Abraham - Teil 5
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Abraham - Ein Vorbild im Glauben
Abraham - Ein Vorbild im Glauben
Begrüßung: „Bevor ich anfange zu predigen, machen wir einen kleinen Realitätstest: Schau kurz deinen Nachbarn an. Wenn er zurückschaut, ist alles gut. Wenn nicht, stups ihn freundlich an, schenk ihm ein Lächeln und sag: Jetzt geht's los!
Gott rief ihn. Er glaubte, er vertraute, er war gehorsam, er strauchelte und am Ende war sein Glaube so groß, dass er sich durch die ganze Bibel zieht.
Diese Geschichte zeigt uns, dass ein Leben in diesem Glauben kann abenteuerlich sein.
Karabiner. Einhaken. Aber noch nicht hängen. Wird er halten?
Denn der Glaube an Gott ist wie so ein Karabinerhaken. Der Haken ist da.
Aber wird er mich auch halten?
Und wenn ich mich dran hänge hänge ich in der Luft. Ich gebe die Kontrolle ab.
Ich stehe nicht mehr auf eigenen Beinen.
ich halte mich nicht mehr mit eigener Kraft.
Das ist nicht so leicht alles andere loszulassen und nur noch an diesem Haken zu hängen.
Karabiner wieder abmachen
Und die Geschichte von Abraham hat uns gezeigt dass dieser Mensch der so ein großen Glauben hatte sich auch mal von diesem Haken löste, um sich auf seine eigene Beine zu stellen und eigene Wege zu gehen.
Aber er lernte dass dieser Haken dieser Glaube das Einzige ist was ihn im Leben wirklich tragen kann.
Ob eine Hungersnot an dem Ort eintritt, wohin Gott ihn gerufen hatte
Abraham lernte: “Gott ist trotzdem treu”
Ob seine Frau trotz Zusage eines Nachkommesn unfruchtbar bleibt
Er lernt: “ich kann Gott vertrauen”
Aber ich muss mich in diesen Karabiner hängen.
Je mehr ihn das Leben lehrte, dass Gott treu ist, desto größer wurde sein Glaube.
Sein Glaube war wie ein Muskel der trainiert wird. So ist es auch noch heute.
Die Bibel lädt uns alle dazu ein, in den Fußstapfen Abrahams zu laufen.
12 gehen in den Fußstapfen des Glaubens, den unser Vater Abraham hatte…
Gebet
Heute gehen wir in die letzte und enormste Situation im Leben Abrahams: Er soll seinen Sohn Gott als Opfer darbrigen.
Und bevor wir das Finale gehen möchte ich noch auf eine Begebenheit eingehen die Abrahams Charakter und seinen Lebensstil offenbart.
Eine Sache in der er ein Pionier war. Etwas, das ihn zu einem Vorbild im Glauben macht.
Die Begegnung mit Melchisedek
Die Begegnung mit Melchisedek
Sein Neffe Lot wurde mit seiner ganzen Famile verhaftet und verschleppt.
Abraham macht sich auf um ihn zu retten. Er riskiert sein leben. Es gelingt ihm und er kehrt erfolgreich zurück.
18 Aber Melchisedek, der König von Salem, trug Brot und Wein heraus. Und er war ein Priester Gottes des Höchsten 19 und segnete ihn und sprach: Gesegnet seist du, Abram, vom höchsten Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat; 20 und gelobt sei Gott der Höchste, der deine Feinde in deine Hand gegeben hat. Und Abram gab ihm den Zehnten von allem.
Eine interessante Geschichte. Ein Priester, bevor es Priester gab.
Melchisedek ist der König von Salem, “Salem” heißt “Frieden”. Also ein König des Friedens. Er wurde auch ein “Gerechter König” genannt.
Ein Priester der kein Anfang und kein Ende in seiner Biografie hat.
Brot und Wein mit Abraham teilt. Erinnert uns das an jemanden?
Abraham wird von ihm im Namen Gottes gesegnet. Was ist Abrahams Reaktion?
Abraham gibt ihm den Zehnten Teil von allem.
10 % von allem was er hatte.
Warum tat er das? War es Religiös? Es gab noch kein Gesetz, dass das vorschreibt.
Er wusste, dass sein Sieg von Gott kam
Er wusste, dass alles von Gott kommt und brachte ihm den Teil der Gott zusteht aus Dankbarkeit
Er lebte uns einen Lebensstil vor, der Gott ehrte.
Erst viel später wurden Pristern eingeführt und ein Gesetz, dass den 10. Teil regelte und verbindlich machte.
Beim Zehnten Teil geht es nicht um Gesetzlichkeit oder religiöse Regeln. Es geht um eine Kalibrierung des Herzens!
9 Ehre den Herrn mit deinem Gut und mit den Erstlingen all deines Einkommens, 10 so werden deine Scheunen voll werden und deine Kelter von Wein überlaufen.
33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
Das sind Fußstapfen Abrahams in die wir treten dürfen.
Haben wir glauben, dass es so ist?
Drücken wir Gott auch darin unser Vertrauen aus?
Hängen wir uns auch hier an diesen Karabiner?
Es folgt eine lange Phase des Wartens für Abraham. 25 Jahre lang.
Eine Phase in der er sich auch wieder von dem Haken löst und zusammen mit Sarah eigene Lösungen findet.
Darüber haben wir in den letzten Wochen gesprochen.
Dann kommt aber doch der verheißene Sohn. Als er 100 Jahre und Sarah 90.
Abraham und Isaak
Abraham und Isaak
Dann erleben Abraham und Sarah dass Gott seine Zusage hält zu seinem Wort steht und ihnen den Sohn schenkt auf den sie schon so lange sehnsüchtig warten.
Kurz darauf kommt eine Prüfung, die die Tiefe und die Tragkraft von Abrahams Glauben auf die Probe stellt.
1 Einige Zeit später stellte Gott Abraham auf die Probe. »Abraham!«, rief Gott. »Hier bin ich«, antwortete Abraham. 2 »Nimm deinen einzigen Sohn Isaak, den du so lieb hast, und geh mit ihm ins Land Morija. Dort werde ich dir einen Berg zeigen, auf dem du Isaak als Brandopfer für mich opfern sollst.«
Hängt Abraham sich rein?
3 Am nächsten Morgen stand Abraham früh auf. Er sattelte seinen Esel und nahm seinen Sohn Isaak sowie zwei seiner Diener mit. Dann spaltete er Holz für das Brandopfer und machte sich auf den Weg zu dem Ort, den Gott ihm genannt hatte. 4 Nach drei Tagen entdeckte er den Berg in einiger Entfernung.
Abraham war bereit. Er zögerte auch nicht. Keine Flucht. Keine Verhandlung mit Gott. Kein Zögern: Er steht früh morgens auf um sich auf den Weg zu machen.
Er tat gehorsam das was Gott wollte.
Er hing sich rein in den Karabiner mit vollem Gewicht und geht.
Einhaken und fallen lassen
Und er hing dort! Drei Tage.
4 Nach drei Tagen entdeckte er den Berg in einiger Entfernung. 5 »Wartet hier mit dem Esel auf uns!«, wies er seine beiden Diener an. »Der Junge und ich werden noch ein Stück weitergehen. Dort oben werden wir Gott anbeten und dann zu euch zurückkommen.«
Es ist das erste Mal, dass das Wort Anbetung in der Bibel vorkommt.
Da ist keine Band. Da ist kein Gesang.
Abrahams Anbetung und Abrahams Lobpreis waren eine gehorsames Opfer an Gott.
Lobpreis geht auch ohne Gesang und Gitarre.
Lobpreis ist ein Lebensstil indem ich Gott durch mein Gehorsam und mein Opfer die Ehre gebe.
Wir singen starke Texte,
Egal was du mir nimmst, egal was du mir gibst
mein ganzes Leben geb ich dir
aber sind wir auch stark im Vertrauen und Gehorsam? Ist unser Leben darin ein Lobpreis?
Ich habe es schon oft gemacht. Lobpreis Lieder damit es mir gefühlsmäßig besser geht.
Aber wenn mein ganzes Leben kein Lobpreis ist, dann kann ich auch emotionale Musik hören. Dann kann auch Lobpreismusik zu einfacher Wohlfühlmusik werden.
Lobpreis ist viel mehr
Wir beten an indem wir
dienen mit unserer Zeit mit unserer Kraft Gott dienen
indem wir Menschen lieben so wie Gott Menschen liebt
In dem wir morgens jemanden freundlich hier an der Tür begrüßen
In dem du Zeit in die Kinderkirchevorbereitung investierst.
Jemanden besuchen
morgens früher aufstehen, um für den Gottesdienst zu beten
Rasen mähen
oft sind die ersten Lobpreiser Anete und Michael, die schon um 8 Uhr Laub aufsammeln, das später keiner mehr sieht
Und ja wir beten auch an mit Gesang.
Aber das ist nur ein kleiner Teil von Anbetung.
Sozusagen ein Überfluss etwas das aus unserem Herzen und Leben schon da ist.
Und was für ein Opfer, wenn jemand trotz Krankheit und widriger Umstände in den Gottesdient kommt und Gott anbetet und ihm das Lob bringt, das ihm gehört.
Abraham tat das immer wieder. Und er zeigt uns:
Lobpreis ist ein Lebensstil
weiter in der Geschichte…
6 Abraham nahm das Holz für das Brandopfer vom Esel und legte es Isaak auf die Schultern. Er selbst trug das Messer und das Feuer. Während die beiden zusammen auf den Berg stiegen, 7 fragte Isaak: »Vater?« »Ja, mein Sohn«, antwortete Abraham. »Wir haben Holz und Feuer«, sagte der Junge, »aber wo ist das Lamm für das Opfer?«
8 »Gott wird für ein Lamm sorgen, mein Sohn«, antwortete Abraham. So gingen sie zusammen weiter. 9 Schließlich kamen sie an die Stelle, die Gott Abraham genannt hatte. Dort baute Abraham einen Altar und schichtete das Holz darauf. Dann fesselte er seinen Sohn Isaak und legte ihn auf den Altar, oben auf das Holz.
Abraham hängt immer noch in der Luft.
Er hatte nicht nur vertrauen, sondern auch Zutrauen, dass Gott in der Lage ist alles gut zu machen.
Abraham sagt den Männern die mit ihnen waren: WIR werden wieder zurück kommen
Er sagt Isaak: Gott wird für eine Opfer sorgen.
Er stand in der Spannung, dass Gott das Unmögliche von ihm verlangt, aber auch dem Wissen, dass Gott gut ist.
Und das Gewicht am Haken wiegt ganz schön schwer.
Wir haben heute Gottes Wort und blicken auf dieses Ereignis zurück. Wir wissen heute, dass dies ein Test des Glaubens, und keine echte Forderung war. Wir wissen, dass Gott Menschenopfer ablenhte. Das wissen wir durch die Summe seines Wortes.
Abraham hatte es nicht in seiner Bibel stehen, aber wusste, dass er Gott vertrauen kann.
Gott zeigt Abraham, wie gut er ist:
10 Abraham nahm das Messer, um seinen Sohn als Opfer für den Herrn zu töten. 11 In diesem Augenblick rief der Engel des HERRN ihn vom Himmel: »Abraham! Abraham!« »Ja«, antwortete er. »Ich höre.« 12 »Lass es sein«, sagte der Engel. »Tu dem Kind nichts. Denn jetzt weiß ich, dass du Ehrfurcht vor Gott hast. Du hättest sogar deinen einzigen Sohn auf meinen Befehl hin geopfert.«
13 Da sah Abraham auf und entdeckte einen Schafbock, der sich mit den Hörnern in einem Busch verfangen hatte. Er holte den Schafbock und opferte ihn anstelle seines Sohnes als Brandopfer…
Gott kommt nie zu spät.
Die Frage heute ist nicht, ob Gott rechtzeitig kommt, sondern ob wir zu ihm kommen.
Es gibt ein zweites Wort in diesen Versen, dass so zum ersten Mal in der Bibel erscheint.
2 »Nimm deinen einzigen Sohn Isaak, den du so lieb hast…
Es ist das erste mal in der Bibel, dass dieses Wort für Liebe vorkommt. Es wurde ins griechische als Agape übersetzt und bedeutet die Liebe, die alles gibt. So beschreibt Gott die Liebe Abrahams zu Isaak.
Wie schwer muss diese Prüfung für Abraham gewesen sein.
Wir finden das gleiche Wort wieder Im neuen Testament, 2000 Jahre später, als Gott zu seinem Sohn spricht.
17 Und siehe, eine Stimme kommt aus den Himmeln, welche spricht: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.
Jesus Christus
Jesus Christus
Während Gott Abraham “nur” prüft, verweigert er seinen eigenen Sohn nicht.
Es gibt nur eine andere Szene in der Bibel, die so ergreifend ist wie die von Abraham und Isaak. Es ist das Kreuz von Golgatha.
Sie ist eine Vorausschattung auf Gottes eigenen Sohn, der geopfert werden sollte.
Isaak wurde übrenatürlich gezeugt, so wie Jesus durch Maria
Abraham nahm das Holz zum Brandopfer und legte es auf seinen Sohn Isaak, so aucch Jesus mit dem Kreuz
Isaak trug das Holz selbst zum Berg hinauf, so auch Jesus das Kreuz
Isaak wehrte sich nicht, er ließ es zu, so wie Jesus alles mit sich machen ließ. Wie ein Opferlamm vor der Schlachtung.
Isaak steigt auf den Hügel um zu sterben, sowie Jesus sein Kreuz nach Golgatah trägt
Warum sollte Abraham Isaak opfern? Um seinen Glauben zu beweisen.
Warum musste Gott Jesus opfern? Um Gottes Liebe zu uns zu beweisen.
Wir finden das selbe Wort “Agape” im Bezug auf uns:
16 Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. 17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richtet, sondern dass die Welt durch ihn gerettet wird.
Es gibt in der ganzen Schrift nur eine Stelle, wo Gott ein Menschenopfer einfordert und es zulässt. Seinen eigenen Sohn
Und er überlässt es seinem einzigen Sohn sich dafür, oder dagegen zu entscheiden.
Jesus sagte: Nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe.
Das tat er aus Liebe zu uns.
Was ist Gottes Wille?
Dass du und ich frei werden.
Dass unsere Schuld ausgelöscht wird.
Dass unser leben in Ordnung kommt.
Dass wir wieder hergestellt werden,
durch seine Kraft, durch sein Werk und sein Opfer. Es kommt aus seiner Hand.
Unsere Antwort ist heute noch die gleiche wie bei Abraham: Glaube.
Vertraue ich auf Jesus? Hänge ich mich an diesen Haken? Und lege ich mich mit dem ganzen Gewicht rein?
Aber wir müssen uns reinhängen und alles andere loslassen.
Und wenn wir das nicht tun, werden wir nie wissen, ob der Haken hält und wie sich wahrer Segen Gottes anfühlt.
Bild: Zeitung Vater Kind mit Bild von einem Mann auf der Rückseite.
Auf der Rückseite ist das Bild eines Mannes und das Kind sagt: “Papa, wenn der Mann in Ordnung ist, ist auch der rest in Ordnung.”
Auf der Vorderseite mag Chaos sein. Aber wenn wir auf Jesus blicken und ihn suchen, dann ordnet er die andere Seite.
Fange an Jesus zu suchen. In seinem Wort. Im Gebet. In der Gemeinschaft mit anderen. Im Glauben. Im Gehorsam.
Jesus möchte der Halt in unserem Leben werden, aber wir müssen uns einhaken und loslassen.
Wenn ich mich nicht reinhänge, werde ich nicht erfahren, ob er trägt. Aber ich muss raus aus meiner Komfortzone, rein in die GraceZone!
Egal welche Last du mitbringst, sie ist für Gott nicht zu schwer, denn er hat sie bereits am Kreuz von Golgatha getragen.
Angebot zur Segnung
9 Deshalb werden alle, die aus dem Glauben an Christus leben, an demselben Segen Anteil erhalten, den Abraham durch seinen Glauben empfangen hat.
Segnung für eine Entscheidung im Lobpreislied:
um dein Leben zum ersten Mal in Gottes Hände zu legen.
Mut und Gehorsam für einen konsequenten Schritt, wo Gott gesprochen, oder gerufen hat.
Abschlusssegen
wer möchte kann ganz bewusst seine Hände öffnen, als bewusstes Zeichen an Gott.
Ich segne uns mit der Gnade unseres Herrn Jesus Christus, mit der Liebe Gottes des allmächtigen Vaters und der Gemeinschaft des Heiligen Geistes.
Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne bewahren in Christus Jesus.
5 Überlass dem HERRN die Führung deines Lebens und vertraue auf ihn, er wird es richtig machen.
Segen
