Keep it Re(e)al (lang)
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Die Kraft der Begegnung
Die Kraft der Begegnung
Video von Whatsapp Chat
Es gibt Dinge die zu wichtig sind für Textnachrichten. Die sollte man persönlich besprechen.
Es gibt eine hintergründige, aber für uns sehr relevante Bibelstelle.
Johannes, der wohl letzte lebende Apostel zu der Zeit. Der Jesus persönlich erlebt hat, schreibt einen sehr persönlichen Brief an die Christen und schließt mit folgenden Worten ab.
12 Ich hätte euch viel zu schreiben, aber ich wollte es nicht mit Brief und Tinte tun, sondern ich hoffe, zu euch zu kommen und mündlich mit euch zu reden, auf dass unsre Freude vollkommen sei.
Es gibt Dinge, für die es mehr braucht als einen Brief.
Es gibt Botschaften, oder Situationen im Leben, da kommt es nicht auf deine Nachricht, auf deinen “Like”, oder deinen “Emoji” an, sondern auf deine Präsenz.
Johannes bringt hier etwas zum Ausdruck, dass sich durch das ganze neue Tesatment zieht:
Freude wird vollständig in der Gemeinschaft, also in persönlicher Begegnung
Dazu wollen wir in die Bibel schauen, aber auch in unser Leben heute.
Hiob
Hiob
Er hat alles verloren
zuerst sein Hab und Gut
dann seine Kinder
dann seine Gesundheit
11 Hiob hatte drei Freunde: Elifas aus Teman, Bildad aus Schuach und Zofar aus Naama. Als sie erfuhren, welches Unglück über ihn hereingebrochen war, beschlossen sie gemeinsam, ihn zu besuchen. Sie brachen aus ihren Heimatorten auf, um Hiob ihre Anteilnahme zu zeigen und ihn zu trösten.
12 Doch als sie Hiob von Weitem sahen und ihn nicht wiedererkannten, brachen sie in Tränen aus. Laut klagend zerrissen sie ihre Kleider und warfen sich Staub über den Kopf. 13 Dann saßen sie sieben Tage und Nächte lang bei Hiob auf dem Boden. Keiner sagte ein Wort zu ihm, denn sie sahen, dass sein Leid zu groß war für Worte.
Die Freunde gingen hin. Sie nahmen einen langen Weg auf sich. Sie investierten viel Zeit. Wofür? Für eine Woche schweigen.
Es gehört zur jüdischen Kultur, dass jemand der einen Trauernden besucht, mit dem Reden solange wartet, bis der Trauernde selbst spricht.
Und hier steckt schon ganz viel über die Kraft echter Begegnungen drin
Oft liegt die Antwort einfach nur in der Begegnung, in der Gegenwart des anderen und im miteinander Schweigen.
Nach dieser Woche der Anteilnahem folgen im Buch Hiob 34 Kapitel Diskussion über das “Warum”.
Das sind ca. 3-4 Stunden
Rechtfertigung, Erklärung, Philosphieren und Debattieren.
Gott tadelt die drei Freunde hinterher.
7 Nachdem der HERR seine Rede an Hiob beendet hatte, sagte er zu Elifas aus Teman: »Ich bin zornig auf dich und deine beiden Freunde, denn ihr habt nicht richtig von mir gesprochen, im Gegensatz zu meinem Diener Hiob.
Gott tadelt nicht ihren Besuch, aber ihre Worte!
Das Gerede war nutzlos.
Oft scheuen wir uns vor echten Begegnungen, weil wir nicht wisssen, was wir dann sagen sollen.
Wenn du nicht weißt, was du sagen sollst, dann kann genau das das Richtige sein. Und vielleicht auch die Führung des Heiligen Geistes.
Das Gute und Richtige in dieser Situation war die Gegenwart der Freunde und nicht der Inhalt ihrer Rede.
Es war die Kraft der echten Begegnung.
15 Freut euch mit den Fröhlichen, weint mit den Weinenden.
Stilles Mitgefühl, eine Umarmung, Tränen. Das gibt es nicht ohne die echte Begegnung.
Gott sei Dank habe ich bisher nicht viele Hiobsbotschaften erlebt.
Dennoch bleiben sie im Leben nicht aus.
Es gibt Situatione, da reicht ein Blick, oder eine Berührung und es fließen Tränen.
Die Gegenwart und Warnehmung des anderen reicht dabei aus.
Gleiches gilt aber auch In der Freude!
wenn jemand heiratet
wenn jemand ein Baby bekommt
wenn jemand Geburtstag hat
dann fahren wir hin und freuen uns mit der Person und machen zum Teil verrückte Dinge wie Kunstwerke aus Windeln.
Fazit:
Es gibt aber Situationen, da musst du präsent sein.
Wenn unsere Präsenz, Anteilnahme und unsere Gebete, das einzige sind was wir tun können. Sollten wir genau das tun.
Es liegt Kraft in der echten Begegnung!
Die Kraft der Entfremdung
Die Kraft der Entfremdung
Wir leben in einem digitalen Zeitalter. Es sind verrückte Zeiten in denen wir leben.
Es lieg viel Segen in dem technsichen Fortschritt, den wir in den letzten 20 Jahren erlebt haben.
Wir bekommen vom Termomix Rezepte erstellt, Einkaufslisten geschrieben und können uns die Zutaten sogar vor die Haustür liefern lassen.
Einkaufen - Amazon, Preisvergleiche, Smart-Home,
wir können jede nötige Information und jedes nötige Wissen jederzeit abrufen
Navi, Banking, Kamera, Übersetzung, Taschenlampe, KI
Wir können jeden zu jederzeit hören und sehen
Ich sehe aber eine große Gefahr darin und eine dramatische Entwicklung:
Wir vergessen leider immer mehr, dass das Virtuelle Leben und digitale Kommunikation nur eine Unterstützung sind und kein Ersatz für das wahre Leben.
Und hier liegt der Fluch unseres Zeitalters:
wir sind zwar die am besten vernetzte Gesellschaft in der Weltgeschichte,
wir haben so viele Kontakte und so viel Kommunikation, wie niemals zuvor
aber gleichzeitig sind wir isolierter, einsamer und ängstlicher als jemals zuvor
Studien zeigen:
der Erwachsene verbringt im Schnitt 7 Stunden vor einem Bildschirm
Teenager zwischen 7 und 9 Stunden
das ist 1/3 des Lebens
davon mehr als die Hälfte mit Social Media, Gaming, Netflix usw.
68% der Menschen empfinden Stress und Angst, wenn sie ihr Telefon nicht bei sich haben.
„Nomophobie“
Wie würde es dir gehen, wenn du dein Smartphone bis morgen früh abgeben müsstest?
wir können nicht mehr ohne
dabei geben ca. 40 % der Menschen an, dass ihre Smartphones sie immer einsamer fühlen lassen.
Einer von dreien gibt an, dass er keine Person in seinem Leben hat, der er sich anvertrauen kann.
Wer von euch hat auch das Gefühl, dass etwas aus dem Ruder gelaufen ist?
Die Kraft echter Begegnungen schwindet.
Dieses Gefühl hatte auch Jonathan Haidt. Er ging der Sache nach und schrieb ein Buch:
Generation Angst
Generation Angst
Er berichtet über die Folgen der Entfremdung unserer Kinder und Jugendlichen vom echten Leben durch Smartphones und Soziale Medien.
Seine zentrale These ist, dass die beiden Trends - Überbehütung in der wirklichen Welt und Unterbehütung in der virtuellen Welt - die Hauptursache sind, dass nach 1995 geborene Kinder zur “ängstlichen Generation” wurden. (Generation Z)
Überbehütung im echten Leben.
Bilder Spielplätze
Lasst uns doch mal das Leben von vor 30 Jahren mit dem von heute verleichen
Damals sind wir unangeschnallt hinten im Auto herumgehüpft.
Wir sind mit dem Fahrrad ohne Helm und Federung mit 70 Sachen den Wald heruntergebrettert
Wir sind klippen hochgeklettert. Da würde man heute die Bergretter für anrufen.
Und wir haben diese Dinge zusammen erlebt!
Wenn meien Eltern wissen wollten wo ich bin, mussten sie schauen vor welcher Tür mein Fahrrad steht, oder die Plozei anrufen.
Haidt arbeitet das sehr gut aus und Warnung die Eltern.
Wir hüllen Kinder heute in Helme, Protektoren und Kindersitze, die in der Raumfahrt eingesetzt werden könnnten.
Bilder von in Watte gepacktem Kind
Wir beschützen sie vor dem echten Leben, aber wenn sie zehn Jahre alt sind, drücken wir Ihnen Geräte in die Hand
mit grenzelosem Zugang zu Pornographie.
Ein Suchtmittel, dass ihnen im 10 Sekunden Takt einen Schuß an Dopamin verpasst.
dass sie permanter Erreichbarkeit und Vergleichen aussetzt.
Dass sie durch Algorythmen in einen Sog permanenter Ablenkung zieht.
Video Smartphone free Childhood
https://www.youtube.com/watch?v=h_xwJ5u9I8o
Jonathan Haidt schreibt über die dramatische globale Entwicklung der psychischen Gesundheit von Teenager seit 2010 und kommt zu dem Schluss, dass es nicht an der Weltwirtschaft, dem Klima oder anderen Faktoren liegen kann, sondern an dem “größten, unkotrollierten Experiment”, dass die Menschheit jemals durchgeführt hat: Smartphones in Kinderhänden.
Er berichtet über globale Entwicklungen, die seit 2010 im Zusammenhang mit der Gesundheit unserer Kinder stehen
2009: “Like Button” wird auf Facebook eingeführt und erobert die sozialen Medien
2010: Das erste Iphone mit Frontkamera wird eingeführt und führt zu einer Explosion der Selfiekultur
Soziale Medien erleben eine Wechsel vom Betrachten, hin zum Beurteilen
Die Suche nach Bestätigung wird vom echten ins virtuelle Leben verlagert
Filter werden eingeführt, die das virtuelle Leben makelloser machen
Ein Klick und die Pickel sind weg
Ein Klick und der Bauch ist dünner
Parallel dazu:
2010-2015: Smartphones und mobiles Internet werden erschwinglich und zur Selbstverständlichkeit im Alltag
Das virtuelle Leben geht mit den Jugendlichen auf die Reise in ihren Alltag. Rund um die Uhr!
Die Folgen sind alarmierend:
https://youtube.com/shorts/U-IVoVts8v4?si=3pB3ybJZpY56aVB6
Bilder der Diagramme
Vergleich, Scham, Angst, Isolation, Schlafstörungen nehmen bei Mädchen zu
Pornosucht, Videospiele-Sucht nimmt gerade bei Jungs rapide zu
Tierpornos, Enthauptungen, Vergewaltigungen laufen unkontrolliert über die Bildschirme von mittlerweile im Durchschnitt 12 Jährigen
Jonathan Haidts Beobachtung: Die erste Generation, die mit Smartphones mit Internet in der Hand durch die Pubertät ging, wurde ängstlicher, depressiver, selbstverletzender und suizidaler
Keine andere Theorie ist bislang in der Lage zu erklären, warum das in so vielen Ländern zur gleichen Zeit und in der gleichen Weise passiert, als die Einführung von Smartphones und Sozialen Medien bei Kindern und Jugendlichen.
Seine vier Reformen für die Gesellschaft, Staat und Familie vor:
Kein Smartphone vor einem Alter von ca. 14 Jahren
Keine sozialen Medien vor dem 16. Lebensjahr
Diese Punkte begründet er wissenschaftlich fundiert
Schulen ohne Smartphones
Weit mehr unüberwachtes Spiel und Unabhängigkeit in der Kindheit
Ich musste bis heute warten, um das sagen zu können, denn die Teenager sind nicht da. Die würden mich hassen für das was ich jetzt sage:
Nehmt ihnen das Smartphones weg!!! Zieht in diesen Kampf! Bringt ihnen das echte Leben bei. Beraubt sie nicht ihrer Kindheit und ihrer Jugend.
Lasst sie emotional gesund aufwachsen.
Es spielen natürlich noch weitere Faktoren eine Rolle. Stabile Familie, stabiles Umfeld usw.
Aber die Zahlen sind alarmierend. Und sie geben eine Antwort auf das, was der ein oder andere bereits beobachtet.
Und hier kommt der Hammer: Die meisten von uns sind auch in diese Falle getappt.
Die gleiche Ablenkung,
die gleichen Lügen,
die gleiche Sucht
Wir haben unseren Kindern nicht nur das Problem in die Hand gegeben, sondern es ihnen auch vorgelebt.
Ich glaube wir müssen umkehren.
Jesus kam nicht auf diese Welt und starb am Kreuz, damit wir 1/3 unseres Lebens in Bildschirme glotzen. Er kam um uns das wahre Leben zu bringen.
Und nichts wichtiges in Leben, findet jemals vor einem Bildschirm statt.
Ich gehe auf diesen Punkt so sehr ein, weil ich beobachte wie die virtuelle Welt uns immer mehr der Kraft echter Begegnungen mit unseren Mitmenschen und mit Gott beraubt.
Es beraubt uns echter und gesunder Intimität mit Gott und unseren Mitmenschen.
Wenn etwas im virtuellen Leben deine Identität, deine Psyche, deine Beziehung zu dir selbst, zu Gott und deinen Mitmenschen negativ beeinflusst, dann kehre um.
Was können wir tun?
Was können wir tun?
Buße: Erkennen und Bekennen
16 Bekennt einander eure Schuld und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet. Das Gebet eines gerechten Menschen hat große Macht und kann viel bewirken.
suche den Weg ins Licht. Reflektiere deine schlechten Gewohnheiten und Süchte
Handeln
lösche Apps, die dich in Versuchung führen
Shopping
Soziale Medien
Gaming
Nachrichten
Was füllt deinen Kopf und leert deine Seele?
Es reicht einmal am tag den Briefkasten zu checken!
Das Problem liegt in der Übertreibung!
Pornographie
schaffe Transparenz auf deinen Geräten
Räume die bekannten Fallen aus dem Weg
teile Passwörter, Browserverläufe, Zugänge und App-Downloads mit deinem Partner, oder einem Freund
Legt euer Konto zusammen
Schütze was du liebst
schließe die virtuellen Türen zu deiner Familie ab
der Feind kommt heute nicht mehr durch die Haustür. Er kommt durch die Geräte
Jugenschutzeinstellungen auf den Geräten
setze Grenzen für die Bildschirmzeit deiner Kinder
Lass es immer den Nachtisch und nicht die Hauptspeise sein
Für die Jungen Erwachsenen: Lass das Smartphone und das was darauf passiert immer eine Ergänzung und kein Ersatz für das echte Leben sein.
Wenn du im echten Leben keine Freundschaften pflegst, dann tue es auch nicht im virtuellen.
Verzichte nicht auf die Kraft echter Begegnungen in deinem Leben!
Auch nicht bei schwierigen Themen.
17 Eisen schärft Eisen, ebenso schärft ein Mensch einen anderen.
Gemeinschaft
suche Rat und den Austausch mit anderen
Frage andere Eltern, Freunde, Geschwister, wie sie es machen
suche Gelegenheiten um ins Gespräch zu kommen. Der Sonntag reicht nicht!!!
Die Bibel ist voll von der Kraft echter Begegnungen
Apostelgeschichte zwei berichtet von der ersten Gemeinde:
Sie beschäftigten sich mit Gottes Wort - ZUSAMMEN
sie aßen ZUSAMMEN
sie beteten ZUSAMMEN
sie lebten Gemeinschaft ZUSAMMEN
sie machten Lobpreis ZUSAMMEN
sie dienten ZUSAMMEN
sie feierten ZUSAMMEN
sie lebten nicht isoliert, sondern integriert in die Gemeinschaft
und Gott tat täglich Menschen hinzu
davor und danach gab es sicher auch Zeit zum Austausch und gegenseitiger Hilfe in solchen Dingen des Lebens!
Da wurde ganz schön viel Eisen geschärft.
ich brauche dich und du brauchst mich in manchen Dingen.
Texte reichen da nicht aus.
Es braucht die Kraft echter Begegnung.
Ganz konkret:
Texte nicht, sondern rufe an
Lade jemanden ein, oder treffe dich persönlich mit ihm
Bete nicht nur für jemanden, sondern mit jemandem
Nutze das Angebot der Gemeinde, um Menschen zu begegnen
Aber die größte Kraft liegt in der Begegnung zwischen Gott und dem Menschen.
Die Kraft der Begegnung mit Jesus
Die Kraft der Begegnung mit Jesus
Das ist unsere Vision als Gemeinde: “Begegne Gott und begegne Menschen”
Die Kraft dieser Begegnungen möchte ich auf dieser Brücke immer wieder neu erleben!
14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
Gott selbst wird Mensch. Jesus ist die Inkarnation, von Gottes Wort.
Gott selbst sucht die persönliche Begegnung mit uns.
Gott rettet uns nicht aus der Distanz, oder digital, sondern durch Nähe, Berührbarkeit, gemeinsames Leben.
Es ist die Begegnung, die alles verändern kann.
Jesus demonstrierte das:
Jesus geht nicht auf Abstand zu Leid, Schuld, Krankheit, Einsamkeit.
Er geht mitten hinein: isst mit Menschen, berührt Kranke, weint mit Trauernden, er feiert mit den Feiernden, er bleibt stehen für Einzelne.
Gott begegnet uns nicht aus sicherer Entfernung.
Er kommt uns nahe – real und persönlich.
Das habe ich erlebt!
Trotz Zweifel. Als ich anfing nach Gott zu fragen.
Erlebte ich eine Begegnung, die mein Leben verändert hat.
Auch das Ende von Hiobs Geschichte war eine Begegnung mit Gott.
5 Bisher kannte ich dich nur vom Hörensagen, doch jetzt habe ich dich mit eigenen Augen gesehen.
Und du darfst ihn bitten dir diese Begegnung mit ihm zu schenken.
Das ist die kraftvollste Begegnung die ein Mensch erfahren kann. Sie gibt Leben, Identität, Hoffnung.
Lobpreisteam
Wenn du sagst: “schön für dich Jakob, aber ich habe das noch nicht erlebt!”
Das ist normal.
Wenn du Zweifel hast, ist das normal
Alle, denen Jesus nicht persönlich nach seinem Tod begegnet ist, haben gezweifelt:
Petrus
Johannes
Die anderen Jünger
Thomas:
Thomas konnte nicht glauben. Er brauchte einen Beweis. Er ist nicht der einzige, sondern lediglich der letzte Zweifler der Zwölf.
Er definierte sein Anliegen: Zeig mir deine Wunden “Face to Face”
…Wenn ich nicht in seinen Händen die Nägelmale sehe und lege meinen Finger in die Nägelmale und lege meine Hand in seine Seite, kann ich’s nicht glauben.
Wie reagiert Jesus?
Er hält ihm weder eine Moralpredigt, noch verurteilt er ihn. Er zeigt Thomas seine Hände und lässt ihn seine Wunde fühlen, in die der Sperr bei der Kreuzigung gestoßen wurde. In diesem Moment realisiert Thomas, wer vor ihm steht: sein ganz persönlicher Herr, sein Gott. Thomas erkennt Jesus und von da an gibt es nichts anderes mehr für ihn.
28 Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott! 29 Spricht Jesus zu ihm: Weil du mich gesehen hast, darum glaubst du? Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!
Es reicht ein Bischen Glauben!
Sprich doch diesen Wunsch aus, wenn du dich nach einer Begegnung mit Jesus sehnst und lass dich überraschen, was er damit macht.
