Lektion 12 - Buße

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Transcript

Johannes der Täufer predigt die Buße

Markus 1,4 SLT
So begann Johannes in der Wüste, taufte und verkündigte eine Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden.
Wer war Johannes der Täufer? Johannes der Täufer, war ein Vorbote für Jesus. Er wurde schon von den Propheten im alten Testament als dieser benannt. Also bereits über 400 Jahre bevor er geboren wurde. Er lebte in der Wüste und aß Heuschrecken.
Die Menschen, die zeigen wollten, dass sie es mit ihrer Buße ernst meinten, taten es, indem sie sich öffentlich taufen, im Wasser untertauchen ließen. Diese Buße zeigte eine Änderung des Willens und der Haltung. Seine Worte waren hart. Achte genau auf diesen Teil seiner Botschaft, der in Lukas, Kapitel 3, festgehalten wurde:
Lukas 3,7–9 SLT
Er sprach nun zu der Volksmenge, die hinausging, um sich von ihm taufen zu lassen: Schlangenbrut! Wer hat euch unterwiesen, dem kommenden Zorn zu entfliehen? So bringt nun Früchte, die der Buße würdig sind! Und fangt nicht an, bei euch selbst zu sagen: Wir haben Abraham zum Vater! Denn ich sage euch: Gott vermag dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken. Es ist aber auch schon die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt. Jeder Baum nun, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen!
Beachte, wie er die Menschen beschrieb: „Schlangenbrut!” Er schmierte ihnen keinen Honig um den Bart, er sagte nicht: „Liebe Brüder und Freunde!” Eine Schlange ist betrügerisch und oft giftig. So sind auch die Menschen. Daher kommt es, dass sie Buße tun müssen. Sie müssen aufrichtig werden. Jemand, der Buße tut, zeigt diese Buße mit seinen Früchten. Johannes sagte: „So bringt nun Früchte, die der Buße würdig sind.”
Buße ruft eine Verhaltensänderung hervor, dadurch müssen auch die Sünden aufgegeben werden. Diese hatten wir bei der Lektion 7 bearbeitet, ich wiederhole sie nochmal: Es geht um das innere: Unsere EInstellung, Absichten und Gedanken. Dadurch Übertreten wir permanent den Willen Gottes:
Matthäus 7,21–23 SLT
Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wundertaten vollbracht? Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen!
Aber es wurden auch leichtfertig ausgesprochene Worten und auch Unterlassungen genannt.

Jesus predigt die Buße

Matthäus 4,17 SLT
Von da an begann Jesus zu verkündigen und zu sprechen: Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe herbeigekommen!
Auch Jesus trat auf und predigte Buße. Es war eine klare Aufforderung. Buße ist Sinnesänderung. Jemand gibt seine Gedanken und Wege auf, um Gottes Gedanken und Wege anzunehmen. Er tadelte immer wieder die Schriftgelehrten, da diese sich durch äußerliche Frömmigkeit auszeichneten, aber innerlich vollständig verdorben waren. Menschen mögen dich für eine gute und redliche Person halten aufgrund deiner Taten oder Worte, Gott aber kennt dein Inneres.
Hoffnung gibt jedoch: Lk19,10
Lukas 19,10 SLT
denn der Sohn des Menschen ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.
Was ist verloren?
Der Zweck von Jesu Kommen war, diese großen Sünder zu suchen und zu retten. Jemand, der sich als gerecht betrachtet und der Meinung ist, dass er es nicht nötig hat, umzukehren, wird die Rettung nicht finden.
Im Kontext geht es hier um Zachäus, einen reichen Zöllner, also einen Steuereinnehmer. Wie sah seine Buße aus? Lk19,8
Lukas 19,8 SLT
Zachäus aber trat hin und sprach zu dem Herrn: Siehe, Herr, die Hälfte meiner Güter gebe ich den Armen, und wenn ich jemand betrogen habe, so gebe ich es vierfältig zurück!
Danach folgte er Jesus nach, welcher ihm bestätigte das er nun gerettet ist. Aber ist es so einfach, wie bei Zachäus, der die Hälfte seines Vermögens weggab? einfach so? Offensichtlich ist es das nicht! Es erfordert Demut und eine völlige Lebensänderung. Ist es das wert? Ganz offensichtlich ist es das wert!
Es bringt ein 1. reines Gewissen 2. wiederhergestellte Beziehungen 3. die Gewissheit der Vergebung Gottes und 4. des ewigen Lebens.
All dies wird zu Stande kommen, wenn Buße mit den Bedingungen in den nächsten zwei Lektionen, nämlich Glaube und Wiedergeburt verbunden ist. Die Bibel erklärt, dass es ohne Buße keine Wiedergeburt gibt!

Die Apostel predigten die Buße

Apostelgeschichte 17,30 SLT
Nun hat zwar Gott über die Zeiten der Unwissenheit hinweggesehen, jetzt aber gebietet er allen Menschen überall, Buße zu tun,
Die Apostel predigten Buße. In Athen sagte der Apostel Paulus: „... jetzt aber gebietet er allen Menschen überall, Buße zu tun, ...“ (Apostelgeschichte 17,30b) Buße ist ein Gebot Gottes.
Aber der Vers geht noch weiter
Apostelgeschichte 17,31 SLT
weil er einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis in Gerechtigkeit richten wird durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat und den er für alle beglaubigte, indem er ihn aus den Toten auferweckt hat.
Paulus predigte also auf den Aeropag, wie der Zustand in Athen war. Das sie dort alle möglichen Götter anbeteten und sogar einen unbekannten Gott, aus der Angst, einen Gott zu vergessen. Paulus greift das auf uns erzählt ihnen von diesem unbekannten Gott und befahl das, was Gottes Wille ist, dass sie von Ihren Götzen umkehren, weil es wird der Tag des gerichts kommen, also der Tag an dem sich entscheidet, ob es in den Himmel oder die Hölle geht. Denn Gott zwingt niemanden zu sich, er hat jedoch Freude daran. Wie Johannes schon sagte, bringt der Buße würdige Frucht und wir können gewiss sein, dass wir ein erfülltes Leben im HIer und Jetzt, aber auch in Ewigkeit führen dürfen.

Die Buße ist heilsnotwendig

1. Korinther 6,9–11 SLT
Wisst ihr denn nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Irrt euch nicht: Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Weichlinge, noch Knabenschänder, weder Diebe noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes erben. Und solche sind etliche von euch gewesen; aber ihr seid abgewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerechtfertigt worden in dem Namen des Herrn Jesus und in dem Geist unseres Gottes!
Was ist dieses Heil? Def.: Sproul
Es gab Menschen in der Gemeinde von Korinth, die vor ihrer Bekehrung jede Art von Sünde begangen hatten. Es gab ehemalige Prostituierte, Götzendiener, Ehebrecher, Weichlinge, Bisexuelle, Diebe, Alkoholiker, Gewalttätige und Erpresser. Auch die Gemeinde heute ist nichts anderes, als eine Ansammlung von Sündern. Der Unterschied zu euch Suchenden ist jedoch, dass sie bereits in ständiger Buße leben, an den Tod und die Auferstehung von Christus glauben und dadurch wiedergeboren und mit Gott versöhnt sind.
Gefahr der oberflächlcihen Bekehrung:
Menschen, die diese Sünden auch nach ihrer Entscheidung, ihr Leben dem Herrn Jesus Christus zu geben, weiterhin tun, waren nicht wirklich aufrichtig. Sie trafen eine oberflächliche Entscheidung, sie bereuten nicht und kehrten nicht um. Deswegen sind sie nicht gerettet: Sie werden das Reich Gottes nicht erben. Es hilft nicht, „Jesus anzunehmen”, aber nicht Buße zu tun und sich von seinen Sünden zu bekehren, sein Leben normal weiterzuleben. Jemand, der dies nicht tut, betrügt nur sich selbst und Gott weiß das natürlich.

Gott wartet auf dich!

Apostelgeschichte 2,38 SLT
Da sprach Petrus zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden; so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.
Bei der ersten Predigt nach der Ausgießung des Heiligen Geistes, waren die Menschen von ihrer Sünde bedrückt und fragten: „Was sollen wir tun, ihr Männer und Brüder?” (Apostelgeschichte 2,37) Da ihr nun so weit in diesem Bibelkurs gekommen seid, musst ihr euch dieselbe Frage stellen: „Und nun, was soll ich tun?” Die Antwort von Petrus war sehr klar: „Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden; so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.” (Apostelgeschichte 2,38)
Ihnen wurde gesagt, sie sollten Buße von ihren Sünden tun, um Vergebung von ihren Sünden zu bekommen (Befreiung von der Schuld und der Strafe der Sünde). Dies war notwendig, um das Geschenk des Heiligen Geistes erhalten zu können. Der Beweis dieser Buße, wie im Fall Johannes des Täufers, war die Bereitschaft, sich öffentlich taufen zu lassen. Buße bedeutet, Gott zuzustimmen, dass unser Leben falsch ist.
Der Wille Gottes ist, dass alle Menschen gerettet werden. Er könnte bereits wiedergekommen sein, um seine Kinder in seine Gegenwart zu nehmen. Der Grund dafür, dass dies noch nicht geschehen ist, ist nicht, dass er sich verspätet hat, sondern sein Verlangen, dass auch du Buße tust und gerettet wirst. Eines Tages wird diese göttliche Geduld enden und es wird keine einzige Möglichkeit mehr geben, Buße zu tun. Gott wird deinen Willen nicht vergewaltigen. Du musst dich entscheiden, sein Angebot anzunehmen oder abzulehnen.
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