Saul (2)
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Saul
Saul
Ich beschäftige mich gerade intensiv mit dem ersten Samuel Buch
und darin im Einzelnen die Geschichte von Saul und David.
Ich weis nicht wie es euch geht aber wenn ich an Saul denke, denke ich an einen herrschsüchtigen König.
Dem die Gebote Gottes relativ egal sind, der auch nicht vor dem Mord an den Priestern Gottes nicht zurück schreckt.
Wenn jemand von euch eine Kinderbibel zuhause hat mit vielen Bildern, dann sehen wir darin oft eine Szene bildlich dargestellt. Und zwar als Saul der auf seinem Trohn sitzt versucht den jungen David der gerade auf der Laute spielt mit einem Speer zu töten.
Wenn wir aber im selben Buch etwas weiter nach an den Anfang blättern, stellen wir fest dass Saul nicht immer so kalt und abgebrüht war.
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Noch bevor er zum König gesalbt wurde, wird uns Saul als ein sehr netter, bescheidener junger Mann vorgestellt.
Noch bevor er zum König gesalbt wurde, wird uns Saul als ein sehr netter, höflicher junger Mann vorgestellt.
Einer der weis was sich gehört und der seinen Eltern gehorsam war. Nicht nur dass, er war auch so feinfühlig dass er wusste wann seine Eltern sich Sorgen um ihn machen werden. Damals als er auf die Suche nach den Eselinnen war.
Einer der weis was sich gehört und der seinen Eltern gehorsam war. Nicht nur dass, er war auch so feinfühlig dass er wusste wann seine Eltern sich Sorgen um ihn machen werden. Damals als er auf die Suche nach den Eselinnen war.
Auch hat er nicht angegeben als er bereits zum König gesalbt wurde von Samuel.
Er war weise genug diese Begebenheit nicht jedem auf die Nase zu binden sogar seinem Onkel hat er es verschwiegen.
Er war auch demütig genug um die Männer die ihn, nach der offiziellen Einsetzung zum König durch Samuel, nicht anerkannten nicht sofort zu bestrafen. Wir lesen Doch er tat, als hörte er’s nicht.
Wie konnte so ein feiner und wohl erzogener junger Mann zu so einem skrupellosem Machtmenschen werden?
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Ich denke wir können aus dieser historischen Begebenheit für uns in unsere Zeit Lehrreiches übertragen.
Schleichende Veränderung
Schleichende Veränderung
Es ist uns allen klar dass das ein schleichender Prozess war. Saul wurde nicht plötzlich vom netten Jungen zum Mordenden Tyrann. Ich weis nicht ob Saul das selbst gemerkt hat wie er sich mit der Zeit verändert hatt.
Und hier können wir das erste Ausrufezeichen für uns setzen. Auch in unserem Leben ist Veränderung die große Konstante. Auch wir werden durch viele Ereignisse und Begebenheiten in unserem Leben beeinflusst. Leider nicht immer zum Guten. Saul hatte Samuel, der ihm die Wahrheit vom Herrn sagte. Samuel prüfte das Handeln Sauls im Lichte Gottes und reflektierte sein Handeln.
Da war die Situation in der Saul einfach selbst ein Brandopfer dar brachte. Weil er eben ungeduldig war.
Samuel rügte Saul und ermahnte ihn.
Wie gut ist es wenn auch wir einen Menschen haben der uns sieht. Gerade wenn wir in der Verantwortung stehen und die eigene Veränderung weniger bemerken, weil sie schleichend passiert. Wenn wir von einem Bruder auch gerügt werden dürfen, für Taten die in unseren Augen einfach klasse sind, aber in den Augen des Herrn falsch.
Erfolgsdruck nachgeben statt Vertrauen
Erfolgsdruck nachgeben statt Vertrauen
Saul hatte ein Problem die Philister versammelten eine gewaltige Armee um gegen das Volk Israel zu kämpfen.
Die Bibel: Neue revidierte Fassung 2000 Kapitel 13
30 000 Streitwagen, 6 000 Reiter und Kriegsvolk [so zahlreich] wie der Sand am Ufer des Meeres
Als die Israeliten diese Übermacht sahen, zerstreuten sie sich in Höhlen und Spalten. Es wurden immer weniger auf der Israel Seite. Saul wollte angreifen aber die Brandopfer waren noch nicht gebracht worden. Samuel ist noch nicht gekommen. Er wartete 7 Tage lang aber keine Spur von Samuel.
Da beschloss er die Opfer selbst zu bringen.
Was sollte er auch machen? Er brauchte jetzt einen Sieg gegen die Philister oder sein Königtum hätte ein schnelles Ende gehabt.
Die Menschen vertrauten ihm sie folgten ihm, er wollte dass es gelingt. Auch wenn das bedeutet dass Gottes Willen etwas gebeugt wird. Gott hat sein Opfer und meinen Sieg. So hat sich Saul das ungefähr ausgemalt.
Wie sollte Gott auch durch die immer kleiner werdende Streitmacht helfen?
Wie sollte Gott auch durch die immer kleiner werdende Streitmacht helfen?
Aber bei Gott kommt es nicht nur darauf an dass etwas gemacht wird (Opfer bringen) sonder es muß auf seine Art gemacht werden.
Er ist kein Wunschautomat in den man ein Opfer oben rein wirft und ein Sieg unten raus kommt.
Später schenkte Gott den Sieg nicht durch die Armee der Israeliten sondern durch zwei Jünglinge die sich ganz und gar auf Gott verließen.
Hätte doch Saul die Geduld gehabt es auf Gottes Art zu machen was für ein Sieg wäre das gewesen. in lesen wir: Denn sonst hätte er jetzt dein Königtum über Israel auf ewig bestätigt;
Auch wir sind in einer Situation in der Menschen uns ihr Vertrauen ausgesprochen haben, Menschen gewisse Erwartungen in uns hegen. Auch wir sind in der Gefahr dem Erfolgsdruck nachzugeben und betrimmte Dinge etwas zu beschleunigen.
Schlachter, F. E. (Übers.). (2004). Die Bibel: Neue revidierte Fassung 2000 (2. Auflage, ). Geneva; Bielefeld: Genfer Bibelgesellschaft; Christliche Literatur-Verbreitung.
Doch gerade im Reich Gottes braucht Erfolg, Zeit, Treue und Geduld.
Menschen wachsen geistlich nicht im Eiltempo, auch wenn wir sie mit Schulungen bombardieren.
Erweckungen brauchen Zeit auf den Knien und keine Werbekampagne.
Dinge auf Gottes Art zu machen bringen zwar nicht den schnellen Erfolg aber der Erfolg wird umso gewaltiger.
Nehmen wir uns Zeit dafür.
Gott zu Ehre nicht um Menschen zu gefallen
Gott zu Ehre nicht um Menschen zu gefallen
Gott zu Ehre nicht um Menschen zu gefallen
Gott zu Ehre nicht um Menschen zu gefallen
Saul bekam von Gott eine Aufgabe (eine zweite Chance, wenn man so will)
So spricht der Herr der Heerscharen: Ich will strafen, was Amalek an Israel tat, indem er sich ihm in den Weg stellte, als es aus Ägypten heraufzog. So ziehe nun hin und schlage Amalek, und vollstrecke den Bann an allem, was er hat, und schone ihn nicht; sondern töte Männer und Frauen, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel!
Saul bot eine Armee auf und zog in den Krieg und Gott schenkte ihm den Sieg und dann lesen wir:
2 So spricht der HERR der Heerscharen: Ich will strafen, was Amalek an Israel tat, indem er sich ihm in den Weg stellte, als es aus Ägypten heraufzog. 3 So ziehe nun hin und schlage Amalek, und vollstrecke den Bann an allem, was er hat, und schone ihn nicht; sondern töte Männer und Frauen, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel!
Die Bibel: Neue revidierte Fassung 2000 Kapitel 15
9 Und Saul und das Volk verschonten Agag und die besten Schafe und Rinder und das Vieh vom zweiten Wurf und die Mastschafe und alles, was wertvoll war, und sie wollten den Bann an ihnen nicht vollstrecken; alles Vieh aber, das wertlos und schwächlich war, an dem vollstreckten sie den Bann.
Saul und das Volk verschonten. Natürlich wäre das Volk sauer wenn Saul darauf bestehen würde die guten Tiere zu töten. Und das ganze Wertvolle Zeug, das ist doch zu schade um es zu verbrennen. So genau wird Gott es ja nicht nehmen. Außerdem können wir die Tiere ja auch als Opfer bringen.
Natürlich stand Saul jetzt vor den Menschen gut da. Um ihnen zu gefallen übertrat er bewusst das Gebot Gottes.
Als Samuel ihn darauf ansprach sagte er:
Und Saul sprach: Man hat sie von den Amalekitern hergebracht; denn das Volk verschonte die besten Schafe und Rinder, um sie dem Herrn, deinem Gott, zu opfern; an dem übrigen haben wir den Bann vollstreckt!
Man hat sie hergebracht… das Volk verschonte die besten Tiere.
Saul meinte er hat Gottes Befehl erfüllt, er hat ja die Anderen alle getötet aber auch den Menschen gefallen da die besten Tiere und schätze behalten wurden. Doch er hat sich geirrt. Wegen dieses Ungehorsams wurde er endgültig verworfen.
Auch wir wollen gefallen. Wir möchten nicht dass uns die Menschen mit KGB vergleichen. Wir wollen als die guten Hirten anerkannt werden. Wir wollen nicht immer die Spielverderber sein und ständig mit dem erhobenen Zeigefinger umherlaufen.
Wie schnell ist man bereit jemanden nicht zu ermahnen nur um keinen Streit mit der ganzen Sippe zu haben. Wie leicht ist es eine Sünde einfach zu übersehen um des Friedens Willen.
Oder Biblische Themen nicht anzusprechen, weil man weis dass das nicht gerne gehört wird.
Man meint mann erfüllt Gottes Befehl und man macht es den Menschen recht.
Aber das geht nur auf Gottes Art. Wenn Gott befiehlt, müssen die Menschen zurückstecken und nicht umgekehrt.
Saul hat sehr gut angefangen und hat sich Schritt für Schritt in die falsche Richtung entwickelt.
Am Ende wurde er verworfen.
Ich wünsche uns dass jeder von uns sich prüfen lässt um der negativen Schleichenden Veränderung entgegen zu wirken.
Ich wünsche uns dass jeder von uns sich prüfen lässt um der negativen Schleichenden Veränderung entgegen zu wirken.
Dass wir Gottes Auftrag mit Geduld und Treue auf seine Art verwirklichen auch wenn es viel mehr Zeit braucht.
Dass wir Gottes Auftrag mit Geduld und Treue auf seine Art verwirklichen auch wenn es viel mehr Zeit braucht.
Und dass wir Gott zur Ehre dienen und nicht um den Menschen zu gefallen.
Und dass wir Gott zur Ehre dienen und nicht um den Menschen zu gefallen.
Ammen
Das heißt alle Menschen alle Tiere
