Jesus: unser emotionales Zuhause

„Ich frag für nen Freund“  •  Sermon  •  Submitted   •  Presented
0 ratings
· 6 views
Notes
Transcript
Einstieg:
Tauscht euch mal 1 min mit eurem Nachbarn aus:
Was ist Zuhause für dich? Wie fühlt es sich an?
Eine mega spannende und persönliche Frage!
berührt etwas in uns!
Jeder hat diese Sehnsucht nach „Zuhause” in sich
nach einem heilen ort der Verbundenheit
Ohne Leid, Schmerz und Zerbruch
Das ist eine Sehnsucht, die jeder Mensch im Herzen hat:
Auf der Welt gehen so viele Dinge schief und kaputt
Wünsche und Träume platzen, Beziehungen zerbrechen
Da ist die Sehnsucht, dass am Ende alles gut wird!
Doch das, was auf der Welt eigentlich nur ein vager Wunsch bleiben kann, ist unsere Botschaft:
Es gibt diesen Weg nach Hause!
Uns erwartet tatsächlich ein Zuhause nach unserem Leben auf der Erde!
Für die, die an Jesus glauben, gibt es auf der Welt ein Happy End der Liebe!
Von der ersten bis zur letzten Seite ist die Bibel eine Liebesgeschichte von Gott zu den Menschen.
Leute, Gott juckt es nicht, was du tust, was du getan hast, was deine Fehler sind, was deine Baustellen sind!
Das hält ihn nicht davon ab, dich zu lieben!
Gott wusste genau, dass Adam im Garten Eden gesündigt hatte - und er ist ihm trotzdem nachgegangen und hat gesagt „Wo bist du Adam?“ (1. Mose 3,9)!
Wäre da der Zug für Adam schon endgültig abgefahren, dann hätte Gott ihn nicht gesucht!
Allein der Umstand, dass Gott Adam und Eva hinterhergeht wie ein Hirte bei seinen verlorenen Schafen zeigt: sie hätten eine Chance gehabt, wieder zu Gott zurückzukehren, wenn sie Buße getan hätten!
Gott fragte nicht „wie kannst du nur, Adam!“ Oder „wie dumm kann man sein“! Er fragte „wo bist du, Adam?“
Doch trotz dieses Zerbruchs endet Gottes Liebe nicht einfach!
Die Bibel versucht, gewisse Bilder für Gottes Liebe zu uns zu finden, die alle unvollkommen sind:
Ein Vater und seine Kinder: Wenn schon Kinder ihre Eltern lieben, wie viel mehr Gott seine Kinder (Mt 7,9-11)!
Brüder: Jesus schämt sich nicht, uns seine Brüder zu nennen - weil wir denselben Vater haben (Hebr 2,11)! Die Liebe zwischen Brüdern kann man nicht genau beschreiben. So tief und innig, mit so einer Kraft - wieviel mehr bei Gott!
Eine Mutter und ihre Kinder: keine Mutter auf dieser Welt wird ihre Kinder vergessen! Selbst in den schlimmsten Situationen, wo Mütter ihre Kinder verlassen, werden sie sie niemals (!!!) vergessen - verdrängen, … ja, gegen einen Schmerzpunkt. Aber niemals vergessen, das ist unmöglich:
Jesaja 49,15: „Kann eine Frau denn ihren Säugling vergessen, / eine Mutter ihren leiblichen Sohn? / Und selbst wenn sie ihn vergessen könnte, / ich vergesse dich nie!
Und wenn das bei Menschen so ist, wieviel mehr bei Gott!  
Gott ist übrigens weder Mann noch Frau, da BEIDE in seinem Abbild geschaffen sind. 
Er ist unser Vater, aber Jesus hat auch die Züge einer Mutter:
Direkt nach dem Vers von eben steht in Vers 16: „In beide Handflächen habe ich dich eingraviert“ - das zeigt auf Jesus hin!
Jesus hat uns in seine Hände „eingraviert“, als die Nägel seine Hände durchbohrten, als er für uns ans Kreuz geschlagen wurde!
Deshalb sagt Jesus auch in Mt 23,37: „Wie oft wollte ich deine Kinder sammeln, so wie die Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt! Doch ihr habt nicht gewollt.“
Ein Bräutigam mit seiner Braut: Welche Liebe, Gefühle und Intimität herrschen zwischen zwei Menschen, die sich lieben! 
Der Traualtar ist der Ort auf der Welt, wo wir am meisten die „Liebe“ spüren. 
Und wenn das bei uns unvollkommenen Menschen schon so ist, wieviel mehr bei einem selbstlosen, liebevollen und aufopferndem Gott!
Jesaja 62,5b: „Und wie der Bräutigam sich an seiner Braut freut, so hat dein Gott Freude an dir.“
WAHNSINN! Die komplette Bibel ist voll davon!
Gott liebt nicht nur, so wie wir Menschen lieben:
Er IST die Liebe (1. Joh 4,8b)! In Vollkommenheit, Selbstlosigkeit und Perfektion!
Unsere egoistische, verdrehte und oft zerbrechliche Liebe ist eine Vorschattung auf seine Vollkommenheit!
Und die letzte Seite der Bibel endet genau so, wie sie angefangen hat:
So wie der Garten Eden das Zuhause der Menschen bei Gott war, so schafft Gott ein neues Zuhause 
Das Wort, was er dafür verwendet, ist die „Wohnung“ (Joh 14,2) - nicht mehr so etwas unpersönliches wie Tempel oder Stiftshütte
„Wohnung“ ist genau das, was es heute bedeutet: eine Wohnung, ein Zuhause!
Gott baut dir ein Zuhause im Himmel! Schon jetzt!
Was bedeutet das?
Hier geht es nicht primär um ein Haus aus Stein, wo du wohnen kannst und GEZ-Gebühren zahlen darfst
Nein, Zuhause ist weiter gefasst:
Unser Zuhause ist kein „Ort“, sonder eine Person: Jesus!!!
Von Anfang an wollte Gott unser Zuhause sein!
All die Bilder (Vater, Mutter, Bräutigam, …) sind nur Vorschattungen auf diese Wahrheit: Jesus ist unser Zuhause!
Gott hat uns seine Liebe dadurch erwiesen, dass er für uns gestorben ist (Vers)
Und Jesus ist von den Toten auferstanden, hat den Tod überwunden und sitzt nun auf dem Thron zur rechten des Vaters
Doch dort sitzt er nicht gelangweilt und unbeteiligt und wartet, bis alles vorbei ist
Nein: Er ist durch seinen Heiligen Geist schon jetzt bei uns!
Das Angebot ist auf unserem Schreibtisch, die Frage ist, ob wir es annehmen
Gottes Hand ist ausgestreckt, die Frage ist, ob du einschlägst
Wenn Jesus also sagt, dass er vorgeht, um uns ein Zuhause zu bauen, dürfen wir das tiefer verstehen:
Er arbeitet nicht (nur) seit 2000 Jahren an einem echt krassen Penthouse
Sag ich nicht nein zu, gibts bestimmt im Himmel
Wenn Jesus selbst unser Zuhause ist und er, während er im Himmel ist, unser Zuhause baut, was heißt das?
Er baut jetzt unsere Beziehung, in der wir in Ewigkeit Zuhause sind!
Und wie macht er das? Durch den Heiligen Geist, der selbst Gott ist und in uns wohnt!
Gottes Plan war es von Anfang an nicht, BEI den Menschen zu wohnen
Er wollte IN den Menschen wohnen!
Im Garten Eden war er noch BEI den Menschen
Doch durch Jesus wohnt Gott jetzt IN den Menschen: das war schon von Anfang an sein Plan, den er auch durch die Propheten verkündigte:
„Ich werde IN ihnen wohnen und unter ihnen sein.“ (2. Kor 6,16, zitiert aus Hesekiel 37,27)
Und wie geht das? 
Wenn du an Jesus glaubst, bist du die Wohnung des Heiligen Geistes - er lebt jetzt in dir (1. Kor 6,19)
Und im Heiligen Geist lebt Gott der Vater und Jesus in dir
So wie der dreieinige Gott in sich Intimität ist, so dürfen wir es leben!
Leute, das ist echt krass!
Stell dir vor, Gott, der Ewige, der Raum und Zeit überspannt und das Universum erschuf, wohnt im gleichen Stadtteil wie du!
Das wäre heftig! Aber es geht noch weiter!
Er wohnt nicht nur im gleichen Stadtteil, auch nicht nur im gleichen Haus und der gleichen Wohnung
ER WOHNT IN DIR!!!
Joh 17,21: „Ich bete, dass sie alle eins sind, und zwar so wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen sie in uns eins sein.“
John 17:21 NeÜ
Ich bete, dass sie alle eins sind, und zwar so wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen sie in uns eins sein.
Jesus IST Gott!
Und er verspricht uns hier: GENAUSO wie Jesus Gemeinschaft mit dem Vater hat, dürfen wir sie in Gott haben!
Jesus nimmt uns in die Intimität der göttlichen Dreineinigkeit mit hinein!
KRASS, oder?!
Was heißt das konkret? Band nach vorne
Leute: In 2. Mose 33,11 steht ein KRAAAASSSER Vers
Exodus 33:11 NeÜ
Jahwe redete direkt mit Mose, so, wie ein Mann mit seinem Freund redet. Dann kehrte Mose ins Lager zurück. Sein Diener Josua Ben-Nun, ein junger Mann, blieb ständig im Zelt.
Heftig oder?
Heißt: Gott hat mit Mose so geredet, wie ein Freund mit seinem Freund redet
Weiß nicht, wie du mit deinem Freund oder deiner Freundin redest
Aber so redete Gott mit Mose!
Bevor du jetzt sagst „schön für Mose, was hilft mir das“, ein wichtiger Hinweis:
Die Bibel ist voll davon, dass Mose eine lebende Prophetie für Jesus ist
einen Propheten wie mich erwecken (5. Mose 18,15)
Das Gesetz (des Mose) erfüllt sich in dem (lebenden) Gesetz Jesu
Mose empfängt das Gesetz auf dem Berg Sinai - wo empfängt Jesus die Bergpredigt? Auf einem BERG. Wo wurde Jesus gekreuzigt und der Bund erfüllt? Auf einem Berg.
Ohne euch mit Details zu langweilen: Das ganze Matthäusevangelium hat u.a. zum Ziel, Jesus als den „vollkommenen Mose“ zu zeigen
Wenn also Gott mit Mose wie mit einem Freund redet, dann ist das eine Prophetie auf Jesus
In Jesus begegnet Gott den Menschen wie einem guten, tiefen Freund
Und Jesu Angebot ist: wer an ihn glaubt und seine Vergebung annimmt, der darf durch Jesus in die Gegenwart Gottes! 
Jesus ist unsere Tür (Joh 10,9)
Wenn du alles vergisst, merkt dir diesen einen Satz:
DAS MAß AN INTIMITÄT, WAS JESUS MIT DEM VATER HATTE, DÜRFEN AUCH WIR NUN MIT GOTT HABEN: WEIL WIR AN JESUS GLAUBEN!
DAS ist die Botschaft der Bibel - nicht Gebote, Tun Tun Tun, schämen wenn man was falsch gemacht hat, alles Tolle und Spannende der Welt (Sex, Drogen, …) verbieten, …
Du darfst durch Jesus mit Gott reden, wie mit einem Freund!
Was erzählst du alles deinem Freund / deiner Freundin?
Nicht nur die “großen / weltbewegenden” Sachen
Auch die kleinen Sorgen, die Wünsche, Sehnsüchte, Träume
Kleine Sachen aus dem Alltag, was du gestern alles gemacht hat
Wie es dir geht
DAS ALLES DÜRFEN WIR GOTT ERZÄHLEN
Uns erwartet nach unserem Tod ein ewiges Zuhause im Himmel!
Und unser Zuhause ist kein „Ort“, sondern eine Person!
Wenn du Jesus annimmst, dann hast du Zugang zu derselben Intimität, wie Gott sie mit Jesus hatte - und Jesus WAR Gott!
Heißt nicht, dass wir Gott sind, aber ihr wisst was ich meine!
Steht bitte auf und schließt die Augen:
Wenn du hier bist und du hast Jesus noch nicht angenommen, wünscht dir aber diese Liebe, Vergebung, Annahme und Intimität von Gott
Oder du merkst, dass dein Glaube kalt, technisch und hart geworden ist, und du willst zurück zu dieser ersten Liebe, dieser ersten Intimtität
Dann melde dich gerne! Gib deiner inneren Entscheidung ein äußeres Zeichen, geh diesen Schritt! Ich möchte für euch beten.
Amen.
Related Media
See more
Related Sermons
See more
Earn an accredited degree from Redemption Seminary with Logos.