Lieben und dienen

Mit Freude mitarbeiten  •  Sermon  •  Submitted   •  Presented
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Du kannst dienen, ohne zu lieben. Aber du kannst nicht lieben, ohne zu dienen. Einfach, aber wahr. Deine Mitarbeit - mit Freude - hat mit beständiger Liebe zu tun. Das erklärt auch Petrus in seinem ersten Brief. Mit "lieben und dienen" starten wir in diese dreiteilige Predigtserie.

Notes
Transcript
Handout

Du kannst dienen ohne zu lieben, aber nicht lieben ohne zu dienen.

7 Das Ende der Welt kommt bald. Seid deshalb besonnen und klar in euren Gebeten! 8 Das Wichtigste aber ist, dass ihr einander beständig liebt, denn die Liebe deckt viele Sünden zu! 9 Teilt euer Zuhause gastfreundlich mit anderen, die Essen oder einen Platz zum Schlafen brauchen. 10 Gott hat jedem von euch Gaben geschenkt, mit denen ihr einander dienen sollt. Setzt sie gut ein, damit sichtbar wird, wie vielfältig Gottes Gnade ist. 11 Wenn jemand redet, dann rede er so, als würde Gott selbst durch ihn sprechen. Wenn sich jemand für andere einsetzt, dann setze er sich mit all der Kraft und Energie ein, die Gott ihm gibt. Dann wird Gott in allem durch Jesus Christus verherrlicht werden. Alle Ehre und Macht gehören für immer und ewig ihm! Amen. nlb
Das Ende der Welt kommt bald. Seid deshalb besonnen und klar in euren Gebeten! 8 Das Wichtigste aber ist, dass ihr einander beständig liebt, denn die Liebe deckt viele Sünden zu! 9 Teilt euer Zuhause gastfreundlich mit anderen, die Essen oder einen Platz zum Schlafen brauchen.10 Gott hat jedem von euch Gaben geschenkt, mit denen ihr einander dienen sollt. Setzt sie gut ein, damit sichtbar wird, wie vielfältig Gottes Gnade ist. 11 Wenn jemand redet, dann rede er so, als würde Gott selbst durch ihn sprechen. Wenn sich jemand für andere einsetzt, dann setze er sich mit all der Kraft und Energie ein, die Gott ihm gibt. Dann wird Gott in allem durch Jesus Christus verherrlicht werden. Alle Ehre und Macht gehören für immer und ewig ihm! Amen. nlb
Das Ende der Welt kommt bald. Seid deshalb besonnen und klar in euren Gebeten! 8 Das Wichtigste aber ist, dass ihr einander beständig liebt, denn die Liebe deckt viele Sünden zu! 9 Teilt euer Zuhause gastfreundlich mit anderen, die Essen oder einen Platz zum Schlafen brauchen.10 Gott hat jedem von euch Gaben geschenkt, mit denen ihr einander dienen sollt. Setzt sie gut ein, damit sichtbar wird, wie vielfältig Gottes Gnade ist. 11 Wenn jemand redet, dann rede er so, als würde Gott selbst durch ihn sprechen. Wenn sich jemand für andere einsetzt, dann setze er sich mit all der Kraft und Energie ein, die Gott ihm gibt. Dann wird Gott in allem durch Jesus Christus verherrlicht werden. Alle Ehre und Macht gehören für immer und ewig ihm! Amen. nlb
Teilt euer Zuhause gastfreundlich mit anderen, die Essen oder einen Platz zum Schlafen brauchen.10 Gott hat jedem von euch Gaben geschenkt, mit denen ihr einander dienen sollt. Setzt sie gut ein, damit sichtbar wird, wie vielfältig Gottes Gnade ist.
Wenn jemand redet, dann rede er so, als würde Gott selbst durch ihn sprechen. Wenn sich jemand für andere einsetzt, dann setze er sich mit all der Kraft und Energie ein, die Gott ihm gibt. Dann wird Gott in allem durch Jesus Christus verherrlicht werden. Alle Ehre und Macht gehören für immer und ewig ihm! Amen. nlb

Zielsetzung der Serie “Mit Freude mitarbeiten”:

Meine Zuhörer ermutigen, ihr Potenzial zu erkennen und einzusetzen. Ich möchte, dass Leute ihre Berufung finden und dienen in Liebe zu Jesus zum Aufbau seiner Gemeinde einsetzen.

Du kannst dienen ohne zu lieben, aber nicht lieben ohne zu dienen.

Das Hintergrundbild zu unserer aktuellen Predigtserie heisst “helping hands”. Du kannst dienen, ohne zu lieben - aber du kannst nicht lieben, ohne zu dienen: die helfenden Hände liegen über einem Herzen. Das Bild leuchtet in gelb und rot - das kann alarmierend wirken. Alarmsignale sind gelb oder rot. Und vielleicht will uns das Bild aufzeigen: Leute, Achtung! Es braucht viele helfende Hände auf dieser Welt. Nicht nehmende Hände, nicht schlagende Hände, nicht schlaffe Hände. Sondern “helping hands”.
Aber auch die Liebe ist rot. Und gelb steht für Helligkeit, Licht - und Freude. Sicher will uns das Bild darum auch anspornen: Leute, lasst euer Dienen nicht aus Eigennutz oder mit Murren geschehen. Dient aus Liebe und mit Freude! Darum der Titel dieser Predigtserie: Mit Freude mitarbeiten.
Mit Freude mitarbeiten.
Es gibt in der Bibel eine starke Aussage über das Mitarbeiten: dass jeder eine Gabe von Gott bekommen hat, dass Gott die Kraft gibt, aber dass wir damit einander dienen sollen. Aus Liebe. Die Aussage steht im ersten Brief von Petrus. Ich bin überzeugt, dass es Petrus selber ist, der dies aufschreiben liess. Er, der einer der zwölf Apostel war und überall, wo er hinkam, davon erzählte, was er zusammen mit Jesus Christus erlebt hat. Er, der nun sieht, dass die Gläubigen in einer rauen Umgebung leben. Er will sie jetzt ermutigen, in ihrer rauen Umgebung voll Freude an Jesus festzuhalten:
Freut euch deshalb von Herzen! Vor euch liegt eine große Freude, auch wenn ihr für eine Weile viel erdulden müsst. nlb
An Jesus festhalten - mit Freude. Und Petrus ermutigt sie auch, aneinander festzuhalten - mit Freude, mit Liebe - und einander zu dienen. Schaut, das ist der Predigttext für diese und die zwei folgenden Predigten. Ich empfehle, diesen Abschnitt auch zu Hause und in Kleingruppen mehrmals zu lesen, darüber nachzudenken, diese Worte - als Worte Gottes - auf uns wirken zu lassen. Hier ist es - fettgedruckt die Sätze, die für heute im Fokus stehen zum Thema “Lieben und Dienen”:
7 Das Ende der Welt kommt bald. Seid deshalb besonnen und klar in euren Gebeten! 8 Das Wichtigste aber ist, dass ihr einander beständig liebt, denn die Liebe deckt viele Sünden zu! 9 Teilt euer Zuhause gastfreundlich mit anderen, die Essen oder einen Platz zum Schlafen brauchen. 10 Gott hat jedem von euch Gaben geschenkt, mit denen ihr einander dienen sollt. Setzt sie gut ein, damit sichtbar wird, wie vielfältig Gottes Gnade ist. 11 Wenn jemand redet, dann rede er so, als würde Gott selbst durch ihn sprechen. Wenn sich jemand für andere einsetzt, dann setze er sich mit all der Kraft und Energie ein, die Gott ihm gibt. Dann wird Gott in allem durch Jesus Christus verherrlicht werden. Alle Ehre und Macht gehören für immer und ewig ihm! Amen. nlb
Diese Verse sprechen nicht nur in diese alte Zeit. Sie sprechen auch zu uns. Sie ermutigen uns, unser Potenzial zu erkennen und mit Freude und Liebe einzusetzen. Für den Aufbau der Gemeinde von Jesus. “Einander lieben und dienen”. Schauen wir uns zuerst Vers 8 an. Das ist die Ausgangslage. Das Wichtigste!
nlb

1. b.o. - begegnungsorientiert aus Liebe

8 Das Wichtigste aber ist, dass ihr einander beständig liebt, denn die Liebe deckt viele Sünden zu! 1 Pet 4,8 nlb
vgl. Sprüche 10,12
Die beständige Liebe. Das ist eine Liebe, die innig, tief und fest ist. Ich wurde einmal auf ein Motorboot auf dem Zürichsee eingeladen. Wir sind in eine Bucht gefahren und haben dort den Anker ausgeworfen. Das Boot war jetzt tief und beständig verankert. Wir konnten ins Wasser springen, baden, die Zeit geniessen. Und wir waren sicher: das Boot bleibt hier; es wird nicht weggetrieben. Das ist mit dieser Liebe gemeint. Es ist eine Liebe, welche den Anker auswirft, sich tief und fest auf den anderen einlässt, zuverlässig ist und nicht ständig wieder weggeht.
In einer Gemeinde, einer Gemeinschaft, einer Kleingruppe, deiner Familie, unter Freunden soll Liebe auf diese beständige und tiefe Art sein. Das ist das Wichtigste. Warum? Die Liebe deckt viele Sünden zu! Was ist damit gemeint? Dass man mit Liebe allen Dreck unter den Teppich wischt? Dass man einander verletzen kann, sich an Gott versündigen kann, aber mit Liebe kann man es zudecken und kann ruhig weitermachen wie vorher? Sicher nicht, oder? Es hilft, die Bibel mit der Bibel auszulegen. Immer, wenn ihr etwas nicht versteht oder es euch seltsam vorkommt, versucht die Erklärung zuerst in der Bibel zu finden. Hier haben wir ein Zitat aus dem Buch der Sprüche. Und dort heisst es:
Hass bewirkt Streit, doch Liebe deckt alle Vergehen zu. nlb
Es geht also ums Gegenteil von Hass und Streit. Hass bewirkt Streit, denn man hält dem anderen seine Fehler vor, man will Recht haben, man will den anderen klein machen und selber als Sieger da stehen. Aber Liebe bewirkt - was? Dass wir den andern nicht auf seine Fehler festlegen, ihm nicht unter die Nase reiben, was er alles falsch gemacht hat. Liebe bewirkt, dass wir bereit sind, den anderen bedingungslos anzunehmen - trotz der Fehler - und die Vergehen zuzudecken, also ihm wirklich zu vergeben. Das meinen wir mit b.o. - begegnungsorientiert. Das sind wertschätzende Begegungen, die wir so sehr brauchen.
Schaut, Fehler machen wir alle. Und für unsere Sünden haben wir einen Erlöser. Das ist unsere gute Nachricht, das ist unser Evangelium. Das ist der Herzschlag unseres Glaubens. Jesus Christus hat mit seinem Blut und Leben das Lösegeld bezahlt, um unsere Fehler und Sünden auszulösen, zu vergeben. Da geht es nicht ums “unter den Teppich Wischen”. Es geht um echte Vergebung. Wir können diese Vergebung im Glauben an Jesus annehmen. Bitte ihn darum. Bekenne die Fehler und Sünden, die dir bewusst sind, und bitte Jesus Christus um Vergebung. Um Erlösung von der Schuld und von der Macht dieser Sünden. Er vergibt gerne und schenkt dir ein neues Leben. Lade Jesus ein, als Retter, aber auch als Meister in deinem Leben zu sein. Vertraue dich ihm und seiner Führung an. Er - auch wenn wir ihn nicht sehen können - übernimmt.
In der Gemeinde gehen wir davon aus: jede und jeder darf Vergebung haben - von Gott, durch Jesus. Und darum, genau darum begegnen wir einander so, wie Jesus uns begegnet. Mit Liebe, Annahme und Vergebung. .
Diese Liebe hat zwei praktische Auswirkungen. Gastfreundschaft und Dienen. Zur Gastfreundschaft steht mehr in Vers 9:
Ordne dein Herz
Wertschätzende Begegnungen
Bedingungslose Annahme
Liebe ist die 1 vor vielen, vielen 000’000’000’000’000
Diese Liebe hat 2 praktische Auswirkungen. Gastfreundschaft und Dienen. Zur Gastfreundschaft steht mehr in Vers 9:

2. Füreinander da sein, ohne zu murren

9 Teilt euer Zuhause gastfreundlich mit anderen, die Essen oder einen Platz zum Schlafen brauchen. [andere übersetzen: Seid gastfrei untereinander, ohne zu murren.] 1 Pet 4,9
“Liebe das, was du tust” (Steve Jobs)
Segenskreislauf
Die Gläubigen, welche diesen Brief von Petrus zuerst erhalten haben, waren sich gewohnt, gastfreundlich zu sein. Es gehörte dazu, einen Reisenden aufzunehmen. Natürlich gab es da auch negative Erfahrungen: dass sich ein Gast dann gleich mehrere Wochen eingenistet hat und am Schluss noch mit der hohlen Hand da stand und um ein Reisegeld bat. Tja, klar. Sich ausnützen lassen, das will man nicht. Und das ist auch nicht gemeint mit diesem “teilt euer Zuhause gastfreundlich mit anderen, die Essen oder einen Platz zum Schlafen brauchen”.
Aber
Gastfreundlich sein gehörte also dazu. Das war eine klare Aufgabe für Christen, ein “Sollen”. Aber es ist ein Unterschied, etwas, was man tun soll, mit einem inneren Widerstand, mit Murren - oder eben gerne und mit Liebe zu machen. Die Liebe bewirkt in uns die innere Haltung vom “gerne wollen”.
Flip-Chart: “sollen/Aufgabe” und “wollen/Haltung”
Ob jetzt Gastfreundschaft oder etwas anderes: wenn wir mit Freude mitarbeiten möchten, dann gehört zu der Aufgabe (“was soll ich tun?”) auch die Motivation (“will ich es gerne tun?”).
Der Steve Jobs, der Gründer von Apple, hat ja viel Erfolg gehabt mit dem, was er getan hat. Er hat sein Geheimnis verraten: “Liebe, was du tust.” Ausführlicher: “Deine Arbeit wird einen grossen Teil deines Lebens einnehmen und die einzige Möglichkeit, wirklich zufrieden zu sein, ist, dass du glaubst, dass du grossartige Arbeit leistest. Und der einzige Weg, grossartige Arbeit leisten zu können, ist zu lieben, was du tust.”
Ich ergänze: die einzige Befähigung, zu lieben, was du als Christ tun sollst, ist die Liebe Gottes zu erfahren, zu leben und weiterzugeben. Ohne Murren (vgl. ; ). Gerne gastfreundlich sein, weil Gott uns angenommen hat. Gerne dienen, weil Jesus uns gedient hat.
Jesus hat diese Haltung ganz eindrücklich gelebt. Er sagte von sich in : “Selbst der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um anderen zu dienen und sein Leben als Lösegeld für viele Menschen hinzugeben.”
Jesus hat das Beste gegeben.
: Selbst der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um anderen zu dienen und sein Leben als Lösegeld für viele Menschen hinzugeben.
Gastfreundlich sein, ohne zu Murren - weil Jesus uns gedient hat, uns erlöst hat, uns geliebt hat. Lieben und dienen. Denn, so tun wir etwas Grossartiges! Es ist grossartig, Menschen gastfreundlich aufzunehmen. Es ist grossartig, anderen mit Wertschätzung zu begegnen. Es ist grossartig, die Schwachen zu schützen. Es ist grossartig, die Starken zu fördern, dass sie zur Entfaltung kommen. Es ist grossartig, unser Evangelium nicht nur zu glauben, sondern zu leben. Es ist grossartig, die Hände zu falten und zu beten, weil Gott Gebet erhört. Es ist grossartig, sich für Frieden und Versöhnung einzusetzen. Es ist grossartig, dienende Leiterschaft zu leben. Was auch immer du tust: liebe es! Was auch immer du tun sollst - als Christ, als ein Jünger von Jesus - liebe es!
Ohne zu Murren. Ohne zu projizieren: “Der andere soll jetzt auch mal, ich habe schon so oft.” Ohne Überheblichkeit: “Für diese Aufgabe bin ich mir zu schade.” Ohne Tiefstapeln: “Oh, dafür bin ich zu wenig gut.” Ohne zu Murren. Tu das, was du sollst, und tu es mit gutem Willen. Tu es gerne. Und das Resultat? Es bringt Frucht, es gelingt viel besser, als wenn wir es mit Murren tun. Und was bewirkt das, wenn wir sehen, dass es Frucht bringt? Es macht Freude. Das ist der Segenskreislauf, den wir erleben dürfen. Mit Freude mitarbeiten!
die innere Haltung (wollen) ist genährt von LIEBE. 1. Kor 12: einander ergänzen und dienen (DIENST S. 47)
Persönliche Berufung finden: on the job. Und was ist ein Job: beginne mit dienen. (Unterschied zwischen Job und Berufung) DIFFERENZIERE
Nicht alle gleich machen. (Siehe unten Ergänzung)
Nicht vergeistlichen: geistlich - weltlich (profan-geistlich). Unterschied ist beim “Dienen” nicht angebracht. Es gibt diese WERtung nicht. Klerus etc. Allg Priestertum. Beruf als Berufung!
Wo dienen: im persönlichen Wirkkreis, in der Gemeinde, mit der Gemeinde
Ordne dein Herz
Wertschätzende Begegnungen
Bedingungslose Annahme
Liebe ist die 1 vor vielen, vielen 000’000’000’000’000
Der Wille zur Ergänzung
Vernetzt zusammenarbeiten hat mit unserer Reife zu tun
Unterschiedlichkeit macht nicht Trennung (siehe Gaben-Predigt)
Einheit ist nicht Gleichmacherei
Wo “Gott ehren” und den “Nächsten lieben” hohe Werte sind, entsteht die Freude an der Vielfalt. Einheit in der Vision, Gesinnung, Haltung. Am selben Strickt ziehen. Unterschiedlichkeit in Aufträgen, Gaben und Interessen.
Gemeinde, wie Gott sie sich vorstellt.
Die zweite praktische Auswirkung ist das Einander-Dienen. Davon handelt der Vers 10.

3. Jede und jeder: dient einander!

10 Gott hat jedem von euch Gaben geschenkt, mit denen ihr einander dienen sollt. 1 Pet 4,10a nlb
Der Wille zur Ergänzung
Wieder ein “Sollen”, das für uns als Christen gilt. Wir haben die konkrete Aufgabe, einander zu dienen. Wir haben die Liebe, welche unsere Haltung prägt: wir wollen füreinander sein. Und wir wollen Gott ehren, mit allem, was wir tun und sagen (vgl. .). Aber das “Wollen” und “Wollen” reicht noch nicht. Es braucht auch das “Können”: “Gott hat jedem von euch Gaben geschenkt”. Gott befähigt uns auch, damit wir das, was wir sollen, auch können. Darüber wollen wir in einer Woche noch mehr hören.
Flip Chart: ergänze mit “können/Gaben”
Lasst mich über diese kurze Zusammenfassung von unserem Auftrag etwas sagen: jede und jeder: dient einander!
Was ist Dienen? Allgemeines Priestertum! Es gehören dazu drei Aspekte: ein Auftrag (sollen), Gaben (können, Befähigung) und die eigene Haltung, Motivation (wollen - aber im Dienst auch die Verantwortung).
Jede und jeder. Leider haben wir eine furchtbare Prägung, wenn es um Religion oder Kirche geht. Dass es eine Unterscheidung gäbe zwischen Laien und Geistlichen. Zwischen Profanem und Geheiligtem. Diese Unterscheidung kommt aus den Religionen. Sie kommt auch aus dem Alten Testament, wo die Priester und Leviten eine besondere Volksgruppe waren. Und diese Unterscheidung hat sich in der Kirche bereits in frühen Jahren eingeschlichen. Aber diese Unterscheidung gibt es nicht, wenn wir das Neue Testament anschauen. Hier soll jede und jeder dienen können. Hier gilt das “Allgemeine Priestertum”. Die ganze Gemeinde - also jede und jeder, du und ich - wird so angesprochen: “Ihr seid ein königliches Volk von Priestern” ()
Ich halte für uns fest: es ist nicht so, dass die Mitarbeiter in unserer Gemeinde einfach dem Pfarrer helfen, seine Arbeit zu erledigen, weil er es alleine nicht schafft. So quasi aus Liebe und Wertschätzung zum Profi. Es ist so, dass jede und jeder seinen Dienst findet, WEIL das der Auftrag für jede und jeden ist. Wenn du mitarbeitest, dann folgst du Jesus. Denn er hat es auch so gemacht: er ist gekommen, um zu dienen. Nicht um sich bedienen zu lassen.
Dient. Leider haben wir eine furchtbare Prägung, wenn es um unsere Gesellschaft geht. Arbeit sei ein lästiges Übel. Dienen sei für Untergebene. Wer dienen muss, sei weniger Wert. Alle Berufsbezeichnungen mit “Hilfe”, mit “Putzen”, mit “Pflegen” werden umformuliert. Mindestens ein “Fachfrau” oder “Fachmann” muss es dann schon sein. Denn “Dienen” allein ist minderwertig. Das ist ein Missverständnis! Dienen ist das Grösste. Das versuchte Jesus seinen Jüngern mehrmals zu erklären. “Wenn ich euch diene, so sollt auch ihr einander dienen” (vgl. ) und “Wer unter euch der Grösste sein will, der sei euer Diener” (vgl. ).
Was ist Dienen? Allgemeines Priestertum! Es gehören dazu drei Aspekte: ein Auftrag (sollen), Gaben (können, Befähigung) und die eigene Haltung, Motivation (wollen - aber im Dienst auch die Verantwortung).
Ich halte für uns fest: es ist nicht so, dass wir nur darum mitarbeiten, weil wir uns davon einen persönlichen Nutzen versprechen. Wir dienen nicht, um unser eigenes kleines Reich aufzubauen. Auch nicht, um von anderen Anerkennung und Dank zu bekommen. Auch nicht, weil wir halt fast müssen - in einer kleinen Gemeinde fällt es auf, wenn fast alle “etwas” machen, nur ich nicht. Wir dienen, weil wir auf Gott hören, weil wir Jesus gehorchen und seinem Beispiel folgen. Wir dienen und sagen: nicht ‘zuerst ich’, sondern ‘zuerst Gott’. Wir dienen aus Dankbarkeit: ‘Gott hat mich gebraucht, um im Leben eines Menschen Veränderung zu bewirken. Das ist schön. Danke!’ Wir dienen, weil es Gott ehrt, wenn seine Kinder die Liebe nicht für sich behalten, sondern sie weitergeben.
Einander. Leider passiert es oft, dass man das, was man selber gut kann, auch von anderen erwartet. Oder dass man einfach denkt: “Ich machs schnell alleine, dann geht es schneller.” Und so ist das Mitarbeiten in der Gemeinde - oder andereswo - eine Sache von Einzelkämpfern. Das “einander” zeigt, dass es nicht so sein soll. Schauen wir uns diese Zeichnung an:
Wir brauchen den Willen zur Ergänzung. Nicht alles alleine machen, sondern lernen, einander zu dienen. Vernetzt zusammenarbeiten hat mit unserer Reife zu tun. Dass wir unterschiedlich sind, unterschiedliches tun und unterschiedliches können, trennt uns nur dann, wenn wir nicht den Willen zur Ergänzung haben. Dient einander heisst doch auch: ergänzt einander. Denn nicht jeder kann alles. Dient einander heisst auch: tut einander Gutes, gerade dort, wo der andere etwas nicht tun kann.
Vernetzt zusammenarbeiten hat mit unserer Reife zu tun
Unterschiedlichkeit macht nicht Trennung (siehe Gaben-Predigt)
Einheit ist nicht Gleichmacherei
Echtes und falsches Dienen (DIENST S.146: Tabelle)
wie ein Dienst entsteht (Zwang oder Hören auf Gott)
Motivation (Meinung anderer, Vergleichen <> Meinung Gottes)
Einstellung (das Minimum, das Nötigste <> Ich gebe mein Bestes, Vorzüglichkeit)
Haltung (zuerst ich <> zuerst Gott)
Geist des Dienens, statt von Stolz, von Dankbarkeit (Stolz; ich, ich, ich <> DAnkbarkeit “Gott hat mich gebraucht, um im Lewben eines Menschen Vernderung zu bewirken. Gott hat mir eine geistliche Gabe geschenkt...”
Ergebnisse? Selbstsucht oder Anbetung
Was legt dir Gott aufs Herz? Entdecke das… tu das!
Persönliche Berufung finden: on the job. Und was ist ein Job: beginne mit dienen. (Unterschied zwischen Job und Berufung) DIFFERENZIERE
Nicht alle gleich machen. (Siehe unten Ergänzung)
Nicht vergeistlichen: geistlich - weltlich (profan-geistlich). Unterschied ist beim “Dienen” nicht angebracht. Es gibt diese WERtung nicht. Klerus etc. Allg Priestertum. Beruf als Berufung!
Wo dienen: im persönlichen Wirkkreis, in der Gemeinde, mit der Gemeinde
Ordne dein Herz
Wertschätzende Begegnungen
Bedingungslose Annahme
Liebe ist die 1 vor vielen, vielen 000’000’000’000’000
Der Wille zur Ergänzung
Vernetzt zusammenarbeiten hat mit unserer Reife zu tun
Unterschiedlichkeit macht nicht Trennung (siehe Gaben-Predigt)
Einheit ist nicht Gleichmacherei
Wo “Gott ehren” und den “Nächsten lieben” hohe Werte sind, entsteht die Freude an der Vielfalt. Einheit in der Vision, Gesinnung, Haltung. Am selben Strickt ziehen. Unterschiedlichkeit in Aufträgen, Gaben und Interessen.
Gemeinde, wie Gott sie sich vorstellt.
Illustration: Artikel aus Orberg “Abenteuer”, den ich damals Andrea Furrer gegeben habe (siehe PDF “Johnnys Geschichte” im OneDrive Ordner “Mit Freude mitarbeiten”

Fazit

Das ist eine Gemeinde, wie Gott sie sich vorstellt, wo jede und jeder mitwirkt, und wir einander dienen. Wenn es heisst: “Liebe deinen Nächsten”, dann heisst das ja auch: “Diene deinem Nächsten”. Denn Lieben und Dienen gehören zusammen. Wie war das nochmal? Du kannst dienen, ohne zu lieben - aber du kannst nicht lieben, ohne zu dienen.
Wir freuen uns, dass wir eine solche Gemeinde sein dürfen. Wo wir mit Freude am Gemeindeaufbau mitwirken. Es ist uns ein Anliegen, dass wir uns nicht um uns selber drehen, sondern dass wir einander ergänzen. Dass wir das “allgemeine Priestertum” leben. Dass wir lieben und dienen - und so ein Segen für unsere Umgebung, unsere Mitmenschen, unsere Nächsten sind.
Du kannst dienen, ohne zu lieben - aber du kannst nicht lieben, ohne zu dienen
Die Haltung von Jesus berührt mich. Er liebt uns - und darum dient er uns. Mit seinem Statement dazu will ich heute aufhören:
MÖGLICHKEITEN ZUM MITWIRKEN!
Jesus hat das Beste gegeben. : Selbst der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um anderen zu dienen und sein Leben als Lösegeld für viele Menschen hinzugeben.
Merkvers
Selbst der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um anderen zu dienen und sein Leben als Lösegeld für viele Menschen hinzugeben. 0,45

Vertiefung

Der erste Brief des Petrus 4,7–11 Grundsätzliches zum Leben in der Gemeinde

Die innergemeindliche Solidarität legt den anderen nicht auf das fest, was er falsch gemacht hat, sondern ist bereit, seine Fehler zu bedecken.

zum Nachdenken
Der erste Brief des Petrus 4,7–11 Grundsätzliches zum Leben in der Gemeinde

„ohne Murren“ (vgl. Phil 2,14; 1Kor 10,10)

Was bewirkt es, wenn wir etwas tun sollten, es aber nicht wirklich wollen? Zum “Sollen” und “Wollen” lies .
Das Beispiel von Jesus ist für uns lebensrettend: aus Liebe dient er uns, vgl. und ! Aber verbindet Jesus sein Dienen auch mit Freude? Lies dazu .
fürs Gespräch
… für Gespräche

Dienen

Was ist Dienen? Allgemeines Priestertum! Es gehören dazu drei Aspekte: ein Auftrag (sollen), Gaben (können, Befähigung) und die eigene Haltung, Motivation (wollen - aber im Dienst auch die Verantwortung).
Bilder:
Leib
Familie
Baustelle (Haus)
Jüngerschaft
L
Leitlinien: wir fokussieren uns - was steht dort über Mitarbeit?! Mit Freude am Gemeindeaufbau mitarbeiten. Wir drehen uns nicht um uns selber. Wir vermeiden mehrspurige Arbeiten und Programme. Wir mühen uns nicht aus eigener Kraft ab.
“Möglichkeiten zum Mitwirken”.
Zur Haltung: es wird stressig, wenn beim Dienen das eigene Reich verwirklicht, oder der eigene Auftrag möglichst gut erledigt werden will.
Echtes und falsches Dienen (DIENST S.146: Tabelle)
wie ein Dienst entsteht (Zwang oder Hören auf Gott)
Motivation (Meinung anderer, Vergleichen <> Meinung Gottes)
Einstellung (das Minimum, das Nötigste <> Ich gebe mein Bestes, Vorzüglichkeit)
Haltung (zuerst ich <> zuerst Gott)
Geist des Dienens, statt von Stolz, von Dankbarkeit (Stolz; ich, ich, ich <> DAnkbarkeit “Gott hat mich gebraucht, um im Lewben eines Menschen Vernderung zu bewirken. Gott hat mir eine geistliche Gabe geschenkt...”
Ergebnisse? Selbstsucht oder Anbetung
Illustration: Artikel aus Orberg “Abenteuer”, den ich damals Andrea Furrer gegeben habe (siehe PDF “Johnnys Geschichte” im OneDrive Ordner “Mit Freude mitarbeiten”

Einander aus Liebe dienen

die innere Haltung (wollen) ist genährt von LIEBE. 1. Kor 12: einander ergänzen und dienen (DIENST S. 47)
Was legt dir Gott aufs Herz? Entdecke das… tu das!
Persönliche Berufung finden: on the job. Und was ist ein Job: beginne mit dienen. (Unterschied zwischen Job und Berufung) DIFFERENZIERE
Nicht projizieren: was du kannst, was du sollst, muss nicht für andere gelten. Vorsicht vor Überheblichkeit, aber auch davor, deine eigenen Talente zu vergraben.
Nicht alle gleich machen. (Siehe unten Ergänzung)
Nicht vergeistlichen: geistlich - weltlich (profan-geistlich). Unterschied ist beim “Dienen” nicht angebracht. Es gibt diese WERtung nicht. Klerus etc. Allg Priestertum. Beruf als Berufung!
Unterschied ist beim “Dienen” nicht angebracht. Es gibt diese WERtung nicht. Klerus etc. Allg Priestertum. Beruf als Berufung!
Wo dienen: im persönlichen Wirkkreis, in der Gemeinde, mit der Gemeinde
Ordne dein Herz
Kolosser 3,15–16 LU
15 Und der Friede Christi, zu dem ihr berufen seid in einem Leibe, regiere in euren Herzen; und seid dankbar. 16 Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen.
Wertschätzende Begegnungen
Bedingungslose Annahme
Liebe ist die 1 vor vielen, vielen 000’000’000’000’000
… Namen einsetzen!

Ergänzung

Der Wille zur Ergänzung
Vernetzt zusammenarbeiten hat mit unserer Reife zu tun
Unterschiedlichkeit macht nicht Trennung (siehe Gaben-Predigt)
Einheit ist nicht Gleichmacherei
Wo “Gott ehren” und den “Nächsten lieben” hohe Werte sind, entsteht die Freude an der Vielfalt. Einheit in der Vision, Gesinnung, Haltung. Am selben Strickt ziehen. Unterschiedlichkeit in Aufträgen, Gaben und Interessen.
Gemeinde, wie Gott sie sich vorstellt.

Ist das richtig: Ein Christ "soll” in seiner Gemeinde mitarbeiten? Begründe deine Meinung.
“Füreinander dasein ohne Murren” und “einander dienen” sind gemäss 1 Pet 4,7-11 zwei Auswirkungen von “beständiger Liebe”. Erzähl mir: wann fällt dir solche “beständige Liebe” leicht und wann fällt dir das schwer?
Was sagt dir das alles? Was willst du heute oder morgen gerade umsetzen? Wie kann ich für dich beten?
sdf

Hinweise

Füll einen Gabentest aus (https://t1p.de/a4dy).
Möglichkeiten zum Mitwirken in der FEG Horw-Kriens (Broschüre)
Vertiefung in Kleingruppen
Mein Angebot: Vertiefungsgespräch
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