12.07.26 Gottesdienst

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Notes
Transcript
Gottes Erbarmen in meinem Leben
Gliederung:
Einleitung
Kraftvoll durch Christus (12)
Begnadigt durch Christus (13-16)
Zusammenfassung
1. Timotheus 1,12–16 „Und darum danke ich dem, der mir Kraft verliehen hat, Christus Jesus, unserem Herrn, dass er mich treu erachtet und in den Dienst eingesetzt hat, der ich zuvor ein Lästerer und Verfolger und Frevler war. Aber mir ist Erbarmung widerfahren, weil ich es unwissend im Unglauben getan habe. Und die Gnade unseres Herrn wurde über alle Maßen groß samt dem Glauben und der Liebe, die in Christus Jesus ist. Glaubwürdig ist das Wort und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu retten, von denen ich der größte bin. Aber darum ist mir Erbarmung widerfahren, damit an mir zuerst Jesus Christus alle Langmut erzeige, zum Vorbild für die, die künftig an ihn glauben würden zum ewigen Leben.“
Einleitung
Perspektive woraus etwas kommt?
Kraftvoll durch Gott
1. Timotheus 1,12 „Und darum danke ich dem, der mir Kraft verliehen hat, Christus Jesus, unserem Herrn, dass er mich treu erachtet und in den Dienst eingesetzt hat,“
Paulus dankt hier für Kraft. Wir haben häufig ein sehr heroisches Bild von Paulus. Paulus als Superheld des Christentums, der allem getrotzt hat. Der so viele Briefe mit so vielen Anweisungen geschrieben hat. Und es ist überhaupt nicht verkehrt, gut über Paulus zu sprechen - auch dass wir ihn hoch achten ist überhaupt nicht verkehrt. Er darf uns ruhig als Vorbild dienen in vielen verschiedenen Bereichen.
Denn er hat ja auch sehr viel geschafft. Wenn wir uns das mal anschauen:
Er hat Wunder getan - zum Beispiel hat er den Jungen wieder aufgeweckt, der während der Predigt von Paulus aus dem Fenster tief hinunter gefallen ist.
Er hat in mindestens 9 heutigen Ländern das Evangelium verkündet - also hat er dort von Jesus erzählt:
Türkei, Griechenland, Zypern, Israel, Syrien, Libanon, Jordanien, Malta und Italien - es ist gut möglich, dass ich etwas vergessen habe. Aber es ist doch fantastisch, wo Paulus überall war um den Menschen von Jesus zu erzählen.
Er hat 14 Bücher der Bibel geschrieben, wenn man den Hebräerbrief mitzählt. Also war er ein klares Werkzeug für Gott. Er hat unglaublich viel geleistet.
Heute würde man sagen: Paulus war ein richtiger Macher! Und das war er schon von klein auf.
Er war angesehen, von Guter Herkunft und auch ein sehr guter Schüler.
Apostelgeschichte 22,28 „Und der Befehlshaber erwiderte: Ich habe dieses Bürgerrecht für eine große Summe erworben. Paulus aber sprach: Ich dagegen bin sogar darin geboren!“
Die römische Staatsbürgerschaft zeigt, dass er entweder aus einer sehr wohlhabenden Familie stammen musste oder zumindest aus einer politisch sehr angesehenen Familie.
Als römischer Staatsbürger hatte er nämlich Privilegien, die viele andere um ihn herum nicht hatten. Könnt ihr euch das vorstellen?
Stellt euch vor, die Polizei nimmt dich und deinen Freund mit, wegen irgendwelchen Vorwürfen, nicht mal etwas was bewiesen werden könnte. Zum Beispiel weil jemand euch beschuldigt, ihr würdet ein Attentat ausüben wollen. Die Polizei kommt und schaut sich deinen Personalausweis an und auch den von deinem Freund. Weil du den deutschen Personalausweis hast, wirst du normal ins Auto gesetzt, man spricht normal mit dir und bei der Vernehmung wird auch normal mit dir gesprochen und es wird versucht herauszufinden, ob du wirklich das Attentat ausüben wolltest. Dein Freund hat allerdings keinen deutschen Personalausweis, sondern einen anderen. Also wird ihm direkt mit dem Schlagstock in den Magen geboxt, er wird an den Haaren zum Auto gezerrt und anstelle in ein Verhörzimmer, wird er zunächst so lange geschlagen bis er zugibt ein Attentat vornehmen zu wollen - auch wenn es gar nicht stimmt und anschließend geht es direkt zum Henker. Ein Römer darf nicht schlecht behandelt werden
Zugegebenermaßen ist das Beispiel sehr überspitzt, aber ich denke, es verdeutlicht ganz gut, was für Privilegien Paulus mit dieser Zugehörigkeit hatte. Und wir haben auch einige Begebenheiten in der Schrift, in denen es gut zu erkennen ist, dass die Menschen ihre Haltung und ihr Benehmen verändern, sobald sie wissen, dass Paulus Römischer Bürger ist - denn sie haben Angst etwas falsch zu machen und dafür eine sehr hohe Strafe zu riskieren.
Apostelgeschichte 22,3 „Ich bin ein jüdischer Mann, geboren in Tarsus in Cilicien, aber erzogen in dieser Stadt, zu den Füßen Gamaliels, unterwiesen in der gewissenhaften Einhaltung des Gesetzes der Väter, und ich war ein Eiferer für Gott, wie ihr alle es heute seid.“
Hier haben wir die Beschreibung, dass Paulus bei Gamaliel gelernt hat. Gamaliel war einer der - wenn nicht sogar der - angesehenste geistliche Lehrer damals. Er wurde von dem Volk geachtet und war einer der führenden Personen bei den Pharisäern.
Und Paulus hat bei ihm gelernt - Paulus war der Schüler. Er hat also eine Ausbildung genossen, die sehr hoch und elitär war. Nicht jeder konnte einfach bei Gamaliel seine Ausbildung machen. Und es war auch nicht so, dass Gamaliel haptsache irgendwen genommen hätte und damals noch eine Steintafel on Top gelegt hätte - iPads gab es ja noch nicht. Und vielleicht noch ein Firmenpferd oder so etwas, hauptsache jemand macht da diese Ausbildung.
Nein, das ist natürlich Quatsch. Paulus hat alle Anforderungen erfüllt, vom Status, von seinem Intellekt, seinem Ehrgeiz etc.
Um das ein wenig zu übertragen - es ist so, als ob jemand heute von sich sagen kann, dass er bei Ronaldo oder bei Messi Fußball spielen gelernt hat. Nur, dass es bei Paulus um eine geistliche Ausbildung ging.
Also wir sehen, Paulus ist ein Macher - er ist jemand der nicht aufgibt und voran geht. Jemand der von klein auf Kraft hat.
Und trotzdem dankt er hier in diesem Vers dafür, dass er Kraft verliehen bekommen hat.
Denn es ist sehr spannend , wie sein Dienst angefangen hat. Sein Dienst hat in voller Schwachheit angefangen. Obwohl er so eine ehrgeizige, kraftvolle Person ist. In der Apostelgeschichte wird beschrieben, wie Paulus Jesus begegnet ist. Paulus ist auf dem Weg, um Christen zu verhaften und zu verfolgen. Er ist überzeugt, dass er damit etwas für Gott tut. Und er ist auf diesem Weg und Jesus begegnet ihm in einem sehr hellen Licht und spricht auch mit Paulus. Paulus versteht, dass Jesus der Sohn Gottes ist und er Jesus verfolgt, wenn er die Christen verfolgt.
Aber was ist nach dieser Begegnung passiert? Paulus war blind. Er konnte gar nichts mehr. All seine Kraft und sein Ehrgeiz bringen ihm nichts. Er ist angewiesen auf andere Menschen und kann nichts machen. Seine Männer mussten ihn in die Stadt in seine Unterkunft bringen. Und dort hat er auch nichts gemacht. Bis Gott jemanden geschickt hat, der ihm die Hände aufgelegt hat und Paulus konnte wieder sehen.
Hier hat Gott ihm ganz klar gezeigt, von wo er seine Kraft hat. Gott legt einen Hebel um und wir können nichts mehr machen und sind auf andere angewiesen.
Deswegen weiß Paulus ganz gut, dass er alles was er macht, nicht aus eigener Kraft machen kann. Sondern seine Kraft für den Dienst kommt von Jesus Christus selbst.
Und Jesus Christus ist es, der ihn in den Dienst eingesetzt hat. Das schreibt er Jesus zu - nicht sich selbst. Jesus hat Paulus als treu erachtet.
Und mit diesem Bewusstsein geht Paulus durch seinen Dienst.
Anwendung: Wie sehen wir uns selbst? Bist du gerade an einem Punkt, an dem du sagst, ich bin voll Kraft, voller Ehrgeiz, voller Energie? Ich bin sehr gut dabei. Wem rechnest du diese Kraft an? Bist du dir bewusst, dass deine Kraft von Jesus Christus kommt? Dass es nur einen einzigen Hebel benötigt, damit dein ganzer Wille ins leere läuft und dein Leben aus den Fugen gerät? Du hast nichts in der Hand. Wie bei Paulus - Paulus war auf einmal blind und konnte nichts mehr einfach aus sich selbst machen.
Ich habe manchmal den Eindruck, dass wir vieles uns selbst zuschreiben. Wie oft sprechen wir davon, was wir nicht schon alles geleistet haben? Und wie oft setzen wir den Vergleich an? In deinem Alter, habe ich viel mehr getan als du. Ich habe viel mehr Dienste gehabt. Wir als Generation, konnten viel mehr leisten, viel mehr machen!
Es ist sehr schön, wenn wir Kraft von Christus empfangen für unseren Dienst! Wenn wir viel leisten können. Wenn wir vielleicht wie Paulus die besten Voraussetzungen dafür haben. Aber wir dürfen nicht vergessen, von wem diese Kraft kommt.
Und wenn du dich schon mit jemandem vergleichen musst, dann solltest du dich nicht deiner Kraft rühmen, sondern viel mehr darüber sprechen, was für eine Gnade es ist, wie viel Kraft du aus Christus hast für deinen Dienst.
Denn wir sind nicht alle gleich. Wenn wir an das Gleichnis mit den Talenten denken, können wir gut sehen, dass wir nicht alle mit den gleichen Voraussetzungen im Leben stehen. Es gibt Menschen die haben weniger Talente als andere bekommen. Und das ist für unser Leben ganz normal. Es gehört dazu und es sagt nichts über den Wert von einem Menschen vor Christus aus. Denn auch in dem Gleichnis wird deutlich, wenn man es erklärt, dass es darum geht, Gott mit dem zu dienen was man hat kann.
Deswegen lasst es uns nicht vergessen, dass unsere Kraft zu dienen von Christus selbst kommt und nicht von uns.
Aber vielleicht gehörst du gar nicht zu der Gruppe, die voller Kraft sind, sondern du fühlst dich vielleicht kraftlos und es fällt dir sehr schwer in deinem Dienst zu stehen.
Und was ich jetzt sage ist keine Pauschalantwort es kann die unterschiedlichsten Ursachen haben, aber gerade wenn wir auf Paulus schauen, der hier von Kraft spricht, möchte ich etwas hervorheben:
Manchmal bitten wir Gott um Kraft und warten darauf, dass Gott uns diese Kraft gibt. Aber vielleicht stellen wir uns etwas anderes vor, als wir bekommen könnten. Denn Kraft bedeutet nicht, dass wir unverwundbar sind, dass unsere Probleme einfach weg sind. Sondern es bedeutet viel mehr, dass wir trotz unserer Schwachheit im Dienst stehen können. Denn wenn wir mal auf Paulus schauen und die Apostelgeschichte oder auch die Briefe von ihm mal gründlich lesen, dann werden wir merken, dass bei ihm sehr vieles nicht reibungslos gelaufen ist.
Er wurde geschlagen, ausgepeitscht, er hat Schiffbruch erlitten und noch vieles mehr.
Und Paulus war ein ganz normaler Mensch, der Angst und Schmerzen wahrgenommen hat.
Ein weiterer sehr großer Faktor ist sein Stachel im Fleisch wie Paulus es selbst beschreibt:
2. Korinther 12,7–10 „Und damit ich mich wegen der außerordentlichen Offenbarungen nicht überhebe, wurde mir ein Pfahl fürs Fleisch gegeben, ein Engel Satans, dass er mich mit Fäusten schlage, damit ich mich nicht überhebe. Seinetwegen habe ich dreimal den Herrn gebeten, dass er von mir ablassen soll. Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen! Darum will ich mich am liebsten vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft des Christus bei mir wohne. Darum habe ich Wohlgefallen an Schwachheiten, an Misshandlungen, an Nöten, an Verfolgungen, an Ängsten um des Christus willen; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.“
Was auch immer damit genau gemeint ist - eine Augenkrankheit, eine andere Erkrankung oder ähnliches, Paulus hatte ständig damit zu kämpfen.
Und das war eine Herausforderung für ihn. Und trotzdem ist er immer wieder aufgestanden, hat sich fertig gemacht und ist seinem Dienst nachgegangen.
Und wenn Paulus davon spricht, dass er die Kraft verliehen bekommen hat, um seinen Dienst auszuführen, dann spricht er nicht davon, dass es ihm auf einmal richtig gut ging und er ohne Probleme alles erledigen konnte! Er spricht davon, dass er trotz seiner Probleme, seinem Dienst nachgehen konnte - wo andere aus sich heraus schon längst aufgegeben hätten, macht er weiter, weil Christus in seinem Herzen ist.
Es gibt ein sehr cooles Video - vielleicht hat der eine oder andere es gesehen. Da sieht man die Schlussszene eines Laufes - wahrscheinlich ein Marathon. Und man sieht eine Person, die ein paar Hundert Meter vor dem Ziel ins schwanken gerät. Die Muskulatur macht einfach dicht und dieser Läufer versucht trotzdem noch irgendwie ans Ziel zu kommen, aber man sieht, dass es nicht klappen wird. Die Kraft wird nicht ausreichen. Und auf einmal kommt ein Läufer von hinten an diesen schwachen Läufer dran und greift ihm unter die Arme und stützt ihn. Und mit der Hilfe des anderen, schafft dieser Läufer es dann doch noch durchs Ziel.
Und so ist es manchmal mit der Kraft die wir von Christus bekommen. Der Läufer hätte sich mit sicherheit auch gewünscht, dass mit einem Mal seine Beine einfach wieder Top fit sind, wie am Anfang und er super durchs Ziel laufen kann. Aber nein, er bleibt so schwach und ausgepowert vom Körper - er bekommt aber neuen Mut, wenn er sieht da kommt jemand zum Helfen und er bekommt die Unterstztützung so durchs Ziel zu kommen.
Wenn wir um Kraft bitten, kann es genau so passieren. Und da möchte ich uns ermutigen, dass wir uns im Dienst auf den Weg machen. Und nicht auf der “dienstlichen” Bettkante sitzen bleiben und sagen, ach nee, heute lieber nicht, mir geht es irgendwie nicht besonders.
Das ist eine Option, die wir in Erwägung ziehen sollten. Es geht nicht darum, dass wir uns selbst überfordern und auch nicht darum, dass Gott uns überfordert. Ich möchte nur dazu ermutigen, dass wir nicht gemütlich werden und uns jeder kleinste Widerstand zu viel ist und wir einfach aufgeben. Das ist leider ein aktuelles Phänomen in unserer Gesellschaft - wir sollten kein Teil davon sein.
Wir möchten weiter lesen und zum nächsten Punkt kommen: Begnadigt durch Christus
1. Timotheus 1,13–16 „der ich zuvor ein Lästerer und Verfolger und Frevler war. Aber mir ist Erbarmung widerfahren, weil ich es unwissend im Unglauben getan habe. Und die Gnade unseres Herrn wurde über alle Maßen groß samt dem Glauben und der Liebe, die in Christus Jesus ist. Glaubwürdig ist das Wort und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu retten, von denen ich der größte bin. Aber darum ist mir Erbarmung widerfahren, damit an mir zuerst Jesus Christus alle Langmut erzeige, zum Vorbild für die, die künftig an ihn glauben würden zum ewigen Leben.“
Paulus spricht über sich
Hier beschreibt Paulus, dass er sich bewusst ist, wer er war, bevor er Christ geworden ist. Er war ein Lästerer, Verfolger und Frevler.
Das Wort lästern kennen wir - es ist wenn jemand schlecht über jemanden Redet. In diesem Zusammenhang - wenn jemand sich über Gott oder Jesus lustig macht oder verachtet.
Verfolgung kennen wir auch - haben wir auch schon beschrieben, denn Paulus hat die Christen verfolgt. Sie gesucht und verhaftet wegen ihrem Glauben.
Das Wort Frevler beschreibt jemanden, der absichtlich gegen Gottes Gebote verstößt und dauerhaft gegen Gottes Willen lebt.
Paulus weiß also ganz genau, dass er es nicht verdient hat - und wenn er sagt, dass er es unwissend im Unglauben getan hat, meint er, dass er die Wahrheit des Evangeliums nicht kannte - er spricht sich nicht frei von Schuld.
Unwissenheit schützt vor Strafe nicht - diesen Spruch kennen wir und er gilt hier genauso.
Am Anfang haben wir Paulus als Macher beschrieben. Als ehrgeizigen, kraftvollen Mann. Auch bevor er Christ geworden ist. Hier sehen wir, dass er im Nachhinein - bzw. zu dem Zeitpunkt, an dem er Jesus eingeladen hatte in sein Leben zu kommen, begreift, dass er gegen Gott gehandelt hat und nur Gottes Gnade ist es, die das überdeckt. Und obwohl er ein Sünder war. Obwohl er gegen Jesus gehandelt hat. Obwohl er Christen verfolgt hat, wurde er von Gott als treu erachtet, in den Dienst eingesetzt zu werden.
Und das ist pure Gnade!
Vor allem weil Paulus sich auch in Vers 15 selbst als größten Sünder bezeichnet. Was genau meint er damit? Ist es so zu lesen, dass er objektiv der Mensch mit den meisten Sünden ist? Nein, wenn wir an Stalin oder Hilter oder Nero denken, dann haben wir noch ganz andere Kaliber.
Aber Paulus sieht sich selbst als größten Sünder, weil er erkennt, wie schlimm es ist, dass er gegen Gott gehandelt und gelebt hat. Er hat die Gemeinde verfolgt, Jesus verfolgt und seine Sicht auf sich selbst hat sich dramatisch verändert.
Denn vor seiner Begegnung mit Jesus, war er sich sicher, dass er nichts falsch macht. Dass er sogar für Gott lebt und Gott dient. Aber jetzt weiß er, dass genau das Gegenteil der Fall war. Und diese Erkenntnis treibt ihn zu dieser Aussage.
Christus rettet
Und mit dieser Erkenntnis, dass Paulus es nicht verdient hat und es nicht aus sich selbst konnte, in diesen Dienst eingesetzt zu werden. Weil er ein Sünder ist, stellt er aber eine Aussage nochmal richtig klar:
Glaubwürdig ist das Wort und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu retten
Mit dem Ausspruch “Glaubwürdig ist das Wort und aller Annahme wert” leitet er eine zentrale Aussage ein, eine absolute Wahrheit. Den Kern des Evangeliums.
Jesus ist gekommen um Sünder zu retten.
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