Palmsonntag 2026
Notes
Transcript
Und nachdem er das gesagt hatte, zog er weiter und reiste hinauf nach Jerusalem. Und es geschah, als er in die Nähe von Bethphage und Bethanien kam, zu dem Berg, welcher Ölberg heißt, da sandte er zwei seiner Jünger und sprach: Geht in das Dorf, das vor euch liegt; und wenn ihr hineinkommt, werdet ihr ein Füllen angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat; bindet es los und führt es her! Und wenn euch jemand fragt: Warum bindet ihr es los?, dann sprecht so zu ihm: Der Herr braucht es!
Da gingen die Abgesandten hin und fanden es, wie er ihnen gesagt hatte. Als sie aber das Füllen losbanden, sprachen seine Besitzer zu ihnen: Warum bindet ihr das Füllen los? Sie aber sprachen: Der Herr braucht es! Und sie brachten es zu Jesus und warfen ihre Kleider auf das Füllen und setzten Jesus darauf. Als er aber weiterzog, breiteten sie ihre Kleider aus auf dem Weg.
Und als er sich schon dem Abhang des Ölberges näherte, fing die ganze Menge der Jünger freudig an, Gott zu loben mit lauter Stimme wegen all der Wundertaten, die sie gesehen hatten, und sie sprachen: Gepriesen sei der König, der kommt im Namen des Herrn! Friede im Himmel und Ehre in der Höhe!
Und etliche der Pharisäer unter der Volksmenge sprachen zu ihm: Meister, weise deine Jünger zurecht! Und er antwortete und sprach zu ihnen: Ich sage euch: Wenn diese schweigen sollten, dann würden die Steine schreien!
Und als er näher kam und die Stadt sah, weinte er über sie und sprach: Wenn doch auch du erkannt hättest, wenigstens noch an diesem deinem Tag, was zu deinem Frieden dient! Nun aber ist es vor deinen Augen verborgen. Denn es werden Tage über dich kommen, da deine Feinde einen Wall um dich aufschütten, dich ringsum einschließen und von allen Seiten bedrängen werden; und sie werden dich dem Erdboden gleichmachen, auch deine Kinder in dir, und in dir keinen Stein auf dem anderen lassen, weil du die Zeit deiner Heimsuchung nicht erkannt hast!
Der König kommt - Bereit für seine Rückkehr?
Der König kommt - Bereit für seine Rückkehr?
Kerngedanke: Wir müssen im Glauben leben, der sich auf den kommenden König Jesus und seine Herrschaft gründet, während wir gleichzeitig die Realität seiner Ablehnung und seines Leidens verstehen, um auf seinen glorreichen Tag vorbereitet zu sein.
Lk 19,28-34
Johannes Evangelium = Jesus als Licht
Er war in der Welt, aber die Welt, die durch ihn geschaffen war, erkannte ihn nicht. Er kam zu seinem Volk, aber sein Volk wollte nichts von ihm wissen. All denen jedoch, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden.
Ich habe den Text in Johannes 1 vorgelesen, weil es mit dem heutigen Thema viel zu tun hat.
Jesus ist in der Welt gekommen – wurde abgelehnt, gekreuzigt –
Er wurde abgelehnt, weil er nicht den Erwartungen entsprach, die die religiösen Führer und das Volk an ihn hatten. Die Mehrheit der Menschen, insbesondere die religiösen Führer, erkannte nicht, wer Jesus war.
In Johannes 1 steht’s: „Er kam zu seinem Volk, aber sein Volk wollte nichts von ihm wissen“
Heute ist Palmsonntag – dadurch fängt Karwoche an - die wichtigste Woche des Jahres für uns.
Weil alles was wir in Jesus haben, werden durch den Kreuz ermöglicht.
1. Demütige Ankunft - Erfüllte Prophezeiung
1. Demütige Ankunft - Erfüllte Prophezeiung
Jesu Einzug in Jerusalem ist ein wichtiger Wendepunkt in den Evangelien, denn ab dort richtet sich alles klar auf das Kreuz aus.
Es wird auch immer deutlicher, wer Jesus ist. So viele Prophezeiungen des Alten Testaments haben sich in der letzten Woche Jesu erfüllt…
und doch verstehen die Menschen es immer noch nicht.
Jesus wusste, was ihn in Jerusalem erwarten würde. Es gab keine Überraschungen. Er hat alles geplannt. Nichts war spontan. Jesus wusste sogar, dass dort ein Esel für ihn bereitstehen würde, also schickte er zwei seiner Jünger, um ihn zu holen
Dann näherte er Jerusalem – Diese Reise nach Jerusalem hat allerdings schon in Lk 9 angefangen. Es steht „Jesus richtet seinen Weg bewusst nach Jerusalem aus“ – wie können wir das verstehen?
Jerusalem war das Zentrum des Volkes Israel. Zu besonderen Festen reisten alle dorthin. Dort stand auch der Tempel, und so war es der Ort, an dem man Gott begegnete. Und mittel dieser wichtige Ort wird Jesus sein Leben für uns geben.
So, wenn wir wissen, dass Jesus bereits in Lukas 9 seinen Weg nach Jerusalem begonnen hat, dann heißt das, dass alles im Evangelium zu seinem Opfer am Kreuz führt.
Jesus kommt als wahrer König nach Jerusalem, um sein Leben zu opfern.
Zuerst wird Jesus als König anerkannt:
Ein Menge von Meschen sind auch zu ihn gegangen – die haben Gott gelobt: „Gelobt sei, der da kommt, der König, im Namen des HERRN! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe!“
– Sacharja Prophetie etwa. 500 Jahren vor diesen Moment
Freue dich, du Zionsstadt! Jubelt laut, ihr Leute von Jerusalem! Seht, euer König kommt zu euch! Er ist gerecht vor Gott, und er bringt die Rettung. Er ist demütig und reitet auf einem Fohlen, dem männlichen Jungtier einer Eselin.
In diesem Moment wurde Jesus gefeiert, empfangen und aufgenommen.
Aber die Pharisäer waren Eiskalt – hat versucht alle Still zu halten.
Aber Jesus sagt: „Ich sage euch: Wenn diese ganze Menge von Menschen schweigen, werden die Steine schreien.“
In andere Wörter sagt Jesus: „Es ist so offensichtlich was hier passiert… wie könnt ihr das alles nicht kapieren? Ihr seid lebloser als Steine“!
Bittere Tränen - Verpasster Frieden
Bittere Tränen - Verpasster Frieden
Lk 19,41-44
Doch trotz der Größe dieses Moments wird Jesus nur wenige Tage später abgelehnt werden. Die Menschenmenge, die ihm zuvor „Hosanna“ zugerufen hat, wird bald „Kreuzige ihn!“ rufen.
Jesus erkennt auch diese Realität.
„Als er nahe herankam, sah er die Stadt an und weinte über sie“
Jesu Tränen zeigen sein Mitgefühl und die Tragik der Ablehnung. Diese Verse laden dazu ein, über die Konsequenzen der geistlichen Blindheit nachzudenken und wie leicht auch wir den wahren Frieden übersehen können, den Jesus bringt. Ermutigen Sie dazu, die Augen für Jesu wahre Mission zu öffnen und Buße zu tun, bevor es zu spät ist.
