Adventspredigt

Sermon  •  Submitted
0 ratings
· 20 views

Gott schickt seinen Sohn

Notes
Transcript

Gott schickt seinen Sohn

Bibeltext - Gleichnis von den Weinbergpächtern
Matthäus 21,33–41 NGÜ NT+PS
33 »Hört noch ein anderes Gleichnis! Ein Gutsbesitzer legte einen Weinberg an, umgab ihn mit einem Zaun, hob auf dem Gelände eine Grube zum Keltern des Weins aus und baute einen Wachtturm. Dann verpachtete er den Weinberg und verreiste. 34 Als die Zeit der Weinlese kam, schickte er seine Diener zu den Pächtern, um seinen Anteil am Ertrag abholen zu lassen. 35 Doch die Pächter packten seine Diener; einen verprügelten sie, einen anderen schlugen sie tot, und wieder einen anderen steinigten sie. 36 Da schickte der Gutsherr andere Diener, eine größere Zahl als beim ersten Mal; aber mit denen machten sie es genauso. 37 Zuletzt schickte er seinen Sohn zu ihnen, weil er sich sagte: ›Er ist mein Sohn, vor ihm werden sie Achtung haben.‹ 38 Doch als die Pächter den Sohn sahen, sagten sie zueinander: ›Das ist der Erbe. Kommt, wir bringen ihn um, dann gehört das Erbe uns!‹ 39 Und sie packten ihn, stießen ihn zum Weinberg hinaus und brachten ihn um. 40 Was wird nun der Besitzer des Weinbergs mit diesen Pächtern machen, wenn er zurückkommt?« 41 Sie antworteten: »Ein böses Ende wird er diesen bösen Leuten bereiten, und den Weinberg wird er an andere verpachten, die ihm zur gegebenen Zeit den Ertrag abliefern.«
Matthäus 21,33–40 NGÜ NT+PS
33 »Hört noch ein anderes Gleichnis! Ein Gutsbesitzer legte einen Weinberg an, umgab ihn mit einem Zaun, hob auf dem Gelände eine Grube zum Keltern des Weins aus und baute einen Wachtturm. Dann verpachtete er den Weinberg und verreiste. 34 Als die Zeit der Weinlese kam, schickte er seine Diener zu den Pächtern, um seinen Anteil am Ertrag abholen zu lassen. 35 Doch die Pächter packten seine Diener; einen verprügelten sie, einen anderen schlugen sie tot, und wieder einen anderen steinigten sie. 36 Da schickte der Gutsherr andere Diener, eine größere Zahl als beim ersten Mal; aber mit denen machten sie es genauso. 37 Zuletzt schickte er seinen Sohn zu ihnen, weil er sich sagte: ›Er ist mein Sohn, vor ihm werden sie Achtung haben.‹ 38 Doch als die Pächter den Sohn sahen, sagten sie zueinander: ›Das ist der Erbe. Kommt, wir bringen ihn um, dann gehört das Erbe uns!‹ 39 Und sie packten ihn, stießen ihn zum Weinberg hinaus und brachten ihn um. 40 Was wird nun der Besitzer des Weinbergs mit diesen Pächtern machen, wenn er zurückkommt?«
Eine Geschichte aus dem Leben, so wie Jesus sie oft erzählt hat in seinen Erzählungen. Er nahm Dinge aus dem Alltag, die sich jeder Vorstellen konnte und erklärte anhand dieser Alltagssituationen ein Prinzip, oder eine Wahrheit.
Problem für uns heute ist: Die meisten Gleichnisse sind heutezutage nicht mehr so in unserem Alltag vorhanden. In der heutigen Geschichte geht es um ein Weingut, das ist für uns hier im Norden dann nochmal weiter weg, als für diejenigen die in der Pfalz wohnen.
Dann geht es um Pächter dieses Weingutes, um Boten die den Ertrag abholen, es geht um Mord an diesen Boten und mit all diesen Dingen möchte Jesus nicht nur den Leuten damals, sondern er möchte auch uns heute etwas erzählen.
Und das möchte ich heute mit euch zusammen anschauen, was wir für uns persönlich mitnehmen können.
Wir, die wir weit weg sind von Weinbergen, etwas aus diesem Gleichnis mitnehmen können. Also wir werden uns gemeinsam in die Geschichte hineindenken.

Kurze Zusammenfassung der Geschichte

Es fängt damit an, dass ein Gutsbesitzer einen Weinberg anlegt, ihn umzäunt, eine Grube und einen Wachtturm anlegt. Soweit, so normal. Früher die normale Grundausstattung eines Weingutes, somit konnte die Produktion losgehen. Der Besitzer betreibt das Weingut aber nicht selber, sondern er verpachtet seinen Weingut und vereist.
Soweit auch alles völlig normal, die meisten Weinberge wurde nicht vom Besitzer selber betrieben, sondern an Pächter vermietet, diese betrieben das Weingut und mussten dann natürlich eine entsprechende Abgabe bzw. Pacht leisten. Früher auch völlig normal, dass da kein Geld gefordert worden ist sondern die Abgabe war ein Teil des Ertrages der Frucht, die geerntet worden ist.
Es war auch völlig normal, dass Boten vom Besitzer kamen die die Pacht dann einsammelten und mitnahmen.
Nun passiert aber das erste nicht ganz so gewöhnliche, der erste Bote der den Anteil am Ertrag abholen sollte wird von den Pächtern des Weingutes getötet.
Dies wieder holt sich in der Geschichte einige male und alle Boten wurden getötet. Der Besitzer schickt immer wieder Boten und die genaue Anzahl wissen wir leider nicht da in der Geschichte steht hier, dass hier eine größere Anzahl geschickt worden ist, aber alle wurden getötet.
Dann schließlich nähern wir uns dem Höhepunkt der Geschichte: Der Besitzer sagt: Okay, einen hab ich noch, ich schicke meinen Sohn. Obwohl vorher schon viele Boten umgekommen ist, schickt er seinen Sohn, weil er sich sagt: Vor dem werden sie Achtung haben! Den werden sie nicht umbringen.
Eine riskante Sache.
Und als die Pächter den Sohn sahen, packen sie ihn und bringen auch ihn um.
Das ist die Geschichte und wie in jedem Gleichnis von Jesus, ist hier jeder Beteiligte natürlich nur ein Bildhafter Vergleich. Also wer stellt wen dar im Gleichnis?

Wer ist wer?

Besitzer des Weinbergs: Gott
Demnach ist der Besitzer des Weinbergs Gott.
Die Pächter ist das Volk Israel oder im weiteren Sinne wir selber
Besitzer des Weinbergs: Gott
Pächter: Israel oder im weiteren Sinne wir selbst
und mit den Boten sind die Propheten des alten Testaments gemeint. Die Israel immer wieder von Gott erzählt haben, die aber oftmals auch verfolgt und umgebracht worden sind.Propheten
Übertragen in unsre Zeit könnten das Christen sein, die in unser Leben hineinsprechen
Und am Ende Sohn: Jesus selbst
Ich möchte mit euch drei Dinge aus diesem Gleichnis anschauen.
Was ist am Gutsbesitzer so besonders?
Sind wir nicht die Pächter?
Er schickt seinen Sohn!
Zwei Fragen, eine Ausage die ganz groß am Ende steht!

Was ist am Gutsbesitzer so besonders?

Gott ist der Gutsbesitzer und im Gleichnis tut er zwei Dinge:
er legt einen Weinberg an und verpächtet ihn und das zweite ist, er fordert seinen Anteil am Ertrag. Er fordert also Frucht von diesem Weinberg.
Gott fordert Frucht, also etwas was wächst und entsteht. Und das fordert er von den Pächtern, also auch von dir.
fordert er seinen Anteil am Ertrag. Also Gott fordert Frucht von dir.
Gott fordert von dir Frucht!
Manchmal wiederspricht sich das mit deinem Bild von Gott, weil du vielleicht denkst Gott ist ja die Liebe und alles was er tut ist lieben und sonst nichts. Zum einen ist das richtig: Gott ist wirklich die Liebe, aber auch nicht nur. Das wäre viel zu eindimensional.
Wenn du Christ bist, dann will Gott nicht irgendein Gott sein der dich liebt und zu dem du mal betest wenn es dir nicht gut geht.
NEIN, er fordert Frucht von dir.
Er will nicht nur angerufen werden wenns dir mal schlecht geht, sondern er will die Nr. 1 in deinem Leben sein. Er möchte die oberste Priorität in deinem Leben sein. Er möchte sehen, wie du auf dem Prozess der Heiligung bist, also dem Weg wie du Gott ähnlicher wirst vorangehst.
Er möchte, dass du Schritte unternimmst, damit du Gott immer ähnlicher wirst.
Lukas 14,26 NGÜ NT+PS
26 »Wenn jemand zu mir kommen will, muss er alles andere zurückstellen – Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, ja sogar sein eigenes Leben; sonst kann er nicht mein Jünger sein.
Das ist Gottes Anspruch an dich.
Er möchte Frucht sehen.
Du musst auch was tun, also wenn du Christ sein kennenlernst, dann sollst du wissen worauf du dich einlässt.
Und auch wenn du noch kein Christ bist, ist es gut das zu wissen, damit du weißt worauf du dich einlässt.
Und natürlich sind wir durch Gnade von Gott angenommen und wir dürfen dieses Geschenk annehmen. Und wenn du es annimmst, dann geht es erst richtig los.
Er möchte Beziehung und in einer Beziehung tut man Dinge für seinen Partner.
Gott fordert Frucht!
Johannes 15,16 Schlachter 2000
16 Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und euch dazu bestimmt, daß ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit der Vater euch gibt, was auch immer ihr ihn bitten werdet in meinem Namen.
Und wir wissen was die Leute mit den Boten getan haben, sie wollten davon nichts wissen.
Johannes
Was bedeutet es nun Frucht zu bringen?
Für den Apostel Paulus, der viele Reisen unternommen hat um den Menschen die wunderbare Nachricht von Jesus zu erzählen, für den war “Frucht bringen” genau das. Anderen Menschen vom Glauben zu erzählen. Genau das hat Jesus auch seinen 12 Jüngern gesagt:
Matthäus 28,19–20 NGÜ NT+PS
19 Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes 20 und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und seid gewiss: Ich bin jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Welt.«
Matthäus 18,29–30 NGÜ NT+PS
29 Da warf sich der Mann vor ihm nieder und flehte ihn an: ›Hab Geduld mit mir! Ich will es dir zurückzahlen‹. 30 Er aber wollte nicht darauf eingehen, sondern ließ ihn auf der Stelle ins Gefängnis werfen, wo er so lange bleiben sollte, bis er ihm die Schuld zurückgezahlt hätte.
Matthäuas28,19-20
Geht hinaus und bringt Frucht sagt Jesus hier.
2. Ein zweites was mit Frucht bringen gemeint ist lesen wir in . In vielen Bibeln auch überschrieben mit der Überschrift: Die Frucht, die der Geist Gottes hervorbringt.
2. Ein zweites was mit Frucht bringen gemeint ist lesen wir in . In vielen Bibeln auch überschrieben mit der Überschrift: Die Frucht, die der Geist Gottes hervorbringt.
Ein zweites was mit Frucht bringen gemeint ist lesen wir in . In vielen Bibeln auch überschrieben mit der Überschrift: Die Frucht, die der Geist Gottes hervorbringt.
Galater 5,22–26 NGÜ NT+PS
22 Die Frucht hingegen, die der Geist Gottes hervorbringt, besteht in Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, 23 Rücksichtnahme und Selbstbeherrschung. Gegen solches Verhalten hat kein Gesetz etwas einzuwenden. 24 Nun, wer zu Jesus Christus gehört, hat seine eigene Natur mit ihren Leidenschaften und Begierden gekreuzigt. 25 Da wir also durch Gottes Geist ein neues Leben haben, wollen wir uns jetzt auch auf Schritt und Tritt von diesem Geist bestimmen lassen. 26 Wir wollen nicht überheblich auftreten, einander nicht provozieren und nicht neidisch aufeinander sein!
Der Geist Gottes möchte dich in diesen Punkten verändern. Lässt du dich darauf ein?
Das ist es, wo Frucht entsteht, wenn Menschen anfangen sich nach diesen Dingen auszustrecken, sich verändern zu lassen. Es geht hier um Charakterveränderung, hin zu einem Charakter der Gott ähnlicher wird.
Wenn wir aufgefordert sind, Frucht zu bringen, dann heißt das folglich, dass wir anderen Menschen das Evangelium bezeugen,[3] damit sie ebenfalls zum Glauben an unseren HERRN kommen können bzw. im Glauben wachsen.[4] Um dies zu verdeutlichen, benutzte der HERR das Bild der Ernte. Die Frucht ist reif, nur die Arbeiter fehlen noch, um die Ernte einzusammeln. Deshalb sendet er seine Jünger dazu aus.[5] Entsprechend sollen auch die heutigen Jünger Jesu Frucht bringen, d.h. Frucht „einsammeln“. Das Bild zeigt auch, dass unser Beitrag am Frucht bringen bzw. einsammeln sehr gering ist. Wir sind bestenfalls Gottes Gehilfen, um das auszuführen, was er schon bereitet hat.[6]
Aber ich sage euch heute: Es lohnt sich.
Andere Menschen zum HERRN zu führen ist sicherlich die schönste Frucht, die wir bringen können, aber nicht die einzige. Eine andere Möglichkeit des Fruchtbringens besteht darin, im Geist zu wandeln und die Frucht des Geistes zu zeigen. Wir haben immer noch unsere alte Natur (in der Bibel oft „das Fleisch“ genannt) in uns und stehen ständig in der Gefahr, die Werke des Fleisches zu wirken.[7] Doch der Geist kann unseren Charakter verändern indem er die Frucht des Geistes bewirkt (wenn wir ihn nicht dämpfen [8]). Wenn wir so im Geist leben, werden wir nicht nach dem Fleisch handeln.[9]
Schließlich können wir noch Frucht für Gott bringen, indem wir gute Werke tun.[12] Das sind sicherlich alle Werke, die wir in Liebe für andere Menschen tun [13] (man beachte den Zusammenhang mit den Früchten des Geistes) und schließt auch materielle Unterstützung für Bedürftige [14] oder Diener des Wortes ein.[15]
Zurück zu dem Gleichnis, Gott fordert Frucht, das klingt irgendwie für uns nicht so angenehm oder? Wir mögen es nicht, wenn jemand Forderungen an uns stellt.
Das kann uns unter Druck setzen.
Wir kommen vielleicht ins grübeln und nachdenken ob wir dem gerecht werden können..
wir schauen uns gemeinsam an wie Gott die Frucht fordert. Wir sehen im Gleichnis, dass er dies in großer Geduld fordert. Er schickt immer wieder Boten. Und auch wenn die boten abgelehnt bzw. umgebracht werden, dann gibt er nicht auf. Er schickt einen weiteren.
Also Gott fordert Frucht mit einer großen Geduld. Er fordert Frucht auch in Liebe mit einem Verzicht an Gewalt. Er schickt keinen Soldatentrupp los, der die Pächter zwingt.
Wie fordert er das? In Geduld, er fordert es in Liebe mit Verzicht auf Gewalt und Bestimmung, er ist Gnädig dabei und er gibt zu allererst selber alles.
Er bestimmt nicht mit Gewalt sondern in Liebe mit großer Gnade.
Das ist Gott. Er ist immer daran interessiert in Beziehung zu dir zu treten, ohne Druck und mit großer Liebe und Geduld.
Und wenn wir kurz ans Ende des Gleichnisses springen, da sehen wir die Pächter die alle Boten und den Sohn umgebracht haben und wir merken, das hat Konsequenzen.
In Geduld, er fordert es in Liebe mit Verzicht auf Gewalt und Bestimmung, er ist Gnädig dabei und er gibt zu allererst selber alles.
Wir lesen im Gleichnis, dass er viele Boten schickt. Er ist ein Gott, der geduldig mit uns umgeht. Immer wieder klopft er bei dir an und gibt nicht auf.
Irgendwann wird Gott der Besitzer dieser Welt zurückkommen und die Menschheit richten. Denn Gott ist durch und durch gerecht und ohne Jesus bist du verloren. Aber bis zu diesem Punkt, versucht Gott dich und dein Herz zu erreichen.
Er fordert das mit Liebe und nicht mit Gewalt und Bestimmung ein.
Und Gott ist bereit dafür alles zu riskieren. Er ist bereit für dich alles zu geben.
Er ist bereit seinen Sohn zu schicken, für dich.
Für jeden von uns.
Geduldig, Langmütig
Bereit alles zu riskieren bzw. zu geben.
damit kommen wir zum zweiten Punkt
Beziehungstyp kein Machttyp
Liebe anstatt Gewalt und Bestimmung
Gnädig
Gerecht

Sind wir nicht die Pächter?

In dem Gleichnis was Jesus hier erzählt, wird das Volk Israel angesprochen. Gott hat immer wieder Boten geschickt und damit waren zu damaligen Zeiten die Propheten gemeint, Propheten von denen wir im Alten Testament der Bibel lesen können. Durch sie hat Gott damals zu den Menschen gesprochen.
Was ist mit diesen Boten im Gleichnis passiert? Sie wurden allesamt umgebracht. Die Pächter wollten nichts von ihnen wissen. Die Juden wollten auch nichts von den Propheten wissen, welche oft mit der Aussage kamen: Kehrt um zu Gott.
Was ist mit den alttestamentarlichen Propheten passiert?
Jeremia = gesteinigt als Märtyrer
Jesaja = zersägt
Amos = ermordet
Viele andere wurden ebenfalls umgebracht.
Micha
Wie ist das für uns heute?
Wenn wir wirklich die Pächter sind.
Ich glaube jeder von uns, ob Christ oder nicht, hatte schon mal genau so welche Boten in seinem Leben. Ich glaube jeder der hier sitzt, hatte irgendwo in seinem Leben schon mal Personen oder auch Erlebnisse wo er dachte: Das muss jetzt Gott gewesen sein. Ob du Christ bist oder nicht.
Manchmal ist es ein Gespräch wo du denkst, durch diese Person spricht grade Gott zu mir.
Manchmal ist es eine Begegnung mit einer dir fremden Person
Manchmal bist du in einer Notlage und da ist wer, der dir hilft und du denkst: Diese Person war ein Engel oder diese Person wurde jetzt von Gott geschickt.
Ich erinnere mich an meine Jugendzeit, so ca. 17-20 wo ich mit Glaube nichts am Hut hatte.
Am Ende war es wirklich ein gespräch mit meiner Mutter, welches mir gepackt hatte. Und ja, es ist natürlich ein wenig peinlich das es jetzt ausgerechnet meine Mutter war, aber Gott hat sie da benutzt.
Sinnfrage.
Oder ich erinnere mich an einen Urlaub mit Miri, AirBNB in Polen, Navipunkt war mittem im Wald, festgefahren. Unfassbar hilfsbereiter Mensch, wo wir sagten: Da hat Gott uns höchstpersönlich geholfen.
Vielleicht kennst du sowas, das Gott boten in dein Leben schickt und er zu dir spricht. Wenn du Christ bist, dann vielleicht auch in deiner Zeit mit Gott wo du die Bibel liest, vielleicht beim Lobpreis, vielleicht einfach auf dem Weg zur Arbeit in Gedanken.
Gott hat so viele Möglichkeiten dich anzusprechen.
Ja, was auch immer es ist, ich glaube jeder hier kann das sagen, wie das auch immer aussah für dich.
Oder was auch immer, ich glaube jeder hier kann das sagen, wie das auch immer aussah für dich.
Und die große Frage ist: Was machst du mit dieser Erfahrung?
Nimmst du
Schmeißt du sie wieder raus, weil du wie die Pächter bist oder nimmst du sie an?
Lässt du es zu, dass Gott zu dir sprechen darf oder sagst du: Ja, das war jetzt ein nettes Erlebnis, gerne mehr davon, aber für mich persönlich hat das keine Auswirkungen.
Das ist die Frage: Wie gehst du mit Gott um und dem was er dir sagt.
Vielleicht auch durch diese Predigt die du grade hörst, vielleicht spricht Gott dich an. Was tust du damit?
Machst du weiter wie bisher oder nimmst du Gottes Gedanken an.
Eine Frage, die nur du für dich klären kannst, daher nimm diese Frage mit.
Gott ist interessiert an dir und er schickt nicht nur Boten, sondern er entscheidet sich aufs ganze zu gehen und damit sind wir beim dritten Punkt
egoistisch, aus Gewinn aus
rebellisch und brutal
Ablehnend ggü. Gott
Markus 12,1–9 NGÜ NT+PS
1 Nun begann Jesus in Gleichnissen zu ihnen zu reden. Er sagte: »Ein Mann legte einen Weinberg an, umgab ihn mit einem Zaun, hob eine Grube zum Keltern des Weins aus und baute einen Wachtturm. Dann verpachtete er den Weinberg und verreiste. 2 Zur gegebenen Zeit schickte er einen Diener zu den Pächtern, um sich von ihnen seinen Anteil am Ertrag des Weinbergs geben zu lassen. 3 Doch die Pächter packten den Diener, verprügelten ihn und jagten ihn mit leeren Händen fort. 4 Da schickte der Mann einen anderen Diener zu ihnen; dem ging es nicht besser: Sie schlugen ihm den Kopf blutig und trieben ihren Spott mit ihm. 5 Danach schickte er einen dritten; den töteten sie. So ging es noch vielen anderen: Die einen wurden verprügelt, die anderen umgebracht. 6 Schließlich blieb ihm noch einer: sein geliebter Sohn. Den schickte er zuletzt auch noch zu ihnen, weil er sich sagte: ›Er ist mein Sohn, vor ihm werden sie Achtung haben.‹ 7 Aber die Pächter sagten zueinander: ›Das ist der Erbe. Kommt, wir bringen ihn um, dann gehört das Erbe uns!‹ 8 Und sie packten ihn, brachten ihn um und warfen ihn zum Weinberg hinaus. 9 Was wird nun der Besitzer des Weinbergs tun? Er wird kommen und die Pächter umbringen, und den Weinberg wird er anderen anvertrauen.
Markus 12,1-
Lukas 20,9–16 NGÜ NT+PS
9 Daraufhin erzählte Jesus dem Volk ein Gleichnis. Er sagte: »Ein Mann legte einen Weinberg an; er verpachtete ihn und verreiste dann für längere Zeit. 10 Zur gegebenen Zeit schickte er einen Diener zu den Pächtern, um sich von ihnen seinen Anteil am Ertrag des Weinbergs geben zu lassen. Doch die Pächter verprügelten den Diener und jagten ihn mit leeren Händen davon. 11 Da schickte der Mann einen anderen Diener, aber dem ging es nicht besser: Sie verprügelten ihn, trieben ihren Spott mit ihm und jagten auch ihn mit leeren Händen fort. 12 Er schickte noch einen dritten. Auch den wiesen sie ab; sie schlugen ihn blutig und warfen ihn zum Weinberg hinaus. 13 ›Was soll ich tun?‹, fragte sich der Besitzer des Weinbergs. ›Ich werde meinen Sohn schicken, ihn, den ich so sehr liebe. Vor ihm werden sie Achtung haben.‹ 14 Als die Pächter den Sohn kommen sahen, überlegten sie, was sie tun sollten. ›Das ist der Erbe‹, sagten sie zueinander. ›Wir bringen ihn um, dann gehört das Erbe uns!‹ 15 Und sie stießen ihn zum Weinberg hinaus und brachten ihn um. Was wird nun der Besitzer des Weinbergs mit diesen Pächtern machen? 16 Er wird kommen und sie umbringen, und den Weinberg wird er anderen anvertrauen.« Die Zuhörer waren entsetzt. »Nur das nicht!«, sagten sie.
, 33

Er schickt seinen Sohn / Weihnachten

Das ist es, was wir an Weihnachten feiern. Er schickt seinen Sohn.
Was macht die Gesellschaft? Töten? nein, ignorieren!
Was machst du? Lässt du Jesus in dein Leben hinein?
Jesus kommt an in unsere Welt. In unser Leben. Er beugt sich runter um in unser Leben zu kommen. Lassen wir es zu, dsas er in unser Leben kommt? Ganz persönlich. Lässt du dich unterbrechen von Gott? Lässt du es zu das er in deinem Leben spricht und führt?
Lässt du es zu, dass er deine Planung und deine Wünsche über den Haufen wirft? Studium und alle Lebensbereiche?
Jesus ist ein König der in die Welt kommt. Der König der Könige. Der kommt nicht nur einfach so in die Welt, sondern es ändert sich grundlegend etwas. Was ändert sich bei dir?
Dem kannst ud nicht sagen, was er zu tun hat. Er ist der König. Empfangen wir ihn als König.
Was passiert wenn Jesus dein König ist? Es geht nicht um Taten, sondern um eine Umkehr (gr. Methanoia). Es geht um dein Herz.
An diesem Punkt wird das Gleichnis überspannt. Wer schickt denn seinen Sohn? Das ist unrealistisch. Er weiß doch was mit den boten passiert ist. er weiß doch, dass es gefährlich ist.
Das ist unsinnig seinen Sohn zu schicken, wenn alle vorherigen getötet werden.
Aber der Weingutbesitzer Gott sendet seinen Sohn.
Wir haben schon drüber gesprochen in Punkt 1: Der Besitzer ist anscheinend kein Tyrann, der versucht mit Waffengewalt sein Recht durchzusetzen. Sondern was er macht, er sendet seinen Sohn und sagt: vor ihm werden sie Achtung haben. Wir merken: Es geht ihm um Beziehung.
Mein eigener Sohn, der meine herrschaftliche Würde bekommt und dieser wird dann ihre Herzen gewinnen.
Indem er ihnen seine Verwundbarkeit zeigt, dass er klein ist, das er beschränkt ist als Mensch, das wird ihre Herzen gewinnen.
Was heißt das für uns, grade wo wir auf das Weihnachtsfest zugehen?
Jesus kommt in unsere Welt hinein. In unser Leben. Er beugt sich runter um in unser Leben zu kommen.
Lässt du es zu, dass er deine Planung und deine Wünsche über den Haufen wirft? Studium und alle Lebensbereiche?
Jesus ist ein König der in die Welt kommt. Der König der Könige. Der kommt nicht nur einfach so in die Welt, sondern es ändert sich grundlegend etwas. Was ändert sich bei dir?
Dem kannst ud nicht sagen, was er zu tun hat. Er ist der König. Empfangen wir ihn als König.
Was passiert wenn Jesus dein König ist? Es geht nicht um Taten, sondern um eine Umkehr (gr. Methanoia). Es geht um dein Herz.
Und das ist es was Weihnachten passiert. Das Kind ist da, der klein und verwundbar ist. Es ist kein Platz für ihn da, deshalb liegt er in einer Krippe. Der König der Welt, als schwaches, wehrloses Baby.
Das Kind das geboren wird, muss aufgrund der politischen Situation fliehen, er flieht nach Ägypten für ein paar Monate. Aber dieses Kind ist da und Gott sagt, sie werden erkennen aufgrund des Respekts den ich ihnen entgegen bringe, aufgrund der Einfachheit und an der Verwundbarkeit mit denen ich mich öffne, das ich ihnen das beste will.
Helmut Thile: Aber dieser “fehler” im gleichnis, dieses unlogische ist absolut beabsichtigt. Die Absicht ist
Thomas Mann: Der am meisten liebt, ist auch der der am meisten leidet.
So geht Gott an Weihnachten mit uns um.
Er sagt: ich möchte nicht versuchen sie mit Gewalt zu gewinnen. Sondern ich werde sie gewinnen durch meinen Dienst, durch meine ausgestreckte Hand. Das ist die Güte, das ist die Liebe von Gott. Er wirbt an Weihnachten um unser Herz.
Er möchte das wir ihm vertrauen. Er möchte Beziehung zu dir.
Im Gleichnis reiben sich die Pächter schon die Hände und sagen: Das ist der Erbe, kommt bringen wir ihn um, dann gehört das Erbe uns.
und sie bringen den Sohn um.
wird der Sohn umgebracht
Unsere Gesellschaft in der wir leben, verhält sich fast so wie im Gleichnis, Jesus und Gott wird immer mehr rausgeschmissen.
Merton verstand sich in seiner Jugend als Atheist, fand durch Literatur und Philosophie zum Glauben, wurde Trappistenmönch und Schriftsteller, der weltweit viel gelesen wurde.
Abkehr von der Welt
Er schreibt: „Die Menschheit steht vor der größten Krisis ihrer Geschichte, weil die Religion auf der Waage steht.
Die eigentlichen religiösen Probleme existieren in den Seelen unter uns, die im Herzen an Gott glauben und wissen, dass sie verpflichtet sind, ihn zu lieben und ihm zu dienen – und es doch nicht tun.“2
Die Gesellschaft schmeißt den Sohn raus.
Und die Gesellschaft hier im Nordosten,wir haben noch was ganz anderes gemacht: Wir lassen die Boten gar nicht erst rein.
Wir ignorieren Gott. Wir nehmen ihn gar nicht mehr wahr. Gott, Jesus, Christentum, Glaube, all das ist für viele Menschen die hier wohnen so weit weg von ihrem Leben.
Viele hier, haben noch nie einen Christen getroffen. Warum? Weil die Gesellschaft Gott vollständig draußen lässt.
So geht die Gesellschaft mit dem Sohn um.
Abkehr von der Welt
Er schreibt: „Die Menschheit steht vor der größten Krisis ihrer Geschichte, weil die Religion auf der Waage steht.“1 Ihr Gewicht werde immer geringer. Ursache dafür sei das Verhalten der Christen selbst: „Das große Problem, vor das sich die Christenheit gestellt sieht, sind nicht die Feinde Christi. Die Verfolgung hat dem inneren Leben der Kirche als solchem nie großen Schaden zugefügt. Die eigentlichen religiösen Probleme existieren in den Seelen unter uns, die im Herzen an Gott glauben und wissen, dass sie verpflichtet sind, ihn zu lieben und ihm zu dienen – und es doch nicht tun.“2
Und jetzt zum zweiten mal die große Frage: Wie gehst du mit Jesus um, wenn er in dein Leben kommen möchte?
Gehst du mit den Pächtern im Gleichnis? Gehst du mit der Gesellschaft? Schmeißt du ihn wieder raus? Ignorierst du ihn in deinem Leben?
Bist du wie im Gleichnis? Schmeißt du ihn wieder raus?
Lassen wir es zu, dass Jesus in unser Leben kommt? Ganz persönlich. Lässt du dich unterbrechen von Gott? Lässt du es zu, dass er in deinem Leben spricht und führt?
Lässt du es zu, dass er deine Planung und deine Wünsche über den Haufen wirft? Studium und alle Lebensbereiche?
Jesus ist ein König der in die Welt kommt. Der König der Könige. Der kommt nicht nur einfach so in die Welt, sondern es ändert sich grundlegend etwas. Was ändert sich bei dir?
Dem kannst ud nicht sagen, was er zu tun hat. Er ist der König. Empfangen wir ihn als König.
Was passiert wenn Jesus dein König ist? Es geht nicht um Taten, sondern um eine Umkehr (gr. Methanoia). Es geht um dein Herz.
Lassen wir es zu, dass Jesus in unser Leben kommt? Ganz persönlich. Lässt du dich unterbrechen von Gott? Lässt du es zu, dass er in deinem Leben spricht und führt?
Ich spreche jetzt auch zu euch, die ihr schon Christen seid.
Lässt du es zu, dass er deine Planung und deine Wünsche über den Haufen wirft?
Deine Lebensplanung mit deinem Studium, mit deiner Arbeit, mit deiner Familienplanung und alle anderen Lebensbereiche?
Ich weiß nicht ob du dieser Typ bist der groß sein Leben plant, ja vielleicht lebst du auch von Tag zu Tag und fühlst dich überhaupt nicht angesprochen. Ja, aber es geht nicht um Planung sondern in wie weit darf Jesus deinen Alltag und deine Planung bestimmen.
In wie weit hat Jesus ein Mitspracherecht.
Lässt du es zu, dass Jesus regiert in deinem Leben, in deinen verschiedenen Bereich in denen du unterwegs bist. Im Studium, auf der Arbeit, im privaten, in deinen Beziehungen, in deinen Hobbys usw.
Jesus ist ein König der in die Welt kommt. Der König der Könige. Der kommt nicht nur einfach so in die Welt, sondern es ändert sich grundlegend etwas.
Ich möchte dich heute morgen fragen: Was ändert sich bei dir bei dem Gedanken, das Jesus auf die Erde kommt und er in dein Leben kommt?
Wisst ihr, mein Leben hat es komplett umgekrempelt. Viele von euch wissen, ich hab Wirtschaftsingenieurwesen studiert und 4 Jahre als Unternehmensberater gearbeitet und dann kam Jesus und sagte: Matthias, ich glaube es ist ander Zeit das zu starten wofür ich dich berufen habe.
Dann ging es los mit Rostock, mit Studium und ich darf heute hier vor euch stehen.
Und das kann so etwas großes sein, es kann aber auch was kleines sein, kleine Erzählung von mir als ich mit unserem Auto in der Werkstatt war.
Und beim bezahlen fragt mich der von der Werkstatt: Brauchst du ne Rechnung?
Was heißt, willst du es schwarz haben oder willst du ne Rechnung und es auf legalem Wege machen. Und du weißt in diesem Moment was das richtige ist, und ich wusste das auch, und ich hab im kopf überschlagen das mich einfach das Wort: Mit Rechnung 120EUR mehr kosten wird.
Aber du weißt, es ist richtig Steuern zu zahlen und es legal zu machen, was ich auch gemacht habe.
Aber wie schwer ist es manchmal Jesus hineinzulassen.
Manchmal müssen wir uns auch unterbrechen lassen von Jesus, vielleicht unsere Prioritäten neu sortieren.
Und dabei wichtig ist folgendes:
Es geht nicht um Taten und stupides richtig tun, sondern die Bibel spricht immer von einer Umkehr (gr. Methanoia). Es geht um dein Herz und eine innere Umkehr und Ausrichtung auf Jesus.
Eine kurze Abschlussbemerkung dazu:
Eine Lebensunterbrechung von Gott unterbricht nie um was kaputt zu machen.
Dem kannst einem König nicht sagen, was er zu tun hat. Er ist der König. Empfangen wir ihn als König.
Was passiert wenn Jesus dein König ist?
Auch wenn es echt manchmal schwer ist zu glauben wenn in unsrem Leben, Krankheit, Zerbruch oder wenn wir keine Antwort auf etwas haben einritt.
Lebensunterbrechung: Gott unterbricht nie um was kaputt zu machen. Auch wenn es echt manchmal schwer ist in unsrem Leben, Krankheit, Zerbruch oder wenn wir keine Antwort auf etwas haben. Aber wo Gott hineinspricht, dass er was positives herausbringen kann. Wenn Gott unterbricht, dann ist es immer aus Gnade, obwohl es für uns oftmals nicht danach aussieht.
Aber wo Gott unterbricht, da wird er etwas positives hervorbringen. Wenn Gott unterbricht, dann ist es immer aus Gnade, dann ist das für uns immer etwas gutes, auch wenn es manchmal nicht danach aussieht.
Unterbrechungen Gottes werden immer zum Segen.
SVENJA Mitgliedschaft

Studium der Physiotherapie in Rostock, ursprünglich aus Itzehoe. Du bist in der FeG Hohenlockstedt großgeworden, bist also in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen. Wann und warum hast du selber die Entscheidung getroffen, dass du mit Jesus dein Leben gestalten möchtest

Du hast dich 2013 auch taufen lassen. Wie kam es dazu und warum hast du diesen Schritt getan?

Welche Rolle spielt der Glaube in deinem Leben, also wo gibt es Punkte (Situationen/Entscheidungen) an denen der Glaube in deinem Leben einen Unterschied macht. (Gerne auch mit konkretem Beispiel aus der letzten Zeit)

Warum möchtest du Mitglied werden?

Was schätzt du besonders an der FeG?

Du hast in unserem Aufnahmegespräch gesagt, dass du dir vorstellen kannst in der FeG Mitzuwirken im Musikbereich und auch im Kinderbereich. Was treibt dich an bzw. warum hast du es auf dem Herzen in unserer Gemeinde mit zu wirken?

BACKUP
Beispiel Kernteam.
Ich glaube daran, das Gott daraus für unsere Gemeinde, etwas gutes drauß entstehen lassen kann.
Aus Leid kann er was gutes machen,
Dem kannst einem König nicht sagen, was er zu tun hat. Er ist der König. Empfangen wir ihn als König.
Was passiert wenn Jesus dein König ist?
Was macht die Gesellschaft? Töten? nein, ignorieren!
Was machst du? Lässt du Jesus in dein Leben hinein?

Es folgt das Gleichnis von dem Hausherrn und seinem Weinberg. Es geht immer noch um den Weinberg, wie uns auffällt; und „der Weinberg des Herrn der Heerscharen ist das Haus Israel“ (Jes 5,7). Und jetzt haben wir nicht nur ihr Versagen unter dem Gesetz, sondern auch ihre Misshandlung aller Propheten, durch die Gott sich an ihr Gewissen gewandt hatte, und dann schließlich die Sendung des Sohnes, die ihnen zur entscheidenden Prüfung wurde. Die Weingärtner des Gleichnisses stellen offensichtlich die verantwortlichen Führer Israels vor, die jetzt nicht nur ihr Versagen darin wiederholten, dass sie keine Frucht zum Nutzen des Hausherrn hervorbrachten, sondern auch noch ihre Beschäftigung damit krönten, dass sie den Sohn töteten. Sie sannen darauf, das ganze Erbe an sich zu reißen. So fasste der Herr die Anklage gegen Israel in drei Schwerpunkten zusammen: keine Frucht für Gott, Misshandlung Seiner Diener, der Propheten, und die Abweisung und Ermordung des Sohnes.

Es folgt das Gleichnis von dem Hausherrn und seinem Weinberg. Es geht immer noch um den Weinberg, wie uns auffällt; und „der Weinberg des Herrn der Heerscharen ist das Haus Israel“ (Jes 5,7). Und jetzt haben wir nicht nur ihr Versagen unter dem Gesetz, sondern auch ihre Misshandlung aller Propheten, durch die Gott sich an ihr Gewissen gewandt hatte, und dann schließlich die Sendung des Sohnes, die ihnen zur entscheidenden Prüfung wurde. Die Weingärtner des Gleichnisses stellen offensichtlich die verantwortlichen Führer Israels vor, die jetzt nicht nur ihr Versagen darin wiederholten, dass sie keine Frucht zum Nutzen des Hausherrn hervorbrachten, sondern auch noch ihre Beschäftigung damit krönten, dass sie den Sohn töteten. Sie sannen darauf, das ganze Erbe an sich zu reißen. So fasste der Herr die Anklage gegen Israel in drei Schwerpunkten zusammen: keine Frucht für Gott, Misshandlung Seiner Diener, der Propheten, und die Abweisung und Ermordung des Sohnes.

Ein Gedanke: Adventszeit - Narnia wird gezeigt. Löwe ist der König,

Die Bilder dieses zweiten Gleichnisses sind allen Juden aus dem Propheten Jesaja bekannt: Der Weinberg ist Israel, die Knechte sind die Propheten, der Sohn ist Jesus selbst, die Ernte das kommende Gericht, und die Tötung des Sohnes steht ja bevor. Der ungeheure Ernst wird klar: Israel wird verworfen, und das Volk Gottes (die „Gemeinde Jesu“) wird jetzt das neu „erwählte Volk“.

Die Bilder dieses zweiten Gleichnisses sind allen Juden aus dem Propheten Jesaja bekannt: Der Weinberg ist Israel, die Knechte sind die Propheten, der Sohn ist Jesus selbst, die Ernte das kommende Gericht, und die Tötung des Sohnes steht ja bevor. Der ungeheure Ernst wird klar: Israel wird verworfen, und das Volk Gottes (die „Gemeinde Jesu“) wird jetzt das neu „erwählte Volk“.

Lassen Sie uns dem Gleichnis Jesu nachgehen. Der Weinbergbesitzer schickt zur Zeit der Ernte einen Knecht aus, damit der von den Pächtern des Weinbergs den vereinbarten Anteil des Ertrags in Empfang nehme. Und dann lesen wir: „Sie nahmen ihn aber, schlugen ihn und schickten ihn mit leeren Händen fort.“ Das ist mehr als Frechheit, Ihr Lieben. Das ist aktive Auflehnung, offene Rebellion! Jeder normale Unternehmer hätte hier schon seinen Anwalt hinzuge- zogen, Anzeige erstattet.
Lassen Sie uns dem Gleichnis Jesu nachgehen. Der Weinbergbesitzer schickt zur Zeit der Ernte einen Knecht aus, damit der von den Pächtern des Weinbergs den vereinbarten Anteil des Ertrags in Empfang nehme. Und dann lesen wir: „Sie nahmen ihn aber, schlugen ihn und schickten ihn mit leeren Händen fort.“ Das ist mehr als Frechheit, Ihr Lieben. Das ist aktive Auflehnung, offene Rebellion! Jeder normale Unternehmer hätte hier schon seinen Anwalt hinzuge- zogen, Anzeige erstattet.
http://www.johannesgemeinde-giessen.de/fileadmin/user_upload/Predigten/pr010315_Mk_121-12_Gleichnis_von_den_boesen_Weingaertnern.pdf
Aber was macht dieser Weinbergbesitzer? Als wäre nichts geschehen, lesen wir: „Abermals sandte er zu ihnen einen Knecht, dem schlugen sie auf den Kopf und schmähten ihn.“ Noch schlimmer als beim ersten Mal verhalten sich hier
Aber was macht dieser Weinbergbesitzer? Als wäre nichts geschehen, lesen wir: „Abermals sandte er zu ihnen einen Knecht, dem schlugen sie auf den Kopf und schmähten ihn.“ Noch schlimmer als beim ersten Mal verhalten sich hier
Aber was macht dieser Weinbergbesitzer? Als wäre nichts geschehen, lesen wir: „Abermals sandte er zu ihnen einen Knecht, dem schlugen sie auf den Kopf und schmähten ihn.“ Noch schlimmer als beim ersten Mal verhalten sich hier
die Weingärtner. Auch der geduldigste und gutwilligste Unternehmer müsste hier doch an seine Grenzen geraten. Aber von diesem Weinbergbesitzer lesen wir: „Und er sandte noch einen anderen, den töteten sie...“ Jetzt wird aber die Geschichte gänzlich irrsinnig, nicht wahr? Alle Grenzen sind hier überschritten. Mord ist im Spiel. Das kann man nicht mehr durchgehen lassen. Hier ist endgül- tig Schluss.
die Weingärtner. Auch der geduldigste und gutwilligste Unternehmer müsste hier doch an seine Grenzen geraten. Aber von diesem Weinbergbesitzer lesen wir: „Und er sandte noch einen anderen, den töteten sie...“ Jetzt wird aber die Geschichte gänzlich irrsinnig, nicht wahr? Alle Grenzen sind hier überschritten. Mord ist im Spiel. Das kann man nicht mehr durchgehen lassen. Hier ist endgül- tig Schluss.
die Weingärtner. Auch der geduldigste und gutwilligste Unternehmer müsste hier doch an seine Grenzen geraten. Aber von diesem Weinbergbesitzer lesen wir: „Und er sandte noch einen anderen, den töteten sie...“ Jetzt wird aber die Geschichte gänzlich irrsinnig, nicht wahr? Alle Grenzen sind hier überschritten. Mord ist im Spiel. Das kann man nicht mehr durchgehen lassen. Hier ist endgül- tig Schluss.
Und dann lesen wir im Gleichnis: „Und viele andere sandte er, die einen schlugen sie, die anderen töteten sie.“ Nimmt sich hier einer nicht mehr ernst? Wir wissen alle, dass hier von Gott die Rede ist! Der Weinbergbesitzer aus dem Gleichnis Jesu ist Gott! Er sendet seine Knechte, seine Boten, seine Pro- pheten zu seinem Volk Israel, damit ihm sein Volk endlich den Ertrag bringt, der ihm gebührt, damit sein Volk endlich ihm lebt, ihm. Da wählt sich dieser Gott dieses kleine Volk aus, rettet es aus Ägypten, bewahrt es in der Wüste, überschüttet dieses Volk mit Fürsorge und Liebe. In unendlicher Geduld hält Gott seinem Volk die Treue. Und nun wartet der EWIGE auf die Frucht, die seiner Liebe und Geduld und Fürsorge entspringt. Aber er wartet vergeblich. Also sendet er seine Boten und Propheten, die diese Frucht einfordern. Er sen- det Elia, und der ruft: „Welchem Gott wollt Ihr dienen? JAHWE, dem einen und lebendigen Gott – oder Baal, dem Nichtigen, dem Produkt Eurer Wünsche und Triebe, dem selbstgemachten Gott, handhabbar, Euren eigenen Bedürfnis- sen und gierigen Wünschen gefügig?“ Daraufhin wird Elia verfolgt und vertrie- ben vom König Ahab und seiner Frau Isebel, flieht in die Wüste und will ster- ben. Und wieder sendet Gott den Jesaja, Amos, Jeremia. Und dem Propheten Jeremia wurde noch schlimmer mitgespielt: Er wird in den Brunnen geworfen, mundtot gemacht, wir dort Wochen eingesperrt und stirbt später in seinem Pro- phetendienst, hat so zu leiden, dass er den Tag seiner Geburt verflucht. Und schauen wir doch an, wie es anderen Boten Gottes ging im Alten Testament! Wo immer Gott seine Früchte einforderte, Liebe, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Aufnahme von Fremden und über allem: Ein Gott ganz zugewandtes Herz, mussten die Boten Gottes leiden und Widerstand erdulden. Und glauben wir, hier wäre nur von Israel die Rede? Ihr Lieben, viele 1000 Juden fliehen im Moment wieder nach Israel, und nicht nur wegen des An- schlags in Paris, wo ja auch neben Charlie Hebdo ein jüdisches Geschäft Ziel von Terror war. Der Antisemitismus scheint wieder aufzuerstehen, - aber in Wirklichkeit war er nie verschwunden - schrecklich! Die jüdische Flüchtlings- welle ins heilige Land auf der ganzen Welt zeugt davon. Da werden z.B. Fehler israelischer Politik allgemein auf das Judentum übertragen. Hier sind wir wieder beim Antisemitismus moderner Art. Nein, Ihr Lieben, nicht von Israel allein ist hier in unserem Gleichnis die Rede. Sonst wäre unser Gleichnis nur ein geschichtliches Dokument. Aber dieses Gleichnis ist Wort Gottes, lebendig auch heute. Jesus stellte nicht nur die Schriftgelehrten seines Volkes mit diesen Worten vor Gott, sondern auch Dich und mich. Israel ist hier nur Exempel, Beispiel. Der Mensch ist doch das Prob-
Und dann lesen wir im Gleichnis: „Und viele andere sandte er, die einen schlugen sie, die anderen töteten sie.“ Nimmt sich hier einer nicht mehr ernst? Wir wissen alle, dass hier von Gott die Rede ist! Der Weinbergbesitzer aus dem Gleichnis Jesu ist Gott! Er sendet seine Knechte, seine Boten, seine Pro- pheten zu seinem Volk Israel, damit ihm sein Volk endlich den Ertrag bringt, der ihm gebührt, damit sein Volk endlich ihm lebt, ihm. Da wählt sich dieser Gott dieses kleine Volk aus, rettet es aus Ägypten, bewahrt es in der Wüste, überschüttet dieses Volk mit Fürsorge und Liebe. In unendlicher Geduld hält Gott seinem Volk die Treue. Und nun wartet der EWIGE auf die Frucht, die seiner Liebe und Geduld und Fürsorge entspringt. Aber er wartet vergeblich. Also sendet er seine Boten und Propheten, die diese Frucht einfordern. Er sen- det Elia, und der ruft: „Welchem Gott wollt Ihr dienen? JAHWE, dem einen und lebendigen Gott – oder Baal, dem Nichtigen, dem Produkt Eurer Wünsche und Triebe, dem selbstgemachten Gott, handhabbar, Euren eigenen Bedürfnis- sen und gierigen Wünschen gefügig?“ Daraufhin wird Elia verfolgt und vertrie- ben vom König Ahab und seiner Frau Isebel, flieht in die Wüste und will ster- ben. Und wieder sendet Gott den Jesaja, Amos, Jeremia. Und dem Propheten Jeremia wurde noch schlimmer mitgespielt: Er wird in den Brunnen geworfen, mundtot gemacht, wir dort Wochen eingesperrt und stirbt später in seinem Pro- phetendienst, hat so zu leiden, dass er den Tag seiner Geburt verflucht. Und schauen wir doch an, wie es anderen Boten Gottes ging im Alten Testament! Wo immer Gott seine Früchte einforderte, Liebe, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Aufnahme von Fremden und über allem: Ein Gott ganz zugewandtes Herz, mussten die Boten Gottes leiden und Widerstand erdulden. Und glauben wir, hier wäre nur von Israel die Rede? Ihr Lieben, viele 1000 Juden fliehen im Moment wieder nach Israel, und nicht nur wegen des An- schlags in Paris, wo ja auch neben Charlie Hebdo ein jüdisches Geschäft Ziel von Terror war. Der Antisemitismus scheint wieder aufzuerstehen, - aber in Wirklichkeit war er nie verschwunden - schrecklich! Die jüdische Flüchtlings- welle ins heilige Land auf der ganzen Welt zeugt davon. Da werden z.B. Fehler israelischer Politik allgemein auf das Judentum übertragen. Hier sind wir wieder beim Antisemitismus moderner Art. Nein, Ihr Lieben, nicht von Israel allein ist hier in unserem Gleichnis die Rede. Sonst wäre unser Gleichnis nur ein geschichtliches Dokument. Aber dieses Gleichnis ist Wort Gottes, lebendig auch heute. Jesus stellte nicht nur die Schriftgelehrten seines Volkes mit diesen Worten vor Gott, sondern auch Dich und mich. Israel ist hier nur Exempel, Beispiel. Der Mensch ist doch das Prob-
Und dann lesen wir im Gleichnis: „Und viele andere sandte er, die einen schlugen sie, die anderen töteten sie.“ Nimmt sich hier einer nicht mehr ernst? Wir wissen alle, dass hier von Gott die Rede ist! Der Weinbergbesitzer aus dem Gleichnis Jesu ist Gott! Er sendet seine Knechte, seine Boten, seine Pro- pheten zu seinem Volk Israel, damit ihm sein Volk endlich den Ertrag bringt, der ihm gebührt, damit sein Volk endlich ihm lebt, ihm. Da wählt sich dieser Gott dieses kleine Volk aus, rettet es aus Ägypten, bewahrt es in der Wüste, überschüttet dieses Volk mit Fürsorge und Liebe. In unendlicher Geduld hält Gott seinem Volk die Treue. Und nun wartet der EWIGE auf die Frucht, die seiner Liebe und Geduld und Fürsorge entspringt. Aber er wartet vergeblich. Also sendet er seine Boten und Propheten, die diese Frucht einfordern. Er sen- det Elia, und der ruft: „Welchem Gott wollt Ihr dienen? JAHWE, dem einen und lebendigen Gott – oder Baal, dem Nichtigen, dem Produkt Eurer Wünsche und Triebe, dem selbstgemachten Gott, handhabbar, Euren eigenen Bedürfnis- sen und gierigen Wünschen gefügig?“ Daraufhin wird Elia verfolgt und vertrie- ben vom König Ahab und seiner Frau Isebel, flieht in die Wüste und will ster- ben. Und wieder sendet Gott den Jesaja, Amos, Jeremia. Und dem Propheten Jeremia wurde noch schlimmer mitgespielt: Er wird in den Brunnen geworfen, mundtot gemacht, wir dort Wochen eingesperrt und stirbt später in seinem Pro- phetendienst, hat so zu leiden, dass er den Tag seiner Geburt verflucht. Und schauen wir doch an, wie es anderen Boten Gottes ging im Alten Testament! Wo immer Gott seine Früchte einforderte, Liebe, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Aufnahme von Fremden und über allem: Ein Gott ganz zugewandtes Herz, mussten die Boten Gottes leiden und Widerstand erdulden. Und glauben wir, hier wäre nur von Israel die Rede? Ihr Lieben, viele 1000 Juden fliehen im Moment wieder nach Israel, und nicht nur wegen des An- schlags in Paris, wo ja auch neben Charlie Hebdo ein jüdisches Geschäft Ziel von Terror war. Der Antisemitismus scheint wieder aufzuerstehen, - aber in Wirklichkeit war er nie verschwunden - schrecklich! Die jüdische Flüchtlings- welle ins heilige Land auf der ganzen Welt zeugt davon. Da werden z.B. Fehler israelischer Politik allgemein auf das Judentum übertragen. Hier sind wir wieder beim Antisemitismus moderner Art. Nein, Ihr Lieben, nicht von Israel allein ist hier in unserem Gleichnis die Rede. Sonst wäre unser Gleichnis nur ein geschichtliches Dokument. Aber dieses Gleichnis ist Wort Gottes, lebendig auch heute. Jesus stellte nicht nur die Schriftgelehrten seines Volkes mit diesen Worten vor Gott, sondern auch Dich und mich. Israel ist hier nur Exempel, Beispiel. Der Mensch ist doch das Prob-
lem, nicht Israel. Wo der Mensch mit seiner eigenen verborgenen Wahrheit kon- frontiert wird, reagiert er doch auch heute immer wieder allergisch. Wie sieht es denn aus, wenn Gott Dich fragt: „Wo ist die Frucht meiner Liebe, meiner Für- sorge, meines täglichen Haltens und Tragens, Vergebens und Helfens in Dei- nem Leben? Ich habe Dir das Leben gegeben, Dich täglich und reichlich ver- sorgt, Dir meine Liebe auch durch Menschen um Dich herum zuteil werden las- sen. Wie dankst Du mir? Wie lebst Du mir?“
lem, nicht Israel. Wo der Mensch mit seiner eigenen verborgenen Wahrheit kon- frontiert wird, reagiert er doch auch heute immer wieder allergisch. Wie sieht es denn aus, wenn Gott Dich fragt: „Wo ist die Frucht meiner Liebe, meiner Für- sorge, meines täglichen Haltens und Tragens, Vergebens und Helfens in Dei- nem Leben? Ich habe Dir das Leben gegeben, Dich täglich und reichlich ver- sorgt, Dir meine Liebe auch durch Menschen um Dich herum zuteil werden las- sen. Wie dankst Du mir? Wie lebst Du mir?“
lem, nicht Israel. Wo der Mensch mit seiner eigenen verborgenen Wahrheit kon- frontiert wird, reagiert er doch auch heute immer wieder allergisch. Wie sieht es denn aus, wenn Gott Dich fragt: „Wo ist die Frucht meiner Liebe, meiner Für- sorge, meines täglichen Haltens und Tragens, Vergebens und Helfens in Dei- nem Leben? Ich habe Dir das Leben gegeben, Dich täglich und reichlich ver- sorgt, Dir meine Liebe auch durch Menschen um Dich herum zuteil werden las- sen. Wie dankst Du mir? Wie lebst Du mir?“
Bei wie viel Prozent der Menschen in Deutschland spielt denn der Glaube an Gott noch eine eine entscheidend wichtige Rolle? Wie viele unserer Kinder ler- nen denn noch das Tischgebet, den Dank über Gottes Gaben? Wie viele lernen überhaupt noch zu beten? Wir hatten jetzt Konfirmandenfreizeit, wo wir mit einem Tischgebet die Mahlzeiten begonnen haben. Das ist nicht der Alltag der meisten Jugendlichen, Ihr Lieben, das Tischgebet! Wo spielt denn der Glaube in den Familien eine das Leben prägende Rolle? Nein, wir hier im zivilisierten Deutschland sind doch nicht so, dass wir die Boten Gottes schlagen, schmähen oder sogar töten. Wir machen das viel subtiler. Wir gehen erst gar nicht mehr hin an die Orte, wo Gott uns begegnen könnte. Wir zerstreuen uns systematisch. Wir töten Gott durch Ignorieren. Wir lassen uns beruhigen durch Wissenschaf- ten und Philosophien, die Gott apodiktisch ausschließen, die die Welt aus sich selbst entstehen und fortbestehen lassen. Bei uns wird nicht mehr getötet, bei uns wird müde gegähnt, wenn einer uns mit Gott kommt! Unser Problem ist nicht die Aufregung und Gewalt, der Widerstand gegen Gottes Boten, unser Problem ist die Müdigkeit, die Gleichgültigkeit. Und dieses Problem ist viel schlimmer, weil die, die gegen unseren Glauben kämpfen, im Prinzip immer noch ansprechbar sind auf Glauben. Die Gleichgültigen aber sind oft am weites- ten von Gott entfernt.
Bei wie viel Prozent der Menschen in Deutschland spielt denn der Glaube an Gott noch eine eine entscheidend wichtige Rolle? Wie viele unserer Kinder ler- nen denn noch das Tischgebet, den Dank über Gottes Gaben? Wie viele lernen überhaupt noch zu beten? Wir hatten jetzt Konfirmandenfreizeit, wo wir mit einem Tischgebet die Mahlzeiten begonnen haben. Das ist nicht der Alltag der meisten Jugendlichen, Ihr Lieben, das Tischgebet! Wo spielt denn der Glaube in den Familien eine das Leben prägende Rolle? Nein, wir hier im zivilisierten Deutschland sind doch nicht so, dass wir die Boten Gottes schlagen, schmähen oder sogar töten. Wir machen das viel subtiler. Wir gehen erst gar nicht mehr hin an die Orte, wo Gott uns begegnen könnte. Wir zerstreuen uns systematisch. Wir töten Gott durch Ignorieren. Wir lassen uns beruhigen durch Wissenschaf- ten und Philosophien, die Gott apodiktisch ausschließen, die die Welt aus sich selbst entstehen und fortbestehen lassen. Bei uns wird nicht mehr getötet, bei uns wird müde gegähnt, wenn einer uns mit Gott kommt! Unser Problem ist nicht die Aufregung und Gewalt, der Widerstand gegen Gottes Boten, unser Problem ist die Müdigkeit, die Gleichgültigkeit. Und dieses Problem ist viel schlimmer, weil die, die gegen unseren Glauben kämpfen, im Prinzip immer noch ansprechbar sind auf Glauben. Die Gleichgültigen aber sind oft am weites- ten von Gott entfernt.
Bei wie viel Prozent der Menschen in Deutschland spielt denn der Glaube an Gott noch eine eine entscheidend wichtige Rolle? Wie viele unserer Kinder ler- nen denn noch das Tischgebet, den Dank über Gottes Gaben? Wie viele lernen überhaupt noch zu beten? Wir hatten jetzt Konfirmandenfreizeit, wo wir mit einem Tischgebet die Mahlzeiten begonnen haben. Das ist nicht der Alltag der meisten Jugendlichen, Ihr Lieben, das Tischgebet! Wo spielt denn der Glaube in den Familien eine das Leben prägende Rolle? Nein, wir hier im zivilisierten Deutschland sind doch nicht so, dass wir die Boten Gottes schlagen, schmähen oder sogar töten. Wir machen das viel subtiler. Wir gehen erst gar nicht mehr hin an die Orte, wo Gott uns begegnen könnte. Wir zerstreuen uns systematisch. Wir töten Gott durch Ignorieren. Wir lassen uns beruhigen durch Wissenschaf- ten und Philosophien, die Gott apodiktisch ausschließen, die die Welt aus sich selbst entstehen und fortbestehen lassen. Bei uns wird nicht mehr getötet, bei uns wird müde gegähnt, wenn einer uns mit Gott kommt! Unser Problem ist nicht die Aufregung und Gewalt, der Widerstand gegen Gottes Boten, unser Problem ist die Müdigkeit, die Gleichgültigkeit. Und dieses Problem ist viel schlimmer, weil die, die gegen unseren Glauben kämpfen, im Prinzip immer noch ansprechbar sind auf Glauben. Die Gleichgültigen aber sind oft am weites- ten von Gott entfernt.
Und dieser Gott, Ihr Lieben, was tut er? Ist er naiv? Ist er verrückt? Das kann doch nicht sein! Wir lesen – und uns stockt der Atem: „Da hatte er noch einen, seinen geliebten Sohn.“ Er wird doch nicht...“, so will es aus uns heraus! Und doch: Er tut ́s. Gott sendet seinen Sohn. Zu diesen Pächtern seines Weinbergs, die seine Boten verspottet, geschlagen und getötet hatten. Und er sendet seinen Sohn auch zu uns, die wir auf viel subtilere Weise töten, durch schweigen, igno- rieren, durch das Meiden der Stille und des ehrlichen Nachdenkens und all des- sen, das unserem egoistischen Streben im Wege steht.
Und dieser Gott, Ihr Lieben, was tut er? Ist er naiv? Ist er verrückt? Das kann doch nicht sein! Wir lesen – und uns stockt der Atem: „Da hatte er noch einen, seinen geliebten Sohn.“ Er wird doch nicht...“, so will es aus uns heraus! Und doch: Er tut ́s. Gott sendet seinen Sohn. Zu diesen Pächtern seines Weinbergs, die seine Boten verspottet, geschlagen und getötet hatten. Und er sendet seinen Sohn auch zu uns, die wir auf viel subtilere Weise töten, durch schweigen, igno- rieren, durch das Meiden der Stille und des ehrlichen Nachdenkens und all des- sen, das unserem egoistischen Streben im Wege steht.
Und dieser Gott, Ihr Lieben, was tut er? Ist er naiv? Ist er verrückt? Das kann doch nicht sein! Wir lesen – und uns stockt der Atem: „Da hatte er noch einen, seinen geliebten Sohn.“ Er wird doch nicht...“, so will es aus uns heraus! Und doch: Er tut ́s. Gott sendet seinen Sohn. Zu diesen Pächtern seines Weinbergs, die seine Boten verspottet, geschlagen und getötet hatten. Und er sendet seinen Sohn auch zu uns, die wir auf viel subtilere Weise töten, durch schweigen, igno- rieren, durch das Meiden der Stille und des ehrlichen Nachdenkens und all des- sen, das unserem egoistischen Streben im Wege steht.
Warum macht er das? Weiß er nicht, wie wir Menschen sind? Hat er nicht ge- lernt aus der Vergangenheit? Weiß er nicht, was das für seinen Sohn bedeutet? Ach, Ihr Lieben, natürlich weiß Gott, wie es im Herzen von uns Menschen be- stellt ist. Und trotzdem sendet Gott seinen Sohn. Warum?
Warum macht er das? Weiß er nicht, wie wir Menschen sind? Hat er nicht ge- lernt aus der Vergangenheit? Weiß er nicht, was das für seinen Sohn bedeutet? Ach, Ihr Lieben, natürlich weiß Gott, wie es im Herzen von uns Menschen be- stellt ist. Und trotzdem sendet Gott seinen Sohn. Warum?
Warum macht er das? Weiß er nicht, wie wir Menschen sind? Hat er nicht ge- lernt aus der Vergangenheit? Weiß er nicht, was das für seinen Sohn bedeutet? Ach, Ihr Lieben, natürlich weiß Gott, wie es im Herzen von uns Menschen be- stellt ist. Und trotzdem sendet Gott seinen Sohn. Warum?
Weil das, was er jetzt tut, nicht mehr einfach nur eine Fortsetzung dessen ist, was er zuvor getan hat. So verstehe ich diese Worte: „Da hatte er noch einen, seinen geliebten Sohn...“ Das bedeutet nicht, dass Gott sonst niemanden mehr hatte, den er hätte senden können. Das bedeutet vielmehr, dass nur noch EINER
Weil das, was er jetzt tut, nicht mehr einfach nur eine Fortsetzung dessen ist, was er zuvor getan hat. So verstehe ich diese Worte: „Da hatte er noch einen, seinen geliebten Sohn...“ Das bedeutet nicht, dass Gott sonst niemanden mehr hatte, den er hätte senden können. Das bedeutet vielmehr, dass nur noch EINER
Weil das, was er jetzt tut, nicht mehr einfach nur eine Fortsetzung dessen ist, was er zuvor getan hat. So verstehe ich diese Worte: „Da hatte er noch einen, seinen geliebten Sohn...“ Das bedeutet nicht, dass Gott sonst niemanden mehr hatte, den er hätte senden können. Das bedeutet vielmehr, dass nur noch EINER
wirklich helfen kann. Menschen helfen hier nicht mehr, wie sprachmächtig, ta- tendurstig, opferbereit sie auch sein mögen. Menschlich ist alles ausgeschöpft. Auch, wo Gott diese Menschen befähigte, mit Gaben und Vollmacht ausgerüstet hat. Es stieß an die Grenzen unserer tiefsten Not, diese Not, die uns immer wie- der um uns selbst kreisen lässt.
wirklich helfen kann. Menschen helfen hier nicht mehr, wie sprachmächtig, ta- tendurstig, opferbereit sie auch sein mögen. Menschlich ist alles ausgeschöpft. Auch, wo Gott diese Menschen befähigte, mit Gaben und Vollmacht ausgerüstet hat. Es stieß an die Grenzen unserer tiefsten Not, diese Not, die uns immer wie- der um uns selbst kreisen lässt.
wirklich helfen kann. Menschen helfen hier nicht mehr, wie sprachmächtig, ta- tendurstig, opferbereit sie auch sein mögen. Menschlich ist alles ausgeschöpft. Auch, wo Gott diese Menschen befähigte, mit Gaben und Vollmacht ausgerüstet hat. Es stieß an die Grenzen unserer tiefsten Not, diese Not, die uns immer wie- der um uns selbst kreisen lässt.
Und so blieb unserem Gott nur noch EINER, einer, der in dieser scheinbar völ- lig ausweglosen Situation helfen kann. Und wir hören an diesen Worten heraus, dass unserem himmlischen Vater das viel gekostet hat: „Da hatte er noch ei- nen, seinen geliebten Sohn.“ Seinen geliebten Sohn in die Hände von uns Menschen zu geben: Das hat Gott viel mehr gekostet, als wir es erahnen kön- nen. Und trotzdem gibt er ihn Israel und uns, Dir und mir. Warum: Eben weil er allein Israel und Dir und mir helfen kann. Und weil dieser Gott uns in einer Weise liebt, die wir gar nicht ermessen können. „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.“ Durch Jesus und durch den Glauben an ihn sollen wir, die wir tot sind für Gott und seine Werke und seine Freude und seine LIEBE, wieder leben. Darum sendet Gott in unermüdlicher Liebe seine Boten, und hörte auch nicht auf zu senden, als Israel sie abwies und sogar tötete. Und darum tut Gott auch dieses Letzte, Äußerste, Unbegreifliche. Wir lesen: „Da hatte er noch einen, seinen geliebten Sohn; den sandte er als Letzten auch noch zu ihnen.“
Und so blieb unserem Gott nur noch EINER, einer, der in dieser scheinbar völ- lig ausweglosen Situation helfen kann. Und wir hören an diesen Worten heraus, dass unserem himmlischen Vater das viel gekostet hat: „Da hatte er noch ei- nen, seinen geliebten Sohn.“ Seinen geliebten Sohn in die Hände von uns Menschen zu geben: Das hat Gott viel mehr gekostet, als wir es erahnen kön- nen. Und trotzdem gibt er ihn Israel und uns, Dir und mir. Warum: Eben weil er allein Israel und Dir und mir helfen kann. Und weil dieser Gott uns in einer Weise liebt, die wir gar nicht ermessen können. „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.“ Durch Jesus und durch den Glauben an ihn sollen wir, die wir tot sind für Gott und seine Werke und seine Freude und seine LIEBE, wieder leben. Darum sendet Gott in unermüdlicher Liebe seine Boten, und hörte auch nicht auf zu senden, als Israel sie abwies und sogar tötete. Und darum tut Gott auch dieses Letzte, Äußerste, Unbegreifliche. Wir lesen: „Da hatte er noch einen, seinen geliebten Sohn; den sandte er als Letzten auch noch zu ihnen.“
Und so blieb unserem Gott nur noch EINER, einer, der in dieser scheinbar völ- lig ausweglosen Situation helfen kann. Und wir hören an diesen Worten heraus, dass unserem himmlischen Vater das viel gekostet hat: „Da hatte er noch ei- nen, seinen geliebten Sohn.“ Seinen geliebten Sohn in die Hände von uns Menschen zu geben: Das hat Gott viel mehr gekostet, als wir es erahnen kön- nen. Und trotzdem gibt er ihn Israel und uns, Dir und mir. Warum: Eben weil er allein Israel und Dir und mir helfen kann. Und weil dieser Gott uns in einer Weise liebt, die wir gar nicht ermessen können. „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.“ Durch Jesus und durch den Glauben an ihn sollen wir, die wir tot sind für Gott und seine Werke und seine Freude und seine LIEBE, wieder leben. Darum sendet Gott in unermüdlicher Liebe seine Boten, und hörte auch nicht auf zu senden, als Israel sie abwies und sogar tötete. Und darum tut Gott auch dieses Letzte, Äußerste, Unbegreifliche. Wir lesen: „Da hatte er noch einen, seinen geliebten Sohn; den sandte er als Letzten auch noch zu ihnen.“
Unser Gott hat in seiner Liebe alles getan, hat mehr Geduld erwiesen, mehr Langmut, mehr Liebe, als wir es selbst für verständlich und gut heißen können. Und jetzt muss es doch Früchte tragen, nicht wahr!? Ich meine: Ein solches Entgegenkommen Gottes kann man doch nicht ausschlagen. Eine solche Liebe, wie sie uns in Christus entgegenstrahlt, voraussetzungslos, ohne, dass wir etwas verdient hätten: Das muss man doch ergreifen.
Unser Gott hat in seiner Liebe alles getan, hat mehr Geduld erwiesen, mehr Langmut, mehr Liebe, als wir es selbst für verständlich und gut heißen können. Und jetzt muss es doch Früchte tragen, nicht wahr!? Ich meine: Ein solches Entgegenkommen Gottes kann man doch nicht ausschlagen. Eine solche Liebe, wie sie uns in Christus entgegenstrahlt, voraussetzungslos, ohne, dass wir etwas verdient hätten: Das muss man doch ergreifen.
Unser Gott hat in seiner Liebe alles getan, hat mehr Geduld erwiesen, mehr Langmut, mehr Liebe, als wir es selbst für verständlich und gut heißen können. Und jetzt muss es doch Früchte tragen, nicht wahr!? Ich meine: Ein solches Entgegenkommen Gottes kann man doch nicht ausschlagen. Eine solche Liebe, wie sie uns in Christus entgegenstrahlt, voraussetzungslos, ohne, dass wir etwas verdient hätten: Das muss man doch ergreifen.
Und dann lesen wir: „Sie aber, die Weingärtner, sprachen untereinander: Dies ist der Erbe; kommt, lasst uns ihn töten, so wird das Erbe unser sein.“ Da streckt Gott so voller Liebe seine Hand nach ihnen aus, gibt im wahrsten Sinne sein Letztes und sie schlagen die Hand aus, töten den, der ihnen Gottes Licht und Liebe brachte.
Und dann lesen wir: „Sie aber, die Weingärtner, sprachen untereinander: Dies ist der Erbe; kommt, lasst uns ihn töten, so wird das Erbe unser sein.“ Da streckt Gott so voller Liebe seine Hand nach ihnen aus, gibt im wahrsten Sinne sein Letztes und sie schlagen die Hand aus, töten den, der ihnen Gottes Licht und Liebe brachte.
Und dann lesen wir: „Sie aber, die Weingärtner, sprachen untereinander: Dies ist der Erbe; kommt, lasst uns ihn töten, so wird das Erbe unser sein.“ Da streckt Gott so voller Liebe seine Hand nach ihnen aus, gibt im wahrsten Sinne sein Letztes und sie schlagen die Hand aus, töten den, der ihnen Gottes Licht und Liebe brachte.
Warum töten sie ihn denn überhaupt? Und warum wird er unter uns auch heute zig1000 Mal und immer wieder getötet durch Widerstehen, Ignorieren und Fliehen? Weil Jesus uns das Licht Gottes gebracht hat! Durch Jesus fangen wir plötzlich an zu verstehen, was Liebe wirklich ist. Und wer mit diesem Jesus wirklich in Beziehung tritt, der wird eben auch mit der schmerzlichen Erkennt- nis konfrontiert, wie weit er in seinem Leben von wirklicher Liebe entfernt ist. Und das wollen wir nicht, dass unsere Unfähigkeit zur Liebe aufgedeckt wird. Und wo Menschen erleben, dass ihr Dunkelstes von diesem Jesus vergeben wird, da können sie mit der Zeit nicht mehr gut damit weiterleben, dass sie an- deren nicht vergeben können. Da reibt sich etwas schmerzlich: Sein Vergeben und mein Nicht-vergeben-Können oder auch Wollen. Und darum töten wir Je-
Warum töten sie ihn denn überhaupt? Und warum wird er unter uns auch heute zig1000 Mal und immer wieder getötet durch Widerstehen, Ignorieren und Fliehen? Weil Jesus uns das Licht Gottes gebracht hat! Durch Jesus fangen wir plötzlich an zu verstehen, was Liebe wirklich ist. Und wer mit diesem Jesus wirklich in Beziehung tritt, der wird eben auch mit der schmerzlichen Erkennt- nis konfrontiert, wie weit er in seinem Leben von wirklicher Liebe entfernt ist. Und das wollen wir nicht, dass unsere Unfähigkeit zur Liebe aufgedeckt wird. Und wo Menschen erleben, dass ihr Dunkelstes von diesem Jesus vergeben wird, da können sie mit der Zeit nicht mehr gut damit weiterleben, dass sie an- deren nicht vergeben können. Da reibt sich etwas schmerzlich: Sein Vergeben und mein Nicht-vergeben-Können oder auch Wollen. Und darum töten wir Je-
Warum töten sie ihn denn überhaupt? Und warum wird er unter uns auch heute zig1000 Mal und immer wieder getötet durch Widerstehen, Ignorieren und Fliehen? Weil Jesus uns das Licht Gottes gebracht hat! Durch Jesus fangen wir plötzlich an zu verstehen, was Liebe wirklich ist. Und wer mit diesem Jesus wirklich in Beziehung tritt, der wird eben auch mit der schmerzlichen Erkennt- nis konfrontiert, wie weit er in seinem Leben von wirklicher Liebe entfernt ist. Und das wollen wir nicht, dass unsere Unfähigkeit zur Liebe aufgedeckt wird. Und wo Menschen erleben, dass ihr Dunkelstes von diesem Jesus vergeben wird, da können sie mit der Zeit nicht mehr gut damit weiterleben, dass sie an- deren nicht vergeben können. Da reibt sich etwas schmerzlich: Sein Vergeben und mein Nicht-vergeben-Können oder auch Wollen. Und darum töten wir Je-
sus durch Ignorieren. Wo Menschen an Jesus sehen, wie er schenkt, wie er auch Dir und mir alles umsonst und geschenkweise gibt, da wird es plötzlich schwer, egoistisch für sich behalten zu wollen. Es hat mich vor einiger Zeit tief bewegt, als jemand zu mir sagte: „Ich habe das Gefühl, dass meine Verwandten mich in den Erbangelegenheiten übervorteilen wollen. Aber sollen sie doch Vortei- le für sich herausschlagen. Ich möchte lieber in Frieden leben und weniger Erbe bekommen, als weiter in diesem entsetzlichen Streit leben. Das will Je- sus nicht.“
sus durch Ignorieren. Wo Menschen an Jesus sehen, wie er schenkt, wie er auch Dir und mir alles umsonst und geschenkweise gibt, da wird es plötzlich schwer, egoistisch für sich behalten zu wollen. Es hat mich vor einiger Zeit tief bewegt, als jemand zu mir sagte: „Ich habe das Gefühl, dass meine Verwandten mich in den Erbangelegenheiten übervorteilen wollen. Aber sollen sie doch Vortei- le für sich herausschlagen. Ich möchte lieber in Frieden leben und weniger Erbe bekommen, als weiter in diesem entsetzlichen Streit leben. Das will Je- sus nicht.“
sus durch Ignorieren. Wo Menschen an Jesus sehen, wie er schenkt, wie er auch Dir und mir alles umsonst und geschenkweise gibt, da wird es plötzlich schwer, egoistisch für sich behalten zu wollen. Es hat mich vor einiger Zeit tief bewegt, als jemand zu mir sagte: „Ich habe das Gefühl, dass meine Verwandten mich in den Erbangelegenheiten übervorteilen wollen. Aber sollen sie doch Vortei- le für sich herausschlagen. Ich möchte lieber in Frieden leben und weniger Erbe bekommen, als weiter in diesem entsetzlichen Streit leben. Das will Je- sus nicht.“
Ihr Lieben, ja, das Licht der Liebe Jesu, das unser egoistisches Dunkel zu er- leuchten beginnt, kann unser Leben ganz schön durcheinanderwirbeln. Wir können nicht mehr bleiben, wie wir sind. Christus in uns: Da wird von oben her unser Leben erneuert. Jesus schafft sich Raum in unserem Alltag. Seine Liebe schafft sich Raum in unseren egoistischen Strukturen, die wir vielleicht gar nicht als egoistisch sehen und erkennen. Und das kann sehr weh tun! Das ist meines Erachtens der tiefste Grund dafür, warum dieser Jesus damals gekreuzigt wurde, und warum er auch unter uns immer wieder neu auf vielleicht subtilere Weise getötet wird: Wir möchten unser Leben festhalten, es sichern, wir wollen unser Recht behalten, anderen böse sein zu dürfen, wir wollen behalten, was wir uns erworben haben, was wir in unserem Leben aufgebaut haben, und wir wol- len selbst das Gute wirken. „Wofür brauche ich Jesus?“, fragte mich eine Da- me? Um dann fortzufahren: „Ich habe mir doch immer Mühe gegeben, nach Gottes Willen zu leben.“ Aber als ich dann beim Trauergespräch mit ihren Kin- dern redete, sagten die: „Es war nicht leicht mit unserer Mutter. Sie war so selbstgerecht!“ Jesus sagt: „Wer sein Leben behalten will, der wird es verlie- ren. Wer sein aber Leben verliert um des Evangeliums und um meinetwillen, der wird es finden.“
Ihr Lieben, ja, das Licht der Liebe Jesu, das unser egoistisches Dunkel zu er- leuchten beginnt, kann unser Leben ganz schön durcheinanderwirbeln. Wir können nicht mehr bleiben, wie wir sind. Christus in uns: Da wird von oben her unser Leben erneuert. Jesus schafft sich Raum in unserem Alltag. Seine Liebe schafft sich Raum in unseren egoistischen Strukturen, die wir vielleicht gar nicht als egoistisch sehen und erkennen. Und das kann sehr weh tun! Das ist meines Erachtens der tiefste Grund dafür, warum dieser Jesus damals gekreuzigt wurde, und warum er auch unter uns immer wieder neu auf vielleicht subtilere Weise getötet wird: Wir möchten unser Leben festhalten, es sichern, wir wollen unser Recht behalten, anderen böse sein zu dürfen, wir wollen behalten, was wir uns erworben haben, was wir in unserem Leben aufgebaut haben, und wir wol- len selbst das Gute wirken. „Wofür brauche ich Jesus?“, fragte mich eine Da- me? Um dann fortzufahren: „Ich habe mir doch immer Mühe gegeben, nach Gottes Willen zu leben.“ Aber als ich dann beim Trauergespräch mit ihren Kin- dern redete, sagten die: „Es war nicht leicht mit unserer Mutter. Sie war so selbstgerecht!“ Jesus sagt: „Wer sein Leben behalten will, der wird es verlie- ren. Wer sein aber Leben verliert um des Evangeliums und um meinetwillen, der wird es finden.“
Ihr Lieben, ja, das Licht der Liebe Jesu, das unser egoistisches Dunkel zu er- leuchten beginnt, kann unser Leben ganz schön durcheinanderwirbeln. Wir können nicht mehr bleiben, wie wir sind. Christus in uns: Da wird von oben her unser Leben erneuert. Jesus schafft sich Raum in unserem Alltag. Seine Liebe schafft sich Raum in unseren egoistischen Strukturen, die wir vielleicht gar nicht als egoistisch sehen und erkennen. Und das kann sehr weh tun! Das ist meines Erachtens der tiefste Grund dafür, warum dieser Jesus damals gekreuzigt wurde, und warum er auch unter uns immer wieder neu auf vielleicht subtilere Weise getötet wird: Wir möchten unser Leben festhalten, es sichern, wir wollen unser Recht behalten, anderen böse sein zu dürfen, wir wollen behalten, was wir uns erworben haben, was wir in unserem Leben aufgebaut haben, und wir wol- len selbst das Gute wirken. „Wofür brauche ich Jesus?“, fragte mich eine Da- me? Um dann fortzufahren: „Ich habe mir doch immer Mühe gegeben, nach Gottes Willen zu leben.“ Aber als ich dann beim Trauergespräch mit ihren Kin- dern redete, sagten die: „Es war nicht leicht mit unserer Mutter. Sie war so selbstgerecht!“ Jesus sagt: „Wer sein Leben behalten will, der wird es verlie- ren. Wer sein aber Leben verliert um des Evangeliums und um meinetwillen, der wird es finden.“
So schließt Jesus dieses Gleichnis mit einem alttestamentlichen Wort: „Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden.“ Dieses alttestamentliche Wort ist hier auf Jesus bezogen. Jesus ist der Stein, an dem sich Dein Leben entscheidet. Warum fällt es uns oft so schwer, uns ganz auf ihn zu gründen?
So schließt Jesus dieses Gleichnis mit einem alttestamentlichen Wort: „Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden.“ Dieses alttestamentliche Wort ist hier auf Jesus bezogen. Jesus ist der Stein, an dem sich Dein Leben entscheidet. Warum fällt es uns oft so schwer, uns ganz auf ihn zu gründen?
So schließt Jesus dieses Gleichnis mit einem alttestamentlichen Wort: „Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden.“ Dieses alttestamentliche Wort ist hier auf Jesus bezogen. Jesus ist der Stein, an dem sich Dein Leben entscheidet. Warum fällt es uns oft so schwer, uns ganz auf ihn zu gründen?
Der Theologe Karl Barth sagte einmal im vertrauten Gespräch: „Neulich frag- te mich ein Theologiestudent: Herr Professor, was ist das Prinzip Ihres Den- kens, Ihre Grundregel, ihr Grundsatz, von dem alles andere ausgeht? Ich habe ihm geantwortet: Ich habe kein Prinzip, aber eins weiß ich: Jesus lebt. Und von dieser Tatsache gehe ich aus.“
Der Theologe Karl Barth sagte einmal im vertrauten Gespräch: „Neulich frag- te mich ein Theologiestudent: Herr Professor, was ist das Prinzip Ihres Den- kens, Ihre Grundregel, ihr Grundsatz, von dem alles andere ausgeht? Ich habe ihm geantwortet: Ich habe kein Prinzip, aber eins weiß ich: Jesus lebt. Und von dieser Tatsache gehe ich aus.“
Der Theologe Karl Barth sagte einmal im vertrauten Gespräch: „Neulich frag- te mich ein Theologiestudent: Herr Professor, was ist das Prinzip Ihres Den- kens, Ihre Grundregel, ihr Grundsatz, von dem alles andere ausgeht? Ich habe ihm geantwortet: Ich habe kein Prinzip, aber eins weiß ich: Jesus lebt. Und von dieser Tatsache gehe ich aus.“
Ihr Lieben, wer wirklich sein Leben auf den für uns gestorbenen und auferstan- denen Jesus Christus gründet, der kann loslassen, sich fallen lassen auf ihn. Amen.
Ihr Lieben, wer wirklich sein Leben auf den für uns gestorbenen und auferstan- denen Jesus Christus gründet, der kann loslassen, sich fallen lassen auf ihn. Amen.
Ihr Lieben, wer wirklich sein Leben auf den für uns gestorbenen und auferstan- denen Jesus Christus gründet, der kann loslassen, sich fallen lassen auf ihn. Amen.
Related Media
See more
Related Sermons
See more
Earn an accredited degree from Redemption Seminary with Logos.