Jesus Gleichnis vom Schatz und wertvolle Perle
Wertvoll
1. Ich bin teuer erkauft
2. Was ist so toll am Reich Gottes?
2. Ich bin unglaublich wertvoll
3. Ich bin voller Tatendrang
3. Was soll ich tun?
Haben wir das alle begriffen? Freuen wir uns, daß wir in einer Gerechtigkeit stehen, die ausschließlich göttlichen Ursprungs ist? Sind wir uns bewußt, daß alle Dinge des Fleisches, deren wir uns rühmen könnten, ein großer Verlust sind und daß all unser Gewinn in Christus liegt?
Das sind wichtige Fragen, die jeder von uns beantworten muß.
Wir gewinnen einen gründlichen Einblick in den Charakter eines Menschen, wenn wir mit seinen wirklichen Wünschen und Bestrebungen vertraut werden. Solch eine Einsicht gewährt uns dieser Abschnitt in den Charakter des Apostels Paulus. Seine Wünsche scheinen sich in drei Gruppen einteilen zu lassen, die wir alle in dem großartigen Satz finden, der ohne Unterbrechung von Vers 7 bis Vers 11 reicht.
Erstens verlangte er danach, Christus zu gewinnen. Zweitens verlangte er danach, in Christus erfunden zu werden, in einer Gerechtigkeit, die völlig göttlich ist. Drittens verlangte er danach, Christus zu erkennen, und als Folge davon die Einsmachung mit Ihm kennenzulernen, und zwar in der Auferstehung, in Leiden und im Tod. Wir sehen sofort, daß dieses dritte Verlangen große Tiefen enthält. Wir mögen zwar Christus gewonnen haben, auch als unsere Gerechtigkeit, und sind doch vielleicht armselig und oberflächlich in Seiner Erkenntnis. „Um IHN zu erkennen“ – das scheint für Paulus die Krönung seines Verlangens gewesen zu sein.
- Seit Mai bist du in Rostock, wie ist das gekommen?
Was gefällt dir an Rostock?
Warum möchtest du Mitglied werden?
Was schätzt du an der FeG?
44–46 Eins haben beide Gleichnisse gemeinsam: Die Herrschaft Gottes ist etwas überaus Wertvolles; da Jesus der Herr dieses Königreiches ist und er überall im Mittelpunkt des Neuen Testaments steht, gehen wir nicht fehl, so auszulegen, daß Jesus auch hier sich selbst mit dem Schatz und der Perle gemeint hat. Eins ist verschieden: Einmal wird der Schatz ohne Mühe gefunden, das andere Mal muß die Perle lange gesucht werden. So sind bis heute die Wege zu Jesus hin verschieden: Einmal werden die Menschen plötzlich ergriffen und werden dann sehr froh (so etwa Paulus, Phil. 3, 7); das andere Mal ist es ein langes Fragen und Suchen, das aber belohnt wird. Gegenüber allem Schönen auf dieser Erde wird dann doch die Gemeinschaft mit Jesus als das Wichtigste erkannt. „Alles verkaufen“ heißt nicht: alles weggeben und dann anderen zur Last fallen, es heißt aber: sein Herz ihm geben und dann sein ganzes Leben ihm unterstellen. Der Mensch wird beschenkt, er ist aber höchst aktiv dabei beteiligt.
In welchem Bereich kannst du dir vorstellen mitzuwirken in der FeG?
44–46 Eins haben beide Gleichnisse gemeinsam: Die Herrschaft Gottes ist etwas überaus Wertvolles; da Jesus der Herr dieses Königreiches ist und er überall im Mittelpunkt des Neuen Testaments steht, gehen wir nicht fehl, so auszulegen, daß Jesus auch hier sich selbst mit dem Schatz und der Perle gemeint hat. Eins ist verschieden: Einmal wird der Schatz ohne Mühe gefunden, das andere Mal muß die Perle lange gesucht werden. So sind bis heute die Wege zu Jesus hin verschieden: Einmal werden die Menschen plötzlich ergriffen und werden dann sehr froh (so etwa Paulus, Phil. 3, 7); das andere Mal ist es ein langes Fragen und Suchen, das aber belohnt wird. Gegenüber allem Schönen auf dieser Erde wird dann doch die Gemeinschaft mit Jesus als das Wichtigste erkannt. „Alles verkaufen“ heißt nicht: alles weggeben und dann anderen zur Last fallen, es heißt aber: sein Herz ihm geben und dann sein ganzes Leben ihm unterstellen. Der Mensch wird beschenkt, er ist aber höchst aktiv dabei beteiligt.
Die Attraktivität der Herrschaft Gottes ist mit der Anziehungskraft eines Schatzes oder einer Perle zu vergleichen. Sie lässt jeden zur Teilhabe an ihr notwendigen Einsatz als gerne geleistete Selbstverständlichkeit erscheinen. Vgl. dazu 4:18–22; 8:18–22; 19:27–29.
Die Attraktivität der Herrschaft Gottes ist mit der Anziehungskraft eines Schatzes oder einer Perle zu vergleichen. Sie lässt jeden zur Teilhabe an ihr notwendigen Einsatz als gerne geleistete Selbstverständlichkeit erscheinen. Vgl. dazu 4:18–22; 8:18–22; 19:27–29.
In der Zurückgezogenheit des Hauses teilt der Herr den Jüngern drei weitere Gleichnisse mit. Darin haben wir das Reich, wie es von göttlicher Warte aus gesehen wird, und wenn unsere Augen gesalbt sind, werden auch wir darin sehen, was Gott sieht. Zuerst werden wir sehen, dass es da etwas von verborgenem Wert gibt. Der „Acker“ ist auch hier noch die Welt, und der Herr hat ihn gekauft in der Absicht, den darin verborgenen Schatz zu erlangen. Dieser Kauf ist nicht dasselbe wie Erlösung, denn böse Menschen mögen so weit gehen, dass sie „den Gebieter verleugnen, der sie erkauft hat“ (2. Petr 2,1). Sie waren erkauft, aber nicht erlöst, sonst würden sie sich nicht „schnelles Verderben“ zuziehen. Das Reich wird aufgerichtet, um den in der Welt verborgenen Schatz sicherzustellen.
Es folgt das Gleichnis von der einen sehr kostbaren Perle. In dem Reich, wie es heute existiert, kann sie gefunden und gekauft werden, und in den Augen Gottes besitzt sie eine einzigartige Vollkommenheit. Ohne Zweifel haben wir hier in einem Bild das, wovon der Herr in Kapitel 16 als von „meiner Versammlung“ sprechen wird. Es ist wahr, Er hat den Acker gekauft, aber Er hat auch die Perle gekauft, und um das zu tun, stellt Er sich selbst in beiden Fällen als der vor, der alles verkaufte, was Er hatte. Im Geist von 2. Korinther 8,9 gab Er alles auf, um Sein Ziel zu erreichen. Wir können Christus nicht kaufen, indem wir „alles“ verkaufen, denn unser „alles“ hat keinen Wert. Aber es geht um das, was Er für uns getan hat, was Er erringen wird in dem Reich der Himmel in seiner gegenwärtigen geheimnisvollen Form.
In der Zurückgezogenheit des Hauses teilt der Herr den Jüngern drei weitere Gleichnisse mit. Darin haben wir das Reich, wie es von göttlicher Warte aus gesehen wird, und wenn unsere Augen gesalbt sind, werden auch wir darin sehen, was Gott sieht. Zuerst werden wir sehen, dass es da etwas von verborgenem Wert gibt. Der „Acker“ ist auch hier noch die Welt, und der Herr hat ihn gekauft in der Absicht, den darin verborgenen Schatz zu erlangen. Dieser Kauf ist nicht dasselbe wie Erlösung, denn böse Menschen mögen so weit gehen, dass sie „den Gebieter verleugnen, der sie erkauft hat“ (2. Petr 2,1). Sie waren erkauft, aber nicht erlöst, sonst würden sie sich nicht „schnelles Verderben“ zuziehen. Das Reich wird aufgerichtet, um den in der Welt verborgenen Schatz sicherzustellen.
Es folgt das Gleichnis von der einen sehr kostbaren Perle. In dem Reich, wie es heute existiert, kann sie gefunden und gekauft werden, und in den Augen Gottes besitzt sie eine einzigartige Vollkommenheit. Ohne Zweifel haben wir hier in einem Bild das, wovon der Herr in Kapitel 16 als von „meiner Versammlung“ sprechen wird. Es ist wahr, Er hat den Acker gekauft, aber Er hat auch die Perle gekauft, und um das zu tun, stellt Er sich selbst in beiden Fällen als der vor, der alles verkaufte, was Er hatte. Im Geist von 2. Korinther 8,9 gab Er alles auf, um Sein Ziel zu erreichen. Wir können Christus nicht kaufen, indem wir „alles“ verkaufen, denn unser „alles“ hat keinen Wert. Aber es geht um das, was Er für uns getan hat, was Er erringen wird in dem Reich der Himmel in seiner gegenwärtigen geheimnisvollen Form.
