Das Gebetskern in der erste Gemeinde
Einleitung
Ein Diener Gottes sagte einmal:
»Bei keinem Christen ist das geistliche Leben tiefer als sein Gebetsleben.«
Stimmt dieser Satz? Er stimmt, weil wir im Gebet die einzig richtige Haltung vor Gott einnehmen:
Es ist recht, dass wir beten, weil wir Geschöpfe sind.
Es ist recht, dass wir beten, weil wir Sünder sind.
Es ist recht, dass wir beten, weil wir Erlöste sind.
Gebetslosigkeit oder Gebetsarmut sind Symptome einer tiefer liegenden Krankheit. Sie zeigen, dass unser ganzes Glaubensleben kränkelt. Wir leben und wandeln offensichtlich mehr im Fleisch als im Geist. Hat aber das Fleisch die Oberhand, ist Gebetsarmut unausweichlich, denn die sündige Natur verabscheut nichts so sehr wie Gottes Gegenwart.«
»Gebet vermag viel. Es ist nicht eine schmückende Beigabe des Glaubenslebens, sondern der Dreh- und Angelpunkt des geistlichen Lebens.
Der Herr lehrte die Jünger nie, wie sie predigen sollen, aber er lehrte sie wiederholt, wie sie beten sollen.«
Diese Zitate zeigen, dass Benedikt Peters den Leser stark...
