Das Neue Gottes erleben - Liebe

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Transcript

ZUSAMMENFASSUNG PREDIGTREIHE

Was habe ich in den letzten Predigten erklärt:
FOLIE
Heute ist der Hohepunkt von unserer Predigtserie: Das Neue Gottes erleben.
FOLIE
5 Bemüht euch deshalb nach Kräften, dass zu eurem GlaubenTugend … Erkenntnis … Selbstbeherrschung … Standhaftigkeit … Ehrfurcht … geschwisterliche LiebeLiebe überhaupt … hinzukommen.

HAUPTPUNKT (Bottom Line):

FOLIE TITEL:
Das neue Gottes durch die Liebe Jesu erleben

TRANSITION:

Nun kommen wir zu dem Kern der Natur Gottes: die Liebe.
Es ist so wichtig, dass Petrus nun dies zwei mal erwähnt.

philadelphia und agapē

Petrus schreibt in dieser Auflistung zwei Mal das Wort liebe:
FOLIE
2 Peter 1:7 BB
7 … zur Ehrfrucht die philadelphia und zur philadelphia die agapē.
Beiden Begriffe beschreiben unterschiedliche Dimensionen der Liebe im Neuen Testament
Lezten Sonntag haben wir uns Gedanken über das Wort
FOLIE
philadelphia: Bruderliebe, geschwisterliche Liebe, das Familiäre, den Angehörigen des eigenen Volkes liebend.
Das Wort setzt sich aus philia (Liebe, Freundschaft, Zuneigung) und adelphos (Bruder, Schwester, Familienmitglied)
FOLIE
Im Neuen Testament wird dieses Wort gebraucht hauptsächlich um die gegenseitige Liebe der Christen untereinander als Gottesfamilie zu bezeichen.

GOTT - TATSACHE

Zeit, die biblische Wahrheit zu ermitteln und in die Diskussion einzubringen. Jetzt biete ich eine Lösung für den Bedarf, den ich gerade geäußert habe.

1) Es geht um die Liebe Gottes

agapē: ist die Liebe, in einer vollkommenen Form.
In den meisten Bibelstellen in Neuen Testament kommt dieses Wort vor, besonders in Bezug auf die Liebe Gottes.
Agape beschreibt die göttliche, selbstlose und hingebende Liebe, die ihren Ursprung in Gott hat.
Agape ist die Liebe die wir von Gott selbst erfahren.
Agape ist die Liebe, die Gott in uns formen will.
Es ist nicht wenig, was Gott mit uns vor hat.

2) Jesus als vollkomme Offenbarung von Agape

Jesus ist derjenige, die diese Liebe für uns durchdekliniert, offenbart und erfahren lässt:
1 John 4:8–10 BB
8 Wer nicht liebt, kennt Gott nicht. Denn Gott ist Liebe. 9 So ist Gottes Liebe bei uns sichtbar geworden: Gott sandte seinen einzigen Sohn in die Welt, damit wir durch ihn das wahre Leben bekommen. 10 Die Liebe besteht nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat. Er hat seinen Sohn gesandt. Der hat unsere Schuld auf sich genommen und uns so mit Gott versöhnt.
Der Vater liebt – als Ursprung aller Liebe. Er st der Initiator der Agape – nicht wir.
—> Nicht nur: Gott hat Liebe –-> Er ist Agape in seinem Wesen/Natur.
Und diese Liebe ist etwas, was jeder von uns ganz persönlich erfahren darf, denn wie Jesus selbst sagt:
John 16:27 BB
27 Denn der Vater selbst liebt euch …
Das Kreuz, das was wir heute am Karfreitag feiern, wird als Beweis für die vollkommene Liebe Gottes erklärt:
Romans 5:8 NLB
8 Gott dagegen beweist uns seine große Liebe dadurch, dass er Christus sandte, damit dieser für uns sterben sollte, als wir noch Sünder waren.
Diese Liebe soll nicht nur eine Sache sein, wovon wir nur informativ wissen. Sie soll erfahrbar werden, sie soll bei uns sein:
John 17:26 BB
26 Ich habe dich bei ihnen bekannt gemacht und werde es weiter tun. Dann bleibt die Liebe, mit der du mich geliebt hast, auch bei ihnen. Und so bleibe ich mit ihnen verbunden.«
Davon bezeugt Jesus selbst in seinem Gebet:
John 17:23 BB
23 Ich bin mit ihnen verbunden und du mit mir, damit sie untrennbar eins sind. Daran soll diese Welt erkennen: Du hast mich gesandt, und du liebst sie, so wie du mich liebst.
Das Ziel ist, eine Einheit zu schaffen, so dass die ganze Welt den Vater erkennen kann.

3) Jesus stellt uns vor der Herausforderung, so zu lieben wie Gott liebt

So dass wir zu Menschen (Volk) der Liebe werde:
1 John 4:11–12 BB
11 … wenn Gott uns so sehr geliebt hat, dann müssen auch wir einander lieben. 12 Niemand hat Gott jemals gesehen. Aber wenn wir einander lieben, bleibt Gott mit uns verbunden. Dann hat seine Liebe in uns ihr Ziel erreicht.
Diesen Satz “Niemand hat Gott gesehen …” scheint hier in der Mitte verloren zu sein. Was will Johannes sagen? Er spricht über Liebe, und dann plötzlich diesen Satz?
Die Verbindung zur Liebe ist in der Tat Jesus:
Durch Jesus erfahren wir die Vollkommenheit der Liebe Gottes.
Jesus sagte: wer mich sieht, sieht den Vater.
Also, wenn ich Jesus sehe, wenn ich seine Liebe erfahre, dann sehe ich den Vater (nicht eine Form, sondern sein Wesen/Natur) und seine Liebe ist in mir.
So, dass wenn seine Liebe in mir ist, diejenigen, die Gott nie gesehen haben, werden Gott sehen, und zwar, in Christus, und durch Christus in mir.
(Ohne Heiligung, wird keiner Gott sehen Heb 12,14)
Und wenn das geschieht, dann hat die Liebe ihr Ziel erreicht.
Unsere Liebe soll sich an Gottes eigener Liebe orientieren.
Matthew 5:44–48 BB
44 Ich sage euch aber: Liebt eure Feinde! Betet für die, die euch verfolgen! 45 So werdet ihr zu Kindern eures Vaters im Himmel. … 48 Für euch aber gilt: Seid vollkommen, so wie euer Vater im Himmel vollkommen ist!«
Wir sehen: Liebe nach der Definition von Jesus ist nicht nur ein schönes Gefühl der Zuneigung.
Liebe ist eine Haltung – eine Haltung des Mitgefühls, der Wärme und der Freude –, aber sie ist auch Tat.
Sie ist agape – die Bereitschaft, das Wohl eines anderen über das eigene zu stellen, egal, wie hoch die Kosten oder Opfer sind.
Das ist das Kreuz.
Das ist nicht nur etwas, das Jesus für uns getan hat, sondern auch etwas, das wir mit ihm tun:
1 John 3:16 BB
16 Jesus Christus hat sein Leben für uns eingesetzt. Daran haben wir erkannt, was Liebe ist. Deshalb müssen auch wir unser Leben für unsere Geschwister einsetzen.
Wenn wir in einem Wort zusammenfassen müssten, was das Wesen von Jesus ausmacht, gäbe es nur einen Begriff: Liebe.
Liebe ist die Feuerprobe für geistliches Wachstum.
Die eine entscheidende Frage ist:
—> Werden wir zu Menschen, die mehr lieben?
Nicht:
Kennen wir uns besser in der Bibel aus?
Oder praktizieren wir bestimmte geistliche Übungen?
oder beten wir in Zungen,
Oder engagieren wir uns häufiger in unserer Gemeinde?
Oder führen wir ein perfektes moralisches Leben?
Das ist alles gut und richtig. Aber es ist nicht das Wichtigste.
Wenn du messen willst, ob du auf dem geistlichen Weg vorankommst, schau dir an, wie es um deine engsten Beziehungen steht – gemessen am Maßstab der Liebe und der Frucht des Geistes.
Würden die Menschen, die dich am besten kennen, sagen, dass du in den letzten Jahren liebevoller geworden bist, mehr erfüllt von Freude und Frieden?
Geduldiger und weniger schnell frustriert?
Freundlicher, sanfter?
Dass du mit der Zeit milder geworden bist?
Dass du so etwas wie Güte ausstrahlst?
Dass du voller Hoffnung bist, besonders in schweren Zeiten?
Und selbstbeherrschter?
Wächst in dir die Liebe nicht nur zu deinen Freunden und deiner Familie, sondern auch zu deinen Feinden?
Wenn du verletzt oder ungerecht behandelt wirst – und das erleben wir alle –, bist du dann zunehmend in der Lage, die Bitterkeit loszulassen, den Schmerz zu verkraften und nicht mit gleicher Münze zurückzuzahlen?
Für die Menschen zu beten, die dich verletzt haben, und sogar für das Glück derer zu beten, die dich verfluchen?
Und fühlt sich das alles immer natürlicher und weniger gezwungen an?
Mehr und mehr so, als wärst du einfach nur du selbst?
Wenn nicht, dann ist es egal, wie gut du die Bibel kennst, wie viele theologische Bücher du liest, wie viele Erkenntnisse du sammelst oder wie viele geistliche Übungen du in deinen Alltag einbaust.
Du bist nicht auf der richtigen Spur.

DU

Was kannst du nun dagegen/dafür tun? Eine Herausforderung/Anwendung auf persönlicher Ebene.

MAIN POINT

Denn das Ziel des geistlichen Weges ist es, Gott ähnlich zu werden.
Und »Gott ist Liebe (agape)«
Und ein Kind Gottes hat nur einen Ziel: Ein Mensch der Agape zu werden.
Die Gemeinde hat nur diesen einen Ziel: Eine Einheit der Agape zu werden.
das ist die Erfahrungen, wird Gott selbst uns schenken - es geht darum letztendlich Gott nicht nur zu bestaunen, sondern lieben zu lernen.
Um diese Gabe der Liebe persönlich zu erfahren geht es keinen Weg vorbei an Jesus.
Nur durch Jesus können wir die Vollkommenheit von Agape erleben.
Deshalb schreibt Petrus hier, dass wir all das erfahren können, allein durch die Erkenntnis Jesu
2 Peter 1:3–4 BB
3 Seiner göttlichen Macht verdanken wir alles, was wir zum Leben und zur Ausübung des Glaubens benötigen. Wir haben alles dadurch geschenkt bekommen, dass wir ihn erkannt haben: unseren Herrn Jesus Christus, der uns durch seine wunderbare Kraft berufen hat. 4 Durch sie sind uns wertvolle und überaus große Versprechen gegeben: Durch sie sollt ihr Anteil bekommen an der göttlichen Natur.
FOLIE TITEL:
Das ist eine ständige Einladung an uns alle.
Egal ob du schon lange gläubig bist oder erst das Thema Glaube abtastet.
Egal ob du schon in den Kinderwagen in die Gemeinde geschoben wurdest, oder ob du erst im Hohen Alter den Weg in die Kirche gefunden hast:
Die ganze Frömmigkeit, die ganze Gottesdienste, Liturgien, Gebet, Lieder, Veranstaltungen und Feiertage haben nur ein Ziel:
Dass wir Jesus erkennen.
Dass wir die Liebe Gottes in Christus erleben und so das Neue Gottes erleben können.
Es geht kein Weg an Jesus vorbei.
Nur er allein offenbart diese Liebe, die wir so dringend brauchen.
Nur er kann diese Fülle geben.
Deshalb diese Einladung: Öffne dein Herz heute für Christus. Für die Liebe. Und du wirst erfahren, dass es viel mehr gibt als nur eine Religion oder eine Frömmigkeit.
Das ist mein Gebet und Wunsch für dich heute.
2 Peter 1:2 BB
2 Ich wünsche euch Gnade und Frieden in immer größerem Maß. Sie werden euch zuteil durch die Erkenntnis Gottes und unseres Herrn Jesus.
Schau zu dem Mann am Kreuz. Was hat er denn getan? Warum leidet er da?
Liebe, ja nur Liebe zu dir und zu mir.
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