Die Emmausjünger
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Spaziergang mit Jesus
Spaziergang mit Jesus
-eine bewegte Woche liegt hionter den Jünger
Sonntag wurde Jesus gefeiert als König der kommt
anfang der Woche treibt er alle Händler aus dem Tempelbereich, in dem Menschen, die keine Juden waren, Gott begegnen sollten
diskutiert mit den obersten religiösen Führern bis keiner sich mehr mit ihm anlegen möchte
Donnerstag dann die Vorbereitung auf das Passahfest; die Erinnerung an Gottes Rettung vor dem Tod und die Befreiung aus der Sklaverei
gerade haben sie Jesus noch predigen gehört im TEmpel; einen Tag später: Berichte von Verhaftung, Anklage, vlt haben die beiden gesehen, wie Jesus zu Pilatus gebracht wurde
Verurteilung und der Tod am Kreuz
es wird abend, es wird morgen Sabbat bricht an -> Ruhetag, für die Jünger wohl eher Trauertag -> trafen sich vlt mit den Aposteln im Raum des letzten Abendmahls
dann bricht der dritte Tag an:
früh am Morgen kommen drei Frauen gerannt und erzählen:
Grab leer, Jesus auferstanden
Petrus und Johannes stürzen aus dem Raum und berichten nach einer Weile das gleiche
am Nachmittag passiert dann etwas seltsames:
zwei der Jünger verabschieden sich und gehen nachmittags von Jerusalem weg in richtung eines kleinen Dorfes (ca.11km entfernt)
Was passt nicht?
Jesus hat seinen Jüngern gesagt: am 3.Tag werde ich auferstehen
eigentlich hätten alle an diesem Sonntag morgen zum Grab gehen müssen voller Freude, mit dem Wissen: dass Grab wird leer sein
jetzt nach den Berichten hätten sie zumindest in JErusalem bleiben sollen
aber: sie gehen und sind verwirrt
jetzt passiert etwas spannendes (FOLIE)
Als sie so miteinander sprachen und sich Gedanken machten, kam Jesus selbst hinzu und schloss sich ihnen an.
was passiert?
unbemerkt schließt ein Mann langsam zu den beiden auf, anscheinend den gleichen Weg vor sich, schließt sich ihnen an
damals nicht ungewöhnlich; man war offener und kommunikativer
was ich hierdran so genial finde:
-Jesus hätte auch sagen können: ihr glaubt mir nicht und geht? ok, dann geht und verpasst meine große Erscheinung bei den Jüngern
-aber Jesus geht ihnen nach; läuft ihnen wortwörtlich hinterher
-er begeleitet sie in ihrem Unglauben
-Wir haben oft einen ähnlichen Gedanken:
wenn Jesus jetzt nur neben uns wäre
wenn wir nur mit Jesus sichtbar gehen würden
-> würde alles verändern; ich könnte besser glauben, mehr vertrauen
was wir gerade gelesen haben: Tag der Auferstehung
größte Tag seit der Schöpfung; Jesus ist Auferstanden von den Toten
geht sichtbar neben den beiden Jüngern, aber für sie hat das nichts verändert
Jesus ist auferstanden, sitzt heute mit hier, neben dir (FOLIE)
aber es kann sein, dass das dein Leben nicht verändert
So wie die Jünger damals stehen wir da und sagen:
Jesus, hast du denn keine Ahnung, was in meinem Leben grade los ist?
Hast du keine Ahnung, dass ich grad finanziell Probleme habe?
Hast du keine Ahnung, dass meine Beziehungen gerade kaputt gehen?
Hast du keine Ahnung wie es mir geht? Ich hab Probleme, weißt du das nicht?
-> Warum fällt es uns so schwer zu sehen, dass Jesus da ist?
am Ende hängt es an der Frage: Glaubst du das Jesus auferstanden sit?
-Tatsache damals: Jesus lebt
-in den Köpfen der Jünger: Jesus ist tod
Wie oft geht es uns genauso?
-wir wissen: Jesus ist auferstanden, aber wir leben, als wäre er tod
Jesus sagt einmal: “Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.”
Diese Wahrheit der Auferstehung zu erkennen wird Leben verändern
Was wir erkennen leben wir
Auferstehugn zu leben bedeutet, im “wir” zu leben.
Missionsbefehl: Jesus sagt “Ich bin bei euch alle Tage, bis der Gottesdienst zu Ende ist” -> “bis an das Ende der Welt”
Überall wo wir sind, ist er mit uns.
wir glauben das, aber leben wir es?
Wir können das ganz einfach feststellen.
Wir sagen: Jesus, ich hab solche Angst, (vlt vor der Zukunft)
ich hab keine Ahnung was werden wird.”
ich glaub ich sterbe
Jesus, ich kann das nicht. (FOLIE)
Die Auferstehung Jesu zu leben und zu glauben bedeutet das “Ich” mit “Wir” zu tauschen.
probier mal die Sätze im “Wir” zu formulieren.
Jesus, wir haben solche Angst (jesus sagt eigentlich nicht), wir haben keine Ahnung was werden wird (doch ich weiß genau was ich tue). ich glaub wir beide gehen drauf (nein, ich bin auferstanden)
Jesus, wir können das nicht. -> Jesus:Doch ich kann.”
Das erste, was wir aus dieser Geschichte lernen können:
Nur von der Auferstehung zu wissen, verändert nichts in unserem Leben. Wir müssen sie bewusst jeden Tag leben.
Ganz praktisch:
wir gehen Kaffee trinken, wir gehen nach Hause, wir reden noch mit jemand
macht praktisch bewusst machen -> Jesus ist auferstanden und er ist mit dir unterwegs
bibelstunde mit Jesus
bibelstunde mit Jesus
Was macht Jesus jetzt neben ihnen
Jesus sagt nicht: Hier, ich bins, falsche Richtung geht mal wieder zurück
fragt, was sie bewegt: (FOLIE)
und einer von ihnen – er hieß Kleopas – sagte: „Du bist wohl der einzige Mensch in Jerusalem, der nicht weiß, was sich in den letzten Tagen dort abgespielt hat?“
ganz Jerusalem war in Aufruhr; Kreuzigung von Jesus war quasi in allen Zeitungen, überall wurde davon berichtet und darüber geredet
und mindestens genauso schnell wird sich die Botschaft verbreitet haben: das Grab ist leer
jetzt kommt jemand von Jerusalem, der nichts von alledem zu wissen scheint
klar Jesus wusste es, er hing ja selbst am Kreuz
will aber von den beiden Jüngern wissen, was in ihren Köpfen los ist
sie erzählen:
Prophet; mächtig in Worten und Taten vor Gott und Menschen; die religiösen Führer haben ihn verurteilt und kreuzigen lassen; frühs die Nachricht: das Grab ist leer; Engel erschienen
eine Aussage der Jünger will ich hier hervorheben: (FOLIE)
Aber unsere Hohen Priester und die Oberen haben ihn zum Tod verurteilt und ans Kreuz nageln lassen. Dabei haben wir gehofft, dass er der sei, der Israel erlösen würde.
-die Jünger hatten ein festes Bild von Gott und seinem handeln
waren überzeugt: der Messias würde kommen und sie politisch befreien -> von den Römern
jetzt war er Tod
ihr Bild von Jesus (ihr Gottesbild) hindert sie daran zu erkennen, wer Jesus wirklich ist und warum er gekommen ist
verstehen nicht, dass das Hauptproblem der Menschen, ihr Hauptproblem nicht die Römer sind, nicht die Umstände
sie machen sich innerlich zu Sklaven ihres eigenen Gottesbild
sind blind dafür, dass Jesus mit ihnen unterwegs ist und ihr Leben verändern will
ehrlich: erinnert mich an mein eigenes Leben
Situationen, wo ich gebetet hab
Gott soll helfen, reagieren, handeln -> Plan im Kopf, wie das auszusehen hat
wunder ich mich, warum Gott nicht handelt
vlt bist du auch grad in so einer Situation:
Arbeitssuche: das und das will ich machen, ebne den Weg
Partnersuche: die person soll es sein, schenke das sie es endlich auch so sieht
Krankheit: mach mich gesund, damit ich wieder richtig für dich leben und arbeiten kann
kann dir eins sagen: Gott ist jetzt schon bei dir und handelt, auch wenn du ihn gerade nicht siehst
vlt andere Arbeit für dich
vlt anderen Partner, den du noch nicht kennst, oder bist selbst noch nicht soweit
vlt gerade in deiner Krankheit dich nutzen
Was können wir nun machen? Was macht Jesus bei den Jüngern?
könnte jetzt sagen: ihr begreift auch nichts und kopfschüttelnd verschwinden
er lässt sie nicht stehen, sondern hilft ihnen zu verstehen
er sagt auch nicht einfach: “Hey Leute. Ich bins.”
-sonder (FOLIE)
Dann erklärte er ihnen in der ganzen Schrift alles, was sich auf ihn bezog; er fing bei Mose an und ging durch sämtliche Propheten.
-> Jesus macht mit ihnen ein Bibelstudium
erzählt ihnen nicht die Geschichte Israels, sondern nimmt einzelne Stellen heraus und zeit ihnen daran, wer er eigentlich ist
zeigt ihnen: was das gesamte AT (Gesetz und Propheten) über ihn sagt
du kannst die Bibel dein Leben lang lesen und dabei nur auf dich schauen
was kannst du lernen, was kannst du besser machen
aber das was Jesus hier zeigt ist was anderes: (FOLIE)
auf dem Grund jeder Geschichte der Bibel (und ich bin überzeugt auch jede gute Geschichte außerhalb der Bibel) finden wir Jesus
er zeigt jede Stelle, die auf ihn hinweist und besonders darauf das er leiden wird
er korrigiert damit ihr Gottesbild; befreit sie von ihrer eingeengten Vorstellung - wie Gott sein muss; handeln muss
später lesen wir: ihre Herzen fangen an zu brennen
sie wurden begeistert von Jesus; beginnen Gottes Wort zu verstehen
verändert dennoch ihr leben nicht
du kannst die besten Predigten gehört haben und dennoch traurig und verzweifelt nach Hause gehen
Warum? die Bibel ist nicht unser Gott (FOLIE)
in ihr steht die Wahrheit über Gott
aber das Zentrum unseres Glaubens ist Christus
Predigt Hans Peter Royer:
- wenn du mit dem Zug wohin fahren willst, dann gibt es einen Fahrplan in dem die Wahrheit über den Zug steht (in Deutschland etwas theoretisch)
-da steht die Wahrheit über den Zug drin, wo er wann ist und wie ich in welche Stadt komme
-aber wenn ich fahren will, bringt es nichts mich auf den Fahrplan zu setzen -> ich muss in den Zug
-genauso mit der Bibel; in ihr steht die Wahrheit über Gott und den Weg zu ihm
-aber nur das theoretische Wissen aus ihr wird mich und dich nicht retten
das gleiche sehen wir bei den Jüngern:
Jesus legt ihnen die ganze Schrift aus, aber es verändert sie nicht
Begegnung mit Jesus
Begegnung mit Jesus
langsam wird es Abend und sie kommen nach Emmaus
laden den Fremden ein zu ihnen zu kommen
setzen sich, haben Gemeinschaft mit ihm
laden ihn in ihr Haus ein und er öffnet ihre Herzen
auf einmal erkennen sie ihn (FOLIE)
nicht weil er bei ihnen ist, oder sie es in der Bibel gelesen haben
sie erkennen ihn, in der intimen, persönlichen Gemeinschaft mit ihm
es geht nicht darum viele Predigten zu hören, Lobpreislieder zu singen,...
sondern um die Gemeinschaft mit Jesus
wenn wir das vergessen, beginnen wir uns über alle möglichen Themen zu streiten, aber wir vergessen, worum es eigentlich geht
wir beschäftigen uns im Alltag vlt viel mit christlichen Dingen, aber leben oft keine persönliche Beziehung mit Jesus
am Ende der Evangelien heißt es Jesus erwies sich mit vielen Zeichen als lebendig
wieviele Zeichen braucht es um zu merken ob jemand lebendig ist?
Warum tdem? Weil wir es nicht glauben
diese persönlichen Begegnungen mit dem Auferstandenen finden nicht in Gottesdiensten statt, bei Lobpreisabenden, Jugendstunden,...
sondern im Alltag, wenn zuhause alles drunter und drüber geht, die Kinder krank sind, wenn du an der Kasse stehst und feststellst dein Geld für den Monat ist aufgebraucht, wenn du merkst deine Kraft ist am Ende
nur hier wird Christ sein real
hier zeigt sich, ob wir die Wahrheit leben oder nicht
ob wir sagen “ich mach das” oder “wir machen das”
um Jesus zu erkennen, wie er wirklich ist,
es hilft bibel zu lesen -> zu forschen, wie er ist
am Ende braucht es die persönliche Begegnung mit ihm
leben oft nicht in der Gegenwart mit Jesus -> vertrösten uns auf die Zukunft im Himmel
-> Jesus sagt nicht: Ich werde die Auferstehung und das Leben sein, sondern ich bin
-> können jetzt schon Beziehung mit ihm leben
was wir aus dem ganzen mitnehmen können: (FOLIE)
Jesus begegnet uns dann, wenn wir gemeinsam über ihn reden
beiden Jünger tauschten sich über das aus, was sie erlebt hatten und von Jesus wussten
können lernen zu verstehen wie Jesus ist und das er da ist, indem wir in Gottes Wort, der Bibel, lesen
werden ihn erkennen wenn wir bereit sind unsere alten Denkmuster zu öffnen und ihn zu sehen, wie er wirklich ist
dann wird sich für uns etwas ändern:
in Situationen von Herausforderungen fallen wir oft in Panik, wissen nicht was passieren wird, sehen Gottes Handeln nicht
wenn wir daran festhalten wer Gott ist, dann können wir, wenn wir das was an uns lag getan haben, uns zurücklehnen und dürfen gespannt sein, was Gott tut
so selbstverständlich, wie wir davon ausgehen dass das Gras grün ist, und 1+2=3 dürfen wir wissen: Gott ist gut und lässt uns nicht im Stich
er ist auferstanden, er lebt, auch in deinem Leben
(FOLIE)
Herzensfragen:
Ist dir bewusst, dass Jesus jeden Tag mit dir gemeinsam unterwegs ist?
Lebst du bewusst die Auferstehung? Lebst du im “wir” oder noch allein?
Hat Jesus die Erlaubnis dein Gottesbild zu ändern?
Wo bist du das letzte Mal Jesus bewusst begegnet? Wie kannst du so eine Begegnung in deinen Alltag einbauen?
