Den Kampf im Kopf gewinnen (Teil 3)

Macht der Gedanken  •  Sermon  •  Submitted   •  Presented
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Von "Die Gedanken sind frei" bis zu "Gehirnwäsche" ist eine riesige Spannbreite. Was beeinflusst unsere Gedankenwelt, wie freidenkend sind wir wirklich - und wie können unsere Gedanken gesund, hoffnungsbringend und gottgefällig sein? Wie können wir sie lenken?

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Kürzlich hat mich etwas getriggert. Das sagt man ja so, wenn uns etwas anstupst und ein ganzer Sturm aus Gedanken und Gefühlen ausgelöst wird. Bei mir zum Beispiel war’s wegen einer kurzen WhatsApp-Nachricht. Meine Gedanken begannen zu kreisen und ich überlegte: was steckt hinter dieser Nachricht? Was will man hier wirklich sagen? Warum überhaupt? Und auf einmal war ich gar nicht mehr bei der WhatsApp-Nachricht, sondern hörte mich beim Autofahren lautstark über irgend eine Person schimpfen, der ich noch nie persönlich begegnet bin, und die in der WhatsApp überhaupt nicht erwähnt wurde. Was für ein Kampf im Kopf?!
Wieviele von uns haben auch schon erlebt, dass sie etwas derart getriggert hat? Und bei wievielen hat dies dazu geführt, dass plötzlich Worte aus dem Mund kamen, die nicht mehr wirklich schön und aufbauend waren? Danke - so weiss ich: ich bin nicht allein mit solchen Kämpfen im Kopf.
Aber - ja, aber: lasst uns diesen Kampf im Kopf nicht auf die Seite kippfen, dass wir mit giftigen Gedanken und giftigen Worten diese Welt weiter vergiften. Lasst uns Menschen sein, welche eine gute Nachricht sind, ganzheitlich. Und darum wollen wir den Kampf im Kopf gewinnen, nicht wahr!
Psalm 19,15 NLB
HERR, lass dir die Worte meines Mundes und die Gedanken meines Herzens gefallen! HERR, mein Fels und mein Erlöser.
Dieses Gebet von König David zeigt genau diese tiefe Sehnsucht, dass unsere Worte und die Gedanken unseres Herzens gut sind, gut tun - ja, Gott, unseren Schöpfer und Erlöser erfreuen. David weiss, was es heisst, getriggert zu werden. Und dass diese Gedanken und Gefühle, die da im Kopf herum jagen, in seinem Herzen wurzeln. Aber dann auch dazu führen, was wir planen, sagen und tun. Stellen wir uns vor: die Gedanken sind wie kleine Pflanzen, die im Garten unseres Kopfes wachsen. Sie wurzeln in unserem Herzen - das ist wie der Boden, wo sie wachsen können - und wenn uns etwas triggert, dann liegt hier im Herzen offenbar eine Wurzel verborgen.
Die Gedankenpflanzen tragen auch Blüten und daraus wachsen Früchte. Das sind unsere Pläne, Absichten - können Segensgedanken sein (“Wie könnte ich xy eine Freude machen?”) oder Rachegedanken (“Dem zahle ich das heim!”) oder Fluchtgedanken (“Weil xy mir so weh tut, gehe ich ihm oder ihr von jetzt an aus dem Weg”). Ihr versteht, was ich meine? Und aus diesen Plänen, Absichten - das sind wie Blüten an den Gedankenpflanzen - entstehen Worte und Taten. Was wir sagen, können wir nicht mehr zurücknehmen. Was wir tun, hat immer Auswirkungen. Positive oder negative. Grosse oder kleine. Unsere Worte und unsere Taten zeigen also letztlich, welche Gedanken wir uns gemacht haben - und das wiederum zeigt, wie es mit unserem Herzen steht. “Wovon das Herz voll ist, davon fliesst der Mund über”, sagte Jesus mehrmals (Mt 12,34; Lk 6,45).
Obige Ausführungen anhand Flipchartbild zeigen (Gedankenpflanzen, Herz, Blüten, Früchte)
In den Predigten vom 26. April und 17. Mai haben wir uns mit diesen Gedankenpflanzen beschäftigt und haben gesehen, wie wir mit Gedankenstopp, Umkehr und Glaube diesen Kampf aktiv angehen können. Ich empfehle euch, diese Predigten zu hören oder nachzulesen. Heute geht es um die Erneuerung unseres Herzens. Denn, wie der Boden ist, so werden auch die Pflanzen gedeihen können.

1. Ist das Herz bei der Sache?

Wenn dein Kind eine Zeichnung malt und sein Herz bei der Sache hat, dir dann diese Zeichnung schenkt - dann wirst du dich freuen, auch wenn die Zeichnung nicht wie ein Rembrandt aussieht. Die siehst die Hingabe des Kindes.
Oder kennst du diese Aussage? “Die längsten 50cm auf der Welt sind die zwischen Kopf und Herz.” Ja, wenn etwas vom Kopf ins Herz rutscht, dann haben wir es wirklich erfasst, begrifften, verstanden. Dann tun wir’s nicht nur, weil wir es zwar wissen, sondern dann tun wir’s, weil unser Herz bei der Sache ist.
Lieben kann man mit dem Kopf. Oder man kann von Herzen lieben. Was ist der Unterschied? Genau, mit dem Kopf tut man Liebes. Gedankenpflanzen: ich denke darüber nach, was Liebe ist, mache einen Plan und sage liebe Worte und tue nette Dinge. Aber mit dem Herzen liebt man. Merkt man den Unterschied, ob jemand mit dem Kopf oder mit dem Herzen liebt? Ich glaube schon - ausser sie oder er kann super gut schauspielern.
Und ja, das kommt vor: wenn wir denken und reden und handeln, ohne dass das Herz bei der Sache ist, dann schauspielern wir. Dann sind wir nicht integer. Das kann uns mega zerreissen und den Kampf im Kopf nur noch mehr anheizen.
Gott hat auch Gedanken - und die kommen aus seinem tiefsten Herzen: er will, dass wir lieben und leben - und unser Herz ganz bei der Sache ist. So fordert Jesus uns ja auf:
Markus 12,29–31 NLB
Jesus antwortete: »Das wichtigste Gebot ist dies: ›Höre, o Israel! Der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Und du sollst den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, von ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft lieben.‹ Das zweite ist ebenso wichtig: ›Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.‹ Kein anderes Gebot ist wichtiger als diese beiden.«
Ist unser Herz bei der Sache?
Ich lese gerne die Biographie der verschiedenen Könige von Juda. Spannend ist, dass da oft vom Herzen die Rede ist.
Zum Beispiel heisst es von Rehabeam, dem Sohn Salomos und Enkel von König David in 2. Chronik 12,14 „Doch sein Handeln war schlecht, denn er suchte den HERRN nicht von ganzem Herzen.“ Wörtlich: "und er tat das Böse, denn er hatte sein Herz nicht darauf ausgerichtet, bzw. festgelegt, den Herrn zu suchen." Was Rehabeam nicht macht: das Herz bereit machen, im Herz eine Veranlassung machen, dass der HERR, Jahwe inthronisiert wird. Was war die Folge von dieser Herzenshaltung? Rehabeam holte sich den Rat von erfahrenen Männern im Königreich ein - und dann holte er sich den Rat von gleichaltrigen Männern mit wenig Erfahrung aber viel Leidenschaft ein. Er hörte auf die jüngeren - mit dem Ergebnis, dass es eine Spaltung in Israel gab. Krieg, Zerstörung, Hass - das sind faule Früchte, die an egoistischen, machtgierigen oder verletzten Gedankenpflanzen wachsen.
Einige Generationen später wurde Jotam König in Jerusalem. Von ihm heisst es in 2. Chronik 27,6 „König Jotam wurde so mächtig, weil er darauf achtete, nach dem Willen des HERRN, seines Gottes, zu leben.“ Er handelte so, wie es Gott gefallen hat (2 Chronik 27,2) - wie wir es im Psalm 19,15 beten: “HERR, lass dir die Worte meines Mundes und die Gedanken meines Herzens gefallen!” Jotam war integer, war mit dem Herzen bei der Sache.
Wir können uns das so vorstellen: unser Herz ist der Boden, auf welchem verschiedene Gedankenpflanzen wachsen können. Gesunde oder auch giftige. Schöne Blumen oder klebrige Kletten. Leckere Beerensträucher oder wuchernde Neophyten. Bei Rehabeam war es so (2 Chronik 12,14): er hatte ein geteiltes Herz. Ein Teil suchte die Erfahrung und Weisheit reifer Menschen, die auch etwas von Gott und Gottes Willen wussten. Ein anderer Teil suchte nach Plänen, seine Macht auszubauen und Menschen zu beherrschen. Je länger er auf das zweite hörte, darüber nachdachte, desto starker wuchs sein Gedankengarten auf dem egoistischen Teil seines Herzens. Und desto stärker breitete sich dieser Bereich in seinem ganzen Leben aus.
Bei Jotam war es anders. Seine Gedanken pflanzte er in den Teil seines Herzens, welcher Gott suchte. Auch wenn ihm Erfahrungen fehlten, wenn er nicht mehr so viel über Gott und seinen Willen wusste, so konnten doch Gedanken, Pläne, Worte und Taten entstehen, welche gesund waren. Und der gesunde Teil des Herzens konnte sich ausbreiten.
Gott kennt unsere Herzen. Und er weiss, wie sie beschaffen sind. Er weiss um unsere geteilten Herzen. Dass wir das Gute wollen, aber es nicht immer tun. Dass wir das Herz nicht immer bei der Sache haben. Sein Plan ist, unsere Herzen zu einer Einheit zusammen zu bringen. So liess er durch den Propheten Hesekiel eine krasse Verheissung aussprechen:
Hesekiel 11,19–20 NLB
Und ich werde ihnen ein Herz schenken, in dem Einigkeit herrscht, und werde ihnen einen neuen Geist geben. Ich nehme das Herz aus Stein aus ihrem Körper und gebe ihnen stattdessen ein Herz aus Fleisch, damit sie sich an mein Gesetz halten und meine Gebote beachten und befolgen. Dann werden sie wirklich mein Volk sein, und ich werde ihr Gott sein.
Wow - das hat Gott vor! In mein Tagebuch habe ich mir folgende Notiz geschrieben:
Ein heiles, gesundes Herz ist ein Mensch, der bei Jesus und seiner Gnade angekommen ist.
Hier kommt der Kampf im Kopf zur Ruhe. Hier wird das Herz ein Herz, in dem Einigkeit herrscht. Wir brauchen solche Herzen.

2. Herzensbeschaffenheit?

In der Hirnforschung weiss man: nicht nur unser Hirn ist fürs Denken zuständig. Auch unser Herz speichert Erinnerung und sogar im Bereich der Eingeweide werden Gedankenpflänzchen abgespeichert. Es ist also nicht nur ein Wortspiel, wenn wir sagen: Das Herz muss bei der Sache sein.
Das Herz ist in der Bibel der Sitz unserer Persönlichkeit. Denken, Wollen und Fühlen wird in der biblischen Sprache mit dem Herzen in Verbindung gebracht. Hier wurzeln unsere Gedanken.
Ja, es ist so, dass die Könige in Israel geteilte Herzen hatten. Man kann sagen: es ist bei jedem Menschen etwas unterschiedlich. Die einen haben 50 % gute Herzensanteile und 50% schlechte. Bei anderen ist es 90:10 oer 1:99. Es ist wie bei zwei Hunden in uns. Ein weisser und ein schwarzer. Wenn wir den weissen füttern, wird der wachsen und stark werden. Wenn wir den schwarzen füttern, wird er wachsen und stark werden. Das ist dasselbe, wie bei den Gedankenpflanzen: die, welche wir hervornehmen, darüber nachdenken, können wir festigen oder gestalten.
Aber es gibt ein Problem. Unsere Herzen sind nicht so beschaffen, dass wir sie zu 100% guten Herzensböden machen können. Ein anderer Prophet hat es sogar vernichtend hart ausgedrückt:
Jeremia 17,9–10 NLB
Nichts auf dieser Welt ist so hinterhältig und verschlagen wie das Herz des Menschen. Wer kann es durchschauen? Nur ich, der HERR, kann es! Ich prüfe jeden Menschen bis in sein tiefstes Innerstes hinein. Ich werde jedem das geben, was er für seine Taten verdient.«
Darum ist der Satz: “Hör auf dein Herz” ein sehr gefährlicher Satz…
Jemand postete: “Hör auf dein Herz. Ausser, wenn deine Freunde in die Ferien fahren wollen, dann hör auf deine Freunde.” Das klingt so, als ob der Satz “Hör auf dein Herz” eine allgemein anerkannte Sache ist. Aber es ist Schrott, wenn wir uns bewusst machen, dass unsere Herzen nach Gottes Diagnose hinterhältig und verschlagen sind. Warum? Wegen der Sünde. Nicht einfach der Tatsünden, der Vergehen, die wir tun, sagen, denken oder unterlassen. Vielmehr die Sünde, dass wir Menschen “es” ohne Gott, selber schaffen können. Dass wir selber entscheiden, was gut und böse ist - und ob wir das Wort “böse” überhaupt gebrauchen wollen. Sünde, welche uns dazu führt, von Natur aus gott-los, von Gott unabhängig zu sein.
Wir brauchen Herzenserneuerung.
Es gibt keine Lebensveränderung nur auf der Gedankenebene. Gott kennt unser Herz und unser Leben. Er hat einen Plan!

3. Herzenserneuerung

Gehen wir zurück zum ersten der Könige in Jerusalem. Zu König David. Er hatte sich einmal eine Pause gegönnt - dieses ständige angetrieben sein, regieren, Kriege führen. Als er diese Pause hatte, liess er seinem Herzen freie Bahn. Es konnten Gedankenpflanzen in einem Bereich wachsen, die ihn schlussendlich selbst überraschten und zu Fall brachten.
Es waren Davids sündhafte Gedanken, die zum Ehebruch mit Bathseba und dem Mord an deren Ehemann Uriel führten. Vielleicht ist er in ein “Belohn dich”-Denken geraten, als er von seinem ständigen “Sei stark” abgewichen war (das Heer war im Kampf, er blieb in seinem Palast...). Sein Herz war nicht mehr bei Gott. Und seine Herzensbeschaffenheit überrumpelte ihn.
Dazu folgende Gedanken:
Jemand fragte mich: ja wie ist das nun? Wir brauchen ein neues Herz, sagtest du. Aber ist es nicht so, dass Gott Freude an einem zerschlagenen Herzen hat? Ich sage dazu: genau, beides stimmt! Wenn wir unsere Herzen zumauern oder verhärten, schützen und Brüche verdecken, dann wird es ein ungesunder Grund für unsere Gedankenpflanzen bleiben. Gott freut sich darum über zerbrochene Herzen, weil wir sie Gott zur Behandlung hinhalten - und sie formbar, veränderbar, heilbar sind.
Ein neues Herz - darum bat der König David, als er mit Schrecken und tiefer Reue erkannt hatte, wie aus seinem Herzen Gedanken des Ehebruchs und Mordes gewachsen waren - und er hat’s nicht nur gedacht, sondern ausgeführt. Er wusste: ich brauche ein neues Herz, sonst mache ich den Schrott wieder und wieder! Im Psalm 51 ist seine Umkehr, sein Umdenken sehr schön beschrieben. Hier ein paar Auszüge:
Psalm 51,8 NLB
Dir gefällt ein Herz, das wahrhaftig ist; und im Verborgenen lehrst du mich deine Weisheit.
Psalm 51,10 NLB
Gib mir meine Freude zurück und lass mich wieder fröhlich werden, denn du hast mich zerbrochen.
Psalm 51,19 NLB
Das Opfer, das dir gefällt, ist ein zerbrochener Geist. Ein zerknirschtes, reumütiges Herz wirst du, Gott, nicht ablehnen.
Was heisst das für uns? Wie geht Herzenserneuerung? Wie kommen wir dazu, Psalm 19,15 von Herzen zu beten, zu denken, zu glauben, zu leben: “HERR, lass dir die Worte meines Mundes und die Gedanken meines Herzens gefallen!”?
Beschneidung. Jäten. Bittere Wurzeln ausgraben - wie damals, als ich im Garten den Neophyten erledigen wollte: was musste ich graben und buddeln, um die tiefen, starken Wurzeln rauszubekommen.
Als ich durch eine WhatsApp getriggert wurde, hat das gezeigt, dass tief in meinem Herzen eine bittere, giftige Wurzel steckt. Ein Bereich, der nicht ganz bei Gott ist. Ein geteiltes Herz. Ich brauche Herzensbeschneidung. Das heisst auch: Versöhnung, Vergebung - ich muss dem Thema wohl oder übel nachgehen, wenn ich nicht will, dass noch weitere giftige Gedankenpflanzen wachsen.
Kennst du auch solche Dinge in deinem Herzen. Solche Wurzeln, die mit normalem täglichen Jäten nicht rausgehen? Es braucht eben - die Herzoperation.
Römer 2,29 NLB
Nein, ein wahrer Jude ist der, dessen Herz vor Gott gerecht ist. Und die wahre Beschneidung ist keine äußere Handlung, sondern eine Veränderung des Herzens durch den Geist Gottes und geschieht nicht durch Einhaltung jedes einzelnen Buchstabens des Gesetzes. Wer diese Veränderung erfahren hat, bekommt die Anerkennung Gottes und nicht die der Menschen.
Noch weiter im Römerbrief:
Römer 5,5 LU17
Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.
Und das führt dazu:
Epheser 3,16–18 NLB
Ich bete, dass er euch aus seinem großen Reichtum die Kraft gibt, durch seinen Geist innerlich stark zu werden. Und ich bete, dass Christus durch den Glauben immer mehr in euren Herzen wohnt und ihr in der Liebe Gottes fest verwurzelt und gegründet seid. So könnt ihr mit allen Gläubigen ihr ganzes Ausmaß erfassen, die Breite, Länge, Höhe und Tiefe.
Was war schon wieder das grösste Gebot, das Jesus erwähnt hat und das all den Königen von David an bekannt war? Genau! Gott zu lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Seele, mit allen Gedanken und der ganzen Kraft.

Was wäre wenn...

… alle Christen ein Herz haben, in welchem Christus durch den Glauben wohnt und wir in Liebe gewurzelt und gegründet sind. Wenn die Liebe Gottes, die in unsere Herzen ausgegossen ist durch den Heiligen Geist, ihre volle Wirksamkeit entfaltet. Was wäre, wenn die Früchte des Heiligen Geistes wachsen und wachsen und wachsen - und es das Normale ist, dass sich unsere Gedanken statt um Sorgen, Schmerzen oder Selbstverwirklichung um Gottes Reich, Gottes Sohn und Gottes Liebe drehen würden?
Dazu Urs Schmid, "Von Heiligen Geist veränderte Herzen", S.10:
"Wir müssen darauf achten, dass nicht unsere alte Natur die Kontrolle übernimmt! Mut durch eine demütige und fortwährende Annahme der Gegenwart des Heiligen Geistes geben wir ihm Raum, dass er unsere Herzen heiligen und erfüllen kann. Stellen wir uns nur vor, dass dies Realität wird! Wenn überall auf der Welt Christen in den Gemeinden geheiligte Herzen haben, dann können wir auch erwarten, dass Gott einen neuen Durchbruch schenkt. Es wird eine neue Ausrüstung mit Kraft von oben sein, damit wir mit geheiligte Herzen den Missionsauftrag erfüllen können."
Was für eine gute Nachricht wäre das?! Was für ein Segen ist das für die Welt?!

Meine Reaktion

Es ist unsere Aufgabe, auf unser Herz zu achten! Täglich - ein reines Herz! Denn die ein reines Herz haben, werden Gott schauen.
Psalm 19,15 NLB
HERR, lass dir die Worte meines Mundes und die Gedanken meines Herzens gefallen! HERR, mein Fels und mein Erlöser.
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