Das Neue Gottes durch die Erkenntnis Jesu erleben
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Hast du schon die Erfahrung gemacht, am Sonntag eine Predigt zu hören, die auf beeindruckende Weise Information und Klarheit vermittelt, am Montagmorgen fest entschlossen aufzuwachen, anders zu sein – und schon am Dienstagabend zu scheitern?
Du bist hungrig nach Erkenntnis, durstig danach, biblische Konzepte in dich aufzunehmen, und sehnst dich danach, Christus ähnlich zu werden – und doch scheint all dieses Wissen keine neue Lebensform hervorzubringen.
Es scheint, als könnten wir durch bloßes Denken nicht zur Heiligkeit gelangen.
Warum geschieht das? Hast du vielleicht etwas vergessen?
Gibt es noch einen weiteren Teil von Erkenntnis, den du erwerben musst?
Denkst du vielleicht nicht tief genug?
ZUSAMMENFASSUNG PREDIGTREIHE
ZUSAMMENFASSUNG PREDIGTREIHE
Was habe ich in den letzten Predigten erklärt:
FOLIE
Die Jahreslosung für 2026 lautet:
Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu - Off 21,5
FOLIE
So haben eine Predigtreihe, wo wir uns Gedanken darüber machen: Wie können wir das Neue Gottes hier und heute erleben.
Es geht um dem Glauben … mit dem großen Ziel
… dadurch sollt ihr Anteil bekommen
an der göttlichen Natur.
FOLIE
Gott will sein Wesen, seine Natur mit uns teilen.
Es geht darum, dass wir in das innere Leben Gottes selbst eintreten.
Es ist ein Prozess des Heilwerdens. Ein Prozess, in dem wir von Jesus gerettet werden.
Und dann ab Vers 5
FOLIE
5 Bemüht euch deshalb nach Kräften,
dass zu eurem Glauben …
Tugend … Erkenntnis … Selbstbeherrschung
… Standhaftigkeit … Ehrfurcht …
geschwisterliche Liebe … Liebe …
hinzukommen.
Es sind Dinge, worauf wir achten sollen, dass sie den Glaube ergänzen, sichtbar machen, stärken.
HAUPTPUNKT (Bottom Line):
HAUPTPUNKT (Bottom Line):
das neue Gottes durch die Erkenntnis Jesu erleben.
Die Erkenntnis Gottes ist nicht nur eine Kopfsache.
Es geht nicht nur um das Vernunft.
Es geht nicht einfach um Informationen über Gott.
Es geht um eine ganzheitliche Erkenntnis aus der Beziehung, aus der Intimität
aus der Erfahrung seiner Gegenwart in uns.
GOTT
GOTT
Zeit, die biblische Wahrheit zu ermitteln und in die Diskussion einzubringen. Jetzt biete ich eine Lösung für den Bedarf, den ich gerade geäußert habe.
1. Was meinen die Schreiber der Bibel mit Erkenntnis Gottes?
1. Was meinen die Schreiber der Bibel mit Erkenntnis Gottes?
Einsicht, Wissen, Informationen -> Kennen lernen, Tiefgang gewinnen …
Einige Bibelverse, wo dieses Wort vorkommt:
7 Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Erkenntnis.
Die Toren verachten Weisheit und Zucht.
12 … So werdet ihr erkennen,
dass ich der HERR, euer Gott bin.
A) Erkenntnis ist mehr als nur Wissen oder rationaler Vernunft
A) Erkenntnis ist mehr als nur Wissen oder rationaler Vernunft
In der biblischen Tradition wird Erkenntnis (hebr. daat und griech. gnosis) als weit mehr als bloße Informationsvermittlung verstanden.
Sie meint nicht in erster Linie Information oder Wissen, sondern eine tiefe Begegnung und Verbindung.
Erkenntnis ist nicht etwas was ich bekomme, sondern viel mehr, etwas was mit mir geschieht.
Viele von uns wissen es, dass Sport zu machen, gesund sein soll, dem Körper gut tun soll. Allein das zu wissen ist keine Erkenntnis.
In dem Moment aber, wo ich dieses Wissen in die Praxis umsetze, wenn ich beginne sport zu machen, und dann selbst erfahre, dass es mir tatsächlich besser geht, wenn ich sport mache, wenn ich mich beweglich und fit fühle … das ist Erkenntnis.
Von der liebe Gottes zu wissen ist eine Sache. Gottes Liebe zu erkennen, also, mit meinem ganzen Wesen zu erfassen, das ist Erkenntnis.
Viele Menschen kennen den Psalm 23 auswendig: “Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.” - Eine Sache ist diesen Vers auswendig zu lernen … zu wissen (Information) dass Gott ein guter Hirte ist. Eine andere Sache ist es Gott als guter Hirte zu erkennen (kennen gelernt zu haben)
Erkenntnis geschieht, wenn unsere Seele eine Information nicht nur als Wissen aufnimmt, sondern diese als zutiefst wahr erkennt – durch Begreifen, Verstehen, Anerkennen und Bejahen.
deshalb … sind
Emotionen und Erfahrungen sind Teil der Erkenntnis - besonders der Erkenntnis Gottes.
Gott hat uns Menschen nicht nur als “Hirn auf zwei Beinen” geschaffen.
Bild Strichmännchen
Unsere kulturelle Erbe im Westen, besonders unter den Protestanten ist sehr stark von der antrophlogische Grundannahme von René Descartes’ beeinfluss:
»Ich denke, also bin ich.« …
oder wie Thomas Edison einmal gesagt haben sollte:
»Die Hauptfunktion des Körpers ist es, das Gehirn herumzutragen.«
Diese Perspektive unsere Menschsein zu verstehen, und infolge dessen, den Glauben und die Frömmigkeit ist nicht gerecht, mit dem was wir in der hebräische und biblische Tradition finden.
Bild Männchen mit Körper und Herz
Glaube, Frömmigkeit, Spiritualität, Nachfolge, Jesus ähnlicher werden, ist etwas, das wir mit unserem ganzen Körper/Wesen tun.
Heshalb wird das Herz (nicht unser Hirn) als Zentralorgan des Menschseins in der Bibel.
das Herz steht nicht allein für die Emotionen, wie es in der moderne Welt der Fall ist.
das Herz ist Organ des Erkennens, und steht für die Ganzheitlichkeit der Menschseins.
Wenn die psalmisten schreiben: Prüfe mein Herz. Oder wie es in der Sprüche wir lesen, Achte auf dein Herz, denn
Gib acht auf dein Herz, mehr als auf alles andere!
Denn davon hängt dein Leben ab.
Wir brauchen die Erkenntnis Gottes …
Der Sündenfall hat nicht nur unsere Begierden (Wünsche) und unsere Moral/Verhalten beeinträchtigt, sondern auch unsere kognitive Fähigkeit, Dinge zu verstehen – das menschliche Erkenntnisvermögen, das Denken/Wahrnehmen wurde beschädigt.
Die Weisheit der Sprüche hatte das auch im Blick:
Vertraue dem Herrn von ganzem Herzen!
Verlass dich nicht auf deinen eigenen Verstand!
Wir brauchen Offenbarung, im Denken, in Wissen, durch Erfahrungen … damit wir Gott erkennen können.
Erkenntnis (Wissen/Vernunft) ist nicht das Gegenteil von Erfahrung (Gefühlen/Emotionen): Sie ergäzen sich.
So betet Paulus, für die Christen in Philippi:
9 Und ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher werde
an Erkenntnis und aller Erfahrung,
B) Erkenntnis ist ein Beziehungsbegriff
B) Erkenntnis ist ein Beziehungsbegriff
1 Und Adam erkannte seine Frau Eva,
und sie ward schwanger und gebar den Kain …
Der Begriff „erkennen“ in der Bibel beschreibt eine intime Nähe, vertrauensvolle Beziehung, sowohl zwischen Menschen als auch zwischen Gott und Mensch.
Erkenntnis steht für Hingabe und Liebe, nicht nur für intellektuelles Verstehen.
Diese Beziehung ist geprägt von Vertrautheit und emotionaler Verbundenheit.
Hosea macht es hier deutlich:
6 Denn an Güte habe ich Gefallen, nicht an Schlachtopfern,
und an der Erkenntnis Gottes mehr als an Brandopfern.
Im biblischen Sinn bedeutet „Gott erkennen“ nicht, korrekte Aussagen über Gott zu wissen, sondern in eine lebendige vertraute Beziehung mit ihm einzutreten (sein Charakter kennen lernen).
Jesus in seinem Gebet spitzt es zu:
3 Darin aber besteht das ewige Leben:
dich zu erkennen, den einzig wahren Gott,
und den, den du gesandt hast, Jesus Christus.
„Ewiges Leben“ ist nicht einfach eine zeitlose Existenzform nach dem Tod, sondern eine Qualität des Lebens in Gemeinschaft mit Gott – jetzt schon.
Biblisches „Erkennen“ (hebräisch jadaʿ) bedeutet:
Intimität
persönliche Vertrautheit
gegenseitige Bezogenheit
gegenseitiger Offenbarung
C) Die Erkenntnis Gottes bewirkt Veränderung/Reifung
C) Die Erkenntnis Gottes bewirkt Veränderung/Reifung
Ein entscheidendes Merkmal biblischer Erkenntnis ist ihre transformative Kraft.
Sie bedeutet, Gott nicht nur zu begegnen, sondern auch sich in dieser Beziehung zu ihm verändern / neuformen zu lassen. - Teilhaber seiner Natur.
9 … Wir bitten Gott, dass er euch
die vollständige Erkenntnis seines Willens schenkt.
10 Ihr sollt euer Leben so führen, dass es dem Herrn Ehre macht:
Versucht ihm zu gefallen mit allem, was ihr tut.
Alles Gute, das ihr vollbringt, soll Früchte tragen.
Und die Erkenntnis Gottes soll bei euch zunehmen.
11 Gott wird euch dazu mit aller nötigen Kraft ausrüsten,
wie es seiner Macht und Herrlichkeit entspricht.
Aus Rüsten … um neue Menschen zu werden …
Wenn wir zu unseren Glauben … die Tugenden Gottes honzukommen lassen (Freude, Geduld, Gnade, Barmherzigkeit … ) wenn wir diese Dinge in unseren Leben praktizieren, einüben … sie werden uns erhellen, Erfahrungen geben, Erkenntnis geben über Gottes wesen/Natur.
Die Erkenntnis Gottes erleuchtet mein Leben, erleuchtet den Weg des Lebens
“Sobald ich von der Ermenntnis erfüllt werde,
wird mein Leben sicherlich nicht mehr die gleiche sein.” - Ed Rene
Das tiefe Erkenntnis in der Betiehung wird es nicht zulassen, dass ich nur “irgendwie” weiter lebe.
Sie wird Veränderungen bewirken - etwas neues in mit schaffen.
D) Gott will, dass alle Menschen zur Erkenntnis kommen.
D) Gott will, dass alle Menschen zur Erkenntnis kommen.
4 Er will ja, dass alle Menschen gerettet werden
und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen.
Gott hat uns nicht eine Mission gegeben.
Du und ich haben keine Mission von Gott bekommen. Gott hat uns dazu berufen, aktiv in seiner Mission zu sein. Gott hat eine Mission. Er hat ein Ziel mit seiner Schöpfung, mit seine Menschen: sich bekannt zu machen - die Erkenntnis von sich selbst für alle zugänglich zu machen.
Das Leben der Gemeinde … es geht nicht darum, dass wir mit unsere Lobpreis, Anbeutung, Gebete und Dienste Gott sensibilisieren und ihm dazu bewegen irgendwas für uns zu tun.
Es geht nicht darum, dass wir Gott dazu bringen, unsere Pläne und Wünsche zu erfüllen. Unsere Problemen zu lösen.
Das Leben der Gemeinde findet seinem Sinn, wenn es uns dazu bewegt, die Mission Gottes zu erfüllen: sich offenbaren, sich erkennen lassen.
…
2. Jesus ist die Fülle der Erkenntnis Gottes.
2. Jesus ist die Fülle der Erkenntnis Gottes.
6 Gott hat einst gesagt:
»Aus der Dunkelheit soll ein Licht aufleuchten!«
Genauso hat er es in unseren Herzen hell werden lassen.
Durch uns sollte das Licht der Erkenntnis aufleuchten:
Die Herrlichkeit Gottes sollte sichtbar werden,
die uns in Jesus Christus begegnet.
Aufforderung in der Erkenntnis durch Christus zu wachsen.
Oder wie Jesus an einer anderen Stelle sagt: Wer mit sieht, sieht den Vater.
Wenn wir Jesus begegnen … und uns von seinem Geist erfüllen lassen …
In Jesus finden wir den Schatz der Erkenntnis Gottes
3 In ihm sind alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen.
Unser Ziel ist Christus immer mehr zu erkennen:
13 Schließlich sollen wir alle vereint sein im Glauben
und in unserer Kenntnis von Gottes Sohn.
Wir sollen zu vollendeten Menschen werden
und erwachsen genug, Christus in seiner ganzen Fülle zu erfassen.
Erkenntnis von Gottes Sohn (Jesus Christus) - Geistlich reife und erwachsene Menschen, die mit einander kooperieren.
3. Gefahren der Erkenntnis: Erkenntnis in falscher Motivation ist schädlich
3. Gefahren der Erkenntnis: Erkenntnis in falscher Motivation ist schädlich
In der Gemeinde von Korinth begegnet Paulus Christen, die sich auf ihre „Erkenntnis“ (γνῶσις) berufen.
1 … Es geht um das Fleisch von Tieren, die als Opfer für Götzen dargebracht wurden.
Dabei sind wir uns wohl einig,
dass wir alle die richtige Einsicht haben.
Aber die Einsicht allein macht überheblich.
Nur die Liebe baut die Gemeinde auf.
Theologisch hatten sie recht: Ein Götze ist nichts.
Doch ihr Wissen führte zu geistlicher Überheblichkeit und mangelnder Rücksicht auf das Gewissen anderer.
Sein Problem ist nicht Erkenntnis an sich, sondern eine Erkenntnis, die sich selbst genügt, aber nicht fragt, ob sie dem Bruder oder der Schwester schadet.
Wer so handelt, sündigt nicht nur gegen Menschen, sondern gegen Christus selbst.
Paulus definiert daher wahre Erkenntnis neu:
2 Da meint jemand, etwas richtig erkannt zu haben.
Aber er hat noch nicht erkannt,
worauf es bei diesem Erkennen ankommt.
3 Doch wer Gott liebt, der weiß:
Ich bin von ihm erkannt und angenommen.
Die wahre Erkenntnis Jesu zeigt sich nicht in Überlegenheit, sondern in Liebe und Rücksicht.
Das wichtigste ist nicht die richtige Erkenntnis (Information/Wisssen) zu haben, sondern, ob eine Erkenntnis dazu führt, dass die Liebe als Frucht bringt.
Der Fokus ist ein anderer: Nicht unser Erkennen Gottes ist entscheidend, sondern dass wir von Gott erkannt sind.
Erkenntnis ohne Liebe zerstört Gemeinschaft;
Erkenntnis, die vom Kreuz geprägt ist, baut die Gemeinde auf und wird zum Ausdruck echter Christusgemeinschaft.
4. Wie kann ich in der Erkenntnis wachsen?
4. Wie kann ich in der Erkenntnis wachsen?
A) Wissen und Information annehmen
A) Wissen und Information annehmen
Das heißt: Gottesdienstbesuch, gute Predigten zu hören oder regelmäßiges Bibelstudium zu haben, sind gute und richtig sogar notwendige Dinge.
Wir müssen unseren Intelekt doch mit der Lehre Jesu füllen. – sie sind lebenswichtig.
Aber dieses Wissen ist längst nicht Erkenntnis Gottes. Die sind nur den ersten Schritt dahin.
B) Praxis/Erfahrung
B) Praxis/Erfahrung
Erkennen passiert im Tun und ist nicht von ihm getrennt – man kann Dinge wissen und trotzdem nicht danach handeln, bei Erkenntnis geht das nicht, man muss gemäß dem handeln, was man erkannt hat
3 Und daran merken wir,
dass wir ihn erkannt haben,
wenn wir seine Gebote halten.
Geistliche Erkenntnis bekommen wir nicht einfach durch spontanes Gefühl, sondern wächst durch:
geistliche Übungen (Stille, Gebet, Fasten)
Gehorsam im Alltag
bewusstes Leben im Reich Gottes
Er spricht oft davon, dass wir lernen, „mit Gott zu leben“ – und dadurch erkennen wir ihn.
Die Erfahrungen des Lebens werden uns Erkenntnis schenken, wenn wir Aufmerksam durchs leben gehen.
DU
DU
Was kannst du nun dagegen/dafür tun? Eine Herausforderung/Anwendung auf persönlicher Ebene.
Zu unseren Glauben, sollen … Tugenden … und dann Erkenntnis hinzukommen lassen,
MAIN POINT
MAIN POINT
Das Prinzip der Erkennntis Gottes ist …
Das Prinzip der Erkennntis Gottes ist …
Das Prinzip der Erkennnis Gottes ist nicht einfach, mehr Informationen über Gott zu bekommen/wissen.
Es ist auch mehr als nur “verstehen”. Es geht nicht darum einen Sinn in den Glauben zu finden.
Das Prinzip der Erkenntnis ist Gott besser/tiefer/enger/intimier kennen zu lernen.
Damit ich mit ihm eine Einheit werde.
Damit ich seinen Willen/Wünsche/Herzen/Leiden/Freude tiefer erfassen kann.
Die Information, dass Gott “dreieinig” ist, hilft kein Mensch weiter. Das objektive Wissen, dass es einen Gott gibt, der eigentlich 3 Personen ist, 1 in 3, 3 in 1, rettet rettet keinen Mensch. Laut zu Beten, dass Gott groß ist, weil er eine Dreieinigkeit bildet, ist keine Anbetung.
Im Gegenteil, es bewirkt nur Verwirrung, futtert mein frommer Stolz und stoß auf Ablehnung.
Wenn ich aber erkenne/erfahren, dass Gott dreieinig ist, dass er in sich liebevolle vollkommene Beziehung ist, und dass ich Teil dieser Beziehung sein darf, wenn ich die Liebe des Vaters durch den Sohn erfahre, und das Leben durch den Geist, … wenn Gott nicht nur irgendwas, irgendeine Kraft, irgendjemand ist, sondern, eine Beziehung, eine Familie und ich und anderen gemeinsam mittendrin. Das ist viel mehr als Information, das sind auch Emotionen, ist auch Erfahrung - das ist intimität, das ist Nähe, das ist “Teilhabe an der göttliche Natur”.
Im Tempelvision des Propheten im Book of Ezekiel 47 entspringt aus dem Tempel ein kleiner Wasserstrom.
Zuerst reicht er nur bis an die Knöchel, dann bis an die Knie, bis an die Hüften – schließlich wird er zu einem Strom, den man nicht mehr durchschreiten, sondern nur noch durchschwimmen kann.
Wo dieses Wasser hinfließt, verwandelt es die Wüste, macht das salzige Tote Meer süß und lässt Bäume wachsen, deren Blätter Heilung bringen.
Es ist ein starkes Bild: die Erkenntnis von Gottes Gegenwart bleibt nicht statisch im Tempel eingeschlossen, sondern sie strömt hinaus und schafft Leben.
So ist auch die Erkenntnis Gottes. Sie beginnt vielleicht klein – mit einem ersten Verstehen, einem ersten Schritt des Vertrauens.
Doch wer sich weiter hineinführen lässt, merkt:
Diese Erkenntnis wird tiefer, tragender, lebendiger. Sie bleibt nicht bloß Information über Gott, sondern wird zur erfahrbaren Gemeinschaft mit ihm.
Und wie der Strom die Landschaft verändert, so verändert die lebendige Gotteserkenntnis das Herz, heilt Beziehungen und bringt Frucht hervor.
Wer nur am Ufer steht, weiß vom Wasser; wer hineingeht, erfährt seine verwandelnde Kraft.
Erkenntnis: Es geht um eine ganzhetliche Spiritualität, die uns dazu führt, Gott kennen zu lernen. In seiner Nähe zu sein.
Es fürht uns zu der Gegenwart Gottes, in alles was wir denken, glauben, tun.
Das Ziel aller Dinge ist die Erkenntnis ist Vater.
Die Erde wird von der Erkenntnis erfüllt sein,
wie herrlich der Herr ist –
so wie das Meer mit Wasser gefüllt ist.
Seinen Willen, seine Liebe und seine kennen zu lernen. Uns so zu verwandeln, wie der Vater.
GEBET:
GEBET:
Vater, ich will nicht nur mehr über dich wissen.
Ich will, das was ich schon über dich weiß, besser kennen lernen, tiefer erkennen.
Wir wollen nicht nur verstehen, sondern wir wollen erkennen.
Uns in deinem Licht stellen … erfüllt von Gnade und Wahrheit.
Segen
Segen
Der Herr öffne dir die Augen für seine Herrlichkeit
und schenke dir ein Herz, das ihn wirklich erkennt.
Er lasse seine Gegenwart wie lebendiges Wasser in dir fließen,
damit deine Erkenntnis nicht nur im Verstand bleibt,
sondern euer Denken, Fühlen und Handeln erfüllt.
So segne euch der Gott, der sich erkennen lässt –
der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
Amen.
