Gemeindewochenende

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Potential von Gemeinschaft

Potential der Gemeinschaft Einsam oder gemeinsam… das isch s Thema wo sich für de Hütig Gottesdiesnt gwünscht worde isch… i han mi gfragt wases denn da jetz no gross z säge gid, will i dem Jahr hani scho zwei dreimal drüber gredet wie wichtig d Gmeisnschaft isch, sig das dadefür dasmer s grössers Bild vo Gott chönd abbilde wemer mitenand zäme chömend oder aber au dasi verzellt han das Einsamkeit so schädlich isch füre Mensch wie 15 Zigarette am Tag z rauche und dases als Volkschrankheit gilt und dass England sogar en Einsamkeitsminister igetzt hed. Bim Vorbereite für hüt hani aber glich gmerkt dases wichtig isch nomal da drüber z rede… wills au wemer mitenand da am Gmeindewucheend gsie sind kei garantie defür gid das du di nid zwüschedure au einsam gfühlt hesch, villlicht sogar trotz de Gmeinschaft…
Swissinfo schriebt uf irer Websiete vo jedem dritte wo sich i de Schwiiz wohnhaft isch wo sich mängisch oder oft einfsahm fühlt. Me chönnti jetz meine dass da vorallem alti Mensche gmeint sind… aber dem ist nicht so… swissingfo schriebt Fast die Hälfte der in der Schweiz wohnhaften 15- bis 24- Jährigen fühlen sich manchmal bis dauernd einsam - Tendenz seit 2002 steigend.
Und einsamkeit sig äbe nid eifach so hald eifach es unagnehms gfühl sondern nachwisend verantowrtlich für en vekürzti läbeserwartig und verantowrtlich für psychischi aber au körperlichi Chrankheite oder verwundbahrkeit.
S isch unglaublich schlimm weme sich demit usenandsetzt wie akut die Not in üsem Land isch und was die mässbare uswirkige sind
So kunnt de Oliver Hämmiger vom Institut für Epidemiologie, Biostatik und Prävention ar Uni Zürich uf folgenid Ergäbnis.
Starke Rücken-, Nacken-, oder Schulterschmerzen sind ebi hochgradig isolierten fast dreimal häufiger als bei gut integreirten
die zahlt der ambulanten Arztbesuche verdoppelt scih
das Risiko für starke Schlafstörungen liegt viermal höher
das Risiko für mittelschere bis schwere Depression steigt um das Achtfache
Einsamkeit isch so verbreiet und mit so schwärwiegende Folge verbunde dases scho längst nümm als privats befindlichkeitsproblem sondern als Nationale Notstand ghandhabt wird. Es isch en Not in üsem Land die Mensch betrifft woni kenne, es isch en Not wo i nid muen wie glähmt zueluge und mi demit muen vertröste dases einestages im Himmel anersch wird sie sondern es isch en Not wo mier hüt ganz praktisch öppis chönd begägne.
S isch en Not wo d Nation erkennt und weis es wird schwärwiegendi Folge ha, hüt aber s isch en Rateschwanz wo wird Folge ha, d Wirtschaft liedet, gsundheitköste siegend etc… und de Bund versuecht da und dött öppis z tue… s gid cooli Projekt wie Rent a Rentner zum bispiel wo Pensionierti chönd iri Hilf in Hushalt, Hundesitter etc. abüte und so vernetzig passiert… s gid vo pro senectuta es Projekt wo sich Gemeinsam gegen die Einsamkeit nennt und seniore mitenand verbindet… und no einigi anderi tolli sache… i rüefe üs da aber au nomal in erinnerig… s sind nid eifach d Renter wo mit einsamkeit haderen sondern vo de Jugend isches d Helfti wo betroffe isch… und jetz chunnt ds Genjale… wo e Not isch dött hed Jesus en Antowrt… und d Antowrt uf Einsamkeit isch das Gott üs Mensche ind Gmeinschaft rüeft… nid uf es oberflächslichs gmeinsams Ziet verbringe sondern in wahri Gmeinschaft…
Gott sälber isch Gmeinschaft in sich… bir erschafftig vor Wält seit Er im Genesis 1,26
Genesis 1,26 ELB CSV
Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen in unserem Bild, nach unserem Gleichnis;
Gott isch in sich Gmeinschaft und schaft üs nach sinem Bild au für Gmeinschaft….
Genesis 2,18 ELB CSV
Und Gott der Herr sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht.
Also schafft Gott us de Gmeinschaft mit sich de Mensch wo ihm gliecht, wo gmeinschaft brucht.
D Familie und Psychotherapoitin Virginia Satir wird oft Zitiert wens um die Emotionali gsundheit vom Mensch gad und sie seit de Mensch brucht zum überlebe 4 Umarmige am Tag, zum sich wohlfühle 8 Umarmige am Tag und zum innerlich wachse 12 Umarmige am Tag…
natürlich isch d Qualität vo dere Umarmig no entscheidend und somit au ganz klar dases wichtig isch vo wämm das sie chunnt… aber s Zeigt das Gott im zweite Kapitel vo de Bible en Satz seit wo hüt immerno brandaktuell isch… s isch nid guet füre Mensch ellei z sie.. mier sind gschaffe für Gmeinschaft… und als Kile söttemer das eigetli wüsse… ds problem isch dases en Wiet verbreitete Irrtum dasmer denkend d Gmeinschaft, d Gmeind isch die 2h am Sunntig Morge… das me Chunt hiesitzt, weme glück hed hedme en coole Pastor wo so redet dasme ne verstaht und am beste no mitem überinstimmt und wend no kli meh glück hesch findsch e Gmeind wo de Worship au dinem Musicgschamk entspricht und das höchste der Gefühle isch denn wend nacher no s paar gueti Lüt trifsch… Liebi Fründe… das isch nid das wo gmeint isch wenn du id gmeinschaft beruefe bisch und das isch au nid das was gmeind söll sie… s schüsst wiet a dem Verbie wo Kile eigetli isch… wemer das Bild vo Kile hend denn simmer Dünger für einsamkeit und nid Hoffnigsträger gäge die Pandemie… lönd üs id Bible luege Wie Kile ganz am Afang usgseht… döt wos no kei Moralisierendi vorstellig gid, dött wos no kei traditionelli verpflichtige hed sondern wo de Heilig Geist d Apostel erfüllt de Petrus als Fels wo Gott sini Gmeind druf baut prediget und sich uf ein klapf 3000 Mensche vo dere Guete Nachricht lönd la astecke und sich Taufe lönd… die ersti Christlichi Gmeind… wie händ sis gläbt?
Apostelgeschichte 2,42–47 LU17
Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. Es kam aber Furcht über alle, und es geschahen viele Wunder und Zeichen durch die Apostel. Alle aber, die gläubig geworden waren, waren einmütig beieinander und hatten alle Dinge gemeinsam. Sie verkauften Güter und Habe und teilten sie aus unter alle, je nachdem es einer nötig hatte. Und sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen und lobten Gott und fanden Wohlwollen beim ganzen Volk. Der Herr aber fügte täglich zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden.
Isch das d Kile vo de zwei Stund am Sunntig morge em nette Pastor und em güetige Worshipleiter? Nai ganz bestimmt nid… i wet mit üs schnell dure gah dur de Katalog wo da ufzelt isch was ine wichtig gsie isch! O sie sind beständig i de Lehr… sie beschäftigend sich mim Wort Gottes studieren drin fragen sich was das mit irem läbe im Kontext das jetz de Messias cho isch z tue hed… in irem Fall isches ds Alte Testament will ds neue isch ja no gar nid gschriebe… aber sie blieben zäme dra und bewegens…
Wieter heissts sie sind beständig i de Gmeinschaft… mer luegen üs das nache no chli gnauer ah… will das wort wo da brucht isch Koinonia meint nid eifach s zämesitze sondern s sisch en engi verbindig, en innigi Bezihig, es Ateilneh, es Zämehebe, es Kriege, es Bieträge und es Gäh… sie sind beständig ir Gmienschaft… und mer wärdens gad gseh das beständig nid heisst jedi wuche 2Stund und wens hoch chunnt no all zwei wuche eimal en Kliegruppeabig…
Sie sind beständig im Brotbräche… sie fieren ds Abigmahl erinneren sich so an de Grund für für das alles.. und das wird warschinnli nid eifach so es stills verbielaufe amene Tisch mit hintergrundmusic gsie sie sondern es gmeinsams ässe und zelebriere, gmeinschaftlichs erinner und ateilneh am Stärbe und em Triumph vo Jesus…
und die ersti Gmein isch beständig sie im Gebät… i wage jetz mal di eussag und säge sie hend e grösseri beteiligung kah als 3-5% was mier bim tägliche Gebät hiekriegend…
Ds Resultat isch Furch… nid z verwächsle mit Angst… Gottesfurcht wo in sich es neus Thema wär und mer üs umbedingt sötten denah sehne das sie grösser wird… und es sind Zeich und Wunder passiert… i weis nid ob du dier das au wünschisch aber i han sehnsucht nach me altag wo wunder und Zeiche normalität sind womer au als Chirschona Hallau normal erläbend…
Durch diese Verse… Isches nid ganu das womer üs wünschend…
i wet ganz churz die drei hauptgründ für einsahmkeit lut swissinfo igah…
z erste isch de Indiviualismus… mer läben inere indiviualistischer wärdende Gsellschaft… au wemer vill weniger mim überläbe beschäftiget sind so hemmer oft vill meh z tue mid üsere sälbstverwürklichung und sälbstoptimierig… I han d KI gfraget was das sie denn wür säge wie sich de begriff indiviualisiserig mit de hütige Ziet z tue hed… d Antowrt isch mer sind inere hyper-indiviualisiserig…
Noch nie so viele helfer die alltäglichen Dinge zu erledigen und dennoch so wenig Zeit weil das drehen um sich selbst so viel Zeit in Anspruch nimmt und schlussendlich nie in der lage ist wieklich unsere bedürfnise zu bedienen… wenn da staht täglichs träffe im gorsse und kline und du
Digitalisierung:
Es war noch nie so einfach ein Einsames leben zu führen.
Ich muss das Haus nicht verlassen um überleben zu können…
Wirtschaft:
Der Arbeitsmarkt sucht nach ständig verfgbahren menschen… Personen die in gute Gmeinscahfts eingebunden sind und Soziale Verplichtungen haben sind nicht ständig verfügbahr (Leistungskultur… Du bist was du tust)
Einsamkeit ist mit Scham verbunden…
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