Einfach leben
Im Rhythmus der Gnade • Sermon • Submitted • Presented
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ICH
ICH
Persönliches Erlebnis, Idee, Frage, Vorstellung, Gefühle
Fußmassagegerät
Fußmassagegerät
Meine Frau hat sich immer beschwert, dass sie kalte Füße hat. So kam sie immer wieder, wenn wir im Wohnzimmer waren und einen Film schauen wollten, um bat darum, dass ich ihr Füße massiere.
Eines Tages, sah ich eine Werbung, mit einer Person, die ganz entspannt und glücklich auf dem Sofa sitzt und sich vom Gerät die Füße massieren lässt: Glückseligkeit im Hohen Niveau – Da hatte ich eine brillante Idee: Ich schenke ihr zum Geburtstag einen Fußmassagegerät.
meine Frau wird es lieben, sie wird entspannter sein und glücklicher sein, ich werde meine Ruhe haben beim Film sehen.
Am Anfang war das Ding toll … aber nach paar Wochen, hat sie gemerkt, dass es doch nicht so angenehm ist. Der Mechanismus, obwohl es gut gepolstert ist, dieses harte Plastik innen drin ist nicht so gut, tut weh.
So lag das Ding Monate lang an einer Ecke im Wohnzimmer, und nun seit einige Jahre im Keller.
Also … wir sind doch nicht glücklicher geworden, wegen des Fußmassagegeräts.
ZUSAMMENFASSUNG PREDIGTREIHE
ZUSAMMENFASSUNG PREDIGTREIHE
Wir sprechen über die alte Tradition der Christen: die Geistliche Disziplinen,
sie unterstützen uns in dabei, geistlich zu wachen.
Sie helfen uns neue Gewohnheiten zu entwickeln, damit Gottes Geist uns zu den neuen Menschen formt, die Jesus Christus ähnlicher sind.
FOLIE
Entschleunigung und Stille
Gebet und Schriftlesung
Ruhetag praktizieren
Einfach leben
Gemeinschaft pflegen (Beichte, Essen, Feiern, Zuhören, Reden …)
Praktische Dienste im Alltag
Diese geistliche Disziplinen sind nicht das Ziel des Lebens eines Christens.
Sie sind nicht das Ziel, das Gott in uns erreichen will.
Gott will in/durch uns sein Wesen offenbaren und formen: Liebe, Freude, Großzügigkeit, Frieden, Gerechtigkeit, Vergebung … (Das sind die Dinge, die nur Gott in uns formen kann… )
Die Geistliche Disziplinen… FOLIE
.. funktionieren wie ein Spalier im Weinberg.
Das Spalier produziert keine Früchte. Sie dient aber als Stütze für die Reben, um sie besser zu positionieren und zu schützen.
HAUPTPUNKT (Bottom Line):
HAUPTPUNKT (Bottom Line):
Einfach Leben - FOLIE Titelbild
FOLIE
Einfach leben – mit Wenigem zufrieden sein,
das Wesentliche wertschätzen und großzügig teilen.
TRANSITION:
TRANSITION:
Das Leben allein ist schon kompliziert genug, mit all den Schwierigkeiten … und die Komplexität der heutige Gesellschaft (Datenschutz, Versicherungen, Gesetze … usw.)
Einfach zu leben … besonders in der Art, wie die Bibel uns zeigt, ist eine große Herausforderung.
WIR
WIR
Eine emotionale Gemeinsamkeit mit dem Publikum finden
1) Wir leben überlastet.
1) Wir leben überlastet.
A) Konsumgesellschaft
A) Konsumgesellschaft
FOLIE
Unsere Konsum-Wirtschaft lebt davon, dass Menschen Geld, das sie nicht haben, ausgeben für Dinge, die sie nicht brauchen- oder sehr wenig und sehr selten brauchen.
Man erkennt das, spätestens, wenn man umziehen muss.
Einige Forscher sprechen über die »Dingifizierung« der Gesellschaft.
Paul Mazur, einen Wall-Street-Banker hat das hier gesagt, in in einem Artikel im Harvard Business Review von 1927:
FOLIE
Wir müssen Amerika aus einer Bedürfnis- in eine Wunschkultur überführen … Die Menschen müssen darauf trainiert werden, neue Dinge zu begehren, noch bevor die alten vollständig aufgebraucht sind. Wir müssen eine neue Mentalität formen. Die Wünsche der Menschen müssen ihre Bedürfnisse überlagern.
Diese Art zu denken ist in der westlichen Welt sehr erfolgreich geworden.
Das ist der Beginn der heute üblichen Geschäftsidee der »geplanten Obsoleszenz«, der Grund, warum du jedes Jahr ein neues Handy haben willst.
Eine teuflische Ideologie, die uns als “Segen Gottes über die kapitalistische Welt” verkauft wurde.
Shoppen hat die Religion ersetzt:
Der Einkaufszentrum oder Amazon als Tempel
Einkaufsspazieren oder das Durchscrollen auf die Ali-Express/Temu die tägliche Liturgie
Und Geld, Wohlstand und Status die die dreieinige Gottheit.
Doch dieser Glaube ist eine schlechte Religion, die uns leer zurücklässt.
Es befreit nicht. Das ist eine Last, das wir tragen.
FOLIE Black
Unsere Wohnungen und Häuser heute sind doppelt so groß wie in den 50er-Jahren, während unsere Familien nur noch halb so groß sind.
Das führt zu den nächsten Schritt:
B) Habe bestimmt den Wert des Menschen
B) Habe bestimmt den Wert des Menschen
Großteils der Menschen in unserer Kultur definieren den Wert eines Menschen meist über das, was er leistet, besitzt und darstellt.
„Ich bin, was ich kaufen kann.”
Wer ein großes Haus hat, höheren Einkommen, teures Auto, schicke Klamotten … diese Menschen werden höher angesehen, als andere, die nicht so viel leisten oder besitzen.
Wer sind diejenige, die als “Elite” einer Gesellschaft bezeichnet werden?
Die Reichen, die viel Besitzen und viele Privilegien haben.
Nicht, die armen und kleinen, oder diejenigen die sich bemühen für ihre Familien zu sorgen, oder diejenigen, die sich für Gerechtigkeit und Frieden im Alltag engagieren.
Und wer nun sagt: “Ja, die anderen. Nicht ich.” Schlage ich eine kleine Übung vor. – Stellt dir vor:
Dein Kind kommt zu dir und sagt:
“Mama, Papa, ich habe mich für mein Beruf entschieden. Ich habe meine Berufung entdeckt: - Ich will bei der Stadtreinigung arbeiten und dabei helfen, unsere Stadt sauber zu bekommen, als einen Wohlort für alle Menschen.”
Wenn du in dem Moment sagen kannst “Es ist super. Ich unterstütze dir dabei” –Dann bist tatsächlich nicht von dieser Art zu denken beeinflusst.
Aber wenn du schon mit Gegenargumenten kommst:
“Hör mal auf. Du kannst nicht davon leben. Du wirst nie in Leben ein gutes Haus kaufen können, du wirst jeden Tag mit schreckliche Menschen zu tun haben … Mein Kind muss studieren und sich gut anziehen, eine wichtige Aufgabe bei einer Firma haben …”
Ist das nicht so?
Okay, es muss nicht so drastisch sein: Wenn das Kind sagt: “Ich will nur Maler werden. Tischler, Pastor, Missionar im Congo” … da bekommen die viele Eltern die Krise und fragen sich “Was habe ich bei der Erziehung falsch gemacht.”
C) Gegenbewegungen aus der Gesellschaft:
C) Gegenbewegungen aus der Gesellschaft:
In laufe der letzten Jahrzehnten, sind aus der Gesellschaft heraus viele Gegenbewegunden entstanden.
Gruppen von Menschen, mit unterschiedlichen Motivationen und aus unterschiedlichen Hintergründe, haben es erkannt, dass wir uns mit den ganzen Konsumismus das Leben schwerer gemacht haben.
FOLIE
Bewegungen, die heute im Trend sind:
Minimalismus
Voluntary Simplicity
Solche Konzepte lehnen den modernen Konsumzwang ab und streben danach, durch den bewussten Verzicht auf materiellen Überfluss, mehr Freiheit und Fokus für das Wesentliche im Leben zu gewinnen.
Der Minimalismus konzentriert sich oft pragmatisch und ästhetisch auf das Reduzieren von physischem Besitz.
Ein Großstädter besitzt nur 100 Dinge und wohnt fast leer, um maximale mentale Klarheit und Effizienz zu gewinnen.
Kleine Wohnungen, kleine Autos
Die „Voluntary Simplicity" (freiwillige Einfachheit) umfasst eine ganzheitliche, ökologische, soziale und oft spirituelle Lebensphilosophie.
Eine Familie reduziert ihre Arbeitszeit und baut eigenes Gemüse an, um entschleunigt, umweltbewusst und beziehungsorientiert zu leben.
Bewegt auch von einen neuen ökologisches Bewusstsein … die Schöpfung nicht mehr zu belasten als sie uns geben kann.
FOLIE BLACK
Die wissenschaftliche Forschung bestärkt dieses neue Bewusstsein:
Studie Universität Postdam - Alexrandra Hüttel – die besagt:
Weniger und bewusster Konsum
und auch das Teilen von Ressourcen
sorgen für höheres Wohlbefinden.
D) Andere Lasten
D) Andere Lasten
Nun, wenn wir über ein Einfaches Leben sprechen, sprechen wir nicht nur um die Lasten von Reichtum und Besitzt.
Menschen leben aber auch kompliziert und schwer wegen anderen Dinge wie:
wenn sie Nachtragend sind (nicht vergeben können)
extreme Egoismus,
zu hohe Erwartungen an die anderen ...
gesetzliche Religiosität (gegen diese Last kämpfte Jesus )
Informationbelastungen … Ideologien…
usw.
GOTT
GOTT
Zeit, die biblische Wahrheit zu ermitteln und in die Diskussion einzubringen. Jetzt biete ich eine Lösung für den Bedarf, den ich gerade geäußert habe.
2) Jesus fordert uns auf, einfacher zu leben
2) Jesus fordert uns auf, einfacher zu leben
A) Eine Radikale Einstellung zum Reichtum und Besitz
A) Eine Radikale Einstellung zum Reichtum und Besitz
Schauen uns kurz einige Bibelstelle, die uns eigentlich bekannt sind - wo Jesus direkt oder Indirekt über Geld, Besitz und das einfache Leben gesprochen hat:
FOLIE
15 Dann sagte Jesus zu allen:
»Gebt acht! Hütet euch vor jeder Art von Habgier.
Denn auch wenn jemand im Überfluss lebt,
so hängt sein Leben nicht von seinem Besitz ab.«
oder FOLIE
33 »Verkauft euren Besitz, und gebt das Geld den Armen!
Legt euch Geldbeutel zu, die keine Löcher bekommen.
Sammelt euch einen Schatz im Himmel,
der nie aufgebraucht werden kann.
Dort kann kein Dieb an ihn herankommen
und keine Motte ihn zerfressen.
Moment, was ist mit Sparen für den Ruhestand?
Noch nichts von einer Krise der Sozialsysteme gehört? Rentencrash?
Das klingt ziemlich unverantwortlich, oder?
FOLIE
25 Darum sage ich euch:
Macht euch keine Sorgen um euer Leben –
was ihr essen oder trinken sollt,
oder um euren Körper – was ihr anziehen sollt.
Ist das Leben nicht mehr als Essen und Trinken?
Und ist der Körper nicht mehr als Kleidung?
26 Seht euch die Vögel an! …
28 … Seht euch die Wiesenblumen an
…
33 Strebt vor allem anderen
nach seinem Reich und nach seiner Gerechtigkeit –
dann wird Gott euch auch das alles schenken.
Okay, Jesus, jetzt komme ich nicht mehr ganz mit, denn das ist genau das, worüber ich mir Sorgen mache.
Geld, mit dem ich meine Rechnungen bezahlen kann.
Hast du eine Ahnung, was die Miete in meiner Stadt kostet?
Ganz zu schweigen von meinen Studiengebühren.
Erwartest du, dass ich den ganzen Tag nur rumsitze und bete?
Gottes Reich zuerst (Kontext: Bei dieser Aussagen, geht nicht primär um Gemeindearbeit)
FOLIE
19 Aber dann kommen die Alltagssorgen,
der Reiz des Geldes
oder die Gier nach irgendetwas anderem.
Sie ersticken das Wort, und es bringt keinen Ertrag.
Für Jesus ist Reichtum von Natur aus »betrügerisch«
Reichtum hat eine erstickende Wirkung auf das Wachstumspotenzial meines Herzens.
FOLIE
24 Auch sage ich euch:
Leichter geht ein Kamel durch ein Nadelöhr,
als dass ein Reicher in das Reich Gottes hineinkommt.«
Du meinst, Reichtum macht es schwieriger, unter Gottes Herrschaft zu leben? Nicht leichter? Das ergibt keinen Sinn.
Je mehr Geld ich habe, desto besser scheint mir das Leben zu sein.
FOLIE BLACK
Das sind solche Bibelstellen zu dem wir nicht wirklich zustimmen oder glauben können.
Die Idee, dass Jesus unsere Erlöser ist, und unsere Seele erlöst, weil er am Kreuz gestorben ist um uns mit Gott zu versöhnen. Da sind die meisten Christen voll dabei.
Nun, wenn es darum geht, darum zu glauben, dass das der Weg Jesu ist um wahres Leben zu finden … da gehen wir nicht ganz mit.
Also, Jesu Sicht auf Wohlstand, Geld und Reichtum ist sehr radikal.
das ist der Grund warum es sich nicht lohnt bei Lotto zu spielen und für das Gewinnen zu beten. Gott weiß, dass dieses Geld uns für sein Reich nicht gut tun wird.
Jesu Sicht auf Wohlstand vs. westliches Denken
Jesu Sicht auf Wohlstand vs. westliches Denken
Jesu Evangelium:
Wahres Leben nicht an materielle Güter gebunden
Zugang zu Gottes liebender Gegenwart ist bereits verfügbar
Gott bietet Erfüllung unabhängig von Einkommen, Status, Gesundheit, Beziehungen
„Evangelium vom“ Wohlstand:
Je mehr du hast → desto glücklicher
Ständiges Upgraden (Auto, Haus, Kleider, Gadgets) dann wirst Du geliebt und Erfüllung erleben
Aufstieg um jeden Preis, Gehaltserhöhung, Bonus
Der Widerspruch:
Christen glauben oft unbewusst mehr am Konsumvangelium als am Evangelium Jesu
An welches Evangelium glaubst DU wirklich?
Kommen wir zum Apostel Paulus:
Das "Geheimnis der Zufriedenheit“ von Paulus
Das "Geheimnis der Zufriedenheit“ von Paulus
Eins der bekanntesten Ausagen von Paulus zum Thema Einfach Leben finden wir in:
FOLIE
13 ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht.
Nun … diesen Text steht in einen Kontext, der oft gerne nicht beachtet wird:
FOLIE
11 … Ich habe gelernt,
in jeder Lage [mich zu begnügen]:
12 Ich kenne den Mangel,
ich kenne auch den Überfluss.
Alles und jedes ist mir vertraut:
das Sattsein wie der Hunger,
der Überfluss wie die Not.
13 [Alles ist mir möglich] durch den,
der mich stark macht.
Wir können es nehmen "Geheimnis der Zufriedenheit“ oder “… der Genügsamkeit” von Paulus.
Wenn er viel hat … dann kann er ohne schlechestes Gewissen genießen. Er fühlt sich aber nicht besser als anderen, nur weil er im Überfluss lebt.
Und er wird nicht besorgt, nur weil er sieht, dass sein Wohlstand “gefährdet” ist.
Er muss nicht irgendwelche verrückten Politiker wählen, nur weil er eine unwürdige kapitalistische Ideologie verteidigt.
Wenn er wenig hat … fühlt er sich nicht schlechter, ängstlich oder von Gott verlassen.
Wohlstand ist kein Maßstab von den Segnungen Gottes für Paulus.
Das macht sich auch deutlich in seine Aufforderung an die Wohlhabenden in den Gemeinden:
FOLIE
17 Gib denjenigen, die in dieser Welt reich sind,
die Anweisung, nicht überheblich zu sein.
Sie sollen ihre Hoffnung nicht
auf etwas so Unsicheres wie Reichtum setzen,
sondern auf Gott.
Er gibt uns alles in reichem Maß,
und wir dürfen es genießen.
18 Die Reichen sollen Gutes tun,
großzügig sein mit guten Werken,
freigebig und bereit, mit anderen zu teilen.
Genießen und Teilen - Reichtum bedeutet nicht einfach “privaten Privilegien”, sondern vielmehr “Verantwortung mit den Nächsten”.
Menschen sind wichtiger als Dinge
Menschen sind wichtiger als Dinge
Sehen wir … sowohl in den Aussagen von Jesus und Paulus, geht es letztendlich um Gesunde Beziehungen, zu den Mitmenschen und zu der Schöpfung.
Verantwortung und Großzügigkeit sind wichtiger als Dinge zu besitzen.
Deshalb Dinge wie:
Vergebung, Großzügigkeit, Altruismus und weniger Erwartungen an den anderen, machen auch das Leben leichter.
FOLIE
Einfach zu leben bedeutet, in Demut zu leben - sich selbst als Teil des Ganzen zu sehen, nicht als dessen Mittelpunkt.
3) Praktische „Übungen“ um einfacher zu leben
3) Praktische „Übungen“ um einfacher zu leben
FOLIE
1. Bewusster Konsum
1. Bewusster Konsum
„Kaufe, was du brauchst, nicht, was andere beeindruckt.“
Die Übung: Bevor du Geld ausgibst, frage dich:
Dient dieser Gegenstand einem echten Nutzen, oder soll er nur mein Ego, meinen Status oder ein Gefühl von Luxus füttern?
Idee: Führe eine 72-Stunden-Regel für alle ungeplanten Käufe ein (keine Impulskäufe).
Entscheide dich bewusst für weniger, aber qualitativ bessere Dinge und lerne, die wahren Folgekosten (Zeit, Pflege, Platz) einzukalkulieren.
Ein einfaches Leben hat nicht in erster Linie mit Verzicht zu tun, sondern mit der Frage, was ich brauche. Und zwar wirklich brauche, was mich nährt.
Körperlich und seelisch. Was ich brauche, das nehmen ich und kann genießen und gut ist es. Ganz einfach.
“In der Natur verzichtet in erster Linie niemand, sondern alle nehmen sich, was sie brauchen. Das ist eine heilige Sache.” – Jan Frerichs
Aber im Bewusstsein … ab wann ist nun zu viel. Jeder muss diese Frage für sich antworten.
FOLIE
2. Entlarve die Propaganda der Unzufriedenheit.
2. Entlarve die Propaganda der Unzufriedenheit.
Die Übung: Schütze deine Sinne vor dem ständigen Strom an Reizen und Werbebotschaften, die dir einreden wollen, du bräuchtest mehr, um glücklich zu sein.
Identifiziere und meide alles, was eine schleichende Abhängigkeit in dir erzeugt.
Im Alltag: Reduziere Bildschirmzeiten, deinstalliere Shopping-Apps und schränke den Konsum von sozialen Medien ein.
Nutze stattdessen bewusste Zeiten der Stille und des Schweigens, um deine Seele zu beruhigen und dich auf Gott auszurichten.
FOLIE
3. Dankbarkeit üben
3. Dankbarkeit üben
Dankbar sein
für das Leben,
für die Nahrung,
für die Dinge, die mir im Leben helfen,
auch für die Schwierigkeiten, die uns oft eine andere Perspektive des Lebens und der Gnade geben.
Ein altes Lied hat uns schon ermutigt:
Zähl die Gaben, denke doch daran!
Zähl die Gaben, sieh, was Gott getan.
Zähl die Gaben, denke täglich dran,
und du wirst dich wundern, was dir Gott getan.
Count your blessings - mach dir bewusst, womit du gesegnet bist!
FOLIE
4. Besitzloses Genießen
4. Besitzloses Genießen
„Erfreue dich an der Welt, ohne sie besitzen zu müssen.“
Die Übung: Finde dein Glück/Erfüllung in den einfachen, kostenlosen Geschenken Gottes – in der Natur, in tiefen Beziehungen und in der Stille.
Im Alltag: Verbringe bewusst Zeit im Freien, ohne dein Smartphone.
Lerne, einen schönen Garten, ein gutes Buch aus der Bibliothek oder ein Kunstwerk im Museum zu genießen, ohne den Drang zu verspüren, es erwerben oder fotografieren zu müssen.
Fasten - einüben, dass der Mensch nicht von Brot allein lebt, in dem wir auf Nahrung und auf Trost durch Genuss verzichten, in dem wir Hunger aushalten und unser Bedürftig-Sein vor Gott bringen.
Wir gehen in den Winter. Die Natur zieht sich gerade sozusagen in sich zurück.
Alles zieht sich in sich zurück. Und es ist unglaublich, wie viele Monate manche Lebewesen ohne Nahrung auskommen. Die Natur geht jetzt in den Winter in eine große Fastenzeit.
Und auch unsere Fastenzeiten im Jahreskreis, die liegen nicht umsonst immer in den Zeiten, wo es sowieso nicht viel gibt. Wenn der lange Winter endet und wenn die Vorräte aufgebraucht sind und es sowieso nicht viel gibt und alles sich vorbereitet, dass wieder etwas wächst, dass die ersten Kräuter aus der Erde kommen. Da liegt die traditionelle Fastenzeit.
FOLIE
5. Radikales Loslassen (Großzügigkeit & Teilen)
5. Radikales Loslassen (Großzügigkeit & Teilen)
„Brich die Macht des Besitzes, indem du ihn verschenkst.“
Die Übung: Trainiere das Prinzip der offenen Hände.
Materielle Dinge verlieren ihre Macht über dein Herz, wenn du bereit bist, sie zu teilen oder wegzugeben.
Im Alltag: Mache das Ausmisten und Verschenken zu einer regelmäßigen Gewohnheit.
Teile Werkzeuge, Bücher oder Haushaltsgeräte mit Nachbarn.
Spende regelmäßig einen festen Teil deines Einkommens – Großzügigkeit ist das stärkste Gegengift zum Materialismus.
FOLIE
6. Die Kunst des „Nein“ zu sich selbst erlernen
6. Die Kunst des „Nein“ zu sich selbst erlernen
Ich will gerne das.
Brauche ich es wirklich?
Manchmal, nein zu sich selbst sagen.
FOLIE
7. Seelische Belastungen erkennen und bewusst loslassen
7. Seelische Belastungen erkennen und bewusst loslassen
Vergebung, Sorgen ablegen, neue Prioritäten …
Es geht nicht um eine To do Liste um einfach zu leben, sondern um eine To be liste …
Dinge, die ein Teil von mir sind, weil ich ein Jesus Nachfolger bin, in dem ich verfolge, diese Dinge zu sein, entsteht mit der Zeit ein einfaches Leben.
4) Gefahren des „Einfachen Lebens“
4) Gefahren des „Einfachen Lebens“
1. Verzicht ist kein Selbstzweck
1. Verzicht ist kein Selbstzweck
die Schöpfung lehrt auch Überfluss. (Ich nehme was ich brauche und genieße es)
2. Nützlichkeit ist nicht alles.
2. Nützlichkeit ist nicht alles.
Ästhetik und Schönheit darf nicht vergessen werden
Gott hat die Welt mit Schönheit überflutet.
Gestalte die Wohnung mit Farben, mit Gegenständen, die den Ambiente angenehm und schön machen.
Minimalismus ist interessant, kann aber sehr Arm an Schönheit werden.
DU
DU
Was kannst du nun dagegen/dafür tun? Eine Herausforderung/Anwendung auf persönlicher Ebene.
MAIN POINT
MAIN POINT
FOLIE
Einfach leben – mit Wenigem zufrieden sein,
das Wesentliche wertschätzen
und großzügig teilen.
