Anbetungsgottesdienst
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Andacht - Ewigkeitsperspektive
Andacht - Ewigkeitsperspektive
Wir alle sagen, wir glauben, dass dies hier nicht alles ist, was es gibt. Wir sagen, wir glauben wirklich, dass es ein herrliches Leben bei Jesus geben wird. Gottes Wort berichtet uns von dem neuen Himmel und der neuen Erde. Wir als Christen sagen: „Wir glauben an das ewige Leben.“ Und wir singen es auch heute in unseren Liedern.
Aber warum ertappe ich mich so oft dabei, dass ich so lebe, als wäre dieses Leben alles, was ich habe? Ich setze meine ganze Energie darauf in der Arbeit oder im Studium erfolgreich zu sein. Ich wünsche mir, dass Freundschaften und Beziehungen perfekt laufen und hoffe, dass ich gesund bleibe und das Leben möglichst rund läuft. Und wenn das nicht klappt, bin ich enttäuscht oder niedergeschlagen.
Erlebst du das in deinem Alltag auch?
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Du erwartest von deiner Arbeit, von Freunden, von Beziehungen oder deiner Ehe, dass sie dich vollkommen glücklich machen. Du wünschst dir, dass es harmonisch ist, aber stattdessen gibt es Niederlagen, Streit und Enttäuschungen.
Warum neigen wir so oft dazu, angstvoll und gehetzt zu leben, als glaubten wir, der jetzige Augenblick sei alles, was wir haben?
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In uns allen steckt die Sehnsucht nach etwas Vollkommenen. Unser Schöpfer hat diese Sehnsucht in uns hineingelegt. In Prediger 3 Vers 11 steht: Er hat in das Herz des Menschen den Wunsch gelegt, nach dem zu fragen, was ewig ist.
Und Paulus schreibt folgende Worte an die Gemeinde in Korinth in 2.Korinther 4,14-18:
Wir wissen: Gott, der den Herrn Jesus vom Tod auferweckt hat, wird uns genau wie ihn auferwecken. Dann werden wir mit euch gemeinsam vor Gott stehen. Alle Entbehrungen aber ertragen wir für euch. Denn je mehr Menschen das Geschenk der Gnade Gottes annehmen, umso mehr werden Gott danken und ihn über alles ehren. Darum verlieren wir nicht den Mut. Wenn auch unsere körperlichen Kräfte aufgezehrt werden, wird doch das Leben, das Gott uns schenkt, von Tag zu Tag erneuert. Was wir jetzt leiden müssen, dauert nicht lange. Es ist leicht zu ertragen und bringt uns eine unendliche, unvorstellbare Herrlichkeit. Deshalb lassen wir uns von dem, was uns zurzeit so sichtbar bedrängt, nicht ablenken, sondern wir richten unseren Blick auf das, was jetzt noch unsichtbar ist. Denn das Sichtbare vergeht, doch das Unsichtbare bleibt ewig.
Die Christen dort lebten voller Wohlstand und Vergnügen und zugleich voller Versuchung. Viele von ihnen litten unter Spott und Verfolgung. Und auch Paulus litt unter Verfolgung, Krankheit und Schwachheit.
Und gerade er schreibt: „Darum verlieren wir nicht den Mut…“. Wie kann jemand, der so viel Leid trägt, so reden? Paulus weiß: Dieses Leben hier ist nicht das Ziel. Er schaut auf das, was kommt. Er weiß: Jede Träne, jede Wunde, jede Mühe ist nur ein kurzer Abschnitt auf dem Weg in die ewige Herrlichkeit.
Warum haben wir so eine Hoffnung?
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Nicht, weil wir uns die Ewigkeit schönreden. Sondern weil Jesus Christus selbst den Weg bereitet hat. Er hat Schmerzen und Enttäuschungen erlebt und am Kreuz die ganze Schuld und Sünde von uns getragen. Aber er ist nicht im Grab geblieben. Er ist auferstanden und hat den Tod besiegt und schenkt uns damit eine beständige Hoffnung.
Es sind nicht wir, die unseren Alltag bestehen müssen. Es sind nicht wir, die kämpfen müssen trotz Schwierigkeiten im Leben.
Es ist Gott, der uns durch den Alltag trägt. Er ist es, der uns nicht im Stich lässt, bis er wiederkommt. In Jesus schenkt er uns eine ewige Hoffnung. Er ist wie ein fester Anker, bei dem wir einen festen Halt haben, Eine ewige Hoffnung, die nicht zerstört werden kann.
In unserem Leben sind wir immer wieder großen Veränderungen ausgesetzt. Lebensumstände ändern sich andauernd.
Aber Christus ist der ewige. Er ist immer und überall. Wie großartig ist diese Nachricht!
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Und all das, was dich jetzt im Leben enttäuscht, kann dich daran erinnern, dass dies nicht alles ist. Es soll dich dazu bringen, dich nach der kommenden Herrlichkeit zu sehnen. Ein neuer Himmel und eine neue Erde. Gemeinschaft mit Gott. Vollkommene Liebe und vollkommene Freude. Keine Krankheit und keine Tränen.
Die gestorbenen Träume oder die schwierigen Beziehungen – all das soll dich daran erinnern, dass diese Erde nicht die Herrlichkeit ist, die der Herr uns verheißen hat. Es sind Hinweise, die deine Augen neu auf Christus richten. Der Christus, der uns die Ewigkeit bereithält. Was für eine Freude bringt uns diese Gewissheit im Leben?!
Und all das hat ein Ziel: Dass immer mehr Lobpreis zum lebendigen Gott aufsteigt. Sein Name wird dadurch geehrt werden.
Wenn du im Leiden festhältst an Jesus. Wenn du in Enttäuschungen Hoffnung in ihm schöpfst. Wenn du trotz Schwachheit lobst und dankst. Dann sieht die Welt, wie groß Gott ist.
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In Vers 15 haben wir gelesen: „Denn je mehr Menschen das Geschenk der Gnade Gottes annehmen, umso mehr werden Gott danken und ihn über alles ehren.“
Mache durch deinen Alltag Gott groß, indem du inmitten von Schwachheit und Vergänglichkeit auf den schaust, der dich erneuert, der dir für all das die Kraft und die ewige Herrlichkeit schenkt. Und das bringt Dank und Lob ihm allein.
Und genau das wollen wir jetzt auch in den nächsten Liedern tun. Wir wollen auf unseren Herrn schauen. Wir wollen uns erinnern an das, was er in unserem Leben getan hat. Wir dürfen seine Herrlichkeit sehen in seinem wunderbaren Plan und in seinem Wirken hier auf Erden.
Ich möchte vorher die 1.Strophe von dem nächsten Lied vorlesen.
Ich sehne mich nach einem Ort
Wo alles Leid ein Ende hat
Denn was ich mit den Augen seh
Kann meine Seele nicht verstehn
Ich weiß: Du hast den besten Plan
Auf den ich mich verlassen kann
Auf jedem noch so schweren Weg
Schau ich auf das, was nie vergeht
