der sagt:
John 10:28 ELB 2006
und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben.
Das ist die Hoffnung, die wir mit dem Ewigen Leben bekommen. Wir werden ewig bei dem Herrn im Paradies sein. Wir werden erlöst werden von den Schwierigkeiten und Leiden dieser Welt.
Diese Hoffnung ist aber auch eine Hoffnung des Wiedersehens. Jesus spricht hier davon, dass Lazarus eingeschlafen ist. Wir finden auch an weiteren Stellen im Neuen Testament, dass Christen die sterben, als Entschlafene bezeichnet werden. Warum sagt die Bibel das? Weil dies nur ein Schlaf des Leibes ist, bis zur Entrückung der Gemeinde. Die Seele des Verstorbenen geht zu Jesus. Aber der Leib wartet bis zur Entrückung auf die Verwandlung und Erneuerung.
So haben wir die wir leben die Hoffnung das wir diese Verstorbene wiedersehen werden. Wir haben die Hoffnung der Entrückung und Erlösung von dieser Erde.
Und das fordert uns heraus ein Leben mit Ewigkeitsperspektive zu führen. Letzten Samstag waren wir mit einigen Brüdern beim Braker Männertag. Dieser Tag stand unter dem Motto Ewigkeitsperspektive. Dort wurde unser Blick auf den Himmel gerichtet. Denn je mehr wir auf den Himmel schauen, desto unwichtiger werden die Vergänglichkeit dieser Erde. JA, diese Hoffnung der Ewigkeit soll uns verändern. Es fiel an diesem Tag ein Zitat von Richard Baxter:
Je mehr wir den Himmel im Herzen tragen, desto brauchbarer werden wir für die Erde.
Diese Hoffnung will unser Leben verändern. So verändern, dass die Herrlichkeit Gottes sichtbar wird.

Jesus gibt echten Trost (33-38)

In den Vers 33 bis 38 sehen wir, dass Jesus der gute Hirte seinen Schafen echten Trost gibt.
Wir lesen hier, dass Jesus in seinem Geist ergrimmte und er erschüttert wurde. Das hier beschreibt jemanden, der erschreckt, der durcheinandergeschüttelt wird.
Und als sie dann zur Gruft gehen haben wir den kürzesten Vers in der deutschen Bibel - Jesus weinte. Man kann hier auch sagen: Jesus brach in Tränen aus, er vergoss Tränen. Jesus erschüttert dies hier so sehr, dass er sehr starke Emotionen zeigte.
Doch warum erschütterte Jesus das hier so sehr? Warum ergrimmte er? Ging es hier um Lazarus? Ich denke nicht, denn Jesus wusste, dass er ihn auferwecken wird.
Jesus sieht hier den Tod und ergrimmte über die schweren Auswirkungen der Sünde. Jesus ist zutiefst erschüttert, über all das Leid und die Schmerzen, die die Sünde bewirkt. Er sieht hier die Verlorenheit der Menschen, die alle in den Tod gehen. Das erschüttert ihn hier zutiefst.
Ja und ich denke, dass er hier tiefes Mitleid mit Maria und Marta hat. Über ihren Schmerz, den sie hier erleben. Er hat Mitgefühl mit den Schwestern wegen dem Leid das sie erfahren. Die Sünde bewirkt den Tod und dieses Leid sieht Jesus hier und hat hat tiefes Mitgefühl.
Anwendung
Das ist ein gewaltiger Trost. Jesus Christus ist Mensch geworden. Er kann uns verstehen und mit uns mitfühlen. Er hat die Schrecklichen Auswirkungen der Sünde gesehen und weiß das für Leid und Schmerz mit sich bringt. Er kennt und versteht dein Leben unter Versuchungen. Er weiß das bedeutet.
Wenn ein Krebskranker von einen Anderen getröstet wird, so denkt dieser schnell, du hast doch keine Ahnung, du weißt doch nicht wie es ist. Wenn aber einer der den Krebs überlebt hat einen Krebskranken tröstet hat es ein ganz anderes Gewicht.
So ist Jesus nicht ein ferner Gott der das alles hier nicht kennt. Er versteht dich, denn er sit selbst Mensch geworden.
Und er fühlt mit dir mit. Er ist kein ferner Gott, sondern ein ganz naher, der dich kennt und versteht. Er leidet mit dir mit, weil er für alle Sünden gestorben und gelitten hat. Er weiß was du durchmachst. Er kenn die Auswirkungen der Sünde wie kein anderer, weil er sie getragen hat.
Ja, er kennt Schmerzen und Trauer. Er weiß wie du dich in solchen Situationen fühlst.
Jesus ist der gute Hirte. Er führt und leitet dich auch durch diese Schwierigkeiten hindurch. Er wird dich schützen und leiten. Er wird dich trösten und stärken. Er ist für dich da!
Jesus ist der der wahren Trost geben kann.

Jesus gibt Leben (39-44)

Und so befiehlt Jesus nun, dass der Stein von Grab genommen wird. Marta greift hier ein und sagt, dass Lazarus bereits riecht. Denn er ist schon vier Tage im Grab und die Verwesung ist bereits im Gange. Benedikt Peters merkt an dieser Stelle an:
Kommentar zum Johannes-Evangelium 4. Der Herr ruft Lazarus ins Leben zurück (11,38–44)

es ist das fünfte Mal in dieser ganzen Episode, dass Menschen meinen, dem Herrn dreinreden zu müssen (zuerst die Jünger, dann Martha, dann Maria, dann die Juden und jetzt wieder Martha)

Wie Menschlich das Verhalten hier doch ist. Auch wir meinen immer wieder Gott reinzureden, wie er zu führen und zu lenken hat in unserem Leben. So wie Marta hier beginnt zu zweifeln, als es konkret wird, so sind auch wir oft.
Die Umherstehende gehorchen und nehmen denn Stein weg. Dann betet Jesus zu seinem Vater. Jesus betet also, bevor er das Wunder tut. Er zeigt damit allen Juden die dabei sind, seine vollkommene Abhängigkeit vom himmlischen Vater. Das, was er immer wieder betont hatte, dass er nichts aus sich selbst macht, sondern vollkommen den Willen des Vaters tut. Er und der Vater sind eins. Genau das bringt er hier im Gebet zum Ausdruck.
Dann ruft er mit lauter Stimme Lazarus aus dem Grab heraus. Ich denke alle Menschen du umher standen haben voller Spannung auf dieses Grab geschaut. Und tatsächlich - Lazarus kam aus dem Grab heraus. In einem einem Augenblick wurde Lazarus wieder vollständig zusammen gesetzt. Und er kam aus dem Grab. So tut Jesus dieses unglaubliche Wunder, dass er Lazarus auferweckt.
Und so lässt Jesus das vollkommen erstrahlen, was er bereits am Anfang zu seinen Jüngern sagte:
John 11:4 ELB 2006
Als aber Jesus es hörte, sprach er: Diese Krankheit ist nicht zum Tode, sondern um der Herrlichkeit Gottes willen, damit der Sohn Gottes durch sie verherrlicht wird.
Auch bevor Jesus Lazarus herausruft zeigt er Marta nochmals daraufhin, dass sie die Herrlichkeit Gottes sehen wird. Der Glaube bewirkt das sehen der Herrlichkeit Gottes. Gott zeigt sich dann in dem Leben und wirkt.
Ein Ausleger sagt hierzu:
Kommentar zum Johannes-Evangelium 1. Ein scheinbar vergeblicher Hilferuf an den Herrn (11,1–6)

In der Entfaltung der Herrlichkeit Gottes liegt unser höchstes Glück. Warum ist dem so? Gottes Herrlichkeit ist die Gesamtheit all seiner Vollkommenheiten; wenn in seinem Handeln seine vollkommene Weisheit und seine vollkommene Macht offenbar werden, dann auch seine vollkommene Liebe.

Gottes Herrlichkeit ist also Gottes wunderbares Wirken im Leben eines Menschen. Ich habe das bereits am Anfang gesagt - Die Bibel sagt, dass Gottes Bestimmung mit uns ist, dass wir umgestaltet werden in das Bild seines Sohnes. Das ist die Heiligung in der wir leben und Leben sollen. Alles was Gott in unserem Leben bewirkt dient zu unserer Heiligung und somit zur Verherrlichung Gottes. Darin sehen wir dann die Herrlichkeit Gottes in unserem Leben.
Gott führt uns so, wie wir es uns nicht vorstellen können. Gott wirkt wie wir es uns nicht vorstellen können. Gott zeigt sich uns so, wie wir es nicht vollkommen begreifen können. Das ist das Sehen der Herrlichkeit Gottes in unserem Leben!
Anwendung
Jesus zeigt hier ganz klar, dass er der Sieger ist. Er ist der Sieger über Tod und Sünde. Denn er ist das Leben.
CMV-Materialsammlung Luther, Martin

Christus ist die beste, gewisse, einzige Arznei wider den Tod.

Jesus zeigt hier, dass er die Macht über den Tod hat. Das zeigt wiederum, dass er der einzige ist der Sünden vergeben kann. Denn nur der, der den Tod besiegen kann, kann auch Sünden vergeben.
Somit ist Jesus der einzige, der einen Menschen vom ewigen Tod befreien kann. Dieser Hirte allein kann uns ewiges Leben schenken und uns befreien von der Macht der Sünde.
Er ist derjenige, der uns auf rechter Straße führt. Er ist derjenige, der uns in den Sinn unseres Lebens führt. Der uns Erfüllung und Frieden schenkt.
Somit ist er der einzige, dem es lohnt nachzufolgen.

Jesus bringt Konsequenzen (45-57)

Der letzte Abschnitt zeigt uns, dass die Begegnung mit Jesus Konsequenzen mit sich bringt. Dieses Wunder spaltet die anwesenden Menschen. Die einen glauben an Jesus, die anderen gehen zu den Pharisäern und berichten ihnen, was geschehen ist. Und das wiederum führte zu einer großen Verhärtung.

Die bisher größte Offenbarung der Herrlichkeit Jesu führt zugleich zum

Todesbeschluß des Hohen Rates.

Dieses Ereignis war so Wirkungsvoll und Öffentlich, dass sich der Hohe Rat, also der Sanhedrin versammelte. Dieser bestand aus 71 Mitgliedern, die aus Hohepriestern, Priestern und Schriftgelehrten bestand. Das war das höchste Gericht der Juden.
Ihre Sorge war, dass durch diese vielen Zeichen die Jesus tat, noch mehr Menschen an ihn glauben werden. Und dadurch meinten sie würde ein Aufstand entstehen und die Römer würden kommen und das Land vernichten. Interessanterweise geschah dies 40 Jahre später genauso, weil sie Jesus nicht annahmen.
Der Hohepriester gibt dann ein Weissagung weiter. Und zwar sagte er, dass es besser ist einen Menschen zu opfern, als dass die ganze Nation umkommt. Johannes bemerkt hier, dass genau das das ist, was Gott vorhatte. Der Stellvertretende Tod Jesu. Gott musste seinen Sohn opfern, damit die Menschen gerettet werden können.
Hier bei diesem Höhepunkte der Wunder Jesu, bildet sich die größte Auflehnung gegen Jesus. und so fällt der Beschluss einen Weg zu suchen um Jesus umzubringen. Somit konnte Jesus sich nicht mehr öffentlich zeigen.
Anwendung
Die Begegnung mit Jesus fordert dich heraus. Du musst eine Entscheidung treffen. Glaubst du ihm, oder verharrst du im Unglauben?
Wir sehen hier in der Weissagung des Hohenpriesters, dass Jesus der gute Hirte ist, der sein Leben für seine Schafe gelassen hat. Er hat sich geopfert für die Menschheit. Damit jeder der an ihn glaubt ewiges Leben hat.
Stell dir einen Menschen vor, der im Meer zu ertrinken droht. Um ihn herum sind viele Stimmen. Manche rufen vom Ufer aus Ratschläge: „Bleib ruhig!“ – „Du schaffst das!“ Andere werfen ihm Worte zu, die gut gemeint sind, aber keine Kraft haben.
Vertrauen kann er sich nur dem an, der selbst ins Wasser geht. Dem, der die Strömung kennt, der stärker ist als die Wellen – und der ihn wirklich ans Ufer bringen kann.
So ist Jesus Christus, der sich selbst für uns in den Riss gestellt hat. Er hat sein Leben für uns hingegeben. Und so können wir nur durch ihn Leben.
Wenn ein Mensch sich für Jesus entscheidet, so bekommt er das ewige Leben. Er bekommt die Errettung und die Hoffnung des ewigen Lebens. Dies bringt aber auch die Konsequenz mit sich Jesus nachzufolgen. Das zu tun was er sagt, denn er weiß was am Besten für dich ist.

Schluss

Wir haben heute gesehen, dass Jesus der wahre Hirte ist, der uns Menschen wirklich sicher führen kann. Er ist der einzige dem wir uns anvertrauen können.
Er ist der Sieger über den Tod und der Sünde.
Und somit kann er allein uns ewiges Leben geben.
Er allein kann uns ewige Hoffnung geben.
Er allein kann uns echten Trost geben.
Er allein kann uns sicher in den Himmel führen.
Denn er hat gesagt:
John 11:25–26 ELB 2006
Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist; und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst du das?
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