Dienen in Liebe
Im Rhythmus der Gnade • Sermon • Submitted • Presented
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INTRO
INTRO
Einführung Predigtreihe "Im Rhythmus der Gnade“
Einführung Predigtreihe "Im Rhythmus der Gnade“
Der christliche Glaube ist mehr als nur ein rationaler Glaubensbekenntnis.
Mehr als Teilnahme an kirchlichen Veranstaltungen.
Es ist mehr als das Befolgen der christliche Moral.
Es ist mehr als eine Erwartung für ein Leben nach dem Tod.
Es geht um die Transformation des Wesens - Gott will, dass wir Teilhaber seiner Natur werden.
Wir können uns nicht selbst verändern,
aber wir können uns so positionieren,
damit Gott uns verändern kann.
Es gibt Dinge, die nur Gott in uns bewirken kann (Frieden, Freude, Geduld, Liebe, Vergebung … ) Wir können es nicht produzieren.
Wir können aber Bestimmte Dinge unternehmen, bestimmte Gewohnheiten entwickeln, damit wirr in Bereitschaft sind, damit wir es zulassen, dass Gott in uns arbeitet.
Die ersten Christen haben das verstanden und systematisierten diesen Lebensstil in verschiedenen „Geistlichen Disziplinen“.
Diese praktischen Übungen führen zu neuen Gewohnheiten und helfen uns, unser Leben mit Gottes Leben in Einklang zu bringen.
Entschleunigung und Stille
Gebet und Schriftlesung
Ruhetag praktizieren
Einfach leben
Gemeinschaft pflegen (Beichte, Essen, Feiern, Zuhören, Reden …)
Praktische Dienste im Alltag
im Rhythmus der Gnade Gottes
Jesus lehrte uns, im Rhythmus der Gnade Gottes zu leben.
HAUPTPUNKT (Bottom Line):
HAUPTPUNKT (Bottom Line):
Dienen ist nicht nur etwas, das wir tun,
sondern etwas, das uns innerlich verändert.
TRANSITION:
TRANSITION:
Schauen wir, was das Dienen auf sich hat:
GOTT
GOTT
Zeit, die biblische Wahrheit zu ermitteln und in die Diskussion einzubringen. Jetzt biete ich eine Lösung für den Bedarf, den ich gerade geäußert habe.
1. TATSACHE: Das Ziel der Frömmigkeit in Christus:
Lieben in der Praxis - Gutes tun - einander dienen
1. TATSACHE: Das Ziel der Frömmigkeit in Christus:
Lieben in der Praxis - Gutes tun - einander dienen
Jesus hat mal folgendes gesagt:
28 Genauso ist auch der Menschensohn nicht gekommen,
um sich dienen zu lassen.
Im Gegenteil:
Er ist gekommen, um anderen zu dienen …
Jesus sieht sein Leben als ein Dienst für die Menschen.
In Johannes Evangelium, lesen wir, dass Jesu größtes Ziel war, den “Vater zu verherrlichen”, und er tut dies in dem er Menschen dient.
Ganz praktisch, in dem er helfen heilt, hilft, tröstet oder ermutigt
und natürlich auch, in dem er sein Leben für die Rettung der Welt gibt.
Die Evangelisten zeigen uns einen Gott,
der sich gerne als Diener offenbart.
Dienen: Die Herausforderung in der Bibel
Dienen: Die Herausforderung in der Bibel
So werden wir ständig in den Neuen Testament dazu aufgefordert, unsere Mitmenschen in Liebe zu dienen:
Geschaffen (Gottes Werk) um einander Gutes zu tun:
10 Denn wir sind Gottes Werk.
Aufgrund unserer Zugehörigkeit zu Christus Jesus
hat er uns so geschaffen, dass wir nun das Gute tun.
13 … Dient euch vielmehr gegenseitig in Liebe.
Christlicher Dienst ist kein Zwang, sondern Ausdruck gelebter Liebe.
10 Solange wir also noch Gelegenheit dazu haben,
wollen wir allen Menschen Gutes tun,
ganz besonders denen,
die wie wir durch den Glauben zur Familie Gottes gehören.
16 Vergesst nicht,
Gutes zu tun und mit anderen zu teilen.
Denn das sind die Opfer, die Gott gefallen.
10 Dient einander –
jeder mit der Gabe, die er erhalten hat.
So erweist ihr euch als gute Verwalter der Gnade,
die Gott vielfältig schenkt.
18 Ihr Kinder, lasst uns einander lieben:
nicht mit leeren Worten und schönen Reden,
sondern mit tatkräftiger und wahrer Liebe.
Eine dienende Haltung kann tiefe Wunden der Gesellschaft heilen.
Eine dienende Haltung kann tiefe Wunden der Gesellschaft heilen.
Eine dienende Haltung kann dort Heilung bringen, wo Menschen durch Hass, Ungerechtigkeit oder Vernachlässigung verletzt wurden.
Wenn Menschen nicht zurückschlagen, sondern sich dem Leid anderer zuwenden, entstehen Versöhnung, Würde und neues Vertrauen. Dienst an anderen kann deshalb nicht nur Einzelne trösten, sondern auch ganze Gemeinschaften verändern.
Beispiel OpenDoors Heft:
Das sieht man am Beispiel von Pastor Juan Manuel in Mexiko: Durch Fußball, persönliche Zuwendung, Essen für hungrige Kinder und die Botschaft von Jesus erreichte er junge Menschen aus Gewalt, kaputten Familien und Drogenumfeld. So wurden aggressive Kinder verändert, Familien berührt und an einer Schule ging die Gewalt innerhalb von zwei Jahren sogar deutlich zurück.
Dienen ist nicht nur Aktivität, sondern Charakterbildung.
Dienen ist nicht nur Aktivität, sondern Charakterbildung.
Die Praxis des Dienens hat nicht nur das Potenzial, unsere zerbrochene Welt zu heilen, sie hat auch die Kraft, uns selbst zu heilen.
Das gehört zum Überraschendsten an dieser Übung:
Wir denken, wir helfen anderen, aber dann merken wir plötzlich, dass wir es sind, denen geholfen wird. Wir werden von unserem Egoismus, unseren Ansprüchen und unserer Ichbezogenheit befreit.
Dienen:
schwächt mein Ego,
den Drang nach Anerkennung
und den Willen zur Kontrolle.
Dienen ist nicht nur etwas, das wir tun,
sondern etwas, das uns innerlich verändert.
Wenn wir anderen immer wieder in Liebe, Demut und ohne Eigennutz dienen, formt Gott unseren Charakter, sodass wir mehr wie Jesus werden.
Dienen prägt also nicht nur unsere Hände, sondern vor allem unser Herz.
Beispiel: Wenn jemand zuhause oder in der Gemeinde immer wieder still die einfachen Aufgaben übernimmt, ohne Lob zu erwarten, dann übt er nicht nur eine Tätigkeit aus.
Mit der Zeit wächst in ihm Demut, Geduld und echte Liebe zu anderen.
2. PROBLEM: Mein Standardprogramm läuft genau andersherum:
2. PROBLEM: Mein Standardprogramm läuft genau andersherum:
Ich will lieber bedient werden, als zu dienen.
Ich will lieber bedient werden, als zu dienen.
Oft wollen wir lieber, dass man uns wahrnimmt, hoch achtet und entgegenkommt, statt selbst den niedrigen Weg des Dienens zu gehen.
Dahinter steckt häufig unser Ego:
der Wunsch, wichtig zu sein,
Recht zu behalten
oder nicht auf etwas verzichten zu müssen.
Wahres Dienen beginnt deshalb dort,
wo wir uns selbst zurücknehmen und Jesus bitten,
unser Herz demütig zu machen.
Beispiel aus der Geschichte:
Die Jünger Jesu stritten einmal darüber, wer unter ihnen der Größte sei. Doch Jesus stellte ihr Denken auf den Kopf, als er sagte:
25 Aber Jesus sagte zu ihnen:
»Die Könige herrschen über ihre Völker,
und die Machthaber lassen sich Wohltäter nennen.
26 Aber ihr sollt nicht so sein:
Sondern wer unter euch der Wichtigste ist,
soll sein wie der Geringste –,
und wer führen will, wie einer, der dient.
Damit zeigte er:
Der größte Feind eines dienenden Lebens ist der Stolz im eigenen Herzen.
Ich will nur die “angenehmen Menschen” dienen
Ich will nur die “angenehmen Menschen” dienen
Ich diene lieber
Menschen, von den ich weiß, ich bekomme etwas zurück oder nur Menschen,
Menschen von dem ich meine: „sie verdienen es.“
Menschen, die mir angenehm sind,
Menschen, die genau so glauben ich,
Menschen, mit den ich kein Stress habe,
Menschen, die mir nichts kosten werden.
3. LÖSUNG:
3. LÖSUNG:
Jesus fordert uns heraus: bewusst und absichtlich dienen
Jesus fordert uns heraus: bewusst und absichtlich dienen
Jesus zeigt aber, dass wir alle Menschen dienen sollen, sogar/besonders diejenigen, die uns nichts zurück geben können oder diejenigen, die es nicht verdienen.
32 Wenn ihr nur die liebt, die euch auch lieben:
Welchen besonderen Dank erwartet ihr von Gott?
Sogar die Sünder lieben ja die,
von denen sie geliebt werden.
33 Wenn ihr nur denen Gutes tut, die euch Gutes tun:
Welchen besonderen Dank erwartet ihr von Gott?
Sogar die Sünder handeln so.
34 Wenn ihr nur denen etwas leiht,
von denen ihr es wieder zurückerwarten könnt:
Welchen besonderen Dank erwartet ihr von Gott?
Sogar die Sünder leihen sich gegenseitig Geld,
um den gleichen Betrag zurückzubekommen.
35 Nein! Liebt eure Feinde.
Tut Gutes und verleiht,
ohne etwas dafür zu erhoffen.
Dann werdet ihr großen Lohn erhalten
und Kinder des Höchsten sein.
Denn Gott selbst ist gut
zu den undankbaren und schlechten Menschen.«
36 »Seid barmherzig, so wie euer Vater barmherzig ist.
Genau tat Jesus für uns.
Begegnungen der Liebe gestalten
Begegnungen der Liebe gestalten
Es geht darum, dass wir bewusst und absichtlich Begegnungen der Liebe zu gestalten.
Dienen darf nicht dem Zufall überlassen werden, es soll geübt werden.
Solche Begegnungen entstehen, wenn wir uns bewusst Zeit nehmen, zuhören, helfen und dem anderen das Gefühl geben, gesehen und wertgeschätzt zu werden.
Ich habe eine Geschichte von einer Gemeinde aus Brasilien gehört, die gesagt hat “Okay, wir dienen die Leute, die zur Gemeinde kommen, aber diejenigen, die nichts mit uns zutun haben, erfahren gar nicht unsere dienende Liebe.
Sie habe sich überlegt, und geschaut … “wo gibt es Menschen, die in Not sind, die unsere Hilfe brauchen?” “Wir müssen uns auch mit den “unangenehmen” Menschen der Nacbarschaft Gottes Liebe zeigen. ”
Sie haben recherchiert und entdeckt, die meisten Menschen kommen mit ihre Finanzen klar, , sie haben eine gute Wohnsituation, und haben genug zum Essen. Aber dann, haben sie eingedeckt, dass in der Umgebung der Gemeinde viele ältere Menschen gab, die ziemlich allein wohnten und sehr einsam waren.
So haben sie 1 Tag in der Woche ein Spielnachmittag organisiert, wo sie diese ältere Menschen eingeladen haben, ins Gemeindehaus und mit ihnen Tischspiele gespielt haben, mit Kaffe und Kuchen, Zeit für Gespräche, Unterstützung mit Handy und Laptop usw. Und natürlich sprechen sie über das Leben, über Glaube usw.
Und sie sagten “Das tun wir gerne auch weiter, selbst wenn sie nicht zum Gottesdienst kommen. Unser Ziel ist zu in Liebe zu dienen - und selbst in der Liebe wachsen. Der Dienst an sich ist unser Motivation, und nicht wer zum Gottesdienst kommt.”
Motiviert von Mitleid und Freude – nicht von der Pflicht oder Verdienst
Motiviert von Mitleid und Freude – nicht von der Pflicht oder Verdienst
3 Nicht Eigennutz oder Eitelkeit
soll euer Handeln bestimmen.
Vielmehr achtet in Demut den anderen
höher als euch selbst.
4 Seid nicht auf euren eigenen Vorteil aus,
sondern auf den der anderen –
und zwar jeder und jede von euch!
Dienen als Geistliche Disziplin
Dienen als Geistliche Disziplin
4. PRAXIS
4. PRAXIS
1) Diene, ohne gesehen werden zu wollen.
1) Diene, ohne gesehen werden zu wollen.
Wahres Dienen sucht nicht die Bühne, sondern den Weg der Liebe im Verborgenen.
Dinge tun, die keinen Status bringen
innerlich loslassen, gesehen werden zu müssen
Erledige jede Woche eine unangenehme Aufgabe, ohne es zu erwähnen.
2) Übernimm auch die „niedrigen" und unbeachteten Aufgaben.
2) Übernimm auch die „niedrigen" und unbeachteten Aufgaben.
Gerade dort, wo kein Applaus wartet, formt Gott ein dienendes Herz.
aufräumen
putzen
Besorgungen übernehmen
einen unangenehmen Job erledigen
jemandem Arbeit abnehmen
Suche dir einen niedrige Aufgabe pro Tag.
3) Beginne in deinem unmittelbaren Alltag.
3) Beginne in deinem unmittelbaren Alltag.
Wer dienen lernen will, muss nicht zuerst in die Ferne gehen, sondern im eigenen Umfeld treu sein.
Dem engsten Umfeld konkret (systematisch) dienen
Partner, Familie, Mitbewohnern, Kollegen helfen
nicht nur „große Nächstenliebe", sondern alltägliche Entlastung
Frage morgens im Gebet: „Wem kann ich heute konkret Last abnehmen?"
4) Auf spontane Bedürfnisse von Menschen reagieren
4) Auf spontane Bedürfnisse von Menschen reagieren
Nicht nur was wir tun ist wichtig, sondern auch warum wir es tun: aus Liebe, Demut und Nachfolge Jesu.
aufmerksam sein, wo gerade echte Hilfe gebraucht wird
Dienst nicht nur planen, sondern auch im Alltag wahrnehmen
Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter
Alltagsplanung durcheinander bringen zu lassen.
Dienen beginnt oft dort, wo wir uns unterbrechen und senden lassen.
„Jesus, das kann ich nicht tun.”
Genau das war das Problem von dem Reichen man, der nach dem Tod in der Hölle gelandet hat. Er hat nie spontan auf die Bedürfnisse des armen Lazarus reagiert … er war sicherlich ein Gläubiger Mensch. Gläubig zu sein in den Fall hat nicht. gereicht.
5) Diene Menschen, von denen du nichts zurückerwarten kannst.
5) Diene Menschen, von denen du nichts zurückerwarten kannst.
Die Liebe Christi rechnet nicht auf, sondern gibt sich hin.
Helfen, ohne Gegenleistung zu erwarten
nicht auf Dank, Anerkennung oder Rückzahlung bauen
Armen
Einsamen
Kranken
Alten
sozial übersehenen Personen
Hilf einer Person, die dir nichts zurückgeben kann.
Akzeptiere die Hilfe, von einer „unangenehmeren” Person
6) Stelle andere über deine eigene Bequemlichkeit.
6) Stelle andere über deine eigene Bequemlichkeit.
Zeit statt nur Geld geben
zuhören
präsent sein
jemanden besuchen
mittragen, begleiten, unterstützen
Höre jemandem 10-20 Minuten ohne Unterbrechen oder Selbstbezug zu.
Anderen den Vortritt lassen
nicht immer den eigenen Willen durchsetzen
andere wählen oder entscheiden lassen
auf Bevorzugung verzichten
Lass jemand anderen gewinnen/entscheiden, auch wenn du es besser könntest.
7) Diene mit Freude, auch wenn dir niemand dankt.
Unser Dienst gilt nicht zuerst den Menschen, sondern Gott, der im Verborgenen sieht.
DU
DU
Was kannst du nun dagegen/dafür tun? Eine Herausforderung/Anwendung auf persönlicher Ebene.
MAIN POINT
MAIN POINT
Dienen ist nicht nur etwas, das wir tun,
sondern etwas, das uns innerlich verändert.
Schönheit in der Welt bringen. Bild
