Eine Viertelstunde über die zehn Gebote(II): Das wichtigste Gebot aller Zeiten
Sermon • Submitted • Presented
0 ratings
· 2 viewsNotes
Transcript
Textstelle und Einleitung
Textstelle und Einleitung
Exodus 20,1–3 „1 Und Gott redete alle diese Worte und sprach: 2 Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich herausgeführt habe aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft. 3 Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“
In der ersten Betrachtung der Zehn Gebote haben wir gesehen, dass die Zehn Gebote ein Vertragstext waren, geschlossen zwischen Gott und seinem Volk: Nicht umsonst wurde dieser Bund, diese Art an Verträgen bezeichnet die Bibel als Bund, in einer Bundeslade aufbewahrt, die sich nun immer mitten im Lager des Volkes befand. Die Bibel bezeichnet die zehn Gebote als Worte des Bundes.
Nun, im Kern und an der wichtigsten und obersten Stelle dieser Bundesvorschriften hört IsraeL. “ Du sollst keine anderen Götter neben mir haben”. Damit ist klar, es ist hier vom wichtigsten Gebot überhaupt die Rede. Es gibt kein höheres Gebot als dieses. (ein anderes mag diesem noch gleich sein, aber höher geht Keins).
Aber es scheint auch so einfach zu halten zu sein. Keine anderen Götter zu haben, das erscheint einem so absurd einfach. Warum sollte ich irgendwelche Götzen anbeten, irgendwelche Holz- und Stein oder Metallstatuen. Das habe ich mich bei einem Besuch vor einigen Jahren im britischen Museum gefragt. Das ist ein gigantisches Museum mitten in London, das viele Artefakte, Schätze und Aussstellungen aus den ehemaligen und zahlreichen britischen Kolonien enthält.
Viele Räume dort enthalten genau das: Götzenstatuen. ich erinnere mich an einem Raum, in dem viele buddhistische und hinduistische Statuen waren. und ich weiß noch, wie wir, wir waren eine Gruppe von vier Personen uns lustig über diese Statuen gemacht haben. Sie sahen für uns im besten Fall lächerlich aus und so eine Skulptur anzubeten, erschien mir geradezu lächerlich absurd. Mit Götzendienst habe ich also kein Problem. Sollte das größte Gebot Gottes wohl wirklich so einfach zu halten sein? Dann brauchen wir ja gar nicht mehr darüber
Die Geschichte Israels spricht aber eine andere Sprache. Immer und immer wieder werden sie dieses geistlichen Ehebruchs beschuldigt, dass sie Gott, die wahre Quelle des Lebens verlassen und sich überall löchrige Zisternen des Götzendienstes buddeln. Immer wieder gibt es diesen einen Verstoß, dem sich die Kinder Israel schuldig werden: Götzendienst.
Warum Götzendienst für Israel so verlockend ist?
Warum Götzendienst für Israel so verlockend ist?
Warum war Götzendienst eigentlich für einen Israeliten so verlockend? Wenn wir uns ein klein wenig die Mühe machen, sich in ein israelisches antikes Leben zu versetzen, können wir die verlockende hohe Zugkraft des Götzendienstes schnell erfassen.
Wir stellen uns vor, ein frommer Israelit, nennen wir ihn Simeon, dient Gott und nur Gott allein. Er lebt in den ersten Jahrhunderten der Landnahme. Viele seiner Nachbarn sind Heiden, der eine ein Amoriter, der andere ein Ammoniter, der dritte ein Kanaanäer.
Simeon aber ist seinem Gott treu. Er geht nur in die Stiftshütte opfern und nur Jahweh, dem Bundesvolk seines Volkes. Nur ihn betet er an. Doch dieses Jahr ist besonders trocken und dürr und Simeon fängt sich an, Sorgen zu machen über seine Ernte. Auch an diesem Sabbat hat er wieder am Heiligtum für Regen gebetet. Als er nach Hause kommt sagt ihm die Nachbarin: Hast du aber auch die Astharte und Baal befragt, beide sind ja Fruchtbarkeitsgötter. Simeon will zunächst davon nichts hören, aber die Nachbarin erklärt ihm, dass er ja gar nicht zu Atharte und Baal beten soll, er soll nur diesen Ast mitnehmen, der geformt ist wie ein Frauenkörper und die Göttin Astharte darstellt und mit sich mitnehmen wenn er das nächste Mal zum Heiligtum Israels geht.
Simeon macht das. und er bettet weiterhin zu Jahweh, hofft aber heimlich, dass auch die Astahrte die er in der Tasche mitführt, ihm hilft, dass nun bald Regen für die dürre Ernte kommt. Als es einige Tage später anfing zu regnen, wusste er, dass seine Maßnahme richtig. Und nun war es für Simeon gänzlich undenkbar geworden zum Heiligtum zu gehen, ohne diese Skulptur. Bald liess er sie dort und bald war das überhaupt der Grund, warum er hinging.
—> Solche und ähnlichie Geschichten wiederholten sich unzählige Male. Und schon bald war Götzendienst in ganz Israel etabliert Mit dieser kleinen Episode klingt es schon viel nachvollziehbarer warum Götzendienst für so viele Israeliten Attraktiv und verlockend war.
—> Aber ist Göztendienst heute noch ein aktuelles Problem? Keiner von uns ist hier mit einer grünen Puppe in der Tasche erschienen. Ist Götzendienst nur ein archaisches Problem, das verbreitet war, als noch viele am Polytheismus festhielten?
Was Bedeutet es einen Gott zu haben?
Was Bedeutet es einen Gott zu haben?
Um hier weiterzukommen, müssen wir anfangen uns eine andere Frage zu stellen: Was bedeutet es also überhaupt “einen Gott zu haben”? Wie hat man einen Gott? Martin Luther sagte einmal, und das ist sicherlich eine der bekanntesten Definitionen der letzten Jahrhunderte: “woran du dein Herz hängst, dass ist auch dein Gott”. Ein Gott ist also das, von dem ich alles Gute erwarte und zu dem ich in meiner Not Zuflucht nehme.
Aber was will das menschliche Herz? Woran will es sich hängen? Was will das menschliche Herz um jeden Preis besitzen?
Sehr viele und sehr unteschiedliche Menschen haben hier immer und immer wieder vor allem drei Dinge ausgemacht.
Der deutsche Dichter Kurt Tucholsky schreibt in seinem bekannten Gedicht “Das Ideal” diese Zeilen: “Wir möchten so viel: Haben. Sein . Und gelten. - Dass einer alles hat - das ist selten.” . Das möchte der Mensch, gesteuert von seinem Herzen: Haben, Sein, Gelten.
Mann kann diesen Dreisatz anders ausdrücken. Sehr roh und praktisch: Geld, Macht und Sex. Oder mit den Worten der Bibel: Augenlust, Fleischeslust und Hochmut des Lebens. (Optional, Zitat von Thomas Watson: „Die Lust des Fleisches ist Schönheit, die Lust der Augen ist Geld, der Hochmut des Lebens ist Ehre; das ist die Trinität des natürlichen Menschen.“ ).
In modernen Worten könnten wir von Sicherheit, Bedeutung und Erfüllung reden?
Sie werden regelmäßig anders bezeichnet. H Es sind drei Dinge: Sicherheit, Erfüllung und Bedeutung.
Machen wir das uns als Fragen deutlich: Worauf verlasse ich mich ist die Frage nach der Sicherheit? Was erfüllt mich und wonach hungert mein herz? ist die Frage nach dedr Erfüllung? und die Frage nach der Bedeutung ist wer muss bestimmen?
Ist nun der Wunsch nach Sicherheit etwas böses? Ist das Streben nach Erfüllung ein Problem? wollen wir nicht alle von Bedeutung sein?
Alles angebracht, und doch wird alles davon dich töten, wenn es dein Gott wird. Wenn es das wird, was dein Lebensziel ausmacht. Wen es das ist, woran sich dein Herz hängt.
Woran dein Herz sich hängt
Woran dein Herz sich hängt
Die Erzählung “Wie viel Erde braucht der Mensch?” (Много ли человеку земли нужно?“)von Lev Tolstoi, illustriert, wie der harmlose Wunsch eines einfachen Bauern nach mehr Ackerland sein ganzes Leben ruiniert.
Die Geschichte handelt vom bauer Pachom, der sich denkt, dass ihm ein klein wenig mehr Land fehlt. Wenn ich nur genügend Land hätte, dann wäre ich wirklich zufrieden. Es ergibt sich die Möglichkeit, zu einem fairen Preis gutes Land zu erwerben. Doch kaum gehört es ihm, reicht es ihm nicht mehr. Er hört immer von besseren Möglichkeiten und erwirbt sich so immer mehr Land. Doch mit jedem Stückchen Land wächst nicht seine Zufriedenheit, sondern sein Verlangen nach noch mehr.
Nun bekommt er von den Baschkiren im Oste ein außergewöhnliches Angebot. Für 1000 Rubel darf er so viel Land erwwerben, wie er zu Fuß umrunden kann. Er muss dafür nur wieder bei Sonnenuntergang am Ausgangspunkt sein. Nun läuft Pachom und läuft und läuft, er läuft mehr als 50km an einem Tag und muss zum schluss rennen, um den Augangspunkt zu erreichen Erschöpft, durstig und völlig entkräftet, mit allerleitzer Kraft kommt er tgatsächlich noch rechtzeitig an den Ausgangspunkt. All das Land gehört ihm. Doch an der gleichen stelle bricht Pachom zusammen- und stirbt.
Sein Knecht nimmt einen Spaten und gräbt ihm ein Gram auf dieser Stelle und so kommt die Antwort auf die Frage: “Wie viel Erde braucht der Mensch?” so: “Sechs fuß von seinem Kopf bis zu seinen Fersen waren alles, was er brauchte.”
Der harmlose Wunsch nach etwas mehr Land, wuchs in Pachoms Herzen zu einem Monster, dass ihn immer mehr in Beschlag nahm und ihn letztlich ganz auffrass. er lebte nur noch für diesen einen Wunsch: Noch Mehr Land! Aber wie hat das angefangen, eigentlich ja nur mit einem “Noch ein bisschen mehr?”
Noch ein bisschen mehr, dann bin ich sicher. Noch ein bisschen mehr, dann bin ich zufrieden. Noch ein bisschen mehr, dann habe ich genug?
Pachoms Geschichte illustriert die geistliche Realität unseres Herzens, sich immerfort Götzen zu schaffen. Eine Realität, die von Clavin mit diesen Worten beschrieben wurde: “Der Menschliche Geist ist eine fortwährende Fabrik von Götzen.”
Gott als Weg oder als Ziel
Gott als Weg oder als Ziel
Ich hoffe ihr seht hier eine subtile Gefahr. Dass wir Gott sagen, ich brauch dich Gott, aber nur um mein eigentliches Ziel zu erreichen. Wir fürchtgen Gott, äußerlich kann Gott sehr wichtig erscheinen. Ich bete, glaube, gehe in die Gemeinde und bitte um Gottes Führung. Aber innerlich sieht meine geistliche Ordnung so aus:
Gott—>soll mir helfen-> mein eigentliches Ziel zu erreichen.
Gott ist dann nicht mehr mein höchstes Ziel. ER ist das Mittel zu meinem eigenen Gott.
in unseren drei Lebensbereichen kann das so aussehen:
Geld: „Gott, segne meine Arbeit, damit ich finanziell erfolgreich und abgesichert bin.“
In der Frage der Beziehung: „Gott, gib mir diesen Menschen / diese Ehe / diese Erfüllung.“
Bei der Frage der Bedeutung und Macht, kann das sogar beim geistlichen -Dienst so funktionieren. Und die Bitte „Gott, gebrauche mich!“ kann unbemerkt bedeuten: „Gott, mach mich bedeutend.“
Hier tut sich ein Abgrund auf, von dem ich eingestehen muss, ich bin noch nicht so weit, den ganz zu überblicken. Aber hier findet sich die Ursache warum so viele zu Jesus kommen, aber gar nicht Jesus suchen, sondern z.B. Erfüllung in Beziehung, Freiheit von Süchten, Sicherheit und vieles mehr udn schon kurze Zeit enttäuscht von Jesus weggehen, weil sie nicht das bekommen haben, was sie haben wollten. Sie wollten niemals Jesus haben, sondern nur seine Gaben, seinen Segen, und haben am Ende weder Jesus noch die Gaben bekommen.
Anwendung
Anwendung
—> Das Gebot Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“ ist äußerst aktuell
—> Fang an Götzen zu töten. Entlarve falsche Versprechen der Götzen.
Der Mensch dürstet. Das ist nicht das Problem. Das Problem ist, wo er trinkt.
Geld sagt: Ich gebe dir Sicherheit.
Sexuelle Erfüllung sagt: Ich stille deinen Hunger.
Macht sagt: Ich gebe dir Bedeutung.
Entlarve gezielt götzendienerische Lügen. zerstöre Ihre Altäre. Götzenaltäre mussten entschieden zerstört werden. Wo kannst du das heute machen?
—> Richte deinen gewaltigen Lebenshunger und Lebensdurst richtugn Gott aus. Vielleicht beschäftigt dich die Frage nach mangelnder Anerkennung? Dann frage dich, warum suchst die Bedeutung? Wo findest du mehr Bedeutung, als mit dem ewigen Siegeskranz der Getreuen Christi gekrönt zu werden?
Место Писания и вступление
Место Писания и вступление
Исход 20:1–3
«И изрёк Бог все слова сии, говоря: Я Господь, Бог твой, Который вывел тебя из земли Египетской, из дома рабства. Да не будет у тебя других богов пред лицом Моим».
В первом рассмотрении Десяти заповедей мы увидели, что Десять заповедей представляли собой текст договора, заключённого между Богом и Его народом. Не случайно этот завет — именно так Библия называет подобного рода договоры — хранился в ковчеге завета, который теперь постоянно находился посреди стана народа. Библия называет Десять заповедей словами завета.
И вот в самом центре, на самом важном и высшем месте этих постановлений завета Израиль слышит: «Да не будет у тебя других богов пред лицом Моим».
Таким образом, ясно: здесь речь идёт о самой важной заповеди вообще. Нет заповеди выше этой. Другая заповедь может быть равна ей, но выше — нет.
Но кажется, что соблюдать её очень просто. Не иметь других богов — это звучит почти до абсурда легко. Зачем мне поклоняться каким-то идолам, каким-то деревянным, каменным или металлическим статуям?
Несколько лет назад я задавался этим вопросом во время посещения Британского музея. Это огромный музей в центре Лондона, в котором хранится множество артефактов и сокровищ из многочисленных бывших британских колоний.
Во многих залах находится именно это — статуи идолов. Я помню один зал, где было много буддийских и индуистских статуй. Помню также, как мы — нас было четверо — смеялись над этими статуями. В лучшем случае они казались нам нелепыми, а поклоняться подобной скульптуре мне казалось просто абсурдным.
Значит, с идолопоклонством у меня проблем нет. Неужели величайшую Божью заповедь действительно настолько легко соблюдать? Тогда нам, пожалуй, вообще не о чем больше говорить.
Но история Израиля говорит совсем о другом. Снова и снова Израиль обвиняется в духовной измене: он оставляет Бога, истинный источник жизни, и повсюду выкапывает себе разбитые водоёмы идолопоклонства. Снова и снова дети Израиля совершают один и тот же грех — идолопоклонство.
Почему идолопоклонство было так привлекательно для Израиля?
Почему идолопоклонство было так привлекательно для Израиля?
Почему идолопоклонство вообще было настолько привлекательным для израильтянина?
Если мы немного постараемся представить себе жизнь израильтянина в древности, то довольно быстро поймём огромную притягательную силу идолопоклонства.
Представим себе благочестивого израильтянина, назовём его Симеоном. Он служит Богу и только Богу. Он живёт в первые столетия после завоевания земли. Многие его соседи — язычники: один аморрей, другой аммонитянин, третий хананей.
Но Симеон верен своему Богу. Он приносит жертвы только в скинии и поклоняется только Яхве, Богу завета своего народа.
Однако этот год оказался особенно засушливым. Симеон начинает беспокоиться об урожае. И в эту субботу он снова молился в святилище о дожде.
Когда он возвращается домой, соседка говорит ему:
«А ты спрашивал Астарту и Ваала? Ведь они — боги плодородия».
Симеон сначала не хочет ничего об этом слышать. Но соседка объясняет ему, что ему вовсе не нужно молиться Астарте и Ваалу. Пусть он просто возьмёт с собой эту ветвь, сделанную в форме женского тела и изображающую богиню Астарту, когда в следующий раз пойдёт в святилище Израиля.
Симеон так и делает. Он продолжает молиться Яхве, но втайне надеется, что и Астарта, которую он носит с собой в кармане, поможет ему и вскоре пойдёт дождь.
Через несколько дней начинается дождь, и Симеон убеждается, что поступил правильно.
Теперь для него становится совершенно немыслимым идти в святилище без этой фигурки. Вскоре он уже оставляет её там, а ещё через некоторое время именно она становится причиной, по которой он вообще туда приходит.
Подобные истории повторялись бесчисленное множество раз. И вскоре идолопоклонство распространилось по всему Израилю.
На примере этой небольшой истории становится гораздо понятнее, почему идолопоклонство было таким привлекательным и соблазнительным для многих израильтян.
Но актуальна ли проблема идолопоклонства сегодня?
Никто из нас не пришёл сюда с зелёной фигуркой в кармане. Может быть, идолопоклонство — это лишь архаичная проблема времён, когда многие люди ещё придерживались многобожия?
Что значит иметь Бога?
Что значит иметь Бога?
Чтобы двигаться дальше, нам необходимо задать другой вопрос:
Что вообще значит «иметь Бога»? Как человек имеет Бога?
Мартин Лютер однажды сказал — и это, наверное, одно из самых известных определений последних столетий:
«То, к чему прилепляется твоё сердце, и есть твой бог».
Итак, бог — это то, от чего я ожидаю всякого блага и к чему прибегаю в своей нужде.
Но чего хочет человеческое сердце? К чему оно хочет прилепиться? Чем оно хочет обладать любой ценой?
Самые разные люди снова и снова выделяли прежде всего три вещи.
Немецкий поэт Курт Тухольский пишет в своём известном стихотворении «Идеал»:
«Нам хочется так многого: иметь, быть и значить. Но чтобы всё это было у одного — такое встречается редко».
Именно этого желает человек, движимый своим сердцем: иметь, быть, значить.
Эту триаду можно выразить иначе. Очень грубо и практически:
деньги, власть и секс.
Или словами Библии:
похоть очей, похоть плоти и гордость житейская.
Можно также привести слова Томаса Уотсона:
«Похоть плоти — это красота, похоть очей — деньги, гордость житейская — честь; вот троица естественного человека».
Современными словами мы могли бы назвать эти три вещи так:
безопасность, удовлетворение и значимость.
Сделаем это ещё понятнее, сформулировав в виде вопросов.
Безопасность: на что я полагаюсь?
Удовлетворение: что наполняет меня и чего жаждет моё сердце?
Значимость: кто должен определять и контролировать?
Разве желание безопасности само по себе является чем-то плохим? Разве стремление к удовлетворению — это проблема? Разве мы все не хотим иметь значение?
Всё это само по себе уместно. И всё же каждая из этих вещей убьёт тебя, если станет твоим богом. Если она станет целью твоей жизни. Если именно к ней прилепится твоё сердце.
К чему прилепляется твоё сердце
К чему прилепляется твоё сердце
Рассказ Льва Толстого «Много ли человеку земли нужно?» показывает, как совершенно безобидное желание простого крестьянина иметь немного больше земли в конце концов разрушает всю его жизнь.
Главный герой рассказа — крестьянин Пахом. Он думает, что ему не хватает совсем немного земли:
«Если бы у меня было достаточно земли, тогда я действительно был бы доволен».
Ему предоставляется возможность по справедливой цене купить хорошую землю.
Но едва земля становится его собственностью, ему уже недостаточно. Он постоянно слышит о ещё более выгодных возможностях и приобретает всё больше земли.
Однако с каждым новым участком растёт не его удовлетворение, а его желание получить ещё больше.
Наконец, на востоке он получает от башкир необычное предложение. За тысячу рублей он может получить столько земли, сколько сумеет обойти пешком за один день. Есть только одно условие: до захода солнца он должен вернуться в исходную точку.
И вот Пахом идёт, идёт и идёт. За один день он проходит больше пятидесяти километров, а под конец вынужден бежать, чтобы успеть вернуться.
Измученный, испытывающий жажду, совершенно обессиленный, из последних сил он действительно успевает вернуться к исходной точке до захода солнца.
Теперь вся эта земля принадлежит ему.
Но на том же самом месте Пахом падает — и умирает.
Его работник берёт лопату и выкапывает ему могилу. И здесь мы получаем ответ на вопрос:
«Много ли человеку земли нужно?»
«Три аршина от головы до пяток — вот и всё, что ему было нужно».
Безобидное желание получить немного больше земли превратилось в сердце Пахома в чудовище, которое всё сильнее овладевало им и в конце концов полностью его поглотило.
Он жил только ради одного желания:
Ещё больше земли!
Но с чего всё началось?
Всего лишь с мысли:
«Ещё немного».
Ещё немного — и я буду в безопасности.
Ещё немного — и я буду доволен.
Ещё немного — и мне будет достаточно.
История Пахома иллюстрирует духовную реальность нашего сердца: оно постоянно создаёт себе идолов.
Кальвин выразил эту реальность следующими словами:
«Человеческое сердце — постоянная фабрика идолов».
Бог как средство или как цель
Бог как средство или как цель
Надеюсь, здесь становится видна одна очень тонкая опасность.
Мы можем говорить Богу:
«Бог, Ты мне нужен», —
но на самом деле Он нужен нам лишь для того, чтобы достичь нашей настоящей цели.
Внешне Бог может занимать очень важное место в нашей жизни. Я молюсь, верю, хожу в церковь и прошу Божьего водительства.
Но внутри моя духовная система может выглядеть следующим образом:
Бог → должен помочь мне → достичь моей настоящей цели.
Тогда Бог уже не является моей высшей целью.
Он становится средством для достижения моего собственного бога.
В трёх названных нами областях жизни это может выглядеть следующим образом.
Деньги:
«Бог, благослови мою работу, чтобы я был финансово успешным и обеспеченным».
Отношения:
«Бог, дай мне этого человека / этот брак / это удовлетворение».
Значимость и власть:
Даже в духовном служении может происходить то же самое. Просьба:
«Бог, используй меня!»
может незаметно означать:
«Бог, сделай меня значимым».
Здесь перед нами открывается такая бездна, о которой я должен признаться: я сам ещё не способен до конца её постичь.
Но именно здесь находится одна из причин, почему многие приходят к Иисусу, хотя на самом деле ищут вовсе не Иисуса. Они ищут, например, удовлетворения в отношениях, освобождения от зависимостей, безопасности и многого другого.
А через некоторое время они разочаровываются в Иисусе и уходят, потому что не получили того, чего хотели.
Они никогда не хотели обрести самого Иисуса.
Они хотели только Его даров и Его благословения.
И в конце концов не получили ни Иисуса, ни Его даров.
Применение
Применение
Заповедь:
«Да не будет у тебя других богов пред лицом Моим»
чрезвычайно актуальна и сегодня.
Начни убивать своих идолов. Разоблачай ложные обещания идолов.
Человек испытывает жажду. И сама жажда — не проблема.
Проблема в том, где он пьёт.
Деньги говорят:
«Я дам тебе безопасность».
Сексуальное удовлетворение говорит:
«Я утолю твой голод».
Власть говорит:
«Я дам тебе значимость».
Целенаправленно разоблачай эту идолопоклонническую ложь. Разрушай её алтари.
В Ветхом Завете жертвенники идолов необходимо было решительно разрушать.
Где ты можешь сделать это сегодня?
И наконец:
Направь свою огромную жажду жизни и свой голод по жизни к Богу.
Может быть, тебя мучает недостаток признания? Тогда спроси себя: почему я так ищу значимости?
И где ты найдёшь большую значимость, чем в том, чтобы однажды быть увенчанным вечным венцом победы верных Христу?
